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Gast

  • #1

Entfernung zum ersten Date > 100km - ändert das etwas?

Hallo,

ich wüßte gerne Eure Ansichten dazu, wenn das erste Date im Heimatort der einen Person (Großstadt) stattfindet und die andere Person dafür 100km oder mehr fährt.

Wird das ein anderes Date als wenn für beide die Strecke z.B. max. 20km ist? Habt Ihr als anreisende Person andere oder größere Erwartungen als sonst? Und als besuchte Person: seid Ihr beispielsweise toleranter (sowohl im Hinblick auf die Person, als auch auf das "was gehen könnte")? Oder ändert sich rein gar nichts?

Spielt das Lebensalter der betroffenen Personen eine Rolle? Welche nicht genannte Faktoren spielen evtl. noch mit hinein?

Ich freue mich auf Eure Meinungen!
PS: ich bin m, falls das für Euch von Relevanz sein sollte.
 
  • #2
Es spielt für mich eigentlich keine Rolle, ob ich 20km oder 100km zum Date fahre (da wäge ich vorher ab, ob es Sinn macht und wenn ich die 100km fahre, dann ist Frau natürlich interessant). Aber der, der die Strecke zu fahren hat, sollte meiner Meinung nach vom anderen im Kaffee, ect. eingeladen werden. (bevor ich von den Damen gesteinigt werde, werfe ich mal noch das Wort Emanzipation in den Raum)
Das hat doch nichts mit dem Lebensalter zu tun.
 
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Gast

  • #3
Ich hatte schon Dates mit Männern, die 5 km entfernt wohnen und Dates mit Männern, die 200 km entfernt wohnen (mein Maximum).
Der Unterschied war lediglich in der Planung, man kann eben nicht spontan sagen "lass uns in einer Stunde im Biergarten treffen".
Der Mann mit 200 km Entfernung kam mit der Bahn, weil die Zugverbindung wesentlich besser ist als die Straßenverbindung. Ich habe ihn dann mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt und wir sind in die Stadt gefahren. Natürlich mussten wir auch darauf achten, wann der Zug zurück fährt, der Mann hatte sich vorher 2 Alternativen ausgesucht, für ein kurzes Date und für ein langes Date.

Aber vom Date her selbst ist es doch kein Unterschied. Den Unterschied macht lediglich der Date-Partner und nicht die Entfernung.
 
  • #4
Also ich würde nie soweit anreisen, wenn einer das gerne machen will, dann soll er das gerne machen. Nur weil ein Mann weiter anreist, da kann und sollte er nicht mehr von mir erwarten. Also er wird weder mit Sex dafür belohnt noch anders und die Erwartung sollte sich auch jeder Mann sparen. Toleranter bin ich dem Mann gegenüber auch nicht, wenn ich ihn nicht mag, dann mag ich ihn nicht.
 
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Gast

  • #5
lieber fs,

der unterschied ist in der länge des dates, wenn z.b. der mann eine lange strecke angefahren kommt, dann halte ich mir den ganzen tag frei, oder zumindest nach absprache den halben und habe interessante vorschläge, evt. eintrittskarten oder dgl. vorbereitet. Da würde es mir auch nicht einfallen, wenn er mir nicht so gut gefällt, nach wenigen minuten mich vom acker zu machen. bei dates, die innerhalb der stadt für beide sind, mache ich erst ein kurzes date, auf einen kaffee oder so.

der letzte mann, der 2 stunden mit dem auto anfahrt hatte, hat übrigens nicht erwartet, dass ich seinen kaffee bezahle, er hatte ein nettes geschenk für mich dabei und lud mich zum abendessen ein....(da wusste er noch nicht, dass ich eine nicht eben billige überraschung vorbereitet hatte) dieses ich fahre und zahlst den kaffee wäre für mich das ende.

w
 
  • #6
dieses ich fahre und zahlst den kaffee wäre für mich das ende
w
Ich bin gern Gentlemen und würde das niemals verlangen aber Frau könnte reichlich Punkte sammeln, wenn sie das von sich aus anbietet oder übernehmen will (ist mir auch schon so passiert und ehrlich, es hätte Ärger gegeben, wenn ich darauf gepocht hätte) und da mir das mit einigen "Prinzessinen" vorher nie passiert ist, lohnte sich dann auch der zweite Blick. Finde ich einfach fair, es wenigstens in Erwägung zu ziehen, wenn ich dafür über 200km fahre und 3h mehr unterwegs bin.
 
