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  • #61
Ein "Problem" sind meine Wurzeln, die im Königreich Marokko liegen. Viele sind einfach nicht so aufgeschlossen was "Ausländer" angeht. Dabei ist es egal, ob man wie ich hier geboren wurde oder eingewandert ist. Abturnend ist für mich immer wieder dieser eine Satz: "Wow, du kannst aber gutes Deutsch." Sobald ich das höre ziehe ich mich zurück, denn das ist kein Kompliment, sondern zeugt nur davon, daß dein Gegenüber Vorurteile hat/hatte.

Was meint ihr dazu?
Ich meine, du gehst viel zu voreingenommen und negativ auf potentielle Partner zu, was garantiert kontraproduktiv ist bei der Partnersuche!

Wenn es denn so WÄRE, dass alle Menschen mit ausländischen Wurzeln gut deutsch könnten, dann wäre dieses Kompliment wirklich albern, leider ist das jedoch nicht der Fall. Eine Gegenfrage: Würde es dich in deiner Heimat nicht wundern, spräche ein Deutscher perfekt deine Sprache?? - Wohl eher doch, und du würdest es garantiert lobend erwähnen.
Ein Mann, der sich mit dir verabredet, hat sowieso keine Vorurteile, denn wahrscheinlich sieht man dir seine marokkanischen Wurzeln an. Es ist, im Gegenteil zu deiner Ansicht, eher eine Kränkung für ihn, wenn du ihn, nach seinem Kompliment, einfach abservierst.
 
G

Gast

  • #62
Dazu die sehr hohen Ansprüche der meisten Frauen, auch ab 40+ - Manche scheinen nie reif zu werden?
Na ja, bei dieser Antwort (wenn sie denn ernst gemeint ist) wundert mich nicht, dass du noch Single bist.
Du schiebst den Schwarzen Peter ganz einfach auf die Frauen - einfache Sache und schon kann ich das arme Opfer spielen. Ich kann ja nichts dafür, es sind ja die bösen Frauen.
- bevor ich gelyncht werde, so denken auch viele Frauen -

Warum dürfen Frauen keine Ansprüche haben? Ich habe auch Ansprüche, sehr hohe sogar - und ich bin schon 58 ! Ich werde meine Ansprüche nicht runterschrauben, denn ich möchte keinen Mann um jeden Preis. Ich bleibe lieber alleine als dass ich mich mit einer Notlösung abfinde. Warum soll ich einen Mann nehmen, der mir nicht gefällt? Warum soll ich plötzlich im höheren Alter meine Ansprüche runterschrauben?

Nur damit ein Mann wie DU auch noch eine Frau abkriegt??

JEDER hat das Recht, Ansprüche zu haben. Aber er muss sich dann eben auch darüber klar sein, dass die Suche entsprechend schwer und lang wird. Mir ist das klar und damit lebe ich gut.
Und nun sag mir bitte, was daran unreif ist?
 
G

Gast

  • #63
Dein Beispiel ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Die meisten wünschen sich irgendwie Milloniär zu sein (oder zumindest finanziell unabhänging) - und dann warten sie darauf bis jemand kommt und Geld verschenkt - das passiert aber äusserst selten. Die wenigsten Menschen haben das echtes Ziel vor Millonär zu werden, und arbeiten gezielt daran.

Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass die meisten Singles mit Partnerschaften ähnlich verfahren. Die meisten wünschen sich irgendwie einen Partner, der das eigene unvollkommene Leben in allen Facetten ergänzt - und dann warten sie darauf, bis dieser Mensch kommt - das passiert aber äusserst selten. Die wenigsten Singles haben das echte Ziel eine wirkliche Partnerschaft einzugehen, und arbeiten gezielt daran.
Es stimmt zwar das man wohl kaum Millionär wird wenn man nicht dafür arbeitet, aber selbst die Quote unter denen die das versuchen ist extrem gering. Fakt ist das so etwas zu einem sehr großen Anteil vom Zufall abhängt, hätte Bill Gates nicht genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein Studium begonnen würde es Microsoft heute nicht geben (dafür halt vermutlich einen anderen Konzern der von jemand anderen gegründet wurde der diesen Platz einnehmen würde).
Das einzige was man letztlich machen kann ist zu versuchen die Chancen und Gelegenheiten zu maximieren.
Das gleich gilt im Grunde genommen auch für die Partnersuche, nur weil man viel Zeit darin investiert heißt das noch lange nicht das man Erfolg hat, man muss halt letztlich immer noch eine entsprechende Person unter entsprechenden Umständen kennenlernen. Natürlich sind hier die Chancen ungleich höher, schließlich wird ja fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens irgendwann eine Beziehung haben.

