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  • #1

Erfülltes Sexualleben trotz Familienalltag mit Kindern?

Angeregt durch einen anderen Thread stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt möglich ist, ein aktives Sexualleben zu führen trotz familiären Alltag mit Kinderversorgung etc. Ist es wirklich so, dass man (frau) eigentlich immer zu müde ist und sich einer der beiden dann nach ein paar Jahren frustriert eine Affaire sucht? Wenn man die Meinungen hier so liest, dann wird einem das ja quasi als beste Lösung vorgeschlagen, was mich (evtl. ein bisschen naiv) schon schockiert.
Wie sind denn da Eure Erfahrungen? Gibt es auch positive Gegenbeispiele?
ich rede jetz nicht von täglich sex, aber wenigstens 2 mal die Woche oder zumindest so, dass beide damit zufrieden sind.
danke
w, 33
 
  • #2
Natürlich ist ein erfüllendes sexleben mit Kindern möglich. wenn der Mann die Frau unterstützt und ihr zeigt, dass er sie anziehend findet und sie sich auch von ihm verführen läßt, ist das kein Problem.
 
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  • #3
Nein, es ist nicht möglich.

Wenn man sich dafür entscheidet, Kinder zu bekommen, muss man halt zurückstecken, bis die Kinder aus dem Haus sind. Es ist sowiso nicht normal, dass reife und erwachsene Menschen immer nur an Sex denken. Das ist einer der Gründe dafür, warum so viele Ehen heutzutage scheitern. Außerdem ist es auch eine Respektlosigkeit den Kindern gegenüber. Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, was für ein furchtbarer Schock es für Kinder sein muss, wenn sie ihre Eltern beim Sex erwischen? Schon S. Freud das hier ist natürlich nur Spaß hat schon über die Traumata geforscht, die entstehen, wenn Kinde ihre Eltern im Schlafzimmer überraschen.

Also reißt euch doch bitte zusammen. Es ist nur zu eurem Besten und auch zum Wohle eurer Kinder!
 
  • #4
@ #2

Das kann doch nur Satire sein!

Für Kinder gelten Regeln, die von den Eltern altersgerecht aufgestellt werden. Und zu einer guten Erziehung gehört auch, dass Kindern beigebracht wird, dass sie nicht bzw. ohne anzuklopfen, einfach das Schlafzimmer entern. Das kann man ihnen übrigens ganz leicht beibringen, indem man die Privatsphäre der Kinder auch achtet und anklopft. Kostet keine zusätzliche Zeit und Kraft...

Dass man nicht überall und zu jeder Tageszeit Sex haben kann, wenn Kinder im Haus sind, stimmt schon. Es ist doch aber ein grißer Unterschied, ob ein Paar sich liebt und ein erfülltes Sexualleben hat, oder ob das Paar einfach nur triebgesteuert durchs Leben will. In dem Fall ist es wohl wirklich besser, sie hätten kein(e) Kind(er).
 
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  • #5
Die Sache ist durchaus schwierig und nicht so simpel, wie #1 und #2 es (in gegensätzlicher Weise) darstellen.

Einerseits ist die Belastung der Frau ein Punkt. Durch Engagement des Mannes im familiären Bereich kann dem entgegengewirkt werden. Mama hat wenig Lust im Bett aktiv zu sein, wenn sie vom vielen Babywickeln übermüdet ist.
Es wäre aber naiv daraus zu folgern, dass dies unbedingt das Liebensleben bereichern würde.

Ein Mann, der ständig Windeln wechselt und ansonsten spurt, wenn ihn die Mama zum Kinderhüten schickt - ein solcher Mann mag im Sinne des gender mainstreamings attraktiv sein, im sexuellen Sinne ist er es aber nicht.
Mama hat keine Lust mit Papa aktiv zu werden, nur weil der ständig den Babypo gewickelt hat.

Ein übermäßiges Bestreben die Mutter zu entlasten führt typischerweise eher zu überzogenen Forderungen an den Mann. Auch kommt solchermaßen entlasteten Müttern oft das Verständnis dafür abhanden, dass die Berufstätigkeit des Mannes auch anstrengend ist.


