• #1

Einfach ansprechen?

Ich sprach zum letzten Mal einen Mann an, als ich 15 war. Dabei kostet es nichts außer ein bisschen Mut.

Meine Singlefreundin Lena will sich jetzt im Supermarkt den realen Männern stellen. Von unserer Anquatschoffensive lesen Sie hier .

Sprechen Sie interessante Menschen in der Realität an? Oder beschränken Sie sich lieber auf die Online-Welt? Und welche Tipps haben Sie noch für Lena?

Ihr Fräulein Wunder
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ich als Frau spreche Männer weder im RL noch in der Online-Welt an. Das heisst, ich habe Männer auch nie aktiv angeschrieben. Und trotzdem einen gefunden. Oder gerade deswegen?
 
  • #3
Persönlich halte ich Ansprechen im Supermarkt (das zentrale Beispiel des Magazin-Artikels) für nahezu aussichtslos. Wie platt ist das und nach Sekunden wüsste man nicht mehr, was man sagen soll. Nein, das halte ich für ein medial wirksamen Tipp ohne jede praktische Relevanz. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Zweitens glaube ich, dass Frauen, die Männer ansprechen, schnell Gefahr laufen, verfügbar oder billig rüberzukommen. Sie können schnell an einen Mann geraten, der die Gelegenheit einfach mitnimmt -- besser als nichts. Wenn sich dem Jäger ein Reh so präsentiert, dann wird es halt mal mitgeschossen.
 
  • #4
Über das Thema wird viel zu viel spekuliert, ansprechen sollte zu dem natürlichsten der Welt gehören egal wer wem.
 
  • #5
... @ Frederika: Vielleicht ein Großstadtphänomen. Aber im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel hat ein Supermarkt sogar den Ruf, ein Single-Flirt-Hotspot zu sein... ;-)
 
  • #6
Einen Wildfremden kontextlos einfach ansprechen, vielleicht gar mit dem Gedanken an einen Flirt oder mehr im Hinterkopf, das fiele mir auch schwer.
Gleichwohl habe ich durchaus schon sympathische fremde Männer einfach so angesprochen und kann mir das auch in Zukunft vorstellen, z.B. wenn man zusammen irgendwo Wartezeit zu überbrücken hat, wenn ich gerade eine Auskunft brauche (z.B. Wegbeschreibung, U-Bahn-Linie etc.), die er mir vielleicht liefern kann, oder wenn wir uns im Freizeitkontext treffen und offenbar eine Gemeinsamkeit haben (z.B. beide den Gastgeber einer Veranstaltung kennen, uns für dieselbe Ausstellung interessieren, den gleichen Sport machen o.ä.). Wenn sich dann über das kontextgebundenen Einstieg hinaus ein längeres Gespräch entwickelt, kann vielleicht mehr daraus werden. Das ist mir bislang einmal passiert.
 
  • #7
Mein Liebster und ich haben uns im Supermarkt kennengelernt. Am Süßigkeitenregal.
Allerdings habe ich dort nicht auf der Lauer gelegen und wahllos Männer angesprochen.
 
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