• #31
@Charlotte8
Die meisten Studenten Paare machen erst ihren Abschluss und heiraten dann! Dein Abschluss ist nah und danach sollte einer Hochzeit nichts mehr im Wege stehen. Das kannst du ihm kommunizieren. Wie sehen das denn die Schwiegereltern und deine Eltern? Kannst du hier Unterstützung bekommen? Oft machen sie gerne leichten Druck und helfen den Männern auf die Sprünge. Sprich mit ihnen! Dein Freund will noch keine Kinder und heiraten, das ist klar. Er hat locker Zeit bis Ende 30 / Anfang 40. Das Risiko besteht, dass du an einen Heiratsmuffel geraten bist, da er ja bereits mit der vorherigen Freundin 7 Jahre zusammen war... Er empfindet das so als normal. Ich finde es klasse, dass du das Thema ansprichst. Traurig, dass er versucht dich weiter hinzuhalten. Auch seine Antwort finde ich schräg und total verletzend, unglaublich. Er wusste nicht, dass dir das so wichtig ist?! Übersetzt heisst das du bist keine Frau zum Heiraten für ihn! Mehr so eine Kumpeline und hübsche Vorzeige-Freundin, mit der es gut läuft und bequem ist. Eine echte Abwertung. Ich würde einmal behaupten er hat keine Zukunftspläne mit dir und lebt lieber in den Tag hinein. Er ist noch zu jung für Familienplanung. Gibt es denn weitere Kommilitonen im Studium, die dich interessieren? Ich hatte mit Ende 20 einen Freund, der das Thema Zusammenleben ewig vor sich her geschoben hat. Immer wieder kamen Ausreden. Ähnlich lief es mit dem Thema Kinder! Ich habe mich nach 3 Jahren dann getrennt. Leider kam dann in meinen 30ern keine längere Partnerschaft mehr zustande. Der Zug war abgefahren. Das war mir damals nicht klar. Erst in den 40ern fand ich wieder eine neue Liebe, allerdings auch ohne Kinder und Heirat - trotz aller Versprechungen. Suche dir parallel einen neuen Mann, der dich wertschätzt und ernst nimmt. Das klappt bestimmt! Dein jetziger Freund hat keine Planung in Sachen Familie und lässt es so laufen, will seine Freiheiten genießen. Wer weiß, ob er wirklich kinderlieb ist und Kinder will. Ich denke nein, sonst hätte er dir das gezeigt.
 
  • #32
Hi Charlotte,

habe ich es überlesen oder hast Du Dich tatsächlich noch nicht dazu geäußert?! Warum möchtest DU heiraten? Ich finde es wichtig erst einmal Deine Motivation zu kennen, bevor man auf Deinem Freund herumtrampelt.

Ehrlich geschrieben finde ich Deine Forderung „geheiratet zu werden“ sehr dreist. Du hast für eine gesicherte Existenz selbst scheinbar noch keine Grundlagen geschaffen. Warum studierst Du noch? Hast Du einen Beruf, der Euch ernähren könnte?

Sollten es romatische Anwandlungen sein, frage ich mich, warum frau, Du, das nötig hat.

Meine Geschichte ist bekannt:
23 Jahre Partnerschaft, Frau, 2 Kinder, Haus, Job (beide von Anfang an Vollzeit. Das geht nur wenn beide ein gleichberechtigtes Leben führen, frau lässt und sich nicht zurückzieht), ...
dann 3 Jahre verheiratet ...
und gefühlt alles verloren.
Vor diesem Hintergrund war und ist Heirat für mich eher problematisch.
Zum Glück nicht für immer.
 
  • #33
Das Thema Heirat und Kinder, nun, die FS studiert noch und wird sich nach Abschluss ihres Studiums, sicherlich beruflich erst einmal etablieren wollen. Von daher war es für den Liebsten der FS wahrscheinlich kein Thema.

Das ist m.E. keine Rechtfertigung, denn das Studium kann auch ein guter Zeitraum sein, um Kinder zu bekommen.
Man wird im normalen Arbeitsleben niemals mehr so flexibel sein, wie während des Studiums. Außerdem stehen hier von Seiten der Universitäten gute Betreungsmöglichkeiten zur Verfügung.


Da das Studium ja nicht in 4 Monaten beendet ist, bestünde hier auch noch ausreichend Zeit.
Denn sie ist eben keine Studentin mit Anfang 20, ein Alter in dem man den Kinderwunsch noch gut verschieben kann, sondern bereits 30. D.h. bis sie den ersten Job hat wird sie mindestens 33J sein.

Um sich beruflich wirklich zu etablieren braucht es locker 8 Jahre, dann ist sie Anfang 40. Das ist schon wieder fast zu spät.

Es wäre deshalb schon ein sehr guter Zeitpunkt jetzt mit 30J ein Kind zu bekommen.
 
  • #34
Mir ist es unerklärlich wie man/frau in 5 Jahren Beziehung das Thema "Heirat" nicht angesprochen haben.

Wenn ein Mann verliebt ist dann wird aus dem Dating ganz schnell ein Zusammenziehen und dann wird auch bald eine Verlobung draus.

Und dann - vorausgesetzt die Frau sagt "Ja" denn damit hast DU alle Macht in der Hand - wird daraus eine "Heirat" mit oder ohne Kinder.

Dieses Szenario spielte sich bei mir mehrmals ab in dieser Reihenfolge nur daß ich auf die Frage aller Fragen mit "Nein" antwortete.

Wieso lehnte ich ab? Weil ich auf was Besseres hoffte. Das ist auch in 99% der Fälle der Grund fürs Zögern, Sich-Dumm-Stellen, Sich-Nicht-Sicher-Sein etc.

Einmal hat ich einen Verehrer und wie das Leben so will, gingen wir am Jeweliergeschäft vorbei. Mich interessierten die Faberge-Anhänger aber er sah die Ringe und sagte (falsch denkend daß ich auf die Eheringe schielte): "ich will (noch) nicht heiraten".

