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Gast

  • #31
Es ist doch total egal wem was gehört, Lebenshaltungskosten werden zur Hälfte geteilt und fertig wenn - wie in diesem Fall beide gleich verdienen, ansonsten anteilig.
Miete: wenn das Eigentum bezahlt werden muss dann gibt man doch zumindest etwas dazu oder revanchiert sich mit z.B. Gartenarbeit.

Also entweder bin ich blöd oder dumm aber ich habe es immer so gehandhabt.
w, 42
 
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Gast

  • #32
Ich werd es nie verstehen - warum geht ihr nicht her, macht ein gemeinsames Konto und davon werden alle Ausgaben, die so anfallen, gezahlt... also Heizöl, Strom, Wasser, Grundsteuer etc. aber auch die anderen Lebenshaltungskosten wie Lebensmittel, Putzmittel, Restaurantbesuche, Urlaube usw. beglichen.
Dern Anteil kann man prozentual festlegen, so dass jeder nach seinem Geldbeutel belastet wird.
Ja, ich ziehe demnächst in das Haus meines Lebensgefährten und wir finden BEIDE, dass dies eine faire Lösung ist. So bleibt jedem noch etwas für sich selbst (u. a. auch zum Sparen etc.).
Warum soll man denn bitteschön NICHT aus einer gemeinsamen Kasse wirtschaften? Ich lebe doch dann in einer Partnerschaft. Und gründet die sich nicht auch auf Verantwortung für den jeweils anderen?
Ach ja, sollten größere Ausgaben für das Haus anstehen, werde ich mich auch beteiligen... allerdings mit Absicherung für den Fall, dass wir uns trennen sollten.
Und von einem Mietverhältnis in einer Partnerschaft zu reden, wäre ganz sicher nicht mein Ding - muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Nur wenn mein Partner mich als Mieterin sehen würde, dann würde ich auf einem entsprechenden Mietvertrag bestehen - und ihn auch ganz gezielt darauf hinweisen, dass er diese Mieteinnahmen dann auch zu versteuern hat.
w/46
 
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Gast

  • #33
Er muss die Hälfte der Nebenkosten und die Hälfte der Lebenshaltungskosten tragen.
Er sollte bereit sein, ungefähr ein Drittel der monatlichen Tilgung als seinen "Mietanteil" an Dich zu zahlen, wenn nicht sogar die Hälfte. Schließlich müsste er woanders auch Miete zahlen^^

Ich kenne das Problem mit dem Gegenrechnen größerer Anschaffungen etc.
Blauäugig, wie ich war, habe ich zugelassen, dass ich ALLE Kosten an der Backe hatte und mein damaliger "Partner" sich ab und zu mal dazu herabließ, einkaufen zu gehen - aber so, dass es gerade mal für zwei Tage reichte.
Hätte er sich eine Wohnung gemietet, hätte er weit mehr zahlen müssen als bei mir.
Es war für ihn selbstverständlich, dass ich alles zahlte.

Ich bin ein sehr großzügiger Mensch.
Aber als er sich einen mehrwöchigen Urlaub buchte -ohne mich- während ich an der Nachzahlung für Strom, Heizung und Wasser zu knacken hatte und er mich deshalb verspottete und mir dann auch noch vorwarf, ich sei geldgierig, habe ich ihn rausgesetzt.
Er ist dann in eine ganz kleine Zwei-Zimmer-Wohnung gezogen und war monatelang sehr erstaunt, wieviel er dafür ausgeben musste, um ein halbwegs vernünftiges Dach über dem Kopf und einen normal gefüllten Kühlschrank zu haben. Viel später hat er sich dann mal bei mir entschuldigt und es war ihm sichtlich unangenehm.

Sollte ich jemals wieder mit einem Mann zusammen ziehen, zahlt jeder einen gleichen Betrag auf ein Gemeinschaftskonto ein, von dem alle Wohnkosten und der Lebensunterhalt bestritten werden.

