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  • #1

Enttäuscht vom Geschlecht beim Kinderwunsch?

Ich w(33) bin Mutter von 2 kerngesunden, wunderschönen kleinen Töchtern. Ich wollte auch mind. 1 Tochter aber eben auch unbedingt einen Sohn.

Eigentlich hätte ich mir spätestens bei meinem 2 Kind einen Sohn gewünscht. Ich hatte die Angst, es könnte spät. in der Pubertät mit Mädchen schwieriger werden, hatte noch unverarbeitete eigene Mutter- Tochter, Schwester Konflikte. Unsere Familie ist so unglaublich weiblich dominiert. Ich wollte mehr Männer Energie um mich haben. Ich hatte Angst, dass Töchter mir jedes Jahr immer mehr vor Augen führen, dass ich äußerlich älter werde und ich hatte Angst, dass im Falle einer Trennung es für mich mit Mädchen schwieriger werden könnte einen neuen Partner zu finden und in Bezug auf meine Mädels vor allem einen fremden Mann zu vertrauen.

Außerdem sind meine Töchter beide lange im Bauch geblieben und dadurch habe ich nun Streifen auf dem Bauch. Jungs Mamas die ich kenne hatten kürzere Schwangerschaften und eben keine Spuren auf dem Bauch!

Ich hatte nie die Befürchtung, dass sie schwächer sind oder benachteiligter. Ich finde meine Mädchen toll und weiß, dass sie ihren Weg gehen können!

Nun stelle ich aber fest, dass ich mich irgendwie mit der Tatsache, dass es 2 Mädchen sind nicht innerlich versöhnen kann. Ich sehne mich nach der Erfahrung eines Sohnes ABER mir fehlt die Kraft für ein 3. Meine Mädels sind 2 und 4 und jetzt noch eins würde mich umhauen. Ich muss mich langsam davon verabschieden.

Außerdem nervt mich die Reaktion meiner Umwelt: "was 2 Mädchen? Na, das 3. wird dann ein Junge!" oder als ich mit meinem 2. Schwanger war und es sich herausstellte, dass es wieder ein Mädchen wird, war irgendwie das Umfeld enttäuscht.

Viele sagen aber auch: "Du bist ein klassisches Mädchenmama." Weil ich sehr gepflegt und feminin bin! Was hat das damit bitteschön zutun? Jungs wollen auch eine schöne Mama :)

Nun hatte ich 2 gute Schwangerschaften, 2 wundervolle gesunde Kinder und trotzdem habe ich das Gefühl, es wird nicht so anerkannt, wie wenn ein Junge dabei gewesen wäre. Als wäre das Ergebnis nur halb so gut. Und das in unserer Gesellschaft!

Wie geht es Euch mit Euren Kindern? Habt ihr oder Eure Partner ein Geschlechterpräferenz gehabt?

Was ist der Unterschied zwischen einem Sohn oder einer Tochter? Erfahrungswerte!

Wie könnte ich mit meinen Gefühlen umgehen und sie verarbeiten?

Meinen Kindern geht es gut, sie spüren nichts von meinen Gefühlen und bekommen sehr viel Liebe aber ich möchte mich dennoch mit diesen Gedanken auseinandersetzen.
 
  • #2
Ich bin gefühlsmäßig eine Mädchen-Mama und hatte mir auch immer eines gewünscht. Trotz dem war ich schon in der Schwangerschaft sicher, daß es ein Junge wird. Ist es auch geworden.
Das mit der gesellschaftlichen Ankennung ist großer Blödsinn! Jeder Mensch weiß, daß man auf das Geschlecht des Kindes keinen Einfluß hat, es sein denn, man bekommt sehr viele Kinder, wo man dann die Statistik auf seiner Seite hat.
Zeige Deinen Kindern niemals diese Gefühle! Sie würden sich ungeliebt, ungewünscht und nicht angenommen fühlen.
Davon abgesehen: Sei froh, daß Du Mädchen hast! Sie sind wesentlich einfacher zu händeln, aufmerksamer und deutlich weniger bockig!
Ich kenne zwei Familien mit drei Kindern. Die eine hatte zunächst zwei Mädchen und bekam dann noch einen Wunsch-Jungen. Bei der anderen war es umgekehrt.
Also: noch mal versuchen? Vielleicht mit 1-2 Jahren Abstand?
 
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  • #3
Du bekommst ja noch 2 Junges.

Zwei nette, guterzogene Schwiegersöhne hoffentlich!
Dir bleiben Schwiegertöchter incl. deren weiblicher
Konkurrenz erspart, die sich in der Ehe auch
meist zu ihren eigenen Müttern orientieren.
Und die Dich ganz schön alt aussehen lassen
können, in jeder Beziehung.
Söhne nabeln sich spätestens mit der Heirat ab.
Söhne sind auch nicht kleiner Partnerersatz.
Geh mal in ein Forum für Eltern mit behinderten
Kindern, dann lernst Du Dein Glück schätzen.
 
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  • #4
Ein Klassenkamerad hat 4 Töchter, eine andere Klassenkameradin hatte 4 Kinder gemischt m-w.

