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  • #1

Einladung zum Geburtstag des Sohnes...

Ich bruche einmal eine objektive Meinung. Mein Freund und ich leben seit in paar Monaten in meinem Haus zusammen. Es war mein Traum, dass er endlich nach 3 Jahren und 3 Monaten zu mir gezogen ist. Meine erwachsenen Kinder leben noch mit im Hause. Sein jüngster Sohn, 17, hatte Geburtstag und für meinen Freund war es nicht selbstverständlich, dass ich auch zum Essen in einem Restaurant (was für uns etwas Besonderes ist) mit seinen anderen erwachsenen Kindern eingeladen war. Zu erwähnen ist noch, dass ich Weihnachten und Ostern für uns alle ein schönes Essen gekocht - und bezahlt - habe, neben meiner Arbeit, und er und sein Sohn nebst Freund vom Sohn zu einem großen Familienfest sogar bei meinen Eltern eingeladen war. Fakt ist, das Essen mit seinen Kindern war quasi vor unserer Haustür, außerdem lebte gerade in dieser Woche sein Sohn bei uns. Ich habe kein Problem damit, großzügig zu sein, aber ich bin so dermaßen gekränkt und komme einfach nicht darüber hinweg.

Er hat mich fast die ganze Woche warten lassen, ob ich zu dieser Feier im Restaurant auch eingeladen war. Ich habe seinen Sohn inzwischen beherbergt und wusste aber nicht, ob ich auch eingeladen war oder nicht. Letztendlich hat er sich getraut, seinen Sohn zu fragen, ob ich auch kommen könnte. Dieser hatte nix dagegen, da wir ein herzliches Verhältnis - wie auch mit den anderen Kindern - haben.

Ich bin nach 5 Tage des Wartens nicht mit gegangen. Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass ich auch nur ansatzweise willkommen bin.Dass mein Freund mich irgendwie auch dabei haben möchte.

Es nagt an mir, ich träume davon. Ich bin vollständig in meiner Rolle als Familienmitglied verunsichert und komme einfach nicht drüber weg. Wir haben schon x mal darüber gesprochen. Er versteht es nicht.

Liege ich falsch? Bin ich zu schwermütig betreffend dieser Einladung?

Er ist 51, ist bin 47.

w
 
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  • #2
Ohje, bist du knauserig! Ich finde es unglaublich, wie du ein von dir gekochtes Essen dermaßen in
die Schale wirfst, dass du extra schreiben musst "von mir bezahlt".
Ich glaube, es war besser, dass du seinen Sohn ohne dich feiern lassen hast.
 
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  • #3
Letztendlich hat er sich getraut, seinen Sohn zu fragen, ob ich auch kommen könnte. Dieser hatte nix dagegen, da wir ein herzliches Verhältnis - wie auch mit den anderen Kindern - haben.

Ich bin nach 5 Tage des Wartens nicht mit gegangen. Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass ich auch nur ansatzweise willkommen bin.Dass mein Freund mich irgendwie auch dabei haben möchte.

Wir haben schon x mal darüber gesprochen. Er versteht es nicht.

Liege ich falsch?

Liebe FS,
Du liegst definitiv falsch. Alles, was Du schreibst, klingt so, als hättet ihr alle ein gutes Verhältnis zueinander. Sein Sohn lebte zu dem Zeitpunkt in Deinem Haus, da ist es doch selbstverständlich dass Du zu seirn Geburtstagsfeier kommst und wie Du schreibst - er hatte nichts dagegen, hat sich vermutlich schwer über die Frage gewundert.


Ich frage mich, warum Du um die Einladung so einen Zickenalarm machst. Was hast Du erwartet - einen gefügelten Götterboten, der vor Dir auf die Knie sinkt und Dir die Einladung überreicht?

Nicht hinzugehen war wohl die größte Dummheit, die Du machen konntest, denn jetzt sind alle verunsichert. Ich verstehe, dass Deinen Freund Dich nicht versteht. Du machts zuviel Drama um etwas, was es nicht gibt. Weiter so und Du bist ihn bald los.
Für mich klingt das nach einer verwöhnten 20-jährige, die Aufmerksamkeit erzwingen will, für eine Endvierzigerin exrtem unreif. So albern solltest Du Dich in Deinem Alter, umgeben von jungen Erwachsenen nicht verhalten - bitte etwas Vorbild in Sachen Souverantität sein.

