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  • #91
Ich finde es sehr einseitig und unrealistisch, dass immer wieder empfohlen wird, Akademikerinnen sollten einfach downdaten, um ihr "Marktwertproblem" zu lösen. Das funktioniert einfach nicht, weil die Männer es nicht mitmachen.
Ich bin Akademikerin mit einem sehr hohen Status. Status ist mir selber aber gar nicht wichtig. Mir macht meine Arbeit einfach Spaß. Auch an einem Partner ist für mich Status nicht wichtig, weil ich aufgrund eigener Unabhängigkeit keinen Versorger brauche. Ich würde ja gerne downdaten, aber sobald Männer, mit denen ich flirte, erfahren, was ich beruflich tatsächlich mache, sind sie ganz schnell weg. Männer wollen einfach nicht updaten! Die meisten sagen mir sogar offen, dass sie sich einfach unwohl, weil mir unterlegen fühlen. Die fragen ganz offen, was ich denn mit so jemandem wie ihnen will. Unglaublich, dass sogar der gutaussehende, promovierte Facharzt mir sagt, wie wahnsinnig erleichtert er ist, dass ich nicht auch noch eine Habil. habe...
Dabei bin ich von meiner Wirkung eine sehr feminine und attraktive Frau. Solange die Männer nicht wissen, was mein Beruf ist, habe ich Verehrer ohne Ende (auch im nicht-online Leben). Sobald etwas ernster wird, muss ich ja aber irgendwann mal Farbe bekennen, und zack, sind sie weg, und das, obwohl ich in der Kunst des Tiefstapelns schon sehr geübt bin.
 
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  • #92
Während die Akademikerin noch zum hundertsten Mal auf einem Eliteforum durchdiskutiert und analysiert, weshalb sie keinen Partner findet - ist die Prol-Frau schon drei Mal mit dem Mann, den sie neulich in der Disko kennengelernt hat, im Bett gewesen und ... ups, schon wieder schwanger!
Ob die Beziehung zu dem Typen hält? Eher nicht!

-Intellektualität ist schon immer auch ein guter Schutz vor "einfach mal leben!" gewesen!
-Ob eine Frau Kinder hat oder keine, sagt doch gar nichts darüber, ob sie einen Partner hat oder keinen!

Dass die Akademikerin tatsächlich häufiger unfreiwillig Single ist, als die Prol-Frau, halte ich für einen Mythos, der sich hartnäckig hält, wohl, damit die Akademikerin weiterhin darüber diskutieren kann, anstatt sich in der Zeit schon mal auf einen Beziehungsversuch einzulassen!

w45
 
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  • #93
Also ich bin Ärztin (weil das oben erwähnt wurde) und würde nur "downdaten" (finde den Ausdruck aber blöd), wenn der Mann intelligent ist Kohle hat. Nennt mich materialistisch, oberflächlich oder sonstwas.
Es gibt sicher viele intelligente Männer, die trotz vorhandenem Potential nicht studiert haben und es gibt studierte "Vollpfosten" und Nerds wie Sand am Meer.
Also daten würde ich mich grundsätzlich mit einem attraktiven Mann (ich muss ihn schon sexy finden), der auch einen intelligenten Eindruck macht.
Das kann dann auch der Schreiner sein, allerdings, wenn es bei EP wäre und in seinem Brief 5 Rechtschreibfehler wären, wärs vorbei.
Ich habe mich mal mit einem ehemaligen Maurer gedatet, der jetzt allerdings mehrere Baugeschäfte hat und mit großen Immobilien viel Geld verdient. Muss aber sagen, dass das irgendwie nicht gepasst hat, was so die Unterhaltung, das Allgemeinwissen usw. angeht.
Ich möchte einen Mann bewundern können für seinen Wortwitz, seine Umgangsformen, seine Stilsicherheit, seine Souveränität. Das hat mir oft bei einigen Männern gefehlt(wobei auch bei studierten).Ich war 1 Jahr mit einem nicht-Studierten zusammen, der Cutter und Tontechniker war.Aber der hatte eine intellektuelle Ader, war ein bisschen verrückt, was ich geliebt habe und davon abgesehen sah er aus, wie ein griechischer Gott.
Mir war aber von Anfang an klar, dass ich den meinen Eltern niemals vorstellen werde.
Habe einen netten Mann neulich kennengelernt, der "nur" eine kaufmännische Ausbildung hat. Das hat mich gleich gebremst. Daten würde ich ihn nur, wenn er beruflich erfolgreich ist (ist er wohl, google schmeißt viel zu ihm raus ;-) ).
Muss aber dazusagen, dass nicht studierte Männer oft praktischer im täglichen Leben sind.
Würde also sagen, dass die Gesellschaftsebene ungefähr die gleiche sein sollte, dann ist es egal, ob studiert oder nicht.
Ein Freund von mir beispielsweise hat auch nicht studiert, stellt aber jetzt reihenweise Unternehmensberater und Juristen selber ein.
 