Den Klassenkamerad (Flugkapitän) hab ich gefragt, warum er nicht nachlegt, damit er der wird, der am meisten Kinder hat. Bei einem Männeranteil von 1/6 (Mann+Frau+4 Kinder) ist das Abfallen des Quotienten auf 1/7 im schlimmsten Falle nicht von größerer Bedeutung ...

Wenn Du den Weg eines weiteren Kindes gehen solltest, dann beachte bitte das Argument, daß Quotientenargument, denn wenn Du einmal damit anfängst, Dir einen Jungen zu wünschen und deswegen nochmals schwanger zu werden, dann wird Dir das, kommt ein Mädchen, um so leichter fallen, es wieder zu tun.

Sicher kannst den Lauf des Schicksals nicht beeinflussen und Deine Zielsetzung hinsichtlich Erziehung und Pubertät ist doch arg langfristig. Genieße Dein Leben jetzt. Vielleicht ist es sogar besser, wenn Du nur Mädels hast, denn dann wirst sie gerade wegen unverarbeiteter Frau - Frau geschichten gleich behandeln und nicht den Jungen bevorzugen.

Aber die Frage ist doch: Was willst eigentlich ?

1) ein weiteres Kind - das willst anscheinend nicht - oder doch - oder nur wenn es ein Junge wird - aber die Garantie dafür gibts nicht ?

oder:

2) kein weiteres Kind - dann mußt Dich mit der Situation abfinden daß Du zwei Mädels hast und darfst nicht jammern.

Aber im Grunde willst irgendwie keines von beidem sondern - sorry - jammerst rum auf hohem Niveau. Dir gehts gut mit dem Nachwuchs, es sind alle gesund und sollten alle glücklich sein, nur Frau Mama genießt das Leben nicht und jammert rum.

Es hilft nur, daß Du Dich entscheidest hinsichtlich Weg 1) - der keiner ist - und Weg 2) der keiner ist, und daß Du dann die Entscheidung umsetzt und nicht rumjammerst. Hör nicht auf das Geschwätz der Umgebung, sprich das Thema nicht an, es ist Dein Leben, es ist Dein Lebensgeuß, es sind Deine Kinder.
 
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  • #5
Bei mir haben alle die von dir oben genannten Wünsche und Überlegungen zu dem selben Ergebnis geführt, ich habe mir sehnlichst einen Jungen als erstes Kind gewünscht. Und diesen dann auch bekommen. Jetzt beim 2. ist mir das Geschlecht völlig egal und ich würde mich über ein Mädchen ein ganz klein wenig mehr freuen:)
Klar ist aber, dass das Geschlecht eines Kindes dich nicht zwangsläufig in einen Pubertätskonflikt (Mädchen) oder eben keinen (Junge) führt. Das mit der Länge der Schwangerschaft ist auch Quatsch, mein Sohn war auch über eine Woche zu lange im Bauch, das hat er wohl einfach noch gebraucht.
Meine Schwester wollte unbedingt ein Mädchen, da sie befürchtet, dass Jungs nicht so häuslich sind und einen später alleine lassen um z.B. des Berufs wegen weiter weg zu ziehen.
Fällt dir was auf, das sind alles Klischees, die heute nicht mehr gelten und erinnern uns nur an eine Sache: unsere ureigenen Ängste! Vor dem alleine Sein, dem Abgewiesen werden, der Konkurrenz nicht standzuhalten, sich mit alten Wunden wieder auseinander setzen zu müssen. Meine Schwester und ich hatten beide das gleiche Päckchen an schwieriger Familiengeschichte und sieh wie unterschiedlich wir das interpretieren.
Vielleicht ist für dich therapeutische Hilfe ein Weg, um mehr über deine Ängste und ihre Herkunft zu erfahren?! Ich hatte auch Angst meine Kinder mit meiner Familiengeschichte zu belasten und bin deshalb (glücklich) diesen Weg gegangen.
 
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  • #6
Woher hast Du derartige Ansichten? Nur männliche Nachkommen geben Energie, nur männliche Nachkommen verursachen keine Schwangerschaftsstreifen? Männliche Nachkommen kommen eher zur Welt? Extrem schräg. Ehrlich. Und eigentlich lachhaft. Du hast zwei perfekte Kinder. Aber sie sind eben nur fast perfekt, ein Junge wäre der Perfektionismus in Reinkultur!!!
Man kann eben nicht alles haben im Leben. Freu Dich, das bei Dir alles gut ist, die Kinder (wenn auch Mädchen ) kerngesund sind und Du trotz allem noch schön anzusehen bist.
Warum??? Warum??? Warum nur muß bei manchen Menschen alles bis zum letzten Fitzelchen perfekt sein????
Frag mal Leute, die schwere Schicksalschläge wie Krankheit, Unfälle oder gar Tod der Kinder, erlitten haben, wie denen Deine "Probleme" vorkommen?
Freu Dich an der Gesundheit, der Schönheit Deiner Kinder und Deiner Person und SEI EINFACH GLÜCKLICH mit den vielen tollen Gaben, die das Leben Dir geschenkt hat.
 
