• #151
Hier der Fs,
Vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge. Leider sind die letzten Beiträge schon ein Stück von der Ausgangsfrage entfernt.
Die Antworten haben mich insgesamt aber schon ein wenig weitergebracht.

Lg Habby
 
  • #152
Es gibt auch genügend Frauen, die gar keine Führungsposition wollen, auch wenn Medien und Politik stets was anderes behaupten und ständig die bösen Männer dafür verantwortlich machen, die den ambiotionierten Damen macho-mäßig Steine in den Weg legen würden. Viele Frauen wollen wegen der Familie keine Führungsposition, andere haben schlicht keine Lust auf so viel Verantwortung, ständige Konflikte und Stress ohne Ende. Das ist letztendlich ein Verlust an Lebensqualität, sowas muss ich mir nicht geben.
 
G

Gibson

Gast
  • #153
Ich persönlich kann mich nicht beschweren. Das Leben ist extrem einfach geworden, vorausgesetzt man hat einen vernünftigen Beruf und vielseitige Interessen. Man trifft interessante Menschen, kann sich Off-/Online über Gott und die Welt unterhalten, und sich auf jede nur erdenkliche Weise ablenken.
So ein Leben hätte ich in den 50ern sicher nicht führen können. Meine Familie und/oder die Gesellschaft hätten mich direkt(Verkupplung) oder indirekt(sozialer Druck) in die Ehe gedrängt.
Daher von mir ein großes "Daumen-hoch" an die Emanzipation!

Gruß
m(38)
 
  • #154
Es gibt auch genügend Frauen, die gar keine Führungsposition wollen, auch wenn Medien und Politik stets was anderes behaupten und ständig die bösen Männer dafür verantwortlich machen, die den ambiotionierten Damen macho-mäßig Steine in den Weg legen würden. Viele Frauen wollen wegen der Familie keine Führungsposition, andere haben schlicht keine Lust auf so viel Verantwortung, ständige Konflikte und Stress ohne Ende. Das ist letztendlich ein Verlust an Lebensqualität, sowas muss ich mir nicht geben.

DAS gibt den entscheidenden Hinweis, neben Berufswahl, Teilzeit und ähnlichen Erklärungen, die vom sog. "Gender Pay Gap" von angeblich 22% sowieso schon nur noch 7% übrig lassen:

Hier wird Chancengerechtigkeit und Wahlfreiheit verwechselt mit Ergebnisgleichheit. Diese Ideologinnen und ihre unreflektierten Nachschwätzerinnen (sorry, das musste eben gerade mal sein) werden erst ruhen, wenn alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern eingeebnet sind. Erreicht werden kann das aber nur über eine massive Benachteiligung leistungsbereiter und -fähiger Männer. Falls die nicht aufwachen und sich zu wehren beginnen - was mich nicht überraschen würde, kenne ich doch aus meinem eigenen Bereich keine Benachteiligung von Frauen ihres Geschlechts wegen. Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: ich bin froh um jede Frau, die was kann und was will - und fördere diese mindestens (!) so wie einen fähigen Mann als Mitarbeiter.

Dazu benötige ich keine staatlichen Eingriffe.
 
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Gast

Gast
  • #155
Ich persönlich kann mich nicht beschweren. Das Leben ist extrem einfach geworden, vorausgesetzt man hat einen vernünftigen Beruf und vielseitige Interessen. Man trifft interessante Menschen, kann sich Off-/Online über Gott und die Welt unterhalten, und sich auf jede nur erdenkliche Weise ablenken.
So ein Leben hätte ich in den 50ern sicher nicht führen können. Meine Familie und/oder die Gesellschaft hätten mich direkt(Verkupplung) oder indirekt(sozialer Druck) in die Ehe gedrängt.
Daher von mir ein großes "Daumen-hoch" an die Emanzipation!

