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Gast

  • #1

Erstes Date: Mann fährt zur Frau?

Hallo,
in einem Parallelthread habe ich gerade mehrfach gelesen, dass ja im Allgemeinen der Mann beim ersten Date an den Wohnort der Frau fährt. Ist das wirklich so? Mir haben jetzt schon zwei Männer ein Treffen in der Mitte vorgeschlagen und ich fand das eigentlich ganz nachvollziehbar und akzeptabel. Bin ich jetzt zu emanzipiert? Oder hängt das von der Entfernung ab?

w
 
  • #2
Das kannst Du eigentlich halten, wie Du willst, oder beide es wollen. In der Mitte treffen ist bei einer weiteren Strecke und wenn die Umstände passen fair. Und es ist natürlich noch besser, wenn es dort irgendwo ein Event gibt, wo keine Langeweile aufkommt. (z.B. auf einem Weihnachtsmarkt in einer Großstadt hat es mir gut gefallen) Ich bin auch schon zu den Damen gefahren sooo 50-100km.
M42
 
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  • #3
Ich meine, Mann fährt zu Frau, egal wie weit, ich kann mich dann schon in anderer Weise erkenntlich zeigen. Aber wie soll ich die Ernsthaftigkeit seiner Absichten erkennen, wenn ich den Weg auf mich nehme, ich will einen Gentlemen, der in keiner Weise wohlhabend sein muss, aber galant muss er sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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  • #4
Also mir wäre es lieber, wenn der Mann ziemlich in meine Nähe käme. Spräche mehr für ihn als Gentleman. Aber ich würde auch halbe Strecke annehmen, wenn es unbedingt sein muss. Dann muss er sich aber anderweitig beweisen zum Ausgleich.
w/49
 
  • #5
@3
In Zeiten der Emanzipation ist es aber doch so, dass da normalerweise Gleichberechtigung herrschen sollte und wenn ein Mann gern die ganze Strecke fährt, ist das ja okay also für mich zumindest, wenn vorher schon ein längerer Mailkontakt stattfand. Aber wenn es die drei, vier Standardmails gab und dann ein Treffen vereinbart wird, dann würde ich auch überlegen, ob ich das öfters mache (Abhängig, von der Strecke).
Die letzte Frau beim Date hat von sich aus die kpl. Rechnung übernommen und dafür meine Hochachtung ... ich war völlig erstaunt, weil mir so etwas noch nie passiert ist (Eigentlich absolut korrekt, da ich 110km gefahren bin).
 
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  • #6
Im Prinzip fährt der Mann an den Ort der Frau, wenn die Distanzen vernünftig sind. Da aber zum Beispiel bei mir mein Arbeitsort wesentlich zentraler liegt als mein Wohnort, mache ich erste Dates auch schon mal an meinen Arbeitsort ab. In der Mitte treffen finde ich nur dann in Ordnung, wenn die Distanz ziemlich gross ist. Das hat dann auch den Vorteil, dass entweder beide wieder nach Hause fahren können oder beide am Treffpunkt übernachten und sich selber die Unterkunft organisieren müssen. Fährt der Mann an den Wohnort der Frau und muss übernachten, dann ist er selbst für die Hotelsuche verantwortlich. Was gar nicht geht beim ersten Date: Frau fährt zu Mann und übernachtet auch dort. Dass sind dann die Männer, wo sich die Frauen die Klinke in die Hand geben und sie nur auf die nächste warten müssen......
 
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  • #7
Meist stellte ich fest, dass Männer welche wirklich interessiert waren mich kennenzulernen, mich bei mir in der Nähe treffen wollten beim ersten Date. Und wenn ich in die Stadt des Mannes gefahren bin, hörte ich nach dem ersten Date meist nicht mehr! Man kann die Frau doch noch so schnell treffen...
Deswegen sind mir Männer lieber, wenn sie beim ersten Date zu mir fahren mittlerweile. Das ist für mich ein Gentleman! Bei den anderen bin ich mittlerweile skeptisch geworden!
w34
 
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  • #8
Deswegen sind mir Männer lieber, wenn sie beim ersten Date zu mir fahren mittlerweile. Das ist für mich ein Gentleman! Bei den anderen bin ich mittlerweile skeptisch geworden!
w34
Ich bin sehr für die goldene Mitte, aber ich denke auch, dass ein Mann seine Ernsthaftigkeit am Daten unterstreicht, wenn er der Frau viel entgegenkommt. Eine gute Frau wird dass passend dann auch zum richtigen Zeitpunkt zurück geben.
w 49
 
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  • #9
Wenn er bereit ist, zu dir zu fahren, ist es ein gutes Zeichen. Wenn nicht, dann kannst du davon ausgehen, dass er nicht so viel Interesse an dir hat und dass er eher ein Nehmertyp ist und nicht so viel geben möchte. Das ist ganz einfach. Die Erfahrung zeigt, dass gerade das Engagement beim Kennenlernen schon Bände spricht. Die Männer ticken so. Lass die Finger davon, wenn er etwas von" in der Mitte treffen erzählt" oder dich gar zu ihm fahren lassen möchte. Dann eben nicht.
 
