• #1

Drei Generationen im Haus. Warum geht es bei uns schief?

Hallo, ich fühle mich in meinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl. Meine Tochter und ich haben vor vier Jahren ein Haus geerbt. Ich habe in meiner Freizeit vieles modernisieren lassen und mußte eigene Entscheidungen treffen, da meine Tochter dies kaum interessiert hat. Trotzdem habe ich es gern gemacht und viel dabei gelernt.

Nun hat sie einen Mann kennengelernt und wurde von ihm schwanger. Er baute den Dachboden aus, meine Tochter nahm einen Kredit und er zog dann mit seiner Tochter (11) aus einer vorhergehenden Beziehung bei uns ein.

Sie haben jetzt ihre eigenen Räume und ich auch. Küche und Bad haben wir gemeinsam. Entscheidungen zur weiteren Gestaltung übernimmt der neue Schwiegersohn alleine und dabei ignoriert er mich. Meine Tochter steht ihm dabei bei. Das Baby wird mir vorenthalten, seine ältere Tochter muss sich kümmern. Ich darf es nicht, dafür sorgt er. Bei einer sachlichen Diskussion meinerseits bedroht er mich und schreit.

Warum hat der Schwiegersohn und dessen Tochter mehr zu sagen wie ich?

Wie soll ich mich verhalten. Soll ich meine eigenen Tochter enterben, um mich zu rächen?
 
  • #2
Eine schwierige Frage. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, als ihr beschlossen habt, gemeinsam zu wohnen und dann nochmal, als sie und ihr Mann auf ihre Kosten angefangen haben auszubauen. Noch dazu ohne vollständige eigene Räumlichkeiten. Gemeinsame Nutzung von Küche und Bad finde ich völlig unakzeptabel.

Grundsätzlich ist es richtig, dass Deine Tochter hinter ihrem Partner steht. Natürlich bedeutet das nicht, dass Du untergehen darfst und Ignorieren ist nicht in Ordnung. Bleibt nur, das eigentlich zu kleine Haus zu teilen. Entweder durch Verkauf oder durch Auszug und Vermietung (wobei dann der Verbleibende Fremden ein Zimmer mit Bad vermieten müsste), wenn es nicht möglich ist, gemeinsam zu planen.
 
  • #3
Hi,
Rache ist doch nicht dein Ernst?!
Dass sich drei Generationen gut verstehen, ist doch eher selten der Glücksfall. Schwiegermütterverhältnisse sind oft schwierig. Das Enterben schlag dir bitte sofort aus dem Kopf, was soll denn jetzt noch so ein sinnloses böses Blut? Sehr unsouverän und vermutlich aus der aktuellen Wut heraus, lass das Ganze sich erstmal setzen.
Du hast doch den Grundbucheintrag und damit die Hoheit über das Haus. Die Familie kann dir rechtlich erstmal gar nichts. Oder steht ihr durch das Erbe jetzt beide zu 50% drin?
Aber es ist deine Tochter, und wenn ihr kein extrem schlechtes Verhältnis habt, solltest du es immer im Guten versuchen, aber bestimmt auf dein Recht schauen.
Schwiegersöhne sucht man sich nicht aus, an ihm kannst du leider nichts ändern, aber wenn SIE sich unfair verhält und seib Verhalten unangemessen ist, zeige klare Konsequenzen auf.
Nicht durch enterben, sondern dass du z.B. sagst, du möchtest dass sie ausziehen, wenn sie sich nicht an gewisse Grundregeln halten, wie z.B. Miete zahlen, und dass Drohungen und Schreien einfach mal gar nicht geht.
Deine Tochter hat natürlich ungute Beziehungsmuster, aber die spielen für diesen Sachverhalt keine Rolle:
- sie akzeptiert, dass er dich und wohl auch sie bedroht (wirklich eine große andere Baustelle)
- du hast kaum bis keinen Zugang zu deiner Enkelin
- er schottet sie dir gegenüber ab (so lese ich es)

Was gar nicht geht, ist: sie lässt zu, dass er dir Kontrolle über dein Wohneigentum wegnimmt. Hast du vor ihm inzwischen auch schon Angst vor Gewalt? So klingt es zwischen den Zeilen.

Also bitte bitte bitte: nicht enterben. Aber du könntest (ich habe rechtlich keine Ahnung) vielleicht deinen Teil des Hauses verkaufen lassen wollen und sie unter Druck setzen, dass sie dich auszahlt. Natürlich immer noch extrem unschön, aber der Schwiegersohn ist wohl anders nicht händelbar.
Wie es jetzt steht, kannst du nicht weiter hoffen: eine glückliche Familie UND in deinem Haus wohnen bleiben wird so nicht funktionieren. Du wirst dich aber nicht aus deinen 4 Wänden drängen lassen wollen. Blödes Dilemma :(
 
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  • #4
Um dir genaueres sagen zu können, muss man zuerst rechtliche Lage wissen. Du und deine Tochter haben das Haus geerbt. Wie meinst du das? Stammt es von deinem Ex, von deinen Eltern oder wie wurde es im Testament genau formuliert. Kurz gefasst- wer ist der gesetzliche Eigentümer?
 
  • #5
Wie soll ich mich verhalten. Soll ich meine eigenen Tochter enterben, um mich zu rächen?

Guten Abend,

liebe FS. schon wieder ein Opferthread.... Du schreist mit deinem Gedanken dich zu rächen und bist keinesfalls besser als dieser Mann und deine Tochter.

