hanjo58

Gesperrt
  • #1

Ehrlichkeit oder Anonymität?

Allein meine Berufe-Kombination in Verbindung mit Alter und Postleitzahlenbereich macht mich auch ohne freigeschaltetes Foto für halbwegs kundige ,,Sucher" zum Volltreffer in Sachen ,,Enttarnung". Auf diese Weise können nicht nur diejenigen Damen, denen unter anderem im ,,Er über sich" hinterlegte Angaben gewidmet sind, vieles über mein Lebens-, Gedanken- und Gefühle-Umfeld in Erfahrung bringen. Gerade ,,Singles mit Niveau" haben da gewiss stets mehr zu bieten als biedere Durchschnittsbürger. Haltet ihr euch lieber knapp und riskiert, verdiente Aufmerksamkeit nicht zu finden? Oder riskiert ihr, auch anderweitig zum Gesprächsthema zu werden? Baut ihr kleine ,,Fälschungen" ein - mit dem Risiko, als Lügner zu gelten? Oder seid ihr bereit, für die wichtige vorpartnerschaftliche Ehrlichkeit gegebenenfalls in andere Richtung einen entsprechend hohen Preis zu zahlen?
 
  • #2
Ich sehe das Problem eigentlich nicht, Hanjo. Was denn für eine "Berufe-Kombination"? Niemand erwartet hier vollständige Lebensläufe! Ich würde an Deiner Stelle einfach "Journalist" eintragen und fertig. Davon gibt es mehr als genug bei ElitePartner und daran ist nichts leicht enttarnbar -- und auch nichts geschummelt!

Ich glaube, Du machst Dir mit diesen Gedanken das Leben selbst unnötig schwer. Ansonsten müsstest Du genauer erklären, warum gerade Du mit den simplen Feldern nicht zu einer simplen Antwort kommst.

* niemals lügen
* niemals schummeln
* prägnante, ehrliche Antwort
* keine Lebensläufe, nicht jede Stellung, jeden Beruf, jedes Studium erwähnen

Wichtig ist auch, zwischen BERUF und STELLUNG zu unterscheiden. Hier ist der Beruf gefragt und das sollte auch beantwortet werden.

Stellung = Filialleiter, Gruppenleiter, Teamleiter, Manager, Vorsitzender von..., Abteilungsleiter

Beruf = Betriebswirt, Informatiker, Chemiker, Lehrer, Journalist
 
G

Gast

Gast
  • #3
ehrlich oder anonym? ... mutig oder ängstlich? ... öffentlich oder privat? ... Risiko oder Einsamkeit?

Lieber FS,

nun mal ganz ehrlich, respektieren dich andere Menschen wirklich so wenig, dass sie bei dir zwischen Beruf und privat nicht unterscheiden können? Oder hast du dir auf dem Weg nach oben so viele Feinde gemacht, dass du nun überall Angreifer lauern siehst?

Du schämst dich in der Öffentlichkeit zuzugeben, dass du ein ganz normaler Mensch bist, mit allen Wünschen und Bedürfnissen die jeder andere Mensch auch hat. Jeder Single ist eigentlich immer auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin - und jeder nutzt alle Möglichkeiten, die er hat und für richtig hält. Internet ist dabei heute einfach nur absolut sebstverständlich.

Es scheint ein echter Fluch zu sein sich selbst für die "Elite" zu halten, und sich selbst dazu zu nötigen sich in jedem Augenblick so wahnsinnig souverän verhalten zu müssen. Wie hoch ist den der Preis wirklich, den du dafür bezahlst?

Ein bisschen mehr Lockerheit schadet auf jeden Fall bestimmt nicht.

m
 

hanjo58

Gesperrt
  • #4
Bei mir ist es möglicherweise ein wenig extremer. Ich weiß sehr umfassend, was alles mit einschlägigen Informationen angestellt werden kann, die teils unvermeidbar, teils gezielt, teils aber auch naiv oder fahrlässig preisgegeben worden sind. Natürlich spreche ich die Lehrerin, Managerin, Verwaltungsangestellte, Juristin usw., die ich völlig ohne partnerschaftlichen Startkontakt rein über das ,,kennengelernt" habe, was hier über sie zu lesen ist - mitunter auch über das, was sie hier gepostet hat (gerade nach erbetenem Profil-Check) -, nicht abseits einschlägigen Interesses auf ihr Freizeitverhaltten und deutlich intimere Dinge an. Aber ich begegne ihr gewiss auch nicht (mehr) so unbefangen wie anderen. Es mag sein, dass dies mein alleiniges Problem ist. Aber gerade dies versuche ich in Verbindung mit meiner Frage herauszufinden.
 
