• #31
-Frauenquote bei Bundeswehr, etc.
zum Thema Vorstand voller Männer, 2/3 aller Gründer sind Männer, siehe:http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-09/frauen-unternehmensgruendung-erfolg
Daran kann man auch gleich erkennen, wie irrsinnig die Frauenquote ist: Warum führen wir nicht die Frauenquote gleich so konsequent ein, dass auch der weibliche Anteil bei Unternehmensgründungen genauso gleich ist? Sodass es Männern solange verboten ist, ein Unternehmen zu gründen, bis die Frauen gleichgezogen haben?

Eben. Weil die Arbeitslosenquote exorbitant ansteigen und die Wirtschaft kollabieren würde. Bevor man Kakao schreit, sollte man auch mal Eigenverantwortung übernehmen können. Stattdessen bekommt man Sonderrechte geschenkt, damit man keine Eigenverantwortung übernehmen muss.

Bei anderen Dingen jammern Frauen immer gerne über fehlende Eigenverantwortung der Männer, aber hier versagen eindeutig die Frauen.

Warum bekommen Männer keine Sonderrechte, indem man Frauen zu Unternehmensgründungen nötigt?
 
  • #32
Hi ihr,
@Lena1984, genau dass meine ich nämlich auch, was du im 2ten Absatz beschrieben hast.
Ganz klar waren dass die völlig falschen Muster in der Nachkriegszeit, was die Rechte und Pflichten der Frau angeht. Nur denke ich dass aufgrund der wahnsinnigen Möglichkeiten der Frau heute, das klassische Familienleben (nicht Frau am Herd, Mann auf der Arbeit), sondern Familie Vater, Mutter, Kind mit welchen Aufgabenverteilungen auch immer, immer mehr in den Hintergrund rückt. Klar kann Frau auch alleinerziehend. Mann genauso (Bsp. Von Halbtrocken). Aber wollen wir alle Patchwork, Alleinerziehend, zunehmend mehr Singlehaushalte oder fehlt uns da vielleicht nicht doch eine Konstante im Leben?
Lg Habby m 25
 
  • #33
Als Frau bringt mir die Emanzipation ausschließlich Vorteile, nämlich die absolute Wahlfreiheit, wie ich mein Leben gestalten kann. Insbesondere die Möglichkeit einer guten Berufsausbildung, eigenem Verdienst und damit Unabhängigkeit von der Versorgungsanstalt Ehe schätze ich enorm. Desweiteren meine "Bewegungsfreiheit" im Bezug auf sämtliche Freizeitvergnügen und Reisen.

Ich muß hier öfters lächeln, wenn die jungen Damen in völliger Unkenntnis des Erreichten über den Feminismus herziehen. Liebe Mädels,, ihr würdet ganz anders urteilen, wenn ihr mal in die 1960ger Jahre zurückversetzt würdet und dadurch erkennt, mit welcher absoluten Selbstverständlichkeit auch ihr die durch den Feminismus erreichte Entwicklung täglich lebt.

Bis zur Eherechtsreform 1976 war im BGB festgelegt, daß
die Frau in erster Linie zur Haushaltsführung, der Mann zum finanziellen Unterhalt der Familie verpflichtet ist. Eine Ehefrau durfte nur dann berufstätig sein, wenn sie dadurch ihre familiären Verpflichtungen nicht vernachlässigt. Verdiente der Ehemann aber zuwenig für den Familienunterhalt, war sie verpflichtet zu arbeiten!
Bis 1953 befahl das BGB sogar "dem Manne steht die Entscheidung in allen das gemeinschaftliche Leben betreffenden Angelegenheiten zu", was z.B. bedeutete, daß die Ehefrau unbezahlt im Beruf oder Geschäft des Mannes mitarbeiten musste, der Ehemann aber das volle Verfügungsrecht über alles Vermögen und Verdiente, also auch über IHR (vielleicht verdientes oder ererbtes) Geld hatte!

Der einzige Nachteil der Emanzipation ist, daß viele Männer, die insbesondere finanziell ja enorm von ihren selbstständigen und berufstätigen Frauen profitieren, den Weg nicht mitgehen. Weil sie ihre Männlichkeit von jeher durch den Unterschied zur "unterlegenen, schwachen, bedürftigen, abhängigen" Weiblichkeit definierten und jetzt konzeptlos und ihres Männerbildes beraubt durch die Welt irren. Interessanterweise bemerkt kaum jemand diese eklatante Fehlentwicklung. Oder warum können auch hier einige männliche (und sogar weibliche!) Schreiber mit völliger Selbstverständlichkeit und ohne Widerspruch proklamieren, die natürliche Aufgabe und Begabung der Frau sei der häusliche Bereich plus Kinder großziehen ???

w 53
 
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  • #34
Ich bin wie ich bin. Meine Gene, meine Erziehung und meine Umwelt haben mich geprägt. Die Entwicklung ab der späten 60er Jahren hat sowohl Einfluss auf meine Eltern als auch auf mich gehabt. Ich habe gelernt zu denken und kann diese Erfahrungen und Erkenntnisse nun nicht mehr einfach rückgängig machen.
Ich bin eine Frau, die gelernt hat, für sich selbst zu sorgen, veranwortungsbewusst mit ihrem Leben, ihrer Umwet und mit anderen Menschen umzugehen. Ich werte andere Menschen nicht nach ihrem Geschlecht sondern nach ihren Tatan und ihren Gedanken.
Ja, ich glaube, dass ich eine moderne, emanzipierte Frau bin.