Zu meinem konkreten Fall ist es genauso wie ich zuvor geschrieben habe, ich habe seit ich auf Partnersuche bin (jetzt knapp zwei Jahre) noch nicht die richtige Frau unter den richtigen Umständen getroffen (wobei es derzeit eine gibt mit der es klappen könnte, aber das weiß man ja nie im voraus).
 
  • #64
Manchmal sind es auch hohe Ansprüche der nicht materiellen Art die die Partnersuche erschweren können.
In der Tat. Und Du wirst zwei Sätze später jede Menge davon definieren und Dich gut dabei fühlen...

Für mich sind Liebesfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, Herzlichkeit, Charisma, Humor unverhandelbare Eigenschaften die eine Frau einfach haben muss damit ich mich in sie verlieben kann.
...da haben wir's. Wieviele Menschen haben zum Beispiel wirklich Charisma? Ist das wirklich unverhandelbar?

Verrate mir mal, wie das erste Zitat und das zweite Zitat für Dich widerspruchslos zusammenpassen!

dass ich sehr viel in eine Beziehung investiere und dasselbe auch von ihnen erwarte wird es ihnen zu anstrengend, zu zeitaufwendig, zu energieraubend.
Erzähle doch mal bitte, was genau Du investierst. Werde bitte richtig konkret. Warum sollte das anstrengend für Frauen sein? Warum ist es gut, wenn es anstrengend wäre? Sollen Beziehungen für Dich gleich zu Anfang anstrengend sein? Wollen die meisten nicht viel eher erst einmal Unbeschwertheit und Freude? Vielleicht ist das die Ursache, warum es bei Dir nicht klappt?
 
  • #65
der FS
Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass die meisten Singles mit Partnerschaften ähnlich verfahren. Die meisten wünschen sich irgendwie einen Partner, der das eigene unvollkommene Leben in allen Facetten ergänzt - und dann warten sie darauf, bis dieser Mensch kommt - das passiert aber äusserst selten. Die wenigsten Singles haben das echte Ziel eine wirkliche Partnerschaft einzugehen, und arbeiten gezielt daran.
Aber das ist doch die Crux - man möchte doch jemanden, der zu einem passt, der ein warmes Gefühl auslöst und keinen Partner auf biegen und brechen!?
Beziehungen konnte ich schon lange haben, aber was bringt es wenn die Damen mich nicht interessieren.
 
G

Gast

  • #66
Ein "Problem" sind meine Wurzeln, die im Königreich Marokko liegen. Viele sind einfach nicht so aufgeschlossen was "Ausländer" angeht. Dabei ist es egal, ob man wie ich hier geboren wurde oder eingewandert ist. Abturnend ist für mich immer wieder dieser eine Satz: "Wow, du kannst aber gutes Deutsch." Sobald ich das höre ziehe ich mich zurück, denn das ist kein Kompliment, sondern zeugt nur davon, daß dein Gegenüber Vorurteile hat/hatte.

Was meint ihr dazu?
Ich lebte viele Jahre im fremdsprachigen Ausland, nach 1 Satz war klar, dass das nicht meine Muttersprache ist. Es ist alles andere als selbstverständlich eine Sprache jemals wirklich gut zu erlernen wenn man sie nicht von Kleinkinderbeinen auf sprach.
Klar, hat das Kompliment den Haken wenn man es böswillig interpretiert, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist, Du solltest m.E aber nicht den Haken sehen sondern die ehrliche Bewunderung.
 
G

Gast

  • #67
Wenn sie mich kennenlernen und merken dass ich sehr viel in eine Beziehung investiere und dasselbe auch von ihnen erwarte wird es ihnen zu anstrengend, zu zeitaufwendig, zu energieraubend.
Kann es sein, dass du ZUVIEL willst, ZUVIEL gibst und dass das tatsächlich anstrengend sein kann und oft auch als Klammern ankommen könnte?