Dazu kommt noch ein weiteres Problem. Viele Frauen wünschen sich eine Ehe und Kinder. Ein Teil dieser Frauen setzt (bewusst oder hormonell gesteuert) ihre sexuellen Reize ein, um diese beiden Ziele zu erreichen. Sind sie aber dann einmal Ehefrau und Mutter, ist es für sie schichtweg nicht mehr erforderlich, für den Mann sexuell attraktiv zu sein. Da mag der Mann die Frau entlasten wie er will, ist erst mal der Ehering da, läuft halt nur noch wenig im Bett.

m und Vater
 
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  • #6
Liebe FS,

meine Kinder sind 9 und 13. Inzwischen kann ich sagen, dass unser Sexualleben wirklich gut ist, allerdings war das nicht immer so.

Es stellen sich mehrere Schwierigkeiten wenn man junge Eltern ist:

1. Müdigkeit: Schwierig zu lösen, solange die Kiddis uns nicht schlafen lassen,da muss man/Mann tatsächlich eine Zeit lang zurückstehen. Gute Momente und Phasen am besten sofort nutzen, damit man sich wieder auf bessere Zeiten freuen kann!

2. Man ist nie mehr alleine, so dass nicht zu wirklich aufregenden Dingen kommen kann. Selbst wenn brave Kinder wissen, dass sie nicht stören dürfen im Schlafzimmer, fühlt man sich besonders als Frau oft nicht wirklich entspannt, zumindest geht es mir so. Es reicht für leisen Sex,aber mehr?
Da kann ich nur dringend raten, die Kinder regelmässig über Nacht mal anderswo unterzubringen. Wir lassen sie seit Jahren von Freitag auf Samstag bei den Großeltern schlafen, dafür verzichten wir auf jegliche andere Inanspruchnahme der Großeltern hinsichtlich Kinderbetreuung. Eine Supersache,für alle Beteiligten! Ich kann mir gar nicht vorstellen, was wir ohne diese besonderen Nächte gemacht hätten. Sonst aber muss man wohl ganz gezielt mit dem Partner ausserhalb des häuslichen Umfeldes Möglichkeiten für Sex suchen und zuhause einen Babysitter hinsetzen. Und ab einem gewissen Alter übernachten die Kinder auch gerne mal bei ihren Freunden und irgendwann sind sie abends unterwegs, aber soweit sind wir noch nicht.

3. Die Last mit der Lust: Junge Mütter legen meistens jahrelang keinen besonderen Wert auf Sex.
Ganz oft meinen Männer,dass Frauen,wenn sie einmal Kinder haben, ihren Willen bekommen haben, in der Mutterrolle aufgehen und deshalb keinen Sex mehr möchten. Das stimmt meiner Meinung nach nicht.

Es kommt auch sehr darauf an, ob man sich weiter als Liebespaar fühlt, und da sind die jungen Väter gefragt, die sich oft zurückgesetzt fühlen.So fühlen sich beide unverstanden und benachteiligt.
Es ist aber extrem wichtig, dass man als Frau seinen Mann beachtet und sein Bedürfnis nach Sex erkennt, versteht und erfüllt und ebenso, dass der Mann die neuen Prioritäten und Sorgen seiner Frau versteht und ihr darin den Rücken stärkt.
Das sollte man ruhig klar so aushandeln, finde ich! Es muss einfach mal gesagt werden.
Hätten wir das von Anfang an so gemacht, wäre es leichter gewesen. Aber jetzt sind wir ja schlauer!
 
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  • #7
Wenn Kinder da sind, ist es mit dem Sexualleben und dem schönen Leben vorbei. Dann steht die nächsten Jahrzehnte ein fürchterlich grauer Alltag bevor. Es kommen dann vielfälige Probleme, Kosten, Ärger, Frust, Verlust von Freizeit und Freiheit auf einen zu.
 
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  • #8
@ # 5

3. Die Last mit der Lust: Junge Mütter legen meistens jahrelang keinen besonderen Wert auf Sex.
Ganz oft meinen Männer,dass Frauen,wenn sie einmal Kinder haben, ihren Willen bekommen haben, in der Mutterrolle aufgehen und deshalb keinen Sex mehr möchten. Das stimmt meiner Meinung nach nicht.

Es mag sein, dass deine Meinung zutrifft. Aber woher kommt bei Frauen dann das jahrelange / lebenslange Nachlassen des sexuellen Interesses, nachdem sie Mutter geworden sind?
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren. Aber nach allem, was ich als Vater einschätzen kann, ist die Ursache letztendlich doch
dass Frauen,wenn sie einmal Kinder haben, ihren Willen bekommen haben

Meine Theorie wäre, dass Frauen (aufgrund ihrer hormonellen Steuerung oder auch aus kaltem Kalkül) ihre sexuellen Reize einsetzen, um einen Mann zur Familiengründung zu gewinnen. Ist die Familie dann erst einmal gegründet, ist ein weiterer Einsatz der sexuellen Reize schlichtweg nicht mehr erforderlich.

