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  • #1

Durch falschen Verdacht alles zerstören?

Sie sei ungebunden, sagt sie, und doch habe ich das Gefühl, da spielt irgendwie eine dritte Person mit. Zum Beispiel verbringt sie die Nacht lieber allein zuhause als in meinen Armen, schreibt mir zu vorgerückter Stunde dann aber SMS voller Sehnsucht. Frage ich sie beim nächsten Date behutsam, wie wir denn nun eigentlich zueinander stehen, kommt so etwas wie „der Abend ist so schön, laß uns ein anderes Mal reden”. Ja, was soll man darauf schon erwidern?

Mein Problem ist: ich will nicht durch einen falschen Verdacht alles zerstören. Und erst recht nicht will ich, daß sie sich zu etwas gedrängt fühlt, das ihr ein schlechtes Gewissen verursachen würde. Zumal sie ja schon von sich aus dafür sorgt, daß wir für solche „Sünden” keine Gelegenheit haben.

Aber was tun, wenn doch? Sie würde gerne mit mir verreisen, sagt sie. Und wenn sie dort dann wieder nicht über ihr Problem spricht? Ich kann doch dann nicht so tun, als hätte ich von alledem nie etwas bemerkt?!
 
  • #2
naja, dreh den Spieß doch einfach um. Sag ihr, daß du planst, vom ... November bis zum .... November zu verreisen etwa und auch wohin. Wenn sie mitkommt oder einen anderen Termin vorschlägst, weißt, woran du bist.

warum sagst ihr nicht einfach daß du sie gern in der nacht ab und an bei dir hättest ?
 
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  • #3
Ich wüsste auch nicht was ich da tun sollte. Man kann doch reden, besonders wenn man sich näher kommt. Hat sie ein Kind daheim?
Ich würde ihr schon sagen, dass ich mich im unklaren fühle und das kein gutes Gefühl ist. Ich hab auch die Tendenz so ein "rohes Ei" Spiel mit zu machen, aber gut ist es nicht, sie müsste dir zumindest versichern, dass es nichts schlimmes ist und mit euch alles bestens. Wenn sie schon Geheimniskrämerei betreibt.
 
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  • #4
Wie lang datet ihr denn schon?
Meine Vermutung wäre, dass sie nicht mit dir übernachten (und damit falsche Signale senden) will, weil sie (noch) keinen Sex (mit dir) möchte.
 
  • #5
Die Kernpunkte sind doch immer das gleiche:

+ Gibt Sie Dir die Festnetznummer und Adresse? Darfst Du sie jederzeit dort anrufen?
+ Warst Du schon mal in ihrer Wohnung?
+ Hat sie am Wochenende Zeit, insbesondere sonntags?

Das sie die entlarvenden Indizien für Vergebensein.

Jeder normale, freie Mensch wird in diesen drei Punkten vollkommen entspannt sein, wenn er verliebt ist und mit offenen Karten spielt. Es gibt keinerlei Grund, bei einer der drei Sachen zu zicken, wenn man frei ist und verliebt.

Es wäre gut, wenn Du uns darauf antworten würdest!

Ansonsten gilt ganz klar: Sprechen! Sag ihr doch einfach, dass Du die Nächte lieber zusammen verbringen würdest, sie gerne nachts im Arm hättest. Frag sie doch mal, ob sie mit Dir in Urlaub fahren würde und wir ihr Weihnachten verbringen wollt...
 
  • #6
...so etwas wie „der Abend ist so schön, laß uns ein anderes Mal reden”. ...!

Darauf gibt es aus meiner Sicht nur eine Erwiderung: "Meine Liebe, es bricht mir das Herz, wenn Du nicht mit mir reden und Dich öffnen willst, aber das ist für mich so elementar wichtig, dass wir offenbar keine Freunde werden. Leb wohl."

Warum wieso weshalb ist doch vollkommen egal, wenn sie nicht reden mag, wirst Du nie glücklich mit ihr. Ich sag sowas nicht gern und nur selten, aber hier tu cih es: Verigss sie und trenn dich !
 
