• #31
Lass dich hier nicht verunsichern von ein paar Menschen, die es nicht besser wissen, würde er dich lieben, wäre die Beziehung gut, würde er sich nicht so egoistisch verhalten, das ist sein echter Charakter, habe Selbstwert, trenne dich mit Kontaktabbruch!
Um Himmels Willen. Also bedingungslose Liebe sieht anders aus. Auf beiden Seiten. Ihr seid num eure Schulmeister des Lebens auf beiden Seiten, das ist gut und wichtig zur Weiterentwicklung.

Bedingungslose Liebe würde ihn fördern wollen, da wo es ihm wichtig ist. Bedingungslose Liebe auf seiner Seite hätte es dir erklärt, mit dir besprochen

Kein Mensch braucht einen andren für sein Glück.

Mein Rat an dich: Kümmer dich um dich selbst u. liebe ihn, so wie er ist.
 
  • #32
Er möchte mehrere Monate nach Afrika, obwohl er es vor einem Jahr noch verneint und gesagt:„jetzt habe ich dich und jetzt kann ich dich nicht mehr alleine lassen“. Plötzlich und ohne ein Gespräch teilt er mir mit dass er es bald machen wird.
Hallo Aschnuet
Würdest Du ihn denn gehen lassen? Mal so ganz nüchtern gefragt. Wäre das denn OK für Dich?

Ich möchte zwei Dinge unterscheiden.

Trifft es Dich, dass er geht, oder trifft es Dich, dass er Dich nicht in seine Gedanken eingeweiht hat und Dich vor vollendete Tatsachen stellt?

Das sind ja zwei unterschieliche Aspekte.
 
  • #33
Der Umgang mit dem Hund sowie der gemeinsamen Wohnung stören mich hier massiv. War es wirklich so, dass er mitteilt, dass er längere Zeit weg ist und nicht im gleichen Atemzug sich erklärt, wie er gedenkt, seine Verpflichtungen weiter zu erfüllen? DAS wäre mehr als schräg.
 
  • #34
Nun habe ich geäußert, dass es mich sehr verletzt und ich es nicht möchte.
Damit versperrst Du ihm aber auch den Weg für persönliche Weiterentwicklung, den er gehen möchte.
Selbst als ich dann gesagt habe, das ich nicht garantieren kann, dass die Beziehung das schafft war er nicht bereit für einen Kompromiss (z.B. verkürzter Aufenthalt..).
Warum kannst Du ihn nicht unterstützen und ihm sagen, das kriegt ihr zusammen hin?
Weil Du es nicht möchtest, dass er geht?
Oder weil er Dich vor vollendete Tatsachen stellt?
Ich bin psychisch nicht sonderlich stabil und für mich ist es sehr schwer einfach alleine gelassen zu werden. Das weiß er eigentlich..
Oder stellt er Dich gar nicht vor vollendete Tatsachen, sondern er weiß, dass es Drama Drama geben wird, wenn er den für sich nötigen Weg, für seine Entwicklung gehen möchte und Du ihn ausbremsen wist.
Weil Du nicht gut allein sein kannst.
Weil Du psychisch instabil bist?
w48
 
  • #35
Um Himmels Willen. Also bedingungslose Liebe sieht anders aus. Auf beiden Seiten. Ihr seid num eure Schulmeister des Lebens auf beiden Seiten, das ist gut und wichtig zur Weiterentwicklung.

Bedingungslose Liebe würde ihn fördern wollen, da wo es ihm wichtig ist. Bedingungslose Liebe auf seiner Seite hätte es dir erklärt, mit dir besprochen

Kein Mensch braucht einen andren für sein Glück.

Mein Rat an dich: Kümmer dich um dich selbst u. liebe ihn, so wie er ist.
Ich stimme Deinen Gedanken zu. Sage aber: Doch, wir brauchen Andere für unser Glück. Auch.
Ich sehe, wie Du es meinst und mag noch sagen: Wir sind Gemeinschaftswesen. Der Partner sollte uns auch unterstützen, damit wir wachsen können. Und uns nicht klein halten.
 
  • #36
Und er ist nicht für deine psychische Stabilität zuständig. Im Gegenteil, mittlerweile würde ich bei einem psychisch instabilen Partner sofort die Flucht ergreifen.
Er hat sie allerdings als zarte instabile 18Jährige zur Partnerin gewählt. Das kann zu der Zeit sogar Augenhöhe gewesen sein, da er ein Dauerstudentzocker war. Also nicht viel reifer als sie.

Ich finde solche Beziehung wo der eine dem anderen durch eine psychische Erkrankung unterlegen ist, auch problematisch. Besodners noch wenn der Überlegene unfair wird.
 
  • #37
Er hat sie allerdings als zarte instabile 18Jährige zur Partnerin gewählt. Das kann zu der Zeit sogar Augenhöhe gewesen sein, da er ein Dauerstudentzocker war. Also nicht viel reifer als sie.

