• #1

Ehemann will mir Hobby verbieten, was tun? Hausfrau sein frustiriert.

Hallo zusammen, was haltet ihr davon wenn der Partner einem das Hobby was zugleich auch der Beruf ist verbietet? Wir haben zwei kleine Kinder und ich bin total frustriert weil ich null Ausgleich habe. Ich liebe meine Kinder und hätte gerne noch ein weiteres. Aber ich möchte die Zeit jetzt erstmal auch nur ein klein bißchen für mich nutzen. Mein Mann sagt ich soll mein Hobby/Sport erst wieder nach der Geburt eines weiteren Kindes ausüben, also in 2 Jahren. Argument: Wir hätten gerade mit dem Umbau genug um die Ohren. Da müsste ich alle Zeit investieren. Das mache ich auch gerne aber darf ich nicht 2x in der Woche für ne Stunde oder 2 was für mich machen? Bin echt stinksauer.
 
  • #2
Du musst dir schon mal gar nichts verbieten lassen. Grundsätzlich! Er hat dich sicher auch ein Hobby! Werde mal etwas konkreter? Was für ein Hobby ist den so schlimm?
M44
 
  • #3
Was ist in zwei Jahren anders? Dann hast Du sogar 3 kleine Kinder, Mann und Haus. Er wird dann mit dem Argument um die Ecke kommen, dass Du mit 3 Kindern und dem Haushalt doch ausgelastet bist.
Du hast in dieser Beziehung keinerlei Mitspracherecht. Du brauchst für Ausgang die Genehmigung Deines Mannes. Ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich lese, was manche junge Frauen für Beziehungen und Ehen führen. Mit einem weiteren Kind machst Du es nicht besser. Im Gegenteil.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #4
Da wäre ich auch stinksauer, liebe isabelle! Wie kannst Du/er nach der Geburt des 3. Kindes, welches noch in weiter Ferne ist, daran denken, Dein Hobby dann noch besser ausüben zu können? Das ist ja absurd!
Sprich mit Deinem Mann Klartext, er kann Dir kein Hobby verbieten, welches 2 Mal die Woche stattfindet und auch noch beruflich ist.Ist der Umbau von Euch beiden gewollt?
 
  • #5
Das darf er schlicht nicht. Das Gesetz wo Männer der Frau "verbieten" konnten unter dem Vorwand der Vereinbarkeit von Ehe und Erwerbstätigkeit arbeiten zu gehen ist 1977 abgeschafft worden. Mich würde auch an deiner Stelle nicht der mangelnde Ausgleich sondern das übergriffige unverschämte und untragbare Verhalten deines Manne stören. Was auch immer das ist, was du da machst, er scheint es auch nicht ernstzunehmen oder gar wertzuschätzen, verbieten geht nicht.
 
  • #6
Liebe FS,
Du brauchst für die Ausübung Deines Hobbies nicht die Genehmigung Deines Ehemanns. Wenn sein Hobby der Umbau ist, soll er dem gern in seiner Freizeit nachgehen. Du bestimmst für Dich was Dein Hobby ist und was Deine Arbeit ist. Wenn weder Kinder noch Umbau Dein Hobby sind, dann ist das eben so. Dann nimm' Dir Freizeit und mach' in dieser etwas anderes, was Dich erfreut. Als Mutter von 2 Kindern mit Umbau hast Du trotzdem Anspruch auf Freizeit.

Drück' ihm zwei mal in der Woche die Kinder in die Hand, damit er seinen sozialen Vaterpflichten nachkommen kann und kümmer' Dich um Dein Hobby - nicht diskutieren, sondern Fakten schaffen, sonst hast Du irgendwann garkeine Freiheiten mehr. Bei vielen Männern geht das nicht anders. Dann dauert der Umbau eben ein paar Monate länger na und? Sowas wird gern von Männern benutzt, um eine Frau von der Außenwelt zu isolieren.

Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, wann ich ein Hobby ausüben darf und wann nicht. Wenn in 2 Jahren das dritte Kind kommt, hat er den nächsten Grund, Dich in Ketten zu legen und im Hausmuttchen-Dasein verkümmern zu lassen.
Statt drittem Kind solltest Du lieber sehen, dass Du Dir durch Berufstätigkeit eine gewisse Unabhängigkeit von so einem übergriffigen Mann bewahrst und auch Input von außen bekommst - anderswo Erfolg und Bestätigung hast, als nur durch Familie und Umbau. Das ist ein sehr schmales Lebensfundament.

Allein die Tatsache, dass Du so eine Frage hier stellst zeigt, dass Du in Eurer Ehe eher nichts zu sagen und zu wünschen hast. Dem solltest Du spätestens jetzt ein Ende bereiten, denn von allein wird das nicht besser sodnern mit jedem Nachgeben Deinerseits wird Deine bereits jetzt nicht vorhandenen Freiheit noch mehr beschnitten.

Sieh zu, dass Du viel Kontakt mit anderen jungen Müttern hast und Einblick in deren Leben bekommst. Dann wirst Du feststellen, dass Dein Ehemann schräg drauf ist und mehr Mut haben, Dir das nicht bieten zu lassen.
 
  • #7
Was ist in zwei Jahren anders? Dann hast Du sogar 3 kleine Kinder, Mann und Haus. Er wird dann mit dem Argument um die Ecke kommen, dass Du mit 3 Kindern und dem Haushalt doch ausgelastet bist..

Ganz meine Meinung - hat Dein Ehemann schon mal etwas von gleichberechtigter Partnerschaft, was Hobbies bzw. Interessen betrifft? Du lässt Dich ganz schön unterbuttern, FS. Darf man erfahren, um welches Hobby es sich handelt?
 
  • #8
Eine Frau ist keine "Befehlsempfängerin"

Unter erwachsenen Menschen, auch als Paar, muß man sich gegenseitig Freiräume gewähren. Eine Beziehung ist keine "Versklavung."

Man könnte einen verbindlichen Wochenplan aufstellen, wo auch für Beide Arbeitszeiten für den Umbau vorgesehen sind, aber auch freie Zeiten für Jeden, worüber Derjenige selber bestimmen darf.

Für mich wäre es selbstverständlich, geradezu eine Herzenssache, meiner Partnerin freie Zeiten einzuräumen. Und wenn nötig, sich dabei um die Kinder kümmern, damit sie wirklich frei dafür ist.

Warum ein drittes Kind ???
Meine Erfahrung: Soviel Kinder, wie man Hände für sie hat.

Mit einem dritten Kind wird man bei diesem Mann ja noch mehr erpressbar. "Du mußt dich um drei Kinder kümmern = keine Zeit mehr für Hobbies" (o.ä.) Während er sich seine freie Zeit nimmt, (z.B. fernsehen) denn ER ist ja keine Mutter von x-Kindern.

(m,53)
 
  • #9
Was ist denn das für eine Frage im Jahr 2015 ?

Du darfst alles machen, was mit dem Gesetz vereinbar, moralisch vertretbar ist und niemandem schadet.
Und dazu gehört das Ausüben von Hobbies.

Du darfst ohne seine Zustimmung nichts machen, was euch beide gleichermaßen betrifft, z.B. die Kinder auf einer bestimmten Schule anmelden, euer gemeinsames Geld eigenmächtig ausgeben, eure Wohnung kündigen und woanders hinziehen ( ich meine, ihr alle zusammen ), deine Arbeitsstelle kündigen und zuhause bleiben, obwohl euer Geld knapp ist...
Das gilt für ihn natürlich genauso.
Belange mit Tragweite, die euch beide betreffen, sprecht ihr ab, deine eigenen Belange regelst du allein.

Du meinst jetzt ja sicher nicht, dass er das Geld verdient, sich dann komplett um die Kinder kümmert und nebenher euer Haus renoviert, während du die ganze Zeit nur deinem Hobby frönst. Das würde ihn sehr wohl betreffen.

w 48
 
G

Gast

Gast
  • #10
Isabell, dein stinksauer sein ist absolut berechtigt. Wieso hast du das nicht schon früher gemerkt, dass dein Mann dich bevormundet?

