• #31
Wenn ich mir vorstelle, mein Freund erzählt irgendwo "langweiligere Frauen haben wirklich gute Qualitäten für eine Beziehung, ich wusste es" :oops: 😱 Da würde ich mich gleich trennen.
Sohabe ich das nicht gemeint. Mit eher langweilig wirkenden Männern meinte ich, eher ruhige und unauffällige Männer anstatt Oberproleten, die einem im AMG abholen!

Und siehe da: Die Freundinnen von mir, die in glücklichen Beziehungen mit Kindern leben, haben alle einen eher gewöhnlichen, unauffälligen Mann. Früher wurden sie von Alphas verarscht, heute sind sie mit einem normalen Mann viel glücklicher. Langweilig ist da der wohl falsche Ausdruck. Eher ruhig, durchschnittlich, gewöhnlich, unauffällig!
 
  • #32
Schön für Dich. "Immer" ist eine gewagte Aussage. Es gibt Menschen, die perfekt im Täuschen sind. Sich selbst gegenüber und anderen.
Mehr oder weniger täuschen wir (uns) alle.
So wie Du postulierst, dass Du die absolute Menschenkenntnis besitzt. Würde kein Psychologe wagen, diese Aussage.
Diese Aussage ist nur gewagt für Leute, die das eben nicht können, ich kann das z. B. auch sehr gut, Menschen sehr schnell durchschauen, da braucht es nicht viel dazu! Mir was vorzuspielen, mir was vorzutäuschen, ist verdammt schwierig!
Meist muss man sich entscheiden was einem wichtiger ist.
Da haben die meisten Frauen sehr große Probleme, wissen nicht was sie wollen, wissen nicht was sie nicht wollen und können somit für sich selbst, keine richtigen und passenden Entscheidungen treffen! Sie lassen sich treiben, von fremden Konditionierungen und durch das, was gerade ins Leben reinläuft! Das nötige Bewusstsein fehlt!
Bloß nie wieder etwas Lauwarmes und sich auf jemanden einlassen, den man nicht wirklich will. Das bringt nur unangenehme Gefühle auf beiden Seiten und raubt einem den Seelenfrieden.
Volle Zustimmung!
Ich wusste für mich, dass ich da keine Kompromisse mehr mache und lieber dauerhaft alleine bleibe, als in einer halbherzigen Bindung zu stecken. Mann muss schon zu sich selbst stehen und vor allem lernen, gut für sich zu sorgen. Dann ist man auch nicht emotional bedürftig und lässt sich hinhalten.
Super Beitrag großartig, exakt genau meine Geisteshaltung!
Jedenfalls bin ich in meinem leben noch nie auf jemanden reingefallen oder betrogen worden und klar tun mir Leute leid die da nicht die Fähigkeiten haben sowas zu erkennen, aber meistens wollen sie ja belogen werden, von daher hält sich mein Mitleid dann immer in Grenzen, zumindest theoretisch.
Wer mit wachen und geschärften Sinnen durchs Leben geht, in voller Aufmerksamkeit ist, den kann man sehr schlecht belügen und betrügen! Ich habe auch kein Mitleid mit Menschen, die ständig von einer Falle in die nächste Falle treten, ich sehe auch hier im Forum, wie wenig Menschen Erfahrungen von anderen Menschen annehmen, sie sind so verschlossen, so resistent, sie wollen im Grunde genommen, nur die eigenen Verhaltensweisen bestätigt bekommen, jedoch nicht daraus lernen!
 
  • #33
Sohabe ich das nicht gemeint. Mit eher langweilig wirkenden Männern meinte ich, eher ruhige und unauffällige Männer anstatt Oberproleten, die einem im AMG abholen!

Und siehe da: Die Freundinnen von mir, die in glücklichen Beziehungen mit Kindern leben, haben alle einen eher gewöhnlichen, unauffälligen Mann. Früher wurden sie von Alphas verarscht, heute sind sie mit einem normalen Mann viel glücklicher. Langweilig ist da der wohl falsche Ausdruck. Eher ruhig, durchschnittlich, gewöhnlich, unauffällig!
Du schreibst ja auch woanders von Kompromissmann. Solange der Mann das auch weiß, dass er „nur“ ein Kompromiss ist und nicht das, was die Frau sich eigentlich erträumt hat, ist’s ja okay. Nur weiß das wohl derjenige meist nicht. Wär es für dich auch okay, wenn du für den Mann nur der Kompromiss bist und er eigentlich einen ganz anderen Frauentyp wollte?
Ich finde diese Aussagen ehrlich negativ und würde so einen Partner nicht nehmen und garantiert keiner sein. Mein Freund ist auch ruhiger, aber gerade das finde ich gut, und wenn du diesen Typ als „langweilig“ bezeichnest, zeigt das ja deutlich, dass ihr eher einen Alpha wolltet, der euch nicht verarscht, den aber nicht gefunden habt. Als Mann würde ich von solchen Frauen Abstand nehmen.
Das ist leider das, was die Incels immer sagen; dass Frauen ja nur auf die heissen Alphatypen stehen und dann später notgedrungen die anderen ausnutzen, wenn sie Kinder wollen. Ich hielt das immer für Schwachsinn, aber jetzt sehe ich zu meinem Schrecken, dass es wirklich Frauen gibt, die so denken. Da kann ich auch verstehen, wenn manche Männer da allergisch reagieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #34
Somit würde es mich mal interessieren ob es hier Menschen gibt die ihr langes Single Dasein und das vermutlich dahinter steckende Muster durchbrechen konnten.