Ich vermute Du bist in der Beziehung extrem unsicher. Weil es so lange gedauert hat, bis er endlich zu Dir zog?
w, 55
 
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  • #4
Leider war es nicht selbstverständlich, dass ich zur Feier komme. Mein Freund hat zu Beginn gesagt, dass es nicht sicher ist, dass ich dabei bin. Es hinge vom Sohn ab. Meiner Meinung nach, sollte die Anwesenheit des Lebensgefährten nicht zur Diskussion stehen.

FS
 
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  • #5
Ich wäre an deiner Stelle davon ausgegangen, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass ich mit zum Essen gehe. Wieso denkst du, dass du dazu extra eingeladen sein musst? Ihr macht sonst alles zusammen, du hast auch seine Kinder zum Essen bei dir, sein Sohn schläft ab und an bei euch, also seid ihr doch irgendwie zusammengewachsen. Die anderen werden sich gewundert haben, weshalb du solch ein Gedöns um das Ganze machst.

Entschuldige dich bei ihm, und sorge dafür, dass di Stimmung wieder aufgehellt wird. Und beim nächsten Event einfach mitgehen. Wenn man zusammen wohnt, dann ist man auch eine Gemeinschaft und verhalte dich entsprechend.
 
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  • #6
Also wenn ich das richtig verstanden habe, war es für dich und dem Sohn deines Partners selbstverständlich, dass du auch zu der Feier eingeladen warst. NUR dein Partner schien das anders gesehen zu haben? WIe ist das denn zur Sprache gekommen? Und warum hast du denn den Sohn nicht selbst gefragt, sondern hast gewartet, dass dies dein Partner tut? Du bist doch erwachsen, ebenso wie er. Warum muss sich denn da jemand anderes noch zwischen schalten.
Die Reaktion deines Partners muss dich ganz schön verunsichert haben. Dass es dich verletzt, dass es für deine Freund nicht selbstverständlich war, dass du automatisch dazu gehörst, kann ich ein wenig nachvollziehen, aber wieso hast du das nicht sofort mit ihm geklärt und ihm mitgeteilt, dass du es so empfindest, dass sein Sohn und du ein herzliches Verhältnis habt?
Das du nicht zu dem Geburtstag gegangen bist, finde ich kindisch. Schließlich scheint ja der Sohn dabei am wenigsten "Schuld" zu sein. Das Problem ist eher dein Freund (gewesen).
 
  • #7
Meiner Meinung nach, sollte die Anwesenheit des Lebensgefährten nicht zur Diskussion stehen. FS
Das ist sicher richtig. Doch dann solltest du daraus auch keine machen!

Besonders dann, wenn schon jeder weiß, wie sehr du dabei sein willst - und dann kneifst du. Und das nur, weil du in deiner Eitelkeit gekränkt bist. Vielleicht solltest du eher darauf schauen, dass es euch gemeinsam, allen zusammen, gut geht und weniger über deinen Status nachdenken. Was wäre gewesen, wenn er dich nicht dabei hätte haben wollen? Bei einer Feier sollten sich ALLE gut fühlen, besonders aber der/die, der/die Geburtstag hat!!

Ihr seid über 3 Jahre ein Paar, aber noch keine wirkliche, zusammengewachsene Patchworkfamilie! Was habt ihr denn in den vergangenen Jahren zu solchen Festen gemacht...? Bei Familienfeiern ist Individualität nicht besonders angebracht. Und Geburtstagseinladungen/-teilnahmen sind nun einmal vom 'Geburtstagskind' auszusprechen bzw. abhängig.

Mache nicht so einen Aufstand darum, entschuldige dich lieber, dass du (warum auch immer...) nicht kommen konntest und lernt gemeinsam als Familie zu denken. Das ist nämlich einer der entscheidenden Punkte in einer Beziehung/Familie. Man darf sich als Individuum nicht vernachlässigen, aber das Gemeinsame im Denken hat den gleichen Stellenwert.

Am einfachsten wäre es gewesen, nicht über den Vater, sondern direkt mit dem Sohn zu kommunizieren.

Viel Glück beim zusammenfügen der Patches... :)
 
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  • #8
Liebe FS,

ich finde deine Darstellung etwas wirr. Wer hat denn zum Essen eingeladen? Das Geburtstagskind oder dein Partner, der Vater? Wenn dein Partner zum Geburtstagsessen eingeladen hat, ist es natürlich völlig legitim, dass er das Geburtstagskind fragt, ob er dich auch dabei haben möchte. Das er sich aber anscheinend nicht getraut hat seinen Sohn zu fragen finde ich eigenartig und dass er dich so zappeln lässt finde ich auch daneben.
 