Ich finde solche Beziehung wo der eine dem anderen durch eine psychische Erkrankung unterlegen ist, auch problematisch. Besodners noch wenn der Überlegene unfair wird.
Da gebe ich dir recht. Ich glaube, das ist so eine Dynamik dann, aus der man kaum rauskommt.
Es "klebt" wie ein Label an einem. Es kostet sehr viel Kraft, aus der Schublade rauszukommen, wenn man es überhaupt je schafft, ohne dass man es immer wieder von dem anderen in bestimmten Situationen zu spüren bekommt.
Ich vergleiche das immer mit meiner ersten Schule in Deutschland.
Als ich im Alter von 14 Jahren nach Deutschland geholt wurde und in die Schule kam konnte ich kein Sterbenswörtchen Deutsch. Ich habe mich die 3 Jahre bis zum Ende der 10. Klasse kaum getraut, zu sprechen weil ich immer dieses Gefühl in mir trug "die wissen, dass ich kein Deutsch kann und achten auf alles, was ich sage, ob es richtig oder falsch ist." Als ich dann aufs Gymnasium kam in die 11. Klasse, wo mich kein Mensch kannte und niemand wusste, dass ich "kein Deutsch kann", habe ich ganz normal gesprochen und gut war's.
 
  • #38
Ich sehe, wie Du es meinst und mag noch sagen: Wir sind Gemeinschaftswesen. Der Partner sollte uns auch unterstützen, damit wir wachsen können. Und uns nicht klein halten.
Das stimmt. Aber es gibt ja auch Personen, die nicht in einer Partnerschaft sind...ich bin ewig Single und vermisse mittlerweile gar nichts mehr, nichts...da müsste schon jemand dermaßen passendes kommen, damit es mich sprichwörtlich hinterm Ofen vor lockt...ich bin sehr happy mit mir alleine, war aber auch ein Lernprozess. Und um bedingungslose Liebe leben zu können, denke ich, gehört auch dazu, sich frei zu machen von der Idee, irgendjemanden zu brauchen. Wir sind Gemeinschaftswesen aber wir brauchen kein Wesen zum ganz sein und glücklich sein. Deswegen können wir uns jederzeit entscheiden, jemandem Freiheit zuzugestehen, die er gerade möchte, da wir den andren nicht brauchen, wir können ihn lieben wie er ist.
 
  • #39
Hallo zusammen,
mein Freund ist auffällig egoistisch und sieht es leider gar nicht ein. Ich kenne es so nicht und handhabe es auch selbst anders. Jedoch stecke ich damit oft zurück und inzwischen verletzt mich leider vieles.
Ob er wirklich egoistisch ist, oder sich freischwimmen muss, wer weiß..
Wichtig ist für Dich, dass es nicht mehr richtig gut passt.
Vielleicht, weil ihr Euch in verschiedenen Richtungen entwickelt habt.
Anbei wir sind bald 3 Jahre zusammen und wohnen seit einem Jahr auch zusammen. Wir haben einen Hund…
3 Jahre sind oft eine Grenze, wo man sieht, könnte es für länger passen. Du wärst ja nicht die Erste, wo sich Unterschiede in den Bedürfnissen zeigen. Glücklich bist Du so auch nicht. Aber verbiegen solle er sich nicht müssen. Das geht in dem jugendlichen Alter nicht, denke ich. Das ist oft eine Zeit des Aufbruchs, weil die Welt wartet.
Nur aussprechen sollte man sich.
 
  • #40
...da müsste schon jemand dermaßen passendes kommen, damit es mich sprichwörtlich hinterm Ofen vor lockt...ich bin sehr happy mit mir alleine, war aber auch ein Lernprozess.
Oh ja, das kann ich gut verstehen. Das hängt bei mir mit dem höheren Lebensalter zusammen.
Da denk ich mir: Also, wenn ich noch mal suchen wollen würde...das müsst aber nochmal jemand ganz Besonderes sein, der auch meinem Gefühl nach Austausch und Lebenszielen sehr entspricht, bevor ich da noch mal Lust hab...

So ein Ofen kann ganz schön sein... 🙂 Man muss nur allein sein KÖNNEN. Ich konnt das auch immer gut. Das macht unabhängig.
 