Das geht gar nicht, was er meint. Wehre dich, mache dich unabhängiger, nicht damit du später seelisch krank wirst. Du musst auch ein Vorbild für deine Kinder sein.

Koch was schönes für ihn, mach dich hübsch und dann redest du mit ihm in Ruhe, was geht und was nicht geht. Lass dich nicht einlullen usw., bleibe stark. Wenn du jetzt mit ihm keinen Kompromiss findest, dazu gehört auch das 3. Kind, was ich mir an deiner Stelle gut überlegen würde, dann wird es später ganz schlimm werden, für euch alle.

Ich habe alles hinter mir und wäre froh gewesen, wenn mir jemand rechtzeitig gesagt hätte, welchen anderen Weg ich gehen muss, um meine Rechte einzufordern, die Mann sich nimmt, aber mir nicht gestatten will. Wehret den Anfängen .-).

w
 
G

Gast

Gast
  • #11
Zunächst mal würde ich sagen: Stop - kein weiteres Kind!

Leider schreibst du nichts über Euch ..... das macht es schwer, zu antworten.

Selbst wenn dein Mann sein Leben zur Zeit gänzlich Euren Zielen unterordnet (du sagst darüber nichts) und gar keinem Hobby nachgeht, kann er das nicht automatisch auch von dir verlangen.

Es wäre wichtig zu wissen, worum es sich bei dem, was du so gerne machen würdest, denn handelt. Möglicherweise hat es wirklich zur Zeit keinen Platz in Eurem Leben.

Wenn dieser Ausgleich aber darin besteht, ein, zweimal die Woche etwas Sport machen zu gehen, bzw. dich mit Freundinnen für ein, zwei Stunden zu treffen, dann sollte das auch organisatorisch möglich sein.

Tendenziell wird es doch aber so sein, dass mit einem weiteren Kind auch bei fertigem Haus, bis auf Weiteres nicht mehr Zeit da sein wird.
 
G

Gast

Gast
  • #12
aber darf ich nicht 2x in der Woche für ne Stunde oder 2 was für mich machen?

Natürlich darfst du, du MUSST sogar was für dich machen. Wie sollst du „funktionieren“, wenn du nicht für dich sorgst? Jedes Auto wird gewartet, aber wir Menschen meinen, wir müssten uns nicht um uns kümmern? Sondern nur um die anderen? Das ist Unfug und hat nichts mit übertriebenem Egoismus zu tun.

Erst wer innerlich ausgeglichen und zufrieden ist, der kann gut für andere sorgen!

Wenn ihr solche Diskrepanzen habt, dann überlege es dir gut mit dem dritten Kind!
 
  • #13
Macht denn dein Mann außer seiner Arbeit und dem Umbau absolut nichts anderes oder geht er selbst zum Ausgleich irgendeinem Hobby nach? Wenn er das selbst tut und nur dir deinen Ausgleich verbieten will, misst er mit zweierlei Maß und das würde ich ihm auch genau so sagen. Du hast das gleiche Recht auf Zeit für dich wie er selbst auch.

Wenn er in dieser Zeit nicht als Babysitter einspringen will, dann suchst du dir eben jemand anderen - vielleicht eine andere Mutter, deren Kinder du dann zu anderen Zeiten betreust? Dann würde der Spaß noch nicht einmal etwas kosten ;-).

Falls er selbst tatsächlich nichts anderes macht (ist er selbst so zufrieden?), darfst du trotzdem darauf hinweisen, dass du ein anderer Mensch bist als er und deine eigenen Bedürfnisse hast und dafür eben auch mal Zeit für dich brauchst. Und ihm empfehlen, dass das durchaus auch für ihn nicht verkehrt wäre.

Was für ein Hobby/Sport ist das eigentlich, wenn es gleichzeitig Beruf ist? Da fehlt mir gerade eine Vorstellung davon ...

w, 47
 
  • #14
Für mich klingt das als käme Dein Mann aus einer ausländischen Kultur. Ich denke: Beide haben die gleichen Rechte - und jeder darf tun, was dem andern / der Beziehung nicht schadet.

