• #1

Entzweiung der Geschlechter im Alter -- durch Verbitterung, Verzweiflung oder wodurch?

Ich beobachte immer wieder, dass sich die Geschlechter im Alter hier nur gegenseitig fertigmachen, beschimpfen, beschmutzen und beleidigen. Gerade bei Themen im Bereich Alter geht es da oft gleich ganz weit unter die Gürtellinie. Bei jedem Geschlecht hängt irgendwas, wird was faltig oder bauchig, ihre Libido sinke, der Mann könne nicht mehr, das eine oder andere Geschlecht altere schnelle, sei aktiver, frischer oder habe die langweiligeren Hobbys. Fast alle sind felsenfest davon überzeugt, das eigene Geschlecht sei aktiver und attraktiver. Wie will man unter solchen Bedingungen wirklich einen passenden Partner finden? Müsste man das andere Geschlecht nicht positiv und attraktiv wahrnehmen, auch gerade diejenigen im passenden Alter? Ich befürchte, hier haben sich jede Menge Verzweiflung, Verbitterung und schlechte Erfahrungen aufgestaut, die nun im Wege stehen. Warum diese Aggresivität und Primitivität?
 
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Gast

  • #2
Alexander, der Kleine

Darüber habe ich mir auch schon mal den Kopf zerbrochen.
Bin zu dem Schluss gekommen das mir die vom Leben entäuschten mit ihrem
Selbstmitleid am Ar.... vorbeigehen.
Wer alles negativ sieht und andere klein macht ist es nicht Wert beachtet zu werden.
[...]
 
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Gast

  • #3
ja, das frage ich mich auch. Es schüttelt mich manchmal direkt, wenn ich so manche Beiträge hier lese. Derartig böse und untergriffig, wie hier manche schreiben.
Wo es nur um Lappalien geht, die für eine Beziehung überhaupt nicht wichtig sind.

Ich frage mich, ob manche Leute nix anderes zu tun haben, als sich hier im Forum gegenseitig zu befetzen und eine Diskussion anzufangen innerhalb eines Themas, das mit dem Fragethema dann aufeinmal gar nichts mehr zu tun hat.
Da hab ich manchmal das Gefühl, es läuft total aus dem Ruder.
gut, dass es Moderatoren gibt, die das Ärgste löschen, sonst würde hier ja Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um andere fertig zu machen.
Schrecklich ist das.

Aber Menschen sind nun mal so. Es gibt nichts, was es nicht gibt, das weiss ich nach 14 Jahren im sozialen Dienst, den ich freiwillig mache. Menschen sind zu Dingen fähig, zu denen kein Tier, auch kein Raubtier, fähig wäre.
Und ein Hauch davon ist auch hier im Forum spürbar - LEIDER.
 
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Gast

  • #4
Ich glaube, das ist keine Entzweiung der Geschlechter im Alter - das ist eher das Motto: Ex und hopp oder Abfall. Unsere Augen sind auf Werbung trainiert. Diese Britney Spears ist im Moment die erste Einzige, die offiziell zugibt, dass ihre Fotos und Plakate am Computer geschönt wurden. Und ungeschminkt sowie ungestylt sieht Heidi Klum aus wie jede Frau, die vier Kinder geboren hat. Ich habe große Hochachtung vor dieser Frau, die sehr professionell ist. Wir alle wissen, dass bei Männern ab 35 Jahren das Testosteron nachlässt. Viagra wäre nicht ein solcher Erfolg gewesen, hätte es das Bedürfnis nicht dafür gegeben. Mit dem Alter ist bei Männlein und Weiblein das Fleisch nicht mehr so straff. Wie viele haben bereits künstliche Knie oder Hüften? Oder mit Bandscheiben-Vorfällen straff gelegen? Es nutzt nix, sich mit 60 Jahren eine Harley oder jüngere Geliebte zuzulegen. Frischfleisch macht nicht mobiler. Ich warte auf den Tag, an dem Franz Müntefering verkündet, dass er wieder Papa wird. Nein, ich wehre mich gegen Verzweiflung, Verbitterung, schlechte Erfahrungen - all das lässt Haut und Haare ergrauen. Ich freue mich auf jeden sonnigen Tag, und wenn mich einer lustig an-mailt oder -lächelt, stimmt mich das auch froh. Dann fühle ich mich mit 59 Jahren immer noch gut im Rennen und bestätigt. Es gibt noch eine Menge Männer, denen Frischfleisch wurscht ist und die sich freuen, einer gepflegten, flotten und einigermaßen intelligenten Frau gegenüber zu sitzen. 7E1FB12A
 
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Gast

  • #5
Lieber Frederika,

aus meiner Sicht gibt es keine Entzweiung der Geschlechter im Alter sondern es gibt - und zwar nur hier im Forum bzw. bei EP, nicht im RL - gewisse Animositäten zwischen mittelalten Frauen und alten Männern.

