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Gast

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  • #61
dass bei einigen schon der nicht-missionarische Glaube oder Nichtglaube reicht um eine Beziehung auszuschließen zeugt von fehlender Toleranz. Mit überzeugten Atheistinnen, Agnostikerinnen oder Christinnen hatte ich dieses Problem übrigens im realen Leben nie - mit Angehörigen anderer Religionen allerdings schon - da stand der Glaube, möglicherweise auch der kulturelle Unterschied (einmal bei einer Jüdin und einmal bei Muslimin) einer Beziehung leider im Weg. Ich kenne aber auch genug funktionierende und langjährige Beziehungen über alle Glaubensgrenzen hinweg
 
  • #62
Ich bin auch eher analytisch-konzeptionell unterwegs, habe aber in meinen Leben (zum Glück) Dinge erleben dürfen, die meine Augen auch für nicht messbare Dinge geöffnet haben. Unter anderem wurde eine von Schulmedizinern nicht heilbare Krankheit innerhalb von wenigen Tagen komplett wegtherapiert. Das geschah mit einem weiterentwickelten kinesiologischen Ansatz. Der Arzt, der diesen Ansatz entwickelt hat, verfügt inzwischen über zwei sehr große Praxen in Großstädten, die extrem frequentiert sind. Schulmediziner können die Heilung nicht erklären.
Das ist ein medizinisches Wunder genauso wie Tumore sich aus medizinisch unerklärlichen Gründen zurückbilden können. Das Gleiche gilt auch für den Placeboeffekt in der Medizin. Es ist auch bisweilen unerklärlich wie Scheinmedikamente eine positive Wirkung bzw. Besserung der Symptome bewirken können. Es gibt in der Tat sehr viele Rätsel, die die Wissenschaftler vor (noch) unlösbare Probleme stellen.
Das könnte daran liegen daß niemand, auch die hellsten Köpfe nicht, das Wesen der Materie auch nur annähernd begreifen, sie können bestenfalls Formeln entwickeln, die deren Erscheinungen beschreiben. Nicht umsonst spricht man ja z.B. vom „Gottesteilchen”, das für die Masse zuständig ist. Aber was ist Masse? Was ist Raum? Warum fliegt ein Elektron durch zwei Spalte gleichzeitig, wird dahinter aber wieder zum Teilchen? Und, die wichtigste Frage: warum ist nicht nichts?.
Ich denke darauf hat niemand eine Antwort, weder die Theisten noch die Atheisten, und auch nicht die Naturwissenschaftler. Doch die Naturwissenschaften versuchen zumindest "die absolute Wahrheit" zu entschlüsseln. Ob das jemals gelingt und ob wir das noch erleben werden? Das steht in den Sternen geschrieben. Genau die Frage "warum ist nicht nichts?" ist die Schlüsselfrage, deren Beantwortung DAS ENIGMA endlich lösen könnte.

Bin selber eine pragmatische Agnostikerin, wie von SineNomine gut beschrieben. Die Existenz oder Nicht-Existenz einer höheren Macht beeinflusst mein Leben in keiner Weise und spielt überhaupt keine Rolle. Sollte bald der Beweis eines "Gottes" im Sinne von einer abstrakten höheren Macht erbracht werden, so würde sich dadurch mein Leben nicht ändern bzw. die Naturgesetze blieben weiterhin bestehen und würden nicht aufgehoben werden.
 
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