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  • #7
Kann es sein, dass du mit deinem eigenen Geschlecht unzufrieden bist? Zwei Mädchen sind doch toll.
Außerdem meine ich zu beobachten, dass Frauen mit Brüdern bzw. Männer mit Schwestern sich in Partnerschaften schwerer tun, weil das andere Geschlecht ZU vertraut ist.

w
 
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  • #8
Ich kann nur hoffen, das Deine Töchter nicht irgendwann einmal von Dir wie "2.-Wahl-Kinder" behandelt werden. Wenn Dein Wunsch nach dem Stammhalter so groß ist, verstehe ich nicht, warum ihr nicht so lange übt, bis ihr endlich DEINEN geliebten Sohn bekommt. Übrigens - der Mann ist für das Geschlecht verantwortlich. Vielleicht kann Dein Mann nur Mädchen zeugen. Könnte dann natürlich zum Problem werden.

Was die Schwangerschaftsstreifen angeht - so einen Riesenblödsinn habe ich ja noch nie zuvor gehört. Ich kenne viele Jungen-Mamas, die unglaublich viele Streifen haben und sehr viele Mädchen-Mamas, die nicht einen einzigen Streifen haben (mich eingeschlossen). Die Streifen haben nichts mit dem Geschlecht des Kindes zu tun, sondern sind ein Anzeichen von Bindegewebsbindeschwäche *kopfschüttel*

Aber mal im Ernst - liebst Du Deine Kinder wirklich? Du hast ja bereits durchdacht, was im Fall einer Scheidung passieren könnte. Deine Gedankengänge finde ich schon sehr merkwürdig. Wolltest Du eigentlich Kinder um der Kinder willen oder weil es normal ist, sich zu vermehren?

w, 50 mit erwachsener Tochter
 
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  • #9
Ich wollte auch immer Söhne haben, weil ich Angst hatte, dass es mit Töchtern Probleme gibt, die ich auch mit meiner Mutter hatte. Nun habe ich aber ein Mädchen und einen Jungen bekommen.
Soweit so gut, aber nachdem die Kinder beide erwachsen sind, muss ich sagen, dass ich mit dem Mädchen die bessere Beziehung habe. Und dass das wohl auch so bleiben wird. Der Sohn hat sich verliebt und der Kontakt zu ihm wurde schlagartig weniger und ist jetzt auf Smalltalk-Niveau.

Die ehemals gute Verbindung zu mir ist wohl völlig vergessen. Aus Pflichtbewusstsein wird die Mutter alle paar Wochen mal besucht und das war es dann. Mit der Tochter ist nach wie vor ein guter Kontakt und eine emotionale Nähe.
Ich denke, du solltest dich von deinem Wunsch nach einem Sohn verabschieden. Du weißt nie, wie es werden würde, wenn du wirklich einen Sohn bekommst. Schenke weiterhin deine Liebe deinen Mädels,
und sei dankbar, dass du sie hast. Trotzdem darfst du innerlich dir immer noch einen Sohn wünschen, aber ohne Besessenheit. Es ist manchmal so im Leben, nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung, aber man kann trotzdem glücklich werden.
 
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  • #10
Zeige Deinen Kindern niemals diese Gefühle! Sie würden sich ungeliebt, ungewünscht und nicht angenommen fühlen.
Danke für diesen Satz.

Ich bin so ein ungeliebtes Mädchen. Meine Eltern und Großeltern wollten alle einen Jungen. Sie haben sich vor meiner Geburt um den Namen gezankt - nach welchem Großvater ich benannt werden sollte - und dann war ich die ersten zehn Tage meines Lebens namenlos: einen Mädchennamen hatte sich nämlich niemand überlegt.

Meine Eltern hatten mir nie direkt - aber immer wieder zwischen den Zeilen - zu spüren gegeben, dass ich "nur" ein Mädchen bin.

Zeig deinen Kindern das nicht. Es kostet deinen Kindern sonst viel Lebenszeit, dieses Defizit an Selbstbewusstsein auszugleichen. Sei froh, dass sie gesund sind. Es ist ganz egal, welches Geschlecht deine lieben haben...
 
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  • #11
Ich finde, du wirst lernen müssen, das zu ertragen, wenn etwas im Leben misslingt! Denn daran reift man gewaltig!
Es tut mir leid für dich, dass du nicht noch mit einem Jungen beschert wurdest. Ich verstehe deinen Kummer und deinen sehnlichsten Wunsch! Momentan ist es dramatisch und unerträglich für dich.

Deine Aufgabe liegt nun darin, eine Positivbilanz zu machen. Du weisst ja nicht, wie deine Töchter sich entwickeln. Manche entwickeln sich sehr jungenhaft, manche können später besser kämpfen und sich durchsetzen als Jungs, manche Mädchen verabscheuen sogar Mädchenkleidung und manche spielen lieber Fussball oder Jungenspiele. Abgesehen davon, haben es Mädchen leichter im Leben. Leichter einen Partner zu finden, leichter Hilfe zu bekommen, man legt ihnen eher die Welt zu Füssen. Irgendwann wirst du die postive Seite daran sehen, warum 2 Töchter doch besser sind, als ein Mädchen und ein Junge. Es kommt alles so, wie es kommen muss. Nichts hätte anders sein können. Dein Leben sind jetzt 2 Mädchen, und die werden sich großartig entwickeln und dich zu einer neuen Weisheit bringen und deine eigenen eingeschränkten Einstellungen und Moralansichten eines Tages über Bord werfen. Das wird dich zu einer ganz neuen gehobenen Stufe deines Horizonts bringen. Für dich sind deine Töchter einfach perfekt, um etwas neues im Leben zu lernen.