Beate
 
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Gast

  • #6
Ich denke die Entzweiung ist besonders bei den Leuten ab Mitte vierzig aufwärst zu beobachten.
Meiner Meinung nach rührt das daher, dass die Männer dieser Altersklassen gerne an tradiertem Rollenverständnis festhalten möchten (da bequemer) und auch so erzogen wurden, die Frauen aber ihrerseits vor allem in ihrer Jugend die Emanzipationsbewegung durchgemacht haben.
Für die meisten jüngere Männer ist eine emanzipierte Frau völlig normal und erwünscht, weil anders aufgewachsen und sie eine moderne Generation Mütter hatten.
Den Frauen der tradierten Männer möchte ich an der Stelle sagen - besser so und sie selektieren sich selbst aus, als dass ihr noch ihre Krankenschwester/Altenpflegerin werdet (da Männer sowieso früher sterben, kann das nur mit einem jüngeren Mann ausgeglichen werden).
Geniesst euer Leben und sucht euch einen jüngeren Mann oder auch eine Frau, denn allemal ist eine Frau besser, wie ein solcher tradierter Mann.
Und wer weiss, vielleicht wird der ein oder andere Mann dieser Sorte noch dazu lernen und sich ändern.
 
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Gast

  • #7
Darüber wundere ich mich nicht. Das beobachte ich auch an mir.
Beim Anblick von hübschen, jungen Menschen und erst recht bei jungen Paaren kommt vermutlich Neid auf. Und dann die Zahl des eigenen Alters und dazu das eigene Bild im Spiegel sehen.
Und die möglichen Partner.-- "Das Bildnis des Dorian Gray" werde ich mir mal ansehen.... M 53J
 
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Gast

  • #8
Was heisst genau im Alter? mit 60-70? Wie alt bist Du nun liebe Fragestellerin? <MOD: Polemik und persönliche Angriffe gelöscht>
 
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Gast

  • #9
Das liegt an dem bewusst betonten Jugendwahn ...

<MOD: Es wäre schön, wenn dieser Thread die Geschlechter nicht weiter entzweien würde, sondern eher vermitteln und die Sachlage objektivieren würde.

Diese Beitrag wurde daher gelöscht, da er nur eine Wiederholung der bösartigen und abfälligen Kommentare darstellte, die eigentlich diskutiert werden sollen.

An alle: Bitte objektiv, vermittelnd und betont respektvoll schreiben -- bitte keine Wiederholung der falschen Klischees. Dieser Thread diskutiert ausschließlich das Titelthema!>
 
  • #10
@#7: Es geht um die unglaublich abfälligen Bemerkungen von Frauen und Männern zwischen 45 und 60 gegeneinander. Die einen werfen ständig Impotenz und Langweiligkeit, schüttere Haare und Bierbauch vor, den anderen werden Wechseljahre oder hängende Brüste und faltige Haut vorgeworfen -- was heißt vorgeworfen, es wird ihnen regelrecht bösartig unter die Nase gerieben. Beide Geschlechter halten sich für aktiver, agiler, frischer und attraktiver -- was de facto einfach nicht der Fall ist. Ich kennemehr als genug aktive und frische wie auch langweilige und gealterte Menschen beiderlei Geschlechts in dem Alter.

Ich selbst bin Mitte 30 und stelle diese Frage als neutrale Beobachterin dieser Untergriffigkeiten.
 
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Gast

  • #11
Jeder will der Beste sein und alte Männer wünschen sich junge Frauen sowie alte Frauen vitale Männer. Die vielen Vorbehalte und Unterstellungen im Forum sind sicher nicht in Abrede zu stellen.
Das in diesem Spannungsfeld ein Ungleichgewicht herrschen muß ist offenkundig. Es prallen Generationen aufeinander und Individuen mit unterschiedlichen "Marktwerten" und Anspruchsdenken..
Wichtig halte ich für jeden ernsthaft Suchenden: Der Realität weitestgehend ins Auge schauen und aktiv bei der Suche bleiben, denn die Jahre verfliegen und die Partnersuche wird nicht einfacher. (nur anders). Mann39
 
G

Gast

  • #12
Mag ja sein, dass hier im Forum nicht immer sehr zart formuliert wird. Das stört mich auch. Aber als eine w, die (passend) einen Mann zwischen 60 und 70 sucht, habe ich bei EP teilweise ausgesprochen nette, humorvolle Männer kennen gelernt (früher oder später schlägt's bestimmt auch ein!).