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Gast

  • #7
Im schlimmsten Fall fährst Du 200 km umsonst.
Was sollte sich speziell für das Date ändern?

Ich hatte schon 3 Dates wo der Mann, im weitesten Fall 150 km zu mir gefahren ist.
Im Vorfeld sollte man sich nur überlegen, ob so eine Entfernung nicht etwas weit ist um sich wirklich kennzulernen. Denn spontane Treffen sind auch später nicht möglich. Es bedarf immer einer Planung, dass gestaltete sich bei mir schwierig.

Wenn sich ein Mann die Mühe macht so viele Kilometer für mich zu fahren, lade ich ihn übrigens ein.

w/48
 
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Gast

  • #8
Lieber FS, eventuell macht es schon einen Unterschied, ob man etwas "gereifter" ist eher - wie hier oft zu lesen - "überstürzt" reagiert.
Entfernung muss ja Spontaneität nicht ausschließen (wie in einem anderen Beitrag erwähnt wird zu einer Begegnung, bei der sich jeweils beide alternative Gedanken gemacht haben - das hat auch mit Achtung vor dem Gegenüber zu tun!)
Natürlich kann man sich bei 2-3 Stunden Fahrt schwerer spontan und flexibel bewegen, à la:
Sehen wir uns heute Abend im Biergarten? oder: Treffen wir uns nachher zum Kino? usw.
Doch grundsätzlich, meine ich, klärt man ja vor einem 1.Date ab, durch z.B. Telefonate, ob Gemeinsamkeiten da sind, ob es sich "gut anfühlt" usw., und trifft dann auch die Entscheidung, ob man sich treffen mag. Entfernung spielt für mich, in dem Rahmen, den Du nennst, keine Rolle, erst recht nicht, wenn Sympathie in der Luft liegt, und an der QUALITÄT eines Dates ändert eine Entfernung m.E. auch nichts, denn dann stellen sich ja beide darauf ein.
(Nur, wie hier im Forum auch schon zu lesen war, beim 1. Date die "Besuchercouch" mit anzubieten, halte ich für ein nogo. Ich selbst habe mir einmal z.B. vorher ein Zimmer genommen, das Date lief anders, als der vorhergehende Kontakt erwarten ließ, dann habe ich eben die neue Umgebung noch für ein paar Stunden zu genießen versucht...)
Wünsche Dir noch viele hilfreiche Antworten!
w,55
 
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Gast

  • #9
Schon erstaunlich die antworten hier. Für einige sind selbst 100 Km eine Herausforderung. So was haben andere als Tägliche anfahrt zur Arbeit. Ich selber fahre Täglich 60 Km zur Arbeit. Und ich lebe noch. Allerdings frage ich mich warum man sich auf ein Date in 100 oder 200 Km einlässt, wenn man sich damit überfordert sieht. Auf der einen Seite ist man Mobil und fährt 100 Km zum nächsten Ikea, und auf der anderen Seite wenn es um ein Date geht sind 100 Km eine Herausforderung. Warum sucht ihr denn nicht in eurer Umgebung? Habt ihr schon alles abgegrast?
 
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Gast

  • #10
Spielt keine Rolle. Man will ja jemanden kennen lernen. Wenn einem jemand also gefällt, wird man wohl so lange reisen. Auch wenn es nur für 1-2 Stunden ist.

Allerdings sagt die Entfernung rein gar nichts darüber aus, ob das Date ein Erfolg wird. Ich hatte auch mal so ein Date, sogar mehrere in gewissen Abständen und wir waren uns auch sehr sympathisch. Diese Person fuhr die lange Strecke immer wieder zu mir, aber letztendlich hatte er dann trotzdem kein Interesse mehr, weil wir menschlich einfach viel zu unterschiedlich waren. Der eine zu redgesellig, der andere zu schüchtern oder der eine zu erfahren, der andere zu unerfahren etc. Da ist es dann letztendlich egal wie sympatisch man sich ist, man kommt nicht auf eine Wellenlänge. Und sowas kann man per Email-Schreiberei schlichtweg nicht erkennen, erst wenn man sich live trifft, merkt man, wie man zusammenpasst.
 