Hältst du dein Maß an viel Investition langfristig durch? Ein Mann soll für mich auch erstmal ein Freizeitpartner sein, weil nur dort man sich näher kennenlernen kann. Dann wird die Zeit zeigen, ob man wirklich zusammenpasst usw. und sich die Beziehung immer mehr entwickeln und näher werden kann.

Ich habe meine Leben, meine Verpflichtungen usw. wo kein Mann von mir erwarten kann, dass ich alles wegen ihm umschmeise, genauso wenig wie ich es von ihm erwarte.

Mir scheint, deine Balance und dein Maß ist nicht ausgeglichen und daran hat es letztendlich gescheitert.
 
G

Gast

  • #68
Zitat FS: " ... die meisten wünschen sich irgendwie einen Partner, der das eigene unvollkommene Leben in allen Facetten ergänzt - und dann warten sie darauf, bis dieser Mensch kommt - das passiert aber äusserst selten."

- nun, viele Menschen haben den Eindruck, dass ihr Leben durchaus 'vollkommen' ist, abgesehen vom leidigen Problem des fehlenden Partners. Fehlende Bescheidenheit was die eigene Person betrifft (kam hier bei einigen Beiträge recht deftig rüber), ist tatsächlich keine gute Ausgangsbasis. Denn angesichts von Selbstüberschätzung schneidet doch jede/r andere erst mal deutlich schlechter ab ...

- je höher der Anspruch, je länger der Kriteriekatalog, desto geringer die Chance, jemanden zu finden, der passt - das ist richtig und gleichzeitig falsch. Vor allem, weil die Gewichtigkeit der einzelnen Kriterien vielen gar nicht bewusst ist. Was ist denn nun vorrangig, das hohe Einkommen, die zu 120% geregelten Familienverhältnisse/Vergangenheit, das tolle Aussehen, die passende Körpergröße, gleiche Weltsichten, gleiche Interessen? Der Katalog ist beliebig erweiterbar ... Das alles lässt sich nie gleichzeitig optimieren, aber gerade Partnerbörsen vermitteln den Eindruck, dass das geht. Andererseits sollte mann/frau sich sehr wohl darüber im Klaren sein, was für ihn/sie nun vorrangig ist.

- last but not least: die Angst, sich einzulassen. Wer auch mit Mitte 50 von sich sagen kann, dass er bereit zu fast allem Unsinn ist und auch die persönlichen Dogmen über Bord werfen kann - hat zumindest eine gute Chance, sich wirklich zu verlieben ....
 
  • #69
@Bernd50

Bei mir: Weil ich anscheinend auf Frauen nicht "männlich" genug wirke.
Weil ich nicht.................
Nicht weil... sondern wegen Deiner zynischen Einstellung die den Damen eine ziemliche Dummheit unterstellt (was sie nicht sind). Ich bin auch all das nicht- und die allerwenigsten Männer in unserem Alter sind es. Dennoch konnte ich mich nicht über einen Angebotsmangel beklagen.
Ja, ich war wählerisch- Sie aber auch und das ist gut so.
Ist nicht so einfach für einen solch leicht verqueren Typen wie mich die Entsprechung zu finden.
 
G

Gast

  • #70
- last but not least: die Angst, sich einzulassen. Wer auch mit Mitte 50 von sich sagen kann, dass er bereit zu fast allem Unsinn ist und auch die persönlichen Dogmen über Bord werfen kann - hat zumindest eine gute Chance, sich wirklich zu verlieben ....
Ich will mich nicht nur verlieben, ich will, dass sich eine gute und dauerhafte Beziehung entwickelt.

Das wird nicht funktionieren, wenn ich mich auf Unsinn einlasse und angelich persönliche Dogmen über Bord werfe.