Ich sehe für mich persönlich keinerlei Nachteile in dem, wie ich denke und handle.
Kann sein, dass es Männer gibt, die ein kleines Mäuschen suchen, das sich alleine ihren Wünschen unterordnet, die ihnen ohne eigenen Willen anhimmelt und alles tun, was der große Herr möchte. Dann kann er dieses Mäuschen suchen und vielleicht gibt es ja auch Frauen, die so sind. Es ist aber für mich kein Nachteil, dass ich so einen Mann nicht bekommen werde - ganz im Gegenteil.
Ich halte es bei dem Begriff mit der ursprünglichen Bedeutung: „Entlassung des Sohns aus der väterlichen Gewalt“ (wikipedia).
Emanzipation ist nicht geschlechtsspezifisch, auch Männer emanzipieren sich.
Emanzipation ist eben nicht "Frauen werden zu Männern" sondern ein Mensch wird erwachsen und selbständig im Denken und Handeln. Warum sollte das ein Nachteil sein?

w 60
 
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  • #35
Aber Allroundfrau finde ich grauselig und wozu??

Darum geht es doch nicht. Was hat denn bitteEmanzipation mit "Allroundfrau" zu tun? Das sind nur die Gedanken einiger Männer, die ein Problem damit haben, dass Frauen etwas können, was sie nicht können.
Wenn eine Frau gerne am Auto schraubt - ja warum sollte sie das nicht machen dürfen? Ich verbiete meinem Freund doch auch nicht, dass er mir etwas Leckeres kocht.

Ich muss nicht alles können - aber der Mann muss endlich mal kapieren, dass er auch nicht alles können muss. Er sollte sich endlich emanzipieren und kapieren, dass es Dinge gibt, bei denen die Frau besser ist, so wie die Frauen seit Jahrhunderten akzeptiert haben, dass es Dinge gibt, die der Mann besser kann.

Ob nun Kochen weiblich ist und Schreinern männlich - das steht nirgends geschrieben.
 
  • #36
Antwort 34

Ich glaube nicht, dass Männer ein Problem damit haben das Frauen etwas können, was sie nicht können oder raffiniert getarnt nicht können wollen.

Deshalb können sie wohl Dinge, die Frauen verwehrt bleiben. Damit hätte ich kein Problem, ich muss nicht alles können und will es auch garnicht.

Es gibt keinen Alleskönner weder bei Frauen noch bei Männern und wie ich schon schrieb, jeder sollte seine Stärken gleichverteilt in eine Beziehung einbringen und da entsteht schon Gleichberechtigung.
 
  • #37
ich lebe in einem "Mutterland" der Emanzipation (Norwegen) und möchte es nicht mehr anders erleben.. Deutschland ist irgendwo mittendrin stecken geblieben, grade von Frauen Seite aus.. Hier sehe ich komplett selbstverständlich Frauen in Ingenieursberufen, als Bauarbeiter, Strassenarbeiter und LKW Fahrer.. und da sind extrem Hübsche dabei.. ne Blondine mit presslufthammer in der Fussgängerzone knietief im Matsch? evtl für den Playboy aber sicher nicht im normalen Alltag in Deutschand..

die Kritik die ich in Deutschland wahrnehme ich das sich Frauen die Rosinen rauspicken wollen, bitte gleichstellung bei top positionen , beim dem Gehalt, auch wenn sie überwiegend Paradiesvogelfächer studieren (wie.z.b. theatherwissenschaften) aber bitte keine änderung beim Daten und bei den unangenehmen Fächern die auch noch Elleobgen und Durchhaltevermögen erfordern.

ich meine was soll man von Individuen halten die sich bei der Erstkontaktaufnahme meistens passiv verhalten? nimmt man diese als Subjekt oder eher als Objekt wahr? Hier gehen beide Geschlechter grade bei der wichtigsten geschlechtsspezifischen Interaktion aufeinander zu , da nimmt man sich beiderseits als Subjekt wahr.. als aktives gleichberechtigtes Wesen..

d.h. also werte Damen, raus aus der Passivität, die Möglichkeiten sind geschaffen, jetzt müsst ihr was zeigen..
 
  • #38
@ Helleken
So einfach, wie sich das schreibt, scheint es in der Praxis nicht zu sein. Ich kannte eine Frau, die Autoschlosserin werden wollte (ist ein bisschen her, als es noch ein Handwerksberuf war und es die elektronischen Autos noch nicht gab). KEIN Betrieb wollte sie als Lehrling einstellen, weil kein Betrieb die vorschriftsmäßigen getrennten Toiletten und Umkleiden hatte.
Was die Studienfächer angeht - wie will man das quotenmäßig regeln, wenn die Frauen sich da nicht einschreiben?
Bei der Frauenquote geht es darum, eine Frau mit gleicher Qualifikation nicht benachteiligen zu dürfen. Kommt ein Mann mit besserer Qualifikation, kann er selbstverständlich eingestellt werden und die Frau hat das Nachsehen. Nur noch mal erwähnt, weil immer gedacht wird, dass nun die doofen Frauen in die Posten gehoben werden und die klugen Männer das Nachsehen haben.
Zum Thema Erstkontakt usw.: Wenn eine Frau hier offensiv flirtet, dann fällt sie zu einem hohen Prozentsatz in die Schublade Flittchen. Von daher muss das bei deutschen Männern sehr subtil gemacht werden oder man muss sehr mauerblümchenmäßig aussehen, damit der Mann nicht denkt, die reißt jede Woche Männer auf. Wenn er sie als eher unattraktiv einstuft, glaubt er, dass nur ER gemeint ist, da sie keine Chancen bei anderen Männern hat.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass Männer ihrem eigenen Geschlechtstrieb nicht trauen, wenn eine Frau diesen offensiv anspricht. Weil sie das ja dann bei jedem manipulieren könnte, wenn es auch bei ihm klappt. Damit wird sie zur potentiellen untreuen Frau. Das ist übrigens schon so, wenn man "zu gut" aussieht. Auch bei schönen Männern wird allein dadurch, dass man offen sieht, dass er vielen Frauen auffallen muss, der Verdacht in den Frauenköpfen geschürt, dass er bestimmt untreu sein muss. Siehe einige Threads hier.
 