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  • #94
... es bleiben dreimal soviele Akademikerinenn kinderlos als der Gesamtdurchschnitt.

... was an Kinderlosigkeit so nachteilig ist, erschließt sich mir nicht, schließlich muss nicht jede/r Kinder in die Welt setzen, um glücklich zu werden.

Aber abgesehen davon ,würde ich gerne zwischen "echtem" Downdating und "unechtem" unterscheiden. Die Verbindung zwischen Personen mit akademischem Abschluss einerseits und einer qualifizierten Berufsausbildung auf Abiturbasis andererseits ist prinzipiell kein echtes Downdating. Ich kenne Paare, da kommen die Männer aus bildungsbürgerlichem Famlienhintergrund und haben sich nach dem Abiur für eine Berufsausbildung entschieden - z.T. auch mit künstlerischer Ausrichtung. Der fehlende akademische Abschluss spielt in deren Beziehung zu einer Frau mit akademischer Qualfikation nicht die gerinste Rolle, da das Bildungsniveau und die (Kultur-)Interessen übereinstimmen. Ich kenne aber auch BWLer oder Ingenieure, die aus sog. 'kleinen' Verhältnissen kommend, zwar einen akadmischen Abschluss haben, aber darüberhinaus reichlich unbedarft sind ...

Echtes Downdating (also akademischer Abschluss in Kombination mit bildungsfernem Partner) - egal in welche Richtung - wird m.E. seinen ursprünglichen Anlass eher auf der Ebene der sexuellen Attraktion haben - und geht deshalb auch nur in seltenen Ausnahmefällen auf Dauer gut ...
 
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  • #95
Aufgrund der Tatsachen, dass der Marktwert der Frau ab einem gewissen Alter rapide sinkt (Akademikerinnen eingeschlossen) und die Ansprüche (welche selbstverständlich ihr Daseinsberechtigung haben) nicht runter geschraubt werden wollen, würde ich mir folgende zwei Fragen stellen - natürlich aus rein statistischer Sicht:

1. Will ich ewigs Single bleiben?

2. Bin ich bereit bereit bei der Partnerwahl Abstriche zu machen?

Viel Glück

m,35
 
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  • #96
Also, ich, w 34, gehöre voll in dieses Schema der Frau in diesem Artikels, bin seit 10 Jahren Single und ich mag durchaus Orgelbauer, Elektriker und Schreiner!

Als Freunde.

Ich habe viele Dates hinter mir, nicht nur mit Akademikern. In der Regel habe ich dann aber eben einfach doch irgendwann festgestellt, dass die Art zu diskutieren, zu streiten, sich zu unterhalten oder sonst etwas "anders" ist, weniger differenziert irgendwie...

Das ist aber nicht einmal das Schlimmste. Frau hat ja gelernt, sich - auch nach unten hin ( das meine ich nicht abwertend) - anzupassen. Schwieriger ist, dass vor allem auch die MÄNNER, häufig Abstand nehmen nach einer Weile, weil sie das Gefühl haben, der Frau nicht gewachsen zu sein. Der andere Teil der Nicht-Akademiker-Männer stellt die erfolgreiche Frau dann auf einen so hohen Sockel, dass SIE sich nicht mehr auf Augenhöhe fühlen kann und vollkommen unweiblich vorkommt.

Ich finde es nett und überflüssig, Frauen zu empfehlen "downzudaten". Auf die Idee kommt die halbwegs intelligente Frau - um die es ja ging - auch selber schon gekommen. Das Problem liegt aber einfach in unserem noch vorherrschenden Bild der Beziehung. Das besteht seit Jahrhunderten, ändert sich langsam, aber eben nicht von heute auf morgen. Die "Schuld" liegt nicht alleine bei den Frauen, die laut Artikel, ihren "Zustand" problemlos ändern könnten.
 
