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  • #1

Essmanieren- Was würdet ihr tun ?

Essmanieren- Was würdet ihr tun ?

ich haben jemanden kennengelernt, mit dem ich mich gut verstehe und evtl. mehr vorstellen könnte. Allerdings stören mich seine Essmanieren z. B. Gabel mit der Faust halten. Was würdet ihr tun ? Ich meine, solche Dinge könnte man ja ändern.
 
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  • #2
Könnte man. Ganz richtig. Aber hüte dich bloß davor, wegen solcher Petitessen das "evtl mehr" auf's Spiel zu setzen. Klar könnte man ganz romantisch sagen, dass, wenn er dich liebt, usw. Geht aber auch anders herum. Wenn du ihn liebst, usw.
Aber vergiss es. Er isst wahrscheinlich schon immer so, das bekommst du nicht mehr aus ihm heraus. Also, gewöhn dich dran, oder geh weg, wenn du es nicht ertragen kannst. Aber ändern wirst du es nicht mehr.
Kleiner Tipp: reduziert euch auf Finger Food ;-)
 
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  • #3
Manieren, insbesondere Tischmanieren sind nicht mehr beizubringen. Das geht einfach nicht mehr. Das wird nur als Kritik aufgefasst und als persönliche Kränkung bzw. Angriff. Folge Streit. Veränderungen sind freiwillig und basieren meistens auf einem Prozeß der perönlichen Erfahrung und durch äusserliche Zwänge, die wiederum selbst erfahre: z.B. durch Vergleich mit anderen Personen und deren Verhaltensweisen und durch Situationen/Begegnungen. Aber auch diese Beobachtung geht immer von einem selbst aus, kann nicht von aussen gesteuert werden. Das wäre ja dann wieder eine Kränkung. Kurzum - Du kannst versuchen, diesen Mensch darauf aufmerksam zu machen und ihn/sie bitten etwas zu verändern, aber nur wenn Du akzeptieren kannst, dass Du denjenigen kränkst und ihn/sie angreifst. Daraus folgt Streit und/oder Rückzug. Manchmal auch die Trennung, weil die Prioritäten anders gesetzt sind. Welche Prioriäten hast Du?? Wieviele und welche Kompromisse bist Du bereit zu gehen?? Was kannst Du akzeptieren und respektieren?? Und wie lange?? Wieviel Elastizität und Toleranz kann Dein Gefühl aushalten?? Auf was legst Du besonderen Wert?? Wie lebst Du, mit wem triffst Du Dich und wie oft gehst Du aus und unter Menschen?? Ist dort Etikette wichtig??
 
  • #4
Wenn er zuhause essen darf wie er will, ist für die restaurant besuche sicher etwas zu machen, aber pass auf, dass du ihm nicht zu anstrengend wirst, denn er soll sich warscheinlich für dich total umdrehen wärend du nicht das selbe für ihn machst.
 
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moosrose

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  • #5
Hmmm, ich gebe zu, das würde mich auch stören. Jetzt überlege ich gerade, wie es mir damit gehen würde ... Ich glaube, ich würde ganz oft mit ihm Essen gehen, in verschiedene Lokalitäten - von normal bis ganz fein - und würde dann darauf schauen, wie es mir damit ginge (also was mein Bauchgefühl sagt), ob ich mir dann immer noch "mehr" mit ihm vorstellen könnte, ob die Gespräche oder das Kribbeln mich sogar vom Rest ablenken würden, oder ob das "Fremdschämen", denn letztendlich wäre es das (bei mir zumindest), überhand nähme ... Dann wäre die Entscheidung getroffen.
 
  • #6
Was würde ich tun? Allein das falsche Halten der Gabel beim Essen finde ich auch unschön, ist aber für mich jetzt kein Ausschlusskriterium.

Ich würde erst einmal keine Entscheidung in irgendeine Richtung treffen, sondern schauen, ob es noch weitere gesellschaftliche Konventionen gibt, an die er sich nicht hält. Wenn zu viele Reizthemen hinzukommen, kommt es ohnehin öfter zu Meinungsverschiedenheiten, und die Beziehung wird sich nicht vertiefen.

Ich würde auch vorsichtig herauszufinden versuchen, ob sein Verhalten auf Unwissenheit basiert oder er bewusst gegen gesellschaftliche Normen verstoßen will.
 