Gruß
m(38)

Das Bild eines ewigen von Blüte zu Blüte hüpfenden Junggesellen, der Verantwortung scheut und sich nicht festlegen kann, ist in der Berufswelt, besonders in den oberen Etagen, noch heute ein ziemliches Stigmata. Der Ehemann und Familienvater wird nur nur wegen des Sozialplans bei der Beförderung dem ewigen Singlemann vorgezogen. Beständigkeit, Loyalität, Arbeitswillen, Verantwortung und auch die Fähigkeit, das Ego ohne großes Nachtragen auch mal herunterzufahren verbindet man noch heute in so gut wie allen Firmen und Branchen mit einem Topmann und diese Fähigkeiten verbindet man eben nicht mit dem Junggesellen. Ansonsten ist die Emanzipation auf halber Strecke stehen geblieben und es muss sich noch viel tun in Richtung Anti-Frauendiskriminierung und Frauenschutz.
 
  • #156
Beständigkeit, Loyalität, Arbeitswillen, Verantwortung und auch die Fähigkeit, das Ego ohne großes Nachtragen auch mal herunterzufahren verbindet man noch heute in so gut wie allen Firmen und Branchen mit einem Topmann ...

Ganz nebenbei haben Sie damit auch einen Grund dafür benannt, weshalb Frauen sich trotz etwaiger fachlicher Qualifikation oft trotzdem nicht für Leitungspositionen anbieten. Denn "Beständigkeit, Loyalität, Arbeitswillen, Verantwortung und auch die Fähigkeit, das Ego ohne großes Nachtragen auch mal herunterzufahren," sind auch nicht unbedingt die Eigenschaften, die die Allgemeinheit mit weiblichen Chefs assoziert.

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass selbst viele Frauen viel lieber mit Männern bzw. männlichen Chefs arbeiten.

Und da Sie ausführen, dass eine "gläserne Decke" für Singlemänner existiert ("Stigmata"), müssten eigentlich alle Quotenbefürworter hier eine Quotenregelung für Singlemänner fordern.

Ansonsten ist die Emanzipation auf halber Strecke stehen geblieben und es muss sich noch viel tun in Richtung Anti-Frauendiskriminierung und Frauenschutz.

Solange die Statistiken wie z.B. Lebenserwartung, Arbeitsunfalltote, Selbstmordquote, Tote bei Auslandseinsätzen, Opfer von Gewalttaten, Gefängnisquote, Obdachlosenquote, ... zu Lasten des Mannes ausgehen, ist Ihre Schlussfolgerung nicht naheliegend.

Die ganzen Frauen-Pamperungen schaden meiner Meinung nach den Frauen zudem viel mehr, als sie ihnen nutzen. Wenn für Frauen z.B. in Tiefgaragen 10% eigene Frauenparkplätze eingerichtet werden (z.B. § 2 GarVO SH), obwohl Opfer von Gewalttaten (Raub, Mord, Körperverletzung, Sexualdelikte) nach der BKA Kriminalstatistik mehrheitlich Männer sind (ca. 60:40), dann fördern derartige Frauen-Pampers-Gesetze keine Akzeptanz. Sie bekräftigen vielmehr das Bild, dass Frauen wie Kinder und Behinderte schwächer und hilfsbedürftiger sind. Wie soll mann denn da Frauen noch ernsthaft auf einer "Augenhöhe" wahrnehmen, wenn diese dauernd nach "Schutz" schreien und dauernd selbst als Opfer sehen?
 
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Gast

Gast
  • #157
Solange die Statistiken wie z.B. Lebenserwartung, Arbeitsunfalltote, Selbstmordquote, Tote bei Auslandseinsätzen, Opfer von Gewalttaten, Gefängnisquote, Obdachlosenquote, ... zu Lasten des Mannes ausgehen, ist Ihre Schlussfolgerung nicht naheliegend.
Was Obdachlosigkeit und Auslandseinsätze angeht, wird die Statistik eindeutig einen Männeranteil verzeichnen. Aber die Selbstmordquote und die Lebenserwartung sind zwei Dinge, die eventuell daran liegen, dass Männer keinen oder nur schweren Zugang zu ihrem Gefühlsleben haben, sich schnell als Versager fühlen, weil sie ihre Ansichten über "den Mann in der Gesellschaft" nicht korrigieren können, sich nicht unterordnen können, wenn das klüger wäre, und weil sie nie zum Arzt gehen. Das haben sie selber in der Hand und das ist was ganz anderes, als diskriminiert zu werden aufgrund des Geschlechts.