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  • #97
Würde nicht sagen, dass der Marktwert bei mir gesunken ist.
Ich bin 38Jahre, verheiratet gewesen, habe 2 hübsche, intelligente und wohlerzogene liebe Kinder, bin finanziell gut gestellt und unabhängig, hab trotz der Kinder ne gute Figur und ne schöne große Wohnung, kann mich stilvoll oder auch mal sexy kleiden.
Also ohne eingebildet wirken zu wollen: Ich finde, dass ein Mann um die 40 sich total mit mir schmücken kann. Der Marktwert des Mannes steigt ja auch nicht ins grenzenlose, Männer setzen auch Speckröllchen an, sind schon alleine berufsbedingt oft nicht mehr ganz so durchtrainiert, haben selber ihre kleinen und größeren Macken und Wunden.
Gut, mit 35 als Mann wollte ich auch ne Frau um die 30. Abstriche machen? In welcher Form? Entweder es kribbelt oder eben nicht. Ich finde einfach, dass gleich und gleich besser passt als 2 Gegensätze.
Und eine attraktive Akademikerin passt eben einfach besser zu einem Gegenpart, das ihr gerecht wird.Abgesehen davon glaube ich, haben Männer ein Problem, wenn die Frau wirklich intelligenter oder gebildeter wäre. Ein Mann will bewundert werden.
 
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  • #98
In der Regel date ich (w,31, Akademikerin) nur Akademiker. Das hat nichts mit Geld zu tun (ich brauche keinen Versorger), sondern mit den Gesprächsthemen, dem sozialen Umfeld und der Einstellung, die ich mir von meinem Partner wünsche. Da meine Freunde zu 95% Akademiker sind und ich mich schon immer in diesem Umfeld bewege, denke ich einfach, das passt besser - das sind schlicht Erfahrungswerte. Aber wenn ich jemanden kennen lerne, der nicht studiert hat und ich habe mit ihm trotzdem viele gemeinsame Themen und es harmoniert, dann gerne!
 
  • #99
Schwieriger ist, dass vor allem auch die MÄNNER, häufig Abstand nehmen nach einer Weile, weil sie das Gefühl haben, der Frau nicht gewachsen zu sein.
Ich weiss nicht, ist es das Gefühl, jemanden nicht gewachsen zu sein, oder wird es mit der Zeit einfach nervig immer alles ausdiskutieren zu müssen. Immer auf hohem Niveau zu spielen, immer Souverän zu sein?
Nicht gewachsen fühlt man sich vll. den Ansprüchen der Frau an den Alltag und an die Außenwirkung (Gesellschaftlicher Status, Verpflichtungen).

Der andere Teil der Nicht-Akademiker-Männer stellt die erfolgreiche Frau dann auf einen so hohen Sockel, dass SIE sich nicht mehr auf Augenhöhe fühlen kann und vollkommen unweiblich vorkommt.
Normalerweise werden nur besonders schöne Frauen auf einen hohen Sockel gestellt. Und zwar die, bei denen man glaubt mangels seines eigenen "Marktwertes" nicht ran zu kommen.
 
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  • #100
Aufgrund der Tatsachen, dass der Marktwert der Frau ab einem gewissen Alter rapide sinkt (Akademikerinnen eingeschlossen) und die Ansprüche (welche selbstverständlich ihr Daseinsberechtigung haben) nicht runter geschraubt werden wollen, würde ich mir folgende zwei Fragen stellen - natürlich aus rein statistischer Sicht:

1. Will ich ewigs Single bleiben?

2. Bin ich bereit bereit bei der Partnerwahl Abstriche zu machen?

Viel Glück

m,35


Zu 2. Für mich ist es überhaupt kein Abstrich, dass mein Partner eine Ausbildung und kein Studium hat. Ich hatte Partner mit Uni-Abschluss (nach den Maßstäben hier ein vollwertiger Akademiker) und würde diese nicht im Traum gegen meinen jetzigen Freund eintauschen müssen. Ich empfinde meinen Freund als einen großen Gewinn, der mein Leben bereichert. Ihn als das Ergebnis eines qualitativen Abstriches ist zu sehen, ist fast schon lächerlich in meinen Augen. Es war zudem keine bewusste Entscheidung, sondern einfach eine Bauchentscheidung.
 
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  • #101
Ich (m,30) kann mir ehrlich gesagt keine Frau vorstellen der ich mich unterlegen und nicht gewachsen fühlen würde. Insofern spielt zumindest für mich Ausbildung und Beruf der Frau keine Rolle im negativem Sinn (im positiven allerdings schon da ich eine gebildete und erfolgreiche Frau attraktiver finde).
Allerdings bin ich selbst auch Akademiker und kann jetzt nicht sagen ob ich eine andere Sicht auf die Dinge hätte wenn ich nicht studiert hätte und einen weniger gut bezahlten Job hätte.
 
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  • #102
Vergiss den Quark mit dem Mikrozensus und irgendwelchen Detailbetrachtungen. Ich habe das nachgelesen und in #49 korrekt dargestellt.