Um welche weiteren Gestaltungen geht es, um die gemeinsam genutzte Küche, das Bad? Oder um die Gestaltung der Räumlichkeiten der jungen Familie mit zwei Kindern?
Welche Worte beinhaltenden deine sachlichen Gespräche, dass dieser Mann schreien muss. Ich bin sicher, dass du deinen Anteil an dieser Situation, so wie sie sich darstellt, hast.

Eine Seele, die Gedanken der Rache hegt, ist zerfressen und aus der entspringt nie etwas Gutes.
Überdenke deine drohenden Gedanken, deine nonverbale Sprache und auch sonst...
 
  • #6
Die Frage ist doch: Drei Generationen in einem Haus. Wo klappt das wirklich und warum?

Meiner Beobachtung nach ist die Hauptbedingung für das Gelingen, dass jeder seiner eigene, abgeschlossene Wohnung hat, in die er auch gelangen kann, ohne den Bereich der anderen queren zu müssen.

Dann hängt sehr viel von den beteiligten Personen ab. Kann man sich zurücknehmen und damit leben, dass die Tochter eben nun eine eigene Familie hat und der Mittelpunkt in ihrem Leben diese ist. Kann ich damit leben, dass der Schwiegersohn wohl zuerst Rücksicht auf seine eigene Familie nehmen wird, bevor er an die Schwiegermutter denkt?
 
  • #7
Meine Tochter und ich haben vor vier Jahren ein Haus geerbt.
Wie genau? Jeweils hälftig?
Warum? Welche Auseinandersetzungen gab es, welche Vorwürfe?
Kann man das nicht doppelt einbauen? Diese beiden Räume gemeinsam zu benutzen, wenn man sich nicht gut versteht, ist ja schrecklich.
Bei einer sachlichen Diskussion meinerseits bedroht er mich und schreit.
Bedrohen und schreien geht gar nicht- egal, was vorgefallen ist.
Gäbe es einen neutralen Dritten, der ein Gespräch moderieren könnte?

Aber insgesamt fehlen viel zu viele inhaltliche Details, um wirklich raten zu können- da bleibt nur zu sagen:
Ja, ein Mehrgenerationen- Zusammenleben scheitert oft.

In diesem Thread gab es das Thema aus Sicht einer Schwiegertochter- vielleicht erkennen Sie ja Parallelen.

https://www.elitepartner.de/forum/f...schwiegermutter-und-ich-was-ist-zu-tun.78728/
 
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  • #8
Liebe Lantra0710,
ich denke, Du musst Dich entscheiden:
1. Willst Du weiterhin die Erste Geige spielen und Deiner erwachsenen Tochter mit eigener Familie in ihr Leben reinreden?
Dann hast Du gute Chancen, Alles zu verlieren.
Dein Schwiegersohn und Deine Tochter scheinen sich glücklicherweise einig zu sein, dass sie sich von Dir nicht manipulieren lassen. (enterben / rächen).
2. Wenn Du noch eine Chance haben willst, Kontakt zu deiner (anscheinend einzigen?) Familie aufrecht zu halten, dann ändere ganz schnell deine Denkweise und dein Verhalten (falls dies für dich möglich ist?).

Ich hoffe für deine Tochter, dass sie irgendwann einen eigenen Weg findet. Hoffentlich.
 
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  • #9
Liebe FS,
in erster Linie geht es schief, weil ihr keine getrennten Lebensbereiche habt, sondern euch im Alltag permanent in die Quere kommt. Das war so nicht vereinbart, das Haus ist für 2 Familien nicht geeignet und somit stört das.
Offensichtlich stimmt die Chemie zwischen Dir und ihrem Partner nicht. Das ist besonders problematisch, wenn man stark frequentierte Räume wie Bad und Küche teilen muss.

Dass Deine Tochter zu ihrem Partner steht mit dem sie ein Kind hat ist nachvollziehbar. Dennoch hat er an eurem Haus kein Eigentum und kann dort gegen Deinen Willen nichts umgestalten und schon garnicht, Dich in die finanziellen Pflichten nehmen. Hierzu solltest Du ein 4-Augengespraech mit Deiner Tochter führen ohne seine Beteiligung.
Vorher solltest Du in ein Beratungsgespraech beim Anwalt investieren und Dich informieren, wie die rechtliche Lage überhaupt ist.

In diesem Gespräch solltest Du ihr konsequent Grenzen aufzeigen:
- ihr Partner hat Dich in eurem Haus nicht zu bedrohen oder Du setzt Dich juristisch zur Wehr. Nicht nur reden sondern auch machen, wenn es nicht wirkt.
- ihr seid gemeinsam Eigentümer und bauliche Veränderungen können nur in gemeinsamer Planung gemacht werden.
- Lass' nicht zu, dass Deine Tochter Kredite aufnimmt und ins Grundbuch eintragen lässt, nur weil Du Dir davon was erhoffst.

Die einzige Baumaßnahme, der ich zustimmen und die ich angehen würde wäre der Umbau in 2 komplett getrennte Wohneinheiten: eigene Eingänge, damit man sich nicht täglich begegnen muss, eigene Küchen, eigene Bäder. Das wird ein teures Unterfangen und vielleicht gibt es dafür gar keine Baugenehmigung.
Eine Alternative ist: einer zahlt den anderen aus dem Grundbuch aus und der Ausgezahlte räumt das Feld - wäre meine bevorzugte Variante.