Und das sage ich als Frau, die auch schon mal bei einem Mann eingezogen war und ohne mit der Wimper zu zucken die Hälfte der Miete und des Lebensunterhalts übernahm.

w, ü40
 
G

Gast

  • #34
Und von einem Mietverhältnis in einer Partnerschaft zu reden, wäre ganz sicher nicht mein Ding - muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Nur wenn mein Partner mich als Mieterin sehen würde, dann würde ich auf einem entsprechenden Mietvertrag bestehen - und ihn auch ganz gezielt darauf hinweisen, dass er diese Mieteinnahmen dann auch zu versteuern hat.
w/46
Rechtlich ist es ein Mietverhältnis, egal wie die Beteiligten das sehen. Es gibt einen mündlichen Mietvertrag (Schriftform ist nicht vorgeschrieben dafür) und der Mietvertrag ist ja auch vollzogen worden: Er wohnt dort und Miete ist geflossen in Form des Geldes für das Auto und diverse Kleinigkeiten. Die Abmachung war: "Zahl, was du willst, egal wieviel" und nicht "zahl nichts". Daher hat der Lebenspartner die vollen Rechte, die ein Mieter hat, einschließlich gesetzlicher Kündigungsfristen, Mängelbeseitigungsrechte, etc. und Kündigung ist nur unter den gesetzlichen Bedingungen möglich. Das heißt, wenn sie sich zerstreiten, kann sie ihn nicht einfach hinauswerfen, wenn er sich weigern sollte. Wenn es zu einem Streit käme und er sich als mieser Charakter entpuppen würde, könnte sie auch ein Problem durch ihn bekommen, wenn sie die Mieteinnahmen nicht versteuert haben sollte.
 
G

Gast

  • #35
Du musst das mit ihm besprechen und darlegen genauso wie Du es hier getan hast.
Es geht nicht an, dass er auf Deine Kosten lebt.
Nebenkosten sollte er schon für sich bezahlen und die Lebensmittel solltet ihr Euch teilen. Alles andere ist unfair Dir gegenüber.
 
G

Gast

  • #36
Hallo,
ich bin schon erstaunt, mit welchen Argumenten für´s Nichtzahlen hier einige Herren kommen. Besonders Gast #12,#17,#25. Da kann man(n) nur den Kopf schütteln. Es muß doch in die engsten Hirn reingehen, daß Wohnen IMMER Geld kostet! Wohne ich im Eigentum, so muß ich es abbezahlen; wohne ich zur Miete, muß ich diese an den Vermieter bezahlen. Ziehe ich also in das Eigentum meiner Partnerin ein und leben wir nach dem Motto: alles ist unser, so gibt es nur eine, gemeinsame Kasse für Alles und somit zahle ich das Eigentum mit ab. Ähnlich einer Ehegemeinschaft. Ist aber problematisch bei Trennung. Führen wir getrennte Kassen, so wird eine Miete bezahlt und die Verbrauchskosten (Wasser, Strom, Gas) und die Lebenshaltungskosten werden hälftig geteilt. Die Höhe der zu zahlenden Miete soll die Hälfte von dem Betrag sein, den ich durch die Aufgabe meiner Mietwohnung an (festen) Kosten spare. Somit profitieren beide in gleichen Teilen von der Ersparnis und keiner ist benachteiligt oder übervorteilt. Die Diskussion, ob Tilgung oder Darlehenszins von mir zu bezahlen sind erübrigt sich genauso, wie die Frage wieviel zu zahlen ist, wenn die Einkommen der Beiden sehr unterschiedlich sind. Es wird alleine auf die Ersparnis abgestellt. Neben vielen anderen hat diese Regelung auch den Vorteil, daß im Falle der Trennung nichts mehr aufzurechnen und auszugleichen ist. Jede andere Aufteilung ist ein dummes Zeug und wird auf Dauer bei dem Einem oder dem Anderen zur Unzufriedenheit führen. Und den Herren, die meinen, bei der Partnerin umsonst wohnen zu müssen, den ist nicht mehr zu helfen. m,53
 
G

Gast

  • #37
Frauen erwarten immer, beim Partner kostenlos wohnen zu dürfen - nach dem Prinzip, wenn er mich liebt, investiert er in mich/ für mich.

ABER, wer sonst Miete zahlen müsste, hat auch keinen Freischein zum Geldsparen. ALSO, liebe FS, natürlich muss er anteilig Miete und Nebenkosten sowie 50 % der gesamten Lebenshaltungskosten zahlen. Alles andere ist Schmarotzertum - lass es dir nicht gefallen. Und wenn er jetzt mit Trennung und Ausziehen droht, weißt du Bescheid. Dann wollte er dich nur ausnehmen! Ist er aber fair und zahlt ab sofort oder sogar anteilig für die vergangenen Monate, habt ihr eine Chance, weiterhin gut zusammen zu leben. Rechne mal alles zusammen aus den vergangenen Jahren und besprich es mit ihm. Wünsche dir viel Glück!
 