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  • #10
Eigentlich finde ich das nicht so wichtig, aber als Mann habe ich tatsächlich schon öftres die Erfahrung gemacht, dass es Frauen sehr schätzen, wenn der Mann beim ersten Treffen die Reise auf sich nimmt und nicht umgekehrt. Deshalb biete ich mittlerweile auch von mir aus an, dass das Treffen in der Nähe des Wohnortes der Frau stattfinden soll.
 
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  • #11
Ein wirklich interessierter Mann fährt zur Frau.
Natürlich ist es bequemer für ihn, sich auf halbem Weg zu treffen.
Noch bequemer ist es, wenn die Frau zu ihm kommt.

In diesem Forum gibt es zahllose Threads dazu, was für Männer das sind und wie sowas meinstens ausgeht.

An mich hat ein Mann nicht mal das Ansinnen gestellt, dass ich zu ihm fahre oder wir uns auf halbem Weg treffen.
Doch - einmal. Das war es dann auch für mich.

P.S.: nein, ich bin nicht schon viele Jahre lang erfolglos auf Partersuche. Bei mir hat es (und ich bin Ü50 und war es damals schon) ziemlich schnell geklappt.
 
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  • #12
Hier mal meine gesammelten Erkenntnisse darüber, welche Kriterien ein Mann aus Sicht der Frauen erfüllen muss (allesamt dem Forum entsprungen):

Er muss sie ansprechen/anschreiben, andernfalls hat er kein Interesse
Er muss "der richtige" sein, "der falsche" Mann bekommt die volle Wucht weiblichen Einfühlungsvermögens in Form eines miesen Korbs zu spüren (damit er weiß wo sein Platz ist -> ein Gentleman bringt eine Dame nämlich nicht in Verlegenheit)
Er muss sie zum Essen einladen, andernfalls ist er geizig, ein Waschlappen und kein Gentleman
Er muss Türen aufhalten, in den Mantel helfen und Stühle zurechtrücken, andernfalls ist er kein Gentleman
Er sollte über seine Ex-Freundinnen reden, damit man mehr über ihn erfahren kann, darf sich aber keinesfalls negativ über sie äußern (sonst hängt er noch an ihr und ist ein Weichei)
Er darf nicht über seine Mutter sprechen, andernfalls ist er ein Muttersöhnchen
Er sollte einen gutbezahlten und prestigeträchtigen Job haben, andernfalls ist er nicht "der richtige"
Er sollte auf gezielt und bewusst eingesetzte Zickereien der Frau souverän reagieren, anhand dessen kann man nämlich feststellen, ob er ein "echter Mann" ist
Er muss sich nach dem Date als erstes melden, andernfalls hat er kein Interesse
Er muss erobern, andernfalls hat er kein Interesse
Er muss sämtliche Hürden bekloppter Flirtratgeber überwinden (die er nicht einmal kennt) um sich als würdig zu erweisen, andernfalls hat er kein Interesse

Und schlussendlich erfahre ich in diesem Thread, dass er die Anfahrt (Zeit, Geld und Stress) zu einem Treffen mit einer unbekannten Person selbst tragen muss. Andernfalls hat er natürlich kein Interesse und ist kein Gentleman bzw. ist ein Waschlappen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese Frauen sich an der Partnersuche beteiligen möchten? Und - viel wichtiger - kann man aus dem passiven Verhalten dieser Frauen Rückschlüsse auf ihren Charakter ziehen? Ich denke man(n) kann und sollte dies auch tun.

Liebe FS, ich finde Deine Einstellung super und es scheint tatsächlich so, als wärest Du eine emanzipierte Frau. Weiter so! Ich persönlich würde mich sehr über eine solche Frau freuen.

P.S.: Ich verwette mein letztes Hemd darauf, dass 95% aller Frauen, welche die Anfahrt allein dem Mann überlassen, auch beim Date eingeladen werden möchten.
 
  • #13
@11
Sehr guter Beitrag, danke dafür!
Und ich möchte noch anmerken: Der Mann geht natürlich auch das Risiko ein, dass er ständig Damen einladen darf, die vielleicht gar kein Interesse an ihm haben und nur mal eingeladen werden möchten.
Es stellt sich mir auch manchmal die Frage, wo eigentlich das Interesse der Frau geblieben ist?
 
  • #14
In der Zeit der Suche war es für mich durchaus akzeptabel, sich irgendwo in der Mitte zu treffen.

Mit Emanzipation hat ein solches Vorgehen beim ersten Date allerdings nichts zu tun! In solchen Fällen wollten einfach Beide dem jeweils Anderen keine lange Anfahrt zumuten. Andere Herren wiederum legten Wert darauf, mich mal Prinzessin sein zu lassen und nahmen die gesamte Fahrt auf sich.

