• #31
Bist du mal auf die Idee gekommen, dass du mindestens genauso viel zur Eskalation beigetragen hast? Du willst dein Enkelkind sehen und beklagst dich, dass die 11-jährige Stiefschwester mehr Kontakt hat. Bitte vergiss nicht, dass dein Schwiegersohn der Vater ist und du keinen Umgang einfordern kannst. Du erweckst zudem den Eindruck, dass es dir nicht passt, wenn deine Tochter mit ihrem Mann und dessen elfjähriger Tochter zusammen wohnen. Du scheinst nicht zu akzeptieren, dass dort eine eigene Pachworkfamilie lebt, die dir nichts schuldig ist und sich nicht nach deinen Bedürfnissen ausrichten muss. Allein deine fordernde Erwartungshaltung bezüglich deines Enkelkindes empfinde ich als sehr bedenklich.

Da habe ich eher den Eindruck, dass du das mit den Lebensmitteln und den Aufgaben, die dein Schwiegersohn angeblich verlangt, auch verdrehst. Was verlangt er denn? Esst oder kocht ihr zusammen und konntet euch ich nicht auf den Speiseplan einigen?

Wie auch immer. Du steckst voller negativer Gedanken, Drohgebärden, Opferhaltung, Rachegedanken. Damit kann sich niemand wohl und geliebt fühlen. Es ist somit klar, dass die Familie sich von dir weiter abgrenzen wird. Wenn du das nicht akzeptierst, weiter stichelst, provozierst, manipulierst, wird die Eskalation immer weiter gehen, dabei finde ich es jetzt schon krass und ungesund.

Du wirst offene Türen einrennen, wenn du faire Vorschläge zur Wohnraumabgrenzung bzw. zum Hausumbau machst. Du baust eine eigene Küche an, die junge Familie dafür ein eigenes Bad oder umgekehrt. Gleiches gilt für Garten und Eingangsbereich. Teile das in zwei gleichgute Bereiche, lass die junge Familie aussuchen, welches sie für sich möchte.

Am besten wäre es jedoch, dass eine von beiden "Streitparteien" auszieht und die jeweils andere angemessen ausbezahlt. Nach sachkundiger, neutraler Schätzung. Warum nicht du? Von dem Geld mietest oder kaufst du eine eigene kleine Wohnung mit Garten. Dann hast du als Schichtarbeiterin deine Ruhe, brauchst keine Lebensmittel kaufen und in deinem Kühlschrank lagern, die du nicht magst, kannst deinen eigenen Garten so gestalten wie du es willst, musst dich mit niemandem arrangieren, wirst wieder glücklicher und dann kommen dein Enkelkind und deine Tochter dich auch gern wieder besuchen. Wenn es dazu nicht schon zu spät ist.
 
  • #32
Hallo FS,

du könntest deine Wohnung natürlich auch vermieten. Vorausgesetzt du richtest ein separates Bad ein, und eine Einbauküchenzeile. Dafür wird sich schon ein Eckchen finden.
Das kostet dich auf jeden Fall weniger Nerven, als das Theater, welches du jetzt hast. Da du ja fleißig arbeitest, kriegst du auf jeden Fall einen kleinen Kredit dafür. Mit den Mieteinnahmen holst du dann alles wieder rein. Das darfst du auf jeden Fall. Das steht dir frei. Du bist ja schließlich die Eigentümerin.
Warum gleich verkaufen wollen? Du sagst deiner Tochter und deinem Schwiegersohn einfach, dass du erstmal deine Ruhe brauchst, und zwar in einer anderen Wohnung. Muss ja nicht gleich ein riesiges Penthouse sein.
Dann ziehst du auf jeden Fall aus. Bumm. Schließlich fühlst du dich mit diesem Mann dort nicht wohl.
Er scheint ja wirklich ganz furchtbar zu sein. Da werden die auf jeden Fall erstmal ganz schön blöd aus der Wäsche schauen. Du gehst, aber du bleibst Eigentümerin. Wenn du dann in deiner neuen Wohnung bist, lehnst du dich entspannt zurück, und lässt die Zeit für dich arbeiten....
Bei der Vermietungsanzeige schreibst du rein, dass auch der Garten mit genützt werden kann.....Zum Grillen, Chillen usw.
Such dir dann deine neuen Mieter aus.. ach du wirst schon die passenden Mieter finden. Das darfst du auch. Bist ja schließlich Eigentümerin! Hol dir am Besten gleich heute noch die Prospekte. Gibt immer gute Angebote.
Du hast dann deine Ruhe, eine Aufwertung deiner Wohnung, du bleibst nach wie vor Eigentümerin. Und du tust noch was Gutes!