Man muss dafür erstmal bestimmte Zusammenhänge verstanden haben!

Grundsätzlich sind ja in Deutschland nur ca. 18% der Bevölkerung Singles! Wenn man dann bedenkt, dass im Teenager und 2x Alter praktisch ALLE einmal Single waren und, durch die beginnende Verwitwung ab ca. dem 6x Alter auch wieder Single werden, dann ist klar, dass es im 3x, 4x und 5x Alter noch weniger sind!

Zusätzlich ist es nicht so, dass der Wechsel zwischen Singledasein und Verpaarung im 3x, 4x und 5x Alter aus dem Gesamtreservoir der Gebundenen schöpft, sondern nur aus einem Teil, der ungefähr so groß ist, wie der Singleanteil in der Bevölkerung. Der Rest ist und bleibt, überwiegend bis zur Verwitwung, dauerhaft gebunden!

Wir haben also nur ungefähr ein Drittel der Bevölkerung im 3x, 4x und 5x Alter, in dem sich praktisch das gesamte Wechselspiel der (erneuten) Versingelung und wiederkehrenden Paarbildung abspielt! Die anderen zwei Drittel sind kaum zugänglich. (waren es im Teen- und Twen-Alter natürlich schon, aber dann vom Markt)

Das dort vorherrschende Muster kann man nur durchbrechen, wenn man irgendwie an jemanden aus den anderen zwei Dritteln kommt! Die seltenen Übertritte aus dem anderen Lager haben bestimmte Merkmale:

- Waren seit dem Teen- oder Twen-Alter mit EINEM Partner lange zusammen!

- Hatten vor diesem einen Langzeitpartner keine sog. "wilde Zeit", sondern wenige Vorbeziehungsversuche und keine ONS, Affairen, F+ etc.

- haben es nach der Trennung vom dem Langzeitpartner auch nicht "durch die neue Freiheit krachen lassen", sondern vielleicht wenige Beziehungsversuche und auch wieder keine ONS, Affairen, F+. etc.

- Liegen, mit Vorher, Langzeitpartner und Nachher, nicht über dem statistischen Durchschnitt an Intimpatnern in Deutschland (in fast allen Studien ca. 5!)

Da solche Menschen (für mich Frauen), die mit diesen Merkmalen aus den zwei Dritteln der Langzeitgebundenen in den Singlemarkt übergetreten sind, sehr selten sind, bin ich seit meiner jungen Verwitwung Single geblieben!

V.m51
 
  • #35
- Hatten vor diesem einen Langzeitpartner keine sog. "wilde Zeit", sondern wenige Vorbeziehungsversuche und keine ONS, Affairen, F+ etc.
Jaja; schräg, dass die meisten meiner verheirateten Freunde vor dieser Beziehung durchaus wilde Zeiten mit ONS hatten, oder mehrere Beziehungen. Oder auch meine Eltern, die sich erst mit über 30 gefunden haben; die waren beide kein Kind von Traurigkeit, sind aber mit Ende 70 immernoch verheiratet. Sicher gibt es einen Teil bindungsunfähige Menschen, die es auch bleiben, aber nicht alle, die eine wildere Zeit in den 20ern hatten, ändern daran später nichts. Du versuchst dir nur zu erklären, warum du noch immer Single bist und möchtest deinen Anteil daran nicht sehen. Von der Art, wie du hier immer schreibst, liegt es auf jeden Fall zu einem großen Teil an Dir selbst, dass du keine Partnerin findest; nicht an den Frauen…
 
  • #36
Wer mit wachen und geschärften Sinnen durchs Leben geht, in voller Aufmerksamkeit ist, den kann man sehr schlecht belügen und betrügen! Ich habe auch kein Mitleid mit Menschen, die ständig von einer Falle in die nächste Falle treten, ich sehe auch hier im Forum, wie wenig Menschen Erfahrungen von anderen Menschen annehmen, sie sind so verschlossen, so resistent, sie wollen im Grunde genommen, nur die eigenen Verhaltensweisen bestätigt bekommen, jedoch nicht daraus lernen!
Sehr wahr!
Man erkennt Menschen an Ihren Taten, an Ihrer Körpersprache, ihrer Mimik uvm. Niemand kann immer perfekt eine Rolle spielen. Auch die besten Schauspieler haben ihre schwachen Momente und wenn es nur wenige Sekunden sind in denen die Maske fällt. Das reicht oft um zu erkennen, daß da etwas nicht stimmt.
Die meisten Menschen sind sehr leicht zu durchschauen.
 

Laleila

Cilia
  • #37
Jaja; schräg, dass die meisten meiner verheirateten Freunde vor dieser Beziehung durchaus wilde Zeiten mit ONS hatten, oder mehrere Beziehungen. Oder auch meine Eltern, die sich erst mit über 30 gefunden haben; die waren beide kein Kind von Traurigkeit, sind aber mit Ende 70 immernoch verheiratet. Sicher gibt es einen Teil bindungsunfähige Menschen, die es auch bleiben, aber nicht alle, die eine wildere Zeit in den 20ern hatten, ändern daran später nichts. Du versuchst dir nur zu erklären, warum du noch immer Single bist und möchtest deinen Anteil daran nicht sehen. Von der Art, wie du hier immer schreibst, liegt es auf jeden Fall zu einem großen Teil an Dir selbst, dass du keine Partnerin findest; nicht an den Frauen…
Ja, das sehe ich genauso und es spiegelt meine eigenen Erfahrungen und auch die im Freundes- und Bekanntenkreis.

