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  • #1

Es ist immer alles falsch was ich mache

Ich bin einer jener Männer, die im Haushalt nichts, absolut nichts machen. Natürlich höhlt meine Verweigerung die anfangs innige Beziehung zunehmend aus, bis es irgendwann nicht mehr geht.

Anders herum ist der Zank aber ebenfalls vorprogrammiert, denn die meisten Frauen haben zwar eine sehr konkrete Vorstellung, wie etwas "richtig" ist, können diese aber nicht klar artikulieren, so daß der Mann immer wieder aufläuft, selbst wenn er glaubt, ihrer Erwartung gerecht geworden zu sein.

Beispiel: "ich habe Pflanzen mitgebracht und Erde, der Rest ist deine Aufgabe". Alles klar, Erde in den Kübel, Pflanzen in die Erde. Sie wird sich sicher freuen, wenn sie nach Hause kommt. Mitnichten: "wieso nimmst du für den Kübel meine teure Erde, warst wohl zu faul, andere zu holen?" - "Aber du sagtest doch...?!" - "Die Erde war zum Umtopfen für die Zimmerpflanzen, aber das siehst du ja alles nicht." Hätte ich vielleicht schon, wenn sie mein Denken nicht - unabsichtlich - in falsche Bahnen gelenkt hätte. Und nun fühle ich mich ob meines Schnitzers natürlich absolut mies. Ein schöner Partner bin ich, richtet wieder einmal mehr Schaden an als Nutzen.

Wenn man sich nicht mehr traut, dem Partner eine Freude zu machen, weil es schon zu oft auf einen heftigen Zusammenstoß wie diesen hinausgelaufen ist, läuft die Partnerschaft zunehmend leer. Jetzt sind wir wieder in der Phase "er tut absolut nichts von allein" angekommen.

Wie gehen denn andere damit um, daß jemand durch seinen Kommunikationsstil ständig Unfrieden in die Partnerschaft trägt? Oder hätte ich wirklich stärker mitdenken und rückfragen müssen?
 
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  • #2
"ich habe Pflanzen mitgebracht und Erde, der Rest ist deine Aufgabe"
Da würde ich davon ausgehen, dass die mitgebrachten Pflanzen mit der mitgebrachten Erde versorgt werden sollen. Wenn sie es anders meint, muss sie es anders sagen. Abgesehen davon, wenn es nicht allein ihr Haushalt ist, sondern auch deiner, wieso sollst du nichts zu melden haben, wenn es um Haushaltsdinge geht?
 
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  • #3
Ein paar Angaben wären hilfreich, Alter, wie lange zusammen usw.

Was du schreibst, kenne ich, wenn ich meine Tante besuche, sie ist über 80 und ich fasse dort auch nichts mehr an, weil ich alles nur falsch machen kann.


Ich bin jemand, der bei sowas ziemlich schnell Reißaus nimmt, ich diskutiere da auch nicht lange rum. Beispiel Blumenerde, vielleicht hatte sie es anders gedacht, aber erstens konntest du das nicht wissen und zweitens ist es kein Grund, da Stress draus zu machen, wer nicht gerade in Armut lebt, sollte sich einen zusätzlichen Sack Erde leisten können.

Die passende Antwort wäre gewesen "Schatz, die Erde war nicht dafür bestimmt, aber passt schon ;-) "
 
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  • #4
Das hat nichts mit Komminkation, sondern der inneren Einstellung zu tun.

Bei meiner Mutter z.B. konnte niemand von uns die Spülmaschine richtig einräumen. Sie hat alles wieder rausgeholt, einen dabei angemeckert und es nach ihren angeblichen System eingeräumt. Um erneuets Geschrei zu vermeiden hat natürlich jeder von uns höllisch aufgepasst, um es beim nächsten Mal richtig zu machen. Und was war? Alles falsch... Natürlich hat es dann niemand mehr gemacht, und meine Mutter hat bekommen, was sie wollte.

Sie war das arme, bemitleidenswerte Opfer, die alles ganz alleine machen muss, die Einzige, die alles richtig macht und wir waren die Faulen und Dummen. Das hat sich durch meiner Mutter ihr ganzes Leben gezogen, auch im Beruf. Sie war die Beste und Einzige, die alles kann und macht, der Rest war Abschaum.

Solche Menschen machen andere für ihr eigenes Ego nieder, sie brauchen Bestätigung und das Gefühl, über den Rest der Menschheit erhaben zu sein. Fehlt der Applaus, beweihräuchern sie sich selber. Ich habe keine Ahnung, wie mein Vater das bis heute aushält.

Ich wünsche Dir viel Kraft!

w
 
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  • #5
I

Ein schöner Partner bin ich, richtet wieder einmal mehr Schaden an als Nutzen.

Wenn man sich nicht mehr traut, dem Partner eine Freude zu machen, weil es schon zu oft auf einen heftigen Zusammenstoß wie diesen hinausgelaufen ist, läuft die Partnerschaft zunehmend leer. Jetzt sind wir wieder in der Phase "er tut absolut nichts von allein" angekommen.

