• #1

Ein Mann hat sich in meine Frau verliebt

Hallo,
wir (ich männl. 59, sie 57) sind 3 Jahre verheiratet. Es läuft nicht mehr gut in der Beziehung. Wir wohnten zusammen, aber nun ist meine Frau in eine eigene Wohnung ausgezogen. Wir sind nicht "getrennt", sondern die neue getrennte Wohnsituation sollte bewirken, dass wir Ruhe und Abstand finden, jedem besser seinen Freiraum lassen und uns dann besuchen und wieder mehr liebhaben können. Es sollte ein Neuanfang werden.

Nun kommt aber das akute Problem:
Vor dem Auszug lernte meine Frau, die allen Menschen mit offenem Herzen begegnet, einen verheirateten Mann kennen und hat ihn ein paar Mal ohne mein Wissen getroffen. Sie hatte mit ihm auch Whatsapp-Chats, in denen er ihr Herzchen mitschickte. Denn der Mann hat sich in sie verliebt!!! Meine Frau hat von sich aus den Kontakt nicht beendet, sondern sich von ihrem Möchtegern-Lover sogar noch bei ihrem Auszug helfen lassen (Möbeltransport). Sie sagt mir, seine Verliebtheit sei wirklich nur einseitig und sie suche nur platonisch Freunde für Gespräche. Ständig wiederholt sie aber auch, dieser Mann sei "ein toller Mensch und hoch anständig". Ich kann platonische Männerfreundschaften bei meiner Frau akzeptieren, wenn auch schwer, aber nicht bei Verliebtheit. Ich halte es auch nicht für "hoch anständig", als verheirateter Mann einer verheirateten Frau nachzustellen. Daher bat ich meine Frau, diesen Kontakt sofort zu beenden. Sie sagte es zu, aber es bestand weiter Kontakt. Ich bat sie ein zweites Mal, diesen Kontakt nun strikt und endgültig zu beenden. Wieder sagte sie es zu und beendete diesen Kontakt (angeblich?).
Dann besuchte ich meine Frau zum ersten Mal in ihrer neuen Wohnung mit Rosen für den Neuanfang - und: da stand in ihrem Wohnzimmer schon eine Rose von dem Mann, der in sie verliebt ist. Wie sie sagt ist es eine "Abschiedsrose".

Ich bin ratlos, was ich glauben kann und wie ich damit umgehen soll. Denn ich kann ja nicht kontrollieren, ob es doch noch SMS-Kontakte gibt, vielleicht sogar heimliche Treffen. Ich möchte meine Frau zwar sehnlichst zurückgewinnen, aber nur ohne diesem Mann dabei. Wir beteuern uns immer noch, dass wir einen Neuanfang wollen. Die Rose des anderen hat mich aber zutiefst gekränkt und ich fühle mich durch sie gedemütigt. Konnte meine Frau bei der angespannten Situation nicht wenigstens auf die Rose im Zimmer verzichten ? Ich bitte um eure Sichtweisen und Rat dazu. Danke.
 
N

nachdenkliche

  • #2
Es tut mir wirklich sehr, sehr leid für Dich! Du schreibst immer noch wohlwollend von Deiner Frau, aber beim Lesen hatte ich mehr und mehr das Gefühl, das geht zu Ende..lass sie los, gerade weil Du sie noch liebst!
Du kannst ihr auch nicht den Kontakt zu diesem Mann verbieten, auf gar keinen Fall.Sie alleine entscheidet, mit wem sie Kontakt hat.
Ich denke mal, sie entfernt sich von Dir.So richtig glaube ich nicht daran, wenn man in einer Ehe auseinander zieht um räumlichen Abstand zu finden, um dann wieder zueinander zu finden.
Ziehe Dich mal zurück, so schwer, wie es auch für Dich sein mag.Nur so könnt ihr Euch beide über Eure wahren Gefühle klar werden.
 
  • #3
Sie hat einen verheirateten Mann kennengelernt, der ihr Herzchen schickt. Sie beteuert einen Neuanfang, aber hat vielleicht Kontakt zu Ihm. Der Auszug könnte das Ende sein für euch, wenn du jetzt zu große Fehler machst.
Tue nichts mehr, verbiete nichts, fahr nicht hinterher.
Am besten erst mal null Kontakt, auch wenn es dir unmöglich ist so zu handeln.
 
P

Provence

  • #4
Überlege einmal ganz nüchtern, warum deine Frau ausgezogen ist. Weil du sie zu sehr mit deinen Wünschen und Vorstellung von IHREM Leben bedrängt hast? So hört es sich ein bisschen für mich an.

Und nun setzt du noch eines drauf und »verbietest« ihr den Kontakt zu einem neu gefundenen Freund (womit ich nicht Intim-Freund meine!). Lass ihr die Luft zum Atmen, kontrolliere nicht ständig, was sie macht und was sie lässt. Bestimme nicht du, wie sie ihr Leben einrichtet. Sie wirklich loszulassen, egal wie schwer dir das fallen mag, ist die einzige Chance, dass sie irgendwann freiwillig (!) zu dir zurück kommt.
Ich schreibe von »Chance«, nicht von »Garantie« ...
 
