• #1

Erwarte ich zu viel?

Hallo Ihr Lieben,

ich wäre dankbar für einige Gedanken zu meiner Situation, da ich verwirrt bin und Dinge schlecht einordnen kann.

Mein Partner und ich sind seit einem knappen Jahr zusammen. Die Anfangszeit war etwas holprig, da er im Scheidungskrieg mit zwei kleinen Kindern steckte (der Trennungsgrund war ich nicht, die Ehefrau ist fremdgegangen).
Ich habe versucht, ihn zu unterstützen mich recht bald auch an den Kinderwochenenden eingebracht, die kleinen bespasst, gekocht etc. Das hat auch gut geklappt, sie aktzeptieren mich.

Ich denke, er ist prinzipiell ein treuer und ehrlicher Mann.

Zunehmend habe ich jedoch das Gefühl, es geht in der Beziehung vor allem um ihn. Ich helfe ihm und gebe Tips, was die Probleme mit seiner Situation angeht, richte mich nach der Kinderorga etc, aber wenn mir ein Termin wichtig ist, oder ich an der Reihe wäre, klappt es nicht. Einige Beispiele:

- Einen Salsa Kurs (den ich organisiert hatte) hat er kurzfristig abgesagt. Ich bin dann alleine gegangen
- an meinem Geburtstag hatte er kaum Zeit, da ihm das Kinderturnen seiner Tochter wichtiger war, als mit mir zu feiern
- Heiligabend haben wir nicht gefeiert, erst zwei Tage später "wegen der Kinder" dann
- Silvester kam er fünf Stunden später als angekündigt
- den Valentinstag hat er ignoriert...

Richtig nachdenklich bin ich jetzt geworden, als es....zum ersten mal in der Beziehung..mal mir wirklich schlecht gegangen ist (es ist eine alte Wunde aufgebrochen...ein Missbrauchsthema). Ich war nur am Weinen. Er war nicht da, weil er die Kinder betreuen musste. Ich habe nicht erwartet, dass er kommt, aber vorgeschlagen (das war Freitag) ob wir Samstag telefonieren können. Samstag kam dann ne Nachricht, er sei bis spät abends nicht erreichbar, weil mit den Kindern im Schwimmbad. Sonntag kam auch nix, ausser paar Belanglosigkeiten, die sich nur um ihn drehten. Kein "Geht's Dir besser?", kein Trost, nix. Als wäre es ihm komplett wurscht.
Das kränkt mich umso mehr, als ich ohnehin das meiste mit mir selber ausmache. Meistens drehten sich unsere Gespräche um SEINE Kinder, Scheidung, finanzielle Probleme etc. Und wenn EINMAL ich seinen Halt brauche, reicht es nicht einmal für einen Anruf.

Er sagt oft, dass er mich liebt, aber sein Verhalten spricht eine andere Sprache. Ich fühle mich ausgenutzt und frage mich allmählich, ob er nur schnell Ersatz und Trost und Hilfe für die ausgefallene Exfrau brauchte. Denn ICH als Mensch mit meinen Bedürfnissen scheine keine Rolle zu spielen. Ich begreife es einfach nicht.
Heiraten und nochmal Kinder will er nicht...das ist auch okay. Aber ich bin mir zu schade, als Nanny, Trost und ExErsatz benutzt zu werden, ohne Wertschätzung.

Angesprochen habe ich es natürlich. Er ist dann immer zerknirscht und entschuldigt sich, aber kurz danach kommt der nächste Klopper.

Was sind Eure Gedanken zu obigen Schilderungen?
Vielen Dank! Melange
 
  • #2
Da möchte ich mal dass hier oft zitierte: "nicht Worte zählen sondern Taten" anführen. Ich glaube schon, dass er dich liebt. Aber seine Kinder sind ihm eben wichtiger und gehen für ihn vor. Wenn du das schon angesprochen hast, und es ändert sich nichts Wesentliches an der Situation, dann hast du im Grunde nur zwei Möglichkeiten:
1. Du machst weiter wie bisher. Dann wirst du vermutlich auch weiterhin nicht glücklich werden mit ihm.
2. Du trennst dich von ihm. Dann bist Du zunächst auch unglücklich, lernst aber vielleicht irgendwann jemand anderen kennen, der besser zu dir passt.
Was wohl nicht passieren wird, ist, dass du seine Persönlichkeit und seine Art änderst.
 
  • #3
Hallo Fs,
Du scheinst im dieser Beziehung sehr unglücklich zu sein.
Dein Freund kommt wann es ihm passt, pickt sich die Rosinen aus und nimmt keinerlei Rücksicht auf Deine Bedürfnisse.
Wenn es Dir schlecht geht lässt er Dich hängen.
Ich fürchte dass sich an dieser Situation nichts ändern wird da er nicht bereit ist mehr in die Beziehung zu investieren.