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  • #9
Der Sohn hat nichts dagegen, dein Partner auch nicht - wo ist das Problem? Hatte dein Partner Angst, die Mutter des Sohnes könnte auftauchen?
w.
 
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  • #10
Was für ein Drama....Was hast du da nur in den falschen Hals bekommen? Ich denke mal, dass dein Freund nicht an deiner Teilnahme zweifelte, sondern eher nur dem Sohn die Einladung überlassen wollte. Für diesen war es allerdings selbstverständlich, dass du dabei bist, denn du bist ja die Lebensgefährtin seines Vaters und euer Verhältnis scheint gut. Dadurch, dass du jetzt nicht hingegangen bist, dürftest du einigen vor den Kopf gestoßen haben. Darüber würde ich mal nachdenken...
 
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  • #11
Liebe FS,
kann es sein das Du erwartet hättest, bei (unklarer) Gästeliste, das dein Partner hinter dir gestanden und dich nicht 5 Tage auf eine klare Einladung warten gelassen hätte? Das er es versäumt hat, sich früher beim Sohn schlau zu machen wer zu seiner Feier geladen ist?? Sicher ist es wie eine Kränkung dann, aber ggf. schließt das bei euch in der Familie über wenig Kommunikation untereinander.
W/53
 
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Voland

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  • #12
Ich kann mir schon gut vorstellen, das die FS verunsichert war und ist. Wenn ihr Lebensgefährte ihre Teilnahme wirklich offen gelassen hat, dann ist das schon merkwürdig und ärgerlich. Das ist seinerseits komisch, denn da hätte er (im Zweifel, wenn überhaupt) mit seinem Sohn drüber reden könnnen. Ich würde es für selbstverständlich halten, dass die Partner da zusammen hingehen, außer, die Ex - also die Mutter seiner Kinder ist mit von der Partie, dann muss man da vielleicht mit viel Fingerspitzengefühl rangehen.

Die Reaktion der FS à la gekränkte Leberwurst deutet auf kleine Problemchen mit dem Selbstbewusstsein hin. Sowas passiert halt mal und ist kein Grund für schlechte Träume, jedoch ein sehr guter Anlaß, ausgiebig und vertrauensvoll mit dem Partner über genau dieses Thema zu reden.
 
  • #13
Nimm es nicht als Zeichen dafür, dass Deine Lebensgefährte Dich nicht achtet. Sicher hätte er Dich gern dabei gehabt - wen sonst, er lebt ja mit Dir!
Aber einerseits sehe ich es wirklich als Aufgabe eines 17jährigen an, seine Gästeliste selbst zusammenzustellen, und andererseits ist genau das sehr abhängig vom Verhältnis seiner Mutter zu Dir.
Wie versteht ihr Euch?
 
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  • #14
Ich käme nie auf den Gedanken mit meiner 17jährigen Tochter zusammen mit ihren Gästen zu feiern. Sie hat das alleine gemacht und wir haben unsere kleine Geburtstagsparty bzw. Essen gemacht.

w
 
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  • #15
Ich bruche einmal eine objektive Meinung. Mein Freund und ich leben seit in paar Monaten in meinem Haus zusammen. Es war mein Traum, dass er endlich nach 3 Jahren und 3 Monaten zu mir gezogen ist. w

Liebe FS,

kann es sein, dass du jetzt mehr Dank erwartest, weil er zu dir in dein Haus ziehen durfte?

Irgendwie kann ich dich schon verstehen, dass dich das Verhalten deines Lebensgefährten verletzt. Als Partner würde ich ihn nicht bezeichnen. Ein Partner verhält sich anders und bezieht seine Partnerin in alle Feiern rechtzeitig und verbindlich mit ein.

Hat er dir nicht gesagt, warum er dir so lange hat zappeln lassen? Steckt nur mangelnde Kommunikation dahinter, er hats irgendwie nicht gerafft, es war für ihn eigentlich klar oder steckt hinter seinem Verhalten eine Retourkutsche, Machtspielen, weil es ja dein Haus ist und nicht seins? Menschen können aus verschiedenensten Gründen durch subtile Handlungen ein Ungleichgewicht in der Beziehung ausdrücken bzw. dafür sorgen, dass das "Macht-Verhältnis" wieder zu seinem Gunsten ist.