Mir kommen gleich die Tränen. Oder nein, eigentlich weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Du machst NICHTS im Haushalt und suhlst dich dann in Selbstmitleid, wenn sie dir nicht vor Freude um den Hals fällt, wenn du überhaupt mal was machst?

Ja, frag sie genau, wie du etwas machen sollst, wenn du den Ärger klein halten willst. Oder schraube deine Erwartungen zurück und erwarte weniger Dankbarkeit. Am besten beides. Oder bist du jeden Tag zu Tränen gerührt, weil sie den Haushalt macht, und schäumst über vor Freude, weil sie das Kochen übernimmt?

Ich bin wirklich der Meinung, dass man bei der Haushaltsführung Kompromisse eingehen sollte und Mann muss nicht alles können. Aber das hier, nee, ohne Worte.

w Ü45
 
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  • #6
Kann natürlich auch ein ganz feiner Trick sein, immer alles falsch zu machen und dadurch von der Hausarbeit entbunden zu werden. Hab ich als Kind auch ´ne Weile versucht....
 
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  • #7
Falls es so gelaufen ist wie geschildert, gebe ich dir Recht, ich hätte auch die mitgebrachte Erde verwendet. Aber ihren Kommentar als heftigen Zusammenstoß zu bezeichnen , finde schon arg sensibel. Ich würde Sagen Mund auf machen und reden hilft.
Ich kann deine Frau in gewisser Weise verstehen. Mein Mann "hilft" auch ganz gerne mal mit und erwartet dann enormes Lob für Kleinigkeiten, die ihm nicht einmal auffallen würden. Bsp. Er kocht am We , Küche aufräumen , Tisch abräumen und in gebrauchsfertigem Zustand hinterlassen. , macht er nicht. Aber ich soll ihn fürs Kochen loben. Er putzt die Badewanne, dauert ca. 10 min, wenn man sich Mühe gibt, setzt sich vor den Fernseher und entspannt beim Fußball, sagt zu mir er hat das Bad geputzt, erwartet Ausbrüche der Dankbarkeit, versteht nicht, dass ich nicht dahinschmelze... Dabei putze im Endeffekt ja doch ich das Bad. Das nimmt er allerdings nicht wahr und ist dankbar.
Ich gehe genauso arbeiten wie er, in meiner Freizeit erledige ich den Haushslt , weil es eine Notwendigkeit ist, nicht für ihn: er relaxt , ist ja Freizeit. Häusliche Pflichten nimmt er nur sehr punktuell wahr. Er hat auch tatsächlich bis vor kurzem gedacht , er macht genau so viel wie ich !!!
Wir hatten eine massive Krise deshalb. Nach viel streiten und reden , gibt er sich wirklich Mühe...auch wenn seine alten Angewohnheiten sich nur langsam ändern.
Jeder , der sich über mangelnde Motivation infolge fehlenden Lobes in häuslichen Angelegenheiten beschwert, sollte überlegen, ob er denn denjenigen, der alles macht und am Funktionieren hält, dafür lobt oder ob er das als Selbstverständlichkeit wahrnimmt.
Wenn es Dir Ernst , dann machst du Dinge, bei denen du siehst, dass sie gemacht werden müssen, einfach weil es so ist, nicht des Lobes wegen.
 
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  • #8
und schäumst über vor Freude, weil sie das Kochen übernimmt?

(fs) Das kann man nicht vergleichen. Ich käme niemals auf die Idee, die Frau zur Schnecke zu machen, weil sie meine mitgebrachte Paprika für ein anderes Gericht verwendet hat als von mir gedacht. Und ich hätte vollstes Verständnis, wenn sie mir auf so einem Anpfiff antwortet: "weißt du was, dann koch doch in Zukunft für dich allein".

Wer immer wieder heruntergemacht wird, weil er tut, was er für richtig hält, tut eben irgendwann nichts mehr für den anderen. Wenn ich meine Frau für ihren Umgang mit meinem Einkauf ständig angreife, dann rührt sie meinen Einkauf irgendwann nicht mehr an. Und wenn sie mich für Erledigungen in Haus und Garten ständig angreift, dann erledige ich nichts mehr dergleichen. Wohl fühle ich mich dabei weißgott nicht.

Eine Sache ist, nur weil sie anders erledigt ist als man es selbst getan hätte, nicht schlechter erledigt.
 