Du siehst es richtig dass du vermutlich nur eine Übergangsfrau bist.

Ich würde dir eher raten die Beziehung zu beenden.

Lg
 
  • #4
Was sind Eure Gedanken zu obigen Schilderungen?
Dein Bauchgefühl ist richtig.

Im übrigen habe ich ganz oft die Erfahrung gemacht, dass man sich als Frau wirklich meistens auf die Einschätzung der EX verlassen kann!

(wenn man vorrausetzt dass die vernünftig ist. Wenn die unvernünftig ist, musst vom Mann aber auch die Finger lassen bevor er keine Therapie gemacht hat)

Wenn die gegangen ist weil er egoistisch und wenig wertschätzend war, wird er ohne tiefere innere Einkehr genauso bleiben.
Wenn sie sich getrennt hat weil er unfreif und kindlich war, dito.
Ich höre mir daher (um mir Arbeit zu sparen) auch ganz gerne an warum die Ex sich getrennt hat, dann weiß man in der Regel Bescheid. Und kann sich überlegen ob man das will oder nicht.

In deinem Fall würde ich nicht wollen sondern mir einen empathischen Mann suchen der auch gerne mal eine Schulter zum Anlehnen bietet.
 
  • #5
Mein Partner und ich sind seit einem knappen Jahr zusammen. Die Anfangszeit war etwas holprig, da er im Scheidungskrieg mit zwei kleinen Kindern steckte (der Trennungsgrund war ich nicht, die Ehefrau ist fremdgegangen).
Ich habe versucht, ihn zu unterstützen mich recht bald auch an den Kinderwochenenden eingebracht, die kleinen bespasst, gekocht etc. Das hat auch gut geklappt, sie aktzeptieren mich
Ich denke, Du hast von Anfang an nicht zuviel, sondern viel zu wenig erwartet. Ein Fehler, den ich bei Frauen oft beobachte und auch selbst schon oft genug gemacht habe. Du gibst und gibst und tust alles um dem Mann so gut es geht zu entlasten, stellst dabei Deine Bedürfnisse hinten an und schraubst Deine Erwartung an seine "Beziehungsarbeit" auf ein Minimum zurück. Raus kommt dabei, dass es sich dann auch genau so einschleift und Du als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wirst.
- Einen Salsa Kurs (den ich organisiert hatte) hat er kurzfristig abgesagt. Ich bin dann alleine gegangen
- an meinem Geburtstag hatte er kaum Zeit, da ihm das Kinderturnen seiner Tochter wichtiger war, als mit mir zu feiern
- Heiligabend haben wir nicht gefeiert, erst zwei Tage später "wegen der Kinder" dann
- Silvester kam er fünf Stunden später als angekündigt
- den Valentinstag hat er ignoriert...
Bis auf den Valentinstag hätte es bei mir da "Kasalla" gegeben! Ich finde, Du begnügst Dich mit viel zu wenig.
Das die Kinder an erster Stelle stehen - keine Frage. Aber irgendwo gibts da auch Grenzen.
Ich würde noch genau ein einziges Mal ein Gespräch darüber führen. Wenn sich nichts ändert, in Zukunft wieder ohne ihn leben. Tust Du ohnehin ja schon!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #6
Hmmm.. mir scheint tatsächlich, dass du die Übergangsfrau bist. Ich denke, er hat seine Ehe und ihr Scheitern noch nicht verarbeitet und ist zu schnell eine neue Bindung eingegangen.

Er kann sich noch gar nicht wirklich auf dich konzentrieren, da er mit sich selbst noch nicht durch ist.
 
  • #7
Liebe Melange, fühl Dich erstmal gedrückt.

Mein Gefühl zu Deiner Situation und Deinen Zeilen.

Ich sehe es auch so, Dein Partner hat gleich da weiter machen wollen wo er nach seiner gescheiterten Ehe aufgehört hat. Ohne sich selbst zu reflektieren und die wunden heilen zu lassen.
Er konnte nicht alleine sein, ihn haben sicher die Kinder und die ganz Situation überfordert.
Und dann, ist da eine verständnisvolle neue Frau (Du liebe Melange) die zur Verfügung steht in allen Belangen und er lebt einfach so weiter und denkt nur an sich und seine "Komfortzone".
Denk mal darüber nach, warum seine Ex-Frau ausgebrochen ist aus der Ehe? Möglich wäre, das er Sie auch nicht wertgeschätzt hat und Sie einfach die Nase voll von Ihm hatte??

Diese leeren Worte "Ich liebe Dich" sind nichts wert. Das hast Du selber gemerkt, da er nicht danach handelt und nicht einmal merkt, wenn Du "Hilfe" rufst.
Das ist keine Liebe! Kinder hin oder her... ihm war es nicht wichtig, das es Dir auch gut geht.