Warum hat der Schwiegersohn und dessen Tochter mehr zu sagen wie ich?..... Wie soll ich mich verhalten. Soll ich meine eigenen Tochter enterben, um mich zu rächen?
Dein Schwiegersohn und dessen Tochter "haben mehr zu sagen" als Du, weil Deine Tochter das zulässt und weil Du es nicht sofort erkannt und keine Grenzen gezogen hast. Ihnen diese Unart abzugewöhnen wird ein Kraftakt.
Darüber hinaus schreibst Du was von einem 3-Generationenhaus und unterliegst einer romantischen Illusion. Ihr wohnt dort offensichtlich nicht so als gewünschte Wohnform sondern als Zwangsgemeinschaft in dafür nicht geeigneten Räumlichkeiten.

Geh' zum Anwalt, lass' Dich über Deine Rechte beraten. Lass' ihn im Zweifelsfall einen Schriftsatz an Deine Tochter und ihren Partner aufsetzen, damit Anschreien und Einschüchtern unterbleiben.
Hör' auf, Dich aufzudrängen und akzeptiere, dass Du Dein Enkelkind nicht betreuen sollst. Meide jeden Kontakt zu ihnen soweit das bei den Räumen geht.
Ja, enterben ist schonmal eine Massnahme zu Deinem Schutz obwohl Du m.E. ein falsches Motiv wählst und das wohl auch nicht gut kommunizieren kannst. Daraus könnten dann noch mehr Konflikte resultieren.
 
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  • #10
Oh je...was für eine ätzende Situation. Ein Prachtexemplar von Schwiegersohn, wenn es stimmt, dass allein er das Problem ist. Leider wird jede kritische Bemerkung Deinerseits über ihn Deine Tochter von Dir fort und zu ihm hin treiben. Deine Tochter wird über kurz oder lang auch merken, dass er problematisch ist. Aber es wird sie innerlich sehr verletzen, wenn sie es erkennt. Dann fang sie auf und sag niemals etwas von "Siehst Du, das habe ich Dir gleich gesagt."
Enterben kannst Du sie nicht, wenn es keinen tätlichen Angriff oder Ähnliches auf Dich gab. Den Pflichtteil bekommt sie immer.
Falls nun nicht er, sondern Du das Problem bist, weil Du z.B. bei Konflikten gleich an Enterbung denkst, dann könnte das sein, dass Dein Schwiegersohn für Deine Tochter einen Konflikt austrägt. Der Schlüssel liegt in der Vergangenheit und in der Beziehung zu Deiner Tochter.
 
  • #11
Warum hat der Schwiegersohn und dessen Tochter mehr zu sagen wie ich?
Inwiefern haben sie denn "Mehr" zu sagen?
Das Haus scheint geteilt zu sein, so wie ihr das, deiner Schilderung nach, beide zu gleichen Teilen geerbt haben.
Dass deine Tochter früher kein Interesse an dem Ausbau zeigte, spielt doch dabei gar keine Rolle.
Du scheinst das aber anrechnen zu wollen, als Argument für dein Mitspracherecht.
Was die dort oben in ihrem Bereich gestalten, sollte doch dann auch deren Entscheidung sein. Nicht Deine.
Dass sie dir das Baby "vorenthalten", kann eine subjektive Sichtweise sein. Sollte es tatsächlich der Fall sein, ist das sehr schade. Aber du kannst es nicht ändern.
Was nicht geht, dass dich der Schwiegersohn bedroht.
Inwiefern sieht diese Bedrohung denn aus?
 
  • #12
Ich halte nichts davon, wenn mehrere Familien in einem Haus wohnen, eben genau deswegen. Die junge Familie möchte ihre Ruhe, der Mann ist kein Weichei, sondern verteidigt sein Territorium und hat die Schnauze mit dir und deiner Tochter wahrscheinlich schon gestrichen voll. Du kannst froh sein, wenn er deiner Tochter so hörig und ergeben ist, dass er sie nicht verlässt wegen dir!

Komisch finde ich, dass erwachsene Leute, sich Küche und Bad mit Mutter teilen müssen. Wenn ich einen Partner habe, möchte ich auch mal Sex mit ihm im Bad oder in der Küche haben. Sorry, aber ist so. Stehst du dann daneben und schmierst das Butterbrot? Die Natur hat es so geregelt, dass Kinder normal ausziehen, um ihr eigenes kleines Reich zu haben.

Die Tocher zu enterben würde ich nicht, sondern mit ihr darüber reden, dass es Probleme gibt. Sie zahlen ja hoffentlich Miete und da gibt es einen Wohnvertrag, der ihnen sagt, was sie in deinem Haus dürfen und was nicht.

Ich glaube aber fast, du machst den gutgemeinten Fehler wie alle Mütter: Die Töchter kostenlos im Haus wohnen zu lassen, weil es so praktisch ist und als Dank dürfen die Tocher und ihr Mann keinen Finger rühren und sollen gefälligst dankbar sein. Nur ist das kein lebenswertes Leben so.

Wie alt seid ihr alle überhaupt? Wenn du schon 60 bist, musst du ja keinen mehr enterben. Jemand muss dein Haus bald übernehmen und weiterpflegen.

Dein Fall ist kein Einzelfall. So läuft es in jeder Familie ab, wo das Paar zu den Eltern ins Haus zieht. Die Natur hat es geregelt, dass junge Paare weg von den Eltern ziehen müssen. Eltern sind nicht der Nabel der Welt.