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  • #9
Problem bekannt - ich glaube, daran kranken viele Partnerschaften! Mein Armer Mann muss auch so manchen Skeptischen Blick von mir einstecken, aber wenn man als Paar miteinander kommmuniziert kommt man drüber. Ich weiß, dass ich will, dass alles so ist wie immer, aber wenn er dann mal da ist, macht er es natürlich anders - und ich nehme es ihm nicht übel. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich unter der Woche die Hausarbeit so mache, wie ich meine und am Wochenende die Augen zu kneife. Kritik schlucke ich runter, er will mir schließlich helfen und das ist an sich wunderbar - ich bin stolz darauf, einen Mann zu haben, der mir trotz meiner manchmal schwierigen Art gerne helfen will - und wenn ich dann am Montag erst einmal meine ganzen Küchenutensilien wieder suchen muss, weil er sie in andere Schränke geräumt hat als normal, dann schmunzel ich mittlerweile, statt zu meckern. Alternativ darf man mit niemandem zusammenziehen... ;)

Also: Sprich doch mal mit deiner Partnerin. Nicht wenn die Emotionen hochkochen. Sondern ganz ruhig, abends beim Kuscheln am Sofa. Sag "Schatz, ich würde dir gerne mehr im Haushalt helfen, aber ich habe das Gefühl, dass ich es dir nicht so richtig recht machen kann" - vermutlich wird sie erstaunt reagieren, aber viellicht reflektiert sie ja auch ihr Verhalten dir gegenüber und entdeckt den Fehler. Dadurch ist das Thema natürlich nicht aus der Welt. Aber ihr könnt klare Linien schaffen und wenn es mal wieder so weit ist, dass es kracht, könnt ihr direkt an dieses Gespräch anknüpfen, statt euch über einander zu ärgern.

Viel Glück.
 
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  • #10
Du nimmst dich schön aus allem raus und lässt dich bedienen. Nein, der gemeinsame Haushalt fällt nicht unter "dem anderen eine Freunde machen". Du schreibst ja fast stolz "Ich mache nichts, absolut nichts im Haushalt". Du musst dich doch über fehlenden Respekt der Frau nicht wundern. Solche Männer kann ich auch nicht ernst nehmen. Ich würde ihnen aber nicht jahrelang den Hi... hinterher tragen, sondern hätte mich längst getrennt. So einfach ist das.

w 49
 
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  • #11
Wie gehen denn andere damit um, daß jemand durch seinen Kommunikationsstil ständig Unfrieden in die Partnerschaft trägt? Oder hätte ich wirklich stärker mitdenken und rückfragen müssen?

Was Du schilderst ist ein Paradebeispiel für Betaisierung. Dazu solltest Du Dich unbedingt mal belesen, wenn Du Deine Beziehung wieder auf die Reihe kriegen willst. Anderenfalls wird sie Dir in absehbarer Zeit um die Ohren fliegen. Wenn Du Dich mit dem Thema befaßt, wirst Du auch verstehen, warum Deine Partnerin permanent so angesäuert ist.

Fakt ist, Du muß Eigenverantwortung übernehmen und nicht ihr sämtlich Entscheidungen überlassen. Das ist nämlich der Punkt, der sie wirklich nervt. Ob Deine Entscheidungen in ihren Augen "falsch" sind, spielt dabei keine Rolle. Du solltest eigenverantwortlich entscheiden, handeln und dazu stehen. Erst das macht Dich zu einem attraktiven Mann. Dazu wirst Du natürlich die Komfortzone verlassen müssen.

Wenn Die Blumenerde im "falschen" Topf landet - egal. Du hast es so gemacht, weil Du es richtig fandest. Wenn ihr das nicht paßt, soll sie halt noch mal Blumenerde kaufen. Ihr Problem.

M 49
 
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  • #12
#4 Gast

frau sollte nicht von sich auf andere schließen. Man (und ihre Ansicht) ist nicht der Nabel der Welt.

Lieber FS,

Nichtstun ist schon doof. Solltest Du ändern.

Einerseits kann ich nur Gast #3 zustimmen. Wenn Du solche notorischen Nörgler und Besserwisser in Deiner Nähe hast, die glauben Du könntest Gedanken lesen oder riechen, kannst Du nur gehen. Die nerven ewig, lassen keinen Frieden und ändern sich nicht.

Andererseits scheint mir in Eurer Beziehung Empathie, Wohlwollen und gegenseitiger Respekt zu fehlen.

45m
 
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  • #13
Solche Menschen machen andere für ihr eigenes Ego nieder, sie brauchen Bestätigung und das Gefühl, über den Rest der Menschheit erhaben zu sein. Fehlt der Applaus, beweihräuchern sie sich selber. Ich habe keine Ahnung, wie mein Vater das bis heute aushält.
w

Für mich liest sich das nach weiblichen Narzissmus und dazu gibt es auch Komplär-Narzissten.

w
 
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  • #14
Das Problem hatten meine Frau und ich, als wir unsere erste gemeinsame Wohnung bezogen (da waren wir noch nicht verheiratet), auch.

Die Lösung waren zwei einfache Regeln:

1. Beide akzeptieren, dass es mehr als "ein richtig" gibt.

2. Welche Art von "richtig" gerade gillt, entscheided die gerade oder ungrade Kalenderwochenzahl

Beispiel:

In geraden Wochen werden auch nur leicht befüllte Müllbeutel, von unter der Spüle, runtergebracht ...in ungeraden Wochen darf gestopft werden, so lange der Deckel nach dem Stopfen noch vollständig geschlossen werden kann. (*)

Ganz einfach!