Gut, wir hatten uns gerade mal ein Paar Mal geküsst und ich weigerte mich permanent mit ihm zu schlafen als war er sauer.

ABER für mich war klar, daß er sich mit dieser Einstellung den (unwahrscheinlichen) Weg in mein Bett für immer versaut hat und so kam auch schnell das Ende (ohne Tränen denn er war nicht mein Typ aber als Freund hätte ich ihn länger beibehalten).

Moral der Geschichte: Selbstbewußtsein zeigen, zu den eigenen Wünschen nach Ehe/Kindern stehen, sich nicht vertrösten lassen über Jahre mit unnötiger Warterei. Nimm die Macht in der Beziehung in die eigenen Hand - willst Du Kinder dann sage es klipp und klar und wenn er nicht mitmacht, dann trenne Dich und bei dem Nächsten fange keine Beziehung an bevor dieses wichtige Thema geklärt ist.
 
  • #35
Weil ich eine konkrete Antwort von ihm erwarte. Er muss von sich aus sagen wann, wo und wie. Er weiß ja, dass ich ihn heiraten möchte. Das habe ich ihm sehr deutlich gesagt . Er antwortet immer sehr schwammig und lässt mich im Unklaren. Als wir uns im November darüber unterhielten, habe ich ihn zur Rede gestellt damit er mir klar und deutlich sagt was ER möchte. Daraufhin sagte er:" Wann möchtest du denn heiraten? "
Ich sagte nach Möglichkeit in den nächsten zwei Jahren. Dann kam erstmal nichts von ihm.

Charlotte8
Genau das vermute ich die ganze Zeit! Er ist schwammig und unklar! Er weiß, dass du nach Möglichkeit in den nächsten zwei Jahren heiraten möchtest, ohne zunächst sofort schwanger zu werden, sondern vielleicht beruflich vorher Fuß zu fassen und obwohl er das weiß hat sich bis jetzt Februar nicht dazu geäußert!

Die vorherige Freundin und er, da waren sie vermutlich viel zu jung, um sich zu verloben und ans heiraten zu denken. Aber wenn ich jetzt mit dir nach fünf Jahren von sich aus nicht daran denkt und keine Hochzeit plant, dann glaube ich dass er das auch nicht wirklich von sich aus möchte. Denn entgegen der Meinung von @Lionne69 glaube ich nicht, dass er selbst scharf darauf ist überhaupt zu heiraten oder dich zu heiraten. Ein Mann der heiraten will, plant auch von sich aus die gemeinsame Zukunft und redet darüber, sagt selbst der Freundin: „wir können heiraten noch bevor du mit dem Studium fertig bist aber mit Kindern können wir warten, bist du einen Job gefunden hast und eine Weile gearbeitet hast, um bessere finanzielle Grundlage zu haben“. Das alles kann auch dein Freund alleine sagen.

Ein Exfreund von mir wurde von seiner Freundin verlassen nach vier Jahren Beziehung, weil er keine Familie gründen wollte. Sie stellte ihm auch ein Ultimatum und hatte auch sonst mehrmals mit ihm darüber geredet und als er sich nicht änderte verliess er sie. Er lief ihr hinterher und hat sie mal wieder angerufen doch sie glaubt ihm nicht mehr und blieb hart. Sie fand später einen Freund hat geheiratet und wurde schwanger. Er ist noch heute Junggeselle.

Ich befürchte liebe FS, dass er es wirklich nicht mit dir ernst meint. Ansonsten hätte er sich völlig anders verhalten und mit dir und sich aus das Thema Heirat angesprochen - wenn es wirklich mit dir ernst meint. Vermute du wirst diesen Mann nicht haben und keine Kinder mit ihm.

Darum meine Empfehlung dich von ihm, ohne weitere Gespräche zu trennen! Sei konsequent, denn dafür wird er dich achten und dich vielleicht mit anderen Augen sehen! So kannst du am besten wissen, wie ihr euch beide in Zukunft sieht oder gar nicht sieht. 5 Jahre ohne irgendeine Perspektive sind sehr lange Zeit!
Du hast Recht auf deine eigene Lebensplanung und deine eigenen Wünsche. Wenn nicht mit ihm so kannst du dir deine Wünsche mit jemand anderem erfüllen.
 
  • #36
Mein Studium dauert noch 2,5 Jahre. Ich habe ihm gesagt, dass ich nach meinem Studium noch ein Jahr arbeiten möchte und danach anschließend eine Familie gründen möchte. Ich möchte auf jeden Fall vor dem Kinder kriegen heiraten. Das weiß er.
Na, das liest sich doch schon vollkommen anders als dein Eingangspost.
Dein Abschluss liegt noch in weiter Ferne, du planst 2,5 Jahre, sagen wir, es werden tatsächlich drei.
Dann suchst du einen Job, sagen wir, du findest nach einiger Zeit einen und dort willst du ein Jahr bleiben.
Dann heiraten.
Wir reden also von einer Hochzeit in frühestens vier Jahren.

Nun, dann ist doch klar, dass man da jetzt noch keine location und kein Hochzeitskleid aussuchen muss.
Dein Freund sieht der Sache also gelassen entgegen, hat nicht 'nö' gesagt, sondern seine generelle Bereitschaft bekundet.
Dass er sagte, er wolle irgendwann auch eine Familie haben, könnte auch bedeuten, dass er dich nicht unter Druck setzen will, denn immerhin weiß er ja nun, dass du dazu auf absehbare Zeit nicht bereit bist ( mit recht ).
Erwartest du, dass ihr nun die kommenden vier Jahre einem Tagtraum frönt und euch gemeinsam die Feier ausmalt ?
Oder willst du eine Verlobungsfeier ?

Übrigens: ihr habt natürlich keine Affaire, wie hier jemand findet, sondern eine richtige Beziehung, auch ohne Trauschein.