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Gast

  • #11
Ich habe Kollegen, die pro Tag 2x100km zur Arbeit pendeln. Ich selbst bin Wochenendheimfahrer mit 2x350km pro Woche und meine Frau ist zweimal im Jahr 2x2.000km zu ihren Eltern unterwegs.

Ich bin in drei Stunden zu Hause, in fünf Stunden bei meinen Schwiegereltern. Andere stehen auf dem Weg zur Arbeit 1,5 Stunden im Stau.

100km sind ein Katzensprung, eine Stunde und alles darunter sollte so lokal sein, dass man den Partner von nebenan bereits gefunden hätte.

Nur Mut, den Horizont erweitern, die Umwelt besteht aus mehr als dem nächsten Bäcker, Supermarkt und dem Kino in der Innenstadt.
 
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Gast

  • #12
Ich schliesse mich gern an! Gast 10#. Tatsaechlich ist es so. Die Welt ist so gross und es wird hier ueber paar km mehr diskutiert. Wir Deutsche sind doch ein weltoffenes Volk und wir reise nicht umsonst auf alle Welt!

Schlussendlich zaehlt die Liebe und die Naehe.
 
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Gast

  • #13
Für mich spielt es keine Rolle denn ich will und werde nicht aus meiner Stadt weg ziehen - und auch nicht diese unsägliche Pendlerei am Wochenende anfangen.
Ich sage dies sehr deutlich, wenn ein Mann trotzdem 100 km anfahren will dann kann er das - ich würde weder zum date noch wegen einer Beziehung durch die Gegend gurken.
Alles in der Stadt und alles, was mit ÖV erreicht werden kann finde ich super.
Ich habe übrigens ein Auto aber besseres im Leben zu tun um an einem Freitag Abend nach einer harten Woche Stundenlang zu fahren - oder im Stau zu stehen und dann um 21 Uhr irgendwo eintrudeln, verschwitzt und fertig zu sein und dann auf "Juhui, ich freu mich so, dich zu sehen" zu machen.
Und dann mein ganzes Leben mit Sport,. Haushalt, Freunde, Familie usw. von Montag auf Donnerstag Abend zu organisieren weil ich am Fritag wieder im Auto hocke - oder er und dann muss ich mir das WE auch frei halten denn wenn er schon fährt will man ihm ja was bieten.
w, 41
 
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Gast

  • #14
Die Liebe kennt keine Kilometer und so sehe ich es auch. Wenn es soweit alles für mich passt, nehme ich auch gerne eine weitere Streck in Kauf. Und egal wer jetzt sich dazu entschließt, ob er oder ich die lange Strecke auf sich nimmt, es sollte ohne Gegenleistung stattfinden. Wenn man dafür nicht bereit ist, was zu investieren, ist diese Liebe auch nicht von Bestand (meine Meinung). Und mal ganz ehrlich, 100 km sind nicht wirklich viel, das fahre ich schon an die Arbeit hin und zurück.
 
  • #15
@13
Das klingt ein wenig blauäugig!

FS Es gibt zum einen keinen Preis und keine Entfernung, für die Liebe aber, wenn es sich um ein erstes Date handelt, treffe ich einen fremden Menschen, und nicht eine geliebte Person und dh. sollte man schon ein wenig Realismus an den Tag legen. Wenn ich zur Arbeit fahre, verdiene ich damit Geld, und wenn ich zum Date fahre, treffe ich einen fremden Menschen. Das ist nicht mein alleiniges Vergnügen, ich gebe mir und ihr eine Chance.
 
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Gast

  • #16
Ich fahre jeden Tag 60km zur Arbeit und abends wieder zurück. Klingt für mich total komisch, dass Du das weit findest 100km zu fahren?!
Meine beste Freundin wohnt in Essen und führt eine Fernbeziehung mit einem Mann in HH.
Sie sehen sich jedes WE.
Wo ist das Problem?
 
