• #91
Ich finde spazieren gehen ätzend ... nicht nur weil ich es an sich nicht mag ... man sieht seine/n Mitspaziergeher/in nur von der Seite, muß sich verdrehen und verbiegen ... das ist nicht schön.

Ich habe meinen Dates während Lockdowns Plätze vorgeschlagen wo es Bänke und zum Teil auch Tische gab, und hab Kaffee im Thermos, selbst gebackenen Apfelstrudel oder kleine Snacks mitgenommen ... so war das auszuhalten.
 
  • #92
Doch kann man. Man kann sich nämlich auch mal anschauen beim laufen ohne gleich umzufallen - setzt nur minimale Koordination voraus.
Du hälst dich wohl für besonders witzig? Wie DerSegler es oben schon schrieb, sieht man sich nur von der Seite, muss sich ständig verdrehen. Bekommt nicht alles mit.

Was ist an Gesprächspausen so schlimm?
 
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  • #94
Der 75jöhrige, der sich nicht boostern lassen will, ist mir persönlich sch***egal, solange er dann nicht das Intensivbett belegt, das ein anderer Notfall dringend braucht.
Ich würde eher Alte als Kinder impfen.
Es sind die Extremisten, die unsere Gesellschaft zerstören - nicht die ganz normalen Menschen die demonstrieren.
Die Möglichkeit zu demonstrieren ist ein wesentliches Merkmal einer Demokratie.

Auch bei jüngeren Menschen gibt es schwerere Verläufe, und long covid.
Bestreitet niemand. Aber wie sehen denn die Gesamtzahlen aus? Die Kurven, gerade auch bei Todesfälken, steigen ab 50 wirklich an.
Wenn jemand wirklich eine Phobie hat, dann kann ich das gelten lassen. Ich weis wie es sich anfühlt. Ich weis aber auch, dass man die überwinden kann, wenn man für sich die Entscheidung trifft.
Wenn jemand Flugangst hat, Angst vor dem engen Raum, vor dunklen Unterführungen oder Spinnen, dann ist die genauso berechtigt wie die vor den Folgen einer Impfung. Angst oder Unbehagen muss nicht rational begründet werden, das muss eine Gesellschaft aushalten.
Da kannst Du das Problem auch nicht mit Gratiscurrywurst mit Pommes Schranke lösen oder mit einer Pflicht.
 
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  • #95
Wenn jemand Flugangst hat,.... dann ist die genauso berechtigt wie die vor den Folgen einer Impfung. Angst oder Unbehagen muss nicht rational begründet werden, das muss eine Gesellschaft aushalten.
Da hast Du vollkommen recht. Wer Flugangst hat, der kann halt keine Reise mit dem Flugzeug machen, wer Dingensangst hat, kann Dingens nicht machen - daran hat die Gesellschaft garnichts auszuhalten, sondern das Individuum und sein unmittelbares Umfeld, welches dann eben auch nur Urlaube in der Region machen kann oder Urlaub ohne den Angstfall.
Und wer sich nicht impfen lässt bleibt genauso individuell vor der Tür, wie ihm ja auch gewisse Urlaubsregionen versperrt bleiben, bei denen Impfung gefordert ist.

Wenn die Gesellschaft sich die Pandemie nicht mehr leisten kann (Überforderung des Gesundheitssystems, Wirtschaftshilfen sind nicht mehr leistbar weil das Geld für anderes gebraucht wird), dann wird halt mit Impfpflicht reagiert und/oder man lässt die Betriebe den Bach runtergehen, was diese aber nicht gut finden und plötzlich für Impfpflicht sind.

Es ist eben nicht nur der Impfunwillige mit seinen individuellen Gründen betroffen, sondern es trifft u.a. Krebspatienten, denen Operationen verweigert werden müssen, Schlaganfallpatienten bekommen schlechtere Behandlung usw., weil ungeimpfte Coronapatienten die Betten unnötig belegen. Die meisten würden geimpft nunmal nicht dort landen.

Ich bin immer wieder überrascht, wie unsouverän viele Menschen sind. Was spricht denn jetzt gegen ein gutes oder wenigstens unterhaltsames Gespräch in einem ansprechenden Restaurant
Nichts spricht dagegen, außer dass die Datepartner der FS das wohl nicht wollen oder nicht können, weil ungeimpft.

Ich staune eher darüber, wie geistig zementiert viele Menschen sind, die nach 2 Jahren Pandemie immer noch keine geistige Anpassungsleistung bringen und mit den veränderten Bedingungen souverän umgehen können:
Wenn es ein Spaziergang sein muss, warum dann nicht im Zoo oder einer anderen eintrittspflichtigen Gartenanlage?
wenn es um das Toilettenproblem geht. Sich seitlich anzugucken (nächstes erhebliches Problem) ist damit immer noch nicht gelöst.
 