M

Mooseba

  • #38
Wieso kleinkariert? Aus Liebe zu dir soll er noch ordentlich was drauflegen. Das musst du ihm doch wert sein.
 
G

Gast

  • #39
Die Finanzen aufrechnen mag zwar unromantisch sein aber schlussendlich ist es der einzige Weg damit alle fair und gerecht behandelt werden. Es gibt ansonsten immer einen der draufzahlt.
Du solltest so schnell als möglich mit deinem Partner darüber sprechen, ich kann mir nur vorstellen, dass es ihm bis jetzt einfach noch nicht aufgefallen ist, ansonsten will man ja gerade als Mann selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Mir wäre das absolut zu blöde mich von der Frau teilweise aushalten zu lassen.
Selbst habe ich eine Eigentumswohnung, muss aber dazu sagen, wenn eine Freundin bei mir einziehen würde würde ich weiterhin sämtliche Annuitäten tilgen, sowie sämtliche Betriebskosten bezahlen, die Lebensmittel müssten wir 50:50 teilen. Ich würde die Mehrkosten als "Zärtlichkeitspauschale" sehen. In Österreich läuft man ansonsten einfach gefahr, dass die Freundin auch wenn sie sich nur minimal beteiligt (zB 100% Betriebskosten übernimmt), bereits anspruch auf das Nutzungsrecht für die komplette Bude erwirbt. wenn man zusammen ein Kind in die Welt setzt ist die Bude sowieso weg egal ob sie nur gezahlt hat oder nicht.
M29
 
  • #40
Die Höhe der zu zahlenden Miete soll die Hälfte von dem Betrag sein, den ich durch die Aufgabe meiner Mietwohnung an (festen) Kosten spare. Somit profitieren beide in gleichen Teilen von der Ersparnis und keiner ist benachteiligt oder übervorteilt. Die Diskussion, ob Tilgung oder Darlehenszins von mir zu bezahlen sind erübrigt sich genauso, wie die Frage wieviel zu zahlen ist, wenn die Einkommen der Beiden sehr unterschiedlich sind. Es wird alleine auf die Ersparnis abgestellt. Neben vielen anderen hat diese Regelung auch den Vorteil, daß im Falle der Trennung nichts mehr aufzurechnen und auszugleichen ist.
Das ist eine perfekte, gerechte Lösung! Allerdings sollte da der Umzug noch nicht in allzu weiter Ferne liegen. Wenn er das doch schon wäre, oder es zuvor keine entsprechende Single-Wohnung gab, kannst Du ja von der Idee des gemeinsam Mietens ausgehen um eine gerechte Beteiligung zu ermitteln.

Und zusätzlich für alle anderen Kosten (Kleidung, Kosmetik und Hobbys ausgenommen) ein gemeinsames Konto einzurichten, auf das beide hälftig einzahlen, wäre auch nicht kleinkariert, sondern nur praktisch und gerecht. Ausnützer (die gibt es bei beiden Geschlechtern) würden aber fliehen.

Wieso kleinkariert? Aus Liebe zu dir soll er noch ordentlich was drauflegen. Das musst du ihm doch wert sein.
Hat das irgendjemand verlangt? Beide sollen von der Eigentumsimmobilie etwas haben, er eine Mietreduktion im Vergleich zu einer Normalsituation, sie das Gefühl, in den eigene Wänden zu wohnen und das Bewusstsein, ihr Eigentum zu erhalten, nicht für ihre Liebe zu diesem Mann ihr Vermögen aufreiben zu müssen. Wer zahlt schon gern für Liebe?
 
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Gast

  • #42
Würde mein Freund bei mir einziehen, wird ganz unromantisch Fifty-Fifty gemacht. Ich habe keinen Goldesel und muss auch alles bezahlen.
 
G

Gast

  • #43
Leider spart sie sich auf seine Kosten ein Polster an. das Polster nennt sich Eigentum am Haus, das sie durch seine Miete vermehren würde und er hat kein Recht an dem Eigentum dann.

Das ist ein Ungleichgewicht und deswegen soll sie wenn sie einigermaßen Anstand im Leibe besitzt, nicht noch Miete von ihm verlangen, sondern das Auto an ihn abbezahlen.

