• #31
Ich verstehe nicht so ganz, warum ein Teil der Schreiber hier auf Kory und / oder auf seiner Frau herumhacken.
Kory ist schwer krank. Tückisch an dieser Krankheit ist auch, dass man sie nicht sieht. Darum hat es lange gedauert - aber im Endeffekt sucht und findet Kory nun Hilfe. Zaubern kann auch eine Klinik nicht, es braucht Zeit. Seine junge Frau hat in 4 Jahren auch so einiges mitmachen müssen. Auch sie braucht Erklärungen und Hilfe. Unterstützung. Die Eltern sind wohl zum Glück nicht nachtragend. Die Freunde auch nicht. Hoffen wir, dass das kleine Kind möglichst wenig mitbekommen hat.
Ich sehe aber immer auch das Positive. Denn darauf kann man aufbauen. Kory nimmt die Hilfe an, hinterfragt sich. Seine Frau hat ihn nicht im Stich gelassen, ist noch immer bei ihm. Und ja, ich verstehe, dass Kory die Fröhlichkeit seiner Kleinen als Trost und Hilfe sieht. Dazu kommt, dass sowohl Kory als auch seine Frau arbeiten und alles tun, um die Familie am Funktionieren zu halten. Chapeau.
Kory, du wolltest einen Rat. Hier ist meiner:
Frage in der Klinik, ob es auch Hilfsangebote für Angehörige gibt. Deiner Frau sollte Unterstützung zuteil werden - und kompetente Erklärungen auch.
Schuld am Schlamassel ist deine Krankheit. Nicht du.
Ich wünsche der jungen Familie die Kraft und Zuversicht sowie die Unterstützung für einen Neustart. Gebt euch die Zeit.
 
  • #32
Lieber Tom

danke für die netten Worte.

ich und beide Frau arbeiten daran. Wir unternehmen zusammen, lachen zusammen, reden miteinander. Was halt mir fehlt ist ihre Nähe. Mir ist bewusst das ich dafür ihr Sicherheit geben muss. Meine Depressionen habe ich soweit im griff. Mir ist klar es liegt an langer Weg vor mir. Zurzeit bin ich zuversichtlich.
 
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