Ich mache zudem die Erfahrung, dass viele von ihnen (die anderen kann ich ja links liegen lassen) durch längeres Single-Dasein gar nicht mehr die Erwartungen an uns Frauen haben: Hemdenbügeln? Knopf-annähen? Kochen? usw., können die alle längst selber.

Schlecht gelaunte Menschen finden sich in allen Altersklassen; die hier speziell Angesprochenen haben (oft) mit zunehmendem Alter diese wunderbare Gelassenheit erreicht, nicht nur herumzumäkeln, alles im Eilverfahren erledigen zu wollen; viele erlebe ich als geistreich, höflich, geduldig. Und neugierig!

Und für alle anderen - jeden Alters - gibt es diesen wunderbaren "Profil-löschen-Knopf". Den hätte ich bei einem dusseligen Nachbarn nicht ... (aber der ist zum Glück auch völlig in Ordnung!).
 
G

Gast

  • #13
ich glaube das liegt daran, dass viele Menshcen ihr gescheiterten Beziehungen nicht aufarbeiten, sich kopfüber in was anderes werfen und somit mit ihren Expartner nie wirklich ins Reine kommen und so auch die Trennungen nicht verarbeiten. Schuld haben immer die anderen. Dann ist es ja auch oft so, dass sich scheinbar viele besser fühlen wenn sie jemand anderen schlecht machen können. Das ist leider nicht nur zwischen den unterschiedlichen Geschlechtern so, sondern Frauen untereinander sind da ja auch noch schlimmer. Nach dem Motto, guck mal die da, viel zu dicke Beine, Bauch, zu nuttig.........
Gelästere wo man hinguckt. Wenn ein Mann kein gutes Haar an Frauen läßt, oder umgekehrt, dann haben sie ihre Trennungen nicht verarbeitet und geben immer dem Anderen die Schuld
Susanne
 
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Gast

  • #14
Ich beobachte diese Tatsache auch. Ich glaube, es liegt einfach an diesem Medium. Daran, das das Alter einfach als Zahl dasteht. Im RL sehe ich den Menschen einfach. Da ist das Alter erstmal nicht wichtig. Das ist hier im Netz einfach anders. Das Alter brennt sich einfach sofort ein, ist eines der ersten Informationen, die ich bekomme. Ein Fakt.

Anders wäre es, wenn kein Alter angegeben würde, und z.b. erstmal nur das Foto zählt. Das würde zu ganz anderen Ergebnissen führen.

So ist es einfach eine künstlich initiierte Diskussion, die durch das nicht reale dieses Mediums entsteht. Allerdings würde ich sagen, das diese Argumente unterhalb der Gürtellinie einfach nur geschmacklos sind. Geistige Weite ist was anderes.

Die kleine Kaktee
 
G

Gast

  • #15
Als ich vor einigen Wochen Elite-Mitglied wurde und begann, hier im Forum die Beitrage zu lesen, war ich über die finstere Gehässigkeit, mit der sich über Frauen meiner Altersgruppe geäußert wurde, völlig entsetzt.
Diese Beiträge waren übrigens durchaus nicht nur von Männern geschrieben.
Ich finde es sehr gut, dass diese Form der Stutenbissigkeit verschwunden zu sein scheint.

Persönlich habe ich mit Männern, die ich über Elite kennengelernt habe, gar keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich hatte bisher nur Kontakt zu netten, gebildeten Männern in meinem Alter. Vielleicht ist der Richtige ja noch dabei.....

Anna, 48
 
  • #16
Ich finde es auch sehr schade, wenn sich die Geschlechter gegenseitig so nieder machen.

Es gibt sie nun einmal, die Suchenden, die sich unrealistisch orientieren. Diejenigen, die sich gern altersgemäß umschauen, haben es ab 50 offensichtlich wirklich nicht leicht. Das liegt sicher u.a. auch daran, dass ein zu ca. 2 Drittel gelebtes Leben vielfältige Erfahrungen beschert hat, die einige von uns besser, andere weniger gut verarbeitet haben. Das zwingt natürlich auch zur Vorsicht.

Allerdings muß man doch auch realistisch bleiben. Ich kann doch keinen 60-järigen PartnerIn erwarten, der genau so fit ist und aussieht, wie das bei einem jüngeren Menschen der Fall ist.