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Gast

  • #17
@13
Das klingt ein wenig blauäugig!

FS Es gibt zum einen keinen Preis und keine Entfernung, für die Liebe aber, wenn es sich um ein erstes Date handelt, treffe ich einen fremden Menschen, und nicht eine geliebte Person und dh. sollte man schon ein wenig Realismus an den Tag legen. Wenn ich zur Arbeit fahre, verdiene ich damit Geld, und wenn ich zum Date fahre, treffe ich einen fremden Menschen. Das ist nicht mein alleiniges Vergnügen, ich gebe mir und ihr eine Chance.
A. Am Anfang des Kennenlernens ist jeder Mensch fremd. Zur einen geliebten Person kann dieser fremde Mensch erst mit der Zeit entwickeln. Und wenn die Chance dazu nicht da ist, dann kein Wunder, dass man alleine sitzen bleibt.

B. Wenn man zur Arbeit fährt, verdient man Geld, wenn man zu einem Date fährt, kann es sein, dass man sich eine Liebe findet. Und das ist viel Wert, wenn einem die Nähe/Verbundenheit und so weiter einer anderen Person von Bedeutung ist.
 
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Gast

  • #18
Ich würde es aus einer anderen Perspektive betrachten.
100km Entfernung klingen erst mal nicht so weit, aber es ist weit wenn sich daraus dann eine richtige Beziehung entwickelt.

Sich nur am Wochenende sehen zu können, muss man akzeptieren können. Für mich wäre dies nichts mehr. Ich habe mich auch vor einigen Jahren auf eine Beziehung eingelassen mit einer Entfernung über 100 km. Anfangs war das spannend und interessant. Aber mit den Jahren einfach nur sehr anstrengend und unbefriedigend.

Zudem musst Du bereit sein, einen Wohnortwechsel in Kauf nehmen zu müssen. Du kannst nicht davon ausgehen, dass Deine neue Liebe irgendwann zu Dir zieht, vor allem nicht, wenn sie es ist, die in der Großstadt wohnt.

Da spielt es doch wirklich nicht die Rolle, welche Kosten möglicherweise wer beim ersten Date bezahlt. Die Kosten (ein kleines Vermögen, Zeit, starke Nerven) entstehen dann erst im Laufe der Fernbeziehung.

m45
 
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Gast

  • #19
100km Entfernung klingen erst mal nicht so weit, aber es ist weit wenn sich daraus dann eine richtige Beziehung entwickelt.
Das kann is so nur unterschreiben. Fern- oder WE-Beziehungen sind auf Dauer Mist.

Selbst 1.000 km für ein Date sind nicht weit, aber bereits getrennte Wohnungen sind für eine Beziehung zu viel Abstand. Jedes Kennenlernen wird scheitern, wenn es keine Option auf eine gemeinsame Zukunft gibt.

m
 
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  • #20
Lieber FS

Erstes Treffen
im Zug hast du länger Zeit dich auf den anderen zu freuen.
Sonst ändert sich erstmal nichts.

Ich fahre auch deutlich mehr wenn mich der Mann interessiert.

Die Entfernung ist beim 1. Treffen auch kein Nachteil.
Nachteilig wird es erst wenn beide in ihren Städten vorläufig angekettet sind
und daher pendeln müssen wenn sie den Kontakt vertiefen wollen.

Ich weiss ja nicht wieviel freie Tage du dir im Job nehmen darfst
oder wieviele Stunden du arbeitest. Einer der beiden muss weniger
arbeiten. Sind beide Alphatiere mit 60h workload geht es schwer voran.
Die rettende Idee wäre ein Kurzurlaub oder ein "Meet me half way".

Kollegen pendeln seit 5-20 (!) Jahren zwischen Rheinland-Berlin. Natürlich geht das.
Das viele Mobilsein trainiert deine Anpassungsfähigkeit an alle möglichen Situationen.
Aber es kostet auch viel Geld und deine Kraft. Daher machst du das nur, wenn
deine neue Liebe das alles wert ist.