Du willst die Erwerbsquelle verbreitern - Geld tut Euch gut, wenn ihr umbaut. Und was soll es bringen, die Berufstätigkeit ganz einzustellen wenn Du dann ohne Erfahrung ganz bei Null anfangen mußt.

Natürlich kommt es beim Job wie bei dem Hobby darauf an, was Du machst. Wenn es z. B. - wovon generell auszugehen ist - auf Berufserfahrung ankommt, dann verschaffe Dir diese auch in Zeiten der Schwangerschaft, vor allem, weil gerade Dein fuchtig gewordener Mann zeigt, daß es mit der Ehe vielleicht nicht immer so bleiben wird.
 
E

Elissa

Gast
  • #15
Liebe Fs,
das allerletzte, was ich mit so einem unverschämten Mann planen würde, wäre ein drittes Kind.
Sieh lieber zu, dass du langsam wieder in deinen Beruf kommst und finanziell von deinem Mann unabhängig wirst.
Wir leben im Jahr 2015! Was dein Mann versucht, das geht gar nicht. Das ist so etwas wie Sklaverei. Oder gehörst du einem anderen Kulturkreis an?
Willst du dich den Rest deines Lebens herumkommandieren lassen? Das ist doch dann gar kein Leben! Wach auf, zieh die Reißleine!
Besser AE mit zwei Kindern als Haussklavin mit 3 Kindern plus Sklavenhalter.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Also ich finde es absurd, dass diese Diskussion überhaupt geführt wird. Du kannst nicht nur Dein Hobby ausüben, sondern auch einen Beruf, und ich würde das schnellstens wieder machen.

Ich könnte Dir ein Lied davon singen, wie meine beruflichen Wünsche wegdiskutiert werden sollten, als ich mit meinem Expartner zusammen kam. Bei Anbahnung der Beziehung habe ich gedacht, wir haben uns gefunden und jeder geht weiter den Lebensweg, den er sich gewünscht hat. Dazu gehörte für mich, mein Studium zu beenden. Mehr und mehr kam durch, dass mein Ex damit massive Probleme hatte. Ich hatte immer Angst, dass die Beziehung kaputt geht, wenn ich das tue, was ich für mich richtig finde. Als ich es aus Frust nicht mehr ausgehalten hatte und wieder mit dem Studieren anfing, war das das Aus für meinen Ex. Er wollte in so eine Frau keine Emotionen investieren, sondern eine haben, die sich mit ihm in seine kleine Wohnung setzt und irgendwas arbeitet, um Geld ranzuschaffen. Für sich selber sah er das anders, da durfte es nicht irgendein Job sein.
Jedenfalls habe ich es bereut, so lange gewartet zu haben. Die Zeit bringt mir niemand zurück, und jetzt ist es unendlich viel schwieriger geworden aufgrund von Umstrukturierungen im Studium.

Jetzt nimmt man Dich vielleicht im Sportstudio noch als Trainerin, also Du könntest Dir eine Chance verschaffen. Wenn Du 3 Kinder hast, bleibt Dir noch weniger Zeit und Du bist älter.
Ich will damit sagen, dass Du an einer Weggabelung in Deinem Lebene stehst und wenn Du jetzt nicht die Richtung einschlägst, die Dir richtig erscheint, wird es später noch schwieriger, zumal Du auch nicht glücklicher wirst in Deiner Situation. Und Dein Mann wird dann nicht verständnisvoller sein.
Es ist ihm egal, wie Du Dich fühlst, Du bist ein Werkzeug eurer Beziehung. Da würde ich aber mal lange drüber nachdenken, ob ich das so will.
 
  • #17
Liebe Fs,
das allerletzte, was ich mit so einem unverschämten Mann planen würde, wäre ein drittes Kind.
Sieh lieber zu, dass du langsam wieder in deinen Beruf kommst und finanziell von deinem Mann unabhängig wirst.
Wir leben im Jahr 2015! Was dein Mann versucht, das geht gar nicht. Das ist so etwas wie Sklaverei. Oder gehörst du einem anderen Kulturkreis an?
Willst du dich den Rest deines Lebens herumkommandieren lassen? Das ist doch dann gar kein Leben! Wach auf, zieh die Reißleine!
Besser AE mit zwei Kindern als Haussklavin mit 3 Kindern plus Sklavenhalter.