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  • #7
Manieren sind eine Frage des allgemeinen Stils, daher drängt sich die Frage auf, ob Ihr in Sachen Stil und Bewusstsein überhaupt zusammen passt. Im Übrigen sind es fast immer die kleinen, scheinbar nebensächlichen Dinge, die eine Partnerschaft zerstören und zur Trennung führen.
Das mit dem "Ändern" ist sicher ein wenig typ- und altersabhängig. Du kannst ihn ja bitten, es anders zu machen. Entweder es klappt oder eben nicht. Dann weißt Du aber auch, was Du von ihm zu erwarten hast.
 
  • #8
Zuhause darf es sich jeder gern etwas Bequemer machen, ganz klar!
Schlechtes Benehmen im Restaurant jedoch scheint mir aber doch weit mehr zu bedeuten, als das, was das Auge sieht.
Ich selbst habe damals einen Mann mit Niveau und guten Umgangsformen gesucht.Dazu gehört für mich auch, dass er ordentliche Essmanieren intus hat! Das muss doch selbstverständlich sein! Ist das ein Vorurteil?: Ich würde auf einen ungehobelten Freundeskreis schließen und auf eine Ursprungsfamilie, in der auf diese Dinge kein Wert gelegt wird. Das würde mich persönlich schon stören!
Ich könnte mir in diesem beschriebenen Fall auch vorstellen, dass dies nicht die einzige Gelegenheit ist, in der er sich nicht der Umgebung entsprechen verhält.
Aber das wirst du ja sehen, falls du ihm noch eine Chance gibst!
Angela
 
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  • #9
Berlinerin, 40 J

Wie ist derjenige aufgewachsen?
Schlechte Tischmanieren lassen Rückschlüsse auf das Elternhaus zu.
Paare kommen besser miteinander aus, wenn sie aus einer ähnlichen Gesellschaftsschicht kommen. Wenn Dir die Tischmanieren negativ auffallen, wirst Du weitere Defizite bemerken.

Du solltest einen Weg finden, das anzusprechen, ohne dass derjenige sich verletzt fühlt. Vielleicht wäre er ja froh, wenn ihm das jemand endlich beibringt. Er weiss vielleicht garnicht, woran es liegt, dass er in der Gesellschaft negativ auffällt.

Tischmanieren sind Allgemeinbildung. Er wird es brauchen, wenn er mal geschäftlich essen gehen muss. Das kann ein Karrierekiller sein. Es gibt auch Seminare, buche doch einfach eines und sage, Du hättest es gewonnen und schleppe ihn mit. Dann lernt er vom Profi.

Ansonsten könnt Ihr nie ein gemeinsames Essen geniessen. Wäre zu schade. Willst Du mit ihm im schicken Lokal peinlich auffallen?

Schöne Grüsse
Berlinerin
 
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  • #10
Hast du weitere Beispiele? Ich meine, stören dich ausschließlich solche Kleinigkeiten, über die man faktisch durch Wegsehen hinweggehen könnte oder schmatzt das Kerlchen auch? Also, beschreib doch mal bitte. Amanda
 
P

Persona grata

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  • #11
Also ich könnte nicht durch "wegsehen" über schleche (Tisch-) Manieren hinweg gehen. Die Idee von # 8 finde ich gut. Vorausgesetzt, Dein "Flunkern" fällt nicht auf. Ansonsten würde ich es mal offen ansprechen, wenn Ihr alleine seid. Ich vermute allerdings auch -wie einige andere Schreibende hier- dass es möglicherweise nicht das einzige Defizit sein wird, das es zu beheben gilt.
 
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  • #12
Hallo,

danke für die ganzen Antworten. Da ich mich noch mit keinem so gut verstanden habe, wie mit ihm, will ich ihn nicht gleich wegen dieser Sache abhaken. Weitere "Defizite" habe ich nicht bemerken können ( im Gegenteil ). Ich sollte wohl auch erwähnen, dass er aus den USA kommt und die Amerikaner sind ja nicht gerade für ihre guten Tischmanieren bekannt. Vielleicht hat er es nie anders gelernt ? ich weiß es nicht.

Allerdings wage ich es zu bezweifeln, dass ich den Mut aufbringe, es offen anzusprechen.