Es tut nicht Not, dass Männer heutzutage so von einer Frau finanziell abgezogen werden.
Eigentum am Haus, dass sich durch seine Miete vermehren würde.. wie sinnig. Ich habe selbst ein Haus und seit einem halben Jahr wohnt mein Partner mit darin, momentan auch noch ohne Miete oder Beteiligung, aber aus anderen Gründen. Aus einer Person, die alles nutzt, sind nun zwei geworden, die alles nutzen. Vom Mobiliar angefangen bis zu Bad, Küche ect. Sollte man dies nicht merken, können ja noch fünf andere einziehen, Es ist nun mal so, daß mit jeder Person auch mehr Aufwand anfällt,, von der Instandhaltung eines Hauses im Grunde ganz abgesehen.. Und wenn eine/r Miete zahlt, dann denkt er ja auch nicht an das Eigentum seines Vermieters. Er ist froh, wenn er/sie seine Miete zahlen kann.
Wie Frauen, so gibt es auch Männer, die gern am Eigentum anderer partizipieren wollen, da
muß man klare Regelungen schaffen, so unangenehm das auch sein mag. Das ist auch nicht kleinkariert, denn beteiligen am gemeinsamen Leben muss sich jeder. Und Einladungen sind Einladungen und keine Rückzahlung von Auslagen des anderen.
 
G

Gast

  • #44
Ich finde es nicht kleinkariert sondern selbstverstädnlich, dass ich mich beteilige, wenn ich bei meiner Frau einziehe. Diese falsche Lockerheit zu Beginn führt bekanntermaßen ganz schnell zu Verstimmungen, wenn dann die Flitterwochen rum sind und der Alltag einkehrt. Was ist falsch daran, Dinge klar zu besprechen? Jeder Cent wird in einer gesunden Beziehung so oder so nie aufgerechnet und das ist gut so, aber was ich nutze, bezahle ich auch. Nutze ich regelmäßig das Auto meiner Frau, beteilige ich mich an den Fixkosten. Ebenso mit der Miete im Haus. Und Großzügigkeit tut auf beiden Seiten gut!

Diese Denke nicht zahlen zu müssen, weil der andere es ja schon hat ist leider sehr verbeitet. So in jungen Jahren ein Freund. Er fuhr nahezu täglich bei mir im Auto mit und meinte, ich führe ja sowieso, da müsse er doch nicht bezahlen. Ich sagte ihm ganz klar, wir brauchen nicht jeden Kilometer exakt aufrechnen, aber eine Beteiligung habe ich erwartet und er sah es dann auch ein.

Es sind meistens die Nutznießer dieser Modelle, die da ganz locker sein wollen. Sie selbst haben ja nichts, was sie einbringen, so war das oft früher, aber ohne mich.
 
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Gast

  • #45
Abstrakt betrachtet bin ich vom Grundsatz her der Meinung das beide Partner zu gleichen Teilen oder evtl. nach ihrer Leistungsfähigkeit die gemeinsamen Ausgaben tragen sollten.

Wobei ich eher zu der für die Variante tendiere das beide Partner versuchen sollten gleiche Beträge bei zu steuern. Nicht das sich da einer (ich meine damit nicht eure Situation) einen faulen Lenz macht und mit deulich kürzerer Arbeiszeit das Leben geniesst.

Tja, wie kann man das umsetzten ?

Variante 1:
- ein gemeinsames Haushaltskonto auf das beide monatlich den gleichen Betrag überweisen (sonstige würde ich getrennt halten)

Variante 2:
- man rechnet alles ganz genau jeden Monat aus und teilt folgendes 50/50...
- Strom, Wasser, Telefon, GEZ, Essen, Hausversicherung, Grundsteuer, Zinsaufwendungen für Hypothek, Heizung, Reparaturen am Haus, neue Möbel, essen gehen, Kino usw.

- Eine Mietzahlung ist aus meiner Sicht in Höhe der halben örtlichen Vergleichsmiete während der Tilgungsphase angemessen. Ob diese nach Beendigung der Tilgung noch gerechtfertigt ist bin ich mir nicht so sicher. Zumindestens müssten jedoch auch nach Beendigung der Tilgung sich beide Seiten an der Bildung einer Instandhaltungsrücklage für Reparaturen beteidigen. Für diese gibt es irgend einen üblichen Bemessungswert. Das kann sein, das dieser übliche Wert so etwa 3 oder 6 % der ortsüblichen Kaltmiete beträgt.