Ferner ist es doch auch nun einmal so, dass viele Menschen (nicht nur ältere) auch schon mal krank waren oder sind. Zumindest bleiben da auch oft Beschwerden, die evtl. nicht mehr akut gefährdend, aber doch in irgend einer Weise etwas einschränkend für die Betroffenen sind.

Müssen denn nun all diese 'äteren' Menschen auf einen Partner verzichten? Nur, weil sie nicht mehr 'medientauglich', so extrem sportlich usw. sind? Haben sie kein Recht mehr auf schöne Erlebnisse, gute Gespräche und ja, auch auf einen passenen Sexualpartner?

In unserer Gesellschaft wird heute, meiner Meinung nach, alles viel zu sehr aussortiert bzw. nach der Perfektion gesucht. Das ist nicht gut; Menschen sind nicht perfekt - und wer das Perfekte sucht, kann dann u. U. ganz schön einsam sein und bleiben.

Ganz allgemein meine ich, dass wir alle respektvoller und besonders toleranter miteinander umgehen sollten.

Allerdings ist das - in jedem Alter - von der Erziehung und Lebenseinstellung überhaupt abhängig.

w/62
 
P

Popcorn

  • #17
#14

Liebe Anna!

Ich stimme Dir vom Herzen zu.
<MOD: Polemik entfernt. Bitte direkt zum Thema schreiben!>

Ich finde, die Fragestellerin ist etwas ungewiss, was z.B. Frauen in meinem Alter (43) erleben, wie sie sich fühlen und denken, dass wir im "Alter" (alleine diese Aussage grenzt einer Unverschämtheit!) aktiver, freier, leidenschaftlicher, tiefgründiger und TOLERANTER sind!

Ich gebe Dir aber auch Recht! Die Männer, die ich hier kennengelernt und getroffen habe sind auch kultiviert, also bitte nicht aufgeben! Du wirst sicher fündig.

Einen schönen Abend wünscht Dir:

Popcorn
7E154A10
 
G

Gast

  • #18
Es ist die Anonymität. Die kehrt nicht unbedingt die besten Charaktereigenschaften aus den Menschen heraus. Manche sind so selbstgerecht, daß sie dabei Erziehung, Bildung und Niveau vergessen.

Constanze
 
G

Gast

  • #19
Liebe Frederika,

diese Frage gerade von Dir wundert mich doch sehr. Ich kann mich an unzählige Threads erinnern, in denen Du betonst, wie wichtig die Optik ist. Darf ich Dich hier nur an den Parallelthread

http://www.elitepartner.de/forum/absagen-mit-der-begruendung-du-bist-nicht-mein-typ.html

erinnern. Wenn die Optik so ungeheuer wichtig ist, dann kann das nur heißen, dass wir alle, Männlein wie Weiblein, Partner bis maximal 30 suchen. Von Personen angeschrieben zu werden, die in unserem Alter sind, ist da natürlich eine Zumutung.

Anders gesagt: Wir ernten was wir säen. Wir sehen nicht, was ist, sondern was wir sind. Die Welt ist ein Spiegel. Gleiches zieht Gleiches an. Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.

Wenn ich mich nicht irre, nennt man das das Gesetz der Resonanz.
 
G

Gast

  • #20
Das hat mit diesem Medium überhaupt nichts zu tun!!! Hier widerspiegelt sich die Wahrheit, es ist die vorherrschende Einstellung von zwei Geschlechter in unserer Gesellschaft. Die beiden Geschlechter gehen immer mehr auf Distanz, weil sie sich immer weniger gebrauchen, ja sogar schon nicht mehr gebrauchen. Die Frauen werden immer mehr zu Männer und die Frauen wollen immer mehr die Männer zu Frauen gemacht haben, wie soll das denn überhaupt noch gehen??? Man sieht es ja, dass es immer weniger geht!!! Die meisten hier machen doch nur Schönfärberei an der Oberfläche und wollen von der Tatsache und von der Ursache überhaupt nichts wissen!!! Ich sehe den Tatsachen klar ins Auge, deshalb kann ich das sehen!
 