....dem kann ich nur voll und ganz zustimmen! In welchem Jahrhundert leben wir denn?
Hätte mein Mann je so eine Äußerung von sich gegeben, hätte denselben Abend sein Schlüssel nicht mehr ins Haustürschloss gepasst!
 
G

Gast

Gast
  • #18
Eigentlich müssten wir über solche Fragen, die mehr ins 19 Jahrhundert oder noch eher passen längst hinweg sein. Und dennoch sind wir es nicht, woran liegt es?
Von einem Partner, der die persönliche Freiheit und Entwicklung des anderen blockiert halte ich nichts!
 
  • #19
Was für ein Hobby/Sport ist das eigentlich, wenn es gleichzeitig Beruf ist? Da fehlt mir gerade eine Vorstellung davon ...

Mir auch. Im Gegensatz zu meinen Vorpostern denke ich nämlich, daß der Mann je nach Fall möglicherweise durchaus ein Vetorecht hat.

Und zwar genau dann, wenn der „Beruf” einerseits intensiv fordert, andererseits aber exakt genauso viel einbringt wie ein Hobby, nämlich gar nichts. Und wenn dann vom Mann gefordert wird, daß er (obwohl auch selbst im Beruf stehend) Aufgaben zur Entlastung der solcherart „berufstätigen” Frau übernehmen soll.

Im diskutierten Fall geht es aber nicht um eine 40-Stunden-Woche oder gar um einen unbezahlten Auslandseinsatz, für dessen Dauer der berufstätige Mann die Kinder betreuen soll soll, sondern um zwei oder drei Ausgleichsstunden pro Woche.

Der Mann soll froh sein, daß seine Frau nicht zur langweiligen Glucke mutiert.
 
  • #20
Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, wann ich ein Hobby ausüben darf und wann nicht. Wenn in 2 Jahren das dritte Kind kommt, hat er den nächsten Grund, Dich in Ketten zu legen und im Hausmuttchen-Dasein verkümmern zu lassen.
Statt drittem Kind solltest Du lieber sehen, dass Du Dir durch Berufstätigkeit eine gewisse Unabhängigkeit von so einem übergriffigen Mann bewahrst und auch Input von außen bekommst - anderswo Erfolg und Bestätigung hast, als nur durch Familie und Umbau. Das ist ein sehr schmales Lebensfundament.
Vikky hat vollkommen Recht! Kein Mensch auf dieser Welt darf dir irgendetwas verbieten, keiner auch dein Ehemann nicht! Wenn du dich umstimmen lässt und nachgibst, wird es nicht besser, sondern im Laufe der Jahre immer schlimmer!

Eines Tages wird er dir, verbieten kürzere Röcke zu tragen und dich zu schminken oder auch beginnen zu bestimmen, was du zu essen hättest und was nicht damit du ja nicht zu dick wirst. Wenn er nicht schon langsam begonnen hat, so wird er - fast du jetzt nachgibst - dein Leben zu kontrollieren beginnen. Das tun auch Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, indem sie subtil ihre Partnerinnen beeinflussen und manipulieren, dass sie es kaum merken. Sein Argument mit dem 3. Kind zu warten ist nur ein Manipulationsversuch und entbehrt jeglicher Grundlage. Er weiss das ist danach so gut wie nicht möglich sein wird mit drei kleinen Kindern Freizeit für dich in Anspruch zu nehmen Ist es dein Wunsch ein drittes Kind zu haben oder ist es eher seiner, damit der dich mehr unter Kontrolle hat?

Er will dich an das Haus und Kinder binden und von der Aussenwelt isolieren, und das, weil dein Mann offensichtlich ein sehr instabiles und schwaches Selbstwertgefühl hat und Angst hat er könnte dich vielleicht an einen anderen Mann verlieren, wenn du dein Hobby/Sport ausübst. Frage ihn, was er eigentlich befürchtet, dass er dir das verbieten will?