Wenn es dir wichtig ist, ihn dir für die kommenden vier Jahre zu sichern, könntest du ihn ja bitten, sich mit dir zu verloben, aber rechtlich hat das meines Wissens keine Bewandtnis.
Ich glaube, es gibt da ein paar Kleinigkeiten, so musst du ihm einen Verlobungsring von wirklichem Wert zurückgeben, wenn du das Verlöbnis platzen läßt o.ä., aber auf sein Versprechen festnageln kannst du ihn nicht.

Ehrlich gesagt verstehe ich jetzt nicht mehr, warum du von ihm ein Bekenntnis willst, du willst doch selbst noch gar keine Kinder.

w 50
 
  • #37
Die Frage ist doch nicht, WARUM die FS heiraten möchte. Ihr ist es wichtig. Ebenso der Kinderwunsch.
Liebe FS, ich mache Dir bei dem Mann keine Hoffnung.
Du sagst:" Ich möchte DICH heiraten und Kinder mit DIR."
Er sagt: " Ich möchte auch mal heiraten und Kinder." Siehst Du den entscheidenden Unterschied? Prinzipiell will er, aber nicht mit Dir. Das ist nach 5 Jahren sicher bitter, aber Du solltest Dich der Realität stellen. Sonst stehst Du auch in 3 Jahren noch an der Stelle und nichts hat sich geändert. Suche Dir einen Mann, der DICH will. Keinen, der nach dem Motto lebt "lieber den Spatz in der Hand..."
Du wärst nicht die erste Frau, bei der der kinderlose Heiratsmuffel plötzlich und ruckzuck zum Ehemann und Vater mutiert, wenn er seine Traumfrau gefunden hat. Dann stehst Du allein da und hast Deine besten Jahre an ihn vergeudet.
 
  • #38
Liebe FS,

an der Kinderfrage sind in meinem Freundeskreis zwei Beziehungen/Ehen gescheitert. Beide Male weil die Männer noch nicht wollten.
Die eine war damals nach der Ausbildung Mitte 20, als sie das Kinderthema ansprach. Die andere in deinem Alter und er ebenfalls 36.
Seine Aussage war "irgendwann mit 50", d.h. sie wäre dann 46 gewesen, aĺso zu alt um noch Kinder zu bekommen.
Er wollte sein Leben noch ohne Kinder genießen. Die Ehe ist dann daran gescheitert.

Dein Freund hat dich gefragt, wann. Jetzt frage du ihn, wann für IHN der richtige Zeitpunkt ist. Wenn er wieder ausweicht auf "später irgendwann" weißt du Bescheid. Darauf solltest du dich nicht einlassen, wenn dir das Thema Kinder wichtig ist, denn das kann auch heißen: "Nie" oder wie einige hier schreiben: "Nicht mit dir". Dann suche dir lieber einen anderen Mann, mit dem du deine Familienplanung verwirklichen kannst.

Nach 5 Jahren sollte man sich schon mal Gedanken gemacht haben, Ob und wenn ja mit ob mit dir oder nicht.

W32
 
  • #39
Hi Charlotte,

habe ich es überlesen oder hast Du Dich tatsächlich noch nicht dazu geäußert?! Warum möchtest DU heiraten? Ich finde es wichtig erst einmal Deine Motivation zu kennen, bevor man auf Deinem Freund herumtrampelt.

Ehrlich geschrieben finde ich Deine Forderung „geheiratet zu werden“ sehr dreist. Du hast für eine gesicherte Existenz selbst scheinbar noch keine Grundlagen geschaffen. Warum studierst Du noch? Hast Du einen Beruf, der Euch ernähren könnte?

Sollten es romatische Anwandlungen sein, frage ich mich, warum frau, Du, das nötig hat.
Hallo QFriederick,

natürlich muss ich nicht heiraten. Doch ich möchte damit ein Zeichen setzen. Gründe für eine Hochzeit gibt es genug . Jenseits von Steuervergünstigung etc. gibt es noch immer Menschen, die einfach nur aus Liebe heiraten. Und ja eine Hochzeit ist für mich ein Liebesbeweis. Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden. Durch eine Hochzeit wird man meiner Meinung nach zu einer richtigen Familie.
Das Studium ist mein zweiter Bildungsweg.

Charlotte8
 
  • #40
Liebe FS,
bitte nimm mir die folgenden Fragen nicht übel, aber mE ist das wichtig: Warum bist du so spät dran mit deinem Studium? Hast du schon eine abgeschlossene Ausbildung und schon mal gearbeitet und dich dann zum Studium entschieden? Und warum, ist es dein Traumberuf?Von was lebst du im Moment? Ist es ein aussichtsreicher Studiengang oder etwas für die Galerie?

Wenn du hauptsächlich von deinem Freund finanziert wirst und du bislang noch nie auf eigenen Beinen gestanden hast, dann würde ich dich momentan auf keinen Fall heiraten, da mir das Risiko zu hoch wäre, dass ich dich ein Leben lang finanzieren muss und du das normal findest. Ich würde erstmal sehen wollen, dass du beruflich in die Pötte kommst und erst dann wärst du für mich eine geeignete Kanditatin für Heirat und Kinder. Und das wäre ganz unabhängig davon, ob ich dich liebe.

W/44
 
  • #41
Die Frage ist doch nicht, WARUM die FS heiraten möchte. Ihr ist es wichtig. Ebenso der Kinderwunsch.
Liebe FS, ich mache Dir bei dem Mann keine Hoffnung.
Du sagst:" Ich möchte DICH heiraten und Kinder mit DIR."
Er sagt: " Ich möchte auch mal heiraten und Kinder." Siehst Du den entscheidenden Unterschied? Prinzipiell will er, aber nicht mit Dir. Das ist nach 5 Jahren sicher bitter, aber Du solltest Dich der Realität stellen.
Ein eklatanter Unterschied! Das würde ich auch wünschen dass ein Mann mit dem ich so lange eine Beziehung habe von sich aus mir sagt: „wenn du mit dem Studium fertig bist und gearbeitet hast dann möchte ich dich heiraten und mit dir Kinder haben!“

Auch ich interpretiere seine Aussage: „ich möchte auch mal heiraten und Kinder haben“ genau gleich: „...nur nicht mit dir Charlotte, ich hoffe eine tollere Frau zu finden und mit ihr dann eine Familie zu gründen!“

Der einzige Grund für sein Zögern und für seine Nichtplanung der Zukunft, ist weil er auf etwas besseres wartet gemäss des Spruchs: „drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was besseres findet.“

Er ist nicht 100 % überzeugt und er sieht nicht in der FS seine zukünftige Partnerin und Mutter seiner Kinder. @Rosendame zeigt wunderbar wie es geht wenn ein Mann Feuer und Flamme für eine Frau ist und in sie verliebt!