Irgendwann brauchten wir die graden und ungeraden Wochen nicht mehr ...sie hat nix mehr gesagt, wenn mal nachstopfte und ich nicht, wenn teilbefüllte Müllbeutel entnommen wurden.

m44

(*) "Geruchsprobleme", nachdm ich z.B. eines meiner Seefischgerichte gekocht habe, mal außen vor!
 
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  • #15
Sie hat gesagt, Zitat:
"ich habe Pflanzen mitgebracht und Erde, der Rest ist deine Aufgabe".
Also ich sehe das so, dass du es eigentlich nach ihrem Wunsch richtig getan hast, ganz normal wörtlich genommen. Punkt!

Wenn sie aber nun behauptet, dass sie es gaaanz anders wollte, dann hat sie von dir verlangt Gedanken zu lesen.
Da sie daraufhin eine Streit losbricht und dich zur S... macht, ist davon auszugehen, dass sie einfach schlechte Laune hatte und dich als Blitzableiter missbraucht hat oder
sie neigt im allgemeinen dazu unklare Äußerungen in den Raum zu werfen, um sich anschließend, auf Kosten des anderen auszutoben.

Es gibt leider Menschen, die das letztere regelrecht zelebrieren.
Man kann entweder versuchen klare Aussagen einzufordern oder
einen großen Bogen zu machen, weil es ihnen NIE recht zu machen ist und man immer den kürzeren zieht.
Da nutzt es auch nichts sich anzustrengen oder einfach nichts mehr zu tun, STRESS gibt es IMMER, ganz egal was man auch tut.

W51
 
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  • #16
Ich weiß, dass ich will, dass alles so ist wie immer, aber wenn er dann mal da ist, macht er es natürlich anders - und ich nehme es ihm nicht übel.

Ihr tut mir beide leid. Anstatt den Haushalt als gemeinsame Sache zu betrachten, hast Du dort das Regiment übernommen, und Dein Mann darf ab und zu das Helferlein machen. Ich kann nur jedem Mann raten, sich nicht in diese traurige Rolle zu begeben.
 
  • #17
das Erde-Paradoxon ist ein gutes Beispiel.

Du hast nichts falsch gemacht. Das war ein Shit-Test. Es ging nie um die Erde.
Nächste mal ist es nicht die Erde, sondern irgendetwas anderes. Die richtige Reaktion
wäre gewesen, gar keine Blumenerde anzufassen. In einer Augenhöhe-Beziehung
kann die emanzipierte Frau von heute ihre Pflanzen selbst eintopfen.

Eine gute Reaktion wäre gewesen. (übertrieben und laut:) Um Gottes Willen!!!! Die falsche Erde!!!!
Schnell, gebt mir eine Schaufel. Schnell!!! Bevor sie ersticken.

Dann subkommunizierst du, dass dir ihr Bullshit egal ist.

Dann hättest du seelenruhig die Pflanzen ausgegraben und dann kann sie schön in Ruhe ihre Pflanzen selbst
eintopfen. Und du fässt nie wieder ihre Pflanzen an.

Und zwei Wochen später wenn du giessen sollst, sagst durch eurer wechselseitiges Trauma sowohl für die
Pflanze als auch für dich, dass du lieber nichts falschmachen willst und sie alleine giessen soll.

"Die empfindlichen ....... haben schon genug unter der falschen Erde gelitten. Ein Hydrotrauma wäre das letzte
was du als Naturfreund ihr zumuten möchtest."

Warum tust du dir überhaupt so eine Zicke an. Brauchst du unterbewusst die Action. Oder kannst du keine
bessere an Land ziehen? Ich empfehle dir eine liebenswerte Frau die dich so liebt wie du bist.
Dann brauchst du dir den Bullshit nicht anzutun.
 
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  • #18
Ja, frag sie genau, wie du etwas machen sollst, wenn du den Ärger klein halten willst.

Klar, wenn man sich als Mann zum Hampelmann degradieren lassen will, dann sollte man das genau tun.

Lieber FS, was Du schilderst, ist Alltag in vielen Ehen. Mach es anders als andere Männer: Fühl Dich für den Haushalt genauso verantwortlich wie Deine Frau, übernimm Deinen Anteil, fang an zu denken und lasse Dir von ihr nicht mehr hereinreden. Die Rolle, die Du momentan einnimmst, ist würdelos.
 
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  • #19
Das, was Du beschreibst, kenne ich von einigen Partnerschaften in meinem Umfeld auch. Da ist auch ein Mann, von dem ich weiß, dass er nichts macht. Er sagte sogar, dass er sich absichtlich doof anstellt, damit er in Ruhe gelassen wird.

Es wird beides sein, manchmal könnte man mehr mitdenken (macht man aber schon nicht mehr, weil es sowieso wieder falsch wird; man befolgt nur Befehle und hofft), aber meistens drückt sich der "überlegene", weil stressigere Partner nicht richtig aus.

