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  • #1

Erste Verabredung per SMS?

Eine Frau lernt einen Mann kennen, er fragt nach ihrer Telefonnummer. Nach einigen Tagen schickt er eine SMS, in der nach einem Treffen fragt. Sie schreibt, gerne, aber diese Woche geht nicht. Er schriebt ein paar Tage später, wann und wo es passt. Ist es inzwischen bei Männern üblich, jemandem, den man gerade erst kennengelernt hat, nicht mehr anzurufen, sondern gleich per SMS die Verabredung, Zeit und Ort etc. klar zu machen? Oder stimmt da etwas nicht (er ist verheiratet, hat kein richts Interesse, sondern sucht nur etwas Schnelles nebenher, oder...?)? Was haltet Ihr Männer und Frauen davon?
 
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  • #2
Was soll das denn??? Ich bin mir selbst zuviel Wert und schätze mich, als dass ich mich mit irgendeinem Typen treffe, von dem ich nicht mal weiß wie er spricht und was er so zu sagen hat, nee, da wär mir meine Zeit zu schade und mich so zu treffen, entspricht absolut nicht meinem Selbstbewusstsein. Wie siehst mit Deiner eigenen Wertschätzung aus? Was willst Du denn? Willst Du Dich auf ein Treffen einlassen, ohne die Stimme vorher gehört zu haben, ohne feststellen zu können, was der überhaupt so zu sagen hat? Hmh...das find ich bedenklich. w/45
 

hanjo58

Gesperrt
  • #3
Die einen kommunizieren per Faustschlag, die nächsten per sms - jede Kommunikationsart, die mir nicht gefällt, weise ich zurück. Und wenn der mögliche Kommunikationspartner meine entsprechenden Wünsche nicht zu respektieren vermag, scheidet er sofort als solcher aus. In Sachen Partnerschaftsanbahnung gibt es da für mich erst recht nichts zu überlegen.
 
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  • #4
ein absolutes no-go
w28
 
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  • #5
Nein, so gibt es mit mir kein Date.
 
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  • #6
Als ich noch hier Mitglied war, haben sehr viele Männer sich nur schriftlich bzw. per SMS verabreden wollen. Meine Theorie ist: sie sind zu feige zum Telefonieren. Einige hatten sogar den Kontakt ganz abgebrochen, nach dem ich den Vorschlag gemacht habe, statt zu mailen einfach mal per Telefon Kontakt aufzunehmen.
Du bist nicht alleine mit dieser Erfahrung. Das nur zur Erklärung, denn eine Lösung habe ich nicht.
Vielleicht kapieren die Männer aber mit der Zeit, dass sie mit ihrer Methode nicht weit kommen, wenn sich nie ein Date ergibt. Ich habe jedenfalls keine Lust auf ein Date mit Jemanden, dessen
Stimme ich nicht kenne.
 
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  • #7
Ich fände es auch unpassend und unpersönlich. Aber die letzte Dame, mit der ich mich hier traf, verfügte zwar durchaus über 'Bildung', aber wollte noch nichtmal Sms austauschen vor dem Treffen, geschweige denn telefonieren.
Entsprechend sachlich verlief das Date.. ich glaube, sie hätte gut eine Vulkanierin sein können :)
Dem nächsten Date werde ich daher nicht ohne vorheriges Telefongespräch zustimmen.
 
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  • #8
Ich finde auch das es ein wenig unpersönlich ist. Beim tippen ner SMS kann man dich Zeit lassen, beim Telefonieren sieht das schon anders aus. Viele trauen sich es auch nur per SMS/Mail nach nen Date zu fragen und verstecken sich gern zwischen ein paar nett geschriebenen Zeilen, die in der Regel weit weg von der Realität sind. Die Devise lautet: wer Interesse hat wird auch persönlich anrufen und fragen. Und mal ehrlich die Neugier auf eine neue Stimme ist doch auch was schönes. Man spinnt in seinem kleinen Kopf ja schon eine gewisse vorstellung zusammen, oder ne?
 
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  • #9
Also ich finde es durchaus "normal", sich per sms zu verabreden - auch wenn es das erste Date ist. Meistens treffe ich die Verabredungen allerdings per Mail, da kann man mehr schreiben. Telefonieren lehne ich ab. Ich mag nicht vertraute Dinge mit jemanden austauschen, den ich nicht kenne. Da sind mir doch schriftliche Zeilen, die ich beim Schreiben besser steuern kann, lieber (und ich bin sicherlich nicht die "Vulkanierin", wie oben beschrieben). Ich empfinde es als absolut unangenehm mit "Mr. Unbekannt" vorher zu sprechen. Etwas Anderes ist es, wenn wir uns schon kennen.
Will damit sagen: In den Kreisen, in denen ich verkehre und kommuniziere, ist es durchaus normal Dates per sms oder per Mailkontakt abzumachen. Und ich spreche hier ausdrücklich nicht von einer kleinen Minderheit. Menschen, die anders kommunizieren, akzeptiere ich natürlich, aber die Erfahrung zeigt, dass diese in anderen Welten leben...
 