Opfer von Gewalttaten? Wie sollte da die Statistik aussagen, dass es mehr Männer sind als Frauen? Schon allein, wenn man Vergewaltigungen ansieht oder häusliche Gewalt. Wobei ich bei letzterem denke, dass viele Männer sich nicht trauen, sich Hilfe zu verschaffen. Da sehe ich in der Tat Handlungsbedarf und Aufklärungsbedarf, sowie bei ihren Rechten, was die Kinder angeht.

Die ganzen Frauen-Pamperungen schaden meiner Meinung nach den Frauen zudem viel mehr, als sie ihnen nutzen. Wenn für Frauen z.B. in Tiefgaragen 10% eigene Frauenparkplätze eingerichtet werden (z.B. § 2 GarVO SH), obwohl Opfer von Gewalttaten (Raub, Mord, Körperverletzung, Sexualdelikte) nach der BKA Kriminalstatistik mehrheitlich Männer sind (ca. 60:40)
Wieso schadet DAS den Frauen?
Ich weiß nicht, was in diese Statistik einfließt. Man sollte sich vielleicht auch mal vor Augen halten, dass es durchaus Männer sind, die sich in kriminelle Machenschaften verstricken, die da eine Gewalttat erfahren.

Zitat von xyz74:
Denn "Beständigkeit, Loyalität, Arbeitswillen, Verantwortung und auch die Fähigkeit, das Ego ohne großes Nachtragen auch mal herunterzufahren," sind auch nicht unbedingt die Eigenschaften, die die Allgemeinheit mit weiblichen Chefs assoziert.
Das nimmt sich geschlechtermäßig nichts. Ich denke, wenn 50% der Chefs Frauen wären, wäre da dieselbe Flachzangenquote wie bei den schlechten Männern als Chefs.
 
  • #158
Das ist doch das Problem, was man mit den Genderisten hat. Aus Gleichberechtigung wird inzwischen Gleichstellung. Gleichberechtigung hat mit Chancengleichheit zu tun. Diese Chancen muß man auch wahrnehmen. Gleichstellung bedeutet auf eine Stufe stellen ohne Rücksicht auf die Qualifikationen. Deswegen wurde die Quote eingeführt. Unter diesen Bedingungen kann man Frauen nicht mehr ernstnehmen.

Wer Gleichstellung fordert, braucht Quoten, da es mit Qualifikation oder Eignung nicht geklappt hat.

Wie schon geschrieben wurde, lehnen die meisten Frauen Frauen als Entscheider oder Vorgesetzte ab. Norwegen hat sich davon verabschiedet, weil es nicht gebracht hat. Schweden hat sich davon fast schon unbemerkt verabschiedet.

In höhrere Positionen gepampert zu werden hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Mit der gesetzlich verordneten Gleichstellung wurde der Irrsinn noch getoppt.

Bei uns in der Firma gab es tatsächlich eine Anweisung, neben den Frauenparkplätzen: man solle die Kolleginnen beim Gang in die Tiefgarage begleiten. Die Frauen haben das von sich aus abgelehnt, weil sie eben nicht als schutzbedürftige Wesen betrachtet werden wollten. Ein schutzbedürftiges Wesen eignet sich auch nicht sonderlich für Führungsaufgaben.
 
  • #159
Opfer von Gewalttaten? Wie sollte da die Statistik aussagen, dass es mehr Männer sind als Frauen?

Gucken Sie sich doch einfach mal die BKA Kriminalstatistik an. Danach waren z.B. im Jahr 2013 Opfer von Körperverletzungsdelikten zu 71,6% Männer und zu 28,4% Frauen. Auf alle Gewalttaten (Raub, Mord, Körperverletzung, Sexualdelikte, Freiheitsdelikte) betrachtet sollen nach der Statistik 2013 zu 59,4% die Opfer männlich und zu 40,6% weiblich gewesen sein.

Demnach wären somit eher Männerparkplätze gerechtfertigt. Stellen Sie sich mal vor, wie die Frauen dann reagieren würden?


