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  • #31
Ich finde es ganz unverfänglich und spannend auf eine Kontaktanzeige zu antworten. Da ich aber bisher noch keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet habe, stellt sich mir die Frage, ist es überhaupt sinnvoll direkt die Postadresse in einem Brief anzugeben. Reicht nicht die Email Adresse oder Handynummer aus? Oder ist das unhöflich? Habe aber enorme Bedenken so persönliche Daten bekannt zu geben. Die Anonymität bei der Partnersuche im Internet ist mir sicherer. Gibt es bestimmte Verhaltensregeln bei Antworten zu Kontaktanzeigen, die man unbedingt beachten sollte?
W/48

Ich habe gerade eben erst Erfahrungen mit Anzeigen in der SZ gesammelt, habe auch eine Annonce eines Herren geantwortet. War nicht schlecht. Ich habe einfach eine email angegeben und zusätzlich meine Handy-Nr. Obwohl ich kein Foto beigefügt habe, haben wir telefoniert und uns mal getroffen. Er hatte anscheinend sehr viele Antworten und da war ich dann wohl doch nicht die erste Wahl. Aber was soll's, hier ist die Erfolgsaussicht auch nicht besser.
w 54
 
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  • #32
Ich finde es ganz unverfänglich und spannend auf eine Kontaktanzeige zu antworten. Da ich aber bisher noch keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet habe, stellt sich mir die Frage, ist es überhaupt sinnvoll direkt die Postadresse in einem Brief anzugeben. Reicht nicht die Email Adresse oder Handynummer aus? Oder ist das unhöflich? Habe aber enorme Bedenken so persönliche Daten bekannt zu geben. Die Anonymität bei der Partnersuche im Internet ist mir sicherer. Gibt es bestimmte Verhaltensregeln bei Antworten zu Kontaktanzeigen, die man unbedingt beachten sollte?
W/48

Ich habe mir einige Regeln selbst verordnet, wenn ich auf eine Kontaktanzeige in einer Zeitung antworte:
1) Nur den Vornamen angeben
2) Nur handgeschriebene Antwort und nie länger als eine Seite.
3) Teile meine Festnetznummer mit, jedoch nur meine zweite die ich notfalls sperren kann.
4) Ich stehe nicht im Telefonbuch, deshalb ist das Risiko gering.
5) Individuell auf den Text in der Annonce eingehen.
6) Teile die Mail-Adresse mit, die ich nur für diesen Zweck eingerichtet habe.
7) Schicke stets ein gutes Foto mit.

Mit diesem Vorgehen habe ich noch nie negative Erfahrungen gemacht. Bislang hat fast jeder von mir angeschriebene Mann den Kontakt telefonisch zu mir aufgenommen. Nur einer schieb an meine Mailadresse zurück.
Die Suche per Internet lehne ich ab, aufgrund mehrerer negativer Datingerfahrungen.

Viel Glück.
 
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  • #33
Obwohl ich nichts von Kontaktanzeigen halte habe ich mich mal so in einen Anzeigentext verliebt dass ich zum 1. Mal geantwortet habe. Der Grund war dass diese Anzeige einen zärtlichen sehnsuchtsvollen Ton hatte, "Wunsch nach neuer Partnerin", geschieden, toller Job und viele Interessen die sich mit meinen perfekt deckten etc. Kurz: Konnte die Anzeige nicht vergessen, leider !!! Brief an ein PF, dann Mobilephone: ich war im 7. Himmel: er war wirklich so gebildet, witzig, zärtlich, leider 400 Km entfernt. Ich liebte die Stimme und fuhr zu einem Treffpunkt. Der Mann war einfach bildschön u. wollte sich mit mir in einem Café treffen das zur rosa Szene zählt. Er passte nicht zur Anzeige, was ich verdrängte. Die Anzeige war Dichtung, hat wichtige Fakten verschwiegen und diente der Beschaffung von Frischfleisch. Hätte ich damals geahnt was kommt wäre ich abgehauen. Aber ich hatte so wenig Zeit durch den Job, der fraß mich auf, so dass ich hoffte so einen zu finden. Dabei war unübersehbar dass er nur schnell "zur Sache" wollte. Am Tag unserer Trennung nannte er die Kontaktanzeige ein "Instrument". Er hatte reichlich Zuschriften, die er heimlich mittendrin abarbeitete. Offiziell hatte er Job-Stress, so dass wir keinen Rhythmus fanden, was mich wochenlang auf Abstand hielt- nach einer tollen ersten Phase von 1 Monat. Die Rufnummernunterdrückung am Festnetz hat mich alarmiert: er war neben mir an den anderen Fällen, sagte versprochene Parties, Ausflüge kurzfristig meist ab. Mit ihm zusammenzusein war schwerer als die Audienz beim Papst: er zog Mobilphone vor und lehnte email, Skypen und spontane Treffen in der Mitte der Republik grundsätzlich ab. Als ich ihn hierauf ansprach wurde er aggressiv und outete sich als bi-Mann, dem nichts ferner lag als eine innige intime Beziehung, die über drei Wochen Bestand hatte! Ich habe ihm nie meine private Anschrift gegeben, da ich damals als Single in einer Wohnung eines Kollegen wohnte, der im Ausland war. Wann ich dies alles bekannt gemacht hätte, private Festnetznummer, alle emails, wäre eine Vertrauensfrage unter Verliebten gewesen. Normalerweise ergibt sich das Schritt für Schritt, aber man sollte immer auf Warnsignale hören und einen wirklich guten Freund einweihen was man da gerade vorhat.
 
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  • #34
aber allein die Tatsache Briefe zu bekommen, vielleicht sogar per Handschrift ist doch Romantik pur..Oder bin ich da zu verklärt?

Mein Briefkasten ist voll genug mit Werbung, da brauche ich nicht auch noch dreißig rosarote Briefchen mit einschlägigen Angeboten. Ok, ich gebe zu, zwei oder drei echte Zuschriften waren dabei, davon eine voller Rechtschreibfehler und eine altersmäßig unpassende. Die eine, die dann noch übrig blieb, war's aber wert. Romantik pur.
 
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