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  • #96
Vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag, @Vikky

Wenn in der Überschrift "Corona" steht - dann kommt es früher oder später zu diesen Diskussionen.

Was das Thema rund um die Pandemie angeht, schweige ich oft. Auch hier, obwohl ich gute Argumente hätte - die aber bestimmte Gruppierungen nicht erreichen würden. Im Übrigen sind die Gegenargumente allzu bekannt. Auseinandersetzungen bezüglich Impfung ertrage ich nicht. Man hört und liest zu viel Unsachliches.
 
  • #97
Sich seitlich anzugucken (nächstes erhebliches Problem) ist damit immer noch nicht gelöst.
Man kann ab und zu stehen bleiben, sehr beliebt, wenn man einen Hund mit sich führt und selbiger ein wenig markieren möchte.
Man kann auch eine Thermoskanne mitnehmen und einen Campingtisch o.ä, was ja öfters völlig unmotiviert im Park rumsteht, entern.

Aber so ist es immer- wer Probleme finden will, der findet welche.
 
  • #98
Wenn die Gesellschaft sich die Pandemie nicht mehr leisten kann (Überforderung des Gesundheitssystems, Wirtschaftshilfen sind nicht mehr leistbar weil das Geld für anderes gebraucht wird), …
Aus meiner Sicht kann aber rein praktisch niemand verpflichtet werden, zu fliegen oder Spinnen auszuhalten. Das würde nur eine psychische Krankheitswelle auslösen. Leider lassen sich die Unwilligen davon nicht unterscheiden.
Es ist eben nicht nur der Impfunwillige mit seinen individuellen Gründen betroffen, sondern es trifft u.a. Krebspatienten, denen Operationen verweigert werden müssen, Schlaganfallpatienten bekommen schlechtere Behandlung usw., weil ungeimpfte Coronapatienten die Betten unnötig belegen. Die meisten würden geimpft nunmal nicht dort landen.
Wir sind uns da wohl im Ziel einig, aber nicht im Vorgehen. Diese Diskussion wird in der Regel abgewürgt.
Ich warte selbst auf eine größere OP. Das liesse sich aber durch eine andere Priorisiering lösen. Ich bin der Ansicht, dass jeder in der Pandemie die Folgen seines Handelns selbst tragen soll. Das würde sicher auch mehr Menschen zum Nachdenken bringen als der propagierte Altruismus. Im Moment ist doch jedem Ungeimpften klar, dass keine ernsthaften Konsequenzen drohen und im Zweifel eben der Krebspatient schon wegen seiner Gefährdung nicht ins Krankenhaus kommt. Das finde ich völlig ungerecht.
Bußgeld wird sozial angepasst werden und kaum eine ernsthafte Wirkung haben. Ich warte schon darauf, dass Forderungen nach Erhöhung von H4 kommen, damit es keine soziale Selektion gibt. Im Zweifel laufen in Sachsen die Gefängnisse mit Beugehaft über.

Es ist nicht schlüssig argumentiert, z. B. Kinder zu impfen, damit ungeimpfte Ältere geschützt sind. Andererseits kann ich das Resultat der Abwägung bei eigentlich schon bei ü30 oder Vorerkrankungen nicht mehr nachvollziehen. Da riskiert jemand dann schwere Erkrankung, Tod oder Arbeitsunfähigkeit durch Long Covid. Das Risiko sollte dann nicht ein anderer tragen oder die Allgemeinheit. Da liegt der Fehler und den ändert die Impfpflicht nicht, weil sie ja keine Impfpflicht ist. Die Unschlüssigen werden schon durch die Einschränkungen zum Nachdenken gebracht.

Das Problem ist aber auch die Unterscheidung zwischen geimpft und ungeimpft. Eine Impfpflicht wird auch mehr Fakes nach sich ziehen.
Ich staune eher darüber, wie geistig zementiert …
Ja, aber auf beiden Seiten. Wir werden vermutlich leider mit diesem Virus dauerhaft leben müssen. Die Impfung verhindert keine Übertragung. Und Anpassung ist eben nicht nur, sich an Deine Sicht anzupassen.
Sich seitlich anzugucken (nächstes erhebliches Problem) …
Ich kann mich beim Spazieren sehr gut unterhalten und das bei einem Kaffee oder Glühwein fortsetzen, wenn der Eindruck gut ist.
 