  • #41
Nur mal so in den Raum gestellt, ich weiß genauso viel wie ihr, habe aber in meiner Umgebung genug Dramen gesehen,
Da gebe ich dir wirklich Recht. Wir lesen hier leider immer nur die eine Seite und ja, auch ich sehe das ein oder andere völlig unnötige Drama, dass ich so manche Gegenreaktionen verstehe.
Aber, ich kein Freund davon, Dinge welche nicht mehr zu lösen sind, weiter länger fort zu führen.
Nicht Radikal alles hinschmeißen, aber wenn es nicht mehr funktioniert, dann aber gezielt und vernünftig beenden.
M51
 
  • #42
Er macht sein Ding als wäre er Single und fragt mich nicht einmal nach meinem Empfinden. Ich bin psychisch nicht sonderlich stabil und für mich ist es sehr schwer einfach alleine gelassen zu werden. Das weiß er eigentlich..
Eigentlich heißt eigentlich nicht!
Schau, dass du mit dir selbst zufrieden und glücklich wirst! Wer glaubt, sein Glück, seine Lebensfreude, über einen Partner zu bekommen, der wird enttäuscht werden. Man sollte selbst sein eigener bester Liebes-Partner sein und seine Vergangenheit, seine Situation hinterfragen und klären, sonst wiederholt sie sich ständig in Folge! Um innerlich wirklich glücklich zu werden, muss man einen Prozess der Selbstfindung beginnen, bei dem man sich aktiv mit sich selbst und der Beziehung zu anderen Personen beschäftigen muss.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #43
Es "klebt" wie ein Label an einem. Es kostet sehr viel Kraft, aus der Schublade rauszukommen, wenn man es überhaupt je schafft, ohne dass man es immer wieder von dem anderen in bestimmten Situationen zu spüren bekommt
Es klebt dann vor allem an einem, wenn die psychische Instabilität als Waffe gezogen wird, er ist ein Egoist, er kann mich nicht alleine lassen, ich bin doch psychisch instabil.
Das, vermute ich, ist der Grund, warum er seine Reise nach Afrika mitgeteilt hat, statt mit der FS zu besprechen.
Das ist nicht böse gemeint, auch wenn es hart klingt, aber @aschnuet, Du musst für Dich selbst sorgen lernen und nicht andere als Rettungsanker und Halt nutzen, das geht auf Dauer schief, kaum jemand kann das, und die die es zulassen, sind nicht die Partner, die Du haben möchtest. Du bist das optimale Opfer für Männern mit narzisstisch Tendenzen.
Du bist 21,Du bist jung, arbeite daran, stabil zu werden, das ist wichtig für Dich, und nicht ob Dein Partner mal 6 Monate weg ist, er kommt wieder.
 
  • #44
Da würde ich mich auch lieber nach Afrika vom Acker machen als das hier weiter zu ertragen.
Die beiden kennen sich seit 3 Jahren, also lange genug vorm zusammenziehen, dass er sich hätte vom Acker machen können, wenn sie so eine Zumutung für ihn ist.

Was also soll der egozentrische Unfug erst zusammenzuziehen, weil ihn Corona keine Abenteuer erleben lässt, ihr einen Hund aufhalsen, der die Wohnungssuche erschwert und sich dann vom Acker zu machen, um sich anderswo zu verlustieren?
10 jahre zockender Bummelstudent kannst Du doch nicht mit ein paar Monaten Afrikaaufenthalt rausreißen, wenn da nicht eine Superorganisation hintersteckt. Letztere ist bei einem zockenden Bummelstudenten aber eher unwahrscheinlich.

Das Mindeste, was man von einem Mann um die 30 erwarten kann, ist dass er der viel jüngeren Partnerin hilft, die Dinge rückabzuwickeln, die er ihr aufgehalst hat, bevor er sich davon macht.

Auf den ersten Blick scheint es ein wenig egoistisch von ihm zu sein, da er dir nur eine Entscheidung mitgeteilt hat. Aber ich glaube das täuscht.
Ich glaube nicht, dass da irgendwas täuscht. Wenn man nicht egoistisch ist, dann geht man die Sache anders an und klärt gemeinsam, wie die Dinge Wohnung, Hund während seiner Abwesenheit gemanaged werden, statt "Tschüssikowski, guck wie Du klarkommst" zu sagen.
 
  • #45
Liebe Aschunet, Du hast jetzt so viele verschiedene Meinungen gehört. Deine Frage lässt viel Raum für Spekulationen.

Ist er wirklich egoistisch? Dann ist er für Dich vielleicht nicht der Richtige, weil es Dir allgemein eher permanent schlechter geht.

Oder bist Du ein Klammeräffchen? Weiß man nicht.

Ihr seid allein vom Altersunterschied in fast ganz anderen Lebensphasen.

Und wenn ich zurück denke, wie ich mit 21 war. Tja. Mit Sicherheit nicht megastabil. Auf der Suche ja. Nach mir, meinem Weg und all dem, was in dem Alter dazu gehört.

Vor ca. 1 Jahr seid ihr zusammengezogen. Von: "Jetzt kann ich nicht weg!", zu "Ich gehe jetzt 6 Monate nach Afrika" ist also eine Entwicklung passiert.

Wohnt man erst mal zusammen, lernt man sich wirklich kennen. Das ist gut so. Ich bin übrigens mit 21 mit einem Freund zusammengezogen. Und nach einigen Monaten wieder aus, musste erst mal in den Keller einer Bekannten ziehen, was doof war. Und war unglücklich, dass die Liebe sich als Frosch entpuppte.
Aber das Leben geht weiter.
Ob einer von Euch ein Frosch ist, und wer, oder ob ihr einfach nicht gut zusammen passt,...oder, ob ihr mal beide Euren Frust auf den Tisch packt.... Das Leben geht weiter. Es lässt sich nicht anhalten.