.
Das habe ich gelesen.
Genau deswegen schrieb ich das ja. Weil es von dir eben unkorrekt zusammengefasst wurde. Meines Erachtens existiert das hier diskutierte Problem gar nicht. Und wenn doch, so läßt es sich eben statistisch nicht belegen.
 
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  • #103
Ich (w, 41) halte diese These für falsch und frauenverachtend. Warum wird so eine negative Stimmung gegen die Frauen gemacht. Ich bin promovierte Rechtsanwältin, das zweite Mal verheiratet und kann mich vor Angeboten gar nicht retten, während die Männer in meinem Umfeld sehr große Schwierigkeiten haben, eine Partnerin zu finden. Das sind übrigens alles Männer in beruflichen Führungspositionen. Ich glaube, dass die Männer mit Bildung gerade nicht glücklich mit einer Partnerin unter Niveau sind. Das ist im Ernstfall keine Partnerin und außerdem sagt doch der Bekanntenkreis, dass der entsprechende Mann keine Frau auf Augenhöhe abbekommen hat. Nach meinen Erfahrungen keine glückliche Wahl, sondern ein Armutszeugnis.
 
  • #104
Zunächstmal muß man doch mal Folgendes feststellen:

Je "höher" man selbst steht, desto dünner wird die Luft. Soll heißen: Nach oben hin gibt es nicht mehr die große Auswahl. So betrachtet kann es durchaus hilfreich sein, sich auch mal ein wenig nach "unten" zu orientieren. Es wurde im Forum auch schon oft darüber diskutiert und festgestellt, daß es heutzutage keinen signifikanten Zusammenhang zw. den meisten Hochschulstudienabschlüssen und (Allgemein)bildung gibt. Im Rahmen einer Beziehung, und um diese geht es hier letztendlich, sind mir Allgemeinbildung, Empathie, charakterliche Eignung und ähnliche Interessengebiete wichtiger als ein akademischer Abschluß. Von so Dingen wie sexueller Anziehung und Attraktivität rede ich schon gar nicht mehr. Diese muß ich einfach voraussetzen.

Entweder verstehe ich mich mit jemandem oder eben nicht.
 
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  • #105
Ich glaube aber auch, dass umgekehrt so gut wie kein Mann mit einer deutlich intelligenteren Frau zusammen sein möchte, die argumentativ weit überlegen ist, über viel mehr Bildung verfügt, viel mehr verdient. Das ist einfach inkompatibel mit dem Gefühlsleben der meisten Männer ...

Aus Sicht eines Mannes wäre so eine Frau langweilig und vollkommen uninteressant. Lebensfreude und Familie lassen sich mit so einer Frau mit solchen Charaktereigenschaften nicht erreichen. Ich bringe hier mal das Wort "Zicke" oder "rechthaberisch" ins Spiel. Diese Eigenschaften liegen oft sehr nahe beim Thema und das ist dann total unsexy. Was nützt einem Mann den eine Frau mit viel Kohle, wenig Zeit und unpassendem Charakter?
 
  • #106
Ich fasse noch mal die wichtigsten Punkte zusammen:
...
Männer wollen so gut wie nie nach oben daten. Frauen mit mehr Intelligenz, mehr Einkommen oder mehr Bedeutung sind für einen Mann im allgemeinen nicht emotional wünschenswert.

Aus ganz persönlicher Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Karriere und insbesondere Titel bei einer Frau wirken eher abschreckend auf das männliche Geschlecht.

Meine Mutter ist Akademikerin, mein Vater hatte nicht einmal Abitur. Das hat mein Rollenverständnis geprägt. Ich habe keine Berührungsängste mit Downdating. Im Gegenteil. Meine beiden bisherigen längeren Beziehungen waren nach diesem Muster. Keine von ihnen ist daran gescheitert.

Dennoch ganz aktuell verschweige ich bei der Partnersuche zunächst diesen Teil, was auch nicht unproblematisch ist, weil Vertrauen ja eine wichtige Voraussetzung darstellt. Steht im Profil bereits Prof. Dr. ... herrscht im Postkasten Leere. Ziemlich bald beim persönlichen Kennenlernen die Katze aus dem Sack zu lassen, gibt mir die Chance wenigstens schon als Person wahrgenommen worden zu sein und Berührungsängste abgebaut zu haben. Der Spruch "du passt nicht zu mir" oder "du hast doch etwas besseres verdient" ist trotzdem eine häufige Möglichkeit sich aus der Affäre zu ziehen. Manchmal wird auch noch probiert, ob man eine solche Frau denn "haben kann". Für einen ONS würde das Interesse wohl reichen.