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  • #99
Was das Thema rund um die Pandemie angeht, schweige ich oft. Auch hier, obwohl ich gute Argumente hätte - die aber bestimmte Gruppierungen nicht erreichen würden. Im Übrigen sind die Gegenargumente allzu bekannt. Auseinandersetzungen bezüglich Impfung ertrage ich nicht. Man hört und liest zu viel Unsachliches.
Da unterscheiden wir uns. Die sachliche Diskussion ist leider zwischen beiden extremen Seiten kaum noch möglich, die Sichtweisen sind oft zementiert, ohne jegliches Verständnis für die andere Seite.

Ich kann gut nachvollziehen, wenn und warum sich jemand nicht impfen lassen möchte, auch wenn ich das selbst nicht so sehe. Dieser Unwillen wird in der Diskussion übergangen oder in die rechte Ecke gedrängt. Ich weiß auch, wie die Tricks und Schleichwege sich entwickeln. Die geplante Impfpflicht und der ständige Appell an andere zu denken führen nicht zum Ziel. Sie spalten nur weiter und verhärten die Fronten. Die Betreffenden zahlen dann eben, fälschen, lassen sich Impfunfähigkeit attestieren oder wandern aus.
 
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  • #100
Diesen Denkfehler hast du nun schon in mehreren Beiträgen wiederholt. WENN ein Geimpfter sich infiziert, DANN ist er ansteckend. Jedoch infizieren sich Geimpfte deutlich seltener als Ungeimpfte, von daher geht von einem Ungeimpften ein höheres Risiko für sein Umfeld aus als von einem Geimpften.

Und @Inanna* : Ja, es verändert mein Verhältnis zu Verwandten und Freunden, wenn sich Jemand nicht impfen lassen will, weil auch oft eine für mich inakzeptable Geisteshaltung zum Vorschein kommt. Eine Tante, die ich immer gerne mochte, will sich partout nicht impfen lassen. Gründe: Trotzreaktion, sie wolle sich von oben nichts vorschreiben lassen. Und jetzt erst recht nicht. Was Wahnsinn ist, sie geht auf die 60 zu und ist chronisch Lungenkrank durch Kettenrauchen. Eine Infektion kann fatal ausgehen für sie. Und ja, ich treffe mich nicht mehr mit ihr. Erstens geht von ihr ein höheres Risiko für mich aus als von Geimpften (siehe oben), da die Wahrscheinlichkeit, dass sie infiziert und damit ansteckend ist, höher ist. Wäre sie geimpft, müssten schon unsere beide Impfungen versagen. Und ich möchte hochschwanger nicht durch eine Infektion mein Ungeborenes durch Frühgeburt gefährden. Was mich am meisten stört, ist jedoch zweitens ihre Geisteshaltung. Schon immer fand ich ihre esoterischen Geschichten von Mond, Hexen und Sternen befremdlich. Jetzt kommen aber auch noch Schimpftiraden gegen die böse Regierung und die "Diktatur" hinzu - unerträglich, das kann ich mir nicht antun. Sie ist so verbort, dass sie nun lieber Ende Februar ihren Job im Altenheim verlieren wird, als sich impfen zu lassen, wogegen es bei ihr keine medizinischen Gründe oder Phobien gibt, nur Trotz und Misstrauen, weshalb sie ihr Leben und das der Heimbewohner riskiert... Nein, da habe ich kein Verständnis und kein Mitleid.

Ich bin ganz klar für eine allgemeine Impfpflicht. Als diese nicht zur Debatte stand, ist man noch von Vernunft ausgegangen. Jetzt, wo deutlich wird, dass ein zu großer Anteil eben nicht vernünftig ist, muss die Lage revidiert werden. Die, die auf Demos deshalb im Tränen ausbrechen, sind genau die, wegen denen eine Pflicht überhaupt nötig geworden ist.

W37
 
  • #101
Diesen Denkfehler hast du nun schon in mehreren Beiträgen wiederholt.
Ich habe da keinen Denkfehler, denn von Häufigkeit habe ich ja nichts geschrieben. Die Pandemie wird durch Impfung nicht enden, sondern nur in eine Endemie übergehen.
Kein Krebskranker mit geschwächtem Immunsystem kann sich sorglos mit Geimpften treffen. Da st eine reduzierte Wahrscheinlichkeit völlig egal, denn schon durch den Unterschied in der Ansteckung zwischen Delta und Omikron wird sie wieder aufgehoben.