  • #5
@#3: Ich kann es immer noch n icht nachvollziehen. "Journalist, 53, NRW" ist keine so spezielle Angabe, dass daraus IRGENDWAS geschlossen werden könnte. Weitere Angaben sind unnötig, im Profiltext werden sonst nur private Dinge stehen, die kaum Rückschlüsse zulassen. Lügen solltest Du nicht, ein ganz besonders ausgefallenes, wiedererkennbares Hobby lässt Du dann notfalls einfach weg, wenn es so etwas wirklich geben sollte.

Ansonsten musst Du uns genauer erklären, was Du meinst.

Es mag seltene, wiedererkennbare Berufe geben ("Hebamme auf Sylt"), aber Journalist ist keiner dieser Berufe -- ganz im Gegenteil sehr verbreitet.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Ich gebe zu, auch ich habe schon mal weiter recherchiert, wenn mich ein Kandidat interessierte. Habe durchaus ganze Identitäten und Adressen sowie Firmen also vorab gewußt.

Ich bin auch vorsichtig! Mich findet man nämlich auch ganz leicht! ich verstehe Dich sehr sehr sehr sehr gut!
 
G

Gast

Gast
  • #7
@4 Frederika

Wegen des Threads "https://www.elitepartner.de/forum/notwehr-im-falschen-film.html" ist schon mal klar, dass hanjo im Bereich Düsseldorf arbeitet. Wegen der guten Hintergrundinformationen wird er sicherlich zum Teil als "Gerichtsreporter" arbeiten.

Da es nun wahrscheinlich im Raum Düsseldorf nicht so viele Zeitungen gibt, liesse sich sicherlich der Arbeitgeber identifizeren. Ich vermute nicht, dass er für die dpa oder eine andere Presseagentur arbeitet, da diese wahrscheinlich nur an anderen Themen interessiert sind.

Sollte hanjo58 im Internet ähnlich viele Spuren wie hier im Forum hinterlassen, dann ist er sicherich über das Internet identifizierbar.

Vermutlich ist die 58 in "hanjo58" das Geburtsjahr, da er jetzt in 2010 53 Jahre alt ist.
Wenn er noch "Hans Joachim" heißt, hat er sich natürlich selbst verraten :)



Es ist ja eigentlich die Frage, nach dem Schutz der persönlchen Daten.
In vielen Diskussionen habe ich festgestellt, dass die Wichtigkeit des Datenschutzes unterschätzt wird.

Warum? Nun, man hat selber persönlich (meistens) keine negativen Erfahrungen gemacht! Und wenn, dann kommen die negativen Erfahrungen erst sehr viel später.
Da lernt man dann leider nicht so schnell wie beim Griff auf eine heisse Herdplatte.



Einige Kurze Ideen zur Rechtfertigung des Datenschutzes / informationelle Selbstbestimmung

In einer Welt von nur anständigen(!!) Menschen ist ein Datenschutz nicht erforderlich.
Da häufig der erste Eindruck zählt, kann durch das gezielte Streuen von Informationen das Leben eines Menschen massiv beeinflusst werden.

Weiterhin wird in Zukunft das Thema "Identitätsdiebstahl" noch wichtiger werden.
Wie häufig wird das Geburtsdatum (!) als ausreichende Kontrolle genommen, dass man wirklich die betreffende Person ist (Versicherungsänderungen am Telefon).
Die Personensuchmaschinen stehen auch mit ihren Techniken erst am Anfang!