Eine turbulente Experimentierphase, völlig normal übrigens, sagt nichts über die generelle Beziehungs-/ und Bindungsfähigkeit aus.

Ein paar wenige meiner Freunde sind noch immer mit ihrem allerersten Partner glücklich, übrigens nicht mehr oder weniger, als die glücklichen Beziehungen mit dem 3. oder 4. Partner.
Menschen entwickeln sich, lernen mehr über eigene Bedürfnisse, wählen entsprechend treffsicherer aus und wenn es dann passt, ist es völlig egal, wie lange es vorher nicht langfristig hielt.

Valmont biegt sich die Welt seit vielen Jahren schwer zurecht und bleibt dennoch Single, obwohl er sucht und sucht. Das wird seine Gründe haben und es sei ihm vergönnt, dass er sich die Erfolglosigkeit "logisch" redet.
Unangenehm wird es nur, wenn er dies hier verallgemeinert und damit Menschen verunsichert.
Aber er äußerst sich zwar stets vorhersehbar, allerdings bei Weitem nicht so, selbstherrlich, penetrant, massiv, beleidigend und belehrend und verpeilt wie ein anderer User.

Ich hoffe wirklich, dass @Valmont sein Glück noch findet
 
  • #38
Jaja; schräg, dass die meisten meiner verheirateten Freunde vor dieser Beziehung durchaus wilde Zeiten mit ONS hatten, oder mehrere Beziehungen. Oder auch meine Eltern, die sich erst mit über 30 gefunden haben; die waren beide kein Kind von Traurigkeit, sind aber mit Ende 70 immernoch verheiratet. Sicher gibt es einen Teil bindungsunfähige Menschen, die es auch bleiben, aber nicht alle, die eine wildere Zeit in den 20ern hatten, ändern daran später nichts.

Das, was du eigentlich als Entgegnung/Entkräftung vorbringst, ist leider nur eine weitere Bestätigung des von mir gesagten! Den allen deinen Beispielen gemeinsam ist eines: Sie sind noch zusammen und sind und bleiben im Pool der zwei Drittel der langzeitgebundenen Bevölkerung, die im 3x, 4x und 5x Alter gar nicht verfügbar ist!

Es geht also nicht um die, die es irgendwann gelernt haben und darin erfolgreich sind und bleiben!

Wir suchen ja nach Personen, die sich im 3x, 4x, oder 5x Alter irgendwann nach einer langen Beziehung getrennt haben! Und dafür, dass sie sich getrennt haben und nun Single sind muss man ja eine möglichst harmlose und unverschuldete Begründung finden können! Bei Personen mit "wilder Zeit" und "kein Kind von Traurigkeit" steht aber immer zur Auswahl, dass es einfach ein Rückfall in die alten Zeiten sein könnte!

Das kann man nicht beweisen, aber eben auch nicht widerlegen!

Am Ende geht es immer um Wahrscheinlichkeiten, ob es sich um einen Wiederholungstäter handelt! So wie man bei einem Einbrecher, der früher schon mal eine Einbruchsserie begangen hatte, meistens nicht von einem "verzeilichen, weil aus einer einmaligen Notlage heraus entstandenen, Einzelfall" sprechen wird!

Eine Prognose brauche ich ja nur für die PartnerschaftskandidatInnen und nicht für die Langzeitgebundenen! Letztere erbringen einen möglichen Gegenbeweis nur so lange, wie sie ihren Status wahren!

V.m51
 

Laleila

Cilia
  • #39
Am Ende geht es immer um Wahrscheinlichkeiten, ob es sich um einen Wiederholungstäter handelt! So wie man bei einem Einbrecher, der früher schon mal eine Einbruchsserie begangen hatte, meistens nicht von einem "verzeilichen, weil aus einer einmaligen Notlage heraus entstandenen, Einzelfall" sprechen wird!
Es ist schon sehr bedenklich, wenn Du Menschen, welche mehrere Beziehungen hatten, in einen verbalen Kontext zu Verbrechern stellst.

Es sind auch keine Rückfälle zu erwarten, welche die Wahrscheinlichkeit, dass eine potentielle Partnerin, der nur eine oder zwei Beziehungen (in Deinem Alter) hatte, nach einer gewissen Zeit feststellt, dass Du nicht zu ihr passt, uberschreiten.
Denn ein Erfahrungs- und Erkenntnisweg, bringt Erfahrungen und Erkenntnisse mit sich, formt und stabilisiert den Menschen nachhaltig.

Die Zahl 5 ist übrigens seit Jahren überholt. Der Durchschnitt der Sexualpartner im Leben eines Menschen, liegt nach neueren Studien, bei etwa 7.
 
  • #40
😂😂😂😂
Du kannst Theorien aufstellen, wie du willst. Es hilft dir halt nichts, denn du bist und bleibst scheinbar allein. Das muss wohl an deiner Art liegen, wenn du ja eigentlich so ein guter Fang bist, der völlig unverschuldet Single ist. Die anderen unverschuldeten Singles müssten doch auf dich fliegen.
Du weißt nicht, ob sich deine Frau vielleicht von dir getrennt hätte - kannst du nicht wissen. Du denkst, ihr wärt für immer zusammen geblieben - weißt du aber nicht. Denken ja viele, und dann entwickelt man sich doch auseinander.
Leute können aus Erfahrungen und aus Fehlern lernen, sich weiter entwickeln. Nicht alle, aber viele. Dir fehlt das; du schreibst hier seit Jahren genau das gleiche. Weiterentwicklung und Einsicht alter Fehler ist gleich Null.
 