Viel Glück !

PS. Meine werte Ex hat sich bis zum Ende an nix derartigen beteidigt.

Gruß
m45+
 
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Gast

  • #46
wüsste gern, wie andere, nicht verheiratete, aber zusammenlebende Paare mit dem Thema Finanzen umgehen.
Getrennt. Jeder für sich.

Anfangs benötigte ich einen neuen Wagen und er gab mir das Geld dafür.
Also geht es um Geld.

[/QUOTE]
Da sagte ich: Gut, das rechnen wir erst mal als Miete um. Mittlerweile ist der Betrag sozusagen längst aufgebraucht.
Nun sieht es finanziell so aus: ich zahle mein Haus ab, zahle alle Nebenkosten. Ich tätige die Haupteinkäufe fürs tägliche Leben.
Er zahlt meist, wenn wir unterwegs sind, Essen gehen usw. ..das kommt aber niemals auf den Betrag den ich monatlich investiere. Dazu gesagt sei, dass wir beide, er etwa 100 Euro mehr im Monat, etwa gleich verdienen. Mittlerweile bin ich finanziell ziemlich unten und sehe das so nicht mehr ein. Komme mri aber, wenn ich nun doch Miete und Nebenkosten verlange vor, wie ein Bittsteller..einfach, weil ich damals nicht konsequent gesagt habe, wieviel Miete er mir geben muss und wir sagten: wer was hat, der gibt. Das ist total eingefahren...wie stelle ich es denn nun an? Bin gespannt auf die Meinungen![/QUOTE]

Sag ihm eben dass er nicht kostenlos hier leben kann. Er möchte doch bitte ab jetzt Miete zahlen weil du ja auch deine Ausgaben hast.

Du möchtest die Belastung nicht selber tragen sondern bittest um finanzielle Unterstützung um ebendiese Belastung gerecht auf Beide zu verteilen.

Dazu hast du jedes Recht, denn es geht hier eben um Geld.

Außerdem müßte er das einsehen (meine Meinung). Finde ich auch geradezu selbstverständlich.

Wenn Mann aber für Frau zahlt dann ist das nur ein Beweis seiner Liebe zu ihr.

Umgekehrt fühlt sich das komisch an. Nicht richtig.

Wenn Frau für Mann zahlt.

Die Frau sagt aber: "Ich liebe ihn, es ist mein Geld, deshalb kann ich ihm es ja auch geben."

Soll mir auch Recht sein.
 
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  • #47
Entweder ist Dein Freund komplett dödelig und weißt nicht, was die Unterhaltung eines Hauses und Lebensmittel kosten. Oder er nutzt Dich bewusst aus. Ehrlich gesagt kann ich mir einfach nicht vorstellen, das Dein Freund so weltfremd ist, nicht zu merken, dass Du ihn quasi komplett finanzierst. Da ist ein Gespräch fällig, aber zackig!
 
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  • #48
Die Fs ist einfach viel zu lieb und solche Frauen bekommen schnell einen Mann, aber wie man hier lesen darf, einer der sie nicht respektiert und ausnützt.

Wie krank muss man sein, sorry liebe FS, jetzt auch noch ein schlechtes Gewissen zu haben und sich als Bittsteller zu fühlen.

Wach auf, arbeite an deinem Selbstwertgefühl, schreibe ihm notfalls einen Brief und lege dort klar, wie du dir zukünftig die Kostenverteilung vorstellst.

Gib ihm einen Termin vor, bis wann er sich geäußert haben muss, das kann man alles in einem lieben, aber direkten Ton schreiben, äußert er sich nicht, nimmst du das als Zeichen, dass er schnellstmöglich ausziehen möchte. Damit machst du ihm klar, was auf ihn zukommt, wenn er dich weiter so respektlos behandelt.

Ein Mann mit Stil würde schon von alleine auf die Frau zukommen und ihr Geld auf den Tisch legen bzw. sie fragen, wie sie das mit den Finanzen regeln sollen, weil er gleich einen Dauerauftrag für seine Zahlungen einrichten will.