So lange hier niemand ein tragfähiges Gegenargument vorträgt, gehe ich mal davon aus, dass ich Recht habe.

m
 
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  • #9
Lieber Gast Nr. 7

wir wollen doch gar nicht nur Mütter sein. Klar, das ist ein Wunsch von uns, aber eigentlich suchen wir Frauen die große Liebe, oder die Illusion davon!

So blöd es sich anhören mag: Gaukelt uns vor, dass wir für Euch die E I N E sind, dann könnt Ihr alles von uns haben!!!

Muttersein ist eine Zeit lang unser Fulltimejob, wörtlich. Abends oder in Anwesenheit der Kinder umzuschalten fällt uns schwer! Ihr könnt uns dabei helfen. Warum zieht Ihr nicht alle Register, die Euch damals immer zum Erfolg geführt haben. Könnt Ihr Euch dran erinnern?

Fordert Sex nicht als 'Dienstleistung' von uns, da es so abtörnend ist, wenn man das Gefühl hat, hier könnte jetzt auch irgendeine andere liegen. Sagt uns doch, dass es um u n s geht, wenn ihr an Sex denkt, weil ihr uns liebt. Ganz einfach, ohne falschen Stolz.

So wie du es formulierst, könnte ich doch genauso sagen: sobald Ihr uns zur Ehe gebracht habt, gebt Ihr Euch keine Mühe mehr. Also Schluss mit Vorwürfen.

Wir alle wussten glaube ich vor unseren Ehen, dass Männer mehr Bedürfnis nach Sex haben und Frauen im allgemeinen (Ausnahmen ausgenommen!) nicht so sehr. Aber wenn Männer emotionale Nähe zu Ihrer Ehefrau schaffen, kommt automatisch bei uns der Wunsch, das auch körperlich auszudrücken!
Ich kenne keine Freundin von mir, bei der es anders ist!

Probier es mal, charmant und unwiderstehlich, nicht frustriert und mutlos! Viel Erfolg!
 
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  • #10
Dein Text Nr. 7 erklärt mir, dass ein Kind für eine Frau ein Fulltimejob ist, ok, und der Job vorher bei den meisten Frauen heute ist also nicht auslastend genug, denn da bleibt noch Luft nach oben für Sex.
Wenn es ein Mann ernst meint mit einer Beziehung, dann bekommt er am Ende ein Kind mit der Frau seiner Träume. Doch Frauen scheinen anscheinend nicht ausreichend Selbstwert mitzubringen, sondern die ständige Bestätigung durch den Mann zu brauchen, und gehen grundsätzlich davon aus, dass der Typ neben ihnen im Bett oder an ihrer Seite, sie für einen zufälligen ONS hält, nachdem sie ihm ein Kind geschenkt hat.
Und der einstige Traummann mutiert in ihrer Fantasie zum Freier (Dienstleistung). Seltsames Männerbild, aus welchem Jahrhundert das wohl stammen mag?
Und bezüglich emotionaler Nähe, na ja, es ist schon klar, dass die emotionale Nähe einer jungen Mutter zunächst dem Kind gehört, also wäre es wessen Aufgabe hier sich (rechtzeitig) zu besinnen und zu hinterfragen, ob nicht der Mann eh schon alles tut um emotionale Nähe zu schaffen, nur dass es vielleicht gar nicht mehr ankommt.
Sollte es also Männer geben die Vorwürfe machen, sehe ich auf der anderen Seite Frauen mit überzogenen Ansprüchen und ich denke, dass jene Partnerschaften wohl am besten Kinder überstehen, in denen beide Seiten etwas zur Beziehung beitragen.

Probier es mal, lächelnd und verführerisch, nicht frustriert und überfordert. Viel Erfolg!
 
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  • #11
#7:

also bei mir w war es so, dass ich mir 2 Tage nach der Geburt in erster Linie eines gewünscht hatte: dass sich mein Parnter endlich mal wieder auf mich drauf legt...endlich war der dicke Bauch weg....so bald es ging, wollte ich auch wieder Sex haben.....soll man nicht....ich weiß!
Das Kind habe ich trotzdem geliebt, bis heute....