  • #41
Man muss dafür erstmal bestimmte Zusammenhänge verstanden haben!

Grundsätzlich sind ja in Deutschland nur ca. 18% der Bevölkerung Singles! Wenn man dann bedenkt, dass im Teenager und 2x Alter praktisch ALLE einmal Single waren und, durch die beginnende Verwitwung ab ca. dem 6x Alter auch wieder Single werden, dann ist klar, dass es im 3x, 4x und 5x Alter noch weniger sind!

Zusätzlich ist es nicht so, dass der Wechsel zwischen Singledasein und Verpaarung im 3x, 4x und 5x Alter aus dem Gesamtreservoir der Gebundenen schöpft, sondern nur aus einem Teil, der ungefähr so groß ist, wie der Singleanteil in der Bevölkerung. Der Rest ist und bleibt, überwiegend bis zur Verwitwung, dauerhaft gebunden!

Wir haben also nur ungefähr ein Drittel der Bevölkerung im 3x, 4x und 5x Alter, in dem sich praktisch das gesamte Wechselspiel der (erneuten) Versingelung und wiederkehrenden Paarbildung abspielt! Die anderen zwei Drittel sind kaum zugänglich. (waren es im Teen- und Twen-Alter natürlich schon, aber dann vom Markt)

Das dort vorherrschende Muster kann man nur durchbrechen, wenn man irgendwie an jemanden aus den anderen zwei Dritteln kommt! Die seltenen Übertritte aus dem anderen Lager haben bestimmte Merkmale:

- Waren seit dem Teen- oder Twen-Alter mit EINEM Partner lange zusammen!

- Hatten vor diesem einen Langzeitpartner keine sog. "wilde Zeit", sondern wenige Vorbeziehungsversuche und keine ONS, Affairen, F+ etc.

- haben es nach der Trennung vom dem Langzeitpartner auch nicht "durch die neue Freiheit krachen lassen", sondern vielleicht wenige Beziehungsversuche und auch wieder keine ONS, Affairen, F+. etc.

- Liegen, mit Vorher, Langzeitpartner und Nachher, nicht über dem statistischen Durchschnitt an Intimpatnern in Deutschland (in fast allen Studien ca. 5!)

Da solche Menschen (für mich Frauen), die mit diesen Merkmalen aus den zwei Dritteln der Langzeitgebundenen in den Singlemarkt übergetreten sind, sehr selten sind, bin ich seit meiner jungen Verwitwung Single geblieben!

V.m51
Sorry, du bist Single geblieben weil du nicht über den Tod deiner Frau hinweg kommst. Das ist traurig und du merkst nicht, wie du dich selber sabotierst und das mit jedem Jahr schlimmer wird. Das hätte deine verstorbene Frau mit Sicherheit nicht gewollt.
 
  • #42
Ich kenne mehrere Dauersingle-Frauen, die nach einer langen Singleleben jemanden gefunden haben. Ich denke alles ist eine Frage der Einstellung und Erwartung. Als junge Frau war ich nie Single. Wahrscheinlich weil ich nicht auf Schnäppchen-Jagd war. Es war vollkommen unkompliziert und einfach. Ich habe auch nie einen Date gehabt. Heute bin ich Single aber ich denke es liegt eher an mir selber und meine nicht vorhandene Bereitschaft jemanden in mein Leben zu lassen. Wahrscheinlich spielt Angst vor Verletzungen oder Ablehnung eine große Rolle.
 
  • #43
Wahrscheinlich spielt Angst vor Verletzungen oder Ablehnung eine große Rolle.
So ist es!
Wie größer Enttäuschungen und Verletzungen waren, umso größer ist die Ablehnung jemand in sein Leben wieder rein zu lassen! Umso mehr ziehen sich solche Betroffene zurück, bauen eine Schlossmauer um sich herum, weil sie das gleiche nicht mehr erleben möchten. Gleichzeitig entfernen sie sich meist von sich selbst, kapseln sich ein und auch die Lebensfreude geht oft zurück. Diese Menschen möchten keine weitere Enttäuschung einstecken, das ist ganz normal und auch verständlich! Jetzt gilt es mit viel Zeit an sich zu arbeiten, um diese Blockierungen und Traumata aufzulösen, sonst bleibt man für immer im Sumpf stecken!
 
  • #45
Lieben Dank für euch Beiträge. Man wird hier leider oft als naiv dargestellt, weil man auf bestimmte Männer „reinfällt“. Zum einen hat das wenig mit Naivität, sondern vermutlich mit einen tieferen Muster zu tun, welches man scheinbar noch nicht durchbrochen hat. Und zum anderen sollte man sehr sensibel damit umgehen bevor man jemanden als naiv darstellt.

Kein Mensch der mich kennt, würde mich als Napf betiteln. Im Gegenteil, vielleicht sogar oft etwas zu verkopft, zu analysierend uvm.

Und natürlich höre ich nicht auf die Worte eines Mannes, sondern acht auf die Handlungen. Das ist mein Motto! Ja wir haben uns ständig gesehen, er hat sich ständig gemeldet, wir haben unglaublich viel Zeit miteinander verbracht und alle wussten von mir. Wir haben viele Urlaube und Unternehmungen gemacht. Sex stand überhaupt nicht im Vordergrund, war aber ebenfalls sehr leidenschaftlich.