Ein gutes Beispiel dazu liefert der Beitrag 289 in "https://www.elitepartner.de/forum/notwehr-im-falschen-film.html". Die Erzieherin ist durch ein Gericht verurteilt worden und das Gericht hat das Strafmaß entschieden.
Der Vater erhöht nun noch das Strafmaß. Wenn die Erzieherin nur wegen des Gerichtsurteil entlassen worden ist und im Kindergarten sonst anständig mitarbeitet, so ist das Verhalten des Vaters zu hinterfragen!

(Ich habe selber mal einen Vater erlebt, der aufgrund von oberflächlichen Informationen dann aus Sorge um sein Kind weit über das Ziel hinausschoß. Als sich die Informationen als übertrieben herausstellte, hatte dieser Vater Probleme auch zurückzurudern. "Da gibt es bestimmt noch schlimme Sachen, von denen wir nichts wissen"

Für (problematische) gruppendynamische Abläufe finde ich da den Film die "12 Geschworenen" sehenswert. Der Film beleuchtet auch wie vorschnell Menschen entscheiden.
 
  • #8
@#6: Sorry, aber das geht komplett am Inhalt der Frage vorbei.

Natürlich hat sich Hanjo hier im FORUM offenbart und sehr viele Informationen preisgegeben. Damit hat er sich identifizierbar gemacht und ich bin mir sicher, er tat dies bewusst.

Die Frage zielt doch aber auf das Profil auf der ElitePartner-Partnervermittlung ab. In einem normalen Profil werden nicht solche Informationen gegeben und mit den dort vorhandenen Informationen kann man im Regelfall nicht einmal im Ansatz auf die Identität schließen.

Schwerer wiegt eigentlich, was man in den Nachrichten schreibt, die man freiwillig mit einzelnen austauscht. Wer dort Hinweise zu Wohnort, Beruf, Arbeitgeber gibt, der wird schnell identifizierbar.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #9
@6: Nicht umsonst laufen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jetzt häufig spots mit der Tendenz, Eltern mögen verstärkt darauf achten, was ihre Sprösslinge in den (neuen) Medien denn so von sich geben. Ja - die Verwertbarkeit von personenbezogenen Daten aller Art ist einfach riesig und endet beileibe nicht im Rahmen wirtschaftlicher Interessen Dritter. Gutartigkeit der Informations-Empfänger kann nicht vorausgesetzt werden.
Viele hier sind sich nicht bewusst, wie einfach es ist, ,,unter die Räder" zu geraten:
Sie ist Ärztin, und ich hatte die beiden ersten Ziffern ihrer Postleitzahl. Dann schrieb sie in ihrer ep-mail in Anspielung auf mein ,,Er über sich": ,,Auch ich hätte wahrscheinlich 30 Jahre erreicht, wenn sich mein Mann nicht an unserer ältesten Tochter vergriffen hätte." Anschließend stand ihr korrekter (nicht sonderlich geläufiger) Vorname im Schluss-Gruß. Im Wissen darum, wie meine Kollegen in ihrer Nähe bei solchen Informationen reagiert hätten, habe ich sie dringend gebeten, sowas im Eigeninteresse nicht zu wiederholen. Ans Ärzteverzeichnis im Internet hatte sie einfach nicht gedacht.
 
  • #10
@#8: Ja, genau so etwas meinte ich mit Informationen in den ausgetauschten Nachrichten. Die sind viel gefährlicher als der Profiltext selbst.

Dennoch verstehe ich Deine Sorgen um die Berufsangabe nicht. Vielleicht klärst Du mich hierzu doch noch auf.
 
  • #11
Ich sehe durchaus das Problem mit Datenschutz und Anonymität. Bei Hanjo vermute ich aber (sorry, falls ich mich irre) eher, dass er nicht als jemand erkannt werden will, der im Internet eine Partnerin sucht.

Ich erkenne durchaus, dass es evtl. für bekannte Personen ein Problem sein kann. Aber der Wunsch nach einem Partner ist doch legitim, da muss man sich doch nicht verstecken?!

Grundsätzlich und allgemein gesagt, bin persönlich übrigens der Meinung, dass jeder, der anonym bleiben möchte/will/muss, sich ganz und gar vom WWW fern halten sollte. Es ist einfach nicht mehr möglich, absolute Anonymität zu behalten. Dafür sind bei der Entwicklung des Internet viel zu viele Versäumnisse passiert, die nicht mehr zu korrigieren sind.