Was Du tun kannst, ist das, was Du auch brauchst: Mach eine KLARE Ansage. Du wirst keinen Finger mehr krumm machen, wenn das Gestresse so weitergeht (Du machts ja nun schon nichts mehr, aber vielleicht ergibt sich die Situation.) Und: Deine Frau soll mal mitdenken und auch Dir ne klare Ansage machen.

Schluck das nicht einfach so runter, was da passiert ist mit der Blumenerde. Sag ihr, wenn sie das nächste Mal Hilfe will, soll sie sich gefälligst klar ausdrücken, oder Du machst erst dann was, wenn Du Zeit hast, sie dabeisteht und genau sagt, was sie haben will.

Lass Dir das nicht gefallen! Ich kenn das von meinem Expartner auch ansatzweise. Sowas ist demütigend und man hat es nicht nötig.
Viele sind auch festgefahren in Vorgehensweisen und sehen gar nicht, dass man es auch anders machen kann, und es wird trotzdem richtig.

w
 
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  • #20
Das Problem ist, wenn Frauen einmal unzufrieden in der Beziehung sind, kannst du nicht mehr viel richtig machen. Du hast es quasi schon gut verbockt durch deine strikte Weigerung im Haushalt Verantwortung zu übernehmen.

Ihre Unzufriedenheit begründet sich nicht aus dem was du konkret tust, sondern sie ist unzufrieden mit dir. Du nervst sie.

Ich habe mal etwas ähnliches erlebt. Ich habe eine Frau neu kennen gelernt, die 5 Jahre mit einem Mann zusammen war, der keinen Finger im Haushalt gerührt hat. Ich habe für uns gekocht, mehrfach und sie war erst sehr ungläubig ob ich sowas denn überhaupt könnte. Nun gut, dann hab ich sie umgehaun und sie hat sich sehr gefreut, fing aber auch von da an sich einzumischen und alles besser zu wissen in der Küche. Ich fand das nicht schlimm, ich habe es eher als Ausdruck ihrer Liebe verstanden, dass sie nämlich wirklich gerne kocht für mich, solange ich es wertschätze. Also haben wir beide von da an immer zusammen gekocht und ich hab noch einiges von ihr gelernt.
Dann kam ein Tag, es war schon spät, wir hatten einen Topf, 2 teller und 2 Löffel schmutzig gemacht und ich packte die Sachen zusammen, in freudiger Planung sie jetzt zu packen und mich dem Nachtisch zu widmen. Plötzlich wurde sie aus dem Nichts wütend und beschuldigte mich, dass ich sie alleine mit dem Abwasch stehen ließe, machte mir eine richtige Szene. Das kam total aus dem Nichts und es war auch nicht durch mich motiviert, wir kannten uns grad mal 4 Wochen, es war ihr Ex der diesen Frust aufgebaut hat in ihr. Als sie später wieder klar war, hat sie sich auch entschuldigt, denn ich hab immer den Abwasch gemacht, nur an diesem einen Tag nicht.

Tja leider wurde es mit den Aggressionen nicht besser, sie waren zwar nie wieder gegen mich gerichtet aber gegen Gott und die Welt. Und das war mir irgendwann zu krass und ich hab mich verpieselt.

Du bist jetzt in einer schweren Lage. ohne krasse Handlungen kommst du da nicht mehr raus. Du könntest dir eine eigene Wohnung nehmen und dort deinen Haushalt führen, um deiner Frau zu beweisen du hast es drauf. Und um etwas räumliche Distanz zwischen euch zu bringen. Mit Vernunft solltest du niemals argumentieren, sie ist momentan genervt von dir und das wird sich nicht so schnell ändern. Das beste was du machen kannst, ist ihr mehr Raum verschaffen, in dem du dich unsichtbarer machst.

Und lerne einen Haushalt zu führen, is ja peinlich Alter ;)
Gruß m30
 
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  • #21
#4 Gast

frau sollte nicht von sich auf andere schließen. Man (und ihre Ansicht) ist nicht der Nabel der Welt.

Lieber FS,

Nichtstun ist schon doof. Solltest Du ändern.

Einerseits kann ich nur Gast #3 zustimmen. Wenn Du solche notorischen Nörgler und Besserwisser in Deiner Nähe hast, die glauben Du könntest Gedanken lesen oder riechen, kannst Du nur gehen. Die nerven ewig, lassen keinen Frieden und ändern sich nicht.

Andererseits scheint mir in Eurer Beziehung Empathie, Wohlwollen und gegenseitiger Respekt zu fehlen.

45m

1. Mit Gedankenlesen hat es nichts zu tun, wenn erwartet wird, dass ein erwachsener Mann sich in einer Ehe oder Beziehung auch mit einbringt und sich nicht benimmt wie ein verwöhntes Muttersöhnchen, das Mami alles machen lässt.