Da Du schon an dem Punkt bist, das Du dich ausgenutzt fühlst! Solltest Du Dir überlegen, ob Du so eine Beziehung leben möchtest.
Es ist erst ein Jahr, Du darfst jederzeit die Reizleine ziehen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Sorry, wenn ich Dir nichts positives schreiben kann, aber ER wird sich nicht ändern.

w54
 
  • #8
Aus Valentinstag mache ich mir nichts, aber am Geburtstag nicht da sein und keinen Trost zu spenden, wenn es dir schlecht geht, finde ich heftig.
An deiner Stelle würde ich mich glaube ich zurückziehen und die Beziehung überdenken. Angesprochen hast du es ja schon, ohne dass eine dauerhafte Veränderung eintrat.
Meine Kinder stünden auch immer an erster Stelle, was hier nicht alle gutheißen, aber in gewissen Situationen hat der Partner einfach Vorrang.

W36
 
  • #9
Ich denke, du bist die klassische Übergangsfrau für ihn. Er ist emotional nicht frei.
Du selbst sagst , du bist dir zu schade für so was. Das finde ich gut. Ich finde, es zwar gut, dass er sich um seine Kinder kümmert, jedoch hättest als Partnerin einen Platz verdient. Jedoch scheint er ihn dir nicht geben zu können. Er selbst denkt nur an sich selbst.
Das Schwimmen mit den Kindern hätte er an deinem Geburtstag auch verschieben können. Wenn du meinst , du wirst nicht glücklich in dieser Beziehung, dann sei dir für diese zu schade. Wenn du dir grundsätzlich eigene Kinder wünschst, verzichte ihm zu liebe nicht. Du kannst dir einen (emotional) freien Mann suchen. Gönne dir selbst Glück. Denke in diesem Fall an nur dich selbst. Wenn bei einem Partner alte Wunden die Missbrauch aufreißen, ist das ein emotionaler Notfall. Da sollte man für den Partner da sein....
 
  • #10
Bis auf den Valentinstag hätte es bei mir da "Kasalla" gegeben! Ich finde, Du begnügst Dich mit viel zu wenig.
Hat die Fragestellerin denn selbst daran gedacht ?

ch war nur am Weinen. Er war nicht da, weil er die Kinder betreuen musste. Ich habe nicht erwartet, dass er kommt, aber vorgeschlagen (das war Freitag) ob wir Samstag telefonieren können
Wusste er denn, dass es ihr schlechtging ?

Natürlich ist sein Verhalten schon sehr eigennützig.

Aber er sollte auch eine Chance bekommen, daran arbeiten zu können.
Dazu muss er wissen, was los ist. Sie kann nicht einfach voraussetzen, dass er ihre Seelenlage kennt und auch nicht ihr Beziehungsverständnis von gegenseitigen Einfühlung und Unterstützung einfach so teilt.
Vielleicht kennt er das ganz anders ?

Diesen Konsenz hat man einfach nicht automatisch. Man muss die Grundlagen zusammen schaffen und darf nichts voraussetzen oder falsche Erwartungen haben.

Wie immer in solchen Fällen frage ich mich, ob der Mann von dem ganzen Problemen welche die Fragestellerin hier aufschreibt, überhaupt etwas weiß.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Nun.

Vielleicht weißt du jetzt warum seine Exfrau fremdgegangen ist.
Ihr ging es wahrscheinlich genauso wie dir.
 
  • #12
Dein Bauchgefühl ist richtig.

Im übrigen habe ich ganz oft die Erfahrung gemacht, dass man sich als Frau wirklich meistens auf die Einschätzung der EX verlassen kann!

(wenn man vorrausetzt dass die vernünftig ist. Wenn die unvernünftig ist, musst vom Mann aber auch die Finger lassen bevor er keine Therapie gemacht hat)

Wenn die gegangen ist weil er egoistisch und wenig wertschätzend war, wird er ohne tiefere innere Einkehr genauso bleiben.
Wenn sie sich getrennt hat weil er unfreif und kindlich war, dito.
Ich höre mir daher (um mir Arbeit zu sparen) auch ganz gerne an warum die Ex sich getrennt hat, dann weiß man in der Regel Bescheid. Und kann sich überlegen ob man das will oder nicht.

In deinem Fall würde ich nicht wollen sondern mir einen empathischen Mann suchen der auch gerne mal eine Schulter zum Anlehnen bietet.
Vielen Dank für die Antwort.
Die Ehefrau ist angeblich gegangen, weil sie ihn nicht mehr geliebt hat und weil ihr Wertschätzung gefehlt hat.
Er sieht das natürlich anders.
Sie hatten ein klassisches Rollenmodell: Er hat das Geld verdient. Sie hat Kinder und Haushalt etc "geschmissen". Und ich merke, dass er erwartet, dass ich genau diese "Lücke" jetzt stopfe. Ich bin allerdings berufstätig und muss mein eigenes Geld verdienen.

Und wenn ich unterstütze, ist mein Anspruch schon dass etwas zurückkommt.