  • #5
In solchen Fällen wird, insbesondere von weiblicher Seite, dem gedemütigten Ehemann gerne geraten, sich mehr Mühe zu geben, das Gentleman-Repertoir rauf und runter zu spulen, um sie zu kämpfen ... etc.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich diese Vorgehensweise überhaupt nicht empfehlen. Im Gegenteil, nach meiner Beobachtung wirkt dieses Verhalten sogar in höchstem Maße kontraprodukiv. Viel wirkvoller, aber auch hier natürlich keine Garantie auf Erfolg, zeigt sich dagegen das Orientieren nach anderen Frauen.

Wird vermutlich daran liegen, dass das eine Verhalten Unterwürfigkeit suggeriert, während das andere Selbstvertrauen sowie eine autonome Einstellung ausstrahlt und Madame zeigt, dass sie nicht der Mittelpunkt des Universums ist, auf dessen perfide Spielchen man(n) sich einlassen muss. Simpel heruntergebrochen könnte man hier auch von dem Macker vs. dem Weichei sprechen. Der eine ist in der Regel erfolgreich, der andere nicht.

Entweder das oder, und so würde ich es wohl handhaben, die sofortige Trennung ohne Option auf einen Neuanfang.
 
  • #6
Deine Enttäuschung kann ich gut nachvollziehen. Sie scheint sich nicht ganz klar zu deklarieren, ob sie wirklich die Beziehung fortsetzen will.
Eine (platonische) Freundschaft funktioniert auch nicht, wenn einer der beiden verliebt ist. Ist auch mehr als unfair von deiner Frau, die Gefühle des anderen für Hilfsleistungen auszunützen, kein schöner Zug!
Wenn du hier ein wenig liest, dann wirst du feststellen, daß es kaum Befürworter von Auszeiten und Auseinanderziehen gibt. Es scheint hier kein Beispiel zu geben, wo es danach zu einer glücklichen und dauerhaften Beziehung gekommen ist, eher immer der Anfang vom Ende.
 
  • #7
sondern sich von ihrem Möchtegern-Lover sogar noch bei ihrem Auszug helfen lassen (Möbeltransport) ... dieser Mann sei "ein toller Mensch und hoch anständig".
Er vielleicht schon, aber Deine Frau nicht: entweder nutzt sie die Verliebtheit dieses Mannes schamlos aus, oder aber sie gedenkt, ihn dafür zu „entlohnen”. Beides ist gleichermaßen unanständig. Ich an Deiner Stelle würde den Neuanfang noch einmal gründlich überdenken.
 
  • #8
Der erste Schritt klappte noch: Es kommt irgendein anderer daher und sie sagt es Dir.

Der zweite Schritt - daß sie ehe- und bündnistreu zu Dir ist - klappt nicht, weil sie einfach niemandem weh tun kann, indem sie zuerst an sich denkt. Andere kommen immer zuerst. Wenn andere immer zu

Daß sich der Nebenbuhler auch noch erdreistet, in der Ehewohnung aufzutauchen und beim Umzug zu helfen ist schon ein starkes Stück. Wenn Deiner "Frau" (ich meine damit: Deine künftige Ex) die Beziehung zu Dir wichtig gewesen wäre, hätte sie wenigstens an diesen Umstand gedacht.

Mit der Rose setzt sich das fort. Wenn jemand "einseitig" verliebt ist dann ist eine klare Ansage "mit Dir nicht" erforderlich und ein klares Bekenntnis zum eigenen Ehemann. Doch das tut sie nicht, vielmehr genießt sie seine Avancen. So bleibt zu fragen: "Wie erwachsen ist sie" ? Sie sollte alt genug sein, zu wissen, daß sich so ein Problem verschlimmert, in dem man zuwartet. Sie macht ihm Hoffnung auf mehr. Ist das die Rolle einer Frau in der Ehe ?

So wenig kopfgeleitet und so gleichgültig im Handeln ist vielleicht nur ein Teenie. Aber wenn es "einseitig" ist und sie nicht in der Lage ist, die erforderlichen Schlüsse zu ziehen dann ist sie es beim nächsten mal auch nicht.

Zieh die Trennung durch und vergiß sie. Rede lieber mit nem Anwalt als mit ihr. Merkst nicht daß sie alles schön redet ? Dir gegenüber ? Dem Nebenbuhler gegenüber ? Wach auf.
 