Tendenziell kenne ich diese Situation von daheim früher mit meinen Elten. Mein Vater war auch immer Buttler, Gärter und Handwerker seiner Schwiegereltern, richtete alles, aber durfte im Gegenzug nur wenig bzw. musste sich gehorsam anpassen, und erst als sie gestorben sind, konnte mein Vater mit 65 das erste Mal frei sein Leben leben. Mein Vater tat mir lebenslang sehr leid. So muss kein Mensch leben. Deswegen bin ich dringlichst dafür, dass die Fronten gekärt werden.

Sicherlich hast du auch gewollt, dass die beiden bei dir leben? Ich kenne kein geistig gesundes Paar, das hierzulande bei den Eltern mehr lebt, außer man ist völlig geld- und hilflos, aber der Mann hat ja offenbar Geld für den Umbau und Geld um Kinder zu zeugen. Also verstehe ich das Problem nicht.

Sag bitte noch, wie alt ihr alle seid, denn es ist ein Unterschied, ob das Paar 25 oder 40 ist. Mit 40 will ich meine Wohnung umbauen oder ausbauen können, wie ich will. Ich würde meine Mutter oder Schwiegermutter einen Tritt bis auf den Mond geben. Mir sagt in dem Alter keiner mehr, was ich zu machen habe. Bzw. das nur einmal, dann bereut er/sie es ganz schwer.
 
  • #13
Warum hat der Schwiegersohn und dessen Tochter mehr zu sagen wie ich?

Versteh ich nicht? Weder du noch sie haben mehr oder weniger zu sagen. Warum will einer den anderen dominieren? Könnt ihr nicht friedlich jeden so sein und entfalten lassen in der Familie, wie er ist? Ab einem gewissen Punkt, muss eine Mutter verstehen, dass sie nicht mehr Oberleutnant über die Tochter ist und die Tochter eine eigene erwachsene, reife Frau und selber Mutter ist. Ich glaube, sie und ihr Mann haben wenig Nerven für dich, wenn sie ihre eigene Familie managen müssen.

Die Leute entscheiden für sich, wie sie leben möchten und dass sie ihr Hausteil ausbauen möchten. Im Mietvertrag kann man so etwas regeln, was man darf und was der Herr Schwiegersohn mitsamt Tochter zu unterlassen hat. Und den würde ich aufsetzen! Die Kinder zu sich holen, am besten noch alles kostenlos schenken, geben, wohnen lassen, und dann müssen sie aber die Füsse still halten - das geht nicht! Das ist sogar eher Erpressung und Missbrauch und führt zu diesen Machtspielen. Ob sie für den Hausausbau Kredit aufnehmen müssen oder der Mann noch 5 Kinder mitbringt oder zeugt, ist Entscheidung deiner Tochter. Misch dich da nicht in fremde Angelegenheiten ein, sonst versaust du die Ehe der Tochter!

Vielleicht möchtest du mal logisch reflektieren?
Ein gutes Gespräch hätte das alles aber vermeiden können. Der Schwiegersohn möchte vielleicht für seine Familie sorgen, dass die 4 Personen endlich ihr eigenes Bad und ihre eigene Küche haben. Das ist nur verständlich.. Wie lange sollen diese Leute in deiner Wohnung abhängen? Die Frau (deine Tochter) möchte mal für in ihrer eigenen Küche für ihren Mann kochen. Die Kinder werden langsam groß, kommen selber in die Pubertät, wollen mehr Privatraum für sich und rebellieren dann auch wieder gegen die Eltern und bringen bald selber ihren ersten eigenen Freund/Freundin mit nach Hause. Was denkst du, was da ein Stress zuhause bei euch los ist?


Was bringt eine Enterbung? Du willst also deine Tochter bis zu deinem Tod bei dir frei wohnen lassen, aber wenn du tot bist, nimmst du einer ganzen Familie ihr Zuhause weg? Sehr klug von dir!
Wenn es gar nicht geht, würde ich die Leute/deine Tochter bitten, auszuziehen. So wäre es normal und vernünftig und jeder könnte sich geistig gesund entwickeln.
 
  • #14
Hast du das schon mal klar formuliert? "Ich will ein Mitspracherecht bei Renovierungen im gemeinsamen Bereich des Hauses und ich will mein Enkelkind regelmäßig sehen! Wenn ihr nicht einverstanden seid, ruiniere ich euch finanziell"?

Das hast du noch nie gesagt, oder? Noch nicht mal angedeutet. Und deshalb nimmt dich keiner ernst.
 
  • #15
Hallo Lantra,
vielleicht ist es Zeit für einen Neuanfang. Bedenke, dass ein Haus nicht glücklich macht.
Wie alt bist du? Wie ist deine finanzielle Situation?
Du könntest den beiden deinen Anteil am Haus zum Kauf anbieten und mit dem Kapital ein neues Leben beginnen.
Ich persönlich kann es mir sowieso gar nicht vorstellen, so generationenübergreifend zusammen zu leben, erst recht nicht mit Gemeinschaftsräumen. Konflikte z. B mit der Kindererziehung sind vorprogrammiert.
Liebe Grüße, Vielfalt
 
  • #16
Zieh wieder aus und seh das investierte Geld als Lehrgeld! Ich könnte mir mit meinen Eltern ein Generationenhaus vorstellen aber nur mit komplett getrennten Haushalten und Eingängen.
Wenn du was zu vererben hast dann sieh zu, dass es nicht zu viel ist. Mach schöne Reisen davon oder hinterlasse genug an den Tierschutz oder die Kinderhilfe.
 