Es ist riskant liebe FS aber du könntest ihn sogar das fragen, ob er sich mit dir nicht sicher ist, ob du für ihn die richtige Frau sein und ob er auf eine bessere Frau hofft? Ganz direkt: „Hoffst/erwartest/suchst du eine bessere Frau als mich, die du dann zu deiner Frau machst?“

Die Antwort von ihm, er hätte nicht gewusst, wie wichtig dir das sei, ist bereits an und für sich verletzend und demütigend. Jetzt wo er weiß, wie sehr du ihn liebst und ihn heiraten willst hat er alle Macht in der Hand. Nimm du dein Leben wie @Rosendame dir empfehlt in deine eigenen Hände und plane dein Leben ohne ihn.
 
  • #42
Die Frage ist doch nicht, WARUM die FS heiraten möchte. Ihr ist es wichtig.

O doch! Also ich als Mann wollte das schon wissen, um zu beurteilen, ob die Frau alleine physisch und psysisch lebenstauglich ist und ihre Ziele umsetzen kann oder ob ich (dafür) missbraucht werde. Ich sehe mich und sie da als gleichberechtigten Partner und nicht als Erfüllungsgehilfen*in.

Kind(er) und Heirat sind da noch mal ein extra Thema. Oder FS?

Wie so oft: Gute Frauen sind rar, gute Männer auch und die alten Zeiten auf den Bäumen schon längst vorbei.

PS: Wie schön, dass die Hausarbeit schon erledigt ist und ich sturmfrei habe, da kann man(n) sich in aller Ruhe dem Nixtun widmen, wenn es das Schreiben hier ist.
 
  • #43
Du wärst nicht die erste Frau, bei der der kinderlose Heiratsmuffel plötzlich und ruckzuck zum Ehemann und Vater mutiert, wenn er seine Traumfrau gefunden hat. Dann stehst Du allein da und hast Deine besten Jahre an ihn vergeudet.

.... er wäre nicht der erste Mann, der nach Heirat und Zeugung emotional abserviert wird. Dann steht er auch alleine da und vergeudet seine besten Jahre.
Mir fehlt das WIR bei den beiden. Ein *ich will* steht hier im Vordergrund. Die Kommunikation der beiden läuft komplett falsch und lieblos.
 
  • #44
wenn ein Mann Feuer und Flamme für eine Frau ist und in sie verliebt!

...es ist eine Frage der Persönlichkeit. Es gibt Menschen, die mehr nachdenken, länger Zeit brauchen, um sich sicher zu fühlen. Das finde ich nicht verkehrt. Ein flambiertes Handeln ist auch keine Garantie, für echte Liebe und dass eine Entscheidung richtig ist.

s ist riskant liebe FS aber du könntest ihn sogar das fragen, ob er sich mit dir nicht sicher ist, ob du für ihn die richtige Frau sein und ob er auf eine bessere Frau hofft? Ganz direkt: „Hoffst/erwartest/suchst du eine bessere Frau als mich, die du dann zu deiner Frau machst?“

...das ist nicht riskant sondern ehrlich. In einer wirklich guten Beziehung darf und kann man solche Bedenken und Ängste aussprechen.
 
  • #45
Ich finde es muss keine Bedingung sein, einen Abschluss zu haben, um zu heiraten. Das ist doch echt überholt, dass erst alles beruflich perfekt sein muss. Mal abgesehen davon, dass ihr natürlich aus Liebe heiraten solltet, hat es steuerliche Vorteile. Mein ehemaliger Mann hatte nach unserer Heirat ein zweites Studium begonnen. Finanziell hat uns die entsprechende Steuerklasse sehr geholfen.

Aber nicht jeder möchte heiraten und Kinder haben. Das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun.
Man könnte ja auch Menschen, die das unbedingt wollen, vorwerfen, dass sie ihren Partner funktionalisieren. Um ihren unbedingten Lebensplan von Heirat und Kindern umzusetzen, verlassen sie ihren Partner, obwohl sie mit ihm sonst glücklich wären. Oft wird dann schnell ein weniger passender Mensch gesucht, Hauptsache, der Plan wird endlich umgesetzt. Am schlimmsten, wenn dieser Mensch gar nicht als attraktiv genug empfunden wird. Dann wird er ein guter Vater oder eine gute Mutter, aber die sexuelle Beziehung schläft ein.

Aber optimaler Weise sind sich Paare, was Heirat und Kinder betrifft, einig. Aber was tun, wenn man den perfekten Partner gefunden hat, dieser aber eine andere Ansicht zu diesem Thema hat?

Dass die Bereitschaft zur Ehe nicht unbedingt für einzigartige Liebe sprechen muss, habe ich an meinem Ex-Mann gesehen. Er fragte mich schon nach 4 Wochen Beziehung, ob ich ihn heirate. Ich fand es romantisch und alle Männer vor ihm, wollten nicht heiraten. Deshalb war ich so geschmeichelt, dass wir schnell heirateten. Obwohl er eigentlich nicht so sehr mein Typ war. Die Ehe hielt 9 Jahre und es waren schöne Jahre, aber es war eine sexlose Ehe und ich trennte mich schließlich. Die nächste Frau suchte er sich schnell online und heiratete auch sie sofort. Auch dass sie aufgrund ihres Alters schnelll Kinder wollte, akzeptierte er. Kein Jahr nach dem Kennenlernen kam das erste Kind. Sex haben sie schon lange nicht mehr.
Menschen heiraten nicht immer aus Liebe, sondern manchmal, weil sie schnell entflammbar sind, nicht alleine sein wollen, Verlustängste haben, Sicherheit benötigen...
 