Bedenke liebe FS solche Männer sind es, die eines Tages eine Geliebte haben und ihre Familie verlassen, wenn es ihnen mit der "Hausmutter" langweilig geworden ist. Sei vorsichtig, dass er dich nicht eines Tages gegen eine jüngere austauscht!
 
  • #21
Schade daß sich die FS nicht mehr gemeldet hat. So hat wohl die Diskussion nicht das Problem getroffen.

Aber ich meine, die Frage, ob die FS ein drittes mal schwanger werden will, ist auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Trennung zu beurteilen. Will die FS dann single - mama von 3 Kindern sein ? Mandolnie hat das eben bestens beschrieben.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Auf keinen Fall mit diesem Mann ein drittes Kind. Alle Ressourcen auf dich und deine Kinder ausrichten. Dein ganzes Streben danach ausrichten, dass du dein Leben so einfach wie möglich allein leben kannst.
 
  • #23
Liebe FS,
Du brauchst für die Ausübung Deines Hobbys nicht die Genehmigung Deines Ehemanns. Wenn sein Hobby der Umbau ist, soll er dem gern in seiner Freizeit nachgehen. Du bestimmst für Dich was Dein Hobby ist und was Deine Arbeit ist. Wenn weder Kinder noch Umbau Dein Hobby sind, dann ist das eben so. Dann nimm' Dir Freizeit und mach' in dieser etwas anderes, was Dich erfreut. Als Mutter von 2 Kindern mit Umbau hast Du trotzdem Anspruch auf Freizeit.

Drück' ihm zwei mal in der Woche die Kinder in die Hand, damit er seinen sozialen Vaterpflichten nachkommen kann und kümmere Dich um Dein Hobby - nicht diskutieren, sondern Fakten schaffen, sonst hast Du irgendwann gar keine Freiheiten mehr. Bei vielen Männern geht das nicht anders. Dann dauert der Umbau eben ein paar Monate länger na und? So was wird gern von Männern benutzt, um eine Frau von der Außenwelt zu isolieren.

Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, wann ich ein Hobby ausüben darf und wann nicht. Wenn in 2 Jahren das dritte Kind kommt, hat er den nächsten Grund, Dich in Ketten zu legen und im Hausmuttchen-Dasein verkümmern zu lassen.
Statt drittem Kind solltest Du lieber sehen, dass Du Dir durch Berufstätigkeit eine gewisse Unabhängigkeit von so einem übergriffigen Mann bewahrst und auch Input von außen bekommst - anderswo Erfolg und Bestätigung hast, als nur durch Familie und Umbau. Das ist ein sehr schmales Lebensfundament.

Allein die Tatsache, dass Du so eine Frage hier stellst zeigt, dass Du in Eurer Ehe eher nichts zu sagen und zu wünschen hast. Dem solltest Du spätestens jetzt ein Ende bereiten, denn von allein wird das nicht besser sondern mit jedem Nachgeben Deinerseits wird Deine bereits jetzt nicht vorhandenen Freiheit noch mehr beschnitten.

Sieh zu, dass Du viel Kontakt mit anderen jungen Müttern hast und Einblick in deren Leben bekommst. Dann wirst Du feststellen, dass Dein Ehemann schräg drauf ist und mehr Mut haben, Dir das nicht bieten zu lassen.

Liebe FS,

mit voller Zustimmung zitiere ich Vikky ihr Post. :)

Eine selbstständige und -bewusste Frau sollte jedem Mann eine Freude sein. Mache Deinem Mann klar, was für eine tolle Frau Du bist und tue das was Dir gut tut.

M46
 
  • #24
Mal abgesehen davon, dass jeder das Recht hat, seine Freizeit für etwas zu verwenden, was ihm Spaß macht - auch ohne den Anderen - sollte Dein Mann froh sein, dass Du durch die Ausübung des Hobbies den Anschluss an den Beruf nicht verpasst, denn dass Du den in ein paar Jahren wieder ausübst, wirst Du wohl wollen und das erwarten fast alle Männer. Von Kind 3 würde ich erst mal absehen. Deine Beziehung scheint nicht von gegenseitigem Respekt getragen zu sein.
 