  • #9
Hallo Fragesteller,

du scheinst ernsthaft noch an deiner Frau interessiert zu sein und wirklich einen Neuanfang mit ihr zu wollen, insofern kann ich versthehen, dass du das bisher "mitmachst".
Auf der anderen Seite muss ich ehrlich sagen, dass ich den Eindruck habe, dass sich deine Frau gerade zwei Männer "warmhält" und nach ihrer Pfeife tanzen lässt.
Das würde ich mir an deiner Stelle nicht bieten lassen.
Auch die Tatsache, dass du sie bittest, den Kontakt zu beenden, sie dir sagt, dass sie diesen Kontakt beendent, dann aber trotzdem diesem Kontakt weiter nachgeht, finde ich schon dreist von ihr, sprich, sie lügt dich an. Wozu, wenn sie tatsächlich kein Interesse an diesem Kontakt hat, warum fängt sie dann an zu lügen?
Mittlerweile hast du sie ja sogar schon zweimal aufgefordert.
An deiner Stelle würde ich ein klares Gespräch suchen, ihr klar sagen, dass du dich verarscht fühlst und dass du nicht den Hampelmann geben wirst.
Ich würde sie fragen, willst du jetzt einen Neuanfang, ja oder nein?
Und ich würde ihr deutlich sagen, zwei Männer parallel wird es mit dir nicht geben, entweder du oder der Andere, ich würde sie auffordern, sie soll sich entscheiden, wen sie haben will.
Entscheidet sie sich für dich, soll sie den Anderen in die Wüste schicken und solltest du raus finden, dass sie hinter deinem Rücken weiter Kontakt zu ihm hat, dann schickst du sie halt in die Wüste, das würde ich ihr durchaus so als "Ultimatum" setzen.
Und entscheidet sie sich für den Anderen, hast du eh keine Chance, dann hake sie ab, denn dann ist sie auch keine weiteren Bemühungen wert.
Habt ihr eigentlich Kinder? Falls ja, könntest du auch nochmal an die gemeinsamen Kinder erinnern.
Alles Gute.
 
  • #10
Ich sehe das ähnlich. Ich hatte auch schon mal eine Trennung auf Zeit, an deren Ende die Scheidung stand.
Wäre ich nochmals in so einer Situation, würde ich keinen Schritt mehr zurück machen, denn die endgültige Trennung war deutlich schmerzhafter. Man ist sich sicher, dieselben Fehler nicht nochmals zu machen, schließlich glaubt man zu wissen, woran es gelegen hat. Letztlich macht man sie aber doch, weil man nicht so einfach aus seiner Haut kann. Andererseits kann ich jeden verstehen, der an seiner Ehe festhalten willst.
 
  • #11
Lieber FS, Du klingst so verzweifelt, dass ich Dich am liebsten in den Arm nehmen möchte. Leider erfahren wir hier sehr viel über das Verhalten Deines "Konkurrenten" und Deiner Frau, aber nichts darüber, warum Eure Ehe bereits nach drei Jahren schlecht läuft.

Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber konzentriere Dich mal nicht auf Deinen Ärger über diesen Mann, sondern frage Deine Frau mal, was ihr an ihm gefällt. Vielleicht bietet er ihr etwas, was sie in Eurer Ehe vermisst. Ich habe den Eindruck, dass sie die Aufmerksamkeit des "Anderen" derzeit genießt und Dich auch ein bisschen damit provozieren will. Die Frage ist also: Was könnte sie sich von Dir wünschen? Was fehlt ihr? Sprecht miteinander!
 
  • #12
Und nun setzt du noch eines drauf und »verbietest« ihr den Kontakt zu einem neu gefundenen Freund (womit ich nicht Intim-Freund meine!).
Naja, er hat sie zweimal um die Beendigung des Kontakts gebeten. Und wir sprechen hier nicht von einem platonischen Freund, sondern von einem verliebten Verehrer.

Für eine echte Partnerin sollte es meiner Meinung nach selbstverständlich sein, keinen Kontakt zu verliebten Männern zu pflegen (im Interesse des Gatten sowie des Verehrers), so dass man sie gar nicht erst darauf hinweisen muss.
 
  • #13
Ich glaube noch nicht einmal, dass der andere Man so eine große Bedrohung darstellt. Natürlich ist es schön für eine Frau umworben zu werden, aber dein Konkurrent ist auch noch verheiratet. Du kannst ihr den Umgang mit ihm nicht verbieten. Denk nicht gleich ans Allerschlimmste. Für sie ist das auch eine Chance über euch nachzudenken, seid ihr erst, nach 3-jähriger Ehe auseinander gezogen. Glaub ihr das mit der Abschiedsrose, denn zuviel Misstrauen wird alles verschlimmern.

3 Jahre Ehe, wie lange ward ihr davor zusammen? Ist das die 2. oder 3. Ehe?

Wie so etwas ausgeht, weiss ich nicht. Es kann zum endgültigen Bruch führen, oder aber, wie bei einer Tante von mir, wieder zum Zusammenziehen. Ich wünsche dir viel Glück!
 