  • #46
Es ist grausam, was der Forist #4 dir vorschlägt. Ich bin schockiert. Ich hoffe, der Beitrag war scherzhaft gemeint. Auf keinen Fall darauf hören, liebe FS. Du willst erstens einen Mann heiraten, weil er dich freiwillig heiraten möchte und zweitens, wenn ein Mann nicht heiraten möchte, dann wird er es auch nicht wegen einem Kind tun. Du willst doch nicht am Ende eine alleinerziehende Mutter sein, oder? Weißt du wie schwer es ist einen Mann zu finden, der die Verantwortung für ein fremdes Kind übernimmt, wenn man alleinerziehend ist? Kopfschüttel.
 
  • #47
Wenn man jemandem einen Witz erzählt, und er/sie diesen nicht witzig findet, und zu ihm/ihr sagt „los lach jetzt, finde das lustig, oder ich erschieß dich“, dann ist das so ähnlich, wie wenn man zu seinem Partner sagt „los, heirate mich gefälligst, sonst verlass ich dich“.

Das muss doch irgendwie freiwillig passieren!
Man kann doch den armen Kerl nicht vor den Altar prügeln. Außerdem hat er doch schon gesagt, dass er irgendwann mal heiraten will und Kinder haben möchte. Er hat doch nicht abgelehnt. Kinder kriegste doch auch ohne Hochzeit groß, ist doch völlig normal. Und heiraten kannste auch noch mit 45.
Da ist mal wieder eine Frau Opfer ihrer konservativen Ansichten geworden und merkt es nicht mal, dass sie sich selbst im Wege steht damit. Dann natürlich lieber trennen, obwohl man grade einen total lieben zuverlässigen Partner an seiner Seite hat. Verstehe einer meine Geschlechtsgenossinnen.

An die übrigen Foristen: ich weiß nicht, was oder wie ihr studiert habt, oder ob ihr danach im Job nur Däumchen gedreht habt (was ich euch nicht unterstellen will). Aber während des Studiums ist die beste Zeit gewesen, ein Kind zu bekommen. Da war man zeitlich flexibel und hat vom Studentenwerk sogar noch den Kinderbetreuungsplatz bekommen, in unieigenen Kitas. Alles war billiger durch den Studentenausweis außerdem hatte man ein gutes Netzwerk durch andere studierende Eltern.
Hingegen nach dem Studium: die ganzen Überstunden, das Abends tot ins Bett fallen, weil man nicht mehr kann. Die ganzen Sonderaufgaben, unflexible Arbeitszeiten, verständnislose Chefs, oder Kollegen, etc.
 
  • #48
Frag ihn doch und zwar nicht: ich will unbedingt und du nicht. Auch kein warum willst du nicht, sondern: was ist für Dich ein Grund.

Ich gestehe, dass ich auch erst nach dem Studium heiraten wollte und auch auf seinen Abschluss gewartet habe.
Und völlig unromantisch aus finanziellen Gründen...
Studium war Bafög, jobben etc...
Bafög kann zb wegfallen
Mensch wird ggf nach dem Studium nie arbeiten
Und zahlen tut der, der mehr verdient

Aber ich bin da wie @frei, ich musste immer alles was kommt im Notfall auch alleine schaffen.
Und umgekehrt...
 
  • #49
Liebe FS,
ich kann dich sehr gut verstehen.5 Jahre ist eine lange Zeit. Und von ihm kommt gar nichts in der Richtung.
Im Prinzip könntest du auch während dem Studium noch deine Kinder kriegen.
Viele Studenten haben schon Kinder, die in den Uni-Kitas auch beaufsichtigt werden können. Das lässt sich eigentlich sehr gut miteinander vereinbaren.
Aber dein Freund und Lebensgefährte macht ja wirklich keine Anstalten jetzt seinen Vaterfreuden entgegen zu sehen.
Ich kenne einige Studentenpärchen, die Kinder während des Studiums aufgezogen haben. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Tatsache ist, dass dein Lebensgefährte noch mit 60 Jahren Vater werden kann. Du nicht.
Besprich das doch am Besten mit deinem Frauenarzt. Lass dich mal durchchecken und erkläre ihm dein Anliegen.
Der wird dir dann schon erklären, dass deine Fruchtbarkeit proportional zu deinem Alter abnimmt.
Also warte nicht so lange. 30 ist doch ein prima Alter.
Eine Bekannte von mir, war 10 Jahre mit ihrem Typ zusammen.
Als sie 29 war und er sich immer noch nicht rührte hat sie Schluss gemacht, sich ein paar Monate regeneriert, ihr Leben geordnet und sich einen Mann zum Heiraten und Kinder kriegen gesucht.
Und es hat geklappt.
Sie hatte das Rumgeeiere satt.
Es gibt tatsächlich Männer, die lange mit einer Frau zusammen sein können, ohne dass es ihnen im Traum einfiele, diese zu ehelichen oder mit ihr Kinder zu zeugen. Es hat was mit Verpflichtung und Verantwortung zu tun.
Das ist für Männer schon ein großer Schritt, den sie eben nur mit der Richtigen vollziehen wollen.
Das scheinst du leider nicht zu sein. Also vergeude nicht länger deine Zeit. Als Frau ist deine Zeit kostbar.
w 45
 
  • #50
Die meisten Menschen gehen auf die Uni um gewissenhaft ein Studium zu absolvieren. Um erste Berufspraxis zu schnuppern als HiWi. Um einen Auslandsaufenthalt zu machen und sich intellektuell weiterzuentwickeln. Die Mehrheit will es schnell abschließen und einen guten Job ergattern.

Ein Studium mit einem Baby zu bewältigen ist sogar für sehr intelligente Studentinnen eine große Herausforderung. Nicht jede gehört aber zu den Überfliegern und muß das Studium abbrechen.