  • #17
Ich sehe nur, dass ihr erst mal ein paar Jahre getrennte Wege geht und euch dann langsam wieder annähert. Ich habe alles genauso durch wie du beschreibst und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Ich nehme dir nur irgendwie nicht ab, dass er dich grundlos "anschreit"- was ist denn dein Anteil an der Geschichte? Die 4 müssen sich als Familie erst mal finden und deine Tochter wollte sicherlich, dass auch du zur erweiterten Familie gehörst. Aber scheinbar sind Dinge zwischen euch, die ein entspanntes Miteinander nicht möglich machen wie überzogene Erwartungen, wie "warum hat er mehr zu sagen als ich?"
Wie wäre es, wenn du ausziehst (im Guten!) und deinen Anteil des Hauses an deine Tochter verkaufst? Du suchst dir mit dem Geld eine eigene Wohnung und es kehrt Ruhe ein. Die kleine Familie hat auch ihre Ruhe und alles kann sich entspannen.
Dein Idee mit dem Enterben kannst du natürlich durchziehen, wenn du im Alter allein dasitzen willst und möchtest, dass sich niemand um dich kümmert außer deinem Pflegedienst/Heimpersonal. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unverfroren von dir, mit welcher Erwartungshaltung du an deine Tochter herantrittst. Vielleicht versuchst du dich auch mal in den Schwiegersohn hinein zu versetzen. Denkst du, er findet es toll, dass seine Schwiegermutter - eine Frau, die er nicht kennt- ihn auf dem Klo sitzend überfallen kann oder hereingeplatzt kommt, wenn er gerade mit seiner Familie zu Abend isst? Trotzdem ist er mit in das Haus gezogen, weil er sich in deine Tochter verliebt hat. Ich denke, du solltest akzeptieren, dass deine Tochter erwachsen ist und du nicht mehr die erste Geige spielst.
 
  • #18
Liebe @Lantra0710, wenn du mit deiner Tochter das Haus gemeinsam geerbt hast, steht ihr auch beide im Grundbuch. Vielleicht jeweils mit 50% vielleicht mit unterschiedlichen Anteilen.

Ich an deiner Stelle würde den Rachegedanken beiseite stellen, »enterben« könntest du sie - mit ihrem eigenen, verbrieften Hausanteil - ohnehin nicht. Aber ich würde so schnell wie möglich ausziehen und der Tochter anbieten, dass sie dir deinen Anteil am Haus ausbezahlt, evtl. in Raten (Vereinbarung unbedingt bei einem Notar machen, damit du sie notfalls einklagen kannst!). Denn auch deiner Tochter wird es nicht gerade gut gehen mit dem Zwist, den du mit ihrem Mann ständig hast. Sie sitzt zwischen den Stühlen und egal, wie ich zu meinem Kind stehe, das wollte ich nicht.

Zudem wirst du erst dann deine innere Ruhe finden, wenn zwischen dir und deinen Kindern ein großer, räumlicher Abstand hergestellt wurde. Mit diesem habt ihr auch die Chance, euch - irgendwann - wieder aufeinander zuzubewegen.
 
  • #19
Ich finde es generell keine gute Idee, wenn mehrere Generationen in einem Haus leben. Da muss es ja krachen. Du willst Dich rächen? Klingt, sorry, kindisch. Du bist die Älteste und solltest Dich auch so benehmen. Tritt selbstbewusst auf und bitte um ein klärendes Gespräch. Äußere deutlich Deine Wünsche. Ohne Vorwürfe. Kriegt endlich gemeinsam heraus, was bei Euch im Argen liegt. Wenn das nicht funktioniert, müsst Ihr Euch räumlich trennen. Vielleicht hilft der Abstand, Euch wieder schrittweise anzunähern.
 
  • #20
Wie soll ich mich verhalten. Soll ich meine eigenen Tochter enterben, um mich zu rächen?

Die Rache soll jetzt für was sein? Versteh ich nicht! Den Ausbau des Hauses? Die Bedrohung vom Schwiegersohn? Oder dass du dein Enkel nicht sehen darfst?

Den Ausbau des Hauses hast du dir selbst zuzuschreiben, weil du es versäumt hast, die Verhältnisse klipp und klar geregelt im Mietvertrag reinzuschreiben. Bzw. wer unbedingt will, dass das Kind mitsamt Familie im eigenen Haus wohnen soll, der proviziert es absichtlich und voller Vorsatz, weil er böses Blut daheim will. Die anderen Leute möchten ja auch bisschen frei Leben und nicht immer Schwiegermutter im Anschlag haben, die alles entscheidet.

Sich Bad und Küche mit zwei Familien zu teilen klingt wie im tiefsten Kongo. Hätte ich nie gemacht. Ich hätte mich als Schwiegermama aber auch nie soweit in die Familie meiner Tochter eingemischt. Abnabelung tut weh, aber eine gute Mutter lässt los und versaut das andere Glück nicht.

Das mit dem Enkel hast du dir höchstwahrscheinlich selbst zuzuschreiben. Ganz oft sind die jungen Mütter bzw. die Familie von der Schwiegermama genervt, weil sie sich zu viel ins fremde Leben einmischt. Außerdem dürfen sie ja gar nichts in dem Haus bzw. brauchen deine Erlaubnis wie kleine Kinder. Das frustiert alle Beteiligten. Wer will so leben? Also ich nicht!
 