w 45
 
  • #71
Was ich hier im Forum vor allem auffange, ist die Angst vor Veränderung des eigenen Lebens und der eigenen Weltsicht - klar mit dem Alter werden wir nicht flexibler - und Mangel an Neugier auf das Gegenüber, denn eigentlich sollte der Mensch mit der Wunschliste deckungsgleich sein. Bloß nicht auf etwas Neues einlassen. Schuster, die bei ihren Leisten bleiben, maximale Kontrolle. Dazu tonnenweise Sehnsucht nach emotionaler Überwältigung. Tief im Grunde des Herzens sollte das Schicksal entscheiden, nicht die eigene Verantwortung.
Das geht einfach nicht zusammen.
Ich habe es deshalb sorgfältig vermieden, mich auf Dauersingles einzulassen. Die sollen es mit denen versuchen, genauso unterwegs sind.
Meine Singlezeiten (4 mal in meinem Leben, seit ich 17 war) dauerten nie länger als 6 Monate und waren spannend, weil die Suche nach einem Mann interessant war, wie auch meine Standortbestimmung. Wie habe ich mich verändert? Was sind wichtige Konstanten? Was sind meine Bedürfnisse? Für wen bin ich interessant? Wie könnte die Zukunft aussehen?
Mir bleibt die Leichtigkeit des Kennenlernens und Umkreisens im Gedächtnis, obwohl es zum konkreten Zeitpunkt nicht leicht war. Sondern hochemotional. Natürlich habe ich mich verliebt und das Gefühl wurde nicht erwidert. Oder ich habe Körbe ausgegeben und sah das eine oder andere enttäuschte Gesicht. Und es gab eben immer wieder die eine Begegnung, wo die Bälle gut hin und her gingen und das Spiel weiter und lange lief.
Was bleibt, ist das Fazit, daß es eine interessante und überwältigende Erfahrung ist, eine neue Beziehung aufzubauen. Es ist, wie ein Kind zu bekommen. Du weißt, daß das Kind zu 50% aus deinen Genen besteht, alles andere ist unbekannt und wenig kontrollierbar. Jedes Kind ist ein andere Aufgabe für dein Leben. Mit Bziehungen ist es nicht anders.
 
  • #72
Meine Singlezeiten (4 mal in meinem Leben, seit ich 17 war) dauerten nie länger als 6 Monate und waren spannend, weil die Suche nach einem Mann interessant war, wie auch meine Standortbestimmung. Wie habe ich mich verändert? Was sind wichtige Konstanten? Was sind meine Bedürfnisse? Für wen bin ich interessant? Wie könnte die Zukunft aussehen? .
Nie länger als 6 Monate? Dann war ja so gut wie jeder 2 Kandidat interessant, anziehend genug.
Ich finde von ca30 Frauen gerade 1 anziehend und die mich dann meistens nicht. Wie könnte ich denn in nur 6 Monaten eine Beziehung finden? Kann ich mir echt nicht vorstellen.
 
  • #73
Meine Singlezeiten dauerten nie länger als 6 Monate
So ein Partner wäre mir unheimlich. Das macht den Eindruck, man kann gar nicht richtig alleine leben, man stürzt sich sofort in eine neue Beziehung, man ist nicht sonderlich wählerisch, eher oberflächlich. Echte Autarkie und vollständige Verarbeitung sehen anders aus.

Single-Phasen zwischen Beziehungen sind für mich wichtig und positiv.
 
G

Gast

  • #74
So ein Partner wäre mir unheimlich. Das macht den Eindruck, man kann gar nicht richtig alleine leben, man stürzt sich sofort in eine neue Beziehung, man ist nicht sonderlich wählerisch, eher oberflächlich. Echte Autarkie und vollständige Verarbeitung sehen anders aus.

Single-Phasen zwischen Beziehungen sind für mich wichtig und positiv.
Sehe ich auch so. Wer nach 6 Monaten sich schon wieder auf eine neue Beziehung einlassen kann, ist mir sehr suspekt.
 
  • #75
Nie länger als 6 Monate? Dann war ja so gut wie jeder 2 Kandidat interessant, anziehend genug.
Ich finde von ca30 Frauen gerade 1 anziehend und die mich dann meistens nicht. Wie könnte ich denn in nur 6 Monaten eine Beziehung finden? Kann ich mir echt nicht vorstellen.
Da wohnen wir auf verschiedenen Planeten. Leute die ich nicht anziehend finde, nehme ich auf der Suche garnicht wahr. Da habe ich einen guten Instinkt. Wenn ich etwas tue, dann intensiv und effizient. Wenn ich einen Partner suche, suche ich einen Partner, wenn ich eine Firma aufbaue, tue ich schließlich auch nur das. Letztlich gibt es 2 oder 3 Menschentypen, die zu einem passen. Die kann man auch innerhalb kürzerer Zeit treffen., da muß man nicht jahrelang auf der Suche sein. Man muß nur wirklich wollen.
 