Ja, hierzulande hat man das Geld schwangeren Studentinnen unter die Arme zu greifen, finanziert durch die Allgemeinheit, also auch durch die hohe Steuer der Kinderlosen.

Dennoch sollte die Universität nicht mit der Kita verwechselt werden damit sich einige die hohen Erziehungskosten sparen oder gar die hohen Mieten da eine von der Stusi subventionierte Wohnung nur die Hälfte kostet.

Das ist den späteren Müttern extrem unfair und sollte als eine Ausnahme gesehen werden.

Ob jemand Kinder will sollte eine private individuelle Entscheidung sein, für die er/sie selbst die Kosten tragen sollte.
 
  • #51
...es ist eine Frage der Persönlichkeit. Es gibt Menschen, die mehr nachdenken, länger Zeit brauchen, um sich sicher zu fühlen. Das finde ich nicht verkehrt. Ein flambiertes Handeln ist auch keine Garantie, für echte Liebe und dass eine Entscheidung richtig ist.
Es sind vielmehr umgekehrte Fälle bekannt, dass der Mann die Frau jahrelang hinhält und dann plötzlich eine andere kennen lernt, sie in Eiltempo heiratet und mit ihr eine Familie gründet und mir ist auch ein solcher Fall bekannt. Es betraf eine Kinderärztin die jahrelang gehofft hatte, er würde ihr einen Antrag machen und mit ihr Familie gründen. Dafür aber hatte er eine Thailänderin geheiratet und mit dir sofort ein Kind gezeugt.

Solche Fälle sind uns auch hier in diesem Forum begegnet seit ich hier aktiv am Lesen und Schreiben bin. Vielmehr als umgekehrte Fälle. Eine Frau würde niemals einen guten Mann verlassen, sie würde ihn wie das eigene Augapfel hüten.

Und warum kann er nicht von sich aus sagen, er möchte sie heiraten und keine andere aber eben nach ihrem Studium und nachdem sie mindestens ein Jahr gearbeitet hat? Was hindert ihn daran ihr wenigstens, das zu sagen? Warum sieht er selbst keine Notwendigkeit, ihr diese Sicherheit zu geben?

Warum er das nicht sagt, ist für mich klar! Er will seine Freundin nicht heiraten aber sie auch nicht vor dem Kopf stossen, deshalb äußerte er sich selbst gar nicht dazu! Falls überhaupt dann eine andere!
 
  • #52
Das Risiko besteht, dass du an einen Heiratsmuffel geraten bist, da er ja bereits mit der vorherigen Freundin 7 Jahre zusammen war... Er empfindet das so als normal. Ich finde es klasse, dass du das Thema ansprichst. Traurig, dass er versucht dich weiter hinzuhalten. Auch seine Antwort finde ich schräg und total verletzend, unglaublich. Er wusste nicht, dass dir das so wichtig ist?! Übersetzt heisst das du bist keine Frau zum Heiraten für ihn! Mehr so eine Kumpeline und hübsche Vorzeige-Freundin, mit der es gut läuft und bequem ist. Eine echte Abwertung. Ich würde einmal behaupten er hat keine Zukunftspläne mit dir und lebt lieber in den Tag hinein.
Liebe FS, so hörte es sich für mich auch an. Leider ist das wohl die Quintessenz des Ganzen. Es ist unfair, wenn ein Mann seine Partnerin so im Unklaren lässt, jahrelang. Die schockierende Antwort war ihm wohl versehentlich rausgerutscht. Aber auch wenn es traurig ist, immerhin wissen Sie jetzt Bescheid. Noch ein, zwei klärende Gespräche, in denen er hoffentlich mal nicht nur ausweichend antwortet, so wie bisher, und dann können Sie sich entscheiden, ob Sie das noch weiter versuchen mit ihm oder die Sache als hoffnungslos aufgeben.
 
  • #53
Als wir uns im November darüber unterhielten, habe ich ihn zur Rede gestellt damit er mir klar und deutlich sagt was ER möchte. Daraufhin sagte er:" Wann möchtest du denn heiraten? "
Ich sagte nach Möglichkeit in den nächsten zwei Jahren. Dann kam erstmal nichts von ihm.

Charlotte8

Oh, wenn du es so deutlich formuliert hast, ist keine Antwort auch eine Antwort.

Ich denke schon das er Hochzeit und Kinder in Erwägung zieht, aber vermutlich sind die ihm zugewiesenen 2 Jahre zu früh oder vielleicht ist er sich nicht sicher, ob er das mit dir verwirklichen möchte. Letzteres nehme ich nach 5 Jahren nicht an, spätestens nach deiner Ansage hätte er seine Fühler Richtung andere Frau oder Trennung ausgestreckt.

Nimm es mir nicht übel, deine Wünsche sind berechtigt und nachvollziehbar, aber möchtest du dir nicht erstmal um deine berufliche Zukunft Gedanken machen?

Du hast doch diesbezüglich sicherlich auch konkrete Pläne? Diese solltest du ihm ruhig mitteilen. Das nimmt ihm vielleicht den Gedanken und Druck, dass du dir nach deinen Studium einzig allein eine lange Auszeit für Kinder nehmen möchtest und er alleine wirtschaften muss.

Dabei solltest du dir keine Gedanken um den Arbeitsmarkt machen.
Ob du dich nun mit 31 Jahren und einen kleinen Kind bewirbst oder mit 31 Jahren ohne Kind, beides könnte dir ein AG negativ auslegen:
Sie könnte Krankheitsbedingt (Kind krank) öfters ausfallen VS. sie fällt ggf. in den den nächsten Jahren wegen einer Schwangerschaft länger aus. Wenn man so an die Jobsuche rangeht, kann man es gleich knicken. Dann trifft man wohl jedes Fettnäpfchen.

Sprich das Thema etwas "sachlicher" an.
Schildere ihm deine komplettierten Zukunftspläne.
Deine Vorstellungen sind sicherlich weitläufiger oder breitgefächert und beginnen sicherlich nicht mit einer Hochzeit und enden mit Kindern.