  • #39
Ich muß hier öfters lächeln, wenn die jungen Damen in völliger Unkenntnis des Erreichten über den Feminismus herziehen. Liebe Mädels,, ihr würdet ganz anders urteilen, wenn ihr mal in die 1960ger Jahre zurückversetzt würdet und dadurch erkennt, mit welcher absoluten Selbstverständlichkeit auch ihr die durch den Feminismus erreichte Entwicklung täglich lebt.

Die Welt hat sich aber weiter gedreht seit 1976. Kein junger Mann wünscht sich heutzutage eine Frau, die rein hinter dem Herd steht und keine Rechte hat. Ein normaler junger Mann kennt diese Rollenbilder gar nicht mehr, die gibts nur noch in Eurer Generation und wir wollen sie auch nicht mehr.

Was wir wollen sind Frauen, die weiblich sind. Genauso wie Frauen Männer wollen, die männlich sind. Und irgendwas ist in der Vergangenheit falsch gelaufen, denn weder die Einen noch die Anderen gibt es noch wirklich.

Früher haben alle körperlich hart gearbeitet (Feld, Hof etc.), dann gab es kurze Zeit die Rollenverteilung "Frau nur Küche, Mann auswärts arbeiten", gehyped von den damaligen Medien. Kurze Zeit später wurde das Gegenteil massiv als Ideal beworben. Frauen sollten plötzlich männlich und Männer weiblich werden.

Im Grunde hat dieser schnelle Wechsel nur bewirkt, dass sich die Geschlechter als Konkurrenz betrachten. DAS sehe ich als erheblichen Nachteil für beide Seiten und damit auch für potenzielle Kinder/ Familien.

Sieht jemand einen massiveren Nachteil in der Sache als diesen?

Ich finde es ist ein Ausdruck des selbstbestimmten Lebens, dass man sich nicht von den Medien vorschreiben lässt, wie man zu sein hat. Aus diesem Grund würde ich diese auch niemals für irgendein Missgeschick zur Verantwortung ziehen.
 
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  • #40
Die Welt hat sich aber weiter gedreht seit 1976. Kein junger Mann wünscht sich heutzutage eine Frau, die rein hinter dem Herd steht und keine Rechte hat. Ein normaler junger Mann kennt diese Rollenbilder gar nicht mehr, die gibts nur noch in Eurer Generation und wir wollen sie auch nicht mehr.

Was wir wollen sind Frauen, die weiblich sind. Genauso wie Frauen Männer wollen, die männlich sind. Und irgendwas ist in der Vergangenheit falsch gelaufen, denn weder die Einen noch die Anderen gibt es noch wirklich.

Ja, die Welt hat sich weitergedreht, das siehst du ganz richtig.
Und das ist auch der Grund, dass Männer und Frauen heute so sind, wie sie sind. Es gibt Frauen, die ihren männlichen Anteil ausleben dürfen (berufstätig sind, am Auto schrauben und ein Unternehmen leiten) und Männer, die ihren weiblichen Anteil ausleben dürfen (in Elternzeit gehen, den Haushalt übernehmen).

Man kann das Rad nicht mehr zurückdrehen.
Was DU möchtest, ist die Zeit der 50er Jahre, in denen alle Frauen noch den großen, starken Mann angehimmelt haben, obwohl er ein Waschlappen war - aber die Vorteile der heutigen Zeit, d.h., die Frau sollte zusätzlich noch berufstätig sein und ein gutes Geld nach Hause bringen.
Sorry, mein Lieber - das geht nicht mehr.
 
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  • #41
Das
Die Welt hat sich aber weiter gedreht seit 1976. Kein junger Mann wünscht sich heutzutage eine Frau, die rein hinter dem Herd steht und keine Rechte hat. Ein normaler junger Mann kennt diese Rollenbilder gar nicht mehr, die gibts nur noch in Eurer Generation und wir wollen sie auch nicht mehr.

Was wir wollen sind Frauen, die weiblich sind. Genauso wie Frauen Männer wollen, die männlich sind. Und irgendwas ist in der Vergangenheit falsch gelaufen, denn weder die Einen noch die Anderen gibt es noch wirklich.



Ich finde es ist ein Ausdruck des selbstbestimmten Lebens, dass man sich nicht von den Medien vorschreiben lässt, wie man zu sein hat. Aus diesem Grund würde ich diese auch niemals für irgendein Missgeschick zur Verantwortung ziehen.
Dass sich mit der Veränderung der patriarchalen Strukturen das Geschlechterverhältnis ändert und Frauen wie Männer auf die Suche nach einer neuen - auch sexuellen - Identität gehen müssen, ist völlig normal. Wahrscheinlich ist das teilweise ein historisches Phänomen, dass sich dann irgendwann wieder erledigt hat, obwohl das natürlich eine Herausforderung für jeden Menschen ist. Die Französin Elisabeth Badinter hat das schon vor Jahrzehnten thematisiert.
Mir sind junge Männer sympathischer als die meiner Generation. Ich konnte diese spezielle agressive Note bei Männern meines Alters, die, wenn auch unterschiedlich stark, auf die Herabsetzung von Frauen zielt, damit man sich traut, noch nie ausstehen. Genau so suspekt sind mir allerdings dauerlarmoyante Frauen, die sich nicht die Mühe machen, ernsthaft über das schwierige Nähe-Distanz-Verhältnis von Männern und Frauen nachzudenken.
Ich habe den Beitrag über die Frauenbewegung etc., auf den sich entropie bezieht, übrigens nicht geschrieben.
 