Einer setzte sich unvermittelt ins Auto und fuhr fast 400 km in meine Stadt, um mich endlich persönlich kennen zu lernen. - Dies hat mir enorm imponiert! Wir sind heute noch zusammen.
 
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  • #15
P.S.: Ich verwette mein letztes Hemd darauf, dass 95% aller Frauen, welche die Anfahrt allein dem Mann überlassen, auch beim Date eingeladen werden möchten.
Selbstverständlich.
Ich habe es nicht ein einziges Mal anders erlebt.
Auch nicht bei dem Mann, mit dem ich inzwischen seit Jahren verheiratet bin.
Er schätzt sich glücklich, und ich mich auch.
 
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  • #16
@11
Richtig. Und solche Männer gibt es. Nicht zu wenige.
Ich habe einen davon kennen- und liebengelernt.
 
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  • #17
@ 11:
Ja genau. Schön, dass du es zusammengefasst hast.
Ich lerne eigentlich fast nur solche Männer kennen und NUR DIE interessieren mich.
Diese Männer haben absolut kein Problem mit alldem, sondern freuen sich eine "echte Frau, die gern Frau ist" (O-Ton) kennenzulernen und an ihrer Seite zu haben.
Selbstverständlich ist die Beteiligung an der Partnersuche beidseitig. Es ist das übliche Ping-Pong.
Also wir finden's gut und ganz normal :)

Bitte sei so gut und verurteile nicht, nur weil du es nicht verstehst oder damit nicht umgehen kannst. Du musst ja selbst nicht so handeln. Und sicherlich wirst du als Mann der die (wie du glaubst) Prinzessinnen-Rolle gern selber spielen will, auch eine passende emanzipierte Prinzin dafür finden. Viel Erfolg dafür!

@ FS:
Du solltest tun, was sich für dich stimmig anfühlt.
Angesichts der Meinungen hier, kannst nur du für dich vielleicht schon beantworten, ob du dich mit einem Gentleman der kein Problem damit hat zu dir zu reisen oder mit einem Mann der von dir Emanzipation und Engagement erwartet, wohler fühlst.
Wie du merkst, tut mir nur Ersteres gut. Was für einen Mann willst du für dich?
 
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  • #18
Was für einen Mann willst du für dich?

Ja, das ist wirklich ein interessanter Aspekt. Ich glaube, ich würde tatsächlich die Variante wählen, ihn einzuladen, wenn er schon den gesamten Weg gefahren ist. Wenn er das dann nicht möchte, ist das eine andere Sache ;-)
Also ein bisschen Prinzessin schon, aber mit stark emanzipierten Ansätzen - und dazu dann der passende Mann. Wird schon kommen, ich bin, glaube ich, auf einem ganz guten Weg.

Lieben Dank und liebe Grüße an alle!
die FS
 
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  • #19
Mir ist es lieber mich an einem neutralen Ort in seiner Nähe zu treffen.
Erst wenn ich mir sicher sein kann, dass ich ihm auch vertrauen kann, lade ich ihn zu mir ein.
Und ich kann dazu sagen, dass das Interesse eines Mannes meiner Erfahrung nach nicht mit der Fahrerei korreliert. Ich denke, es sind dann doch andere Gesten an denen man sein aber auch ihr Interesse festmachen kann.
 
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  • #20
@11:

Treffend formuliert. Du hast noch eins vergessen:
-ER muss im Sitzen pinkeln, sonst ist er ein Drecksch...
Ich als Frau würde mich schämen, das alles von einem Mann zu verlangen und ihn derart zu bevormunden. Solche Frauen suchen wohl keinen Partner, sondern einen dressierten Affen.
 
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  • #21
Ich (m43) biete der Frau zumindest an, zu ihr bzw. in ihre Nähe zu fahren. Dies, weil ich keine Lust auf die Aussage der Frau habe, es ist so anstrengend, weit, dauert so ewig, erfordert riesige Vorbereitung etc. Wenn es die Richtige ist, wird sie es schätzen und sich gelegentlich revanchieren. Wenn nicht, dann bin halt umsonst im Extremfall ein paar Hundert Kilometer gefahren um mich dann mit einem Eisblock zu treffen. So what? Es gibt Schlimmeres und so weiss ich wenigstens woran ich bin.
 
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  • #22
Ich fahre nirgends hin, aber die Männer auch nicht - ich date nur in meiner Stadt, plus Umkreis 20 Kilometer und das ist mit ÖV machbar.
Wieso jemand Hunderte Kilometer fährt ist mir schleierhaft, egal ob M oder F.
Und bei mir ist es eh sinnlos da ich Pendeln hasse und mich sowieso nie auf eine Fernbeziehung einlassen würde.
w, 41
 
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