2. Hier ist von seiner Frau die Rede. Das sie eine notorische Nörglerin und Besserwisserin ist, bezweifle ich. Sie erwartet von ihrem Mann, auch mal einen Handschlag zu machen. Der will, nachdem er nach jahrelangem Nichtstun mal versucht hat, eine Pflanze umzutopfen, auch noch Applaus. Typen gibts, da kann man(n) nur den Kopf schütteln.
Die Beziehung geht sicher nicht mehr lange. Die Frau sollte sich einen Mann suchen, der nicht so ein Pascha ist und auf Selbstbeweihräucherung steht.

Mann, 42
 
  • #22
Fakt ist, Du muß Eigenverantwortung übernehmen und nicht ihr sämtlich Entscheidungen überlassen. Das ist nämlich der Punkt, der sie wirklich nervt. Ob Deine Entscheidungen in ihren Augen "falsch" sind, spielt dabei keine Rolle. Du solltest eigenverantwortlich entscheiden, handeln und dazu stehen. Erst das macht Dich zu einem attraktiven Mann. Dazu wirst Du natürlich die Komfortzone verlassen müssen.

Wenn Die Blumenerde im "falschen" Topf landet - egal. Du hast es so gemacht, weil Du es richtig fandest. Wenn ihr das nicht paßt, soll sie halt noch mal Blumenerde kaufen. Ihr Problem.

M 49
Zustimmung meinerseits. Der FS - und kein Mensch - kann überhaupt Gedanken lesen und wissen, dass die Blumenerde für die Zimmerpflanzen gedacht war. Ihre Formulierung kann man eigentlich auch nicht missverstehen. Sie hätte genauer formulieren müssen, dass die Erde für die anderen Pflanzen gedacht sei.

Wer keine genau formulierte Wünsche ausdrücken kann, soll sich nicht wundern, wenn das Ergebnis anders aussieht. Deshalb würde ich, so wie ich es immer gegenüber meinen Ex-Freunde sagte: "Leider habe ich nicht die Fähigkeit, deine Gedanken zu lesen, also musst sie mir selber genau sagen, wenn du verstanden werden willst". Dem neuen sage genau, wenn ich von ihm für etwas Hilfe brauche oder was er erledigen kann für mich und es klappt bis jetzt wunderbar (wir wohnen nicht zusammen). Gerade, weil ich merkte, wie leicht es zu Missverständnissen kommen kann in der Kommunikation habe ich gelernt genauer zu formulieren oder versuche es zumindest.

Das Problem nicht nur in Partnerschaften, sondern allgemein in zwischenmenschlichen Beziehungen ist dass man vom anderen erwartet, die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen zu kennen oder selber zu erraten.
Ein Missverständnis entsteht sehr leicht wenn z. Bsp.

Er denkt: "ich will auch im Haushalt mithelfen aber ich mache alles falsch und ernte nur Nörgeleien und Kritik (meistens tun die Männer das leider nicht freiwillig und müssen fast dazu genötigt werden).
Sie denkt: "er rührt keinen Finger, obwohl ich auch einen Job habe und gleich viel dort leiste und muss noch den gesamten Haushalt übernehmen und er nicht mal überhaupt auf die Idee kommt freiwillig etwas zu tun".

Das Problem ist, dass niemand der zusammenzieht über den gemeinsamen Haushalt redet und sich abspricht, wer welche Aufgaben übernimmt oder ob man sie wochenweise auch tauscht. Wer in einer Living-Apart-Together-Beziehung lebt, ist für seinen Haushalt selbst verantwortlich. Aber sobald man zusammengezogen ist, sollte der Haushalt etwa gleichmässig verteilt sein. Ein Mann der zuvor selbstständig lebte in einer eigenen Wohnung hat ja schon bewiesen, dass er den Haushalt selber schmeissen kann.

Die Lösung ist einen gemeinsamen Haushaltsplan zu erstellen, den man immer wieder anpassen oder ändern kann. Beispiel: Einmal reinigt die Frau das ganze Bad und die Küche, er die restlichen Zimmer, das andere Mal umgekehrt.
 
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  • #23
Du hast nichts, aber auch nichts gemacht und dann gemerkt, dass die Beziehung ausgehöhlt wird.... gratuliere, bist ein Schnellmerker.
-
Jetzt rechtfertigst du dein Nicht-Tun mit dem Verhalten deiner Partnerin. Sehr praktisch. Du machst prinzipiell nichts und wenn du eine Kleinigkeit machst, ist das falsch und du hast Grund wieder nichts zu machen..... Wie praktisch. Dass du vom Haushalt keine Ahnung hast kommt wohl vom nichts aber auch nichts machen im Haushalt. Mit deiner Unfähigkeit schaffst du dir dann den Grund nichts tun zu müssen und als armes Opfer da zu stehen, wenn du mal nen Finger krumm machst, es aber falsch war und sie es sagt.