  • #42
Ich sehe für mich überwiegend Vorteile in der Emanzipation. In der geistigen Enge der erzkatholischen Provinz aufgewachsen, konnte ich krankheitsbedingt/koerperbehindert dem drohenden Elend eines unemanzipierten Frauenlebens in diesen Rahmenbedingungen entkommen, mein Abi machen und zum Studium in die Großstadt gehen. Wegen meiner Behinderung zeichnete sich ab, dass ich nur bei einem männlichen Underdog als Ehefrau hätte landen können und das Elend wollten mir meine Eltern nicht antun: also Bildung und besser selber arbeiten.
So bin ich eine gutverdienende Ingenieurin geworden - wenn Frau behindert war, durfte sie alles studieren, da konnte kein größerer Schaden mehr entstehen . Den Rest haben dann die Aerzte gerichtet und so kann ich ein sehr angenehmes Leben ganz nach meinen Neigungen und Wünschen in grosser persönlicher Freiheit führen. Für meine Generation kann ich durch die Emanzipation keinen echten Nachteil erkennen. Viele Frauen haben ihre Chancen nicht genutzt und auf persönliche Freiheiten verzichtet, der Bequemlichkeit zuliebe. Wenn sie heute über drohende Minirenten jammern, denke ich "selbst schuld". Sie waren zu bequem, um zu arbeiten, aber haben sich die Freiheit genommen, sich scheiden zu lassen und dann beruflich immer noch im Schonwaschgang weiter gemacht.

Bei den jungen Frauen finde ich die Situation schwieriger. Sie haben noch mehr Moeglichkeiten, werden viel besser gefoerdert, ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt. Sie können so leben, wie sie wollen, aber sie treffen auf Männer, die als Scheidungskinder in einer frauendominierten Welt aufgezogen wurden, sehr infantil und unmaennlich sind, kaum geeignet für ein rollenadaequates Verhalten - wenig anziehend als Lebens- und Sexualpartner und sich deswegen mit irgendwelchen PUA-Maschen zu Pseudomaennern aufplustern, wovon sichkurzfristig eine Minderheit angeheiterter Frauen uebertoelpeln lässt. Die nüchternen Frauen haben echte Probleme einen brauchbaren Partner für eine gleichberechtigte Partnerschaft zu finden. Das ist m.E. der grosse Nachteil fuer die junge Generation.
 
  • #43
Ich habe (glücklicherweise) eine emanzipierte Frau an meiner Seite. Emanzipiert heißt, dass sie fähig und willens ist, den Lebensstandard, den sie sich wünscht, selbst sicherzustellen. Weil sie weiß, wie hart das Berufsleben ist, ist sie privat (wie die meisten "Karrierefrauen") sehr weich, weiblich und einfühlsam. Für mich ist sie ein Glücksfall. Das sehen auch die Männer anderer sogenannter emanzipierter Frauen mehrheitlich so, erst recht, wenn sie Frauen kennen, die hochgeheiratet haben. Diese Frauen sind meistens sehr hart und fordernd und wenig solidarisch, wenn sie endlich den Trauring am Finger haben, außerdem sind sie fast immer extrem stutenbissig. Für eine Frau ist es sicher nicht uneingeschränkt von Vorteil, wenn sie emanzipiert ist. Sie hat zwar Unabhängigkeit und Würde, aber ein härteres Leben, wird von anderen Frauen angefeindet und finanziert deren Faulheit mit. So empfindet es sicher nicht nur meine Frau oft.
 
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  • #44
Ich verstehe die Frage generell nicht. Du meinst die Frauenemanzipation?
Es war längst an der Zeit dass ein Frauen gegenüber unwürdiges Verhalten abgeschafft wurde. Emanzipation bedeutet, dass Frauen zumindest in unserer Kultur keine Menschen 2. Klasse mehr sind, was früher aber durchaus so gehandhabt wurde. Sie waren den Männern praktisch ausgeliefert. In der Schweiz z. B. durften Frauen erst ab 1971 (!) zur Wahl gehen.

Alle jene, die über die Emanzipation jammern, haben keine Ahnung, was dieses Wort wirklich bedeutet. Schlagt mal nach. Es betrifft auch euch Männer und alle Gruppen, die benachteiligt werden.
 
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  • #45
Ich verstehe die Frage generell nicht. Du meinst die Frauenemanzipation?
Es war längst an der Zeit dass ein Frauen gegenüber unwürdiges Verhalten abgeschafft wurde. Emanzipation bedeutet, dass Frauen zumindest in unserer Kultur keine Menschen 2. Klasse mehr sind, was früher aber durchaus so gehandhabt wurde. Sie waren den Männern praktisch ausgeliefert. In der Schweiz z. B. durften Frauen erst ab 1971 (!) zur Wahl gehen.

Alle jene, die über die Emanzipation jammern, haben keine Ahnung, was dieses Wort wirklich bedeutet. Schlagt mal nach. Es betrifft auch euch Männer und alle Gruppen, die benachteiligt werden.
Erst seit 1958 dürfen Frauen nach dem Gleichberechtigungsgesetz ohne Erlaubnis des Mannes ein eigenes Konto haben und berufstätig sein - so lange der Haushalt nicht darunter leidet.
Seit 1977 dürfen Ehefrauen auch ohne Erlaubnis der Ehemänner berufstätig sein und die Haushaltsarbeit muss einvernehmlich geregelt werden.
Seit 1997 steht auch die sexuelle Nötigung und Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe.
Sich emotional aus der Unterlegenheit gegenüber dem Mann zu lösen, kann aber nicht per Gesetz geregelt werden. Es dauert lange, bis Frauen sich von ihren alten Rollen lösen - bei Männern ist das offenbar auch so, wie man hier des öftenren an den Beiträgen belegen kann!
w
 
  • #46
Emanzipation hat die Unterdrückung der Frau aufgehoben. Frauen brauchen keinen Mann mehr um zu überleben.
Sie können entscheiden, ob sie sich von einem Mann abhängig machen oder nicht.

