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  • #1

Erektile Dysfunktion, wer hat Erfahrung und Lösungsansätze?

Ich bin 43, ziemlich sportlich seit gut drei Jahren geschieden und sich anbahnende Partnerschaften zerbrachen in letzter Zeit an diesem "Problem". Die Erregung mit massiver Festigkeit ist da, aber nach 2 min. auch schon wieder weg. Ich war bereits beim Urologen. Körprlich ist lt. Laborbefund alles i.O.. Er meinte es läge an zu langer "Enthaltsamkeit", verschrieb mir mit "Levitra" ein wunderbares Mittelchen welches mir entsprechend der Packungsgröße genau 4 x Hoffnung gab. Danach war alles wieder beim alten. Wer kennt probate Lösungsstrategien bzw. medizinische/ psychologische Anlaufstellen in Bln.? Danke für Eure Unterstützung
 
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  • #2
@4
Kompliment - das hast du wirklich gut geschrieben!!
Mir,M,geht es ähnlich...
Ich nehme in geringer Dosierung (eine viertel Tablette) entweder Levitra oder Cialis.
Millionen von Menschen müssen doch irgendwelche Medikamente für irgendetwas bzw. gegen irgendetwas nehmen. Ich habe da auch null Problem, das einer Partnerin zu kommunizieren. Warum denn auch??
Es ist ganz einfach so, dass die Potenz ab ca. Ende 30 nachlässt. Nicht bei jedem, aber bei vielen. Das ist medizinisch auch bekannt - nur wirds meistens immer unter den Teppich gekehrt! Mann muss ja funktionieren! Das wird erwartet! Alles Blödsinn!
Auch ist es biologisch so, dass der Mann beim Geschlechtsakt i.d.R. mehr Energie aufwenden muss,als die Frau. Auch das wird immer vehement bestritten, ist aber so. Und Kraft und Energie gibts nirgends bis ins Unermessliche...
Potenz bis ins hohe Alter ist ein Märchen!
Es ist sehr schade, wenn an solchen Themen die Beziehungen zerbrechen.
 
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  • #3
Ich glaube nicht, dass daran Beziehungen zerbrechen. Ich weiß auch nicht was so schlimmd aran ist, wenn man mit seinem Partner schlafenwill und auch den Wunsch hat,dass der Partner einen Organsmus hat und es sonst nicht als erfüllend erlebt. Wenn also auch der Mann Lust darauf hat und den Wunsch danach verspürt, warum sollte er dann keine Tablette nehmen, damit es klappt.Wenn er sowieso kein Bedürfnis danach hat mit einer Frau zu schlafen, dann ist es ja auch in ordnung, aber es gibt eben Frauen, die möchten auf den Verkehr verzichten in einer Partnerschaft und es gibt welche, die können sich das für sich nicht vorstellen dauerhaft darauf zu verzichten. Beides ist doch Auffassungssache und okay, keine ahnung warum man hier angegriffen wird, wenn man als Frau mit seinem Partner schlafen möchte. Ein Mann der das nicht möchte, wird mit sicherheit auch eine Frau finden, die diesauch nicht will, die beschimpfe ich ja auch nicht.
Susanne
 
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  • #4
so ist das leben bruder mach dir da mal keinen kopf, lass den kopf nich hängen wozu diese tränen noch ?!?!
 
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  • #5
Was will Frau von einen MANN? Was will sie von ihm, was sie von Freundinnen nicht auch haben könnte?


1. Erfolg, Status, gute Gene = guter Ernährer

2. Sex = guter Lover


Die Ängste des FS sind doch vollkommen berechtigt! Die Damenwelt, das ist hier immer wieder in den verschiedensten Threas nachzulesen, wünscht sich einen starken "Macher". Zauderer und Versager fallen durch´s Raster und taugen ihnen bestenfalls als Seelentröster.

Als Mann im RL einer Frau Schwäche zu gestehen, ruft mindestens Irritationen, eher Ablehnung hervor.

Genau so tickt unsere Gesellschaft. Schaut doch mal in die Antworten des Nachbarthreads "Sind die paar Minuten Sex wirklich so wichtig" - Danach scheint es in dieser übersättigten Gesellschaft nichts Wichtigeres zu geben, und ab 40 soll es erst so richtig losgehen (!) ... ;-). Seltene Ausnahmen mögen diese Haltung und Regel bestätigen.