Nun kann man sagen ok ich sollte Kompromisse eingehen, aber das tue ich. Was mir lediglich wichtig ist, ist das er groß und sportlich ist da ich selbst 1,77m groß und schlank bin. Ich erwarte allerdings keinen Dr. Titel, keine Villa und von mir aus braucht er auch mein Auto. Aber natürlich muss die Intelligenz passen um sich auf Augenhöhe begegnen zu können. Ebenfalls muss ich jmd optisch halt anziehend finden. Ich habe es auch schon mit Männern probiert die Halbglatze hatten und etwas Bauch… aber nein es hat nicht geklappt ich war super unglücklich!!!!! Konnte Nachts nicht schlafen, da ich mich da so mit gequält habe so einen Mann zu nehmen.

Mein vermutlich prägnantester Glaubenssatz ist „ich bin nicht hübsch genug“. Aber wieso sollte ein Mann sechs Monate mit einer Frau so intensiv Zeit verbringen, wenn er sie nickt so hübsch findet.
 
  • #46
Mittlerweile bin ich soweit, um mich als glückliche Single zu sehen. Ich bin frei und das ist ein unglaublich schönes Gefühl. No Man, No Cry 😁.
Ganz super, ganz toll, das freut mich echt für dich!
Ich sag dir ganz aufrichtig und ganz authentisch was!
Es ist das tollste Gefühl, was es im Leben überhaupt gibt, wenn man ohne Partner mit sich selber absolut zufrieden, ausgeglichen und super glücklich ist, das ist Freiheit pur, das ist Unabhängigkeit pur, genauso bin ich mit dieser Einstellung, mit dieser Haltung, vor pasr Jahren in meine supertolle, glückliche Liebes-Beziehung gekommen! Für mich ist 100 % glasklar, dass ich diese Beziehung niemals bekommen hätte, hätte ich mein Single-Leben mit mir zuvor, nicht in dieser Zufriedenheit, nicht ib diesem Glück gelebt. Meine Partnerin ist absolut kompatibel mit mir in jeder Hinsicht!
Und noch was ganz Wichtiges:
Wenn ich die vielen Beziehungsprobleme täglich um mich herum und auch hier im Forum erlebe, denke ich immer, wenn diese Leute nur wüssten, wie toll es ist, mit einem selber ganz ohne Partner zufrieden und glücklich zu sein, die ganzen BeziehungsKummerProbleme nicht mehr hat, dann fängt das echte Leben an, dass ist Lebensqualität vom Feinsten! Schönen Abend!
 
  • #47
Ich selbst nicht, nein. Ich habe meine beiden Lieben seit 25 und seit 15 Jahren und war mit 16 wohl zuletzt Single... Aaaaaaaber:
Jetzt würde mich mal stark interessieren, was seid ihr für ein Sternzeichen Gespann?

Und vor 11 Monaten..... mit 51 Jahren, Blitzschlag, Volltreffer. Ein toller Mann, gebildet, liebevoll, interessiert, ohne jede Bindungsstörung.
Ab dem 3. Tag waren sie quasi siamesische Zwillinge und demnächst läuten die Hochzeitsglocken.
Die Beiden sind sowas von füreinander geschaffen.
Da hab ich ja noch Hoffnung - Bin erst junge 48 :))

Liebe Fs,

Ich habe nur die Geschichte eines Mannes der seit Ende 20 Dauersingel war mit Unterbrechung, ab kaum starb seine Mutter mit knapp 90, nun ist er schon seit 3 Jahren glücklich liiert, jetzt gerade 60, hat wohl etwas gedauert, war bis dahin eher bindungsängstlich (auch bei mir vor Jahren)
 
  • #48
Ganz super, ganz toll, das freut mich echt für dich!
Danke ☺️
Wenn ich die vielen Beziehungsprobleme täglich um mich herum und auch hier im Forum erlebe, denke ich immer, wenn diese Leute nur wüssten, wie toll es ist, mit einem selber ganz ohne Partner zufrieden und glücklich zu sein,
ganz genauso sehe ich das mittlerweile auch. Lieber alleine und zufrieden als zusammen unglücklich.
 
  • #49
Aber wieso sollte ein Mann sechs Monate mit einer Frau so intensiv Zeit verbringen, wenn er sie nickt so hübsch findet.
@Lea25 du schreibstja nun seit Jahren immer um dasselbe Thema herum. Nicht, dass ich so anders wäre, aber irgendwie habe ich das Gefühl, bei dir läuft es immer auf diesen einen Glaubensatz hinaus.
Du bist nicht hûbsch genug.

Das stimmt nicht, und das weisst du. Jedes Thema von dir läuft irgendwann nur darum.

Also, ich erkenne mich in deiner Selbstbeschreibung irgendwo wieder, erlebe leider auch immer nur Männer die nur das eine VON MIR wollen, denn meistens taucht dann ganz plötzlich irgendwo eine Freundin auf. Ich bin also seit Jahren immer diejenige, die den kürzeren zieht.
Bin ich hässlicher? Nö…
Gibt es etwas an nir, dass sie unverbindlich werden lässt?
Bestimmt, ich weiss noch nicht genau was, aber bei mir ist es mit Sicherheit eine gespielte Coolness, und dass ich es mit mir machen lasse.
Hast du den Typen in den 6 Monaten mal nach Verbindlichkeit gefragt? Dann wäre es vielleicht schneller vorbei gewesen, aber die Angst vor einer Antwort hat dich vielleicht schweigen lassen?
unauffällige Männer anstatt Oberproleten, die einem im AMG abholen!
Deine Beiträge sind echt immer schräg! So viel Oberflächlichkeit mit Autos und Prolls…
Ich erinnere mich noch gut an deine Beiträge bei denen du ständig fragtest, ob das oder das ein No-Go sei…nein, war es nicht, aber du wolltest den Kompromiss nicht machen, denn es passte nicht.
Bei vielen passt es eben einfach nicht.