An deiner Stelle würde ich auch nicht so viel machen, Essen kochen, alles dafür alleine einkaufen usw. Männer legen in der Regel darauf wenig Wert und ein Dankeschön bzw. Anerkennung gibt es selten für solche Sachen. In der Regel bekommt Frau noch einen A-Tritt dafür. Daher mache das Normale und Allernotwendigste und verwöhne ihn und seinen Sohn nicht. Kaufe nicht seine Liebe und deine Beziehung mit ihm, durch Mama-Koch-Tätigkeiten usw. Das funktioniert selten und du gibts viel mehr, als du zurück bekommst. Also gib immer nur dann, wenn du auch was von ihm bekommst. Klingt sehr berechnend, aber eine kluge Frau muss auf eine gesunde Balance in der Beziehung achten. Wenn ein Mann viel gibt, kann er gerne viel bekommen, gibt er wenig, bekommt er wenig. Das ist absolut legitim.

w
 
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  • #16
Meiner Meinung nach ist es Sache der Person, die Geburtstag hat, zu entscheiden, wer eingeladen wird, und einzuladen, so dass ich verstehen kann, dass dein Partner die Entscheidung seinem Sohn überlassen wollte, zumal es sich hier ja auch nicht um ein kleines, nicht entscheidungsfähiges Kind, sondern um einen 17-Jährigen handelt. Dein einzigen Fehler deines Partners sehe ich darin, nicht gleich den Sohn gefragt zu haben, ob du eingeladen wirst, sondern dich tagelang im Ungewissen zu lassen. Allerdings hättest du den Sohn ebenfalls fragen können, schließlich hast du ja, wie du schreibst, eine gute Beziehung zu ihm und er war sowieso bei euch, als die Sache vorfiel. Dass du nicht zur Feier gegangen bist, finde ich nicht in Ordnung. Damit hast du wahrscheinlich mehr den Sohn deines Partners als deinen Partner verletzt, denn du hast dich geweigert, seinen Geburtstag mit ihm zu feiern, obwohl er an dem Disput keine Schuld trägt und keinen Zweifel daran gelassen hat, dich bei der Feier dabeihaben zu wollen. Ich wäre an deiner Stelle zur Feier gegangen und hätte den Rest mit dem Partner unter 4 Augen geklärt. Insgesamt finde ich, dass du die ganze Sache ziemlich aufbauschst und würde mich an deiner Stelle zumindest bei dem Jungen für die Nichtteilnahme an seinem Geburtstag entschuldigen.

w, 28
 
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  • #17
Liebe FS,
ich kann Dich gut verstehen und möchte Dir in ein, zwei Sätzen (m)ein Bespiel nennen:
Auch ich habe seit Jahren einen Partner und ging einfach davon aus zur Hochzeit seiner Schwester eingeladen zu werden. Es folgten bitterböse Streitereien weil ich angeblich auf der Einladung vergessen wurde und es kostete mich alle Kraft ihr an diesem Tag freundlich zu gratulieren (hab mich mit einem Vorwand sehr schnell verabschiedet).
Jetzt konfimiert meine Tochter und er erwartete ganz klar - als Mann an meiner Seite - dabei sein zu dürfen. Um Streitigkeiten zu umschiffen habe ich eingewilligt - nicht ohne ein Augenrollen versteht sich...

Ich möchte damit nur sagen - bei Familienfeiern die das Kind betreffen würde ich das nicht so eng sehen. Bei anderen Familienfeiern ist er ja sogar inkl. Kind anwesend.
Vielleicht war ja die Kindsmutter auch dabei und er wollte keinen Streit riskieren.
Vielleicht hat er einfach dem Sohn die Entscheidung überlassen wollen damit er nicht der "Schuldige" sein muss.
Vielleicht solltest Du das einfach noch einmal ansprechen und das nicht so im Raum stehen lassen - auch mit seinem Sohn.
Ohne Vorwürfe sondern eher wie Du Dich dabei gefühlt hast. Zumal Du Dich gut mit dem Sohn verstehst dürfte es kein Problem bereiten. Ich denke der Junge hat einfach nicht so weit gedacht - egal ob er in Deinem Haus gerade übernachtet hat oder nicht.
Ich möchte jetzt keinen verbalen Angriff wagen - aber ich halte es für falsch Vater und Sohn Dein Haus, Dein Essen und Dein sonstwas vorzuhalten.

w, 38
 
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  • #18
Vielleicht war das gar nicht böse gemeint sondern nur ein Missverständnis und fehlende Kommunikation.

z.B. Ihr geht alle drei selbstverständlich davon aus, dass du eingeladen bist. Du fragst dann deinen Freund, ob du auch kommen sollst. Dein Freund wundert sich so über die Frage, dass er nicht auf die Idee kommt "Ja, klar" zu sagen, sondern sagt "Ich frag den Sohn mal". Dein Freund vergisst zu fragen, weil doch selbstverständlich ist, dass du kommst. Ein paar Tage später fragst du deinen Freund, was der Sohn gesagt hat. Dein Freund kann dir nicht antworten, weil er nicht gefragt hat und vertröstet dich auf später. Irgendwann fragt er aber doch, der Sohn sagt "Ja" und du bekommst deine Antwort, die doch eigentlich schon vorher jedem klar war.
 