  • #10
Männer telephonieren tendenziell weniger gern als Frauen. Weshalb das so ist - keine Ahnung! Aber schaut Euch doch nur mal die Teenager an: Mädchen hängen stundenlang an der Quasselstrippe und quatschen mit ihrer besten Freundin - Jungs tun das nicht. Die Damen hier, die sich so negativ über das von der FS geschilderte Verhalten eines Mannes äussern, sollten dies zumindest zur Kenntnis nehmen - und sich vielleicht ein paar weitergehende Gedanken machen, bevor man "DIE Männer" pauschal abqualifiziert (z.B. als feige wie in #5). Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass ein Telephongespräch so wahnsinnig viel mehr über einen Menschen verrät, als hier häufig behauptet wird. Manche Menschen kommen am Telephon wesentlich schlechter rüber als im realen Leben - und vice versa: es gibt auch welche, die sich am Telephon sehr erfolgreich verstellen können. (Ich erinnere mich z.B. an einen nicht allzu weit zurückliegenden Thread, wo eine Frau berichtete, wie sie sich nach zig Mails und Telephonaten in einen Mann verliebt hatte, ohne ihn je gesehen zu haben (!), und dann - oh Wunder! - total enttäuscht und ernüchtert war, als es endlich zu einem realen Treffen kam.) Ich persönlich telephoniere auch grundsätzlich ungern, insbesondere nicht mit einer unbekannten Person, da man beim Telephonieren die gleiche mündliche Kommunikationssituation hat wie beim realen Gespräch, man also nicht wie beim Schreiben überlegen und vorformulieren kann, während gleichzeitig die für ein reales Treffen ebenso entscheidenden Faktoren wie Optik, Gestik, Mimik usw. fehlen. So gesehen, empfinde ich das Telephonieren als eine etwas unangenehme, da "schiefe" Art der Kommunikation, die quasi weder Fisch noch Vogel ist. Ihr kennt doch bestimmt alle die Situation: Man kennt jemanden nur per Telephon und macht sich irgendwann unweigerlich ein Bild von dieser Person - und ist dann häufig total überrascht, wenn man die Person real trifft, weil sie gar nicht dem entspricht, was man sich im Kopf "zusammengebaut" hat. Oder denkt nur mal an die Radiosprecher - wie überrascht ist man doch oft, wenn man jemanden, den man nur vom Radio kennt, plötzlich mal am Fernsehen sieht!
 
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Vicky

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  • #11
Ich verstehe die Aufregung wegen der sms-Kommunikation auch nicht - und das, obwohl ich weiblich bin.. Ich stimme Peter_123 total zu.

Wir sind zwar nicht die Generation, die mit Handy großgeworden ist, haben aber doch nun auch schon ziemlich lange davon Gebrauch gemacht. Ich persönlich bin ein totaler Fan von sms-Kommunikation. Ich telefoniere im allgemeinen eher ungerne, egal, ob es sich um Freunde, meinen Freund oder völlig Fremde handelt. Die Kommunikation in persona ist einfach durch nichts zu ersetzen. Und gerade bei Fremden finde ich es zuweilen richtiggehend anstrengend zu telefonieren.

Gerade, was das Dating angeht, bin ich wie Peter der Meinung, dass man sich sehr schwer täuschen kann, wenn man meint, ein Telefonat würde so viel Licht ins Dunkel des Kennenlernens bringen. Ich hatte z.B. mal eine sehr sehr gute e-mail-Kommunikation, gefolgt von einem 3-stündigen Telefonat. Obwohl ich schon datingerfahren war, ertappte ich mich dabei, wie ich dachte: "Der müßte es sein, bei dem stimmt quasi alles." Beim realen Date hatte ich dieses Gefühl bereits nach 3 Sekunden nicht mehr. Zwar konnten wir uns auch im RL gut unterhalten, so dass das Date nicht wirklich übel war. Aber das war's auch schon. Der Sinn des Dates an sich, evtl. einen Partner in dieser Person zu finden, war einfach von vornherein ausgeschlossen.Alle meine Telefonate liefen ganz o.k. ab, alle meine Dates auch. Aber nur bei einem hat's dann wirklich gestimmt. Es war dann auch bei der e-mail-Kommunikation meistens ich der Part, der sagte, dass wir nicht unbedingt telefonieren müßten, sondern uns einfach so treffen sollten. Ich hatte ohnehin immer das Gefühl, dass die Männer das nur vorschlugen, weil sie sich auf die vorsichtige, Schritt-für-Schritt-Gangart der Frauen eingestellt hatten und bei diesen nicht einen unsensiblen, vorpreschenden Eindruck machen wollten.

Abgesehen davon - was würde man machen, wenn einem am Telefon die Stimme des anderen so gar nicht gefallen würde? Würde man das dann tatsächlich so ausdrücken wollen? Das fände ich hammer-mäßig unhöflich und würde dies niemals tun. Oder selbst, wenn man sich am Telefon nicht so viel zu sagen hat und das Gespräch nicht recht in Gang kommt. Sagt man dann am Ende, dass die eigene Erwartungshaltung nicht erfüllt wurde? Bei allen jenen, mit denen ich telefoniert habe, war mir klar, dass ich sie danach auch würde treffen wollen, wenn nicht irgendetwas absolut Bescheuertes während des Telefonats passieren sollte. Es kann ja durchaus sein, dass die Telefonkommunikation nicht so recht fluppt, was aber bei einem realen Treffen überhaupt kein Problem wäre.

Sowohl e-mail-Kommunikation wie auch Telefonat sind jeweils nur ein einziges Mosaiksteinchen in der Erforschung bzw. dem Kennenlernen einer Person. Das sollte man alles nicht überbewerten, sondern so locker und neutral wie möglich bleiben. Im realen Treffen - und nur da - zeigt sich, ob die Chemie und vieles weitere stimmen könnte.
 
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