Das alte, instinktiv gelebte Rollenbild ist obsolet. Der Mann geht jagen um die Familie zu ernähren. Die Frau bleibt in der Höhle bei den Kindern, sammelt ein paar Beeren und Wurzeln, konzentriert sich aber ansonsten auf das Überleben des Nachwuchses. Instinktives Verhalten um die Gattung zu erhalten.
Der Mensch ist diese Nötigkeit umgangen, indem er sich weiterentwickelt hat. Nun sind wir überbevölkert, der Planet kann kaum noch diese vielen Menschen mit ihren vielen Bedürfnissen handeln.
Somit wird das Thema Beziehung auch stärker in Frage gestellt.
Demnach verhalten sich Mann und Frau jetzt auch. Beide haben das instinktive Bedürfnis eine Bindung einzugehen. Aber dann kommt der Verstand, der merkt, dass es eigentlich nicht notwendig ist. Also kommen überhöhte Ansprüche aufs Tapet. Paare trennen sich schneller. Es gab noch nie soviele Singles wie jetzt.

Aber ist das so schlimm ? Ich finde diese Entwicklung logisch.

Durch die Emanzipation der Frau hat der Mann sich auch emanzipiert, indem er seine Freiheit jetzt auch in den Vordergrund stellt. So entstehen diese konstellationen, dass Frauen sich verarscht fühlen, wenn Mann liebevoll und nett ist, aber keine Beziehung zu ihnen will. Vielleicht ist das ja der negative Aspekt der Emanzipation......... ?

w35
 
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  • #47
Emanzipation hat die Unterdrückung der Frau aufgehoben. Frauen brauchen keinen Mann mehr um zu überleben.
Sie können entscheiden, ob sie sich von einem Mann abhängig machen oder nicht.

Das alte, instinktiv gelebte Rollenbild ist obsolet. Der Mann geht jagen um die Familie zu ernähren. Die Frau bleibt in der Höhle bei den Kindern, sammelt ein paar Beeren und Wurzeln, konzentriert sich aber ansonsten auf das Überleben des Nachwuchses. Instinktives Verhalten um die Gattung zu erhalten.
Der Mensch ist diese Nötigkeit umgangen, indem er sich weiterentwickelt hat. Nun sind wir überbevölkert, der Planet kann kaum noch diese vielen Menschen mit ihren vielen Bedürfnissen handeln.
Somit wird das Thema Beziehung auch stärker in Frage gestellt.
Demnach verhalten sich Mann und Frau jetzt auch. Beide haben das instinktive Bedürfnis eine Bindung einzugehen. Aber dann kommt der Verstand, der merkt, dass es eigentlich nicht notwendig ist. Also kommen überhöhte Ansprüche aufs Tapet. Paare trennen sich schneller. Es gab noch nie soviele Singles wie jetzt.

Aber ist das so schlimm ? Ich finde diese Entwicklung logisch.

Durch die Emanzipation der Frau hat der Mann sich auch emanzipiert, indem er seine Freiheit jetzt auch in den Vordergrund stellt. So entstehen diese konstellationen, dass Frauen sich verarscht fühlen, wenn Mann liebevoll und nett ist, aber keine Beziehung zu ihnen will. Vielleicht ist das ja der negative Aspekt der Emanzipation......... ?

w35

Männer und Frauen werden sich weiter gegenseitig brauchen, um sich als Menschen zu fühlen, ob nun sporadisch oder über lange Zeit durch intensive Arbeit an ihrer Beziehung.
Wenn man sich nicht mehr gegenseitig brauchen würde, um sich als Mensch zu fühlen, gäbe es keinen Grund mehr für Erotik und Sex, man kann das ja auch anders "erledigen".

Schwierig wird es mit der Unverbindlichkeit, wenn Kinder da sind. Da muss man dann schon Verantwortung für einen Menschen übernehmen - und damit auch für die Zukunft von Mensch und Gesellschaft.
w
 
  • #48
Am besten gefallen mir noch die Beiträge von hellekeen und herakles

In Deutschland ist die Emanzipation tatsächlich irgendwo auf halber Strecke steckengeblieben oder ein falsches Selbstverständnis entwickelt. Wer natürlich den Zielen einer Alice Schwarzer nacheifert, hat die gesunde Emanzipation gründlich mißverstanden.

Man kann für eine Gleichberechtigung auf juristischer Ebene sorgen, aber nicht politisch-ideologisch bis ins Privatleben hinein erzwingen.

Emanzipation funktioniert schon deswegen nicht, weil es die biologischen und geschlechtsbedingten Gegebenheiten schlicht nicht zulassen.

Man muß Gleichberechtigung anders definieren, etwa in dem Sinne, wie herakles es tut. Jeder bringt seine Fähigkeiten ein, ohne die des anderen abzuwerten.

Allein die hier oft zu lesenden Erwartungs- und Verhaltensmuster konterkarieren den Gleichberechtigungsgedanken auf geradezu groteske Weise. Über Emanzipation wird nicht geredet oder irgendwas reguliert, sondern sie wird gelebt. Wer erst darüber reden muß, ist meilenweit davon entfernt, das Wort überhaupt in den Mund nehmen zu können.

Frauen sind von Natur aus so strukturiert, daß sie sich über einen Mann und Familie definieren.

Wenn Frauen schon postulieren: "Ich bin Frau. Das muß genügen. Ich erwarte ungeteilte Aufmerksamkeit.", kann es mit dem ernsten Gleichberechtigungsgedanken nicht so weit her sein. Dazu gehört auch der häufig anzutreffenden Besitzanspruch auf dem Mann.

Mit der Gleichberechtigung im Sinne von Rosinenpickerei haben sich die Frauen ein gewaltiges Loch ins Knie geschossen. Wer diese Art Emanzipation will, muß es sich auch gefallen lassen, daß er sich knallhart den Anforderungen, denen Männer seit Jahrtausenden unterliegen, beugen muß. Argumente wie körperliche Unterlegenheit zählen da nicht.