So lange ich mich online genau so benehme, wie im realen Leben, habe ich auch keinen Grund mich zu verstecken. Ich tue nichts Verbotenes.

Es macht keinen Sinn, alle Annehmlichkeiten des WWW nutzen zu wollen, aber auf der anderen Seite die Risiken ständig zu beklagen (damit meine ich keine bestimmten Personen).

Wer nach mir googlet, findet jede Menge Hinweise. Ob die dann aber wirklich helfen, mich zu kennen, das bezweifele ich.
 
  • #12
Hanjo, ich kann Dich beruhigen. Das hat mit Paranoia nix zu tun. Ich hab mal von einem Freund der bei einer grossen Internetfirma arbeitet gezeigt bekommen wie leicht es ist bei unbedarftem Umgang mit den eigenen Daten so gut wie alles herauszufinden, Und dazu brauchts keinen namen.

Nun, ich habe meine Angabe so gehalten dass es in bestimmten Bereichen nicht zu konkret wurde. an Deiner Stelle eben wirklich nur Journaist bei Beruf angeben. Ich hab z.B. zwar meine Sportart genannt, aber konkrete Hinweise auf bestimmte Veranstaltungen unterlassen. Damit bin ich bei der Wahrheit geblieben ohne mich allzu erkenntlich zu machen.

@ Fredericka: dazu muss man nicht derart in der öffentlichkeit unterwegs sein wie Hanjo. Ich hatte beim ursprüngliches Profil auch durch die Suchmaschine laufen lassen und hatte innerhalb einer halben Stunde meinen Namen auf dem Bildschirm. So sind beispielsweise alle Ergebnislisten aus den diversen Läufen im Internet verfügbar, zusammen mit der PLZ, dem Alter hat man innerhlab kürzester Zeit eine Liste von vielleicht 20 Leuten zusammen die diesen Kriterien entsprechen, weiter gefiltert mit dem Beruf und weiteren Interessen/Vereinsmitgliedschaften/Ehrenämtern und Bingo, bleibt nur noch einer übrig. Oder man googelt die verbleibenden 20Namen bis einer zum Bild passt. ThomasHH war nicht gerade vorsichtig als er seine Marathonzeit, Jahr und Ort verraten hatte.
 
  • #13
Ich habe mich hier einst zu einer Fernbeziehung geäußert und einschlägig eine enorme Horizont-Erweiterung erfahren. Wenige Tage später saß ich im Zug zu meiner Partnerin und traf im Speisewagen eine Kollegin. Die bemerkte recht spontan in meine Richtung: ,,Ach ja, Sie wollen ja auch nach . . ." Dann errötete sie.
Zwischenzeitlich sind wir sogar gemeinsam mit dem Auto gefahren - ihr männlicher ep-Kontakt wohnte nur knapp 30 Kilometer von meinem weiblichen entfernt. Ihrer ist dann beendet worden, meiner in ,,meine" Stadt umgezogen, nachdem in ,,ihrer" die Hochzeitsglocken geläutet haben. Geschadet hat meine ,,Enttarnung" allerdings nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Angeregt von der Diskussion habe ich mal genau das ausprobiert, was eine problemlose Identifikation mit den im Profil angegebenen Daten ermöglicht. Es genügt tatsächlich ein einziges Schlüsselwort (z.B. seltenes Hobby, Beruf etc.) zusätzlich zu einem Schlüssel wie Bundesland oder PLZ (erste zwei Ziffern)! :O Unglaublich- bei Google auf der ersten Seite mit 5-6 direkten und indirekten links auf eigene Webseiten oder was Viele noch nicht wissen PDFs (mit Publikationen). Die werden von den Suchmaschinen sogar teils höher bewertet im Ranking als Suchwörter auf Webseiten. Man muss also höllisch aufpassen!
 

hanjo58

Gesperrt
  • #15
Ich fühle mich allmählich wie beim Interview eines Spitzenpolitikers. Ich erhalte viele Antworten, aber keine auf meine Frage . . .
 
