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Gast

  • #31
Kann denn ein Mann seiner Frau zu liebe (falls diese noch besteht) nicht seine Neigungen in den Griff bekommen?! Es würde sich durch eine Scheidung so viel ändern, wer kann mir garantieren, dass ich bzw wir danach glücklicher sind.
Du hast einfach nur Angst, ohne ihn sein zu müssen, ohne ihn auf eigenen Beinen zu stehen. Das bequeme Leben aufgeben zu müssen.
Was soll das denn, dass er seine Neigungen unterdrücken soll?
Er ist schwul, oder zumindest bi. Das kann er eine Weile unterdrücken und dann bricht es wieder aus.
Das kannst du doch nicht ernsthaft von ihm verlangen?

Ich habe 2 kleine Kinder, der kleinere war 10 Monate, als mein Mann eine Affäre hatte.
Mir ging es nach der Trennung viel besser als immer mit dieser bohrenden Ungewissheit zu leben. Ist doch furchtbar!
Trenn doch von ihm!
Ob ihr Euch scheiden lasst, steht auf einem anderen Blatt.

Vielleicht kommt ihr nach einer gewissen Zeit wieder zusammen, aber wenn du ihn einengst, bleibt alles beim Alten. Lass ihn los, dann kommt er evtl. selber zurück.

w,40
 
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Gast

  • #32
Es ist doch ungeheuerlich, dass die FS hier von einigen als Dummchen dargestellt wird. Was soll das denn bitte? Da fällt es dem werten Gatten plötzlich ein, dass er doch aufs eigene Geschlecht steht und sie soll das einfach so hinnehmen und ihm möglichst keine lästigen Fragen stellen?! ER sollte sich erstmal entschuldigen bei seiner Frau und sich bis zur Trennung zusammenreißen, denn er zerstört gerade seine Familie! Schlimm genug, dass er seine Neigungen schon auslebt, ohne sich Hilfe zu holen...

w
 
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Gast

  • #33
#31: Was soll er sich denn für Hilfe holen? Er ist schwul, nicht krank. Da kann kein Arzt oder Therapeut einen Schalter umlegen und ihn dadurch wieder auf hetero umdrehen. Das muss auch die FS verstehen, wenn sie für sich und ihren Mann ein glückliches Leben will, denn zusammen als Paar mit sexuell ausgefülltem Liebesleben werden sie keine Beziehung mehr haben können. Allerdings finde ich auch, dass vom Ehemann eine Entschuldigung fällig wäre, sofern er sie in dem Wissen geheiratet hat, dass er schwul ist und seine sexuelle Neigung nicht erst im Laufe der Ehe festgestellt hat. Denn dann hat er sie benutzt, um den Anschein einer heilen Familie aufzubauen, und ihr dadurch viele Jahre ihres Lebens die Möglichkeit genommen, eine richtige Beziehung mit einem Mann zu haben, der sie als Mensch liebt und als Frau begehrt, und mit dieser "wahren und gegenseitigen Liebe" eine Familie zu gründen..
 
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Gast

  • #34
Schwul?!?!? Der Mann ist doch nicht schwul!
Ein Mann, der lange Jahre mit Frauen schläft, mit ihnen einen Orgasmus hat und Beziehungen eingeht, ist ebenso wenig Schwul, wie eine Frau, die verheiratet war lesbisch ist.
Vermutlich sind/ waren sie immer schon bisexuell und tendieren mal mehr zu einem oder zu anderem.
Ich bin selbst bi, kenne viele Schwule und Lesben, ja, die ECHTEN wissen es immer schon auf wen sie stehen und zwar kompromisslos.
Niemals würde ein tatsächlicher Schwuler mit einer Frau wirklich lustvollen Sex haben..ebenso keine Lesbe mit einem Mann. Wer schwankt und grübelt.. ist BISEXUELL
Nur wollen die Betroffenen es sich oft leicht machen, mit dem Outing..
Man sieht ja, das plötzlich sogar fürs Fremdgehen Verständnis da ist.
Die sexuelle Neigung ist doch wohl unabhängig von dem Respekt und der Veratnwortung, die man seinen Partnern gegenüber bringen sollte.
Ich hab mich daher vor! dem sexuellen Kontakt mit einem Mann, getrennt von meiner Partnerin
 