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  • #19
ich denke auch dass du einem 17jährigen da etwas zu viel zutraust. Ganz ehrlich: Ich wäre mit 17 nie auf die Idee gekommen meine Eltern auch nur ansatzweise in meinen Geburtstag einzubeziehen. In dem Alter will man doch normalerweise die Alten nicht wirklich an der Backe kleben haben. Das du zwei mal gekocht hast,ehrt dich übrigens nicht so sehr wie du dir das vorstellst. Besonders nicht, dass du für so was normales die Quittungen aufgehoben hast. Da frage ich mich wer den Herd und den Strom gegeben hat, wenn du das so aufrechnen willst. Ich finde das selbstverständlich. Kochen ist nun auch nicht so das Drama, eher ein Beweis deines Ehrgeizes zu zeigen was du kannst und den deinen was zu bieten. Ich wüsste das zwei Tage später gar nicht mehr. Auch das gehört zu den Dingen, die einem 17jährigen garantiert nicht auffallen. Eher gehen meine Gedanken sicher in die Richtung, dass es da mal in einem schwierigen Alter als er ca. 13 -14? war, eine Trennung seiner Eltern gegeben hat. (Warum?) und das du im Grunde ziemlich Glück hast, dass das so gut für dich läuft. Auch "endlich zusammenziehen" nach drei Jahren, 3 Monaten solltest du nochmal überdenken. Das war nicht gerade langsam. Ich war übrigens überrascht nur eine "47" zu lesen. Letztendlich zählt: Du hättest hingehen können, warst aber stur in komische Gedanken verrannt. Ich glaube auch nicht dass der sich jetzt verzweifelt überlegt warum du nicht dabei warst. Wäre mir mit 17 schnurz gewesen.
w46
 
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  • #20
Klingt für mich nach einer wirren Geschchte.
Wenn Du ein gutes Verhältnis zu dem Sohn hast, warum solltest Du nicht eingeladen sein?
Allerdings hätte der Vater das mit seinem Sohn besprechen müssen.

War denn die Mutter des Sohnes dabei? So ganz verstehe ich das nicht.

Kosten für ein selbstgekochtes Essen in die Waagschale zu werfen finde ich kleinlich.
Klingt teilweise so, als wäre es Dir ums Essen gegangen.
Du scheinst verletzt zu sein, fühlst Dich nicht akzeptiert. Warum besprichst Du das nicht in aller Offenheit?
 
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  • #21
für meinen Freund war es nicht selbstverständlich, dass ich auch zum Essen in einem Restaurant (was für uns etwas Besonderes ist) mit seinen anderen erwachsenen Kindern eingeladen war.

Das hört sich so an, als wollte der Sohn mit SEINER Familie an diesem Tag essen gehen.
Auch wenn du ein gutes Verhältnis zum Sohn hast, kannst du dir vorstellen, dass man als Kind/Jugendlicher den Wunsch haben kann NUR mit seinen engsten Verwandten einen Geburtstag zu verbringen? Oder darf man das als Kind eines Vaters mit einer neuen Lebenspartnerin nicht mehr?
Du bist nun mal nicht die Mutter, du bist die Lebensgefährtin des Vaters. Ich verstehe nicht, wie man aus diesem Umstand den Anspruch herleiten kann ab nun genauso behandelt zu werden, als wäre man die Mutter.

dass ich Weihnachten und Ostern für uns alle ein schönes Essen gekocht - und bezahlt - habe, neben meiner Arbeit, und er und sein Sohn nebst Freund vom Sohn zu einem großen Familienfest sogar bei meinen Eltern eingeladen war

Was hat das nun hiermit zu tun?
Du hast doch sicher nicht gekocht und ihn mit Sohn und Freund zu deinen Eltern geschleppt, weil er diese Erwartungshaltung dir gegenüber geäußert hatte?
War es nicht vielleicht doch eher DEIN Wunsch, dass ihr diese Familienfeste gemeinsam verbringt, weil du eben in ihm und den Sohn DEINE neue Familie siehst?
Hört sich alles so an, als hast du eher das Bedürfnis auf ein "richtiges" Familienleben incl. seiner Kinder als er:

Es war mein Traum, dass er endlich nach 3 Jahren und 3 Monaten zu mir gezogen ist.