w
 
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  • #12
Ich habe 4 wunderbare und schöne Töchter und 4 Söhne, meine Schwiegersöhne. Ich wollte schon immer Töchter.Über einen Sohn wäre ich enttäuscht gewesen. Ich bin sehr feminin und liebe auch das feminine um mich. Meine Töchter sind eine wunderbare Erfahrung und meine Schwiegersöhne möchte ich nicht missen.
Ich bin aber auch eine Mädchen-Mama. Mit Jungs konnte ich nicht umgehen. Warum? Keine Ahnung.
Mein Partner wollte auch immer Töchter haben. Ein Junge stand überhaupt nicht auf unseren "Kinderwunschzettel".
Übrigens habe ich auch nur Enkeltöchter und die Familienplanung ist bei meinen Mädels abgeschlossen.

w58
 
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  • #13
Ehrlicherweise finde ich Deine Frage einfach nur bescheuert. Und glaube nicht, dass Deine zwei so süsse und gesunde Töchter Deinen heimlichen Wunsch nicht merken!
Dann gebäre doch noch einen Sohn, vielleicht wird es dann zur Geburt doch wieder ein Mädchen und bekommt ein rosa Armband umgelegt. Dann versuche es wieder und wieder.
Übrigens legt der Samenspender das Geschlecht fest.

Wenn Du dann auf Deinem Altenteil bedürftig sitzt, wirst Du schon merken, wer angewackelt kommt, um Dir zu helfen. Das sind in der Regel die, mit denen man vorher ein gutes Verhältnis hatte.
Egal, ob Junge oder Mädchen.
 
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  • #14
Diese Frage finde ich mutig und ehrlich von dir. Andere Mütter würden es vielleicht nicht zugeben, wenn sie so ein Gefühl haben. Ich habe eine Tochter und einen Sohn, sie sind wirklich total unterschiedlich und es ist spannend, zu erleben, wie unterschiedlich sie erwachsen werden. Aber in der Schwangerschaft oder auch vorher hatte ich keine Präferenz, immer nur der Gedanke, möge mein Baby bitte gesund sein und gesund auf die Welt kommen. Trotzdem wusste ich bei beiden Schwangerschaften recht früh, dass es ein Mädchen bzw. Junge wird, zumindest ahnte ich es stark und wusste es, bevor der Gynäkologe was im Ultraschall sehen konnte. Allerdings gibt es keine Unterschiede in der Länge der Schwangerschaften und auch nicht bei Entstehen der Schwangerschaftsstreifen, das ist unabhängig vom Geschlecht des Babys.
 
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  • #15

Kinder sind doch nicht blöd, die werden das auch so merken. Noch schlimmer ist es ja, wenn die Eltern das um keinen Preis zugeben würden und die Kinder es aber ganz genau spüren.
Bloß gut, dass die FS keinen Sohn hat, denn sonst wären die Mädels vollkommen abgemeldet, wenn die FS endlich ein "richtiges" Kind hätte. Wer solche Präferenzen hat, sollte am besten gar kein Kind haben.
 
  • #16
Zwei wirkliche Beispiele, wie der Wunsch nach Söhnen schief ging.

Ehepaar, der Mann wünscht sich Söhne = Jungs: 1. Kind Mädchen, 2. Kind Mädchen.
Also wechselt der Mann deswegen ! die Ehefrau = sein 3. Kind Junge, 4. Kind Junge.
Der erste Sohn verübte mit 26 J. Selbstmord, wegen seinem Vater.
Der zweite Sohn wurde beruflich nie was Rechtes, und schlug sich durch.
Alle zwei Töchter wurden beruflich wie privat erfolgreich. (Ehe, Kinder, usw.)

Anderes Ehepaar: 1. - 3. Kind = Mädchen. Die Ehefrau wollte trotzdem unbedingt einen Sohn.
Nach sieben Jahre Babypause: 4. Kind = Junge.

Dieser Junge lebte lange bei seiner Mutter, bis zu seinem 30. Lebensjahr, und arbeitete als LKW-Fahrer.
Er blieb zeitlebends Single und kinderlos = kein Interesse an Frauen o.a.
Alle drei Töchter wurden Ehefrau, Mutter, aber auch tlw. selber Beruf + Angestellte.

Die Wissenschaft nennt verschiedene Faktoren, die das Geschlecht entscheiden könnten.
z.B. Zeitpunkt der Zeugung contra Eisprung.
Die schnellen Spermien ergeben Jungs, die langsamen aber ausdauernden Spermien ergeben Mädchen.
Je länger der Weg der Spermien zur Eizelle, desto eher machen die männlichen Spermien schlapp, während die Ausdauernden ihr Ziel erreichen -> Mädchen.

Schule und Ausbildung: Mädchen sind i.d.R. strebsamer und ausdauernder.

Ich glaube nicht, daß es an der Frau liegt, ob sie spezifisch Jungs oder Mädchen bekommt.