Cressida (w 45)
 
  • #33
Niemals lasse ich mich aus meinen eigenen vier Wänden drängen.
Ich finde es immer schwierig, wenn jemand bis über beide Ohren in einem sehr schweren Konflikt steckt und von vornherein eine Maximalforderung platziert, was für ihn alles nicht geht.
Wenn Du wirklich Leidensdruck unter der Situation hättest und "nur Dein Leben führen" wolltest, dann wäre ein umzug sehr woohl eine Option für Dich - natürlich mit Auszahlung nach Marktpreis durch Teine Tochter.

Ich ziehe mich in meine Räume zurück, das passt ihn auch nicht.
Wie sieht konkret Dein Rückzug aus und wie sieht sein "passt ihm auch nicht" aus. Das sind Allgemeinplätze mit denen man nichts anfangen kann.
Wenn jemand solche Allgemeinplätze von sich gibt, dann bedeutet das nach meiner erfahrung meistens, dass derjenige keine Wahrnehmung dafür hat, was er selber zu einem Konflikt beiträgt und damit auch keinerlei Handlungspotenzial, den Konflikt zu entschärfen.

Ich soll an seinem Leben teilhaben und nur nach seinen Kommandos hören.
Ganz sicher sollst Du nicht an seinemLeben teilhaben. da missverstehst du etwas und vermutlich ist das die Ursache für den massiven Dauerkonflikt. Am Leben teilhaben hat nicht im entferntesten was zu tun mit "auf seine Kommandos" zu hören.

Mein Zuhause ist schon lange seins mit samt den Garten. Er möchte ihn so gestalten, wie er will......Mein Eigentum ist natürlich seins, einiges hat er schon mutwillig zerstört und er sagt, es sei aus Versehen passiert.
Dein Eigentum ist nicht seins, Du hast Gemeineigentum mit Deiner Tochter und den Garten kann er auch nicht gestalten wie er will - ebenso nicht, Deine Sachen kaputtmachen. Sie kann ihm ihre Rechte abtreten, aber nicht Deine. Sie ist in der Pflicht, dir den schaden zu ersetzen, den er mit ihrer Duldung verursacht hat.

Hör' auf rumzuzetern. Du bist selber nicht in der Lage den Konflikt zu lösen. Ihr könnt den Garten nicht gemeinsam nutzen, um auf einen nenner zu kommmen. Also muss er 50:50 zwischen Dir und Deiner Tochter aufgeteilt werden und keiner betritt den Garten des anderen ohne Einladung.
Geh' zu einem Anwalt, der so eine Regelung in Schriftform gießt und mit der Forderung der Erstattung der verursachten Schäden an Deine Tochter schickt. Es kehrt erst Ruhe ein, wenn sie merken, dass sie Dich durch die reine Übermacht nicht platt machen können sondern dass Du kompetente Hilfe von außen bekommst und der Konflikt auch dokumentiert ist.

Ich werde mir Kameras und Türschlösser anbringen lassen, weil ich mich ständig bedroht fühle. Es geht nicht anders.
Wenn Dir das hilft, dann mach das. Warum Du Deinen Bereich nicht von zu Beginn des Konflikts gegen ungewolltes Betreten abgesichert hast, weißt nur Du allein.
 
  • #34
Da ist wieder der Fall der meistens so ausgeht. Am Anfang finden alle Beteiligten die Idee super oder auch bequem zusammen mit mehreren Generationen unter einem Dach zu wohnen .