In einem Jahr hat er kein einziges Mal von sich aus etwas für uns als "Paar" getan (zB ein Urlaub geplant oder ein Wochenend Trip, eine Einladung zu Essen, Kino, oder Kaffee). Es dominiert die Kinderorga. Ich kann dazu kommen oder auch nicht. Das war es dann.

Die Trennung fällt mir schwer, weil er auch sehr liebe Seiten hat. Ich kann ihm das alles genauso sagen, wie ich es hier schreibe. Aber es ändert ihn und die Situation nicht. Ich habe eher das Gefühl, es wird immer schlimmer.
 
  • #13
Hat die Fragestellerin denn selbst daran gedacht ?


Wusste sie, dass es ihr schlechtging ?

Natürlich ist sein Verhalten schon sehr eigennützig.

Aber er sollte auch eine Chance bekommen, daran arbeiten zu können.
Dazu muss er wissen, was los ist. Sie kann nicht einfach voraussetzen, dass er ihre Seelenlage kennt und auch nicht ihr Beziehungsverständnis von gegenseitigen Einfühlung einfach so teilt.
Diesen Konsenz hat man einfach nicht automatisch.

Wie immer in solchen Fällen frage ich mich, ob der Mann von dem ganzen Problemen welche die Fragestellerin hier aufschreibt, überhaupt etwas weiß.
Ich habe ihm natürlich mitgeteilt dass es mir schlecht geht. Ich habe vorgeschlagen zu telefonieren.

Gestern Abend hatten wir ein Telefongespräch, wo ich ihm ungefähr das gesagt habe, was ich hier schreibe. Auf der Sachebene kommen dann Argumente wie: im Schwimmbad kann ich doch nicht telefonieren. Oder ähnliches. Aber mir gehts eher darum, dass GARNIX kam.
Er hat sich dann auch entschuldigt und sagt er versteht es. Ich habe aber das Gefühl, er kreist so um sich selbst, dass diese kurzen Lichtblicke nicht viel ändern. Er stürzt sich dann wieder in den Trubel mit Kindern, Arbeit, Haus etc..und bei der nächsten Gelegenheit falle ich hinten runter...
 
  • #14
Hat die Fragestellerin denn selbst daran gedacht ?
Hast Du den Beitrag der Fs richtig gelesen? Er hat den Salsakurs gecancelt, ist erst 2 Tage nach Weihnachten bei ihr aufgeschlagen, an Sylvester 5 Stunden zu spät und zum Geburtstag nur kurz vorbei geschaut. Man(n) muss schon sehr merkbefreit sein, um das nicht verstehen zu können.
Aber er sollte auch eine Chance bekommen, daran arbeiten zu können.
Dazu muss er wissen, was los ist.
Genau. Und deswegen würde ich noch genau ein Gespräch mit ihm führen.
Wenn das dann immer noch nicht fruchtet, lieber allein als zu zweit einsam sein.
Wenn das bisher gezeigte Interesse an der FS seine Auffassung einer glücklichen, bereichernden Beziehung ist, wissen wir jetzt auch, warum seine Ex die Ex ist.
 
  • #15
Schau dir am besten mal was zum Thema Standards u. Dealbreaker vom Psychologen Hemschemeier bei YouTube an.

Du hättest dich mE nach der kurzfristigen Absage des Salsakurses bereits trennen müssen. Respektlose und empathielose Männer bleiben respektlos und empathielos.
 
  • #16
Die Anfangszeit war etwas holprig, da er im Scheidungskrieg mit zwei kleinen Kindern steckte (der Trennungsgrund war ich nicht, die Ehefrau ist fremdgegangen).

Denke, dass der Übergang in eine neue Beziehung zu früh war.

Zunehmend habe ich jedoch das Gefühl, es geht in der Beziehung vor allem um ihn. Ich helfe ihm und gebe Tips, was die Probleme mit seiner Situation angeht, richte mich nach der Kinderorga etc, aber wenn mir ein Termin wichtig ist, oder ich an der Reihe wäre, klappt es nicht.

Du bist ihm nicht wichtig genug. Er kann oder will Deine Bedürfnisse in der Beziehung nicht sehen.

Richtig nachdenklich bin ich jetzt geworden, als es....zum ersten mal in der Beziehung..mal mir wirklich schlecht gegangen ist (es ist eine alte Wunde aufgebrochen...ein Missbrauchsthema). Ich war nur am Weinen. Er war nicht da, weil er die Kinder betreuen musste.

Kann und oder will er nicht.
Wird immer so sein.
Es sei denn er bearbeitet irgendwann mal seine Baustelle.

Er sagt oft, dass er mich liebt, aber sein Verhalten spricht eine andere Sprache.

Der liebt Dich schon, aber auf seine Weise und für Dich reicht es einfach nicht aus. Verstehe ich.


Beziehung ohne Wertschätzung. Vergiss es. Geh!