Auch, wenn man es sich sicherlich anders wünscht.
Alles Gute Dir.
 
  • #46
Ich danke euch für eure Meinungen. Es hilft mir andere Sichtweisen zu lesen um meine Gründe und Wahrnehmungen klarer einordnen zu können. Kurz noch zu meiner Instabilität. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich für ihn keine kletternde Last bin. Im Gegenteil, denn durch meine persönliche psychische Last (Albträume, Verlustängste, Selbstwertprobleme) bin ich so fürsorglich, wie ich bin. Ich behandel mein gegenüber immer so, wie ich selbst behandelt werden möchte. Egoismus in dem Fall auf mich zu projizieren ist wohl durch die geringe Wissensmenge zu begründen.
Ich möchte meinem Partner nichts verbieten, hier ist für mich die Vorangehensweise und seine Rücksichtslosigkeit das entscheidende. Wir schweigen ständig, weil er keine Kommunikation führen kann. Und ich bin es leid immer wieder neue Themen zu finden. Ich denke für zwei - ohne mich wäre er nicht da wo er jetzt ist. Und wenn dann das einzige was ich am Abend von meinem Freund erzählt bekomme die Erzählung über Stiftung x und y ist, mit der er dann nach Afrika geht, ohne dass er 1% auf mich eingegangen ist.. leider muss ich das Egoismus ins Spiel bringen. Ich gehe nicht darauf ein, weil mich diese Tatsache in dem Moment besonders verletzt. Und wie bereits anfangs erwähnt ist es leider eine bestehende Grundsituation, dass seine Bemühungen und Zeichen für eine ernsthafte Beziehung den Zeichen, dass er mich als Zweck als Freundin hat - klar unterliegen. Das Wohl anderer… Fremder… steht leider über mir. Bei meinem Geschenk wird gespart, weil wir uns ja näher stehen. Und wenn aus seiner Familie jemand Geburtstag hat am liebsten gleich den Jahresurlaub bezahlen. Ich verstehe all das nicht.. ich bin keine Prinzessin, aber natürlich macht es mich traurig, wenn der Partner keine Ideen für Erlebnisse, Gespräche oder Worte für Komplimente findet. Reden bringt leider nichts mehr. Das habe ich oft genug versucht und es kam kein bisschen Verständnis für mein Empfinden. Geschweige denn eine Besserung..
Ich bin mir leider immer noch unsicher, ob ich diese Afrika Reise abwarten kann. Dafür bin ich auch eigentlich zu stolz, um zu gucken, was das an der Beziehung verbessert/ verschlechtert. Andererseits schmeiße ich natürlich keine Beziehung auf Verdacht in den Müll. Es geht auch weniger um deine Wunscherfüllung, als um die Art und Weise, wie er diese Beziehung auslebt. Klar ihr kennt jetzt nur meine Fassung aber ich bin wirklich nicht der Bösewicht 🥲
 
  • #47
Nein du bist nicht der Bösewicht. Er ebenfalls nicht.
Ihr habt nur beide eure jeweilige Prägung und Muster. Deshalb versteht der eine das Verhalten des anderen nicht. Beziehungsweise beide wissen nicht, wie man eine gesunde Beziehung führt.

Du bist etwas naiv unerfahren, was deinem Alter geschuldet ist.
Du versuchst es immer Recht zu machen und schenkst ganz viel Liebe wie ein riesiger Bussibär. Deine Erwartung ist ebensolche große Liebe und Engagement zurückzuerhalten.

Er dagegen ist ein typischer Konfliktvermeider.
Der Konfliktvermeider wirkt egoistisch, da von ihm einfach keine Stellungnahme zu irgendwas kommt. Der will nämliche jegliches negative Gefühl vermeiden. Das wirkt dann gleichgültig.
Und genau diese Gleichgültigkeit spielt sich der Konfliktvermeider auch selbst vor.
Er stellt dich also erst im aller letzten Moment vor die Tatsachen (Afrika-Reise), damit bloss kein großer Streit mehr aufkommen kann.

Ein sehr ätzendes Muster. Ätzend für den jeweiligen Partner. Denn dadurch, dass nie eine Stellungnahme kommt, der Verantwortung immer aus dem Weg gegangen wird, wird der Konfliktvermeider auch irgendwann die Beziehung wortlos aufgeben. Der andere bleibt dann zurück, ohne jemals ergründen zu können, was in dem anderen vor sich ging.
Der ghostet dich dann auch. Lässt das ganze langsam und qualvoll auslaufen, bis er seine Gefühlswelt ausreichend geschützt hat und dann einfach den Kontakt abbricht.