Abgesehen davon ist zentral aus meiner Sicht Deine Argumentation üblich, aber sinnlos. Von denen, die jetzt nicht geimpft sind, ist schlicht kaum einer mehr damit zu überzeugen, dass andere geschützt werden. Die Aussicht, dass im Zweifel kein Platz im Krankenhaus da ist oder bei Long Covid der Job ohne Lohnfortzahlung weg ist, könnte eher helfen.
…sie geht auf die 60 zu und ist chronisch Lungenkrank durch Kettenrauchen. Eine Infektion kann fatal ausgehen für sie.
Dein Problem? Aus meiner Sicht freie Wahl. Es sollte ein Recht auf fahrlässigen Suizid geben.
Nein, da habe ich kein Verständnis und kein Mitleid.
Ich auch nicht. Ich würde einfach anders vorgehen und zum Beispiel die Priorisierung in Krankenhäusern anders gestalten. Es gibt aus meiner Sicht das Recht, seine Gesundheit zu gefährden, aber eben nicht das, die Folgen bei anderen abzuladen. Und das ermöglichen wir im Moment.
Die Folgen landen bei denen, die wegen anderer Erkrankungen ins Krankenhaus müssten. Daran ändert eine Impfpflicht nichts.
Bedeutet aber, dass Du Dich mit Geimpften genauso weniger treffen solltest.
…Job im Altenheim verlieren wird, …sie ihr Leben und das der Heimbewohner riskiert...
Für mich entbehrt eine Impfpflicht für Personal, aber nicht für Bewohner und Besucher jeglicher Logik.
Ich bin ganz klar für eine allgemeine Impfpflicht. …
Das wird leider nur noch stärker spalten und radikalisieren. In Österreich kommt man gerade wieder davon ab. Abgesehen davon, dass die Strafen sozial abgefedert gestaltet werden, damit jeder sich die Nichtimpung leisten kann. Tolle Logik.

Ausserdem bekommen wir das sowieso nicht schlüssig organisiert. Es gibt ja nicht mal einen Überblick über die Zahl der Geimpften. Der Impfnachweis ist nicht valide, die Impfzentren (in dene Fakes kaum möglich wären) hat man heruntergefahren.

Aber die Diskussion ist sinnlos. Wie in anderen Fällen auch: eine Gesellschaft, die zu stark auf Mitgefühl und Altruismus setzt, wird untergehen.
 
  • #102
Ich habe da keinen Denkfehler, denn von Häufigkeit habe ich ja nichts geschrieben.
Aber um genau die Häufigkeit geht es doch. Nahezu jede medizinische Maßnahme ziehlt auf die Wahrscheinlichkeit und Höhe der Risikoreduktion ab, nichts hilft zu 100%, das hat auch bei den CoVid Impfungen niemals Jemand behauptet. Die Erfolgswahrscheinlichkeit auszublenden, führt jede Diskussion ins Absurde. Denn sonst könnte ich auch behaupten: "Verhütung ist sinnlos, weil man auch mit Verhütung schwanger werden kann" oder "Da Nichtraucher auch COPD kriegen können, bringt Nichtrauchen nichts" (und verschweigen, dass 90% der COPD-Fälle auf Rauchen zurückzuführen sind...). Natürlich ist die Reduktion der Infektionshäufigkeit und damit der Ansteckungsfähigkeit durch die Impfung entscheidend für das Gesamtrisiko der Gesellschaft, denn damit wird die Pandemie
Was doch phantastisch ist!!
Bedeutet aber, dass Du Dich mit Geimpften genauso weniger treffen solltest.
Tue ich auch. Dennoch geht von Ungeimpften ein höheres Risiko für mich aus (so wie man ohne Verhütung ein höheres Risiko auf Schwangerschaft hat).
Für mich entbehrt eine Impfpflicht für Personal, aber nicht für Bewohner und Besucher jeglicher Logik.
Zustimmung! Finde ich wirklich übel, dass ausgerechnet isoliert auf die Berufsgruppe, die ohnehin seit 2 Jahren durch die Pandemie am Limit ist und sich den Ar*** aufreißt für uns alle, nun noch dieser Druck ausgeübt wird. Wenn, dann Impfpflicht für Alle.
Ausserdem bekommen wir das sowieso nicht schlüssig organisiert. Es gibt ja nicht mal einen Überblick über die Zahl der Geimpften.
Auch Zustimmung. Es ist bitter dass es bei uns kein zentrales Impfregister gibt, das Fälschungen den Riegel vorschieben würde. Hier schaden der überbordende Datenschutz und der naive Glaube an die Ehrlichkeit der Menschen. Jeder stellt offen Intimitäten ins Netz (so wie ich hier), aber eine zentrale Registrierung der Impfungen wie anderswo... Nein.
 