Angesprochen habe ich es natürlich. Er ist dann immer zerknirscht und entschuldigt sich, aber kurz danach kommt der nächste Klopper.

Er kann oder will es einfach nicht. Du wirst in der Zukunft hier keine deutliche Besserung erleben.
 
  • #17
Sie kann nicht einfach voraussetzen, dass er ihre Seelenlage kennt und auch nicht ihr Beziehungsverständnis von gegenseitigen Einfühlung und Unterstützung einfach so teilt.

Doch kann sie.
Wenn die Beziehung besser laufen würde, würde es ja passen. Er sieht es einfach nicht. Entweder weil er wenig empathisch ist oder weil er zu sehr in sein Leben verstrickt ist.


Sicher. Aber für sie passt es so nicht.

Wie immer in solchen Fällen frage ich mich, ob der Mann von dem ganzen Problemen welche die Fragestellerin hier aufschreibt, überhaupt etwas weiß.

Spielt ja eigentlich gar nicht so die Rolle. Wenn er es gar nicht merken würde wäre es m.M.n. genauso schlimm.

Ich habe aber das Gefühl, er kreist so um sich selbst, dass diese kurzen Lichtblicke nicht viel ändern.
Du schreibst es selbst. da ist nicht genügend Platz für Deine Belange in seinem Leben.
 
  • #18
Ich habe versucht, ihn zu unterstützen mich recht bald auch an den Kinderwochenenden eingebracht, die kleinen bespasst, gekocht ....
Zunehmend habe ich jedoch das Gefühl, es geht in der Beziehung vor allem um ihn. Ich helfe ihm und gebe Tips, was die Probleme mit seiner Situation angeht, richte mich nach der Kinderorga etc, aber wenn mir ein Termin wichtig ist, oder ich an der Reihe wäre, klappt es nicht.
Wenn Du ihm die Alleskönnermutti machst die ihm jede Last abnimmst, statt die Frau zu sein, um die er sich bemühen muss, dann darfst du Dich nicht wundern, dass er Dich als Kümmermutti für seine Kümmernisse sieht und nicht als Frau mit eigenen Wünschen an die Gestaltung einer Partnerschaft.
Du selber hast der Beziehung die Richtung gegeben, die sie nun hat und sowas ist schwer zu ändern.

Das kränkt mich umso mehr, als ich ohnehin das meiste mit mir selber ausmache. Meistens drehten sich unsere Gespräche um SEINE Kinder, Scheidung, finanzielle Probleme etc. Und wenn EINMAL ich seinen Halt brauche, reicht es nicht einmal für einen Anruf.
Siehe oben - hast Du selber so gemacht.
Und darüber hinaus scheinst Du eher unrealistische Erwartungen an einen Mann mit Kindern zu haben. Die Zeit der reinen Zahlväter die sich nicht um ihre Kinder nach der Trennung kümmern ist für die meisten Männer keine Option, d.h. die Folgefrau muss damit leben, dass die Kinder eine große Rolle spielen, resp. wenn sie klein sind und die Bindung zu ihnen aufgebaut wird.

mir wirklich schlecht gegangen ist (es ist eine alte Wunde aufgebrochen...ein Missbrauchsthema)...
Wenn Du einen Mann brauchst, der sich auch um Dich kümmert, dann ist er der Falsche und dann musst du die Konsequenzen ziehen, statt Dir selber durch Enttäuschungen über die Beziehung immer mehr Probleme zu machen.

Denn ICH als Mensch mit meinen Bedürfnissen scheine keine Rolle zu spielen. Ich begreife es einfach nicht.... ich bin mir zu schade, als Nanny, Trost und ExErsatz benutzt zu werden, ohne Wertschätzung.
Dann texte nicht mehr rum, sondern s.o. zieh die notwendigen Konsequenzen.

Aber er sollte auch eine Chance bekommen, daran arbeiten zu können.
Dazu muss er wissen, was los ist.
Sie hat es ihm wohl mehrfach gesagt, aber es ändert sich nichts. Dann braucht er keine weitere Chance sondern Veränderung.
 
  • #20
Tut mir echt leid, dir in der Kürze mitteilen zu müssen, typisches Frauverhalten, den Worten des Mannes glauben, obwohl die Taten eine andere Sprache sprechen! Er ist ein Schwätzer, auf den du reinfällst, von Liebe keine Spur, du liebst ihn, er dich nicht! Wie kannst du einen solchen Mann nehmen, der von der Frau verlassen worden ist, seine Frau ging gewiss fremd, um ihn auf diese Art und Weise wegzubekommen, das machen einige Frauen so! Ich würde einen Partner während der Scheidungsphase niemals wollen! Für mich gibt es nur eines: heute noch beenden, sich trennen, alles andere ist weiterhin Murks, Leid und Schmerz! Oder aber du lässt alles so weiterlaufen, bist du nicht mehr kannst, was ich dir nicht empfehle!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #21
In einem Jahr hat er kein einziges Mal von sich aus etwas für uns als "Paar" getan (zB ein Urlaub geplant oder ein Wochenend Trip, eine Einladung zu Essen, Kino, oder Kaffee). Es dominiert die Kinderorga. Ich kann dazu kommen oder auch nicht. Das war es dann.