Die Emanzipation hat für Männer einen sehr großen Vorteil. Sie haben es nicht mehr nötig, eine Frau zu versorgen oder sich gar zu binden. Den Haushalt wuppen sie alleine, auch als Alleinerziehende, und damit hat sich die Funktion der Frau erledigt. Für Sex, geistigen Austausch, Unternehmungen braucht heute niemand mehr eine feste Partnerin. Die kommen schon von alleine oder finden sich in Regionen, wo die Frau noch ein natürliches Selbstverständnis ihr Eigen nennen kann.

Ich suche mir die Frau aus, die mir gefällt und zu mir paßt. Mitanpacken müßte sie dann sowieso. Dann wird sich zeigen, wie ernst es ihr mit dem gelebten Emanzipationsgedanken wirklich ist.
 
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  • #49
Zu dem Thema habe ich eine kleine Anekdote. Vor gut 10 Jahren war ich mit einen Mann (damals etwa gleichaltrig) liiert. Auf die Frage nach Kinderplanung kam von ihm ...ich bleib zuhause beim Kind und meine Freundin (ich in dem Fall) soll arbeiten gehen. Er bezog sich in dem Fall auf die von den Frauen durchgesetzte Emanzipation. Es war ihm sehr ernst. Es hatte in dem Fall nichts mit dem Intellekt zu tun (er hat Abitur) sondern ganz einfach das Ausruhen auf dem Thema Emanzipation (letztendlich auf meinen Rücken). Seine Meinung war ... wenn ihr Frauen das wollt müsst ihr mit den Konsequenzen leben. Leider bezog sich das jedoch nur auf das Thema mit den Zuhausbleiben ... die Hausarbeit hätte ich dennoch alleine an der Backe gehabt.

Heute mit Abstand sehe ich viele Männer die es sich in der Hinsicht einfach passend machen und immer wenn es unangenehm wird dieses Thema auf den Tisch bringen.
Es wird sich gewunden und in einem Fort darauf ausgeruht. Nur in einen Punkt hat die Emanzipation leider nicht stattgefunden hinsichtlich meines Gehalts. Das ist weiterhin mager und es steht zu befürchten das ich im Alter Hunger leiden muß.
Bisher habe ich mich nicht vor der Arbeit gedrückt ...und dennoch frage ich mich manchmal wo Emanzipation stattgefunden haben soll?

W/41
 
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  • #50
Man kann für eine Gleichberechtigung auf juristischer Ebene sorgen, aber nicht politisch-ideologisch bis ins Privatleben hinein erzwingen.
Niemand, der wirklich emanzipiert ist, will einen anderen zu irgendwas zwingen. Emanzipation sollte für alle die gleichen Möglichkeiten schaffen, wenn man vom Biologischen absieht.

Jeder bringt seine Fähigkeiten ein, ohne die des anderen abzuwerten.
Genau so seh ich das auch, und das ist auf zwei verschiedenen Ebenen zu sehen. Einmal gesellschaftlich und einmal im Privaten.

Frauen sind von Natur aus so strukturiert, daß sie sich über einen Mann und Familie definieren.
Mit Verlaub und ich mein das nicht böse, aber das ist der größte Schwachsinn, den ein Mann denken kann.
 
  • #51
@49

Sie können es Schwachsinn nennen, aber die Erfahrungen beschreiben regelmäßig das Gegenteil. Der Kinderwunsch und die Familie stehen für die meisten Frauen an erster Stelle. Es gibt nur sehr wenige Frauen, die andere Prioritäten setzen. Mittlerweile sind sie auch dazu gezwungen, weil immer weniger Männer dazu bereit sind, sich auf dieses, auch finanzielle, Risiko einzulassen. Ich habe das auch nicht getan und ließ somit zwei zutiefstenttäuschte Frauen zurück. Ich bin hier keineswegs ein Einzelfall. Die Gesetzeslage läßt es einfach nicht zu.
 
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  • #52
Antwort 47
Frauen sind von Natur aus so strukturiert, daß sie sich über einen Mann und Familie definieren.
Sorry, aber ich werde den Teufel tun und mich über einen Mann definieren. Eine komplette Lachnummer! In meinem gesamten Umfeld gibt es keine einzige Frau, der es im Traum einfallen würde, sich über einen Mann zu definieren. In der Generation unserer Töchter schon mal gar nicht. Die müssen die lahmen Typen an der Uni - ihre Kommilitonen - ja fast überfallen, damit von denen mal ne Regung kommt, hab ich mir sagen lassen, und machen ansonsten konsequent ihr Ding. Bei dieser Vorstellung davon, wie Frauen angeblich strukturiert sind, kann man nur sagen: Game over! Angela Merkel, eine der mächtigsten Politiker der Welt, ist nicht so strukturiert und Hilary Clinton, die vielleicht demnächst Regierungschefin der USA wird, auch nicht. Da stehen die Männer doch eher im Hintergrund.
 
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  • #53
Der Kinderwunsch und die Familie stehen für die meisten Frauen an erster Stelle.
Das ist aber was ganz anderes, als als Frau von Natur aus so strukturiert zu sein, sich über einen Mann oder Familie zu definieren.
Kinderwunsch und Familie ist das, was man vielleicht als Frau und auch als Mann ! haben möchte. Und ich gebe Ihnen auch recht, wenn Sie sagen, dass viele Frauen sich versuchen, darüber zu definieren. Aber das klappt nicht, weil man nicht durch andere Menschen leben kann. Durch ein Kind vielleicht noch eine Weile, weil es sich ja auch nicht wehren kann, aber durch einen Mann klappt das nicht mit der Verwirklichung des Lebenssinns. Da tut mir der Mann auch leid.
Vielleicht war es nur eigenartig formuliert, aber kein Mann sollte sich zum Definitionsobjekt einer Frau machen und keine Frau wird glücklich damit, sich über Beziehungen oder Männer zu definieren. Und sie sind auch bestimmt nicht von Natur aus so strukturiert.
 