  • #16
@#15: Du hast ja auf meine Nachfragen auch nicht mal geantwortet! Du blockierst doch hier die Fortentwicklung Deines eigenen Threads!

Ich habe klare Empfehlungen gegeben:
a) Absolute Ehrlichkeit, nicht Schummeln
b) Klare Berufsangabe, aber keine Details zu Stellung oder ähnlichem.

Wenn Du "Journalist, m53" schreibst, dann kann daraus niemand etwas ableiten. Ich halte den Profiltext für ungefährlich, wenn er halbwegs überdacht ist.

Beim Austausch der Nachrichten wird das schwieriger, weil man dann den wahren Vornamen, vielleicht Wohnort, grob den Arbeitgeber (eine bestimmte Behörde, Verlag, Großfirma) nennt oder das Themengebiet eingrenzt (Gerichtsberichterstattung). Da muss man vorsichtig sein, aber letztlich kommuniziert man ja auch nur mit Personen, an denen man Interesse hat und spätestens wenn man sich trifft, ist das nichts anderes als jede andere Person, die man irgendwo kennenlernt und freiwillig einen Visitenkarte gibt.

So, jetzt bin ich gespannt, worauf "wir" nicht geantwortet haben.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Besser weniger Angaben, als die falschen. Wenn du bewusst lügst, wirst du bei allen Frauen als Lügner da stehn. Ob sie dir dann glauben, warum du gelogen hast, wirst du sehen. Du könntest dir damit etwas verbauen.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #18
Antworten ,,nach meinem Geschmack" wären:
Ich halte mich knapp.
Ich bleibe ausführlich.
Alles, was ich angebe, stimmt.
Ich bleibe zunächst unpräzise.
Und das - eventuell sogar noch mit individueller Begründung - so um die hundertfach - dann hätte ich eine (neue?) Orientierungslinie.
 
  • #19
@#18: Nun sag nicht, dass Du bei Deiner verbalen Fähigkeit genau diese Aspekte nicht aus z.B. meiner Antwort hast herauslesen können?!

* Ich schreibe im Profil nur die Wahrheit. Ich lüge und beschönige nicht.

* Für den Beruf verwende ich eine kurze, knappe, korrekte Bezeichung. (Lehrer, Journalist, Jurist, nicht aber Gymnasiallehrer für Mathe und Biologie; Fachjournalist Raumfahrt; Richter am Landgericht)

* Ich würde Lügen, Beschönigungen und Schummeleien in einem fremden Profil nicht verzeihen.

* Beruf und Hobbys sollten so präzise und knapp beschrieben sein, dass daraus keine einfachen Identifizierungen möglich sind.
 
B

Berliner30

Gast
  • #20
Ich habe meine Angaben auf das wenige wesentliche reduziert und habe ohne weitere Infos der Damen dazu auch nichts verraten. PLZ, Firmenname, Familienname, Straßenname usw. hab ich zuletzt nicht mehr genannt bzw. erst nach einigen Treffen.

PLZ war bei mir: 1*****
Beruf: selbstständig
Hobby: keine genauen Angaben, sondern allgemeiner Text ...

In meinen Fragen und im "Ich über mich" habe ich kleine Filter versteckt, welche nur einen ganz bestimmten Typ Frau zulassen.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Hanjo, ich kann dich gut verstehen. Und die Beispiele hier zeigen doch, was übers Internet möglich ist. Ich überlege auch immer wieder, was ich preisgebe, auch wegen der Identifizierbarkeit. Aber vermutlich ist dann das Internet hier einfach nicht das richtige Medium für die Partnersuche. Ich habe mich jetzt mal bei Partnervermittlungen umgetan, und gemerkt, dass die teilweise sehr sehr seriös arbeiten. Und da ist Diskretion selbstverständlich. Und interessante Kandidaten (und für dich Kandidatinnen) vermutlich auch da.
w
 

hanjo58

Gesperrt
  • #22
Frederika - du hast Recht. Aus deiner Antwort kann man es herauslesen. Im Zuge des Wartens auf 99 weitere Antworten habe ich diesen Aspekt schlichtweg ausgeblendet. Soll nicht wieder vorkommen.
 