Also ins Café oder wo mal Essen gehen und/oder Kino ist ja wirklich eine simple Sache - da ist schon hart.

Ich würde mich auch trennen. Es bringt doch so nichts. Ihr seid nicht auf Augenhöhe und er wertschätzt dich nicht.
 
  • #22
Ja da hast du doch deine Antwort.

Schieß ihn ab, oder erhöhe deine Leidensfähigkeit. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.
Du könntest höchstens noch versuchen dass Kümmern komplett aufzugeben, ich weiß aber nicht ob du dazu in der Lage bist. Du wirkst weich und anschmiegsam (was nichts schlechtes ist! Aber du musst dich dann von solchen Typen die das nur ausnutzen wollen, fernhalten. Weil du sonst unglücklich wirst)
Er wird vielleicht aufwachen wenn er keine Frau mehr findet die bereit ist sich ihm und seinen Bedürfnissen unterzuordnen.
 
  • #23
Wenn Du ihm die Alleskönnermutti machst die ihm jede Last abnimmst, statt die Frau zu sein, um die er sich bemühen muss, dann darfst du Dich nicht wundern, dass er Dich als Kümmermutti für seine Kümmernisse sieht und nicht als Frau mit eigenen Wünschen an die Gestaltung einer Partnerschaft.
Du selber hast der Beziehung die Richtung gegeben, die sie nun hat und sowas ist schwer zu ändern.
Ja, ein verhängnisvoller Fehler, den Frauen oft begehen. Eigene Interessen und soziale Kontakte werden zugunsten eines Mannes aufgegeben, so dass ein eigenes Leben nicht mehr statt findet und sich nur noch dem Mann nützlich gemacht wird. Und das kommt dabei raus:

In einem Jahr hat er kein einziges Mal von sich aus etwas für uns als "Paar" getan (zB ein Urlaub geplant oder ein Wochenend Trip, eine Einladung zu Essen, Kino, oder Kaffee). Es dominiert die Kinderorga. Ich kann dazu kommen oder auch nicht. Das war es dann.
Hast ja auch mitgemacht! Er musste sich nie um Dich bemühen, bist ja auch so mit ihm zusammen und machst und tust. Quality-Time muss man halt auch einfordern!
Wie gesagt, böser Fehler Deinerseits. Wie man sich bettet, so liegt man 🤷
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Hallo FS,
Ich lebe auch Patchwork seit ca 3 Jahren. Nach einige Gesprächen und Selbst Reflexion habe ich mich entschieden, alles was seine Kinder angeht, ihn und seine Ex zu überlassen. Ich unterstütze genug aber nicht überflüssig. Da muss man erstmal den eigenen Balance finden. Und was wichtig ist, ich komme alleine zurecht. Mein Partner weiß es aber unsere Paar Zeit zu schätzen. Wir fahren abwechselnd mal mit Kindern oder nur zu zweit im Urlaub.
Ich denke bei deinem Freund spielt noch viel schlechtes Gewissen den Kindern ggü. Ist verständlich aber man soll das eigene Leben nicht deswegen vergessen. Er scheint auch die Bequemlichkeit nicht loshaben zu wollen. Er sucht Mutter Ersatz für seine Kinder. Das sollte er nicht machen. Es macht unglaublichen Druck auf dich, denn er und seine Ex sind verantwortlich für seine Kinder, nicht du. Sei dir das bitte auch bewusst sonst gehst du emotional und körperlich kaputt. Es ist in Ordnung, wenn du seine Kinder nicht bespassen, bekochen und organisieren möchtest!
 
  • #25
Liebe Melange,

du bist bei diesem Mann gleich in die Mutterrolle eingestiegen (für seine Kinder kochen, sich kümmern, ihn unterstützen) anstatt "bei dir" zu bleiben, der quasi sexy schönen Freundin.

Du hast ihm die Führung weg genommen. Dann entsteht eine ungute Dynamik: Die Frau gibt und gibt, der Mann zieht sich immer mehr zurück. Auch sein Verhalten an den Feiertagen lässt keine guten Schlüsse zu.

Zu seinem schlechten Verhalten kommt jetzt aber noch so ein Aufmerksamkeitsthema/Bedürftigkeitsthema bei dir: Dass du in einer Phase, in der du deinen Freund eh als unzuverlässig und lieblos empfindest, zusätzlich noch dein heftigstes seelisches Thema an ihm "ausagieren" möchtest...

...und dann wunderst du dich, wenn er dir eine Abfuhr erteilt...