Huch- und das obwohl grade die Familie gegründet war.....bei mir stimmt Deine These Null.
Und bei uns war es immer anders rum, dass ich w immer mehr Sex wollte als er, ja, AUCH nach Geburt.....und es war auch ein Grund von mehreren, warum die Beziehung nicht geklappt hat.

Gewichtszunahme durch die Schwangerschaft? Nein, 3 kg weniger als vor der Schwangersch.
Geburtsverletzungen? Nein, komplikationslose Hausgeburt!
Fellatio? Mache ich gerne!
 
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  • #12
An Gast Nr. 7,

entschuldige,ich wollte niemandem vorwerfen, irgendwas falsch zu machen. Es ging mir mehr um eine Schilderung meiner Einstellung und Erfahrung, auch aus Gesprächen mit anderen Frauen.
Erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, natürlich.

Mein Mann hat übrigens darauf, dass ich ihn um mehr Aufmerksamkeit, Verständnis und Romantik gebeten habe, etwas netter reagiert als mir einen Minderwertigkeitskomplex zu unterstellen. Denn mehr als eine Bitte ist es ja nicht. So wie Männer hoffen, dass der Sex während der Ehe nicht nachlässt, hoffen viele Frauen halt dasselbe von der Romantik.

Das Wort Dienstleistung stand extra in Gänsefüsschen, ich hätte auch Pflichterfüllung nach BGB sagen können. Ich wollte nur das Fordernde und Unpersönliche betonen, das oft mitklingt, wenn Männer von 'mehr Sex wollen' reden oder schreiben.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man alles durch offene und liebevolle Gespräche in seiner Ehe lösen kann.
 
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  • #13
Nein, ein erfülltes Sexualleben ist mit kleinen Kindern nicht möglich. Das muss jeder wissen, der einen Kinderwunsch hat. Mit Säugling und Kleinkind findet die ersten Jahre keine Sexualität statt, die den Namen wert ist. Als Mann kann man froh sein, wenn man überhaupt ran darf, aber mehr auch nicht.

Frauen mit Kleinkind sind nur noch Mütter. Sie vernachlässigen ihren Mann und den Sex. Guckt den Tatsachen in die Augen! Überlegt euch gut, ob ihr Kinder wollt.

m39
 
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  • #14
@7:
Du hast ja gar kein Argument, sondern schließt lediglich aus einer Einzelbeurteilung (Frustration) auf die Allgemeinheit. Es gibt aber auch Frauen, wie sich unter 10. eine beschreibt- also nix nur Hormone!
Was ich allerdings auch finde, ist, dass in Zeiten der "neuen" Rollenverteilung zwischen Mann und Frau sowieso schon für das Paar schwerer ist, sich einzusortieren und aufzuteilen.
Dann ist da noch die moderne Auffassung von Kindererziehung, der ich mich irgendwie gar nicht mehr gewappnet fühlen würde, weil ich das "Gedöns", was heute um die lieben Kleinen gemacht wird, teilweise ehrlich lächerlich finde. Wir älteren Mütter fragen uns gelegentlicxh in fröhlich ironischer Runde, wie wir unsere Kinder überhaupt groß bekommen konnten ohne Krabbelgruppen (unsre mussten Krabbeln nicht lernen), Babyschwimmen (wir waren auch mit den Kindern am See und zwischendurch verschwanden wir eben mal mit dem Partner im Gebüsch...), Ergotherapie ( unsere haben noch Sandkuchen gebaut und gegessen) und Ernährungsseminare haben wir auch nicht besucht, sonst hätten wir überhaupt keine Zeit mehr für Sex gehabt. Und, lieber Nr.7, das Sexualbedürfnis kann nur entstehen und ausgelebt werden, wo sowieso pralle Lebenslust und Unkompliziertheit herrschen. Wenn man als Eltern quasi während der Diplomarbeit zur Elternschaft dann auch noch den Punkt Sozio- und Milieu- Therapie für Kinder und Ehemann erfüllen muss, zöge ich es vor, mich aus der Veranstaltung zu verabschieden.
Was bin ich froh über zwei herzige Söhne, die mich beneiden, heutzutage die Kinderfrage nicht mehr entscheiden zu müssen.
Lieben Gruß
w54
 
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  • #15
Nein, ein erfülltes Sexualleben ist mit kleinen Kindern nicht möglich. Das muss jeder wissen, der einen Kinderwunsch hat. Mit Säugling und Kleinkind findet die ersten Jahre keine Sexualität statt, die den Namen wert ist. Als Mann kann man froh sein, wenn man überhaupt ran darf, aber mehr auch nicht.