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Gast

  • #35
Hallo, danke für die vielen Antworten. Es haben mich alle zum Nachdenken angeregt. Der Stand zur Zeit: wir haben sehr offen miteinander gesprochen, es sind viele Tränen geflossen, evtl. probieren wir es mit einer Trennung auf Zeit.
Wenn mein Mann sich für mich/ uns entscheidet wäre es der glücklichste Moment für mich, wenn er sich allerdings für die Trennung entscheidet, muss ich das auch akzeptieren. Denn das er unglücklich bei uns bleibt, dass möchte ich ihm/ uns nicht antun.

" Schwul?!?!? Der Mann ist doch nicht schwul!
Ein Mann, der lange Jahre mit Frauen schläft, mit ihnen einen Orgasmus hat und Beziehungen eingeht, ist ebenso wenig Schwul, wie eine Frau, die verheiratet war lesbisch ist."....
Diese Sätze geben mir Hoffnung... DANKE
 
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Gast

  • #36
Hallo FS,
jede Hoffnung ist unangebracht. Dein Mann ist schwul und hat Jahrzehnte unter dem moralisierenden Druck gegen seine Natur gelebt und sich nun dafür entschieden, seinen Neigung zu leben. Was meinst Du denn, warum ihr keinen Sex mehr hattet - er konnte sich nicht mehr überwinden, weiterhgin mit einer Frau.... Das ist OK und kommt tausendfach vor. Google das mal, dann bekommst Du auf das Thema eine realistische Sicht und die Erfahrung, wie andere Familien das gut oder schlecht gemeistert haben. Dazu gibt es Fachforen.

Du willst, dass er sich ändert, in einer Weise, wie er sich nicht ändern kann und er will sich überhaupt nicht ändern. Er kann mit Dir keine Beziehung mehr führen, maximal neben Dir herleben mit seinen außerehelichen Beziehungen. Ist das für Dich ein attraktiver Lebensstil?
 
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Gast

  • #37
Wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Es fällt mir halt sehr schwer zu akzeptieren, dass alles vorbei sein soll. Es macht sich doch jeder bestimmt Gedanken, wie sein Leben mit 50, 60, 70.... verlaufen wird. Nichts davon wird nun mehr wahr werden. Wie kann jemand so lange mit einer Lüge leben und dann den Partner einfach so allein lassen? Warum bedeutet ihm das bisherige Leben nichts mehr? Er kann sich doch nicht all die Jahre unwohl gefühlt haben!?
Warum kann ich ihn nicht hassen, das würde es mir leichter machen.
 
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Gast

  • #38
Liebe FS,
ich glaube Dir nicht, dass Du ihn noch liebst, sondern nehme an, dass Du Angst vor den Veränderungen in Deinem Leben hast, die ein Beenden der Ehe mit sich bringt.
Natürlich macht man sich Gedanken, wie das Leben in den einzelnen Dekaden laufen soll. Jeder hat seine Wünsche und muss diese modifizieren, wenn sich die Bedingungen ändern. Die Änderungen für Dich sind objektiv extrem wegen der geänderten sexuellen Präferenz, andererseits aber auch so stark, weil Du Illusionen von einer Ehe gefolgt bist, für die es schon ewig keine Grundlage gab. Du hast einfach die Frühindikatoren ignoriert, die gezeigt haben, dass er sich entfernt, dass er sich unwohl fühlt.
In Deinem Initaleintrag schriebst Du, Ihr geht in Eurer Freizeit getrennte Wege, seit Jahren keine körperliche Nähe mehr - was ist denn das Verbindende, was Euch für den Rest des Lebens zusammen halten soll?