Da wär es an dir, mal in dich rein zu spüren: Wieso muss ich mich als erwachsene Frau bei diesen schweren Kindheitsthemen an meinen Freund richten? Und dann noch, wenn die Beziehung eh im Keller steht....? Das ist deins...

Mein Rat ist auch: Beende die Beziehung. Aber bleibe dann auch dabei und rede es dir nicht schön. Arbeite an dir und deinem Kontrollthema, dass du denkst, du müsstest dir die Liebe eines Mannes "verdienen".

Von Herzen alles Liebe dir,
Blue
 
  • #26
Dein Bauchgefühl ist richtig.

Im übrigen habe ich ganz oft die Erfahrung gemacht, dass man sich als Frau wirklich meistens auf die Einschätzung der EX verlassen kann!

(wenn man vorrausetzt dass die vernünftig ist. Wenn die unvernünftig ist, musst vom Mann aber auch die Finger lassen bevor er keine Therapie gemacht hat)

Wenn die gegangen ist weil er egoistisch und wenig wertschätzend war, wird er ohne tiefere innere Einkehr genauso bleiben.
Wenn sie sich getrennt hat weil er unfreif und kindlich war, dito.
Ich höre mir daher (um mir Arbeit zu sparen) auch ganz gerne an warum die Ex sich getrennt hat, dann weiß man in der Regel Bescheid. Und kann sich überlegen ob man das will oder nicht.

In deinem Fall würde ich nicht wollen sondern mir einen empathischen Mann suchen der auch gerne mal eine Schulter zum Anlehnen bietet.
Kann ich genauso unterschreiben. Ich hatte nach 14 Jahren Beziehung auch recht kurzfristig einen Versuch (kennengelernt auf der Fasnet, quasi Nachbarn) mit einem Mann der mit 35 auf insgesamt 3, vielleicht 4 Jahre Beziehungserfahrung kam und beklagt hatte es klappt nie und er wurde immer verletzt und verlassen.

Ich war am Anfang noch angetan von so einem tüchtigen und ordentlichen Mann. Haushalt Tiptop. Nur anpassen an ein Leben zu zweit war er null interessiert, alles war wichtiger, bloß nix verändern. Hatte jeden Tag feste Pläne. Hab mich nach 6 Monaten verabschiedet von ihm.
 
  • #27
Hallo,

und danke für die vielen Antworten.

Zur Richtigstellung: ich habe nicht gleich alles für ihn gemacht, mir meine Hobbys und so durchaus bewahrt.
Ich bin prinzipiell eine selbstständige Frau mit eigenen Interessen und kann auch gut alleine sein.

Vielleicht habe ich mir auch deshalb so einen Partner ausgesucht, da er ja soviele Verpflichtungen hat, dass er nicht meine gesamte Zeit einfordert. Seine Kinder sind süß, ich gönne ihm die Papa Zeit von Herzen.
Der Punkt ist eben nur, dass es an den wenigen wichtigen Terminen dann auch egal ist, was mit mir ist.
Und ja..vielleicht habe ich unbewusst dieses Zeichen gesetzt, allein schon dadurch, dass ich überhaupt mit den schwierigen Bedingungen in eine Beziehung gestartet bin.

Dass ich meine Themen an ihm "ausagiere" glaube ich nicht.
Eher habe ich ihn gecoacht in seiner schwierigen Situation.
Vielleicht war es naiv zu erwarten, dass er dasselbe dann für mich tut, wenn es mal nötig ist.

Zu dem Thema, dass ich die "sexy Partnerin" nicht für ihn wäre, glaube ich nicht. Er bewundert mich, macht mir viele Komplimente, im Bett läuft es auch gut und mit Zärtlichkeiten. Ich habe im Gegenteil eher das Gefühl, er stellt mich auf ein Podest..ich bin die tolle Frau, die alles kann, weiss, kompetent ist. Das ist nicht der Punkt. Aber da oben auf dem Podest bin ich allein. Meine Bedürfnisse sind egal. Ich darf "toll sein" un ihn unterstützen. Aber das reicht mir nicht.

Es ist für mich schon ein Problem, dass wenn ich etwas anspreche, er ganz betroffen wird, sich entschuldigt, oder sogar weint...er sei entsetzt über sein Verhalten. Aber bald drauf kommt das nächste Ding. Wie eine Dauerschleife.


Ich glaube..wie einige von Euch schrieben..auch, dass ich verstehen kann, warum die Exfrau gegangen ist.
Zumindest dann, wenn sie in der Rolle war, die jetzt mir zugedacht ist. Von den Kindern her hab ich auch den Eindruck, dass es eine ganz vernünftige Person ist.

Ich werde mir jetzt eine zweiwöchige Beziehungspause erlauben. Ich denke dann habe ich genug Abstand um das Richtige zu tun.
Im Moment KANN ich garnicht weitermachen, das spüre ich.