Aber sich vorher mal ernsthafte Gedanken darüber zumachen, was das wirklich bedeutet . Und vor allem das rechtlich vorher alles mal abzuklopfen macht kaum einer ist ja die Familie....

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern .Trotzdem würde ich genau so wie meine Eltern nicht wollen in Erwachsenen jahren zusammen unter einem Dach zu wohnen.

Es gibt nicht umsonst den Spruch man sollte wenigstens feste Schuhe anziehen müssen um zu seinen erwachsenen Kindern zukommen.

Das war vor 40jahren Vieleicht was anderes mit dem zuleben aber die Zeiten und Ansprüche haben sich geändert.

Ein Grund Problem seh ich grundsätzlich schon mal egal ob Streit oder nicht .

Wenn man so leben möchte sollte jede Partei ihre vollständig abgeschlossene Etagen Wohnung haben meiner Meinung nach.

Das bedeutet auch Bad und Küche getrennt! Schon mal der erste Punkt den ich von Anfang an geändert hätte!

Das Dilemma ist das die eine Hälfte dir und die andere Hälfte deiner Tochter gehört.


Es ist aber immer schwer anhand der Aussage einer Seite als Außenstehender zu Wissen wie sich beide Seiten wiklich benehmen bzw was wirklich vorgefallen ist.

Das dein Schwiegersohn laut deiner Aussage im Haus macht und tut was er möchte ist sicherlich nicht richtig. Z.b Umbau Maßnahmen müssen vorher abgesprochen werden, denke dein Schwiegersohn handelt nach dem Motto ich bezahl den Umbau da darf ich auch bestimmen wie und wo..

Aber irgendwas scheint ja größeres vorgefallen zusein wenn du z b deinen Enkel nicht sehen bzw. nicht drauf aufpassen darfst .


Irgendwie passt deine Aussage für mich nicht zusammen dein Schwiegersohn will einerseits das du an ihren Leben teilnehmst und auf der anderen Seite wieder nicht .

Könnte es Vieleicht sein das du dich zuviel in ihre Familie Angelegenheit einmischst bzw eingemischt hast bewusst oder unbewusste .Ich denke aus irgend einem Grund traut er dir nicht .

Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer wichtig gerade bei so einer wohn Kombination. Wenn du z.b von der Schicht kommst und schlafen willst .Das man dann Rücksicht nimmt selbstverständlich allerdings kann auch gerade bei Kindern nicht erwarten das dann alle auf zehen spitzen laufen oder Küchenmaschine ,Staubsauger etc ausbleiben so lang die Geräte nicht im dauernodus laufen .

Es kann natürlich auch so sein wie du beschrieben hast und dein Schwiegersohn ist der dominante der es gewohnt ist das alles nach seinem Komado läuft und dies auch erwartet. Kann ich aber nicht beurteilen ich bzw. Wir kennen nur eine Seite. Könnte durch aus sein das er das ganze Haus schon als sein Eigentum sieht.

Der Karren ist meiner Meinung nach schon ordentlich festgefahren .
 
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  • #35
Du bist jetzt 61 wenn du bis 65 arbeiten gehst sind das noch vier Jahre bis zur Rente .Wenn du erst mal im Ruhestand bist werden die Probleme bestimmt noch grösser du verbringst mehr Zeit zuhause neue Konflikte entstehen da durch eine Lösung muss her und das möglichst zügig such dir doch mal einen neutralen Mensch der sich beide Seiten anhört und evtl. Besser vermitteln kann. Besser als Anwälte die irgendwann wahrscheinlich eingesetzt werden wenn das so weiter läuft.

Deine Tochter scheint aber auch von Anfang an nicht wirklich versucht zuhaben zwischen ihren Mann und dir zu vermitteln.

Sondern hat sich denn für sie leichtesten weg angenommen und hält zur einer Seite.
 
  • #36
Wenn man so leben möchte sollte jede Partei ihre vollständig abgeschlossene Etagen Wohnung haben meiner Meinung nach... Das bedeutet auch Bad und Küche getrennt! Schon mal der erste Punkt den ich von Anfang an geändert hätte!