Ich möchte dem FS raten, Sexualität nicht zu wichtig zu nehmen (es gibt andere schöne Beschäftigungen, Lesen, Kochen, Sport z.B.). Immerhin hat sie ihm schon eine beachtliche Unterhaltszahlung eingebracht. Warum jetzt noch zusätzlich Geld raushauen, um einen olymiagleichen Wettlauf um Orgasmen zu stützen?

FS, du bist doch (hoffentlich!) mehr als dein (eregierter) Penis?!
 
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  • #6
@8 Dann erkläre ich es dir mal anders. Zunächst bin ich der Meinung, dass deine Einstellung im Kopf nicht stimmt. Du hast nicht das Recht von deinem Partner zu fordern. Er ist ein freier Mensch - auch in einer Liebesbeziehung. Gesund ist es, wenn die Partner sich beschenken mit dem was sie geben möchten. Wenn das dein Partner nicht möchte und deshalb nicht kann und du ihn deshalb ablehnst/beendest, so war das keine Liebe deinerseits. Eine Liebe kennt Nachsicht und keine Bedingungen. Wenn du für dich sagst: "ich liebe den Mann erst, wenn er einen harten hat und das und jenes mit mir macht..", so ist das eine Bedingung. Anstatt dir Mühe zu geben und zu hinterfragen was mit seiner Seele ist (genau das wäre ein Zeichen der Liebe), hängst du ihn an den Haken.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie es ist mit Blockaden zu leben. Ich war zig Jahre blockiert und unfähig in Gesellschaft von einem anderen Menschen "zu können". Allein ging das prima.
Deshalb verstehe ich so gut die Männer oder auch Frauen wie es ist damit zu leben. Sie brauchen am nötigsten erst mal Liebe, Geborgenheit, Sicherheit, Ruhe, Vertrauen.
Wir haben eine hektische Welt in der sich ständig alles verändert, in der es kaum noch zuvor genanntes gibt.
Toll, wenn du so omnipotent bist!

(ich war #4 und #6)
 
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  • #7
@#10
Dein verbittert klingender Beitrag hört sich an, als hättest du selbst Probleme im seuellen Bereich.
Dass eine normale Frau auch ein erfülltes Sexleben möchte, ist doch ganz natürlich und spiegelt sich in der Haltung der Männer. Dort möchte in der Regel auch keiner auf Sex verzichten. Köreperliches Verlangen ist in der Natur angelegt und lässt sich auch nicht durch Bücher lesen und kochen kompensieren.
 
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Gast

  • #8
@ 11
In Beitrag #8 steht doch nirgendwo etwas von "fordern".
Außerdem darf man in einer Partnerschaft sehr wohl Bedürfnisse äußern und Erwartungen an den Partner haben. Wenn das der ganz normale Wunsch nach Sex ist, ist daran nichts verwerflich.
Nicht jeder möchte (und kann) den Therapeuten spielen, sondern einfach eine ganz normale Beziehung und zu der gehört Sex eben dazu.
 
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  • #9
@12 Es geht nicht darum in Frage zu stellen, ob das Verlangen natürlich ist. Es geht darum, dass die Liebe davon abhängig macht wie oft und ob mann überhaupt kann. Es geht darum, dass diese Scheinliebe an eine Bedingung geknüpft ist.

Bitte rede nicht von "einer normalen Frau". Oder bist du so omniscient um das einschätzen zu können? Ich bin ebenfalls Frau wie du an den Beiträgen zuvor lesen konntest, doch ich teile weder deine Auffassung, noch dein Forderungsverhalten.

@13 Am besten du lässt dir einen Mann backen. Und wenn der Bäcker Fehler macht, reklamiere am besten gleich. Schöne Kaufhausmentalität! Und sich dann wundern, wenn Männer manchmal so böse zu Frauen sind...so Frauen wie ihr züchtet ja regelrecht das Böse in ihnen!
 
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  • #10
Hi, hier der FS

Ich danke euch allen (!) für eure Statements und möchte euch bitten diesen thread nicht, wie so oft, in eine Schlacht der gegenseitigen Vorhaltungen ausarten zu lassen.