  • #14
Hallo Joachim,

dass Dir Deine Frau durch die Lappen zu gehen scheint, ist schon unangenehm, aber mir stellen sich eher die Fragen:

Wie lange kennt Ihr Euch?
Warum läuft die Ehe bereits nach 3 Jahren schlecht?
Fängst Du erst jetzt an zu kämpfen?
Warum und wann ist Euch/Dir/ihr die Liebe abhanden gekommen?

Ich kann bei Euch leider nicht so einfach nach gut und böse unterscheiden und sehe noch keine Verwerflichkeit darin, dass Deine Frau sich schmeicheln läßt und der andere, verheiratete, Mann (hoffentlich weiß was und warum er) das tut was er tut.

Deine Frau ist ausgezogen, hat sich von Dir entfernt und wird sicher ihre Gründe dazu (gehabt) haben, beteuert dass sie nichts anderes, mit diesem Mann, am Laufen hat und beniesst es nun ein Leben abseits von Dir führen zu können, sich zu finden und über ihre Gefühle klar zu werden.

Vielleicht hast Du in der Vergangenheit zu viel und zu oft, Deiner Frau, gesagt wo es lang geht und ihr zu wenig und zu selten zu gehört.

All das weiß und lese ich nicht.

An Deiner Stelle würde ich genauso wie Deine Frau mich erst einmal auf mich selbst konzentrieren und klären was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist, statt schon wieder wie wild draufloszulaufen und hektisch zu agieren, und dann in Ruhe zu klären was ich wirklich will, leisten kann und ob das tatsächlich von Erfolg, Beziehung, gekrönt sein kann.
 
  • #15
Hallo Joachim,
ich muss Dir ganz klar sagen: Finger weg...auch wenn es länger weh tun wird. Menschen, die wissentlich in dieser Form auf der Seele eines anderen herumtrampeln haben dies einfach nicht verdient. Glaube mir, selbst nach Deinem geplanten Neuanfang wird es nie mehr wie früher werden. Ich habe vor mehreren Jahren meinem Exmann nach 23 Jahren Ehe einen "Seitensprung" verziehen und wir haben einen totalen Neuanfang gemacht mit Ortswechsel und eigentlich den besten Voraussetzungen. Aber ein Vertrauensbruch in dieser Form hinterläßt Spuren und tötet langsam aber sicher Gefühle. Nach 10 Jahren, die mich extrem Kraft gekostet haben bin ich gegangen. Wenn die Liebe tot ist nützt auch kein guter Wille. Außerdem bin ich echt erstaunt, dass es bei Euch schon nach 3 Jahren gekrieselt hat....Irgendwie hört sich das nicht nach der großen Liebe an:-( Du vergeudest nur wertvolle Lebenszeit!
 
  • #16
Lieber FS,
ihr seid trotz Eures fortgeschrittenen Alters erst seit 3 Jahren verheiratet und schon läuft es so schlecht, dass ihr nicht mehr zusammen leben könnt. In dem Alter hat man bereits einige Lebenserfahrung, nicht unbedingtballe selbst gemacht, aber in seinem Umfeld mitbekommen und geht üblicherweise leichtfertig keine Ehe mehr ein.

Wie kann es also sein dass die Ehe nach so kurzer Dauer und in eurem Alter so schlecht funktioniert, was ist passiert? Ihr kanntet Euch sicherlich schon einige Zeit vorher, habt vermutlich auch schon vorher zusammengelebt, oder nicht? Kann das der Fehler sein oder hast Du Dich verändert durch die Ehe? Hier fehlen Hintergrundinformationen.

M.E. ist die räumliche Trennung der Anfang vom Ende. Wenn man feststellt, dass man nicht mehr unter einem Dach leben kann, muss schwer was im Argen liegen und ich kenne keinen Fall, in dem aus einer angekündigten temporären Trennung noch mal wieder ein Paar dauerhaft zusammengekommen ist. Wenn eine Frau vom Mann weggeht, weil sie das Zusammenleben mit ihm nicht mehr aushält, dann ist sie meistens so froh über den entfallenen Druck, dass sie nicht mehr zurück kommt. Das Alleinleben ist die Bestätigung, dass es ohne seine Repressalien besser ist.
Ich kenne Männer die zu einer Affäre warmwechselten, feststellten, das ist auch nicht besser als mit der provisorischen Ex und dann noch die teure Scheidung und die Trennung rueckabwickelten. Diese Männer wurden allesamt nach recht kurzer Zeit von ihren Frauen verlassen, die kein Vertrauen mehr in ihre Männer hatten, darüber festgestellt hatten, so schlecht ist das nicht ohne ihn und daher selber die Trennung durchzogen.

Du scheinst mir sehr kontrollwuetig zu sein. Das lässt eine Frau sich in dem Alter nicht gefallen. Sie lässt sich auch nicht von Dir sagen, dass sie Rosen wegwerfen soll, die der Nebenbuhler ihr geschenkt hat, nur weil Dich das befriedet. Sie ist nicht die Erfüllerin Deiner Wünsche, eher eine Suchende, was ihre eigenen Wünsche angeht.