Mir war das stets egal. Ich hätte mich genauso sehr über eine Tochter gefreut.
Leider bekam ich keine passende Frau für Familiengründung.
Entweder wollten die Frauen generell keine Kinder. Oder ich nicht mit den anderen Frauen.

(m,53)
 
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  • #17
Hier die FS:

vielen Dank für den tollen Erfahrungsaustausch! Ich wollte unbedingt etwas klarstellen. Ich denke es wurde etwas missverstanden.

Es ging nicht nur um meine Sicht, sondern auch der gesellschaftliche Kontext!

Ich liebe meine Töchter und wäre mit Söhnen "alleine" niemals glücklich geworden. Ich bin selbst eins von 2 Mädchen. Meine Eltern hatten uns nie das Gefühl gegeben, dass sie einen Jungen wollten und auch meinen Kusinen nicht. Aus uns allen Mädels ist was geworden. Aber es gab immer so unendlich viele Frauenthemen und Konflikte.

Ich habe mir deshalb einen Sohn gewünscht! Ich wollte nicht mit eigenen Erfahrungen und Ängste konfrontiert werden. Aber das Leben will anscheinend, dass ich heile und mich mit ureigenen Themen auseinandersetze.

Ich kenne die Statistiken und die Vorteile von Mädels. Aber in unserem Umfeld sind die Jungs auch nicht schlecht geraten. Ich denke es liegt prinzipiell an das häusliche Umfeld, die Erziehung, die Liebe und das Vertrauen. Dann ist das Geschlecht relativ.

Meine Töchter spüren deshalb keine Ablehnung oder fühlen sich wie 2. Best, weil sie es nicht sind! Sie lachen viel, tanzen, singen, trotzen, kuscheln- alles Zeichen für eine gesunde Entwicklung und Urvertrauen.

Außerdem finde ich sie echt toll. Ich weiß jetzt schon, dass es einmal tolle Frauen werden und das macht mich stolz!

Es ist nur ein inneres Gefühl, dass wir noch nicht Komplett seien und natürlich wie erwähnt meine Ängste. Heute habe ich ein sehr schönes, inniges Verhältnis zu meiner Mutter aber lange war es schwierig. Ein Sohn wäre einfach neutraler gewesen (in meinen Vorstellungen).
 
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  • #18
Es ist nur ein inneres Gefühl, dass wir noch nicht Komplett seien und natürlich wie erwähnt meine Ängste. Heute habe ich ein sehr schönes, inniges Verhältnis zu meiner Mutter aber lange war es schwierig. Ein Sohn wäre einfach neutraler gewesen (in meinen Vorstellungen).

Das kann ich absolut nicht bestätigen. Ich habe zwei Mädchen (24,19) und einen Jungen (18) und kann aus der Erfahrung der jetzt fast erwachsenen Kinder berichten, das die Mädchen wesentlich pflegeleichter, umgänglicher, fleißiger und viel selbständiger sind. Der Sohn ist ehrlich gesagt weit von alldem entfernt. Auch in der Pubertät war er immer der schwerere Fall. Das hat mich und meinen Mann oft den letzten Nerv gekostet. Ich habe auch heute den Eindruck, die Mädchen interessiert, was aus uns Eltern wird, sie helfen von ganz alleine und kümmern sich auch mal, wenn wir z.B. verreisen ums Haus. Der Junge kommt ausschließlich nur, wenn er für sich selbst was braucht und ansonsten könnten wir auch nicht da sein, das würde ihn kein Stück interessieren. Sei froh, wenn Dir diese Erfahrung erspart bleibt.
 
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  • #19
Liebe FS,

sei froh, dass du das Glück hast, zwei gesunde Kinder bekommen zu haben, egal ob Mädchen oder Junge. Kinder sind ein Geschenk und dieses Glück ist leider längst nicht allen vergönnt. Ich finde die Jammerei etwas unpassend. Was interessieren dich andere Leute oder die Gesellschaft. Es ist dein eigen Fleisch und Blut und ich wäre verdammt stolz darauf und würde nichts auf die Meinung oder die dummen Sprüche oder die Weisheiten anderer Leute geben. Anstatt dich selbst zu bedauern oder zu jammern sei einfach dankbar, für deine beiden süßen und gesunden Töchter und nimm es so hin, dass es zwei Mädchen sind. Manche Dinge kann man leider nicht ändern. Was hättest du gemacht, wenn du gar keine Kinder hättest bekommen können, oder eines krank gewesen wäre? Manchmal sollte man einfach das Glück sehen, welches einem zuteil wurde und nicht immer darauf schauen, was man alles nicht hat...so kommt man viel leichter durchs Leben und kann sein Leben mehr geniessen und ist glücklicher.
 