Das stimmt doch so gar nicht! Vielleicht ist Dir so ergangen, das hat dann aber doch keine Allgemeingültigkeit. Das, was viele Paare vernachlässigen, ist sich einen Freiraum zu schaufeln. Gut, in den ersten 6 Monaten nach der Geburt, war ich auch nicht besonders scharf darauf es zu machen, da ich voll gestillt habe, gearbeitet habe und mein Mann häufig im Ausland war, daher der Haushalt noch dazu kam. Aber nach dem Stillen, haben wir einen Tag in der Woche das Kind zu den Großeltern gegeben. Keine Termine angenommen, schön Essen gegangen, schick gemacht und es gab die Absprache, keine Themen betreffend Kind. Dadurch konnten wir uns auch an den anderen Tagen weiter als Paar fühlen und haben auch so gelebt. Aber ok, unser Kind schlief auch in seinem Zimmer und nicht bei uns im Schlafzimmer. War eine goldene Regel. Heute kommt die Tochter morgens oft zum Kuscheln, daher müssen wir auf unser morgendliches Ritual derzeit leider verzichten...Diese Abstriche nehmen wir aber beide hin und gehen dann eben zusammen Duschen.
Es müssen nur beide wollen!
 
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  • #16
Ich bin der Meinung das wenn man kleine Kinder hat man schon ein Sexualleben haben kann. Meiner Meinung nach ist es schwieriger sobald die Kinder älter sind und einfach bis nachts wach sind und man deshalb Wochenlang auf sex verzichten muss!!!
 
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  • #17
Also ich (m34) hatte nach der Geburt meines Sohnes das Problem, dass ich meine Frau einfach nicht mehr attraktiv fand. Sie hatte vor der Schwangerschaft eine super Figur, alles straff und fest mit tollen Brüsten. Leider benutzte sie die Schwangerschaft dann als Ausrede, um sich vollzufressen. 35 kg kamen so drauf und noch mehr nach der Geburt. Abnehmen hielt sie nicht für nötig, da sie alles hatte was sie wollte: Kind, Haus und Ring am Finger. An Sex war bei Streifen, Hängebauch, schlaffem Busen, Cellulitis und 50 Kilo plus nicht zu denken. Nach 3 Jahren, endlosen Gesprächen und viel Frust habe ich das Handtuch geworfen.
Ich kann nur jedem Mann raten, keine Kinder in die Welt zu setzen, wenn euch eine gesunde Partnerschaft wichtig ist!
 
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  • #18
Für Sex ist doch nach wie vor die BEGIERDE des einzelnen notwendig! Mit oder ohne Kind. Den ersten Beitrag kann ich da nur unterstützen: verführen und verführen lassen: das alte Spiel nach allen Regeln. Müdigkeit spielt da nicht unbedingt eine Rolle.
Vielleicht aber hier noch zwei Beispiele aus meiner Erahrung zum drüber Nachdenken:
Wenn ich allein als Frau den Haushalt geschmissen hab, verstaubt und ungeduscht bin, gleich zum Kochen rennen muss, den Mann servieren, dann die Kinder versorgen, in der Küche klar Schiff mache, und er sitzt schon gemütlich auf dem Sofa und genießt den Feierabend, anstatt mir zu helfen, dass wir dies gemeinsam tun können, dann hab ich einfach KEINE LUST mehr.
War in meiner Schwangerschaft auf meinen Mann fast noch schärfer als davor. Aber der Vorwurf ich sei egoistisch, wenn ich zum Orgasmus käme und er halt nicht, weil mir sein Stoßen Schmerzen bereitet hat, das fand ich einfach nur unsensibel. Kontakte danach gab es demnach nur noch selten.....
Fazit: Nicht die Kinder sind der Grund, warum der Sex einschläft, sondern all die vielen anderen Gründe, wie bei kinderlosen Paaren auch!!
 
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  • #19
Mein Mann möchte gerne regelmäßig Sex und ich könnte eigentlich darauf verzichten. Hinterher bin ich meist froh drum, weil es wieder eine Abwechslung ist und der Partnerschaft wieder einen Schwung gibt.