Du arbeitest dich bereits jetzt schon ab an dieser Person, rennst gegen eine Wand, ohne jemals durchbrechen zu können.
Das wird dich richtig erschöpfen und am Ende wirst du dich über diese Zeitverschwendung, sehr ärgern. Du wirst dich auch sehr ärgern, dass du das so lange mitgemacht hast und das mit dir hast machen lassen.

Die ganze Video-Spielerei ist auch ein klarer Hinweis darauf. Er schirmt sich ab in seiner Video-Welt und lässt den Herrgott einen guten Mann sein. Alles Negative von aussen wird betäubt.
 
  • #48
Wir schweigen ständig, weil er keine Kommunikation führen kann.
Ja er ist Wortlos in allen Bereichen.
Warum? Weil er es nicht besser kann. Er ist so. Er kann nicht anders.

>> Deine Bedürfnisse werden so NIE erfüllt werden<<

Er ist nicht der richtige Partner für dich.
Du befindest dich völlig alleine auf der Tanzfläche und zappelst da herum.
Ihr versteht euch nicht.
wenn der Partner keine Ideen für Erlebnisse, Gespräche oder Worte für Komplimente findet
Er kann und wird dir niemals das geben, was du brauchst.
Es hat keinen Sinn das langfristig weiter zu betreiben.
es kam kein bisschen Verständnis für mein Empfinden. Geschweige denn eine Besserung..
Du zappelst alleine auf der Tanzfläche.
Andererseits schmeiße ich natürlich keine Beziehung auf Verdacht in den Müll.
Du sollst die Beziehung nicht auf den Müll werfen, sondern dich trennen.
Weshalb? Weil du mit ihm niemals das bekommen wirst, was du brauchst. Er kann dir das nicht geben.
Das hat auch nichts mit "Verdacht" zu tun. Sondern das ist so wie es ist.

Erkenne deine Muster. Suche dir einen Partner, bei dem du nicht gegen die Mauer rennst, die er um sich aufbaut.
Warum rennst du dagegen?
War das in der Kindheit auch schon so?

Weißt du, mache Eltern reagieren mit "Ignoranz" wenn das Kind ganz laut brüllt, sich immer mehr reinsteigert und sich eigentlich Trost und Aufmerksamkeit wünscht. Die Eltern halten das für Erziehung. Das Kind soll praktisch irgendwann merken, dass sein Gebrülle keinen Sinn hat.
Das Kind versucht aber immer wieder um die Liebe der Eltern zu buhlen, wenn da nicht genug kommt.
 
  • #49
Ich denke für zwei - ohne mich wäre er nicht da wo er jetzt ist.
Niemand dankt es dir, wenn du dich für andere aufopferst - ganz im Gegenteil.

Du machst aus dem Zocker einen passablen Mann und dann wird er dich verlassen, wenn er sich stabilisiert und im Leben Fuss gefasst hat.

Die Energie, die du in ihn investierst, solltest du lieber in dich und dein Leben stecken. Das wäre nachhaltiger.
Ich behandel mein gegenüber immer so, wie ich selbst behandelt werden möchte. Egoismus in dem Fall auf mich zu projizieren ist wohl durch die geringe Wissensmenge zu begründen.
Naja, du gibst Menschen das, was du selbst brauchst ( und dir gleichauf wahrscheinlich nicht gibst ). Damit orientierst du dich aber an dir und deinen Bedürfnissen und nicht zwingend an deinem Gegenüber. So selbstlos ist das nicht, wie es dir erscheinen mag.

Anstatt deine Hilfsbedürftigkeit auf ihn zu projizieren, solltest du vielleicht anerkennen, dass du selbst Hilfe benötigst.

Alpträume, starke Verlustängste und Minderwertigkeitskomplexe hören sich nicht gut an. Lass ihn sein Ding machen und nutze die Zeit sinnvoll, indem du eine Therapie beginnst.

In dieser kannst du dann auch reflektieren, inwiefern die Beziehung Sinn für dich macht.
 
  • #50
Nein du bist nicht der Bösewicht. Er ebenfalls nicht.
Ihr habt nur beide eure jeweilige Prägung und Muster. Deshalb versteht der eine das Verhalten des anderen nicht. Beziehungsweise beide wissen nicht, wie man eine gesunde Beziehung führt.

Du bist etwas naiv unerfahren, was deinem Alter geschuldet ist.
Du versuchst es immer Recht zu machen und schenkst ganz viel Liebe wie ein riesiger Bussibär. Deine Erwartung ist ebensolche große Liebe und Engagement zurückzuerhalten.

Er dagegen ist ein typischer Konfliktvermeider.
Der Konfliktvermeider wirkt egoistisch, da von ihm einfach keine Stellungnahme zu irgendwas kommt. Der will nämliche jegliches negative Gefühl vermeiden. Das wirkt dann gleichgültig.
Und genau diese Gleichgültigkeit spielt sich der Konfliktvermeider auch selbst vor.
Er stellt dich also erst im aller letzten Moment vor die Tatsachen (Afrika-Reise), damit bloss kein großer Streit mehr aufkommen kann.