Ganz einfach. Die staatlichen Frauenbevorzugungen verstärken in der Allgemeinheit das Bild, dass Frauen eben gerade nicht zu gleichen Leistungen fähig sind, sondern wie kleine Kinder gepampert werden müssen.
Solche Vorschriften führen zu weniger Akzeptanz zwischen den Geschlechtern und somit zu einem schlechteren Klima untereinander, da Männer Frauen vermehrt nur noch als Rosinenpicker wahrnehmen, die keine eigene Verantwortung übernehmen wollen. Eben wie herumheulende kleine Kinder.
Und noch eines: Als ich zwangsweise zur Bundeswehr 1 Jahr eingezogen wurde, wurde diese Ungleichbehandlung auch damit begründet, dass Frauen allgemein doch angeblich mehr im Haushalt und Kindererziehung tun würden. Da ich mein Jahr abgeleistet habe, dürfte ich nach dieser Logik somit jetzt staatlich gewollt gegenüber der Frau einfordern, dass sie mehr im Haushalt zu tun habe. Denn, wenn ich meinen Teil (Zwangsdienst) geleistet habe, darf ich auch den Teil der Frauen (Mehrarbeit im Haushalt) einfordern. Und solange Frauen sich daher nicht für die Abschaffung der wirlichen Ungleichbehandlung in Art. 12a GG einsetzen, gibt es für Gleichberechtigung im Haushalt eigentlich gar keine Rechtfertigung.
Auch diese Vorschrift verstärkt im Übrigen wieder das Bild, dass Frauen zu gleichen Leistungen nicht in der Lage sind. Denn die Drecksarbeit (z.B. Landesverteidigung unter erhöhten Lebensrisiken) soll dann doch wieder nur von den Männern gemacht werden.
 
  • #160
Das haben sie selber in der Hand und das ist was ganz anderes, als diskriminiert zu werden aufgrund des Geschlechts.

Woher wollen Sie wissen, dass das nicht auch eine Folge von Geschlechterdiskriminierung ist? Behaupten nicht gerade die Genderisten, dass die Gesellschaft einen zu das macht, was man ist? Wieso fühlen sich denn Männer eher als Versager oder haben schwerer Zugang zu ihrem Gefühlsleben? Es sind doch gerade die Frauen, die Männer, die "Schwäche" zeigen, in der Partnerwahl aussortieren und somit Männer dazu erziehen, stark und erfolgreich sein zu müssen.

Stellen Sie sich vor, die Selbstmordquote würde anders herum aussehen? Würden Sie dann auch sagen, dass die Frauen selbst schuld seien? Wäre das dann nicht widerliches "Victim blaming"?

Indem Sie behaupten, dass Männer selbst für ihre Selbstmordquoten verantwortlich seien, sagen Sie im Übrigen auch, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, was dann auch z.B. die unterschiedliche Verteilung der Vorstandsposten rechtfertigen könnte. Denn Männer scheinen in ihrem Leben viel eher zu Risiken bereit zu sein und wer viel riskiert, kann sehr viel gewinnen oder eben auch sehr viel verlieren. So lässt sich dann auch erklären, weshalb Männer sowohl bei den Vorstandsposten als auch bei der Selbstmord- bzw. Obdachlosenquote vorne liegen.
Auch lässt sich so erklären, dass in der Weltspitze des Schachs oder des Pokers quasi keine Frauen vorhanden sind.

Wenn Männer also für ihre negativen Statistiken selbst verantwortlich sein sollen, sind sie es auch für ihre positiven Statistiken.

Oder anders ausgedrückt, wenn die positiven Statistiken (Vorstandsposten) ein angeblicher Beweis für Geschlechterdiskriminierung sein soll, dann sind es genauso die negativen Statistiken (Selbstmord, Obdachlosenquote).

Und wer nur einen Teil davon durch Quoten angleichen will, begeht übelste Rosinenpickerei.
 
  • #161
Um einen Punkt von xyz74 aufzugreifen:
Frauen wurden nicht zur damaligen allgemeinen Wehrpflicht eingezogen. Das hatte sehr viele Gründe, die auch mit den körperlichen und psychischen Anforderungen zu tun haben. Von Männern wird sehr viel mehr verlangt bzw. erwartet.

Seit die inzw. Freiwlligenarmee der Bundeswehr um Frauen wirbt, wurden die Eignungsnormen und Anforderungen bei Gefechtsübungen aber nur für deutlich Frauen gesenkt. Männliche Rekruten werden dazu angehalten, den weiblichen Rekruten über die Übungshindernisse zu helfen. Die Normen wurden ermittelt und gelten als Mindestmaßstab für die Gefechtserstüchtigung. Alles darunter ist im Ernstfall untauglich.