Also FS, hoffentlich inzwischen aufgewacht und gehandelt. Wie ging es aus?

w
 
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Gast

  • #49
Da hat sich die FS ja eine schöne Laus in den Pelz gesetzt.
Am Anfang war das ja ok. Geld für Auto in etwa gegen Miete, Nebenkosten, Lebenshaltung etc. aufrechnen. Aber es ist doch selbstverständlich, dass das nicht immer so weiter geht.
Der Typ nutzt die FS aus. Beteiligt sich finanziell nicht, außer vielleicht ein paar Einladungen zum Essen.
Wenn er sich eine Wohnung suchen müsste und alleine wirtschaften müsste, würde er schnell merken wie teuer heutzutage alles ist. Sollte er sich als uneinsichtig erweisen, würde ich ihm eine räumlich getrennte Lebensweise vorschlagen. Besser gar keinen als einen Schmarotzer am Hals.
 
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  • #50
Von manchen Antworten bin ich einfach nur entsetzt. Lesen ist wohl nicht unbedingt jedermanns Sache.

Er lebt jetzt seit 2,5 Jahren in ihrem Haus, auf ihre Kosten. NK und Lebenshaltungskosten werden bis auf einen geringen Teil von der FS getragen. Er hat ihr zu Beginn Geld für ein neues Auto gegeben. Wie viel wissen wir nicht. aber vermutlich nicht so viel, das sie nun bis an den Rest ihres Lebens ihn aushalten muss.

Wenn man die ortsübliche Miete incl. NK über einen Zeitraum von 2,5 Jahren rechnet zudem auch noch die Lebenshaltungskosten einrechnet, wird die FS bestimmt schon den Wagen incl. Zinsen in Form von Miete, NK und Lebenshaltungskosten abgezahlt haben.

Daher wäre es mehr als gerecht, wenn sich der Freund mit 50% an den festen Ausgaben für Wohnen und Essen etc. beteiligen würde. Er hätte als Single in eigener Wohnung wesentlich höhere Kosten als die Aufwendungen bie der FS.

Liebe FS,

Du bist nicht kleinkariert, er ist ein Schmarotzer, wenn er nicht zahlen möchte.

w,50
 
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  • #51
Auf jeden Fall ist ein gemeinsames Konto für Einkäufe, Nebenkosten, gemeinsame Freizeit usw., das von jedem bezahlt wird angemessen.

Dass er keine Miete zahlen soll, weil ihm ja nichts am Haus hinterher gehört, ist ja wohl ein Witz. Wenn er in einer Wohnung wohnt, muss er auch Miete zahlen und es gehört ihm nichts... Er spart seine komplette Miete und die FS arbeitet dafür, dass er auch unentgeltlich wohnen kann...?? Warum sollte sie das tun??? Er soll ungefähr die Hälfte der Miete, die er vorher hatte bezahlen und was die FS damit macht, ist ihre Sache, ob sie tilgt, repariert, Zinsen zahlt, Möbel kauft, neu streichen lässt oder den Teppichboden auswechselt... oder ihn das nächste mal einlädt??? Quasi wird sie jetzt von ihrem eigenen Geld eingeladen, er hat die "Geberrolle" und sie soll noch danke sagen....???

Es bleibt dir nichts übrig, als das anzusprechen. Vermutlich hat er keine Ahnung, was alles kostet und will es vielleicht auch nicht so genau wissen....

Dir viel Glück

w
 
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Gast

  • #52
Natürlich, wenn du eine Mietwohnung hättest, müsste er ja auch die Hälfte zahlen, wenn ihr zusammen wohnt. Du lässt dich von deinem Freund gnadenlos ausnutzen, der macht sich da einen schönen Lenz bei dir und sitzt da wie die Made im Speck. Noch nicht mal seine Nebenkosten zahlt er, das ist ja wirklich ein starkes Stück. Er wohnt bei dir billiger als in jedem kleinsten Studentenzimmer. Warum machst du das mit?
Ich würde sofort einen bestimmten monatlichen Betrag von ihm verlangen, den er dir regelmäßig per Dauerauftrag am Monatsersten auf dein Konto überweist.
Es sollte für ihn selbstverständlich sein, er sollte sich blöd fühlen, wenn er auf deine Kosten lebt.
Schrecklich finde ich das von ihm. Und du brauchst nicht anzunehmen, dass es unabsichtlich ist und er gar nicht gemerkt hat, dass auch Wohnen, Heizen, Duschen etc. Geld kostet!
Lass dich nicht veräppeln.
 