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  • #7
+ Gibt Sie Dir die Festnetznummer und Adresse? Darfst Du sie jederzeit dort anrufen?
+ Warst Du schon mal in ihrer Wohnung?
+ Hat sie am Wochenende Zeit, insbesondere sonntags?.
Dreimal ja, Frederika. Sie spricht auch von einem Freund, dem sie lange Jahre treu gewesen ist, er ihr aber nicht. Solche Menschen nehmen sich zwar oft vor, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, tun es aber dann doch nicht. Man ändert ja nicht einfach mal so seinen Charakter, nur um billige Rache zu üben.
Meine Vermutung wäre, dass sie nicht mit dir übernachten (und damit falsche Signale senden) will, weil sie (noch) keinen Sex (mit dir) möchte.
Ein diplomatisches Ausweichen vor zu frühem Sex, meinst Du? Dagegen spricht, daß ich das auch selbst gar nicht möchte, so lange dieses „ein anderes Mal darüber reden” im Raum steht.

Ich bin alt genug, all die kleinen Signale zu deuten, in diesem speziellen Fall sind sie aber so vollkommen widersprüchlich, daß ich einfach kein klares Bild gewinn: sie weicht - wie gesagt - dem Gespräch aus, zeigt sich aber ansonsten durchaus an mir interessiert, schmiedet sogar Reisepläne für uns. Möglicherweise vermißt sie ein gezielteres erotisches Auftreten meinerseits, aber das liegt ja nun an ihrem ambivalenten Verhalten - ich will halt nun einmal keine Beziehung, die später auf strikter Treue fußen soll, mit einem Treuebruch einläuten.
 
  • #8
Das ist doch aber schon mal sehr beruhigend.

Ein diplomatisches Ausweichen vor zu frühem Sex, meinst Du? Dagegen spricht, daß ich das auch selbst gar nicht möchte, so lange dieses „ein anderes Mal darüber reden” im Raum steht.
Ich glaube, ich habe die Sachlage falsch verstanden. Ich dachte, Ihr wäret schon intim zusammen?

Also dass eine Frau nicht bei einemMann übernachtet, mit dem sie noch nicht diese intime Grenze überschritten, ist doch klar. Wenn man das erste Mal zusammen übernachtet, dann wird es auch intim. Da muss man sich doch nichts vormachen.

Erläutere doch noch mal, wie eng Ihr nun schon ein Paar seid.
 
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  • #9
Wenn man das erste Mal zusammen übernachtet, dann wird es auch intim. Da muss man sich doch nichts vormachen.
Natürlich, alles andere wäre eine Katastrophe, es heißt ja nicht umsonst „Beischlaf”. Ich will aber doch keine Frau bei mir im Bett haben, die irgend etwas auf dem Herzen hat, über das „an einem so schönen Abend” nicht gesprochen werden kann ... die Abende sind ja allesamt schön, das ist ja der Grund, warum wir uns zueinander hingezogen fühlen. Wie soll das denn weitergehen? Sie wird ja irgendwann merken, daß ich nun meinerseits verfängliche Situation meide und auch keine Fragen mehr stelle, die sie in Zugzwang versetzen. Wird daraus möglicherweise Schlüsse ziehen, die mich in ein schlechtes Licht rücken. Möglicherweise liegt es ja auch an mir, daß sie sich so sonderbar gibt.
 
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  • #10
Ob sie nun die Abende genießt, aber Deine Gesellschaft nicht dauerhaft erträgt. Ob es einen heimlichen Mitbewohner gibt, mit dem sie zusammen Frühstückt. Ob es vielleicht es Fusspilz ist, für den sie sich schämt. -Ist doch eigentlich zweitrangig.

So wie es aussieht, ist das wichtigste, dass DU lieber FS, mit der Lage wie sie Momentan ist, nicht mehr gut leben kannst.
Wenn sich die Situation nicht entspannt lösen lässt, zB durch einen (sehr baldigen) gemeinsamen Urlaub, oder ein klärendes Gespräch - wie lange willst Du Dich dann noch unglücklich machen?

Ganz so hart wie Pépé würde ich es nicht machen, aber im Prinzip hat er Recht.

Ich hatte mal eine ähnliche Situation von ständigem hin- und hergezerre. Das hat sich sogar fast 2 Jahre hingezogen, unglaublicherweise. Die Erkenntnis, dass ich nur dazu da war Ihre alte Beziehung und damaligen Probleme zu kompensieren, wollte ich lange verdrängen - da es sonst an viele Stellen mit ihr gepasst hätte...

LG
 
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  • #11
Lieber FS,
schreibst Du uns bitte wie es weitergeht?!
 
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