Im Konfliktfall macht der Gegner keinen Unterschied zw. männlichen und weiblichen Soldaten.

Ich habe bisher noch keine Frau gesehen, die in der Lage war, strategisch wichtige Entscheidungen zu treffen, ohne zuvor einen Mann gefragt zu haben. Männer müssen es täglich und gehen das Risiko ein, daß es die falsche Entscheidung war. Dafür gehen sie ein persönliches Risiko ohne Rückendeckung ein. Wenns falsch läuft, gelten sie bei Frauen als Versager. Wenn Frauen mal wirklich wichtige Entscheidungen mit den dazugehörigen Folgen verantworten sollen, zögern und zaudern sie. Bestes Beispiel ist die Bundeskanzlerin, die als gelernte Physikerin eigentlich in der Lage sein sollte, analytisch zu denken und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Der Vorwurf der Rosinenpickerei ist berechtigt. Frauen sollen politisch gewollt an dem teilhaben, was Männer erarbeitet haben.

Die Wenigsten kennen wahren Hintergründe des Emanzipationsgequatsches. Die Wirtschaft brauchte weitere Konsumenten. Der Staat weitere Steuerzahler.
 
G

Gast

Gast
  • #162
Das ist doch das Problem, was man mit den Genderisten hat. Aus Gleichberechtigung wird inzwischen Gleichstellung. Gleichberechtigung hat mit Chancengleichheit zu tun. Diese Chancen muß man auch wahrnehmen. Gleichstellung bedeutet auf eine Stufe stellen ohne Rücksicht auf die Qualifikationen. Deswegen wurde die Quote eingeführt. Unter diesen Bedingungen kann man Frauen nicht mehr ernstnehmen.
Nein!
Die Quote bedeutet NICHT, dass man die schlechter qualifizierte Frau einstellt! Wenn ein Mann besser geeignet ist, wird er eingestellt. Das ist so und wird immer falsch verbreitet, dass jetzt schlechtere Frauen den guten Männern vorgezogen werden. So ist das nicht festgesetzt worden.

Die Quote bedeutet, dass bei GLEICHER Qualifikation die Frau genommen werden sollte.
 
  • #163
Nein!
Die Quote bedeutet NICHT, dass man die schlechter qualifizierte Frau einstellt! Wenn ein Mann besser geeignet ist, wird er eingestellt. Das ist so und wird immer falsch verbreitet, dass jetzt schlechtere Frauen den guten Männern vorgezogen werden. So ist das nicht festgesetzt worden.

Die Quote bedeutet, dass bei GLEICHER Qualifikation die Frau genommen werden sollte.

Das ist doch unlogisch. Wenn es so sein soll wie Sie schreiben, bedarf es keiner Quote. Wie soll ich denn eine Quote erfüllen, wenn alles Bewerberinnen nicht an die Qualifikation der männlichen Bewerber heranreichen?


Zumindest bei Ausschreibungen im Öffentlichen Dienst gibt es heute schon die Bevorzugung der Frau bei gleicher Qualifikation. Dafür bedarf es keiner Quote.

Die Quote dient quasi als Platzhalter für Frauen. Dazu gab es schon genügend Fragen seitens der DAX-Unternehmen. Z. B. was sei, wenn die Quote nicht erfüllt werden kann. Antwort der Politik: dann werden eben soviele Aufsichtsratsposten entfernt bis die Quote stimmt.
 
  • #164
Um einen Punkt von xyz74 aufzugreifen:
Frauen wurden nicht zur damaligen allgemeinen Wehrpflicht eingezogen. Das hatte sehr viele Gründe, die auch mit den körperlichen und psychischen Anforderungen zu tun haben. Von Männern wird sehr viel mehr verlangt bzw. erwartet.

Seit die inzw. Freiwlligenarmee der Bundeswehr um Frauen wirbt, wurden die Eignungsnormen und Anforderungen bei Gefechtsübungen aber nur für deutlich Frauen gesenkt. Männliche Rekruten werden dazu angehalten, den weiblichen Rekruten über die Übungshindernisse zu helfen. Die Normen wurden ermittelt und gelten als Mindestmaßstab für die Gefechtserstüchtigung. Alles darunter ist im Ernstfall untauglich.