Ich würde die Rosen, die ein Mann mir geschenkt hat, der mir bei einem so schwierigen Umzug geholfen hat aus Respekt vor ihm und auch aus Dankbarkeit nicht wegwerfen. Das ist eine sehr ruede Geste und ich sehe dafür keinen Anlass in seinem Verhalten, selbst wenn ich nichts von dem Mann will. Es ist schwer, einen Mann auf Freiersfuessen auf Distanz zu bringen, erst recht wenn man ihn nicht verletzen will und noch schwerer, wenn man selber unsicher ist, was man will.
 
  • #17
Sie sagt mir, seine Verliebtheit sei wirklich nur einseitig und sie suche nur platonisch Freunde für Gespräche.
Also weiss sie dessen Absichten, aber bricht den Kontakt zu ihm trotzdem nicht ab.
Meine Frau hat von sich aus den Kontakt nicht beendet, sondern sich von ihrem Möchtegern-Lover sogar noch bei ihrem Auszug helfen lassen (Möbeltransport).
Was hat dieser Mann als "Gegenleistung" dafür erwartet ? Man schleppt ja keine fremden Möbel, nur aus Langeweile.
Ich halte es auch nicht für "hoch anständig", als verheirateter Mann einer verheirateten Frau nachzustellen
Also nehme ich an, dass diese Ehefrau des FS weiss, dass dieser Mann verheiratet ist. Bricht aber deswegen den Kontakt nicht ab. Vielleicht doch Alles nur platonisch ?
und: da stand in ihrem Wohnzimmer schon eine Rose von dem Mann, der in sie verliebt ist. Wie sie sagt ist es eine "Abschiedsrose".
Ich habe noch von keinem Mann gehört, dass er zum Abschied eine Rose schenkt. Eine einzelne Rose ist ein Zeichen von Zuneigung. Und wirkt nicht aufdringlich wie ein großer Strauss von Rosen. Sie lässt sich sowas schenken.

ich würde bei dem Spruch "Abschiedsrose" laut auflachen, und der Frau klar machen, dass ich sowas nicht glaube.

Es mag vielleicht sein, dass es nur platonisch ist. Und diese Frau diesen Mann nicht verletzen will. Aber ihn Möbel schleppen lassen, und ihn bei seinen Erwartungen ggf. hin halten, ist kein schöner Zug.
 
  • #18
Ich glaube nicht, dass Du mit Verboten und Repressalien weiterkommst. Das ist unsouveraen und ein unreifes Verhalten - unwürdig für einen erwachsenen Mann.
Befass' Dich mit der Fragestellung, warum sie gegangen ist udnd wie es miteinander klappen kann.

Ich halte nichts von Männern, die sich in Konfliktsituation klein machen und mit Rosen daher kommen. Ich will einen reifen Menschen sehen, der ein ernsthaftes Interesse hat, das vorliegende Problem nachhaltig zu lösen, so dass es niemals wiederkommt. Das funktioniert nicht mit aufgesetzem Romantikschmus, sondern mit fundierten Gedanken und das Denken darf auch niemals mehr eingestellt werden.

Warum hast Du zugelassen, dass der Nebenbuhler ihr beim Umzug hilft? Warum hast Du nicht geholfen? Hast Du gedacht, wenn sie es möglichst schwer hat, lässt sie davon ab? Irrtum, dann zeigt eine gereifte Frau Dir erst recht, wo der Hammer hängt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Dir zu zeigen, dass sie sich so nicht beherrschen lässt.

Als ich meinen Exmann verlassen habe, worüber er geschockt war, hat er mir geholfen. Er hat alles getan, was möglich war, damit ich zurück komme. Das hat nicht funktioniert, weil er vorher nicht hätte fremdgehen sollen. In dem Punkt bin ich toleranzfrei.
Er hat durch seine Unterstützung immerhin meinen Respekt als Mensch behalten und ich war daher bei der Scheidung sehr fair zu ihm.

Wenn es zu dem Zeitpunkt einen anderen Mann gegeben hätte, der mir schöne Augen gemacht hätte, wäre ich keine Playerin sondern zutiefst verunsichert gewesen. Niemals hätte ich mir von dem Mann, den ich mich räumlich gerade getrennt habe, irgendwas vorschreiben lassen, welchen Kontakt ich zu wem haben darf, ob platonisch ungern oder was immer Dir vorschwebt als Vorgaben für ihr Leben.
Damit hätte er sich endgültig ins Off katapultiert.
 
  • #19
Ansonsten ist das nichts Ungewöhnliches. 50 % aller Ehemänner würden fremdgehen = jeder Zweiter. Dabei scheint es ihnen egal, ob die Frau auch verheiratet ist, oder nicht. Wie es ihnen selber dabei ja auch egal ist. Wenn der vh. FS nicht fremdgeht, wäre statistisch also immer ein verheirateter Mann für seine Frau da.