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  • #20
Liebe FS,

auch wenn es nicht ganz hier her passt.
Aber ich würde Dir gern das senden:

Ich bin Tochter von Eltern, dessen gesamte Familie, Verwandtschaft nur aus Mädchen, Töchtern besteht
Ich war "die letzte Hoffnung" dass ich ein Junge werde. Nach mir kam kein Neffe, Enkel mehr zur Welt

Glaube mir, ich bin heute 44 und ich habe wirklich lange gebraucht, um das zu verstehen
(Was man nicht verstehen kann)

Ich war niemals akzeptiert, von meiner Mutter, meinem Vater nicht. Bis heute nicht.
Ich finde es schade! Denn aus mir ist eine sehr tolle Frau geworden. Vielleicht gerade deshalb

Naja, vielleicht passt es nicht hierher, aber ich finde, die Gefühle und Sichtweise der betroffenen (Deiner Mädchen) sind schon auch etwas wert

w/44
 
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  • #21
Mädels geben mehr zurück, sind gefühlsintensiver, positiv und negativ gesehen.
Jungs sind neutraler im Gefühlsausdruck.
Ein gut geratener Junge kann eine Mutter schon stolz machen, daher habe ich
Verständnis für Dich. Wir möchten ja immer gerne das, was wir nicht haben oder
zumindest noch das Tüpfelchen auf dem i.
Vielleicht reicht Dir vorerst die Aussicht auf einen Enkelsohn in späteren Jahren.

Ich glaube, Dein Sohnwunsch hat viel mit Dir selbst zu tun. Da müsstest Du Dich
mal hinterfragen oder ein Therapeut hilft Dir auf die Sprünge.
Dann findest Du Deine Ruhe und genießt Deine Mädels und Euer Zusammensein.
 
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  • #22
Also ich verstehe Dich nicht! Dass Du SS-Streifen hast, liegt an deinem Bindegewebe und nicht daran, welches Geschlecht das Kind hat. Ich habe 2 Jungs und der 2. wollte auch nicht raus, ich hatte eine Beckenringlockerung und er wog bei der Geburt über 4000g - Streifen hab ich keine.

Wieso denkst Du einerseits über ein weiteres Kind nach und andererseits darüber, wie Du nach einer evtl. Trennung wieder einen Mann findest?
Mit 3 Kindern ist es sicher schwieriger als mit 2, aber bist du denn mit Deinem Mann nicht glücklich?
Und dazu noch auf einer Partnerbörse?

Mag sein, dass es für Mütter komisch ist, wenn die Töchter schöner und man selber eher älter wird, aber das Verhältnis von Töchtern zu ihren Müttern ist doch meistens inniger als das der Söhne zu ihrer Mutter.
Ich gehe regelmäßig mit meiner Mutter in den Urlaub, obwohl ich schon 40 bin - glaube nicht, dass auch nur 1 Sohn mit seiner Mutter Urlaub macht - und sich ein Zimmer teilt!?
Ich habe 2 Söhne und hätte gerne eine Tochter gehabt, gerade weil Söhne, auch wenn sie eine Familie gründen eher zur Familie der Frau tendieren, Enkelkinder sind später auch eher bei der Familie der Frau.

Dass die Gesellschaft 2 Töchter nicht akzeptiert ist Blödsinn. Das ist eben Smalltalk und vielleicht hat der ein oder andere im Gespräch eben gemerkt, dass du gerne einen Sohn gehabt hättest.
Anderen Leuten ist es vollkommen egal, ob du 1 oder 5 Töchter hast.

Meine Jungs sind 4 und 8 und sehr liebevoll und süß, aber ich denke, dass Mädchen einfach immer einfacher sind - nicht so wild, hilfsbereiter in Erwachsenenalter, besser in der Schule usw.
Ich bin eigentlich auch eine typische Mädchenmama - ich liebe Mädchenkram und Glitzer, bin zwar sportlich und kann auch Fußballspielen, aber hätte gerne ne Tochter zum Shoppen und reisen für später gehabt.

Zeigt mir auch nur 1 Sohn, der erwachsen viel mit seiner Mutter unternimmt!? Ich kenne keinen!
Ich tröste mich damit, dass Jungs dafür mehr verdienen im Erwachsenenalter ;-)

Aber deswegen so ne Jammerei zu starten läge mir fern.

Was willst Du denn? Kein 3. Kind, aber einen Sohn, allerdings nur Söhne wären auch falsch gewesen. Trennung vom Mann? Dein Umfeld darf auch nichts sagen.
Finde Dich ganz schön schwierig.

w,40
 
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  • #23
Das liest sich hier wie in einem Haustierforum, wo man die Frage diskutiert, ob man sich lieber ein männliches oder ein weibliches Tier anschaffen sollte.
aber ich denke, dass Mädchen einfach immer einfacher sind - nicht so wild, hilfsbereiter in Erwachsenenalter, besser in der Schule usw.
Ich bin eigentlich auch eine typische Mädchenmama - ich liebe Mädchenkram und Glitzer, bin zwar sportlich und kann auch Fußballspielen, aber hätte gerne ne Tochter zum Shoppen und reisen für später gehabt.
Mit anderen Worten: Mädchen kann man besser ausnutzen. Man schätzt sie nicht um ihrer selbst willen, sondern weil man meint, dass man sie aufgrund ihres Geschlechts besser lenken und instrumentalisieren kann. Obwohl sie ja ansonsten eigentlich die minderwertigeren Wesen sind, die man nicht so ernst wie einen Sohn nehmen würde, so sind sie doch immerhin zu was nütze: Shoppen gehen, verreisen und im Alter nicht alleine sein.
Man tröstet sich also damit, dass ein Sohn mutmaßlich das schlechtere, weil anspruchsvollere "Haustier" mit geringerem Unterhaltungsfaktor ist, von dem man nicht so lange etwas hat um das eigene (öde) Leben zu füllen.
Na, das ist ja eine tolle Einstellung gegenüber Kindern, die hier zum Ausdruck kommt. Meine Mutter hat es auch so gesehen und ihre Rechnung ist nicht aufgegangen.
Für eine gute Beziehung zu Töchtern muss frau eben auch etwas tun. Ohne Respekt kann eine Mutter auch von ihrer Tochter nichts erwarten.
Die Kinder der FS können einem wirklich leid tun. Die können ja nichts dafür, dass ihre Mutter so ein verkorkstes Verhältnis zu sich selbst und nur deshalb auch zu ihnen hat.
Ich verstehe nicht, wieso Leute, die in dieser Form berechnend sind, sich Kinder anschaffen. Da sind mir Leute sympathischer, die gar keine Kinder wollen.
 