Die FS hat ein älteres Einfamilienhaus zusammen mit ihrer Tochter geerbt. Die FS ist eingezogen, hat das Haus alkein bewohnt und nach ihren Vorstellungen und Bedarf darin renoviert. Die Tochter kümmerte sich um nichts, die FS könnte nach eigenem Gusto schalten und walten.
Nun ist die Tochter mit großer Familie Knall auf Fall eingezogen - vorbei ist es mit freiem schalten und walten und es kommt jede Menge Konfliktpotenzial durch räumliche Enge.

Das Haus war beim Einzug der Familue für 2 Familien nicht vorbereitet, ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch garicht für 2 Familien vorgesehen in Sachen Schallschutz, vorbereitete Leitungen für 2. Küche und 2. Bad, d.h. es ist fraglich ob der Platz dafür ohne große Anbaumassnahmen reicht. Teuer wird der Spass auch und Geldmangel macht immer Stress.
Wer einmal im bewohnten Bestand große Umbaumassnahmen durchgeführt hat, weiß genau was für ein Akt das ist und wenn man sich spinnefeind ist, erst recht. In alten Häusern sind Leitungen und Rohre oft kamikazeartig verlegt, haben reduziertes Aufnahmevolumen. Das reicht oft nicht für 2. Wohneinheit mit moderner Lebensweise, d.h. sehr große Bauarbeiten, die zwischen beiden Parteien abgestimmt werden müssen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man den auf Klippen sitzenden Kahn nochmal flott bekommt.
 
  • #37
In der Konstellation, wie ihr in dem Haus lebt, geht das nicht, weil auch Du Dich ja an Deine Mitbewohner anpassen musst. Ich seh euch als WG, weil ihr Bad und Küche teilt und niemandem das Haus allein gehört. Deine Tochter wird anscheinend dominiert von ihrem Partner, und so, wie Du Dich für mich liest, bist Du auch eine dominante Person, also hat Deine Tochter vermutlich weder bei Dir noch bei ihm viel zu sagen, aber setzt ihm nichts entgegen, weil sie mit ihm zusammen ist, und damit automatisch gegen Dich.
Dominante Menschen denken oft, der andere hätte sich doch mal einbringen können, hätte auch mal was sagen können, was ihm nicht passt, und vergessen dabei, dass sie nie einen Kompromiss eingegangen wären. Manche Menschen können sich auch nicht gut durchsetzen, gerade Kinder gegen die Eltern - die Eltern nehmen die Kinder doch oft gar nicht als eigenständige Menschen wahr, die auch recht haben mit dem, was sie sagen. Weil das Elternteil lange Zeit die Macht hatte und das Kind nicht um seine Meinung fragen musste, bleibt diese Sichtweise, dass ein Kind im Interesse der Eltern handeln müsste. Je eher Du verstehst, dass ihr gleichauf seid, umso eher kannst Du weg von dem Machtdenken hin zu Kompromisssuche, die ich unerlässlich sehe in Deiner Situation.

Ich denke nicht, dass man sich mit dem Mann gut einigen kann. Er wird ähnlich ticken wie Du, dass er das Alleinrecht hätte, da zu schalten und zu walten als Vertreter Deiner Tochter. Sie hatte vermutlich bei Dir nicht viel zu sagen, nun auch nicht bei ihm.

Stur drauf zu beharren, dass es ja DEIN Haus sei, was es nicht ist, sondern Deines und das Deiner Tochter, und zu erwarten, dass Deine Tochter in Deinem Sinne funktioniert, was nicht passiert, und Du nun einen Kampf mit dem Mann ausfechten musst, wird Deine nächsten Jahre bestimmen, wenn Du nicht eine Lösung für Dich findest. Ich verstehe absolut, dass Du aus dem Haus nicht ausziehen willst, aber wieviel Kraft hast Du für den Kampf, wenn Du so einen anstrengenden Job hast und Dich zu Hause nicht wohlfühlst? Ich seh nicht, dass Du den Kampf gewinnen kannst, der Mann ist jung, der macht, was er will, und Du musst auch noch Küche und Bad mit ihm teilen. Wärst Du glücklich, wenn Du siegst, die Familie auszieht, und Deine Tochter, weil sie sauer ist, Dir viell. ganz das Enkelkind vorenthält? Kannst Du sie auszahlen, den Umbau usw.?
Es bringt für mich nichts, sich vorzustellen, dass der Mann wieder verschwindet, sich Dir plötzlich unterordnet, Deine Tochter in Deinem Sinne handelt gegen ihren Partner oder es angenehm werden wird, wenn Du in Rente gehst.
Ich fänd es sehr hilfreich, wenn ihr alle von einem unabhängigen Menschen beraten werdet. Nur setzt das voraus, dass alle gesprächsbereit sind, und das seh ich nicht. Deine Tochter würde einfach mitgehen, aber Du und der Mann, ihr klingt beide nach "was ich will, ist Gesetz".
 