Viele Frauen erwarten dann, dass der Partner um sie kämpfen solle.
Dass man sich aufregt, und den Nebenbuhler davon jagen würde.
Wie im Tierreich, wenn ein anderes Männchen sich an das eigene Weibchen heran macht. (Selber zufällig bei Enten beobachtet.)
Sonst sei man in ihren Augen kein Mann.

Wenn der FS seine Frau zurück gewinnen will, darf er nicht mehr so freundlich zu ihr sein. Denn Freundlichkeit wird Einem da als Schwäche angekreidet. Sondern er muß sich deutlich eifersüchtig zeigen, und ihr klar machen, dass sie den Kontakt zu diesem Mann komplett beenden muß. Ansonsten würde der FS mit diesem Mann sprechen, und das Gleiche von ihm fordern.

Ob man will oder nicht, man muß leider so hart zur eigenen Frau sein.
Weil sie darauf "programmiert" ist. Sie denkt nicht:"Nanu, wie spricht er denn mit mir ?" sondern bewundernd:"Wow - was für ein Mann !"
(m,53)
 
  • #20
Überlege einmal ganz nüchtern, warum deine Frau ausgezogen ist. Weil du sie zu sehr mit deinen Wünschen und Vorstellung von IHREM Leben bedrängt hast? So hört es sich ein bisschen für mich an.

Und nun setzt du noch eines drauf und »verbietest« ihr den Kontakt zu einem neu gefundenen Freund (womit ich nicht Intim-Freund meine!). Lass ihr die Luft zum Atmen, kontrolliere nicht ständig, was sie macht und was sie lässt. Bestimme nicht du, wie sie ihr Leben einrichtet. Sie wirklich loszulassen, egal wie schwer dir das fallen mag, ist die einzige Chance, dass sie irgendwann freiwillig (!) zu dir zurück kommt.
Ich schreibe von »Chance«, nicht von »Garantie« ...
Also jetzt mal im Ernst! Sie ist ausgezogen.Warum? Weil ihre Ehe oder Partnerschaft hinkt, nach wieviel? 3 Jahren. Da ist ein Kerl der scheinbar verliebt in seine Frau ist. Sicher. Es gehören immer zwei, oder meistens jedenfalls, wenn es nicht so gut läuft. Er scheint seine Frau zu lieben, oder zumindestens nicht aufgegeben zu haben. Und du sagst er soll locker bleiben? Ich würde Innerlich auch am Rad drehen. Ich fass mir an den Kopf gerade. Dein Ernst?
m44
 
  • #21
Naja, er hat sie zweimal um die Beendigung des Kontakts gebeten. Und wir sprechen hier nicht von einem platonischen Freund, sondern von einem verliebten Verehrer.

Für eine echte Partnerin sollte es meiner Meinung nach selbstverständlich sein, keinen Kontakt zu verliebten Männern zu pflegen (im Interesse des Gatten sowie des Verehrers), so dass man sie gar nicht erst darauf hinweisen muss.
Eben! Lass uns doch einmal den Spieß herum drehen. Da ist plötzlicheine Verliebte Verehrerin bei deinem Partner. Locker bleiben? in einer Situation, wo die Partnerschaft eh schon kriselt. Kratz......
m44
 
  • #22
Wie lange kennt Ihr Euch?
Warum läuft die Ehe bereits nach 3 Jahren schlecht?
Fängst Du erst jetzt an zu kämpfen?
Warum und wann ist Euch/Dir/ihr die Liebe abhanden gekommen?
Das mag alles Richtig sein! Niemand ist alleine für das scheitern oder kriseln einer Ehe verantwortlich. Aber bitte hört auf, dem FS hier zu sagen, er habe keinen Grund sich Sorgen zu machen, " nur" weil ein anderer " verliebter" Mann seiner Frau so sehr gut gefällt.Spinn ich oder was.? Wenn seine Ehe im Eimer ist, dann ist das traurig und auch sicher seine Mitschuld. Das wissen hier wohl alle. Aber bitte erzählt hier nicht, er habe keinen Grund sich sorgen zu machen. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Also ich bitte hier einige. Dreht doch mal die Situation herum, wenn ihr könnt.
m44
 
  • #23
Hallo Joachim,
ich muss Dir ganz klar sagen: Finger weg...auch wenn es länger weh tun wird. Menschen, die wissentlich in dieser Form auf der Seele eines anderen herumtrampeln haben dies einfach nicht verdient. Glaube mir, selbst nach Deinem geplanten Neuanfang wird es nie mehr wie früher werden. Ich habe vor mehreren Jahren meinem Exmann nach 23 Jahren Ehe einen "Seitensprung" verziehen und wir haben einen totalen Neuanfang gemacht mit Ortswechsel und eigentlich den besten Voraussetzungen. Aber ein Vertrauensbruch in dieser Form hinterläßt Spuren und tötet langsam aber sicher Gefühle. Nach 10 Jahren, die mich extrem Kraft gekostet haben bin ich gegangen. Wenn die Liebe tot ist nützt auch kein guter Wille. Außerdem bin ich echt erstaunt, dass es bei Euch schon nach 3 Jahren gekrieselt hat....Irgendwie hört sich das nicht nach der großen Liebe an:-( Du vergeudest nur wertvolle Lebenszeit!
Danke. Das meinte ich. Herumtrampeln. Gute Wortwahl. Hier geht es erst mal um Art und Weise. Und nichts anderes. Alles andere ist eine neue Geschichte.
m44
So und nun halt ich meine Klappe
 