  • #54
Hi ihr,
@Lena1984, genau dass meine ich nämlich auch, was du im 2ten Absatz beschrieben hast.
Ganz klar waren dass die völlig falschen Muster in der Nachkriegszeit, was die Rechte und Pflichten der Frau angeht. Nur denke ich dass aufgrund der wahnsinnigen Möglichkeiten der Frau heute, das klassische Familienleben (nicht Frau am Herd, Mann auf der Arbeit), sondern Familie Vater, Mutter, Kind mit welchen Aufgabenverteilungen auch immer, immer mehr in den Hintergrund rückt. Klar kann Frau auch alleinerziehend. Mann genauso (Bsp. Von Halbtrocken). Aber wollen wir alle Patchwork, Alleinerziehend, zunehmend mehr Singlehaushalte oder fehlt uns da vielleicht nicht doch eine Konstante im Leben?
Lg Habby m 25

@ Habby,
Absolut. Ich frage mich, ob es gut ist, wenn zwischen den Geschlechtern weiterhin dieser "Kampf" ausgetragen wird und es dadurch kaum noch Familien gibt. Woher kommt eigentlich diese Aggression (teilweise auch hier im Forum)?? Was meinst du?

So viele Alleinerziehende, die häufig sogar ohne Unterstützung der Großeltern dastehen. Die Kinder sind oft unterfordert und die AE-Mamis & -Papis überfordert... stocken mit Hartz4 auf und versorgen die Kids, wobei sich ihr Rentenanspruch mit jedem Jahr der Teilzeitarbeit verringert. Familie wird von Frauen und Männern immer mehr als "finanzielles Risiko" angesehen. Früher war man stolz auf seinen Nachwuchs, auch wenn er einem die Haare vom Kopf gegessen hat. Heute ist jeder nur auf die Absicherung seiner Finanzen bedacht, wo liegt dafür die Ursache, mal ganz naiv gefragt?

(w30)
 
  • #55
@ Habby,
Absolut. Ich frage mich, ob es gut ist, wenn zwischen den Geschlechtern weiterhin dieser "Kampf" ausgetragen wird und es dadurch kaum noch Familien gibt. Woher kommt eigentlich diese Aggression (teilweise auch hier im Forum)?? Was meinst du?

So viele Alleinerziehende, die häufig sogar ohne Unterstützung der Großeltern dastehen. Die Kinder sind oft unterfordert und die AE-Mamis & -Papis überfordert... stocken mit Hartz4 auf und versorgen die Kids, wobei sich ihr Rentenanspruch mit jedem Jahr der Teilzeitarbeit verringert. Familie wird von Frauen und Männern immer mehr als "finanzielles Risiko" angesehen. Früher war man stolz auf seinen Nachwuchs, auch wenn er einem die Haare vom Kopf gegessen hat. Heute ist jeder nur auf die Absicherung seiner Finanzen bedacht, wo liegt dafür die Ursache, mal ganz naiv gefragt?

(w30)

Die Diskrepanzen hier im Forum sind mir auch schon aufgefallen und ich bin erst seit 01.01. hier zugange. Ich denke dass das auch vllt ein wenig das alltägliche Leben wiederspiegelt. Mann und Frau misst sich ständig aneinander und jeder geht dann letztendlich seinen Weg wiel die Reibung im zwischenmenschlichen Bereich doch zu groß wird.
Keiner ist auf den anderen angewiesen. Der andere wird an und für sich nur zur Fortpflanzung benötigt und nicht für ein glückliches Leben.
Wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind suchen wir alle die große Liebe und tun tagtäglich alles um unseren Marktwert im Sinne von Attraktivität möglichst hoch zu halten/zu eröhen.
Das kinderlose Leben mag an und für sich bequem und auch schön sein, ich möchte später aber nicht auf meinen Stammbaum schauen wollen mit der Gewissheit, dass nach mir nichts mehr kommt.
Ich möchte auch mal Kinder haben und großziehen und die Voraussetzungen dafür sind gut (Bis auf die fehlende Partnerin).
Wir haben laut einer Studie mehr Freizeit denn je, beschäftigen uns aber auch mit immer mehr Dingen, weil uns immer mehr möglich ist, was uns wiederum die Zeit nimmt für die wirklich wichtigen Dinge wie Liebe/Beziehung/Familie. Nicht immer größer/toller/reicher usw. sind die Dinge die uns weiterbringen. Die Besinnung auf das Einfache, auf das Natürliche fernab von Glamour und Ruhm machen uns glücklich und zufrieden. Mir wird dass in letzter Zeit mehr und mehr bewusst. Ich bin froh dass mir das schon in so jungen Jahren gelingt und beneide manch doppelt so alte Person bei Leibe nicht.

Lg Habby m25
 
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  • #56
Das kinderlose Leben mag an und für sich bequem und auch schön sein, ich möchte später aber nicht auf meinen Stammbaum schauen wollen mit der Gewissheit, dass nach mir nichts mehr kommt.
Ich möchte auch mal Kinder haben und großziehen und die Voraussetzungen dafür sind gut (Bis auf die fehlende Partnerin).
Prima, dann ist ja die Bereitschaft da, von Anfang an viel Zeit in die Kindererziehung zu stecken und als Vater wie Mutter im Beruf kürzer zu treten. So gehts und es kommt von den Kindern sehr viel zurück!
 