G

Gast

Gast
  • #23
OK Hanjo – hier also der Versuch einer Antwort auf die Frage. Meines Erachtens ist das eine Ermessensfrage. Natürlich muss der Profilinhaber genau wissen, ob mit den preisgegebenen Angaben für ihn unangenehme Folgen entstehen können.
Grundsätzlich bin ich der Ansicht:
+ NUR die Wahrheit!!! (Lügen haben kurze Beine) und genau wie Frederika schreibt ist man dann ganz schnell überall durch- und zwar unten.
+ Beruf so genau wie nötig
+ zum Arbeitgeber NICHTS
+ bei Angaben zum Hobby müsste ich unpräzise halten (- FREDERIKA -). Genauer würde bei mir nicht gehen, weil ich dann sofort erkennbar wäre. Das Problem: Hobby und Beruf lassen sich bei mir nicht sauber trennen – so was gibt’s auch.
Andererseits ist es aber auch nötig Präzisierungen einzubauen, weil Mann oder Frau die oder den Richtige/n möglichst schnell finden will.
Der *casus knacktus* liegt dann im späteren Schriftwechsel. Die meisten (zahlenden) Mitglieder sind denke ich in der Lage nach einigen Schriftwechseln zu erkennen, ob jemand wirklich ernsthaft an einer Beziehung interessiert ist oder nicht – Fingerspitzengefühl ist also nötig um gut abzuwägen, welche Angaben man preis gibt. Große Befürchtungen habe ich da im fortgeschrittenen Schriftverkehr nicht mehr.
 
G

Gast

Gast
  • #24
Also ich als "Durchschnittsbürgerin", obwohl alles andere als "bieder" halte mich lieber präzise, aber knapp!

Warum, weil ich als Frau mit Lebenserfahrung, mich wirklich erst zu erkennen geben möchte, wenn gegenseitige Sympathie und Wellenlänge vorhanden sind!

Mein "Sie über sich"ist sicherlich so ausgefüllt, dass man wesentliches über mich erfährt, aber mein Lebenslauf finde ich, hat dort nichts zu suchen!

Meine Erfahrungen mit Ehrlichkeit und Anonymität!!

Erste Partneranfrage: Der Herr schickt mir gleich mit der zweiten E-Mail einen gesamten Vor- und Zuname! Was tut eine neugierige Frau wie ich,? sie googelt! OK. Immerhin weiß ich jetzt wo er wohnt!

Zweite Partneranfrage: Der Herr schickt mir gleich seine Telefonnummer mit. Für mich ist es ein leichtes seinen Nachname herauszufinden. Ich google! Interessanter Mann mit genauso interessantem Beruf! Sein "Er über sich" ist nicht ausgefüllt. Unter Hobbys von ihm finde ich unter anderem "Familie und Fernsehen. Der Herr ist zudem getrennt lebend, und ich bin nicht mehr interessiert!

Dritte Partneranfrage: Von einem Arzt, der mich auch gleich die E-Mail Adresse von seiner Praxis mitsendet. Natürlich google ich, im Zuge meiner Recherchen finde ich ihn sogar gemeinsam mit der Ehefrau abgebildet. Doch auch dieser Herr hält im ersten Moment viel von Wahrheit, und wenig von Anonymität! Auch er ist getrennt lebend!

Mir scheint es so, als gäbe es Herren bei Elite, die bereit sind einen hohen Preis zu bezahlen.

Ich hoffe, ein klein wenig zur Orientierungshilfe beigetrage zu haben!
 
  • #25
Lieber hanjo,
du möchtest eine Antwort auf deine Frage.
Diese Frage ist aber nur zwischen den Zeilen zu lesen.
Vordergründig fragst du allgemein,ob es besser sei , in einer Partnerschaftsbörse nicht zu viel von sich preis zu geben.
Tatsächlich hast du sehr, sehr viel von dir offenbart. Du hast sehr viel geschrieben, mit sehr viel Kompetenz und damit auch sehr viel Aufmerksamkeit auf dich gezogen.
Das war verführerisch für dich und du bemerkst jetzt, wieviel du von dir gezeigt hast und deine eigentliche Frage sucht nach einem Kompliment, nach einer Bestätigung, denn du bist verunsichert, ob du dich eventuell zu weit vorgewagt hast.
Meine Antwort auf deine Frage:
Keine Fälschungen.
Das hast du gar nicht nötig.
Du kannst es getrost riskieren "enttarnt" zu werden.
 