Wer noch Ideen oder ähnliche Dynamik aus dem eigenen Leben beitragen kann, immer gerne und vielen Dank bereits jetzt an alle für den wertvollen Input!

Melange
 
  • #28
Liebe FS, du erwartest gewiss nicht zu viel sondern deutlich zu wenig. Was genau liebst du an diesem Mann? Warum hast du gerade ihn gewählt, obwohl er zwei kleine Kinder hat und bis zum Hals in Problemen steckt, die nichts mit dir zu tun haben?
Wenn du selbst ungebunden und frei bist, verstehe ich nicht, warum du dir keinen ebensolchen Partner suchst.
Pass auf dich auf, und sei es dir wert, Ansprüche zu haben.
 
  • #29
Hallo FS,
Ich lebe auch Patchwork seit ca 3 Jahren. Nach einige Gesprächen und Selbst Reflexion habe ich mich entschieden, alles was seine Kinder angeht, ihn und seine Ex zu überlassen. Ich unterstütze genug aber nicht überflüssig. Da muss man erstmal den eigenen Balance finden. Und was wichtig ist, ich komme alleine zurecht. Mein Partner weiß es aber unsere Paar Zeit zu schätzen. Wir fahren abwechselnd mal mit Kindern oder nur zu zweit im Urlaub.
Ich denke bei deinem Freund spielt noch viel schlechtes Gewissen den Kindern ggü. Ist verständlich aber man soll das eigene Leben nicht deswegen vergessen. Er scheint auch die Bequemlichkeit nicht loshaben zu wollen. Er sucht Mutter Ersatz für seine Kinder. Das sollte er nicht machen. Es macht unglaublichen Druck auf dich, denn er und seine Ex sind verantwortlich für seine Kinder, nicht du. Sei dir das bitte auch bewusst sonst gehst du emotional und körperlich kaputt. Es ist in Ordnung, wenn du seine Kinder nicht bespassen, bekochen und organisieren möchtest!
Ja. an dem Punkt war ich schon vor einigen Wochen, dass ich angefangen habe, mich rauszunehmen aus den Kinder Wochenenden. Nachdem er den ganzen Jahresurlaub geplant hatte, und sich nur an den Kindern orientiert, eine Woche dann gemeinsam mit den Kindern und mir verreisen (ist natürlich praktisch n zweiten Erwachsenen dabei zu haben :-()

Kein Wort von Urlaub oder nur verlängertem Wochende, wo wir als Paar verreisen.
Das spielt keine Rolle.

Daraufhin habe ich gesagt und es auch getan, mich mehr rauszunehmen bei den Ki Wochenenden. Nun ist aber eben der Punkt, dass ich gemerkt habe, wenn ich diese Rolle nicht erfülle, existiere ich quasi nicht und es nicht mal n halbstündiges Gespräch drin wenn ich es bräuchte.

Vielleicht will mir das Leben damit zeigen:
weg hier...tut nicht gut

Ich arbeite dran...
 
  • #30
Ich werde mir jetzt eine zweiwöchige Beziehungspause erlauben. Ich denke dann habe ich genug Abstand um das Richtige zu tun.
Im Moment KANN ich garnicht weitermachen, das spüre ich.

Liebe Melange,

etwas Zeit und Ruhe in die Sache zu bringen, wird dir sicherlich sehr gut tun. Oft ist es so, wenn beide so Schattenboxen-Phasen haben, dann "ver-woll-knäult" man sich oft so ineinander von den Themen her. Abstand sorgt dafür, dass man wieder "zu sich" kommt. Find ich ganz toll, wie du das angehst.

Aber bitte: Kündige das alles nicht an. Schreib also ihm jetzt nicht, dass du eine Pause brauchst, rhabarber, dass du nachdenken musst, rhabarber, sondern bleib einfach in deiner Stille.

Reagiere mal 2-3 Tage GAR nicht auf ihn. EGAL, was er auch schreibt. Tauch mal unter. Dreh mal den Spieß rum. Komm zu Atem.

Das, was ich mit "Ausagieren" meine, ist: Wenn man in solchen Rückzugsphasen unbedingt seinem Freund seine Gefühle mitteilen möchte. Ist meist sinnlos. Männer sind dann oft überfordert.

Ich nehme deine Zeilen so wahr, dass er auch nicht so ganz in seiner Männlichkeit ist. Du bist einerseits eine sehr starke Frau, andererseits schiebst du Klammerthemen. Für ihn sicher auch schwierig.

Ich wünsche dir eine gute Ruhephase.

Im übrigen: Obgleich ich glücklich verheiratet bin, hab ich mir auch gerade so eine Art 2wöchige "Zwangspause" einem bestimmten Menschen gegenüber "verordnet". Vielleicht können wir uns ja für diese 2 Wochen zusammen tun?
Geteiltes Leid ist halbes Leid?

Gruß
Blue
 
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