Viel Glück
 
  • #54
Dein Freund ist ja nicht mehr so jung, da sollte man sich schon darüber im Klaren sein, ob man heiraten will oder nicht. Wenn ja, bitte schön, dann fangt an zu planen. Wenn nein, dann auch ok, aber dann sollte er das bitte auch kommunizieren. Du hast deine Bereitschaft gezeigt. Ich finde es unhöflich von ihm, das nun totzuschweigen.

Idealerweise empfinden beide Partner gleich, wollen heiraten oder eben nicht. Wenn der eine so und der andere so möchte, wird es schwierig. Mein Rat: Redet miteinander!
 
  • #55
Sie soll jetzt als Studentin ein Kind bekommen ?
Dann braucht sie aber nicht 2,5 Jahre bist zum Abschluss, sondern mehr oder sie bricht ab.
Nachdem sie soviel an Zeit, Energie und entgangenem Gewinn investiert hat.
Sie hat sich in relativ hohem Alter entschieden, nochmal zu studieren, das beste aus ihren Möglichkeiten rauszuholen ( finde ich super ! ) und soll nun den Abschluss riskieren ?
Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Frauen gibt, die neben ihrer Mutterschaft studieren, aber das wird dann ja nicht gerade das volle Programm sein. Wie wollen sie denn Veranstaltungen am späten Nachmittag besuchen, wie an Lerngruppen teilnehmen, wie am Abend und an den Wochenenden lernen ?
Und wie nebenbei wenigstens ein bisschen fachbezogen arbeiten ? Denn das ist sehr wichtig, man muss beizeiten den Fuß in die Tür bekommen, um später die Chance auf eine gute Arbeitsstelle zu haben.
Meine Tochter arbeitet 20 Stunden pro Woche, nicht wegen des Gelds, sondern weil sie bei den Topstellen nicht genommen wird mit weniger Stunden. Sie kommt insgesamt sicher auf 60 oder 70 Stunden pro Woche. Wo soll da denn noch ein Kind reinpassen ?

Oder man meint es gar nicht so ernst, will später gar nicht unbedingt Karriere machen, sondern kann sich schon früh vorstellen, lieber Hausfrau und Mutter zu sein. Wie meine Schwippschwägerin, die Chemie studiert hat, nach dem Abschluss ( ohne Promotion übrigens, was in ihrem Beruf unabdingbar ist, um Fuß zu fassen ) sofort meinen Schwager heiratete und dann gleich zwei Kinder bekam.
Nie, keinen einzigen Tag hat sie gearbeitet, auch während des Studiums nicht.
Ich frage mich, was das soll ? Was hat diese Frau die Allgemeinheit gekostet ! Warum hat sie anderen den Studienplatz weggenommen ?

Nun, die FS möchte sicher wirklich in ihrem späteren Beruf arbeiten, sie hat sich sicher die Mühsal eines späten Studiums reiflich überlegt.
Sonst hätte sie es ja bequemer haben können.
Ich denke, sie sollte ihr Studium so schnell wie möglich beenden, jetzt schon Kontakte knüpfen und dann in den schönen Beruf starten.
Hier auch etwas länger als nur ein Jahr bleiben, denn sonst hätte sie das ganze auch gleich lassen können und dann, nach dem Kind schnell wieder einsteigen.
Und so schnell wie möglich Vollzeit, sonst bekommt sie nämlich keine guten, verantwortungsvollen Projekte.
Um nur Zuarbeit zu leisten, hätte sie nicht studieren zu brauchen, richtig ?

w 50
 
  • #56
Also Uni um 1990 war so, es war zwar Arbeit aber doch lässig.

Ich habe 2006 noch mal studiert, der erste Bachelor Jahrgang - man quetschte den Lehrinhalt des vorherigen Diplomstudienganges in weniger Semester, und weil man ja auch von einer FH zu einer University of applied sciences mutiert, muss der Anspruch entsprechend nach oben geschraubt werden. Mehrfach kam der Hinweis, wenn Sie hier studieren, haben Sie keine Zeit für anderes, auch nicht zum Jobben. Vollzeitstudium heisst auf jeden Fall in meinem Fachbereich lockere 80h/ Woche mit Präsenzzeiten und den begleitenden Studienarbeiten. Die Nächte waren kurz, und nicht vom Feiern.

Da noch ein Säugling?
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Also ich habe einige Jahre später als du studiert, und da war das möglich. Mittlerweile im Job ist das nicht mehr so einfach. Ich habe auch im Bachelor/ Mastersystem studiert (also die stark verschulte Methode) und auch kein Orchideenfach. In meinem Jahrgang gab es wirklich viele, die schon in jungen Jahren ein Kind hatten, und die Freiheit an der Uni sehr genossen haben. Es ging auch nicht um Säuglinge, sondern um Kleinkinder. Während des ersten Jahres haben die Frauen ihr Studium unterbrochen.
Ich habe mit diesen Menschen gesprochen, und sie direkt befragt, wie sie das organisiert bekommen. In Ausnahmefällen haben die das Kind mit in den Hörsaal genommen, das ging auch mal zur Not. Alle haben ihren Abschluss ohne große Mühen geschafft.
Aber du hast Recht. Darum geht es hier nicht und das entscheidet jeder individuell.
Trotz allem ist es komisch, so auf einer Wunschvorstellung zu beharren, wenn man sich damit sein Lebensglück ruiniert.
 
  • #57
wenn man sich damit sein Lebensglück ruiniert.
Wenn er sie nach ein paar Jahren verlässt und dann eine Frau innerhalb 12 Monaten heiratet und kurz danach noch Vater, wird sie wohl kaum glücklicher sein.
Ich habe auch schon oft mitbekommen das Männer, die verliebt sind, da recht zügig mit der Planung sind.
Die Heiratsmuffel wollen oft auch heiraten, nur eben nicht die aktuelle Partnerin.
Aus dem Forum kann ich noch spontan an 2 so Fälle erinnern.
 