Ich würde normalerweise viele Dinge ganz gerne so sehen wie #4, die eine sehr schöne Zusammenfassung der Situation IN einer bestehenden Partnerschaft beschrieben hat. Nur mit dem "...du findest erst mal eine Partnerin zu der du Vertrauen haben kannst..." ist es schon mal nicht so einfach.
Auch # 10 gebe ich in einigen Punkten recht. Na klar bin ich mehr als "mein (eregierter) Penis", aber die von Dir aufgezählten "Beschäftigungen" sind eben auch nicht alles.
Eines kann ich aber auch unterschreibent:
"Als Mann im RL einer Frau Schwäche zu gestehen, ruft mindestens Irritationen, eher Ablehnung hervor." Viele Beiträge weiblicher Forenbesucher hier zeigen zwar, dass es nicht so sein MUSS, aber nach einigen Enttäuschungen zieht man(n) sich dann doch zurück und tut sich das nicht mehr an.

Seid nicht böse wenn ich nicht alle Schreiber angesprochen habe, ich danke euch jedenfalls allen noch mal für eure Beiträge
 
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  • #11
@14 Es hat nichts mit Allwissenheit zu tun, wenn man weiß, dass es zum normalen Verhalten einer Frau gehört, Sex zu wollen und zu genießen.
Wenn du das nicht kannst/konntest, tut mir das leid für dich, ein körperlich und psychisch gesunder Mensch hat aber ein Verlangen nach Sex, das ist Fakt.
Die Liebe wird nicht davon abhängig gemacht, wie oft Mann "kann", aber wenn ein Mann zu gar keinem erfüllenden Sexleben fähig oder bereit ist, ist das keine befriedigende Beziehung.
Es hat nichts mit Scheinliebe zu tun, wenn eine Frau keine Beziehung ohne Sex möchte. Sonst könnte man ja auch umgekehrt folgern, dass wenn der Partner keinen Sex möchte, dann keine richtige Liebe vorhanden ist.
 
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  • #12
@14 Wenn Sex schon gefordert werden muss, ist das doch ein Zeichen, dass in der Beziehung was nicht stimmt. Sex sollte es von ganz alleine geben, weil beide Seiten ihn brauchen und er einfach dazugehört.

Durch das weibliche Bedürfnis und Verlangen nach Sex wird also das Böse im Mann gezüchtet? Interessante These.
In diesem Fall sind wohl viele Männer froh darüber, denn welcher Typ will eine Frau ohne sexuelle Ambitionen?

<MOD: Wir bitten darum, zusammengehörige Beiträge nicht aufzusplitten.>
 
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  • #13
Lieber FS,

das Problem hatte ich auch mal in einer laufenden Beziehung. Die Ursache waren Probleme mit der Partnerin - aber egal, was bei mir die Ursache war. Der Urologe bescheinigte mir auch, daß körperlich alles in Ordnung sei. Natürlich führte es zu einem Kopfproblem.

Klappt es aber nicht, vergrößert es die Angst, beim nächsten mal könne es wieder nicht klappen. Hat es dreimal nicht geklappt, ist man völlig blockiert. Man denkt dann nur noch daran, daß es wieder nicht klappen könnte und daß es klappen muß. Mein Urologe hat mir Cialis verschrieben, damit ging alles wunderbar. Es langte schon eine Viertel Tablette und alles war gut. Zu wissen, daß ich Cialis genommen hatte, durchbrach den Teufelskreis. Ich hatte teilweise (es ist vergleichsweise teuer), eine Tablette auf "sechs Mal" aufgeteilt. Am Wirkstoff kann es nicht mehr gelegen haben, es hat mir aber einfach Sicherheit gegeben. Ich hatte das Gefühl, wenn ich auch nur einen Brösel Cialis eingenommen habe, "funktioniere ich".

Bei meiner nächsten Partnerin habe ich dann die ersten zweimal wieder eine "homöopathische Dosis" eingenommen, um Sicherheit zu haben. In der Folge habe ich es weggelassen, weil es nicht mehr nötig war. Das Problem war wie weggeblasen (lustiges Wort, in diesem Zusammenhang). Bei der nächsten Partnerin würde ich es wieder so machen. Am Anfang gibt Cialis oder Levitra die Sicherheit. Nach kurzer Zeit gibt die Vertrautheit mit der Partnerin die Sicherheit. Und wenn es dank Cialis oder Levitra zwei erste schöne Nächte gab, wäre es auch nicht so schlimm, wenn es dann mal nicht so gut funktioniert. Die Nacht ist ja lang. Jedem Mann passiert es mal, daß es nicht klappt, am häufigsten vermutlich denen, die es am weitesten von sich weisen.