Wenn du die Beziehung retten willst, rate ich dir in die Gänge zu kommen. Setze dich mit deiner Freundin/Partnerin hin und mache eine Liste, was im Haushalt gemacht wird und übernimm die Hälfte. Sage ihr einfach, dass es dir leid tut, dass du keine Ahnung hast und sie soll dir eins nach dem anderen zeigen. Bedenke, dass man die meisten Sachen 4-5 Mal erklärt haben muss, bevor man wirklich weiß wie's geht.

Als Alternative schlage vor, dass du einkaufen gehst, sie soll die Liste schreiben und bezahle 1-2 Mal pro Woche eine Putzfrau zu ihrer Unterstützung, dann ist auch gut.

Damit du eine Ahnung bekommst, wieviel Arbeit erledigt wird, schreibt mal die Zeiten auf, die jeder mit Haushalt verbringt, dann dämmert dir vielleicht, worum es wirklich geht.

w
 
  • #24
Blumenerde ist spottbillig, je nach Sorte - Kein Grund deswegen so einen Aufstand zu machen.

Ja, ich kenne die verschiedenen Sorten von Blumenerde.
Und die Frauen, die stets stur ganz genau die gewünschte Bezeichnung/Marke auf der Packung verlangen.

Nein, ich habe keine Lust irgendwo nach Erde zu graben, nur damit die Frau ihre gewünschte Blumenerde hat. Dann hätte sie besser einen Sack Blumenerde mehr kaufen sollen.
Dann wäre genug Erde gleich im Haus.

Meine Mutter nervte mich penetrant mit Verschiedenem, so das mir die Lust und Interesse daran vergangen ist.
Unter anderem mit Garten und Grünpflanzen: Für mich alles lästiges Unkraut, daß nur Arbeit und Ärger macht.

Fast alle meine Partnerinnen wollten im Haushalt fast Alles selber machen.
Meine Mithilfe lehnten sie höflich ab. Vielleicht nervte ich sie damit ?
Aber sie beschwerten sich nicht, wenn ich dann nichts machte.

Arbeitsteilung: Sie machte die Küche, dafür versorgte ich das Kind.
Ich "störte" nicht in der Küche. Dafür konnte sie sich voll und ganz auf die Küche konzentrieren.

Ich war froh, daß ich immerhin ihr Kind (ab 9 Monate alt) versorgen durfte.
Sie merkte schnell, daß ich das gut und sicher beherrschte.
(viel Erfahrung sowie Babysitterausbildung)
Dagegen in der Küche: Hin und wieder mal Geschirr waschen. Ansonsten .. nix !

Erst als sie sich das re. Handgelenk brach, durfte ich Alles machen.
(Nein, es war wirklich ein Unfall, ohne mein mitwirken)
Und sie war mit meiner Arbeit und meinem Essen wirklich zufrieden.
Aber als sie wieder gesund war = alles wie bisher.

Ansonsten begegne ich bei Frauen oft dem Vorurteil, daß Männer für die Küche und Haushalt u.ä.
zu ungeschickt und ahnungslos wären.
Besonders dann, wenn sie wissen oder ahnen, daß ich Single bin.
Als Mann muß man damit leben.

Das ich ein Jahr Hauswirtschaftsunterricht absolviert habe, schon bei meiner Mutter viel mitarbeitete, und dann als Single mit eigener Wohnung jahrelang mich alleine versorgte - ändert trotzdem nichts an ihren Vorurteilen.

Fazit: Cool bleiben - wie die meisten Männer. Und ggf. auf dem Sofa sitzen bleiben.

Entweder darf man selbständig agieren. Oder den Frauen ist gar nichts recht ?
 
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  • #25
Beispiel: "ich habe Pflanzen mitgebracht und Erde, der Rest ist deine Aufgabe". Alles klar, Erde in den Kübel, Pflanzen in die Erde. Sie wird sich sicher freuen, wenn sie nach Hause kommt. Mitnichten: "wieso nimmst du für den Kübel meine teure Erde, warst wohl zu faul, andere zu holen?" - "Aber du sagtest doch...?!" - "Die Erde war zum Umtopfen für die Zimmerpflanzen, aber das siehst du ja alles nicht." Hätte ich vielleicht schon, wenn sie mein Denken nicht - unabsichtlich - in falsche Bahnen gelenkt hätte.

Da haben einfach beide Recht: Hochwertige Zimmerpflanzenerde nimmt man halt nicht für großvolumige Pflanzenkübel. Das könnte man als Mann schon wissen. Andererseits braucht frau da kein großes Theater wegen machen. Flitzt man halt mal eben zum nachsten Baumarkt und holt neue Erde. Der wirtschaftliche Schaden hält sich doch sehr in Grenzen, zumal die Kübelpflanzen sich in der hochwertigen Erde sicher wohl fühlen.