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  • #24
Mein Opa ist 1907 geboren, als jüngster von vier Söhnen.
Meine Urgroßmutter war extrem enttäuscht, denn sie wollte ja nun endlich ein Mädchen.
Also hat sie sich eins gemacht.
Auf allen Bildern, auf denen mein Opa klein ist, hat die Familie drei Söhne und eine Tochter.
Volles Programm: langes Haar, Schleifchen drin, duftige Mädchenkleider, Puppe im Arm...

KEIN WITZ ! Kein Fasching.

Sie haben ihn als Mädchen erzogen.
Erst als er in die Schule kam, wurde aus ihm ein Junge.

Keine Ahnung, ob und welche Schäden das bei ihm hinterlassen hat, jedenfalls ist er weder schwul noch eine Tunte geworden ( jedenfalls nicht, dass ich wüßte ). Und auch sonst fand ich ihn opamäßig sehr normal.

Meine Urgroßmutter hat jedenfalls definitov einen Schaden, meint ihr nicht ?

m 52
 
  • #25
Hier die FS:

Es ging nicht nur um meine Sicht, sondern auch der gesellschaftliche Kontext!

Erkläre uns bitte, was du unter dem "gesellschaftlichen Kontext" verstehst, und welche Bedeutung hat er für dich heutzutage, als Mutter von zwei kleinen Mädchen!

Als ich (60) ein Kind war, da spielte der "gesellschaftliche Kontext" noch eine Rolle, ob ein Sohn oder eine Tochter geboren wurde.

Söhne trugen den Namen weiter, ihnen standen sämtliche Türen für eine gute Ausbildung offen.
Die Hoffnung auf gesellschaftlichen Aufstieg konzentrierte sich auf die Jungs. Sie sollten es mal besser haben, als die Eltern. Sexuelle Freiheiten mussten sie sich gar nicht erst erkämpfen: "Er soll sich ruhig die Hörner abstoßen", kommentierte man schmunzelnd.

Meine ältere Schwester, Jahrgang 1948, bekam noch Sätze zu hören, wie: "Du brauchst doch kein Studium, du heiratest doch sowieso...!" Hübsch zu sein war viel wichtiger - und sexuelle Selbstbestimmung war erst in den Anfängen. Ein uneheliches Kind zu bekommen, war damals eine Schande, und fast immer wurde dies zunächst verschämt verheimlicht, dann schnell, schnell geheiratet. "Siebenmonatskinder" gab es viele...

Und heute?
Da bevölkern mehr Mädchen, als Jungen die Universitäten, und deren beruflicher Aufstieg wird gefördert und anerkannt. Wir haben eine Bundeskanzlerin, die weltweit Anerkennung findet! Sexuelle Freiheiten sind, dank Pille, nicht mehr nur auf Jungs beschränkt - und sie werden auch ausgelebt!

Frauen können den eigenen Namen behalten, wenn sie es möchten, also auch dieser Aspekt spielt keine Rolle mehr.
 
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  • #26
1. Ich wollte mehr Männer Energie um mich haben.
-2. Ich hatte Angst, dass Töchter mir jedes Jahr immer mehr vor Augen führen, dass ich äußerlich älter werde....
3. Außerdem sind meine Töchter beide lange im Bauch geblieben und dadurch habe ich nun Streifen auf dem Bauch.
4. Nun stelle ich aber fest, dass ich mich irgendwie mit der Tatsache, dass es 2 Mädchen sind nicht innerlich versöhnen kann.
5. trotzdem habe ich das Gefühl, es wird nicht so anerkannt, wie wenn ein Junge dabei gewesen wäre.
6. Meinen Kindern geht es gut, sie spüren nichts von meinen Gefühlen.

LiebenFS,
selten so einen Unfug gelesen. Ich finde, dass Du ein Fall für Psychotherapie bist.