Ein sehr ätzendes Muster. Ätzend für den jeweiligen Partner. Denn dadurch, dass nie eine Stellungnahme kommt, der Verantwortung immer aus dem Weg gegangen wird, wird der Konfliktvermeider auch irgendwann die Beziehung wortlos aufgeben. Der andere bleibt dann zurück, ohne jemals ergründen zu können, was in dem anderen vor sich ging.
Der ghostet dich dann auch. Lässt das ganze langsam und qualvoll auslaufen, bis er seine Gefühlswelt ausreichend geschützt hat und dann einfach den Kontakt abbricht.

Du arbeitest dich bereits jetzt schon ab an dieser Person, rennst gegen eine Wand, ohne jemals durchbrechen zu können.
Das wird dich richtig erschöpfen und am Ende wirst du dich über diese Zeitverschwendung, sehr ärgern. Du wirst dich auch sehr ärgern, dass du das so lange mitgemacht hast und das mit dir hast machen lassen.

Die ganze Video-Spielerei ist auch ein klarer Hinweis darauf. Er schirmt sich ab in seiner Video-Welt und lässt den Herrgott einen guten Mann sein. Alles Negative von aussen wird betäubt.
@Schnuppe78 , das hast du super beschrieben. Ich hab das auch erlebt, leider. Nicht ganz so krass und ohne ghosten, aber doch schon nah an deiner Beschreibung. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben und hat wieder was dazugelernt ..
 
  • #51
Vor einiger Zeit sagte er schnulz…… du bist jetzt in meinem Leben, ich möchte nicht mehr
Möglicherweise hat es sich so entwickelt. Ich will ihn hier gar nicht in Schutz nehmen, ich finde es auch keine wertschätzende Kommunikation den Partner nicht in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und sich gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten zu überlegen. Aber ich finde eben auch, das unter emotionalem Druck durch die Erzeugung von Gewissensbissen zu artikulieren (was sie ihm gegenüber auch so zum Ausdruck gebracht hat, könnte ich mir vorstellen) nicht partnerschaftlich, widerstrebt meiner Vorstellung von einer Beziehung, erinnert mich vielmehr an Eltern-Kind-Verhältnis mit Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich für ihn keine kletternde Last bin. Im Gegenteil, denn durch meine persönliche psychische Last (Albträume, Verlustängste, Selbstwertprobleme) bin ich so fürsorglich, wie ich bin.
Das finde ich bezeichnenderweise widersprüchlich. Ich glaube ihr seid grundverschieden und er empfindet das vielleicht ganz anders, möchte im Grunde gar keine Fürsorge in einer Partnerschaft, jedenfalls nicht so wie du sie dir vorstellst und lebst. Gerade diese kann es sein, die ihn bedrängt.

Ich möchte meinem Partner nichts verbieten, hier ist für mich die Vorangehensweise und seine Rücksichtslosigkeit das entscheidende.
Das hast du im Eingangspost nicht so formuliert und das kann ich nachvollziehen

Ich denke für zwei - ohne mich wäre er nicht da wo er jetzt ist
Das klingt wie diese Beziehungen, in denen die Frau dem Mann (oder seltenerweise umgekehrt) alle Pflichten, Aufgaben wie Behördengänge, Bürokratie etc. abnimmt, weil er zu dusselig dafür ist und sie ihm nichts zutraut, andrerseits als emotionaler Mülleimer fungiert und ihn stärkt. Diese Beziehungen sind mMn tot und beide Teile empfinden sie als belastend. Die Leute sind zusammen, weil sie es gewohnt sind und an Erinnerungen aus der Vergangenheit knüpfen

wenn der Partner keine Ideen für Erlebnisse, Gespräche oder Worte für Komplimente findet. Reden bringt leider nichts mehr.
Verstehe ich. Was konkret liebst du denn (jetzt) noch an ihm?

Es geht auch weniger um deine Wunscherfüllung, als um die Art und Weise, wie er diese Beziehung auslebt.
Tut mir leid, aber mMn seid ihr fertig miteinander. Er ist an einem Punkt, wo er evtl aufwacht und umtriebig wird ("aha, guck an, es gibt noch was anderes als Zocken und ich verlebe mein Leben, wenn ich weiter rumsitze"), du an einem anderen Punkt (da jünger und eigene besondere Baustellen). Ihr passt nicht zusammen
 