  • #21
Bevor hier jetzt jeder auf den Schwiegersohn einhackt, mal die Frage noch mal lesen und überlegen, was für ein Mensch gleich mit Rache (!) und Enterbung droht.
Genau das habe ich gemacht, sogar im selben Post, schau:
Falls nun nicht er, sondern Du das Problem bist, weil Du z.B. bei Konflikten gleich an Enterbung denkst, dann könnte das sein, dass Dein Schwiegersohn für Deine Tochter einen Konflikt austrägt. Der Schlüssel liegt in der Vergangenheit und in der Beziehung zu Deiner Tochter.
Beide Seiten der Medaille muss man sehen, auch wenn man zitiert, darf man nichts aus dem Kontext reißen.
 
  • #22
Die Rache soll jetzt für was sein? Versteh ich nicht! Den Ausbau des Hauses? Die Bedrohung vom Schwiegersohn? Oder dass du dein Enkel nicht sehen darfst?

Den Ausbau des Hauses hast du dir selbst zuzuschreiben, weil du es versäumt hast, die Verhältnisse klipp und klar geregelt im Mietvertrag reinzuschreiben. Bzw. wer unbedingt will, dass das Kind mitsamt Familie im eigenen Haus wohnen soll, der proviziert es absichtlich und voller Vorsatz, weil er böses Blut daheim will. Die anderen Leute möchten ja auch bisschen frei Leben und nicht immer Schwiegermutter im Anschlag haben, die alles entscheidet.

Sich Bad und Küche mit zwei Familien zu teilen klingt wie im tiefsten Kongo. Hätte ich nie gemacht. Ich hätte mich als Schwiegermama aber auch nie soweit in die Familie meiner Tochter eingemischt. Abnabelung tut weh, aber eine gute Mutter lässt los und versaut das andere Glück nicht.

Das mit dem Enkel hast du dir höchstwahrscheinlich selbst zuzuschreiben. Ganz oft sind die jungen Mütter bzw. die Familie von der Schwiegermama genervt, weil sie sich zu viel ins fremde Leben einmischt. Außerdem dürfen sie ja gar nichts in dem Haus bzw. brauchen deine Erlaubnis wie kleine Kinder. Das frustiert alle Beteiligten. Wer will so leben? Also ich nicht!
Danke für die Antwort. Einen Mitvertrag gibt es nicht, da meine Tochter und ich das Haus jeweils zur Hälfte geerbt haben.
Ich bin eine sehr ruhige Frau und gehe drei Schichten arbeiten. Der Schwiegersohn mischt sich eher in mein Leben ein. Er schimpft, wenn ich zum Wochenende ausschlafen will, nicht im Kühlschrank ist, was ihm schmeckt und wenn ich zu meiner Mutter fahrten will. WEi
Um dir genaueres sagen zu können, muss man zuerst rechtliche Lage wissen. Du und deine Tochter haben das Haus geerbt. Wie meinst du das? Stammt es von deinem Ex, von deinen Eltern oder wie wurde es im Testament genau formuliert. Kurz gefasst- wer ist der gesetzliche Eigentümer?
 
  • #23
Danke für die hilfreiche Antwort. Niemals lasse ich mich aus meinen eigenen vier Wänden drängen. Ich möchte nur mein Leben führen. Ich bin 61 Jahre alt und gehe drei Schichten arbeiten. Dabei nimmt er keinerlei Rücksicht (abends noch Krach). Mit ihm sachlich reden, bringt nichts. Ich ziehe mich in meine Räume zurück, das passt ihn auch nicht.
Ich soll an seinem Leben teilhaben und nur nach seinen Kommandos hören. Von meiner Seite gibt es keine Einmischungen zwecks Familienlleben.
Freie Entscheidungen des Hauses betreffend werden mir vorweggenommen. Mein Zuhause ist schon lange seins mit samt den Garten. Er möchte ihn so gestalten, wie er will.
Ich kann mein Leben nicht mehr so gestalten wie bisher. Mein Eigentum ist natürlich seins, einiges hat er schon mutwillig zerstört und er sagt, es sei aus Versehen passiert.
Ich werde mir Kameras und Türschlösser anbringen lassen, weil ich mich ständig bedroht fühle. Es geht nicht anders.
 
  • #24
Es ist nicht falsch, ein eigenes Leben zu führen. Ich möchte meins leben und die anderen auch. Einmischungen meinerseits gibt es nicht. Nur es ist nicht rechtens, mein Eigentum an sich zu nehmen und sich damit vor anderen zu rühmen. Die Macht eines anderen, mich beherrschen zu wollen, ist auf Dauer nicht gut.
Meistens ziehe ich mich zurück. Das passt ihn auch nicht. Dann ordnet er Aufgaben für mich an, um ihn alles recht zu machen. Ist das vielleicht richtig? Es ist eine versuchte Entmündigung.
 
  • #25
Ich finde es völlig unerheblich, wer hier der Schwiegerdrache ist.
Die Partein verstehen sich nicht und bei der Wohnsituation, kann man sich nicht mal aus dem Weg gehen.

Hier wurde sich erstmal eingerichtet, wie es ggf der älteren Generation gefiel und nun wird es auf jung getrimmt.
Selbst bei einer 50:50 Verteilung, der gesetzlichen Ansprüche, ist es doch so nicht möglich, dass der Wohlfühlfaltor bei dieser landet.

Küche halb Eiche rustikal und halb moderne Lackoptik?

Da hocken Menschen zusammen, die zu unterschiedlich sind, um sich win-win mässig wohlzufühlen und landen in einer loos-loos Situation.
Wer nachgibt verliert?!

Recht und Unrecht basieren nur auf den unterschiedlichen Sichtweisen

Aber ich gehörte schon immer zu denen, die den Kampf nicht über das Leben bzw die Lebensqualität stellen.