Das klingt so, als ging dieser Wunsch eher von dir aus als von ihm, und er ist diesem dann irgendwann gefolgt.
Kann es sein, dass ihr da etwas unterschiedliche Vorstellungen über eure Beziehung habt?
Für dich ist es eine neue, zu deiner Ursprungsfamilie dazugewachsene Familie, er sieht es eher so, dass ihr zwar eine Beziehung habt, aber du auf der einen Seite weiter deine Familie, und er weiter seine Familie?
So, als wäre es für dich "mehr" richtiges Patchwork, als für ihn?

Ich habe kein Problem damit, großzügig zu sein

Dann verstehe ich nicht, warum du in dem Zusammenhang nun erwähnst, was du Weihnachten und Ostern alles getan hast für deinen Partner und seinen Sohn.
Unter Großzügigkeit verstehe ich, wenn man etwas gerne gibt bzw. für andere tut, OHNE dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Sobald man anfängt es aufzurechnen hat das überhaupt nichts mehr mit Großzügigkeit zu tun.

Mein Freund und ich leben seit in paar Monaten in meinem Haus zusammen.

Wieso erwähnst du das hier gleich zu Anfang? Ist es relevant?
Nun wohnt er also (auf deinen Wunsch!) in deinem Haus, dafür erwartest du nun als Gegenleistung von ihm dafür zu sorgen, dass seine Kinder dich auf die selbe Stufe wie deren Mutter erheben?

w, 44
 
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  • #22
Oje, oje, so kann man aus einer Mücke einen Elefanten machen.

Was ist dabei, wenn ein Vater den Geburtstag alleine mit seinen Kindern feiert, evtl. ist ja die "echte" Mutter auch dabei gewesen und sie haben die guten, alten Zeiten hochleben lassen?
Es war nicht die Feier deines LGs, sondern die seines Sohnes, für den bist du halt - auch wenn ihr euch gut versteht- kein Familienmitglied.

Erst Theater machen, weil du nicht eingeladen bist, dann nicht hingehen, obwohl Du eingeladen bist und dann hinterher noch Diskussionen anzetteln... wer bitte soll das verstehen?

Wenn du davon träumst, sitzt der wahre Grund für Dein Problem wahrscheinlich tiefer.
 
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  • #23
Wenn der Sohn meines Freundes bei mir wohnt und es offensichtlich ein Essen ist bei dem Eltern anwesend sind, ist meine Anwesenheit verständlich. Er wohnt ja bei mir und wir verstehen uns!
Etwas anderes wäre wenn der Sohn nur mit seinen gleichaltrigen Freunden feiern würde aber so?
Als kostenloses Hotel bin ich gut genug aber als Gast nicht??
Ich verstehe die FS, hätte aber statt ewig beleidigt zu sein einfach direkt gefragt - und zwar den Sohn und fertig.
w, 42
 
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  • #24
Emotional kann ich die FS verstehen, vom Verstand her nicht. Hier treffen viele Ebenen aufeinander und die FS sollte die ganze Geschichte noch mal überdenken und ihre Konsequenzen überlegen.

1. Mit dem Lebensgefährten klare Kommunikationsregeln absprechen bzw. einfordern.
2. Ihre Liebesbeweise durch Kochen usw. für ihn und seine Kinder einschränken und nur noch als Belohnung für gutes Verhalten ihr gegenüber einsetzen. Männer verstehen dies oft viel besser.
3. Sich Freiräume schaffen und ihr Wohlfühlgefühl (es ist nicht einfach) nicht von der Zuwendung eines Mannes abhängig machen. Sie soll ihrem Freund mehr das Gefühl geben, sie zu vermissen und sie mehr Wert zu schätzen. Das erreicht sie aber nicht, wenn sie ihn rund um die Uhr betutelt.

Ich empfehle ihr das Buch: Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben.....

Da stehen sehr gute Tipps drin, wie man mit Männern, die eine Frau nicht angemessen respektieren, umgehen sollte.

Bei mir wirkt es sogar bei meinem langjährigen Chef sehr gut. Inzwischen frisst er mir fast aus der Hand und ich mache meinen Job weiterhin trotzdem gut.

w
 
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