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  • #38
Ich danke Euch für die zahlreichen sehr hilfreichen Antworten. Es geht nicht anders, ich brauche ein hoffentlich klärendes Gespräch beim Anwalt. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich.
Es ist so, dass der Partner meiner Tochter mir den regelmäßigen Umgang mit meiner Enkelin verwehrt. Seine Tochter (11) soll es windeln, auf den Arm nehmen und aufpassen, dass ich sie nie mal für eine Stunde alleine habe. Dann soll sie ihre Stieftochter regelmäßig von der Kiga abholen. Meine Tochter kann dagegen nichts tun, da sie ihm hörig ist. Leider ist das so.
Ich sende keine andere Lösung, als anderswo mir Hilfe zu suchen. Das wird in nächster Zeit dank Eurer Hilfe mein Plan sein. Weiterhin kommt noch dazu, dass er mit geklauten Baumaterial von seiner Firma mich vor unvollendeten Tatsachen stellt und sich damit rühmt. Das ist verbrecherisch und irgendwie sehr traurig, wenn er das Vertrauen auch von seiner Firma aufs Spiel setzt.
 
  • #39
Danke für die zahlreichen Antworten. Es ist für mich sehr hilfreich zu wissen, was man tun kann, um sein Recht zu verteidigen. Das Leben in diesem Hause ist nicht mehr so schön, als mein Mann noch lebte. Auch er hätte dies nicht gewollt, dass es so jetzt ist. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich. Kann dort eine kostenlose Rechtsberatung bekommen. Das ist ein nächster Weg.
 
  • #40
Ich wäre einfach dankbar, dass meine Tochter mit ihrem Mann bei mir wohnen bleibt (dafür hast du einen kostenlosen Handwerker), dafür würde ich mir auch alles verkneifen und mich einschränken. Zu viele Mütter zerstören das Liebesglück der Tochter, weil sie neidisch sind auf deren sexuelles Glück. Schon alle Mütter vor dir haben das Gleiche mit ihren Töchtern gemacht. Gelernt hat aber keine was draus.
Du hast als Mutter doch bestimmt 30 Jahre lang über das Leben der Tochter regiert, jetzt lass dich auch mal 30 Jahre lang bevormunden und regieren. Alles dreht sich eben eines Tages um. Deine Tochter hat sicher auch viel unter dir gelitten, wie jede Tochter unter ihrer Mutter leidet.
Ich würde der Tochter die Füsse küssen, wie es sich gehört. Normal hauen die "schlechteren" Kinder ab und schreiben einmal im Jahr eine Postkarte. Das wäre normal. Du hast dagegen jemanden, der dich im Alter pflegt. Tolle Tochter! Ich würde sie jeden Morgen mit Handkuss begrüßen und den Mann fragen, was er noch so wünscht. Ich würde ihnen mein ganzes Geld geben, denn bald bin ich ja selber alt und ihnen eine Last, wenn sie mich pflegen müssten.

Ich finde, Eltern/Mütter sollten sich von Kindern viel mehr sagen lassen, wie es richtig geht, denn die sind meist klüger und gebildeter. Dein Haus steht alleine, für dich ist es alleine zu groß, der Schwiegersohn nimmt Änderungen auf seine Kosten vor. Das finde ich gut. Wenn du klever wärst, würdest du ihn dahin dirigieren, dass er auch in deiner Wohnung herumwerkeln und ausbaut. Offenbar kann er das ja sehr gut. Du wolltest eine Familie mit der anderen Familie in deinem Haus, also muss du dich auch wie ein Teil der Familie benehmen und dich selber einschränken. Das Familienoberhaupt ist der Mann. Nur eine Memme würde vor zwei Frauen kriechen. So ein Mann hätte aber keine Familie gegründet.