  • #52
Ich behandel mein gegenüber immer so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
Ich denke für zwei - ohne mich wäre er nicht da wo er jetzt ist.
Das reicht mir schon.
Nicht jeder möchte so behandelt werden, wie Du gerne behandelt werden möchtest.
Du hast mit Deinen jungen Jahren bereits die Retterin und die Mutter für Deinen wesentlich älteren (!!) Freund gemacht. Vielleicht hat ihm das damals gepasst, jetzt hat er sich - dank Dir - entwickelt und sucht Abstand.
Trenne Dich, es ist vorbei. Als nächstes schau bitte auf Dich und Deinen geistig-seelischen Zustand. Woher das Helfersyndrom bereits in Deinen jungen Jahren kommt, ist mir nicht klar. Auf dass Du nicht wieder in so eine "Mutter-Sohn-Beziehung" rutscht.
ErwinM, 53
 
  • #53
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich für ihn keine kletternde Last bin.
Das kannst du nicht, weil du nicht er bist! Du empfindest dich nicht so, er kann das trotz deiner Liebevollen Bemühungen dennoch so empfinden. Denn Menschen mit:
meine persönliche psychische Last (Albträume, Verlustängste, Selbstwertprobleme)
sind für ihr Umfeld bisweilen schon eine Herausforderung. Vor allem wenn sie ihre psychischen Dispositionen mit Fürsorglichkeit und Selbstaufgabe überdecken:
bin ich so fürsorglich, wie ich bin. Ich behandel mein gegenüber immer so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
Damit erwarten sie (meistens ohne das klar zu kommunizieren) die selbe Gegenleistung. Kommt die nicht, ist die Sache klar. Der andere ist Täter und man selber Opfer eines Egoisten oder Narzissten. Das sie sich als Empfänger ihrer Zuneigung Menschen suchen, die das einfach nicht können oder wollen, sehen sie nicht. Genau das baut Druck beim anderen auf und sorgt für ein ungutes Gefälle von Schuldgefühlen und enttäuschter Wut. An diesem Punkt seid ihr gerade.
Egoismus in dem Fall auf mich zu projizieren ist wohl durch die geringe Wissensmenge zu begründen.
Nicht unbedingt. In meinem Fall ist es die Erfahrung mit Menschen, deiner Persönlichkeitsstruktur. Das ist nicht böse gemeint. Es könnte nur eine Chance für dich sein, dein Muster zu erkennen und bestenfalls aufzulösen. Nach meiner Erfahrung tun sich gerade die Menschen, die in Beziehungen alles geben und sich aufopfern, sehr schwer damit. Sie verhalten sich ja nach außen "richtig" und haben die Schuld an den Partner abgetreten. Leider ist die begrenzte Zeichenbegrenzung hier ein Problem. Darum kann ich das nicht weiter ausführen. Aber vielleicht gerätst du an eine gute Therapeutin, die das aufbricht und dir Hilft, dich nicht an den Symptomen abzuarbeiten, sondern an der Ursache. Das wüsche ich dir, damit du dir zukünftig keine Egoisten mehr in dein Leben ziehen wirst.
 
  • #54
Nein, das möchtest du nicht. Du möchtest, das er dir von sich aus gibt, was du dir wünschst. Er soll von alleine merken, wie sehr er dich mit seinem "Egoismus" verletzt.
Das ist dein Muster. Du hast alles gegeben, das soll er jetzt bitte auch tun.
hier ist für mich die Vorangehensweise und seine Rücksichtslosigkeit das entscheidende.
Das beurteile ich anders. Du willst etwas, das er dir nicht geben kann oder möchte. Du erwartest, er soll dich behandeln, wie du ihn. DAS ist aber unmöglich. Jeder Mensch muss so handeln, wie er es will oder kann. Es ist Liebe das zu akzeptieren.
Wir schweigen ständig, weil er keine Kommunikation führen kann.
Vielleicht keine Kommunikation nach deinen Maßstäben? Vielleicht sind das nicht seine Bedingungen? Vielleicht sieht er keine Chance auf Klärung, weil sein Standpunkt nicht verstanden werden möchte?
Ich denke für zwei - ohne mich wäre er nicht da wo er jetzt ist.
Puh!
Und wenn dann das einzige was ich am Abend von meinem Freund erzählt bekomme die Erzählung über Stiftung x und y ist, mit der er dann nach Afrika geht,
Er versucht dir begreiflich zu machen, was das Thema für ihn bedeutet. Er hofft, auf dein Verständnis und deine Absolution.
dass seine Bemühungen und Zeichen für eine ernsthafte Beziehung den Zeichen, dass er mich als Zweck als Freundin hat - klar unterliegen.
Ein Mensch sollte niemals in so eine Rolle geraten. Liebe dient keinem Zweck. Liebe sollte nach Möglichkeit Bedingungslos sein. Ist sie es nicht, sollte jeder Mensch die Verantwortung für seine Ansprüche und unerfüllten Wünsche übernehmen. Er erfüllt deine Ansprüche nicht. Dann trenne dich! Er wird dir nie zweckdienlich sein und du ihm nicht!
Ich bin mir leider immer noch unsicher, ob ich diese Afrika Reise abwarten kann. Dafür bin ich auch eigentlich zu stolz,
Dann lasse ihn gehen!
Darum geht es gar nicht! Es geht um Passung. Es geht darum zu sehen, wie manche Muster wirken. Wie man sie auflösen kann, damit zukünftig eine bessere Passung entstehen darf. Du bist nicht der Bösewicht.......er aber auch nicht, nur weil er sein Leben zu seinen Bedingungen leben möchte.
Zum Schluss noch eines:
Er wird es bereuen, wenn er nicht nach Afrika geht. Das wird an ihm nagen, lange gg. immer. Willst du dafür die Verantwortung übernehmen? Nennst du das Liebe?
 