  • #26
Hallo, Hanjo
ich war so "großzügig" mit meinen Profilangaben, dass mich ein freundlicher Herr enttarnt hat.
Glück gehabt. Wer Angaben zu sich im Web hat, vornehmlich dienstlich, kann auch leicht anhand Beruf, Branche, PLZ ermittelt werden. U.a. bei XING. Wer das nicht möchte, (wenn Du das nicht möchtest,) muss sich bedeckt halten, weglassen, etwas ungenaue Angaben machen. Selbst mit verschwommenen Fotos konnte ich schon identifizieren.
Wer das nicht wahrhaben will, ist einfach nur naiv.

Fehlende oder ungenaue Angaben kann man in den ersten Mails ergänzen, und dann bin ich für jeden auffindbar - wie gesagt, bis jetzt Glück gehabt, ich denke da gehört von den "Entdeckern" eben auch eine ganze Protion Anstand und loyalität dazu. Man trifft sich im Leben immer zweimal!
 
G

Gast

Gast
  • #27
Lieber FS,

ich finde es etwas seltsam, dass ausgerechnet DU solch eine Frage hier stellst und kann nicht ganz glauben, dass du die Frage wirklich ernst meinst bzw. was du eigentlich damit bezwecken willst.
Gerade du hast uns doch im Nachbarthread ("Simonetta und der Portugiese") gezeigt, wie erschreckend leicht und schnell du an sämliche personenbezogenen Daten herankommst, die normalerweise dem Datenschutz unterliegen. Du hast doch von Berufs wegen ständig mit dem "Problem" des Datenschutzes, Informationsmissbrauchs usw. zu tun. Das ist dein tägliches Brot und darin bist du routinierter als viele andere - dachte ich.
Wem also, wenn nicht DIR, ist ein extrem sorgsamer Umgang mit Informationen über die eigene Person, nicht lange in Fleisch und Blut übergegangen!?

Selbstverständlich ist es eine Gratwanderung, im Profil einerseits so viel Persönliches preiszugeben, dass man nicht langweilig und graumäusig, sondern interessant und individuell herüberkommt, andererseits aber so "allgemein" zu bleiben, dass man nicht leicht zu identifizieren ist. Bei Kontaktaufnahme wird diese Gratwanderung zuerst noch schwieriger. Entspannter wird sie erst wieder, wenn man dem neuen Kontakt zumindest soweit vertraut, dass er nichts "gegen einen verwendet", egal was aus dem Kontakt wird.
Ich bin generell relativ zurückhaltend mit Infos über mich und mein Privatleben (als Frau muss man sich auch noch mal anders vor Männern schützen, die erst nett sind, plötzlich aber eine aufdringliche Seite offenbaren - nicht schlimm, aber lästig.)
Es gibt aber andere Frauen und viele Männer, die recht freizügig alles über sich preisgeben - die Erfahrung hast du ja auch schon gemacht, wie du oben schilderst!

Aber das dürftest du doch alles wissen! Ich verstehe wirklich nicht, worauf deine Frage genau abzielt!

w42
 
G

Gast

Gast
  • #28
Wo befinden wir uns hier: In einer Partnerbörse.
Was wollen wir alle hier: Gefunden werden.

Da wären wir doch schön doof, wenn wir uns mit persönlichen Angaben so extrem bedeckt halten, dass wir nicht entdeckt werden können. Selbst auf die Gefahr hin, von einem Stalker angebaggert zu werden... no risk no fun.

Ich denke viel eher, EP hat alle Hände voll zu tun, Profile abzulehnen, die allzu freizügig mit persönlichen Informationen um sich werfen und damit den Geschäftserfolg gefährden.

M/46
 
  • #29
Vielleicht solltest du jetzt deinen Status ändern in :

"hanjo oo7"-in geheimer Mission."
 
Top