Also bei uns gibt es nur noch Quickies zwischendurch. Das möchte ich so :) Wann?

1) Die Kinder sind im Bett und wir haben abends etwas Zeit.
2) Die Kinder machen am Wochenende einen Mittagsschlaf und das nutzen wir aus.
3) Selten unter der Dusche, wenn die Kinder im Wohnzimmer spielen.

Danach fühle ich mich wieder munter aber es gibt auch Phasen, wo ich (hormonell bedingt) keine Lust habe und das akzeptiert mein Mann. Ja, einmal sind wir von meinem Vater überrascht worden, aber das war nun wirklich kein Problem (wir waren ja nciht nackt an der Tür).

Nach der 2ten Geburt sah ich schrecklich aus und hatte wirklich einen Hängebauch samt fetten Po. Entweder hatte mein Mann wirklich Notstand in der Hose oder er hat es einfach ausgeblendet. Auf jeden Fall hat seine Lust nie nachgelassen und jetzt nach 2 Jahren kommen wir so langsam in eine Phase, wo wir auch wieder an unsere Hobbies denken und gemeinsam etwas unternehmen wollen. Die Kinder schlafen nachts durch! Endlich nach 4 Jahren..
 
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  • #20
So ein Käse. Natürlich geht das. Vielleicht mit mehr Pausen und nicht mehr so häufig wie früher. Es ist problemlos möglich, die Sexualität ein wenig zurückzustellen. Mit der Zeit gibt es denn Möglichkeiten, wie es sich gestalten lässt. Wichtig ist, wenn man sich einen Abend dann mal freischaufelt, dann kann es zum Sex kommen, MUSS aber nicht. Das Zusammensein mit dem Partner ohne Kinder ist schon ein Anfang. Mir scheint, dass viele den Sex überbewerten...
 
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  • #21
Ich (w, 35) finde es schwierig, denn erstens fühle ich mich tatsächlich drei Monate nach der Geburt unattraktiv ("vollfressen", wie oben gesagt wurde, finde ich ja unverschämt, jede Frau nimmt in der Schwangerschaft zu und leider hat nicht jede das Geld für einen Personal Trainer samt Babysitter danach), außerdem hemmt das Stillhormon die Lust und man ist eben auch total platt von der ganzen Arbeit. Zudem ist da noch Kind Nummer 1 (vier Jahre), die auch mal eben mitten in der Nacht auf der Matte steht, weil sie schlecht geträumt hat. Da kann ich mich leider nicht so gut beim enthemmten Sex entspannen... Ich warte also ab, versuche, mich selbst wieder wohler in meiner Haut zu fühlen und habe Gott sei Dank einen Mann, der seine Kinder und seine Frau liebt und es nicht so schlimm findet, etwas auf Sex verzichten zu müssen. Wenn tagsüber die Zärtlichkeiten und der Körperkontakt stimmt, übersteht das die Liebe auch einige Zeit ohne Sex. Wenn die Kinder größer sein werden, werde ich das Schlafzimmer während des Sex mit dem Schlüssel absperren, um vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein und mich etwas locker machen zu können. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, wenn die Kinder soweit sind, sich einen Babysitter zu nehmen und sich ein anderes Örtchen zu suchen, kann ja auch spannend sein :).
 
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  • #22
Also, ich kann dir aus männlicher Sicht da auch nicht viel Mut machen. Wir haben eine 2jährige Tochter und wieviele Male wir seit ihrer Geburt Sex hatten, kann man wirklich an einer Hand abzählen. In den ersten Monaten hatten wir da beide nicht wirklich viel Interesse daran (Frau stillte, Dammschnitt musste verheilen, Schlafmangel und Erschöpfung...), aber auch als sich alles eingespielt hat, wurde es kaum besser. Immer ist einer von uns müde, gestresst oder die Kleine zickt rum. So gesehen killt ein Kind die Paarbeziehung schon ganz schön, wenn man nicht gerade babysitterwillige Verwandtschaft um sich herum hat.

m(33)
 
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Mooseba

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  • #23
Die Menschen lernen eben das gezielte (!) Verzichten nicht mehr. Die Männer träumen weiterhin von Sex und die Frauen von Romantik und dann tut die Realität eben weh. Irgendwann muss mal Schluss sein mit der ganzen Genusssucht. Entweder hatte man in der Jugend bzw. die Jahre vor der Geburt des ersten Kindes ein aufregendes Sexleben. Oder es wird eben sehr schwierig damit. Es hängt natürlich stets davon ab, was für ein Mensch man ist, wie gut man Stress wegstecken kann, wie leicht man umschalten kann, wie gut man entspannen kann etc.
 