Wieso haben sich die Indianer nicht totstellend hinter den Baum gelegt?

Ich zumindest würde so nicht leben wollen und kein Erbrecht und Co würden mich dazu bringen, Kämpfe zu führen und auf meine sinnbildliche
Hollywoodschaukel zu verzichten.

Und bei sich bleiben geht...
Ich mag so nicht leben!
Weder kann ich euch meine Sichtweise überstülpen, noch ihr Eure über mich.

Ich zieh freiwillig aus und das mit meinen Anteilen hier.
Ob ihr mich auszahlt, wir verkaufen, meine Miete übernehmt etc...lassen wir uns beraten von Fachdritten.
 
  • #26
Hallo Lantra, du bezeichnest den neuen Mann in Hause als "Schwiegersohn", deshalb gehe ich davon aus, dass eine Eheschließung zwischen deiner Tochter und ihm besteht. Dieser Aspekt dürfte nicht unwesentlich sein, wenn es um sein Mitgestaltungsrecht an Umbauarbeiten geht. Doch, was nützen dir Kommentare von Laien wie mir, du brauchst verbindliche Auskünfte einer Anwältin / eines Anwalts, damit klarer wird welches Recht er hat, deine 50% Anteil an Haus und Garten umzugestalten.
An der Oberfläche lesen sich deine Posts so, als ob da ein Mann in das Leben deiner Tochter und dir getreten ist, der ohne (!) Eigenanteile oder finanziellen Invest (den Kredit nahm deine Tochter auf) am Haus nun bestimmen will, wie die Sache dort zu laufen hat. Die Situation eskaliert, er schreit dich angeblich grundlos an, unklar ist dein Anteil an der Eskalation - vllt. hast du gar keinen Anteil, möglicherweise doch. Mit Kameras und Türschlössern wirst du jedenfalls keine großen Fortschritte zur Verbesserung der Situation erzielen. Investiere das Geld lieber in eine(n) Anwalt/Anwältin und das Angebot, eine Mediation zwischen euch Interessengemeinschaften anzusetzen, um herauszuarbeiten, warum das Zusammenleben so fürchterlich geworden ist: DeIne Tochter scheint alles dem neuen Mann zu überlassen, dabei geht es hier um ihr Eigentum. Welche Wünsche und Ziele haben du und deine Tochter, welche Rolle soll er spielen - all das ließe sich in einer Mediation klären. Wenn ich dich richtig verstehe, willst du dem "Schwiegersohn" nicht die Hoheit über das Haus überlassen, was verständlich ist. Dafür wirst du dich jedoch anderer Mittel bemühen müssen als Kameraüberwachungen an deinen Eingangstüren. Ich kann es nur vermuten - könnte es sein, dass du und deine Tochter auch etwas grundsätzliches klären müssen? Versuche das Gespräch mit ihr zu suchen und sie vom Sinn einer Mediation zu überzeugen.

Gemeinsames Bad / Küche sind ein Alptraum für eine Kleinfamilie plus eine alleinstehende Frau mit vermutlich ganz anderen Bedürfnissen, ggf. kann ein Anbau am Haus irgendwie Abhilfe schaffen? Es tut mir in der Seele leid, wenn ich von einem Kampf wie deinem lese - ihr alle scheint nicht viel Geld im Hintergrund zu haben und streitet nun um daselbe Stückchen Haus, während anderswo Singles aus 120 qm alleine residieren. Versucht, eine Einigung zu finden! Aus meimer Sicht stehst du vor der Herausforderung, diesen Mann in die Schranken weisen zu müssen, weil er in deine Rechte eingreift und gleichzeitig ein verträgliches Zusammenleben in dem offenbar nicht besonders großen Haus herbeizuführen - eine sehr schwierige Aufgabe. Aber, einen Versuch ist es wert, bevor ihr euch immer weiter in einen Kleinkrieg verstrickt. Deshalb: Lasse dich beraten!
 
  • #27
1. In den nächsten zwei Tagen & Nächten klärst du innerlich (und ohne es anderen vorweg zu sagen) für DICH ab,
a.) ob du selber in diesem Haus wohnen bleiben willst und zwar ohne die anderen 3.
und ob du die anderen auszahlen würdest.
Oder
b.) ob die anderen 3 das Haus komplett übernehmen sollen und dich auszahlen sollen.

Die Auszahlung kann in Raten sein - oder komplett - je nach Situation.
Es muss aber ein Anwalts-Vertrag gemacht werden.
Und wenn eine Rate auch nur 6 Wochen nicht bezahlt wurde, landet das ganze vor Gericht.

Es geht darum, dass DU selber nun eine ENTSCHEIDUNG triffst,
wo du in Frieden leben willst.
Zusammenleben mit den anderen funktioniert nicht.
Also musst du planen ohne die!

Wo würde es dir sonst noch gefallen?
Wo wäre eine Wohnung oder ein kleines Häuschen mit Garten für dich bezahlbar und für die Arbeit erreichbar?

Nimm mal eine Karte deiner Region und mal mal einen Kreis von ... km und dann schau ganz gezielt in diesem Umkreis nach Häusern oder Wohnungen.