  • #53
Er hätte als Single in eigener Wohnung wesentlich höhere Kosten als die Aufwendungen bie der FS.
Schon, er ist aber kein Single. Der Ansatz paßt also nicht.

Durch das Zusammenleben sparen beide Geld. Diese Summe gehört in den gemeinsamen Topf und sollte für gemeinsame Ausgaben verwendet werden. Das kann Haushalt sein, Nebenkosten, Urlaub, Auto, was auch immer. Nur zwei Dinge nicht: Tilgungsaufwand der Frau und private Investitionen des Mannes. Er kann also das Geld, das er an seiner eigenen Lebensführung spart, nicht einfach in eine Sportausrüstung oder eine Geldanlage oder dergleichen stecken, von dem die Frau nichts hat. Das wäre schäbig. Aber so lange er davon irgend etwas bezahlt, das beide nutzen, ist es in Ordnung.
 
G

Gast

  • #54
Ich muss sagen, das mit der Miete, wenn der Eigentümer noch Kredit für's Haus abbezahlt, finde ich immer schwierig - das ist ein heißes Thema, da muss man eine gute Lösung finden. Denn was, wenn sich der Partner als Partner für's Leben herausstellt, dann aber seit Jahren Miete gezahlt hat (also damit auch die Tilgung erleichtert hat), aber keinerlei Anrecht auf das Haus hat. Andererseits kann die Person natürlich schön umsonst wohnen, während der andere es finanziell wahrscheinlich etwas schwerer hat. Schwierig - ich weiß nicht, wie man das am besten regelt.

Allerdings finde ich es völlig unverständlich, dass man es nicht total natürlich findet, Nebenkosten und Einkäufe zu teilen. Wie kann es denn sein, dass er selber nicht von sich aus anbietet, sich daran zu beteiligen? Das sollte man einfach 50/50 abrechnen, schließlich wird der Strom, das Wasser, die Lebensmittel etc. auch von beiden verbaucht.
 
G

Gast

  • #55
Ich persönlich wäre zu stolz, jemals Geld vom Partner zu verlangen. Ich kann aber auch mit null Euro im Monat auskommen, wenn es hart auf hart kommt. Man muss ja nicht immer Lachs und bestes Steak zum Essen kaufen. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass du absolut kein Geld mehr hättest, denn dann hättest du kein Haus gebaut. Du hast sicher einen Job und sicher jeden Monat ein paar Hunderter übrig, wenn du die nicht für alles mögliche ausgeben würdest. Und selbst mit nur 300 Euro kann man meiner Erfahrung nach sehr gut leben.
Ich würde dem Partner höchstens sagen, dass ich diesen Monat sparen muss und kein Geld mehr übrig ist. Wobei ich mir auch das einfach nicht vorstellen kann. Ich bin es schon von früh an immer gewohnt gewesen, mein ganzes Geld zurückzulegen - eben für die heutigen schlechten Zeiten und nicht nach dem Motto zu fahren: "ich gebe heute alles aus, später muss man noch genug hungern." Das Luxusleben schlägt eben eines Tages auch wieder zurück.
Du könntest zusätzlich bei Ebay oder auf dem Flohmarkt verkaufen, wenn du keine 50 euro mehr hast. Notfalls verkauft man das Auto. Ich verstehe nicht, wie unbeholfen manche Menschen sind.
 
G

Gast

  • #56
Was spricht dagegen, wenn der Freund je 50% der Zinsen, NK, Lebenshaltungskosten sowie Reparaturen/Instandhaltungen mit bezahlt? Wenn er eine Mietwohnung hätte, würde er außer den Zinsen auch noch an der Tilgung beteiligt werden.

Den Aufschrei der "Mietanteilsgegner" kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Das sind dann bestimmt die Schmarotzer, die selber auch wie die Made im Speck leben. *kopfschütteln*

w, 50
 
G

Gast

  • #57
Denn was, wenn sich der Partner als Partner für's Leben herausstellt, dann aber seit Jahren Miete gezahlt hat (also damit auch die Tilgung erleichtert hat), aber keinerlei Anrecht auf das Haus hat.
Was möchtest Du damit ausdrücken? Bei einer gemeinsamen Mietwohnung gibt es auch keinerlei Anrecht auf Eigentum und offensichtlich legt der Partner der FS ja keinen Wert auf Eigentum. Es gibt ja auch genügend Menschen, die lieber Miete zahlen und sich nicht um all das kümmern, was mit Eigentum zusammenhängt. In dem Sinne sollte man sich auf einen angemessenen Beitrag zu den Nebenkosten und einen gewissen Anteil "Miete" einigen.