  • #76
@Bäärbel: Du kannst Deine vorige Beziehung, die Bindung zum bisherigen Partner, die Trennung einfach so wegstecken, abhaken und sofort zur suche übergehen`?

Sorry, so einen Partner würde ich niemals wollen. Längere Single-Zeiten zwischen den Partnerschaften sind für mich eigentlich Voraussetzung für guten Charakter.
 
  • #77
Single-Phasen zwischen Beziehungen sind für mich wichtig und positiv.
Dito. Das habe ich auch so beschrieben. Ich ticke nur anders. Ich würde es nicht als "kann icht allein leben" bezeichen. Das kann ich sehr gut. Ich muß zB. mit niemandem in Urlaub fahren, weil ich mich sonst langweile. Ich habe einfach immer erfolgreich Beziehungen geführt. Die Männer, die mit mir zusammen waren und sind (wir sprechen hier von 3/7/10/5 Jahren) haben das bis auf eine Ausnahme genauso wie ich gesehen und gelebt.
Hier ist immer mal die Rede von Leuten, die auf Partnerbörsen nur ein paar Wochen auftauchen und schnell wieder weg sind. Weil sie begehrt sind und weil sie beziehungsfähig sind. Zu denen scheine ich zu gehören, ohne daß ich mir deshalb auf die Brust schlage.
Diejenigen, die nach der perfekt blitzenden Nadel im Heuhaufen suchen, sind deshalb für mich wenig interessant (schon weil das Leben sie zu 90% revidiert) und meinerseits sind sie mir etwas suspekt.
 
  • #78
@Bäärbel: Du kannst Deine vorige Beziehung, die Bindung zum bisherigen Partner, die Trennung einfach so wegstecken, abhaken und sofort zur suche übergehen`?
Siehst du und ich würde keinen Parter wie dich wollen. Ich stecke weder weg noch hake ich ab. Auch beendete Beziehungen sind Bestandteil meines Lebens und zu denen stehe ich. Bevor ich ich zur Trennung entschließe, vergeht auch eine Zeit, in der sich langsam Bindungen auflösen, deshalb verarbeite ich viel schon in der Spätphase der Beziehung. Danach habe ich immer eine sehr intensive und anstrengende Trauerphase.
Es gibt für mich dann den magischen Momet, wo die Partner gegenseitig aus ihren Energiefeldern treten und unwichtiger werden. Das passiert 2-3 Monate nach der Trennung. Dann bin ich offen für Neues, eine Bindung an den früheren Partner, qua gemeinsamer Vergangenheit gibt es trotzdem noch.
Das läßt langsam nach. Das sehr ich auch an meinem Partner, dem geht es ähnlich. Das Fundament vergangener Bezihungen ist es doch, auf denen wir die neue bauen.
 
  • #79
@Bäärbel: Das würde ja noch extremer bedeuten, dass Du immer in 2-3 Monaten einen neuen Partner findest. Wieviele Menschen trifft man in so einer Zeit? Sehr wählerisch kannst Du nicht sein oder aber Du hast riesiges Glück gehabt.

Das Fundament von Beziehungen sind für mich auf keinen Fall gescheiterte Beziehungen, sondern allen voran Liebe, Vertrauen, Treue und Nähe gefolgt von Loyalität, Geborgenheit, gemeinsame Ansichten und Wertvorstellungen, Lebenszielen. Gescheiterte Beziehungen sind zwar Teil meiner Vergangenheit, aber niemals Fundament für die nächste Beziehung... wie grausam wäre das.
 
  • #80
Da wohnen wir auf verschiedenen Planeten. Leute die ich nicht anziehend finde, nehme ich auf der Suche garnicht wahr. Da habe ich einen guten Instinkt. Wenn ich etwas tue, dann intensiv und effizient. Wenn ich einen Partner suche, suche ich einen Partner, wenn ich eine Firma aufbaue, tue ich schließlich auch nur das. Letztlich gibt es 2 oder 3 Menschentypen, die zu einem passen. Die kann man auch innerhalb kürzerer Zeit treffen., da muß man nicht jahrelang auf der Suche sein. Man muß nur wirklich wollen.
Das muss wohl so sein.
Was für einen Instinkt? "Der scheint mich zu wollen und ist jetzt auch kein Vollidiot, den versuch ich mal" ???
Ich sage nicht, das ich mich auf 29 + 1 Kandidatin konzentriere, ich sage nur, das von ca. 30 Frauen gerade mal eine interessant ist und diese mich dann aber meist garnicht gut findet.