Alles Gute

m, 41
 
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  • #14
@18 von FS

Ja es ist genau wie Du beschreibst jedes (nicht-)mal vergrößert die Angst. Ich könnte mir vorstellen, dass es in einer funktionierenden Beziehung vieleicht noh ansprechbar ist, aber wenn Du
Ich hatte seinerzeit meine 4 Levitra komplett genommen. War wahrscheinlich ein Fehler zumal das (eigentlich phantastische) Ergenis nicht so wirklich zu mir gepasst hat. (Obwohl natürlich 1000x besser als die Mißerfolge davor)
Ich werde es mal mit den homöopathischen Dosierungen probieren.
Vielen Dank für den Tip.
 
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  • #15
@16 Wiegesagt was eine normale Frau ist, liegt nicht in deinem Ermessen.
Es gibt sogar Bereiche, in denen manches normal (also allgemein gängig) und dennoch falsch ist. Und es gibt manches was nicht normal ist weil nicht gängig, aber durchaus besser/gesünder/natürlicher.

Das sexuelle Bedürfnis ist nicht losgelöst. Es hängt von einer Vielzahl von Fakten ab. So kann auch eine natürliche und gesunde Frau lustlos sein, weil der Stress zu hoch ist oder weil ihr bestimmte Sexvarianten nichts bringen und der Mann diese aber zu hoch hängt. Es gibt etliche Möglichkeiten.

Selbst war und bin ich nicht in der Lage einen Penetrationsorgasmus zu bekommen, egal wie lange er das betreibt. Aus dem Grund und weil ich ehrlich war endeten viele meiner Exbeziehung. An anderer Stelle sagte ich bereits, dass ich eine Frau bin der die Männer reihenweise nachstellen weil sie in mir eine Sexbombe vermuten (obwohl ich stets schlicht im Äusseren bin!). Das ich mit fast allen Männerphantasien nicht dienen kann, das ahnen sie nicht.
Wegen dieser Unfähigkeit und der daraus resultierenden Verletzung kann ich den FS so gut verstehen. Ich habe mich gefühlt wie ein gekaufter Staubsauger oder ein anderes Elektrogerät welches nicht wie erwartet funktioniert und einfach entsorgt wird.
 
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  • #16
Lieber FS,

habe eine Buchempfehlen, die eine Menge Denkanstöße und hilfreiche praktische
Tips zu Deinem Problem beinhaltet:

Die neue Sexualität der Männer von Bernie Zilbergeld

Auch wenn ihr Herren ungern Ratgeber in die Hand nehmt, in diesem Fall würde ich es Dir
dringend raten. Du hast nichts zu verlieren.

w, 40
 
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  • #17
Eines wird doch in diesem Thread so ganz nebenbei sehr deutlich:

Unter welchem enormen sexuellen Leistungsdruck Männer zu stehen scheinen.

Ein Druck, den sie sich zum Teil selbst machen, andererseits aber auch wohl wissend, wie Frauen auf Dysfunktion zu reagieren pflegen bzw. welche Forderungen diese für völlig selbstverständlich erachten.
 
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  • #18
Lust, Standfestigkeit, Erregung, Potenz - auf vieles hat auch der Kopf einen Einfluss.
Bei neuen Bekanntschaften verwende ich immer max. 1/4 von einem Viagra (ca. 20mg); dadurch funktioniert alles tadellos und es entsteht absolut kein Stress. Evt. würde sogar ein Placebo wirken, wer weiss. Später verwende ich nichts mehr und es funktioniert (fast ;-) gleich gut.
Warum unnötiger Stress? Ist ein Versuch wert.
 
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  • #19
Die erektile Dysfunktion war fur mich ein seriöses Problem gewesen.Ich war sehr verzweifelt und ich dachte dass ich niemals eine gute Losung finden können werde. Glücklicherweise Cialis hat mein Leben verbessert, er konnte die erektile Dysfunktion stoppen. Cialis ist ein wunderbares Potezmittel , deswegen schlage ich Ihnen das Medikament vor.
 
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