Ich könnte überhaupt keine hard-fact Kriterien nennen, die mir ein Must sind, aber der Typ muss mir im ganzen gefallen, und ich vor allem auch ihm und daran scheitert es eben.
 
  • #50
Mein vermutlich prägnantester Glaubenssatz ist „ich bin nicht hübsch genug“. Aber wieso sollte ein Mann sechs Monate mit einer Frau so intensiv Zeit verbringen, wenn er sie nickt so hübsch findet.
Ich hab das Gefühl, dass dir dieser Glaubenssatz sehr im Weg steht und dass es wichtig wäre, diesen endlich mal aufzulösen, entweder in einem Coaching oder in einer Therapie. Ich habe diesen Glaubenssatz auch schon seit einer langen Zeit und beginne jetzt schön langsam, mich endlich davon zu befreien und mehr Selbstsicherheit zu bekommen. Es ist nicht leicht, aber möglich. Ich weiß aber aus Erfahrung, dass es nichts bringt, wenn andere einem immer wieder bestätigen, dass man hübsch wäre, selbst wenn es von Männern kommt, weil diese Unsicherheit ganz tief sitzt und man das nur selbst auflösen kann und die Ursache dieses Glaubenssatzes viel tiefer sitzt und Bestätigung von außen deswegen nicht nachhaltig wirkt. Du musst deinen Fokus von diesem ganzen Thema wegbekommen und zur Überzeugung gelangen, dass du so wie du bist, absolut toll bist und dass das auch nicht nur vom Aussehen abhängt, sondern du als ganzer Mensch liebenswert und wunderbar ist. Das musste du ganz tief in dir spüren und dir das immer wieder bewusst machen.

Mich wundert übrigens jedes Mal, dass du denkst, dass du nicht hübsch genug wärst. Du lernst, so wie ich das mitbekommen habe, am laufenden Band attraktive Männern kennen, die dich ebenfalls attraktiv finden, sonst würden sie dich auch nicht begehren. Ich lerne selten mal einen Mann kennen, der mir optisch richtig gut gefällt bzw. von dem ich mich total angezogen fühle und bin da auch sehr unsicher. Du scheinst da mehr Glück zu haben und insofern bin ich erstaunt, wieso du dein Aussehen als die Quelle deines Misserfolgs befürchtest. Das ist in meinen Augen total unlogisch, eben weil du häufig Männer kennenlernst, die dir optisch gefallen und diese sich auch mehrmals mit dir treffen. Das kann also nicht der Grund sein. Vielmehr glaube ich, dass dich ein unbewusster Glaubenssatz zu genau den Männern zieht, die nichts Festes wollen, so dass du immer wieder dieselbe Erfahrung machst, entsprechend deiner Überzeugung, dass dir das ständig passiert. Da musst du ansetzen. Wenn man jahrelang nicht weiterkommt, dann ist Unterstützung von außen oft eine große Hilfe, da man selbst oft die blinden Flecke nicht sieht. Ich würde dir wirklich raten, da mal genauer hinzuschauen und wie schon geschrieben, mal ein Coaching zu machen oder eine Therapie. Du hast nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.
 
  • #51
@Apfelmus Wenn man nur solche Männer anzieht, die nur das eine von einem wollen, dann spiegeln die dich. Du könntest vielleicht schauen, was genau du noch über dich oder andere denkst bzgl. einer dauerhaften Liebesbeziehung. Und dann daran arbeiten, diese Denk- und Fühlweise auf das eigentliche Ziel auszurichten. Mal alle kruden Denkweisen dazu auf ein Blatt schreiben...
 
  • #52
Mein vermutlich prägnantester Glaubenssatz ist „ich bin nicht hübsch genug“.
Diesen Glaubenssatz hatte ich auch lange, jetzt nur noch ganz selten. Ich habe keine Therapie oder Ähnliches gemacht. Mir hat schlichtweg geholfen, dass ich es mir selbst verbiete, so mit mir zu reden, so über mich zu denken. Jedes Mal wenn ich anfange mich fertig zu machen, sage ich innerlich ganz laut: Stopp! Und widme mich anderen Dingen.
 
  • #53
Ja wir haben uns ständig gesehen, er hat sich ständig gemeldet, wir haben unglaublich viel Zeit miteinander verbracht und alle wussten von mir.
Dann ist halt einfach nach der Zeit die rosa Brille ab und es hat ihm etwas nicht gepasst. Das muss noch nicht mal an dir liegen. Kann ja genauso gut sein dass er halt den Übergang von Verliebtheit zu Liebe nicht schafft. Gibt ganz viele die das nicht können, und gerade „ständig“ am Anfang ist ein Zeichen für Strohfeuer.
Beziehungen haben nicht so viel mit Aussehen zu tun (das braucht es für den initial Kontakt und den Sex, klar) sondern viel mehr mit der Frage ob die Persönlichkeit harmoniert.
Und da du selber massive Probleme mit dem Selbstbewusstsein hast, merken das die Männer natürlich. So ziehst du entweder die an die auch unsicher sind, oder die, die Unsicherheit ausnutzen. Beides nicht schön !
Das ist der Punkt an dem du arbeiten musst wenn du meinst Beziehung ist der Weg den du gehen willst.
 