  • #24
Du bist so kurz verheiratete, es läuft sooo schlecht, dass deine Frau ausgezogen ist: da ist der andere Mann das geringste Problem!
Wo liegen denn eure Probleme? Warum läuft es schlecht? Das muss man schon mal von vornherein wissen, udie Lage beurteilen zu können!
Sei mal ehrlich: hat deine Frau sich von dir getrennt und du willst es nur noch nicht wahr haben?
 
  • #25
In solchen Fällen wird, insbesondere von weiblicher Seite, dem gedemütigten Ehemann gerne geraten, sich mehr Mühe zu geben, das Gentleman-Repertoir rauf und runter zu spulen, um sie zu kämpfen ... etc.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich diese Vorgehensweise überhaupt nicht empfehlen. Im Gegenteil, nach meiner Beobachtung wirkt dieses Verhalten sogar in höchstem Maße kontraprodukiv. Viel wirkvoller, aber auch hier natürlich keine Garantie auf Erfolg, zeigt sich dagegen das Orientieren nach anderen Frauen.

Wird vermutlich daran liegen, dass das eine Verhalten Unterwürfigkeit suggeriert, während das andere Selbstvertrauen sowie eine autonome Einstellung ausstrahlt und Madame zeigt, dass sie nicht der Mittelpunkt des Universums ist, auf dessen perfide Spielchen man(n) sich einlassen muss.
Wenn der FS seine Frau zurück gewinnen will, darf er nicht mehr so freundlich zu ihr sein. Denn Freundlichkeit wird Einem da als Schwäche angekreidet. Sondern er muß sich deutlich eifersüchtig zeigen, und ihr klar machen, dass sie den Kontakt zu diesem Mann komplett beenden muß. Ansonsten würde der FS mit diesem Mann sprechen, und das Gleiche von ihm fordern.

Ob man will oder nicht, man muß leider so hart zur eigenen Frau sein.
Weil sie darauf "programmiert" ist. Sie denkt nicht:"Nanu, wie spricht er denn mit mir ?" sondern bewundernd:"Wow - was für ein Mann !"
(m,53)
....was sind DAS, wenn nicht genauso perfide Spielchen?
Wenn der Partner "sich nach anderen Frauen orientiert", oder halsstarrig wird um seiner Frau zu zeigen "wo der Hammer hängt", während man eigentlich versuchen wollte die Ehe zu retten, kann man gleich die Scheidung einreichen. Zusätzliche Macht- und Egospielchen braucht man da nun wirklich nicht, sie zerstören nur noch den verbliebenen Rest von Verständnis und Zuneigung.
 
  • #26
Nochmal an den FS:
Ich schließe mich an und finde auch, mach doch mal Folgendes:
Was sie kann, kannst du auch!
Soll heißen, organisiere dir eine andere Frau und mach denselben Quatsch den sie mit diesem Typen macht in grün und selbstverständlich ist deine neue "Freundin" auch nur "platonisch"...
Provoziere doch einfach mal in gleicher Weise zurück, damit sie erstens mal weiß, wie das ist und wie du dich fühlst und zweitens kappiert, dass du auch andere Frauen haben kannst.
Wenn ihr noch etwas an dir liegt, dürfte sie das nicht kalt lassen.
 
  • #27
... nun ist meine Frau in eine eigene Wohnung ausgezogen. Wir sind nicht "getrennt", sondern die neue getrennte Wohnsituation sollte bewirken, dass wir Ruhe und Abstand finden, jedem besser seinen Freiraum lassen und uns dann besuchen und wieder mehr liebhaben können.
Du scheinst mit deinen 59 Jahren sehr naiv zu sein.

Natürlich seid ihr getrennt, wenn jeder eine eigene Wohnung bezieht. So ein Umzug ist kein Klacks. Das ist mit viel Aufwand, Initiative und nicht geringen Kosten verbunden. Wenn deine Frau das alles auf sich genommen hat, dann um von dir unabhängig zu sein und nicht um mit dir neu anzufangen. Wenn sie dir das erzählt hat, dann nur, damit du mit ihrem Auszug einverstanden – oder ihr sogar dabei behilflich warst.