  • #25
Mal abgesehen davon, dass jeder das Recht hat, seine Freizeit für etwas zu verwenden, was ihm Spaß macht - auch ohne den Anderen - sollte Dein Mann froh sein, dass Du durch die Ausübung des Hobbies den Anschluss an den Beruf nicht verpasst, denn dass Du den in ein paar Jahren wieder ausübst, wirst Du wohl wollen und das erwarten fast alle Männer.
Fast jeder Mann wäre froh, aber ihr Mann könnte starke narzisstische Züge haben und ist gerade deshalb nicht erfreut über die Unabhängigkeit seiner Frau. Es wäre nett, wenn die FS sich meldet und uns berichtet, was er ihr noch zu untersagen und zu verbieten versucht.

In Wirklichkeit haben solche Männer ein schwaches Selbstwertgefühl und enorme Angst, die Frau könnte sie nicht genug begehren und lieben um ihrer selbst willen und befürchten verlassen zu werden. Es ist ihr schwaches Selbstwertgefühl, das negative Selbstbild und die Angst, welche sie durch Dominanz, Bevormundung, subtile Manipulation und sogar Verbote zu stabilisieren versuchen und die Frau zu kontrollieren. Sie haben kein Selbstvertrauen und auch kein Vertrauen, dass die Frau sie liebt und nicht die Absicht hat sich anderweitig, umzuschauen.

Meine Vermutung ist tatsächlich, dass er in Wirklichkeit Angst hat, sie zu verlieren nur scheint sie ihm nicht bewusst zu sein. Ich glaube die FS kann mehr erreichen, wenn sie ihn fragt, weshalb er ihr das verbietet. Es geht darum durch Gespräche herauszufinden, welche Gefühle bei ihm hinter dem Verbot stecken, ihm die Angst zu nehmen, ihn zu beruhigen. Auch Eltern verbieten oftmals Kindern z.B. auf einen Baum zu klettern, weil sie Angst haben, dass sich die Kinder verletzen. Hinter einem Verbot steht meistens eine Angst.

Statt auf Konfrontation zu gehen, zuerst versuchen herauszufinden, weshalb er ihr Sachen verbietet; wenn aber das nichts nutzt, sich natürlich nichts verbieten lassen. Das wäre mein erster Vorschlag.
 
  • #26
Liebe FS,

Auch wenn bisher, wenig überraschend, alle auf den Ehemann als angeblichen Haustyrann einschlagen entenhme ich doch aus Ihrer faktenarmen Fragestellung dass das Ganze vielleicht nicht so schwarz-weiss ist wie von vielen angenommen.

1) Sie sagen Ihr Hobby dauert 1-2 Stunden pro Ausübung? Ein Unterschied von 50% ist erklärungsbedürftig. Sind es 1, 2 oder vielleicht doch eher drei Stunden? Ist An-Abfahrt / Vor-Nachbereitung und das Chillen danach (falls zutreffend) eingerechnet?

2) Um welches Hobby handelt es sich? Wenn man Geld damit verdienen kann ist es sicher etwas ungewöhnlich und erfordert eventuell erst mal Investitionen (z.B. Reiten). Ist w/Hausbau ihr Hobby eine höhere finanzielle Belastung als normal? Wer trägt die? Sie oder der Mann?

3) Arbeiten sie oder muss der Mann alle Familienkosten alleine tragen? Wie hoch ist/war Ihr Nettoverdienst nach Abzug der Kosten ? Wieviel trug/trägt es zum Familieneinkommen bei?

4) Welche Hobbies kann sich Ihr Mann zur Zeit erlauben?

5) Verbringen Sie mit Ihrem Mann alleine mehr Zeit als mit Ihrem Hobby um aktive Zweisamkeit zu pflegen?