Seitdem ich in Köln lebe, ca. 4,5 Jahre, habe ich einen breitgefächerten Bekanntenkreis gewonnen und in dem sind bisher 3 Frauen gewesen die ich anziehend fand, was nicht heißt das man automatisch kompatibel war, oder das es auf Gegenseitigkeit beruhte.

Passende Partner und gegenseitige Anziehung liegen manchmal, bis oft meilenweit auseinander. Für mich zumindest sehr oft.
 
  • #81
@Bäärbel

Meine Singlezeiten (4 mal in meinem Leben, seit ich 17 war) dauerten nie länger als 6 Monate und waren spannend, weil die Suche nach einem Mann interessant war, wie auch meine Standortbestimmung.
Und wie willst Du Dich innerhalb von 6 Monaten verändern? Da musst Du doch erstmal die Beziehung aufarbeiten. Du wärst mit ziemlich suspekt weil ich dann davon ausgehen würde dass Du weder alleine klar kommst noch dass Du Beziehungen wirklich aufarbeitest und daher seelische Altlasten mit in die Beziehung einbringst.

Und mal ehrlich, so gut kann Dein Gefühl dann auch nicht gewesen sein- sonst wärst Du nicht auf gleich 4Langzeitbeziehungen gekommen. 3/5/7 und 10 Jahre sind nicht gerade ein Beleg für einen "guten Job" sorry.

Ich hab für das aufarbeiten schonmal 12 Monate gebraucht und dann mein Leben in weiten Teilen auf links gedreht- die Zeit musste einfach sein. Ich wage die Behauptung dass ich ohne diesen Prozess diese Liebe gar nicht annehmen hätte können. Und es wird sich weiter verändern, schliesslich wollen wir ja die FB dann mal in eine Nahbeziehung umwandeln.

Und mal ehrlich. Von 100 Faruen die mir begegnen fallen schon mal 95 weg weil zu jung/alt/vergeben/dramatisch unpassend. Also innerhalb von 6 Monaten in Serie wieder liiert zu sein ist mit Sicherheit ein wenig Beliebigkeit dabei.
 
  • #82
Zu klug? Zu hinterfragend? Zu wenig Männer, die genauso wie ich zufrieden mit sich und dem Leben sind ... Zuwenig selbstbewusste Männer, die gut flirten können und eine ernsthafte Beziehung eingehen wollen und auch können? Zuviele Männer mit Bauch, ungepflegt usw?
Du hast vergessen zu erwähnen, dass Du eine starke Frau bist vor der die Männer Angst haben.
 
  • #83
@kalle 3=Jugendliebe, 7=Studentenzeit, 10=sehr schön, da bedaure ich mich bis heute, daß ich kein Interesse mehr hatte, bestimmte im Argen liegende Sachen noch zu klären und mit dem Partner zu verändern, 5=die Beziehung, die nicht richtig rund lief, auch wenn es beide wollten.
Ich glaube, vier Langzeitbeziehungen ist mehr, als so mancher hier aufzuweisen hat. 20 Jahre habe ich noch nicht geschafft, aber dafür habe ich ja noch Zeit.
@Cologne Männer, die mich nicht interessieren, nehme ich dann nicht wahr. Ich weiß ziemlich genau, was ich will und wer zu mir paßt. Partnersuche ist nicht eine Frage von Quantität, sondern von Qualität, deshalb käme ich nie auf einen 1/30-Schlüssel.
Alles andere ist Gestaltung und Wollen. Wie war der Ausgangssatz: Jeder ist seines Glückes Schmied.
 