m48
 
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Gast

  • #58
Leider spart sie sich auf seine Kosten ein Polster an. das Polster nennt sich Eigentum am Haus, das sie durch seine Miete vermehren würde und er hat kein Recht an dem Eigentum dann.
Das ist ein Ungleichgewicht und deswegen soll sie wenn sie einigermaßen Anstand im Leibe besitzt, nicht noch Miete von ihm verlangen, sondern das Auto an ihn abbezahlen.
Es tut nicht Not, dass Männer heutzutage so von einer Frau finanziell abgezogen werden.
Der Thread ist schon älter, dennoch ist das Thema immer wieder mal aktuell.Ich habe selbst ein Haus und würde im Ansatz nicht mal auf die Idee kommen, meinen Partner dort ohne Miete mit einziehen zu lassen. Und ich käme im Ansatz nicht auf die Idee, einen Mann deshalb finanziell abzuziehen.
Miete muß überall gezahlt werden, soll der Mann wirklich komplett kostenlos (ohne Miete) leben? Wer spart sich denn dabei das Polster an, der Eigentümer des Hauses oder der, der keine Miete zahlt?!
Das ist im Umkehrschluß dann doch so, dass derjenige, der die Miete einspart , sich ein schönes Polster ansparen kann, der zieht dann nach 5 Jahren wieder aus, weil er genügend Eigenkapital angespart hat, um sich selbst ein Haus zu kaufen.
Ein Mieter muß an seinen Vermieter auch Miete zahlen und erwirkt dadurch keine Rechte am Eigentum.
Ich würde im Fall der Fälle einen Mietvertrag mit meinem Partner machen. Damit vermiete ich also meinen Wohnraum auch an ihn. Das ist gerecht. Nichts anderes.
Wenn mein Partner nicht einwilligen würde, dann würde er bei mir nicht einziehen. Man kann ja das Haus auch verkaufen (was dann MEIN Geld wäre:) ) und sich gemeinsam etwas Neues suchen.
Geht auch. Aber ohne Mietzahlung....niemals.Ich kenne allerdings nur Menschen, die das genauso sehen, bin ich froh....
W51
 
G

Gast

  • #59
Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben bei dem Thema Geld.
Geh ruhig auf ihn zu und teile ihm mit,dass du im Monat so und soviel ausgibst und er davon die
Hälfte bezahlen soll,weil du finanziell nicht mehr klar kommst,wenn du das meiste bezahlen sollst.
Er wird vielleicht Vorwürfe machen,warum du es ihm nicht früher gesagt hast oder das doch bis jetzt
alles prima gelaufen ist.
Bleib hartnäckig,erstelle eine Liste mit Einnahmen und Ausgaben und besprich es mit ihm.
Er ist von dir schon so verwöhnt,dass er sicherlich nicht mehr ausziehen möchte,denn dann
müsste er ja wieder alles selber bezahlen oder?
 
G

Gast

  • #60
Ich persönlich wäre zu stolz, jemals Geld vom Partner zu verlangen. Ich kann aber auch mit null Euro im Monat auskommen, wenn es hart auf hart kommt.
Du könntest zusätzlich bei Ebay oder auf dem Flohmarkt verkaufen, wenn du keine 50 euro mehr hast. Notfalls verkauft man das Auto. Ich verstehe nicht, wie unbeholfen manche Menschen sind.
Mit null Euro im Monat auskommen, das nenne ich Lebenskünstler:) Ernährst Du Dich dann aus der Mülltonne und wäscht Dich und Deine Wäsche im nächsten Bach?
Ich glaube nicht, dass es in diesem Thread um Umgang mit Geld geht. Das kann die FS sicher, wenn sie als AE ein Haus gebaut hat und jetzt auch noch ihren Partner größtenteils mit finanziert.
Die FS klagte nicht über akute Geldnot sondern darüber,dass ihr Partner sich nicht an den Lebenshaltungskosten wie Miete, Essen und Trinken, Versicherungen, etc. ausreichend beteiligt und sie langsam nicht mehr genügend Geld für beide hat.
Sie hätte das Problem ja nicht, wenn er sich mehr beteiligen würde.