  • #58
Ich erkenne da zwei Teilfragen, die ich trennen würde:
  • Wird überhaupt geheiratet?
  • Wann wird geheiratet?
Die erste Frage lässt sich nur im Gespräch mit Deinem Partner klären. Ob er sein Leben mit Dir verbringen möchte, ob er generell heiraten möchte, ob er Dich heiraten möchte, ob er Kinder mit Dir will, das kann nur er sagen. Von den verlogenen Steuerungsinstrumenten von #4 kann ich nur abraten.
Wann der richtige Zeitpunkt ist, müsst ihr auch gemeinsam entscheiden. Es gibt Menschen, die heiraten mitten im Studium und sind damit glücklich. Viele würden wohl eher erst das mit dem Berufseinstieg regeln und dann nicht unbedingt vorher heiraten.
Ich persönlich würde nicht im Studium heiraten. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, was Dein Ziel ist. Aus meiner Sicht solltest Du erst auf eigenen Beinen stehen und dann über Familie nachdenken. Und ich würde auch Deinem Partner raten, das nicht zu tun. Das finanzielle Risiko im Fall des Scheiterns wäre mir zu groß.

Und ich kann das aus der Ferne nicht beurteilen, aber könnte es sein, dass Du im Job unzufrieden warst, in ein Studium geflüchtet bist, dort jetzt auch nicht auf dem gefühlt richtigen Weg und nun versuchst, in eine Ehe und Familie zu flüchten? Ich hätte im Studium andere Prioritäten.
 
  • #59
...es ist eine Frage der Persönlichkeit. Es gibt Menschen, die mehr nachdenken, länger Zeit brauchen, um sich sicher zu fühlen. Das finde ich nicht verkehrt. Ein flambiertes Handeln ist auch keine Garantie, für echte Liebe und dass eine Entscheidung richtig ist.
Natürlich ist es nicht verkehrt, wenn man solche lebenswichtigen Entscheidungen treffen möchte und sich reichlich Zeit dafür nimmt!

Doch ich frage mich, weshalb können Männer jahrelang überlegen, ob sie die aktuelle Partnerin heiraten wollen aber sobald ihnen eine andere über den Weg läuft, haben sie es plötzlich eilig in wenigen Monaten eine Frau zu heiraten und bereits mit ihr ein Kind zu zeugen? Und das vom ein und denselben Mann, der zuvor besonnen überlegt hatte und plötzlich den Verstand verliert und Hals über Kopf sich in eine Ehe mit einer Frau stürzt, die er kaum kennt im Gegensatz zu der Ex-Freundin, welche er fünf oder zehn Jahre gut kennenlernen konnte! Wer kann diese Diskrepanz erklären?

Erzählt wurde mir auch mal von einem damals 50-jährigen Mann, der seine 36-jährige Freundin nicht heiraten und mit ihr eine Familie gründen wollte, obwohl die beiden bereits ein Haus gekauft hatten!!! Daraufhin hat sie ihn verlassen und er hatte darüber nur gejammert!

Sie überlegen und prüfen gar nicht, ob die aktuelle Partnerin die Frau fürs Leben ist, sondern sie wissen sehr früh, dass sie es nicht ist und aus Bequemlichkeit und wegen der sexuellen Bedürfnissen bleiben sie immer in der Hoffnung die Frau zu treffen, welche sie vom Fleck weg heiraten würden.

Manchmal hört man von Männern, die sinngemäss sagen: „als ich die Frau zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich sie werde ich heiraten“.

Bin gespannt, was tatsächlich nach Ablauf der zweieinhalb Jahren mit den beiden geschieht, wenn sie nicht schon vorher getrennt sind?
 
  • #60
Diese "Diskrepanz" wie Mandoline sie beschreibt, ist fast schon ein Phänomen.
Erklärungsansätze könnten sein, dass es beim Mann irgendwie Klick machen muss, eine Art Hebel in Gang gebracht werden muss.
Die momentane Frau ist in dem Fall so eine Art substitute, bis eben die ersehnte "Traumfrau" kommt.
Die wird dann vom Fleck weg geheiratet, mit ihr kann man sich Nachwuchs vorstellen, ohne wenn und aber.
Schon mehrfach beobachtet und selber erlebt.

Mit dem substitute lebt der Mann eine Art Konkubinat ohne Verpflichtung und Verantwortung.
Heiraten kostet auch Geld, falls es die klassische Hochzeit sein soll.
Das will man dann auch wirklich nur mit seiner Herzensdame.

Ein anderer Erklärungsansatz könnte sein, dass der Mann einfach nicht nein sagen kann. Ihm passt irgendwas gravierendes nicht, aber er nimmt die Benefits gerne mit (Sex, Haushalt, Kostenaufteilung usw.), solange die Dame mitmacht.

Groß ist das Erschrecken, wenn die Dame dann doch auszieht und merkt, dass um es flapsig auszudrücken "außer Spesen nichts gewesen" war.
Meist ist es dem Mann Schnuppe,er muss kein schlechtes Gewissen mehr haben, die Dame so hingehalten zu haben. Entweder sucht er sich jetzt eine neue Dame, oder es kommt tatsächlich die ersehnte Braut für die romantische Hochzeit.
In bestimmten muslimischen Ländern gibt es übrigens auch die Ehe auf Zeit.

Ich meine, dass Männer genau wissen, wen sie ehelichen wollen und wen nicht. Auf was sie wert legen. Im Fall der FS lässt sich da nur rätseln, was ihm wohl nicht passt.

Von daher sollte sich wirklich niemand so als substitute hergeben.
Jedenfalls nicht auf lange Sicht.
Die FS könnte nochmals das Gespräch suchen. Aber so wie ihr Partner rumeiert könnte es enttäuschend werden. Wie wäre es mit ein bisschen räumlichen Abstand? Such dir doch ein Studentenzimmer und schau mal was dein Partner dann macht (oder auch nicht macht).
w 45
 
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