  • #54
Kein Mensch sieht 2021 Singles als mangelhafte Wesen an, das entspringt ausschließlich selektive Wahrnehmung. In der Regel ist es die Interpretation des eigenen Empfindens. Du kannst in diesem Land leben wie immer du willst.
Natürlich kannst du leben, wie du willst. Aber werden verpartnerte Menschen regelmässig gefragt, ob sie immer noch in einer Beziehung seien? Ob sie in dieser Beziehung glücklich seien? Warum sie denn noch immer in einer Beziehung seien? Ob sie denn nicht gerne mal wieder Single seien?
Der verpartnerte Mensch ist noch immer das Ideal. Vielleicht nicht in allen Kreisen, aber in den meisten.
 
  • #55
Früher wurden sie von Alphas verarscht, heute sind sie mit einem normalen Mann viel glücklicher. Langweilig ist da der wohl falsche Ausdruck. Eher ruhig, durchschnittlich, gewöhnlich, unauffällig!
Deine Beschreibungen und Deine Vergleiche finde ich wirklich auch sprachlich interessant.

Man könnte die Männer ja auch als verlässlich oder persönlich stabil und gereift bezeichnen, vielleicht auch zielgerichtet und strebsam, aber generell werden sie gegenüber „Alphas“ als „langweilig“ auch sprachlich abgewertet. Ich bin auch so einer.
Ich finde das immer spannend, denn genau die „Oberproleten“ im AMG kommen bei manchen jungen Frauen an. Vermutlich fühlen die sich aufgewertet, wenn sie einen auffälligen Partner haben. Wenig eigenes Selbstwertgefühl und daher Bewunderung für solche Menschen?

Eine Experimentierphase finde ich hilfreich, um auch vergleichen zu können und sich ein Bild zu machen. Aber wenn man dann dabei hängen bleibt…

Ich hatte in meinem Leben auch Partnerinnen, die Vorbeziehungen zu solchen Männern hatten. Das ist durchaus problematisch, wenn nicht klar als nicht mehr erwünscht reflektiert. Heute würde ich Frauen, die solche Partner länger hatten, aus dem Weg gehen. Erst recht, wenn sie mit denen Kinder haben. Da ist Dauerärger vorprogrammiert, man liest es ja im Forum immer wieder, @Blume94 ist das aktuelle klassische Beispiel.
 
  • #56
Man wird hier leider oft als naiv dargestellt, weil man auf bestimmte Männer „reinfällt“.
Wenn man dann aber in den gleichen Mustern hängen bleibt, dann hat das schon auch etwas mit mangelnder Reflektionsfähigkeit, Arglosigkeit oder einer gewissen Dummheit zu tun, dass man aus den Mustern nicht herauskommt.

Letztlich ist es aber auch Partnerwahl von beiden Seiten. Man sagt zwar, „die Frau wählt“, aber es stellt sich ja nicht jeder Mann für jede Frau zur Wahl. Und Frauen, die immer auf bestimmte Männer „hereinfallen“ schätzen eben bestimmte Eigenschaften, die solche Männer haben. Klar ist ein „starker“, „lauter“ und „selbstbewusster“ Mann im Sinne von extrovertiert und „stark“ auch auffälliger, offensiver auf Frauen zugehend, leichter zu haben. Finde ich ein völlig logisches Muster.
Und zum anderen sollte man sehr sensibel damit umgehen bevor man jemanden als naiv darstellt.
Warum? Was wäre eine aus Deiner Sicht korrekte Bezeichnung?
Ich erwarte allerdings keinen Dr. Titel, keine Villa und von mir aus braucht er auch mein Auto. Aber natürlich muss die Intelligenz passen um sich auf Augenhöhe begegnen zu können.
Das mit der Intelligenz wird oft genannt. Die Formulierung „auf Augenhöhe“ hat für mich oft den Beiklang, dass das Gegenüber auf dem eigenen hohen Level sein muss. Ich habe noch wenige Menschen getroffen, die sich selbst für nicht sehr intelligent halten.

Wenn Du mit einem Mann ein halbes Jahr zusammen ist und der das noch nicht als Beziehung sieht, dann ist nicht der Mann das Problem, der Deinen Erwartungen nicht entspricht…
Ich habe es auch schon mit Männern probiert die Halbglatze hatten und etwas Bauch… aber nein es hat nicht geklappt ich war super unglücklich!!!!!
Das liegt sicher an der Halbglatze…
Konnte Nachts nicht schlafen, da ich mich da so mit gequält habe so einen Mann zu nehmen.
Ja klar, Bauch bringt Unglück. Sorry, Optik ist wichtig, aber so eine Querverbindung ist schon schräg und Deine Fixierung auf Äusserlichkeiten auffällig…
Mein vermutlich prägnantester Glaubenssatz ist „ich bin nicht hübsch genug“.
Du reduzierst Dich (und die Männer) auf Optik und wunderst Dich dann, wenn Du an Männer gerätst, denen Äußerlichkeiten wichtig sind?
Wenn Dein Anspruch an eine Beziehung ist „Er findet mich hübsch“, wo ist dann die Grundlage für eine Beziehung? Mit 15 ist das ganz in Ordnung, aber mit 32?