Aber es geht ja um das Grundsätzliche. Ich an deiner Stelle würde anfangen zu kochen bzw. Essen zuzubereiten. Evtl. auch etwas mehr Mühe geben im Sexleben, damit die Frau etwas ausgeglichener ist.

m
 
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  • #26
Ob es sich lohnt, hier noch den Kopf über all die Kleinigkeiten zu zerbrechen, möchte ich mal anzweifeln. Für mich hört sich das nicht nach dem großen Glück an, was ihr da lebt. Sicher, mit viel gutem Willen beider Seiten und Reden kann vielleicht einiges hingebogen werden. Für mich ist der Saft da längst raus, wer tut sich sowas freiwillig an?
 
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  • #27
Hochwertige Zimmerpflanzenerde nimmt man halt nicht für großvolumige Pflanzenkübel. Das könnte man als Mann schon wissen.

(fs) Das ist auch so ein typisches Kommunikationsproblem: wer die Ware gekauft hat, kennt ihren Wert, der andere muß ihn sich konfliktträchtig erschließen oder erfragen ("Du, das ist aber Erde für Zimmerpflanzen" - "Ja und? Das paßt schon so").

Die Diskussion läuft meiner Meinung nach in die falsche Richtung, es geht nicht um Aufgabenteilung an sich, sondern um eine auf Konflikt gebürstete Dialogführung, die dem anderen zunehmend jegliche Lust verleidet, sich am Haushalt, an der Gartenarbeit oder sonstigem zu beteiligen. Weil von Anfang an klar ist, daß es wieder falsch sein wird. Selbst dann, wenn er es genauso macht wie beim letzten Mal gewünscht.

Auch hierzu ein Beispiel: "Kannst du bitte den Müll wegbringen?" Wehe, du greifst jetzt zum Müll: "Doch nicht jetzt gleich! Siehst du denn nicht, daß da noch was rein muß?" Der Phantasie, den Mann etwas falsch machen zu lassen, sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Beim nächsten "Müll wegtragen" kommt dann halt als Antwort "Ok, sag Bescheid wenn alles drin ist." Harmonische Aufgabenteilung sieht irgendwie anders aus.
 
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  • #28
Sehr brisantes Thema, geht sehr vielen Männern so (mir auch, damals)
Ich glaube wenn man der falsche ist kann man nichts richtig machen, genau so wie der richtige Mann nichts falsch machen kann. Im Haushalt wird dieses Paradoxon halt besonders sichtbar da jedes handeln unweigerlich sichtbar wird und von der Partnerin interpretiert werden kann.
Wie man auf das Klo geht kann die Frau nicht korrigieren oder bemängeln, da sie das ja nicht mitbekommt...obwohl wenn ich genau überlege finden manche Frauen hier trotzdem einen Weg um zu kritisieren).
Ich denke mir es gibt halt einige Frauen die lockerer und kompromissbereiter sind und viele die hier gern das absolute Commando haben bzw. vllt. auch ihre Grenzen ausloten wollen.
Ich würde dir raten dich etwas mehr in den Haushalt einzubringen (ist nur fair)aber die Dinge so zu machen wie du es (nach reiflicher Überlegung) für richtig hälst, wenn sie damit ein Problem hat sag ihr, dass du das so machst weil es für dich so richtig ist und basta. Nimm dir das ständige Geraunze nicht zu Herzen bzw. oft ist dieses Gejammer sogar ein Anzeichen, dass sie genommen/geliebt werden möchte. Möglich, dass sie diese proaktive und selbstbewusste Seite sogar schätzt (oder aber dich dann alsbald betrügt und/oder verlässt... ich habe diesen Lösungsweg selbst nie getestet)
Was aber auf jeden Fall hilft ist immer gut gelaunt zu bleiben. Dass die Schallwellen aus ihrem Mund dein Ohr berühren kannst du nur schwer verhindern, aber das die Worte dein Herz niemals erreichen sehr wohl.
M30
 
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  • #29
das Erde-Paradoxon ist ein gutes Beispiel....

In einer Augenhöhe -Beziehung lässt sich der Pascha nicht bedienen, sondern rührt auch mal einen Finger. Den "Bullshit"macht hoffentlich die Frau nicht mehr mit und trennt sich.
Sie ist eine Zicke, weil sie erwartet, dass der Typ mal was macht? Mit der Einstellung wundert mich nicht, dass ihr Beide Single seid. Eine bessere an Land ziehen, wird nicht klappen. Vielleicht sollte Bübchen wieder bei seiner Muuter einziehen? Das wäre die beste Variante.
Typisch bigger, immer frustriert mit dabei beim Frauen-bashing. Ich bezeichne solche Männer als Waschlappen. Punkt.
 
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  • #30
Wie man auf das Klo geht kann die Frau nicht korrigieren oder bemängeln, da sie das ja nicht mitbekommt...

Oh, das sehe ich anders. Wenn ihr gar nichts anderes mehr einfällt, wird eben der Zeitpunkt kritisiert ("wie kannst du ausgerechnet jetzt aufs Klo gehen, wo ich selber so dringend muß"). Man kann sich bei einem solchen Partner kaum noch drehen und wenden, ohne gleich was falsch zu machen.
 
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