Darum liebe Männer, mein Wunsch: Habt etwas mehr Selbstbewusstsein!!! Nicht jeder will einen Denker zu Hause, wenn er von solchen schon im Job den ganzen Tag umgeben ist. Ich möchte einen Macher. Und ich denke, damit stehe ich gar nicht so alleine da.
 
  • #107
Meine Mutter ist Akademikerin, mein Vater hatte nicht einmal Abitur. Das hat mein Rollenverständnis geprägt.Darum liebe Männer, mein Wunsch: Habt etwas mehr Selbstbewusstsein!!! Nicht jeder will einen Denker zu Hause, wenn er von solchen schon im Job den ganzen Tag umgeben ist. Ich möchte einen Macher. Und ich denke, damit stehe ich gar nicht so alleine da.

Bravo ! Bei mir daheim waren die Verhältnisse ähnlich, ich hab keine Berührungsängste mit klugen, erfolgreichen Frauen.

M
 
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  • #108
Aus Sicht eines Mannes wäre so eine Frau langweilig und vollkommen uninteressant. Lebensfreude und Familie lassen sich mit so einer Frau mit solchen Charaktereigenschaften nicht erreichen. ... total unsexy. Was nützt einem Mann den eine Frau mit viel Kohle, wenig Zeit und unpassendem Charakter?

Was ist das denn für eine Aussage? Es gibt ja auch nicht-studierte Männer und Frauen, die viel arbeiten? Und es gibt studierte, promovierte Frauen, die auch gerne mal 1 Jahr in Babypause gehen. Wieso sind Frauen mit einem höheren Bildungsstand unsexy und rechthaberisch?Vielleicht fände ich einen Mann, der dafür handwerklich super geschickt ist und die Wiege oder den Kleiderschrank selber zimmern kann, total sexy? Und wenn ich meinem Partner das Gefühl gebe, dass ich ihn liebe und vielleicht eben gerade den "Macher" an ihm liebe, wieso soll er das dann blöd finden? Nicht jeder Mann sucht ein Mäuschen, dem der allwissende Mann die Welt erklärt.
 
  • #109
Aus Sicht eines Mannes wäre so eine Frau langweilig und vollkommen uninteressant. Lebensfreude und Familie lassen sich mit so einer Frau mit solchen Charaktereigenschaften nicht erreichen. Ich bringe hier mal das Wort "Zicke" oder "rechthaberisch" ins Spiel. Diese Eigenschaften liegen oft sehr nahe beim Thema und das ist dann total unsexy. Was nützt einem Mann den eine Frau mit viel Kohle, wenig Zeit und unpassendem Charakter?
Ich glaube Du vermischt hier Äpfel mit Birnen! Natürlich ist eine Frau mit einem höheren Bildungsabschluss einem Mann, der einen handwerklichen Beruf erlernt hat argumentativ überlegen. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass sie rechthaberisch oder eine Zicke ist - wie kommst Du drauf?
Ich glaube aber auch, dass umgekehrt so gut wie kein Mann mit einer deutlich intelligenteren Frau zusammen sein möchte, die argumentativ weit überlegen ist, über viel mehr Bildung verfügt, viel mehr verdient.
Eine Frau, welche einen akademischen Abschluss hat, ist nicht intelligenter als ein Mann, der keinen hat. Hier in der Schweiz habe ich unzählige Männer (auch Frauen) kennengelernt, welche auf dem zweiten Bildungsweg die Abitur (die Matur) in der Schweiz absolviert hatten, um eine Karriere als Akademiker anzugehen. Mit all diesen Männern und Frauen war ich zusammen. Jedes Jahr gibt es Hunderte von Menschen mit einer Berufsausbildung in der Schweiz, welche berufsbegleitend diesen zweiten Bildungsweg gehen. In Deutschland ist die Situation sicher ähnlich. Auch bei euch steht jedem dieser Weg offen. Gerade diese Quereinsteiger sind der Beweis, dass es ihnen nicht an Intelligenz mangelt.

Sonst stimme ich Dir tatsächlich zu, dass es meistens die Männer selber sind, welche sich unterlegen fühlen und aus diesem Unterlegenheitsgefühl heraus, keine Akademikerin daten oder gar mit ihr eine Partnerschaft führen wollen, weil sie sich vermutlich nicht für intelligent genug halten; was gar nicht stimmt. Heute muss niemand den IQ eines A. Einsteins haben, um ein Studium abzuschliessen - natürlich abhängig auch von der Studienrichtung!
 
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