Vermutlich haben die hier oft als „langweilig“ beschriebenen Männer andere Vorstellungen und Ziele und sind mit 32 längst mit einer Frau glücklich und längerfristig liiert, die mit 25 aus der Pubertät heraus ist.

Eine Frau, der ich den ganzen Tag sagen muss, dass sie hübsch ist, ist mir zu anstrengend.
 
  • #57
Mein vermutlich prägnantester Glaubenssatz ist „ich bin nicht hübsch genug“. Aber wieso sollte ein Mann sechs Monate mit einer Frau so intensiv Zeit verbringen, wenn er sie nickt so hübsch findet.
Wenn dann verbringt er 6 Monate mit ihr weil er sie hübsch findet und geht dann weil er mit der Persönlichkeit nicht zurecht kommt oder sie ihm das nicht gibt war er emotional braucht oder weil er selber kaputt ist und zb nie gelernt hat Liebe anzunehmen. So viele Möglichkeiten. Es liegt aber NICHT am Aussehen wenn es sich um emotional einigermaßen gesunde Menschen handelt die wissen dass jeder Mensch eine eigene Persönlichkeit hat und man nicht einfach den oder die nimmt die einem am besten optisch gefällt weil alle irgendwie gleich sind.
Wer ab 20 nicht verstanden hat dass Menschen vom Charakter und Persönlichkeit her einfach total unterschiedlich sind, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Versteh es doch endlich. Jede Beziehung die über den Hormonrausch hin anhält, hält weil man als Persönlichkeit dass gibt und bekommt was man emotional von einer Beziehung erwartet. zB liebevolle Behandlung und Warmherzigkeit, emotionaler Support etc. oder eben auch Bedienung von ungesunden Mustern (Abwertung, den anderen schlecht machen etc.)
Und je nachdem wie kaputt die Muster sind die jemand so im Gepäck hat, kommen dann halt auch Beziehungen dabei heraus die man selbst aus der Ferne kaum aushält weil sich einem vor Mitleid alles zusammenzieht.
 
  • #58
Und natürlich höre ich nicht auf die Worte eines Mannes, sondern acht auf die Handlungen. Das ist mein Motto!
Naja sorum ist es natürlich auch Quatsch.

Wenn Du ihn einfach nach ein paar Wochen Kennenlernen hättest fragen können, "Sag mal, möchtest Du eigentlich eine enge monogame Beziehung mit mir, incl. Zusammenwohnen und auf lange Sicht ?"

Wenn Du da kein klares "Ja" bekommst, kannst Du Dir Dein Motto auch sparen.

Ich denke nicht, dass die Leute dann klar lügen, wenn sie eine klare Frage gestellt bekommen, scheint allerdings meist ein Problem beim Frager (also hier mal Dir Lea) zu geben:
"Was ist wenn er nein sagt ?" Nein, Du wolltest ja eine enge Beziehung, also hast Du nicht klar und deutlich gefragt, was Du wissen wolltest (Vermutung von mir). Du wolltest kein "Nein" hören, nicht wahr ?

Deshalb hast Du auch nicht eindeutig gefragt

Wie willst Du das denn solche Fragen, welcher sich auf die Zukuft beziehen, aus Handlungen ableiten ?
Und wie lange warten, bis Du es dann weißt ?
 
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  • #59
Ich habe eine Freundin , die war totunglücklich dass sie Single war mit Anfang 30 . Sie wollte unbedingt Familie . Wir waren damals in einer Kirchengemeinde und es gab einen jungen getrennten Vater , gutassehend und promoviert . Sie war eher nicht so gutassehend , übergewichtig und mit vorstehendem Kiefer . Sie verliebte sich den Mann und er wollte erst nicht , änderte dann aber seine Meinung . Meiner Freundin war es total egal dass er sie erst nicht wollte , Hauptsache am Ende wurde geheiratet . Sie sind seitdem seit 27 Jahren glücklich und haben 4 erwachsene Kinder . Meine Freundin hat nie mehr gejammert und ein erfülltes , schönes Leben. Und der Mann scheint auch sehr zufrieden . Ich denke es gibt kein Rezept . Wenn immer gesagt wird ein Single muss erst alleine glücklich sein um einen Partner zu finden , dann stimmt es in diesem Fall nicht . Meine Freundin war sehr unglücklich alleine und mit Mann und Familie immer zufrieden.
 
  • #60
Nein, Du wolltest ja eine enge Beziehung, also hast Du nicht klar und deutlich gefragt, was Du wissen wolltest (Vermutung von mir). Du wolltest kein "Nein" hören, nicht wahr ?
Genauso war es bei meiner Schwester, die das Gleiche erlebt hat wie du. Sie war 6 Monate mit einem Mann zusammen, in den sie sich unsterblich verliebt hatte, ihr Bauchgefühl hat ihr aber immer stärker gemeldet, dass er es vielleicht nicht so ernst meint wie sie, auch wenn es anfangs keine Anzeichen dafür gab (später dann schon). Da sie ihn nicht verlieren wollte, hat sie das Nachfragen, ob das für ihn eine feste Beziehung sei, immer wieder aufgeschoben. Einfach weil sie Angst vor seinem Nein zu einer Beziehung hatte und dass sie ihn dann verliert (denn eine Freundschaft plus wollte sie nicht). Total verständlich, aber es hilft ja nichts. Wenn er nichts Festes will, ist es besser, das früh zu wissen, bevor man emotional immer tiefer und tiefer in der Geschichte drinnen ist. Aber vielleicht war es bei dir ja anders, Lea.
 
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