1. Klingt nach narzisstischer Störung, Du willst Männer um Dich haben und esoterisierst Dir was zusammen.
2. ebenfalls narzisstisches Problem, Du wirst auch mit Jungs älter, besonders wirst Du altern, wenn Du es nicht willst und sie Dir ihre 14-Jaehrigen Freundinnen anschleppen.
3. Du hast Schwangerschaftsstreifen, weil Du ein schlechtes Bindegewebe hast, nicht weil "nur" Mädchen rausgekommen sind.
4. Die Kinder tun mir Leid, dass Du Dich mit den "Nur-Mädchen" nicht versöhnen kannst.
5. Du lebst zufällig in Saudi-Arabien? Aus dem mittel- und südeuropaeischen Raum kenne ich diese Geringschätzung von Maedchen seit 20 Jahren nicht mehr. Der Trend geht zu Kleinfamilien/Einkindfamilien. Da ist jedes Kind für die Umwelt wertvoll, egal welches Geschlecht es hat. Du redest Dir was ein.
6. Ich kann Dich beunruhigen, selbstverständlich merken Deine Töchter Deine Gefühle, werden schon bald richtig darunter leiden.

Ich hatte eine narzisstische Mutter, die mit 4 Töchtern gestraft war und nur einen Sohn hatte. Wir haben unter unserer eifersüchtigen Mutter gelitten, die an uns sah, dass sie alt wird und die uns aus Neid und Eifersucht viel kaputt gemacht hat. Leider hat sie durch ihr Verhalten auch jede Beziehung unter ihren Kindern gestört. Während die Mädchen ihren Weg gingen (ich habe studiert), Familien gründeten, machte der Sohn mit Ach und Krach die Hauptschule, blieb lebenslang Single, der mit fast 60 weder Freunde hat, noch das Elternhaus verlassen und ein unerträglicher Frustbolzen ist.
Meine Mutter kann sich nicht an ihm erfreuen, sie ist an ihrem Lebensfrust mit Mitte 50 gestorben.

Die Geringschätzung, die Du für Deine Töchter hast, kannst Du nicht verbergen. Du kannst in diesem Punkt nur Dich selber täuschen. Ich habe Jahrzehnte gebraucht, diese Ablehnung und Abwertung durch meine Mutter zu überwinden und es hat mit viele Chancen im Leben gestohlen, einen ängstlichen und unsicheren Menschen aus mir gemacht. Ach ja, für die Mutter war ich immer die Fröhliche, Selbstbewusste.... Was immer sie sich gewünscht hat, um sich ihrer Verantwortung nicht zu stellen. Erst als sie tot war, wurde ich depressiv, wie auch 2 weitere Schwestern - tolle Bilanz.
 
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  • #27
Manche Leute haben Sorgen.
Wozu sich über Dinge den Kopf zerbrechen, die man sowieso nicht ändern kann?

Regen is nass, der Himmel is blau und die Haare auf meinem Kopf werden weniger.
Und das alles interessiert mich nicht die Bohne!
 
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  • #28
Ich (m35) habe mir immer ein Mädchen gewünscht, war mir auch sicher, dass unser Baby ein Mädchen wird....beim Röntgen hat sich dann ein Junge gezeigt. Ich war etwa 1/2 Sekunde enttäuscht, ab dann konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, keinen Sohn zu bekommen.

Deine Einstellung finde ich irgendwie krank. Ich würde dir empfehlen, schnellstens einen Therapeuten aufzusuchen, bevor deine Töchter, mit denen du offenbar aus Gründen, für die niemand -die beiden am allerwenigsten- etwas kann, unzufrieden bist, deine Abneigung spüren und Schaden nehmen. Hoffentlich ist es dafür nicht schon zu spät...
 
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  • #29
An FS:

Ich mochte schon immer Jungs lieber, habe früher selber lieber mit Jungs gespielt als mit zickingen Mädels und wenn für mich die Kinderfrage bestehen würde.. lieber einen Jungen.

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, wenn ich in der Situation wäre - ich denke, das Wichtigste wäre, hauptsache gesund, hoffentlich mit viel Energie, Willen, gutem Willen, viele Freunde später, eine gute Ausbildung in einem Beruf, egal ob es nun ein typisch weiblicher ist, oder sogar ein typisch männlicher. Im Gegensatz zu früher kann heute Frau so gut wie alles - und wenn es zum Mond fliegen ist, oder die Weltmeere befahren.

Und was ist schon ein Name? Ich denke, Du solltest Dich von Deinen verwirrten Gedanken verabschieden und einfach froh sein, dass Du 2 gesunde Mädels hast, was kann denn besser sein? Und wie ein Gast geschrieben hat.. die werden mal 2 reizende Schwiegersöhne mit nach Hause bringen.

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen eine Frau weniger Wert war als ein Mann und Du solltest solches weder unterschwellig denken, noch unbewusst an Deine Töchter weitergeben.

w, 41 - ohne Kinder.
 
G

Gast

Gast
  • #30
Liebe FS,

Ich verstehe dich sehr gut, habe vor einem Jahr mein drittes Kind bekommen. Wieder ein Mädchen. Und wie gerne hätte ich einen Bub.

On meinem Umfeld ist es so, dass sich die Söhne viel mehr um die Eltern kümmern als die Töchter. Meine Oma wohnt mit ihrem jüngsten Sohn zusammen, meine Mutter ist mit 18 ausgezogen.

Mir liegen Mädchen auch viel weniger. Dieses Gezicke und Geplärre immer... Aber trotzdem sind sie meine Kinder und werden all meine Liebe Kriegen.

Ich denke trotzdem noch über ein viertes Kind nach. In Zypern gibt es IVF mit Geschlechtswahl, vielleicht wär das was für uns?

W, 35
 
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