Einschränkungen hättest du vorher besprechen sollen, bevor sie eingezogen sind, nicht hinterher, wenn die Maden schon im Haus sitzen.

Der Mann scheint unverwüstlich zu sein und sein Ding trotz Gezetere der Schwiegermutter und Beziehungsarbeit mit der Tochter (was heutzutage schon schwer genug ist) weiterzumachen. Wahrscheinlich hat der Mann vor, lange zu bleiben. Anderer Männer hätten schon längst den Löffel abgegeben.

Mach ihm einfach häufiger mal das Mittagessen, um ihn friedlich zu stimmen, dann wird er vielleicht zugänglicher sein.
 
  • #41
Ich bin selber Tochter mit ähnlicher Mutter und würde meine Mutter so ein Spiel vor meiner Familie treiben, dann würde es was setzen, dass es keinen Morgen mehr gäbe. Ich glaube, dann wäre endgültig Ende Gelände und man könnte die Särge aufstellen.

Meiner Mutter ist mitunter immer ein Grund gewesen, weswegen ich nie eine Familie gründen oder heiraten wollte. Sie ist zu einmischerisch und dominant und entscheidet für alle. Ich habe auch ein Apartment in ihrem Haus, wo ich allerdings keine Einschränkungen habe, sonst würde das nicht gehen. Aber ein Mann hat viel mehr Freiheitsdrang und würde sich nicht an den Tisch zu ihr setzen oder sich verbieten lassen, etwas zu bauen oder zu machen, was er daheim tun will. Zumindest nicht die Männer, auf die ich so stehe.

Meine Mutter würde meine Familie auch nur zerstören und sich behaupten wollen. Das macht in heutiger Zeit kein Mann mit. Zumindest keiner mit gesundem Selbstbewusstsein und beruflicher Position, der auch andere Frauen haben kann.

Insofern rate ich dir, mit deiner Tochter zu sprechen, ob sie nicht ausziehen könnte. Es täte euch allen besser. Du möchtest diese Veränderungen nicht im Haus und hast jedes Recht es zu unterbieten, wenn es dein Haus ist. Ich nehme mal an, die Leute wohnen ohne Mietvertrag. Das bringt eben diese Konflikte. Ich habe aber im Leben gelernt, nichts ohne Verträge mehr zu machen. Es schenkt Freiheiten auf beide Seiten oder eben auch Einschränkungen.

Wenn du dir da nicht selber helfen kannst, dann such dir professionelle Hilfe für deine Immobilienangelegenheiten.
 
  • #42
Habe ich das richtig verstanden: Das Haus stammt von deinem Mann und dir. Ihr habt es in der Ehe gemeinsam gekauft oder gebaut. Dein Mann ist gestorben. Und SEIN Erbe hat er zu gleichen Teilen dir und eurer Tochter vererbt ... ???
Wenn es genau so wäre, dann ... gehört dir mehr als die Hälfte von Haus und Grundstück.
Weil dann gehören dir 3/4 und der Tochter 1/4.

Könnte es sein, dass du gedacht hast, weil im Testament stand, dass du und die Tochter zu gleichen Teilen erben sollen, du übersehen hast, dass dir 50% von Haus und Grundstück schon immer gehört haben - und das Erbe sich nur auf die anderen 50% bezog ...?

Bitte geh in diesem Jahr zum Anwalt und lasse dich beraten.
Kein Zank.
Aber mal Klarheiten finden.

Und falls es nicht so wäre und dir 'nur' die Hälfte von Haus und Grundstück gehören würde ... hast du in jedem Fall ein Recht, in Frieden zu wohnen ... Dann ist dennoch ein ordentlicher Nutzungs-Vertrag & zumindest eine Hausordnung zu erstellen.
 
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