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  • #57
Was ich bei vielen Paaren beobachte, ist, dass viele Männer Emanzipation missverstehen: Die Partnerin zum Essen einladen oder ihr ein kleines Geschenk machen? -Wozu, sie verdient ja ihr eigenes Geld. Der Frau helfen einen Ikea-Schrank aufzustellen oder schwere Taschen schleppen? -Das kann sie selbst. Putzen oder Kinder erziehen?- Frauenarbeit. Das Geld nach Hause bringen, während sich die Frau um Haushalt und Kinder kümmert? -Niemals, in Zeiten der Emanzipation!
Derweil gehen die Herren ungehindert ihren Interessen nach und verbringen viel freie Zeit mit Freunden beim Sport, beim Zocken am Computer oder bei Mutti zum Kaffee.
Die Emanzipation hat in diesen Fällen ihr Ziel verfehlt.
 
  • #58
Was ich bei vielen Paaren beobachte, ist, dass viele Männer Emanzipation missverstehen: Die Partnerin zum Essen einladen oder ihr ein kleines Geschenk machen? -Wozu, sie verdient ja ihr eigenes Geld. Der Frau helfen einen Ikea-Schrank aufzustellen oder schwere Taschen schleppen? -Das kann sie selbst. Putzen oder Kinder erziehen?- Frauenarbeit. Das Geld nach Hause bringen, während sich die Frau um Haushalt und Kinder kümmert? -Niemals, in Zeiten der Emanzipation!
Derweil gehen die Herren ungehindert ihren Interessen nach und verbringen viel freie Zeit mit Freunden beim Sport, beim Zocken am Computer oder bei Mutti zum Kaffee.
Die Emanzipation hat in diesen Fällen ihr Ziel verfehlt.

Die Frage ist, was man unter Emanzipation versteht.

Wenn man unter Emanzipation versteht, Männer zu Angestellten
von Frauen zu machen, dann hat die Emanzipation ihr Ziel verfehlt
(So war das ursprünglich mal gedacht. Deswegen sprechen sie auch
von "Ziel verfehlt")

Zur Emanzipation der Frau gesellte sich ein wenig zeitversetzt die
Emanzipation des Mannes. (oh Wunder).

Die Frauen schnitten sich damit ins eigene Fleisch.

Die Frauenwelt dachte, wir emazipieren uns (mehr Rechte),
aber der Mann soll bitteschön die alte Rolle (und dessen Pflichten)
beibehalten. Schön den Versorger und Gentlemen spielen.
(Diese Denkweise schimmert hier im Forum öfter zwischen den Zeilen durch)

Es hat seinen Grund, warum 90% der Threads hier von Frauen eröffnet werden.

Nur leider emanzipierte sich der Mann mit und so entledigt er sich
seiner ursprünglich angedachten Pflichten (nachdem ihm die Rechte genommen wurden).

Deswegen wollen viele Männer sich nicht mehr fest binden (zumindest die Begehrten)
Früher mussten sie es, heute haben sie durch den von Frauen geöffneten Partnermarkt (Und die Befreiung der Frau) immer wieder neuen Nachschub. Warum solte man freiwillig als Mann in das alte Rollenbild fallen?
 
G

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  • #59
Zur Emanzipation der Frau gesellte sich ein wenig zeitversetzt die
Emanzipation des Mannes. (oh Wunder).

Die Frauen schnitten sich damit ins eigene Fleisch.

Die Frauenwelt dachte, wir emazipieren uns (mehr Rechte),
aber der Mann soll bitteschön die alte Rolle (und dessen Pflichten)
beibehalten. Schön den Versorger und Gentlemen spielen.

Frauen, zumindest die in Europa, haben zu Beginn der früheren Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts erreicht, dass Frauen an Wahlen teilnehmen durften und Gymnasien und Universitäten besuchen durften. Frauen, die Großes z. B. in den Naturwissenschaften geleistet haben, werden heute noch nicht so gewürdigt wie ihre männlichen Kollegen.

Ende der 1960er Jahre begann die neue Frauenbewegung bei der es nicht nur darum ging, den öffentlichen Raum wie die Männer besetzen zu können, sondern es ging dann um die sexuelle Gleichberechtigung, z. b. die dollen Minnas in Amsterdam haben symbolisch ihre Büstenhalter verbrannt. Bei der Emanzipation geht es natürlich auch um die Verantwortung für Kinder und die nachfolgenden Generationen - auch Bigger wird vielleicht irgendwann mal einen Altenpfleger brauchen, der von einer Frau geboren wurde. Es geht darum, dass Frauen das Selbstbestimmungsrecht für ihren Körper und ihren Sex haben. Es geht darum, dass sie als Menschen mit Männern gleich gestellt werden. Warum sollten sie auch, weil sie die Kinder gebären und damit den Fortbestand der Menschheit ermöglichen, Menschen zweiter Klasse unter den Männern sein? Dass sich damit das Geschlechterverhältnis ändert, ist doch völlig klar. Was wäre denn die Alternative gewesen? Frauen in der traditionellen Rolle gefangen? Jeder UN-Bevölkerungsbericht kann belegen, dass auf jedes Bildungsprogramm für Mädchen und Frauen in den Entwicklungsländern eine Senkung der Geburtenrate folgt. Die Frauen machen bald weltweit ihr eigenes Ding. Und damit ändert sich das Leben der Männer. Aufhalten kann das niemand. Für Männer, die damit nicht klar kommen: Game Over!
 
  • #60
@bigger: erzähle mir doch mal, welche Rechte den Männern genommen wurden?

Eigentlich geht es den Männer doch so gut wie nie: sie müssen die Last der Versorgung der Familie nicht mehr allein tragen (was ich begrüßenswert finde), müssen Frauen nicht helfen, die Wasserflaschen hochzutragen (siehe Gast 56), können Sex ohne Hochzeit haben und wenn sie Kinder in die Welt setzen muss die Mutter der Kinder nach dem 3. Lebensjahr des Kindes wieder Vollzeit arbeiten.

Constanze, baut ihre ikea-Schränke liebend gern selbst auf
 
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