  • #103
Nein, es geht nicht genau nur um die Häufigkeit. Wenn Du gefährdet bist, dann hat die Gefährdung mit Omikron deutlich zugenommen. Wenn Du vorher ein Problem mit Ungeimpften hattest, dann steigt das Risiko auch bei Geimpften jetzt stark an und bewegt sich in ähnliche Dimensionen. Du müsstest dann jetzt die Ungeimpften komplett, die Geimpften aber ebenfalls meiden, wenn Du das Risiko nicht erhöhen möchtest.
Nahezu jede medizinische Maßnahme ziehlt auf die Wahrscheinlichkeit und Höhe der Risikoreduktion ab, nichts hilft zu 100%, das hat auch bei den CoVid Impfungen niemals Jemand behauptet.
Richtig. Aber die Impfung schützt Dich selbst sehr weitgehend vor schwerer Erkrankung. Du schaust auf das Infektionsrisiko, ich auf die Folgen. Gegen Dein Infektionsrisiko hilft eigentlich nur testen oder deutliche Kontaktreduzierung.

Das Infektionsrisiko ist für mich nicht zu umgehen, wenn ich mein Leben nicht weitgehend einschränken möchte.
Ich nehme das so in Kauf wie jedes andere Lebensrisiko auch und bin damit völlig entspannt. Sonst dürfte ich auch nie in ein Malariagebiet reisen.

Aus meiner Sicht steht hier eine weitere Spaltung der Gesellschaft gegen immer geringere Folgen einer Infektion für Geimpfte. Und da halte ich eine pauschale Impfpflicht mit der derzeitigen Begründung für falsch. Die (pauschalisiert) unter 50 mit geringem Risiko, am besten gleich alle ab 5, die praktisch kaum gefährdet sind, sollen sich impfen lassen, damit die über 50 ungeimpft geschützt sind. Das wird sehr viel Groll und einen Bumerang geben.
"Verhütung ist sinnlos, weil man auch mit Verhütung schwanger werden kann"
Wer eine Schwangerschaft unbedingt verhüten möchte, dem bleibt die Sterilisation oder noch besser kein Sex mehr.
Natürlich ist die Reduktion der Infektionshäufigkeit und damit der Ansteckungsfähigkeit durch die Impfung entscheidend für das Gesamtrisiko der Gesellschaft,
Richtig, aber nicht realistisch. Und ein Restrisiko bleibt.
Dennoch geht von Ungeimpften ein höheres Risiko für mich aus…
Richtig. Du wirst aber die Ungeimpften nicht dazu bekommen, sich für Dich impfen zu lassen. Sie werden sich lieber anstecken und dann (aus ihrer Sicht natürlich nach harmlosem Verlauf) genesen sein.
Es ist bitter dass es bei uns kein zentrales Impfregister gibt, das Fälschungen den Riegel vorschieben würde.
Würde es nicht. Ich kenne genügend „Geimpfte“ mit falscher Dokumentation.
Abgesehen davon: Ungeimpfte werden im Zweifel eher zahlen als impfen. Und, erst in den letzten Tagen zu lesen: die Pille gegen den schweren Verlauf. Ein weiterer „Grund“, sich nicht zu impfen.
 
  • #104
Jeder stellt offen Intimitäten ins Netz (so wie ich hier), aber eine zentrale Registrierung der Impfungen wie anderswo... Nein.
Nicht jeder tut das und vor allen Dingen ist das hier anonym.
Immer wieder gibt es grössere Angriffe auf IT- Systeme, wie vor ein paar Wochen.
Dass du deine Intimitäten hier reinstellst, ist übrigens vollkommen freiwillig genauso wie diejenigen, die über fb und insta rumposaunen.
 
  • #105
Ich habe mir durchgelesen, was Virologen und Mediziner dazu wissen. Und auch hier - kein einheitliches Bild. Ich habe mit meinen Ärzten geschrieben und gesprochen. Das sind Menschen, die mir viel Gutes getan haben und denen ich vertraue. Und dann für mich entschieden - Ja zur Impfung. Für mich. Nicht 100 % überzeugt - aber überzeugt, dass es momentan der richtige Weg für mich ist.
Ich gestehe allen Menschen zu, sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Wie ein Lebenslust auch. Für mich sind dogmatische Ideologen raus. Immer. Nicht nur bei Corona.
Und ja, die meisten Menschen impfen sich für sich selbst.
 
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  • #107
Beim Date wollen viele die Figur des Anderen sehen. Dick angezogen im Winter geht das nicht.
 
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