  • #24
Angeregt durch einen anderen Thread stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt möglich ist, ein aktives Sexualleben zu führen trotz familiären Alltag mit Kinderversorgung etc. Ist es wirklich so, dass man (frau) eigentlich immer zu müde ist und sich einer der beiden dann nach ein paar Jahren frustriert eine Affaire sucht?w, 33

Ich gehe mal davon aus, dass die FS hier nicht mehr mitliest, da die Frage aber Bestand hat würde ich Antworten:
Definitiv ja, ein erfülltes Sexualleben ist möglich (da ist Mann doch gern mal müde ) aber ich denke meist nicht in der ersten Familie, wo man viele Jahre miteinander verbracht und gemeinsam Kinder erzogen hat. In einer späteren Beziehung (auch mit Kindern) wissen viele diese vermissten Werte mehr zu schätzen und arbeiten auch aktiver an der Beziehung oder sind sich gemachter Fehler bewusst.
M43
 
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  • #25
Ein übermäßiges Bestreben die Mutter zu entlasten führt typischerweise eher zu überzogenen Forderungen an den Mann. Auch kommt solchermaßen entlasteten Müttern oft das Verständnis dafür abhanden, dass die Berufstätigkeit des Mannes auch anstrengend ist.
m und Vater

Der Beitrag macht mich geradezu sprachlos? Seit wann ist es denn wieder Aufgabe der Mutter, sich zuvörderst um das Kind zu kümmern?!

Emanzipierte Paare teilen Elternzeit und Kindererziehung genauso wie die damit verbundenen Nachteile für die Karriere!

Auf einen Mann, der Brutpflege nicht als seine originäre Aufgabe sieht, sondern glaubt, es genüge den weiblichen Eltenteil zu entlasten, der seinerseits, quasi von Natur aus (?!), die Hauptlast trägt, hat natürlich kaum eine Frau Lust. So ein Mann ist ein einziges Ärgernis und in aller Regel geschieden, noch bevor das Kind aufs Gymnasium wechselt!

Ob es mit der Sexualität nach der Geburt eines Kindes noch klappt, hängt sehr davon ab, ob eine wirklich paritätische Aufteilung der Arbeitsbelastung im und außer Haus gelingt. Vollzeit-Muttis sind nicht sexy und Männer, die nach der Geburt eines Kindes die Gleichberechtigung aufkündigen wollen, erst recht nicht!
 
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Mooseba

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  • #26
Der Beitrag macht mich geradezu sprachlos? Seit wann ist es denn wieder Aufgabe der Mutter, sich zuvörderst um das Kind zu kümmern?!

Emanzipierte Paare teilen Elternzeit und Kindererziehung genauso wie die damit verbundenen Nachteile für die Karriere!

Auf einen Mann, der Brutpflege nicht als seine originäre Aufgabe sieht, sondern glaubt, es genüge den weiblichen Eltenteil zu entlasten, der seinerseits, quasi von Natur aus (?!), die Hauptlast trägt, hat natürlich kaum eine Frau Lust. So ein Mann ist ein einziges Ärgernis und in aller Regel geschieden, noch bevor das Kind aufs Gymnasium wechselt!

Ob es mit der Sexualität nach der Geburt eines Kindes noch klappt, hängt sehr davon ab, ob eine wirklich paritätische Aufteilung der Arbeitsbelastung im und außer Haus gelingt. Vollzeit-Muttis sind nicht sexy und Männer, die nach der Geburt eines Kindes die Gleichberechtigung aufkündigen wollen, erst recht nicht!
Selbstverständlich sollte die Erziehung paritätisch durchgeführt werden. Das bedeutet aber nicht, dass für beide die Aufgabenlast sinkt. Ich bin keiner, der nach Job und Kind schlagartig auf Vergnügen umstellt. Ich hätte kein Verständnis für eine Partnerin, die sich ständig in dieser Phase wegen Sexmangels beschwert. Da würde ich zuckend und blitzend zu meinem Vater mutieren und eine Belehrung halten, worum es geht in dieser Lebensphase. Das eigene Vergnügen ist es nicht.
 
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