Im Konfliktfall macht der Gegner keinen Unterschied zw. männlichen und weiblichen Soldaten.

Ich habe bisher noch keine Frau gesehen, die in der Lage war, strategisch wichtige Entscheidungen zu treffen, ohne zuvor einen Mann gefragt zu haben. Männer müssen es täglich und gehen das Risiko ein, daß es die falsche Entscheidung war. Dafür gehen sie ein persönliches Risiko ohne Rückendeckung ein. Wenns falsch läuft, gelten sie bei Frauen als Versager. Wenn Frauen mal wirklich wichtige Entscheidungen mit den dazugehörigen Folgen verantworten sollen, zögern und zaudern sie. Bestes Beispiel ist die Bundeskanzlerin, die als gelernte Physikerin eigentlich in der Lage sein sollte, analytisch zu denken und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Der Vorwurf der Rosinenpickerei ist berechtigt. Frauen sollen politisch gewollt an dem teilhaben, was Männer erarbeitet haben.

Die Wenigsten kennen wahren Hintergründe des Emanzipationsgequatsches. Die Wirtschaft brauchte weitere Konsumenten. Der Staat weitere Steuerzahler.

Habe ich noch nie so betrachtet....ist aber größenteils richtig!

Mir geht es im professionellen Umgang mit stark (=überwiegend) mit Frauen besetzten Behörden (Ordnungsämter, Bauaufsicht, Grünflächenämter, einschließlich deren Leiterinnen ) sehr ähnlich. Sie sind durchschnittlich nicht sehr entschlussfreudig und ziehen Entscheidungsprozesse in die Länge. Meistens (aber nicht immer) funktioniert das mit Männern besser... sagen auch meine weiblichen Mitarbeiterinnen.
 
  • #165
Nein!
Die Quote bedeutet NICHT, dass man die schlechter qualifizierte Frau einstellt!

Doch, das kann eine Quote auch bedeuten. Wenn z.B. in Dax-Vorständen eine Frauenquote von 30% vorgeschrieben wird, ist die Frau auch dann vorzuziehen, wenn qualifiziertere Männer vorhanden sind (alternativ muss die Stelle leer bleiben).

Und, wenn man die Anforderungen für Frauen bei der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr ... drastisch nach unten absenkt, dann werden auch dort nicht nur lediglich gleich qualifizierte Frauen den Männern vorgezogen. Und da gerade in diesen Berufsgruppen das Team oft nur so gut wie das schwächste Glied sein kann, erfolgt dieses auf Kosten der anderen. Wie Dogbert nämlich ausführt, müssen dann die Männer die Frauen z.B. über die Hindernisbahn helfen, weil sie alleine mit dem Gepäck nicht über die Hinderniswand klettern können.
Ich würde auch vermuten, dass beim Marsch nahezu keine Frau das MG oder die Panzerfaust für die Gruppe tragen wird, so dass das dann unter den verbliebenden Männern aufzuteilen ist. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, dass Frauen überhaupt auch nur ihr eigenes Gewehr nebst Vollgepäck tragen.

Wenn die Armee sich im Ernstfall daher nicht selbst mit unnötigen Ballast schwächen will, bleibt ihr überhaupt nichts anderes übrig, als Frauen nur in den beschützteren Bereichen einzusetzen und weiterhin nur die Männer in den gefährlichen Bereichen zu schicken. So ist dann auch zu erklären, weshalb z.B. im Bundeswehreinsatz in Afghanistan ausschließlich nur männliche Soldaten gefallen sind.

Und so werden Frauen halt eher wie Ballast wahrgenommen, die nur in den angenehmeren Bereichen eingesetzt werden können und diese Tätigkeiten daher entsprechend weniger den Männern zur Verfügung stehen, die die eigentliche Arbeit zu leisten und die riskanten Tätigkeiten alleine zu übernehmen haben.

Und obwohl Männer auch weiterhin mehr leisten müssen und die größeren Risiken zu übernehmen haben, erhalten Frauen für ihre angeblich gleichen Leistungen trotzdem den gleichen Sold.