Vor dem Auszug lernte meine Frau, die allen Menschen mit offenem Herzen begegnet, einen verheirateten Mann kennen und hat ihn ein paar Mal ohne mein Wissen getroffen. Sie hatte mit ihm auch Whatsapp-Chats, in denen er ihr Herzchen mitschickte. Denn der Mann hat sich in sie verliebt!!! Meine Frau hat von sich aus den Kontakt nicht beendet, sondern sich von ihrem Möchtegern-Lover sogar noch bei ihrem Auszug helfen lassen (Möbeltransport). Sie sagt mir, seine Verliebtheit sei wirklich nur einseitig und sie suche nur platonisch Freunde für Gespräche. Ständig wiederholt sie aber auch, dieser Mann sei "ein toller Mensch und hoch anständig".
Was für ein glücklicher Zufall.
Vielleicht war der Mann für deine Frau, die allen Menschen mit offenem Herzen begegnet, der Anlass sich eine eigene Wohnung zu nehmen …

Ich kann platonische Männerfreundschaften bei meiner Frau akzeptieren, wenn auch schwer, aber nicht bei Verliebtheit.
... Denn ich kann ja nicht kontrollieren, ob es doch noch SMS-Kontakte gibt, vielleicht sogar heimliche Treffen.
So leid es mir für einen Kontrollfreak wie dich tut:
Du wirst akzeptieren müssen, dass deine (noch) Ehefrau sich von dir nicht vorschreiben lassen wird, mit wem sie Kontakt hat. Du wirst auch nicht verhindern können, dass sie sich neu verliebt (hat) oder eine neue Beziehung eingeht. Du wirst nicht mal verhindern können, wenn sie sich scheiden lässt. Rosen von einem anderen Mann sind dabei noch das geringste Problem. Geh‘ davon aus, dass deine Frau sich abgenabelt hat und sich deinem Einfluss immer mehr entziehen wird.
 
  • #28
Ich danke euch allen für die vielen Hinweise. Es hat mir sehr geholfen. Ich möchte auf Fragen aber nicht weiter eingehen, das führt zu weit. Ich halte nun erst mal Abstand, führe selbstbewusst mein eigenes Leben weiter, hoffe auf einen Neuanfang und rewchne dabei dass es denn doch eine sachleichende Trennung sein soll. Vielen Dank.
 
  • #29
Lieber FS,

Du verschweigst elegant, wo der Knackpunkt in eurer Krise liegt.

Ihr wolltet euch gegenseitig mehr Freiraum lassen - wer wollte mehr den Freiraum? Wenn es Deine Frau war, legst Du mit Deiner Eifersucht den Turbo an ihre Genervtheit.

Bei meinen beiden langjährigen Beziehungen habe ich nach unendlich vielen Gesprächs- und Klärungsversuchen die Reißleine gezogen und mich getrennt. Als bei den Männern dann andere Frauen auftauchten, hat das inhaltlich Nichts mehr geändert - es wurde nur unumstößlich. Ich war dann richtig weg.

Willst Du das? Dann bändele gerne mit anderen Damen an.
 
  • #30
oder halsstarrig wird um seiner Frau zu zeigen "wo der Hammer hängt", während man eigentlich versuchen wollte die Ehe zu retten,
Wenn die eigene Ehefrau sich von liebestollen, fremden Männern die Möbel schleppen lässt. Und dem eigenen Ehemann die Story von einer "Abschiedsrose" auftischt. Da scheint es noch erbärmlicher, wenn der Ehemann um seine Ehe "bettelt"

Nun, der Ehemann und FS kann es ja anfangs mit Freundlichkeit und Güte bei seiner Ehefrau versuchen. Und dann sehen, wie weit er damit kommt.

Ich habe es anfangs auch mit Freundlichkeit versucht, als meine Partnerin fremd ging. Folge: Sie ging mit noch mehr Männern fremd.

Sorry, aber viele Frauen ticken leider so. (Nicht unbedingt jede Frau)
Das sie die "männliche Härte" brauchen, um den Mann attraktiv zu finden. Mir scheint, auch in diesem Fall. Denn wer so schwach und naiv ist, und dieser Frau "hinterher hechelt" oder ihr jede Story abnimmt, der ist in ihren Augen ein "schwaches Männchen."
Das man nach Belieben "an der Nase herum führen" kann.

Als ich o.g. Partnerin in unserem Bett erwischte, mit einem anderen Mann., erzählte sie mir die größte Story. Das kein Sex stattgefunden hätte, weil er ja seine Unterhose an hätte (Sonst trug er nichts).

Was würde die Ehefrau des FS in so einem Moment behaupten ? Vielleicht, dass der fremde Mann im Bett "nur getröstet werden mußte", weil in ihm Traumas aus seiner Kindheit aufgestiegen sind ? Und das benutzte Kondom er nur angezogen hätte, wegen seiner angeblichen Inkontinenz ?

Frauen sind so - wie sie sind. Nicht unbedingt, wie man sie erwartet.
(m,53 - nicht naiv !)