  • #55
Die Energie, die du in ihn investierst, solltest du lieber in dich und dein Leben stecken. Das wäre nachhaltiger.
Das ist der springende Punkt!
Naja, du gibst Menschen das, was du selbst brauchst ( und dir gleichauf wahrscheinlich nicht gibst ). Damit orientierst du dich aber an dir und deinen Bedürfnissen und nicht zwingend an deinem Gegenüber. So selbstlos ist das nicht, wie es dir erscheinen mag.
Wunderbar auf den Punkt gebracht!
So geht das Muster und damit rennt man immer wieder in das eigene Unglück. Wenn ich von meinem Partner erwarte, mir das zu geben, das ich mir selber nicht geben kann, ist es als würde man ich einen Spiegel gucken.
Wenn jeder gut für sich selber sorgt, ist für alle gut gesorgt. Dann begegnen sich zwei Partner, die sich lassen können, die keine Schuldfragen mehr wälzen und keine Verantwortungen mehr umverteilen müssen.
 
  • #56
Aber man wächst ja an seinen Aufgaben und hat wieder was dazugelernt ..
Mir ist das nun schon bei einem weiteren Partner passiert.
Die Konfliktvermeiderei am Beziehungsende, inklusive ghosten.
Ich lerne offenbar gar nichts und wüsste auch nicht, wie man das hätte voraussehen können. Letztlich ist es auch egal.
Was mir leider zu schaffen macht ist, dass man dann nie wieder im Leben etwas von der Person hören wird. Daran knabbere ich leider immer ewig. Loslassen fällt mir schwer.
Da kann ich mir noch so die "schlechten" Seiten vor Augen halten, das hilft alles nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #57
Was mir leider zu schaffen macht ist, dass man dann nie wieder im Leben etwas von der Person hören wird. Daran knabbere ich leider immer ewig. Loslassen fällt mir schwer.
Da kann ich mir noch so die "schlechten" Seiten vor Augen halten, das hilft alles nicht
Dann ist genau das deine Lernaufgabe, liebe @Schnuppe78, das Loslassen lernen und damit zu leben, dass solche Dinge nichts mit dir zu tun haben, sondern immer mit der anderen Person und ihren eigenen Mustern und Schatten.
 
  • #58
Mir ist das nun schon bei einem weiteren Partner passiert.
Die Konfliktvermeiderei am Beziehungsende, inklusive ghosten.
Ach Mensch, das tut mir echt leid, ich weiß wie man da drunter leidet.
Ich lerne offenbar gar nichts und wüsste auch nicht, wie man das hätte voraussehen können. Letztlich ist es auch egal.
So richtig voraussehen wohl nicht, aber das Verhalten in "Krisensituationen" oder bei Meinungsverschiedenheiten - wenn man da nicht weiterkommt, weil der andere nicht reden will (das ist jetzt nur für dich, du weißt, was ich meine - nicht dass wieder wer auf den Trichter kommt, Frauen wollten eh immer zuviel reden). Wenn man an der Schweigewand abprallt und langsam runterrutscht, so wie du es beschrieben hast - das sollte hellhörig machen.

Ich hatte das Glück (oder wie auch immer man das interpretieren will), dass sowohl er als auch ich wgen einiger Dinge zur VT waren - dann auch mal zusammen, da konnte einiges aufgeklärt werden, wenn es auch nicht mehr für eine Partnerschaft gereicht hat. Wir haben wieder Kontakt und ich glaube, dass er jetzt diesbezüglich besser drauf ist. Wir haben beide wieder Partner und können jetzt gut miteinander.
Was mir leider zu schaffen macht ist, dass man dann nie wieder im Leben etwas von der Person hören wird. Daran knabbere ich leider immer ewig. Loslassen fällt mir schwer.
Das kann ich absolut verstehen, ich hab zwei Jahre und die VT gebraucht, um wirklich damit abschließen zu können. Da gab's aber zeitgleich auch noch anderen Stress - es gibt leider nicht immer nur gute Zeiten :rolleyes:.
Da kann ich mir noch so die "schlechten" Seiten vor Augen halten, das hilft alles nicht.
Ich weiß, es ist dieses "Warum", was einen nicht loslässt. So ganz klären konnte ich dieses "Warum" auch bei/mit ihm nicht. Mir ist es jetzt aber egal.
 
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