Aber so ist das halt mit dem Rosinenpicken (= Anpassung nur der Vorteile, aber keine Anpassung der Gefahren bzw. in der Statistik der gefallenden Soldaten oder Arbeitsunfalltoten).
 
  • #166
Nachtrag an Gastantwort #163:
Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, wie die DAX-Unternehmen das Quotenproblem umgehen werden. Es werden schlicht die Gattinnen oder weibliche Familienmitglieder der amtierenden Aufsichtsräte eingetragen. Diese lassen sich bei der Amtsführung von den eigentlichen Posteninhabern vertreten.

Diese Quote wurde auch nur eingeführt, um ausgemusterte Politikerinnen in gehobene Positionen unterzubringen. Verkauft wird sie als weiterer Schritt zur "Gleichberechtigung". Es geht hier um gerademal max. 200 Posten, die auch von einer Person mehrfach besetzt werden können. Ich habe noch keine ausgemusterte Politikerin gesehen, die nach ihrer Politikerkarriere Fuß in der freien Wirtschaft fassen konnte.
 
G

Gast

Gast
  • #167
Ganz einfach. Die staatlichen Frauenbevorzugungen verstärken in der Allgemeinheit das Bild, dass Frauen eben gerade nicht zu gleichen Leistungen fähig sind, sondern wie kleine Kinder gepampert werden müssen.
Das stimmt. Allerdings ist das Frauenbild in den Köpfen von Männern und auch Frauen! größtenteils von vornherein so, dass Frauen nicht zu der gleichen Leistung fähig sind.
Ich kann ein Lied davon singen, da ich Physik studiert habe. Ich habe Mathestudentinnen kennengelernt, die derart diskriminierend von Professoren behandelt wurden, "nur" weil sie eine Frau waren. Ich weiß nicht, womit dieser Professor meinte zu denken. Trotzdem waren diese diskriminierenden Lehrkräfte in der Lage, Frauen anzubaggern oder von ihnen Bestätigung durch Flirten zu holen.
Es ist ein einziger Frust, wenn man zusammen mit einem Mann eine Arbeit abgeben muss, die richtig gut ist, und zwar wegen einem selbst, und dann der Mann für kompetenter gehalten wird. Ich habe erlebt, dass ein Mann, der drei falsche Sachverhalten vernuschelt präsentiert hat, für kompetenter gehalten wurde als die Frau, die wirklich verbissen ihr Wissen präsentieren musste, um wahrgenommen zu werden.
Ich habe auch erlebt, dass in den Köpfen mancher Profs eine Frau in diesem Studium einfach nicht ernstgenommen wird, sondern ihr einfach unbewusst unterstellt wird, dass sie sowieso irgendwann einen Mann findet, Kinder kriegt und dieses Studium eigentlich nur Hobby ist, weswegen man sich als Prof da nicht so anstrengen muss, Unterstützung zu geben.
 
  • #168
@168
Ich kann Ihnen genauso Beispiele bringen, in denen Mädchen und Frauen in der Schule oder im Staatsexamen falsch antworteten und trotzdem die besseren Noten bekamen. Auch ist bekannt, dass Männer für vergleichbare Taten vor Gericht oft erheblich härter bestraft werden.

Jeder kann somit eine Vielzahl solcher Beispiele bringen. Das Leben ist nuneinmal für alle ein "Kampf" und jeder wird oft auch ungerecht behandelt. So ist das Leben für ALLE! Das geht JEDEM so und garantiert nicht nur den Frauen.

Geben Sie mal bei Youtube "Frauen bei der Bundeswehr" ein. Frauen brauchen bei der Hindernisbahn offenbar nicht nur keine Leistungen zu bringen, sondern müssen sich nicht einmal bemühen. Unsere Ausbilder hätten solche Anti-Leistungen seinerzeit persönlich genommen und uns übelst "zusammengefaltet" bzw. uns solange bis in die Nacht über die Hindernisbahn "gepeitscht", bis wenigstens ein ernstlicher Wille nach Leistung bei allen erkennbar wäre. Würde man eine Frau ähnlich "zusammenfalten", würde sie sich wahrscheinlich gleich wieder über Frauenmobbing beklagen.