  • #84
@Cologne Männer, die mich nicht interessieren, nehme ich dann nicht wahr. Ich weiß ziemlich genau, was ich will und wer zu mir paßt. Partnersuche ist nicht eine Frage von Quantität, sondern von Qualität, deshalb käme ich nie auf einen 1/30-Schlüssel.
Alles andere ist Gestaltung und Wollen. Wie war der Ausgangssatz: Jeder ist seines Glückes Schmied.
Wenn ich nur noch Frauen wahrnehmen würde, die meinem Gusto entsprechen, dann käme mir Köln ziemlich leer vor. Der 1/30 Schlüssel sollte nur verdeutlichen das mir optisch nicht jede zweite liegt. Bei Dir scheint das anders zu sein. Du siehst nur noch tolle Menschen nach Deiner Aussage. Muss super sein.
 
  • #85
@82

Ich glaube, vier Langzeitbeziehungen ist mehr, als so mancher hier aufzuweisen hat
Seh ich anders, viermal gescheitert ist kein Ausweis für einen guten Instinkt. Ich denke das scheitern kann durchaus auch in der fehlenden Aufarbeitung begründet sein.
Schönes Beispiel für Deinen 10-jährigen. In den allermeisten Fällen sind das Cahraktereigenschaften die schon beim verlieben existent waren. Wenn ich richtig gerechnet hab war er ja dann so um die 30. (geh mal davon aus dass er ein bisschen Älter als Du war)

Und ehrlich, ich hab einen sehr grossen Bekanntenkreis- hier im Ort besitze ich eine gewisse Prominenz. Ich begegne bei den Hobbies und dem Beruf sehr vielen unterschiedlichen Menschen und dennoch war da keine Frau dabei die für eine Beziehung in Frage gekommen wäre. Alleine dass ich keine liierte Frau haben wollte sortiert in meinem Alter schon 95% aus.

Wie Du also auf dieses Tempo immer kommst ist mit daher ein großes Rätsel
 
G

Gast

  • #86
Wieso sollen längere Single Zeiten ein Anzeichen von gutem Charakter sein? Mancher verarbeitet eben schneller als andere beendete Beziehungen, wenn ein passender neuer Partner ins Leben tritt, kann es umso schneller gehen.
Also sagt die Single-Zeit rein gernichts über Charakter, Emphatie oder sonst etwas aus.
 
  • #87
An #63 Frederika:
es ist ziemlich sinnlos wenn du einfach einzelne Sätze aus meinem Thread herauslöst und dann kommentierst. Der Gesamtzusammenhang wird dadurch entstellt, deshalb benütze ich die Zitierfunktion nie. Wer alles aufmerksam durchliest kommt selber darauf dass mein (ungewolltes) Singledasein durch meine Ansprüche an innere Werte begründet ist. Ansprüche, die nicht nur meiner Meinung nach schwieriger zu erfüllen sind als oberflächliche, weil sie mehr abverlangen. Sexaffären, oder oberflächliche Wochenend-Beziehungen könnte ich problemlos haben, ja sie werden mir von Frauen sogar unverblümt angeboten. In eine richtige Beziehung muss aber jeder viel mehr Energie und Zeit investieren, darf keine Angst vor Gefühlen haben, den anderen nicht mit seinem Ego, sondern seinem Herzen sehen wollen, kompromissbereit sein und nicht nur auf das Bekommen schielen. Immerhin hatte ich eine 10jährige Beziehung die nach diesem Muster funktioniert hat und für beide sehr erfüllend war. Wäre meine Partnerin nicht ins falsche Auto gestiegen würde ich jetzt wohl was anderes tun.
Wer bereits einmal oder mehrmals funktionierende und erfüllte Beziehungen geführt hat, weiss dass zuviel Akademisierung beim Thema Beziehung uns Männer und Frauen nicht näher zueinanderführt, etwas emotionale Intelligenz und Herzlichkeit aber schon.
 
G

Gast

  • #88
Warum war ich knapp vier Jahre Single?