G

Gast

  • #21
Es herrscht allgemein ein gnadenloser Jugendwahn.
Gerade auf dem Partnermarkt stehen alle Menschen ab einem gewissen Alter (eigentlich: je älter, desto mehr) unter einem enormen Druck, diesem Bild des jungen, straffen, aktiven usw. Menschen noch zu entsprechen.
Schließlich dient Partnersuche, evolutionär gesehen, der Fortpflanzung (und die ist nun mal der Jugend vorbehalten), und dies sitzt unterbewusst in uns allen tief und fest, auch wenn unser Bewusstsein längst "moderner" denkt.
Und so schauen sich die Leute ab einem gewissen Alter selbst immer kritischer im Spiegel an, und werden sich immer unsicherer, ob sie noch Chancen auf dem Partnermarkt haben.
Nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" fängt man dann an, sich selbst und anderen einzureden, wie gut man selbst noch dasteht, im Vergleich mit dem anderen Geschlecht.
Bis vor ca. 50 Jahren haben Menschen, die aus dem Reproduktionsalter heraus waren, nicht mehr nach einem neuen Partner gesucht. Sie haben sich damit abgefunden, entweder allein zu sein, oder in einer (unglücklichen) Ehe zu leben. Manchmal hat sich zufällig doch noch ein neuer Partner gefunden.
Dafür blieb ihnen dieses (anstrengende) Mithalten-müssen auf dem Partnermarkt und die damit einhergehenden Konkurrenzkämpfe erspart.

w42
 
G

Gast

  • #22
Tja, da sind einige wohl ganz schön ent-täsucht vom Leben?

Was vielleicht auch mit unrealistischen Anforderungen an selbiges zu tun haben mag? Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.

Und dann kommt das eigene Alter, der eigene Verfall, die Endlichkeit hinzu...

Wer will da (mit zunehmendem Alter, wenn mehr und mehr Züge abgefahren sind) im Zeitalter des Jugend- und Machbarkeitswahnes nicht vergrätzt sein?

Es bedarf schon einer gehöriger Portion Selbst-Bewusstsein, Stärke und Realitätssinn, das Leben (gegen den Strom) zu sortieren, auszuhalten und (glücklich) zu leben...

Nach meiner Beobachtung sind die Wenigsten gut davor, geben sich die Wenigsten die Mühe, sich überhaupt wirklich und ehrlich (!) mit sich und dem Leben auseinanderzusetzen. Sie laufen, sie jagen lieber mit der Masse, in der dann auch noch alle vorne sein wollen, mit.

Die Grabenkämpfe und Zerwürfnisse sind in meinen Augen nur ein Zeugnis dafür.

Und zum Thema Zweisamkeit:

Natürlich macht Körperlichkeit in jungen Jahren am meisten Laune. Ist ja auch Sinn und Zweck (Fortpflanzung) der Sache.

Ich sehe als guterhaltener M von 48 z.B. gar nicht mehr recht den Sinn, mich noch einmal zu paaren. Für Kinder ist es zu spät, die gleichaltrigen Frauen sind mir zu welk (ich bin geradezu entsetzt, was aus einigen einstigen Traumfrauen geworden ist!) und haben bereits Kinder mit anderen Herren hervorgebracht. Dann und wann fällt mal eine Jüngere ab - was an meinem voranschreitendem Alter nichts ändert und eine späte Repropduktion nicht sinnvoller macht ;-).

Wie #20 ganz recht schreibt: Ich bin raus aus dem Reproduktionsalter. (Was Vor- und Nachteile hat.) Jetzt konzentriere ich mich ganz auf den Genuss meiner selbst und entziehe mich dem Konkurrenzk(r)ampf und Status, Geld und Befruchtungsmöglichkeit. ;-) Ich finde das ganz entspannt!

Wer mag, kann sich ja gerne (zunehmend verbiestert) bis ins Greisenalter um den "optimalen Traumpartner", der/die alle Wunschlisten erfüllt und alle No gos umgeht, balgen?

Viel Spaß dabei. ;-)

(Ich schaue, nach harter und jahrelanger Seelenarbeit bei mir selbst angekommen, dem Treiben gerne und amüsiert aus der Distanz zu und werde mir gleich ein schönes Frühstück und paar Tulpenzwiebeln organisieren und freue mich schon auf das Aufgehen Letzterer ...)
 
G

Gast

  • #23
@#21
Was Du schreibst, verstehe ich wohl, allerdings bleibt die Frage, was Du auf diesem Forum suchst und warum Du Dir so viel Mühe gibst mit Deiner Antwort.

Oder starrst Du nur die Trauben an, von denen Du behauptest, dass sie Dir zu hoch hängen? Ob wohl mal eine von ganz alleine herunterfällt?
 
G

Gast

  • #24
@#4
Stimme dir vom ersten bis zum letzten Wort zu. Mit der Ergänzung, dass dies auch mittelalte Männer betrifft. Dies hier ist nicht die Realität. Es gibt überhaupt keine Entzweiung der Geschlechter im Alltag