Nach meinen Beobachtungen werden Frauen jedenfalls fast überall mit Samthandschuhen angefasst bzw. wie rohe Eier beschützt. Und, wenn man sie tatsächlich mal gleichberechtigt wie Männer behandelt und gleiche Leistungen verlangt, fangen sie sofort an zu schreiben, dass man sie angeblich herausmobben wollen würde.

Wer kennt es in seiner Arbeitswelt nicht, dass die Männer gewöhnlich die unanehmeren Dinge übernehmen sollen und einen die Vorgesetzten sogar "verzweifelt" anflehen, nicht auf Gleichberechtigung zu pochen bzw. die Frauen zu unterstützen, um das Geheule der Frauen über angebliches Frauenmobbing aus dem Weg zu gehen.

Mann sollte vielleicht mal die Augen auf machen. Frauen bekommen Extra Frauenparkplätze, Schwimmzeiten, Saunazeiten, Computerkurse, Selbstverteidigungskurse, können im Gegensatz zum Mann nach Art. 12a GG nicht zum Dienst gezwungen werden / können sich im Gegensatz zu Männern durch Abtreibung bzw. Babyklappe ihrer Unterhaltsverpflichtung einfach und straffrei entziehen und werden selbst für Kindstötungen nach der Geburt vergleichsweise harmlos bestraft / die gefährlichen und körperlichen Aufgaben haben fast immer die Männer zu übernehmen ("Frauen und Kinder zuerst") / "Ladies first" / Frauenquoten / ...

Von daher brauchen sich Frauen nicht darüber zu wundern, wenn man sie wegen ihrer ständigen Opferhaltung und den Forderungen nach immer mehr Schutz, nicht mehr für voll nimmt.
 
  • #169
Wozu hat uns denn die Emanzipation geführt, wenn Frauen wie Männer aussehen, und umgekehrt?

Leider denken viele Frauen, sie sind zu emanzipiert um sich um ihr Aussehen zu kümmern, tragen formlose Jeans-Hose, komische T-Shirts, das zusammen mit fettigen Haaren und unlackierten Nägeln, es ist ja nur Äußeres, man(n) soll auf die wahre Schönheit der Seele achten, und bla bla..
 
  • #170
Ich habe mich neulich mit meinem Bruder unterhalten, er ist Arzt in einer großen Klinik. Gerade im Pflegebereich sind ja viele Führungspositionen mit Frauen besetzt. Seiner Erfahrung nach sind weibliche Führungskräfte "ständig am Zögern und Zaudern, oft zu weich und zu lasch, sie trauen sich kaum, mal auf den Tisch zu hauen, noch dazu ständig die hormonell bedingten Stimmungsschwankungen." Er sagt selbst, dass er keiner Frau raten würde, eine hohe Position anzunehmen "denn egal, wie sie es macht, sie hat schon verloren. Ist sie zu nett, gilt sie als harmlos und inkompetent, ist sie hart und durchsetzungsstark, steht sie als rücksichtslose Zicke da, die ihren Frust (wahrscheinlich Dauersingle oder der Mann geht fremd, ist ja kein Wunder bei der oder sie hatte länger keinen Sex usw.) an den Mitarbeitern auslässt." Außerdem werden seiner Erfahrung nach viele Frauen in hohen Positionen nach wie vor nicht ernstgenommen von den männlichen Kollegen - "sie lassen sie vielleicht im Glauben, dass sie bei ihnen mitspielen darf, aber dem ist nicht so. Und SIE merkt es nicht mal und ist noch stolz auf ihre ach so hohe Position."
 
  • #171
Ich habe überhaupt nichts gegen gleiche Rechte. Die Kehrseite der Medaille muss dann aber auch stimmen - gleiche Pflichten. Keinerlei Sonderregelungen und Erleichterungen aufgrund des Geschlechtes. Bei Kranken, Behinderten oder Kindern sieht das anders aus.
Das ist der berufliche Teil.
Und privat ? Männer und Frauen entscheiden für sich, was sie wollen. Die Emanzipation hat gebracht, dass mehr Frauen als Männer heiraten wollen. Die Emanzipation hat gebracht, dass Männer nicht mehr alleine bestimmen dürfen. Ok, aber keiner kann vorschreiben, dass Männer mit Frauen zusammen ziehen.
Der FS hat schon recht - alles hat eine Kehrseite.
 
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