Du bist flexibel und der Typ wird nie zufrieden sein.
Vermutlich hat er eine Wut auf seine eigene Mutter, oder eine Wut aus der Kindheit und versucht bei dir die Sau rauszulassen.
Solche Typen kann man eigentlich mit Anwalt & Polizei des Hauses verweisen. Aber weil er ja das Kind hat, wird es in diesem Fall schwierig.
Es wäre leichter für dich, wenn du dich auszahlen lässt und dir eine schnuckelige Wohnung nimmst oder ein kleineres Haus, damit es nicht zuviel Arbeit für dich wird und so dass du auch im Alter noch gut drin wohnen kannst.

Es ist ein unzumtbarer Stress, Tür an Tür mit aggressiven Menschen zu leben. Tu dir das nicht mehr länger an.
Du brauchst deine eigenen Wände, die du nicht mit garstigen Menschen teilen musst. Gäste sollen nett sein. Alles andere ist nicht mehr willkommen.

Wenn deine Tochter so blöd ist und sich aus 3,5 Milliarden Männern ausgerechnet so einen herrschsüchtigen Kerl genommen hat - dann kannst du ihr nur helfen ... in dem du jetzt zeigst dass eine Frau lieber eine eigene Hütte will, als ein Schloß mit einem Tyrannen!
Da euer Haus aber sowieso kein Schloß ist, wird es nicht schwer es zu verlassen!
Stell dir vor ... bald hast du ein Bad nur für dich!
Du liegst in deiner Wanne und keiner stört ... leise Musik ... eine freundliche Palme neben der Wanne ... vielleicht ein nettes Haustier ... in DEINER Küche ist der Kühlschrank immer ordentlich und voll mit allem was du magst ... und an DEINER eigenen Haustür hängt ein freundlicher Türkranz ... und ein Willkommens-Segen im Flur.
Na los Kleine ... gönn dir dein eigenes Reich!
Lass das verfluchte Haus los.
Lass die verkorkste Familie erst mal los ...
Miete oder kaufe dir deine eigene Ruhe-Insel.
Und deine Schlüssel bekommen die NIE!

Bis dahin halte Abstand vor diesem gefährlichen Proleten -
und geh diese Woche noch zum Anwalt für Wohnrecht und Grundstücksrecht und Erbrecht.
Hast du Geld für Anwalt-Beratung?
Oder vielleicht eine Rechtschutz-Versicherung?
 
  • #28
Moin,

ich würde in diesem Fall unbedingt auf eine Trennung der Haushalte hinarbeiten. Verkaufen, Auszug.... oder substanzielle Umbauten, so dass jeder eine Hälfte unabhängig bewohnen kann. Nimm zur Not eine Hypothek auf das Haus auf. Kameras etc sind doch Kindereien, damit wirst du auch nicht froh.

Ich finde deine Situation unerträglich, sie geht dir sicher an die Substanz, du wirst krank werden. Lass dir nicht einreden, du hättest irgendwelche Verpflichtungen dem Jungvolk gegenüber. Nein, die hast du nicht, sie können arbeiten. Du bist nur dir verpflichtet. Wenn er - auch verbal - gewalttätig wird, ruf die Polizei und zeig ihn an. Das wird ihn schon etwas zu Vernunft bringen. So eine Anzeige ist auch wichtig, wenn es später mal vor Gericht geht... Was fast unausweichlich scheint.

manchmal
 
  • #29
Niemals lasse ich mich aus meinen eigenen vier Wänden drängen. Ich möchte nur mein Leben führen. Ich bin 61 Jahre alt und gehe drei Schichten arbeiten. Dabei nimmt er keinerlei Rücksicht (abends noch Krach). Mit ihm sachlich reden, bringt nichts. Ich ziehe mich in meine Räume zurück, das passt ihn auch nicht.
Liebe Lantra
Wenn ich deinen Worten Glauben schenke und nicht lange rätsle, was dein Anteil an der Geschichte sein könnte, dann tust du mir sehr leid. Gleichzeitig denke ich auch, du machst dir dein weiteres Leben unglücklicher als nötig, wenn du in der weiteren Situation einfach ausharren willst.
Du sagst, dass es nichts bringt, mit dem Mann zu reden. Dass er dich bedroht, deine Sachen zerstört und du nicht einmal Ruhe hast, wenn du dich zurück ziehst. Auf Dauer muss dieses "Drei-Generationen-Wohnen" unbedingt ein Ende haben, sonst ekelt er dich entweder raus, macht dich psychisch fertig oder du zerwirfst dich mit deiner Tochter.
Mein Rat ist einfach: Such dir fachliche Hilfe. Von einem Mediator oder Anwalt. Ich weiss, das kostet Überwindung, aber deine Idee mit der Kamera und so, das ist doch kein Zuhause. Und Küche und Bad kannst du auch nicht absichern, also kannst du dich auf diesem Weg ohnehin nicht richtig abschotten.
 
  • #30
Hier fehlen Infos!
Wem gehört das Haus? Kläre das rechtliche mit einem Anwalt und präsentiere dies dann. Es müssen komplett getrennte Wonungen her, wer hat diesen Mist mit gemeinsamen Bad und Küche verursacht? Ein absoluter Albtraum! Ich stelle mir gerade vor, ich sitze gemütlich auf der Schüssel und der Schwiedervater klopft weil er duschen muss????
Ich kenne mehere Generationshäuser aber alle haben eigene Wohnungen und Balkone, der Garten ist Gemeinsschaftszone - so kann es gehen und nicht anders.
Komme aus deiner Opferrolle heraus und kläre mal das rechtliche und lege dies vor, am besten deiner Tochter alleine. Und dann findet eine Lösung, notfalls muss ein Teil den anderen auzahlen oder es wird alles verkauft und jeder bekommt das Geld was ihm zusteht.
 
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