Eigentlich gibt es mehrere Gründe:

* Ich hatte eine Beziehung hinter mir, deren Ende sehr schmerzhaft für mich war und ich hätte mich nie einem anderen Mann öffnen können, weil ich noch zu sehr am Ex hing. Das wäre unfair dem neuen Partner gewesen und hätte für beide nur Unglück bedeutet
* Bei diesem Trauerprozess fiel mir auf, wie unsicher ich war. Zudem merkte ich, dass ich nicht bereit war, mein Leben zu teilen und mich völlig auf jemanden einzulassen (dies ist heute völlig anders)
* Meine Priorität lag einfach bei Studium und Beruf (nach der Trauerphase) und auf diese Weise konnte ich sehr gut emotionale Lücken füllen
 
G

Gast

  • #89
Mir geht es da genauso wie Cologne1980, ich bin seit 2 Jahren doch recht intensiv auf Partnersuche aber in der Zeit habe ich gerade mal 2 Frauen kennengelernt mit denen ich mir wirklich eine Beziehung vorstellen konnte und das beruht ja nicht zwingend auf Gegenseitigkeit (bei der einen war das jedenfalls nicht der Fall, bei der anderen werde ich es wohl bald erfahren aber bislang sieht es gut aus).
 
  • #90
JEDER hat das Recht, Ansprüche zu haben. Und nun sag mir bitte, was daran unreif ist?
Nun, welche Art von Ansprüchen ?
Wer mit 40+ oder 50+ immer noch oberflächliche Ansprüche wie mit 20 hat - scheint kaum dazu gelernt, und sich weiter entwickelt zu haben ?
z.B. Frau selber nur 1,65 m. aber verlangt, daß der Mann mindestens 1,80 m. oder 1,85 m. groß sein soll. Wie soll ausgerechnet die Körpergröße für eine Beziehung so entscheidend sein ?

Die Frau rückt kein Stück ab - der Mann soll sich ihr völlig anpassen. Der Mann geht auf die Frau ein, aber das passt ihr auch nicht.

Frau erwartet, daß sie sich sofort beim ersten Date in den Mann verliebt. Passiert dies nicht = deren Absage. (Schon ein paar Mal erlebt. Dieses Jahr bei einer Frau 40+).
(Aber ich hatte auch Frauen, ggf. Partnerinnen, die sich relativ gleich in mich verliebten.)
Dates scheinen aber inzwischen immer mehr wie ein Bewerbungsgespräch (wie vgl. für einen Job) zu sein ?
Ich muß um keine Frau "betteln". Ich biete Respekt und Wertschätzung, erwarte sie aber auch an mich.

Jede/r hat gewisse Vorstellungen, Wünsche, Ansprüche an seine -nächste- Beziehung. Und an den dazu passenden Partner.
Ich habe auch Verständnis, wenn Jemand im Alter andere Ansprüche hat, aufgrund seiner Erfahrungen. z.B. nicht mehr das will, was er in bisherigen Beziehungen hatte.

Aber mir scheint auch, daß bei vielen Frauen, gerade ab 40+ kein Mann gut genug ist ?
Bitte mal mehr Blick für die Realität - auch die Eigene.
Und haben sie doch einen Partner gefunden, wird man ggf. staunen = ganz anders, als ihre Ansprüche ?

Die meisten Paare, auch Ehepaare, mochten sich anfangs gar nicht. Aber sie nahmen sich trotzdem Zeit und Geduld, den Anderen näher kennenzulernen.
Heute genügen schon winzige Kleinigkeiten, und man ist "durchgefallen".

Ich war und bin in der Partnersuche wie auch in der Beziehung nicht absolut festgelegt, sondern vielfältig, flexibel und kompromissbereit, und urteile nie vorschnell. (bin aber stets treu)
Weil ich es mit Menschen zu tun habe, nicht mit "wunschgemäs gebauten" Maschinen oder Robotern.
Es gibt sehr selten sofort den 100 % idealen Partner. Sondern Welche, die ggf. dem Ideal nahe kommen.
Oder sich anfangs gar nicht, aber erst nach gewisser Zeit als ideal heraus stellten.
Wobei hier das Urteil "ideal" sehr subjektiv sein kann.
Wer zu wählerisch ist, wird ggf. alleine bleiben müssen. Und am Ende seines Lebens es bereuen ?
Ich werde meine Ansprüche nicht runterschrauben, denn ich möchte keinen Mann um jeden Preis. Ich bleibe lieber alleine als dass ich mich mit einer Notlösung abfinde. Warum soll ich einen Mann nehmen, der mir nicht gefällt? Warum soll ich plötzlich im höheren Alter meine Ansprüche runterschrauben?
Wie wäre es mit umgekehrter Reihenfolge ? Zuerst unbefangen auf die Leute zugehen, und ihnen Chancen geben. Und erst dann mit den eigenen Ansprüchen vergleichen ?
 
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