Du kannst ihn nicht hassen, weil Du ihn schon lange nicht mehr liebst. Alle Deine Gefühle der Enttäuschung, des Ärgers werden von der Angst vor der Zukunft erdrückt. Stell' Dich der Angst und nimm' das Leben so schnell wie möglich in die Hand.
Verschwende Deine Energie nicht auf die Suche, was schief gelaufen ist, wo die Wut ist, sondern setz' sie konstruktiv für deine Zukunft ein. Du hast schließlich auch gegenüber Deinen Kindern eine Verantwortung und Vorbildfunktion, als erwachsener Mensch eine Partnerschaft sozial kompetent zu handhaben. Mit dem langen aneinander Vorbeileben wart Ihr ihnen lange genug ein schädliches Beispiel in Sachen Partnerschaft.
 
  • #39
Liebe Fs
Es fällt mir halt sehr schwer zu akzeptieren, dass alles vorbei sein soll. Es macht sich doch jeder bestimmt Gedanken, wie sein Leben mit 50, 60, 70.... verlaufen wird. Nichts davon wird nun mehr wahr werden. Wie kann jemand so lange mit einer Lüge leben und dann den Partner einfach so allein lassen? Warum bedeutet ihm das bisherige Leben nichts mehr? Er kann sich doch nicht all die Jahre unwohl gefühlt haben!?
Tja, das Leben ist das was geschieht während man Pläne macht. Das was Dir passiert ist nichts anderes wie anderen auch, bei jeder Scheidung. Dieselben Fragen, dieselben Gedanken, Selbstzweifel. Dein Vorteil ist- er steht auf Männer (ob schwul oder Bi ist für Dich egal). Es liegt also definitiv nicht an Dir, Du hast nunmal keinen Penis. Es ist selten so klar- Es liegt an IHM. Er kann, warum auch immer, nicht auf diese Seite seiner Sexualität verzichten.

Es ist an Dir Ihn halt auch die Folgen spüren zu lassen, Scheidung, aus dem Haus ausziehen etc. Je länger Du die Hängepartie mitmachst desto länger blockierst Du Dein eigenes Leben, den Seelenheilungsprozess. Für DICH und Deine Kinder musst Du diesen Schlusstrich ziehen. So schwer es ist und so schmerzhaft die Erkenntnis.
 
  • #40
Liebe FS

Das hört sich für mich alles ziemlich erschreckend an und ich würde Dir raten eine Therapie zu machen, um mit ihm abzuschließen, und von ihm loszukommen. Du scheinst gar nicht richtig wahrzunehmen, was da passiert und hast Du dir, mal abgesehen von Krankheitsrisiken schon mal Gedanken gemacht, ob Du mit dieser Vorgeschichte noch leben könntest, wenn Du mal zur Ruhe gekommen bist?
Dir alles Gute!
 
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Gast

  • #41
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Oh Herr, schmeiss Hirn ra.....

Nein, das propagieren zwar manche Amerikanischen Seelenfänger aber Nein, Schwul ist keine Krankheit. Das Hirn ist anders gebaut sagt die Wissenschaft. Ein Exorzismus hilft da nicht.

Bitte der FS keine falschen Hoffnungen machen.

Der Kerl kann eigentlich nur das tun was die FS tut- sein Sexualleben stillegen. Nicht gut für beide.
Oh zum Glück gibt's diese Antwort bereits! Homosexuelle Neigung ist keine moderne Krankheit, die gab es früher auch schon. Diese Art von Geschichte wird nur kaum gelehrt!

Ich bin zwar hetero aber mich ärgert diese Homophobie trotzdem! Die selben Personen predigen wahrscheinlich von "alle Menschen gleich behandeln".

Liebe FS, lies dir bitte diese Antworten nochmals durch: entweder du siehst der Wahrheit ins Auge und erkennst, dass dein Mann schwul ist (und nicht krank) oder du ignorierst es weiterhin.
Wenn du die Wahrheit erkennst kannst du das entweder aktzeptieren und die "Scheinfrau" spielen, oder du lässt dich scheiden. Falls du es weiterhin ignorieren willst, dann wirst du dabei leiden, das ist sicher; du hast die Wahl! Es ist DEIN Leben und deine Zufriedenheit ist nicht von deinem Mann abhängig zu machen.