6) Was sind Ihre Aufgaben beim Projekt Haus? Hat ihr Mann den Eindruck dass Sie Ihren Teil nicht einbringen?

7) Wer kümmert sich um die 2 Kinder wenn Sie Ihrem Hobby nachgehen?

8) Können Sie Ihr Hobby ganztägig ausüben oder nur zu bestimmten Zeiten, z.B. wenn der mann zuhause ist?

Klingt ein bischen inquisitiv, aber ein Problem hat ja immer zwei Seiten und ohne mehr Info kann niemand hier ausgewogene Ratschläge geben. Danke.

m
 
  • #27
Sorry. Danke für die vielen Antworten. Ja es handelt sich ums Reiten, mein Mann hat mich mit 3 Pferden kennen gelernt. Wir wollten sogar zusammen einen Reiterhof betreiben was dann aber nicht geklappt hat. Das ist für mich ok. Ich habe alle Pferde verkauft wegen der Schwangerschaften.Leider findet sich auch keine Reitbeteiligung. Damit wäre ich vorerst zufrieden, ist aber leider bei uns in der Gegend schwierig, es gibt rein garnichts. Finanziell könnte ich mir unabhängig von meinem Mann ein Pferd leisten. 1x wöchentlich arbeite ich ausserdem noch,bekomme zudem Stallmiete günstiger. Zu seiner Verteidigung: Er möchte nicht, dass das Pferd Kosten verursacht während einer SS wenn ich nicht reite. Ausserdem findet er es wichtiger, sich um den Umbau zu kümmern. Seine Bevormundung geht mir allerdings auf den Keks. Auch sein Hinundher. Ich hatte schon ein Pferd gefunden, er war einverstanden, dann hat er es wieder abgeblasen.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Klingt ein bischen inquisitiv, aber ein Problem hat ja immer zwei Seiten und ohne mehr Info kann niemand hier ausgewogene Ratschläge geben. Danke.

m

Stimmt. Allein die Frageliste obigen Schreibers ist eine Zumutung.
Es ist jedem, egal ob Ehepartner oder nicht, gestattet sich 1-4 Stunden pro Woche zu entspannen und bei einer Beschäftigung, die einen freut Kraft für den Alltag zu tanken. Wer das einem anderen nicht zugesteht hat irgendein Problem.
 
  • #29
Es ist jedem, egal ob Ehepartner oder nicht, gestattet sich 1-4 Stunden pro Woche zu entspannen und bei einer Beschäftigung, die einen freut, Kraft für den Alltag zu tanken.

Das sehe ich auch so. Man sollte dabei aber stets auch im Auge behalten, welche Belastung für den Partner damit einher geht, und wie zumutbar diese Belastung ist. So gibt es z.B. Menschen, die nicht allein sein können, während andere es sogar als Bereicherung empfinden, mal ein paar Stunden etwas für sich tun zu können (und sei es nur ein Buch lesen). Wahrscheinlich gehört der Mann zu den ersteren, und ihm ist, um sich die permanenten Anwesenheit der Gesellschafterin zu sichern, kein Argument zu hanebüchen.
 
  • #30
Sorry, aber der Mann hat eine glückliche Single - Reiterin getroffen und will nun daß sie daheim hinter dem Herd älter wird ? Es wird nicht mehr lang dauern, da sind die Kinder der FS in einem "pferde-kritischen" Alter.

Nur: Was ist das finanzielle Risiko das drinsteckt ? Was wurde aus den alten Verlusten aus dem gescheiterten Projekt ?

Das eigentliche Problem, das dahinter stecken könnte, ist doch, daß der Mann gut verdienen muß, sonst wäre das alles nicht finanzierbar (gewesen). Er will nun nicht weiter. Also gibt es zwei Möglichkeiten:

1) er will das Risiko nicht mehr

2) er will dafür, daß er seinen - erheblichen - finanziellen Beitrag leistet, wertgeschätzt werden. Es geht dann nicht nur darum, sondern evtl auch um eine Wertschätzung, bei der die eigene Frau einfach "nur" daheim und für ihn da ist, wenn er mal nicht arbeitet.
 
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