#9 Schmatzen tut er nicht
 
  • #13
Aha! Wenn er Amerikaner ist, sieht die Sache natürlich anders aus! Ich war vor ein paar Jahren in Los Angeles bei einer befreundeten, sehr kultivierten Familie zu Besuch. Aber Essmanieren- für uns ein Graus! Vielleicht haben die dort einfach andere Vorstellungen?! Dann kannst du ruhig darüber hinweg sehen!
Angela
 
P

Persona grata

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  • #14
@Fragestellerin: Ein so wichtiges Detail, nämlich, dass er Amerikaner ist, hast Du uns (unwissentlich???) unterschlagen? Amerikaner essen doch völlig anders als Europäer. Dort gilt es als "fein", wenn man das Fleisch vor dem Essen in kleine Stücke schneidet, nur mit der rechten Hand die Gabel zum Mund führt und die linke Hand dabei unter dem Tisch hält. Angeblich kommt diese Sitte noch aus der Zeit, als die Goldgräber in der linken Hand den Colt hielten, um ihren Besitz auch während des Essens verteidigen zu können. Das bedeutet doch nicht zwangsläufig, dass Dein Bekannter/ Freund schlechte Tischmanieren hat. Er hat lediglich die aus seiner Heimat. Ich finde schon, dass Du das hättest mitteilen sollen. Das ist doch ein völlig anderer Sachverhalt als Du ihn beschrieben hast *kopfschüttel*.
 
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  • #15
@#11. Wenn er nicht schmatzt: wenigstens etwas! Denn das ist tatsächlich etwas, was man aus einem Menschen meist nicht mehr herausbringt. Auch mich als Mann würde so etwas an einer Frau sehr stören. Ich "geniesse" das tagtäglich daheim und es nervt unheimlich, da ich mir selbst auch als Mensch zweiter Klasse vorkomme. Na ja, als Kind hätte ich dafür auch eine gewaltig hinter die "Löffel" bekommen. Vielleicht ist es ja eine Idee, wenn Du Ihm nahelegst, dass gute Manieren (nicht nur bei Tisch) als eine Art Wertschätzung des Gegenübers betrachtet werden kann?
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich obwohl kein Akademiker, aufgrund guter Tischmanieren sogar ziemlich bald als gesellschaftsfähig angesehen wurde. Es könnte Ihm auch ungeahnt manche Türe öffnen...

T(43)
 
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ingrid w 64

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  • #16
Mein Schwiegersohn ist auch Amerikaner und ich kann das nur bestätigen. Es ist ein Graus, ihm beim Essen zuzusehen. Jetzt hat er eine anspruchsvolle Stellung hier in Deutschland angenommen und ich habe immer Angst, dass man dort nicht weiß, wie die Amerikaner essen und ihm womöglich einen Strick daraus dreht.
 
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  • #17
@15 und @Fragestellerin

Okay, also offenbar ein Kulturproblem. Dann ist es im Kern kein Problem mehr, außer, er wäre ein Ignorant sondergleichen. Sag es ihm: "we eat in this manner": und zeig es ihm. Wäre er bei den Beduinen oder z. B. in Asien, müsste er ja auch anders essen. Hat er, wie der Schwiegersohn in #15, auch eine anspruchsvolle Stelle? Dann kann man ja immer prima auf den Ehrgeiz zurückgreifen. Zusammengefasst: ich sehe Chancen legitimer und erfolgversprechender Einflussnahme. Klappt das nicht, hast du Pech gehabt. So sehe ich das. Ach so, ein Ansatz könnte natürlich auch dies sein: "Oh, you eat like this, aha, wie interessant, ist das so bei euch? Ach tatsächlich, das wusste ich gar nicht, nein, wie interessant, erzähl doch mal ... look, wir machen das ganz anders, ja, wirklich! Schau mal ...! ... ", naja, so in der Art halt. In jeden Fall mit Respekt vor seinen eigenen Sitten, egal, was man von Amiland hält. Ist doch in fact auch wirklich interessant. Man kann auch (siehe Vorpostings) auf Knigge verweisen, ein bisschen Infos über Historie (->Wikipedia) geben und festhalten, dass so genannte Tischmanieren hier a) deutsch und b) trendy sind.

@13: na, ist das nicht gleich etwas scharf geschossen? Wir sind hier doch nicht vor Gericht.

Amanda
 
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  • #18
@#15
Mein Bruder wurde einmal überraschend zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen als er gerade in der Gegend im Urlaub war. Auf seinen Hinweis er könne zwar kurzfristig vorbei kommen, aber sei nicht adäquat gekleidet sagte man ihm nur: "Wir wollen ihr Hirn, nicht ihre Garderobe."
Wenn die Stellung anspruchsvoll ist sollte die Firma zumindest ansatzweise eine solche Einstellung an den Tag legen, ansonsten könnten sie auch Dressmen buchen...

@Fragestellerin: Es gibt eine Menge Abstufungen zwischen "Sau am Trog" und Knigge.
Du kannst - wenn die Beziehung mal halbwegs gefestigt ist, keinesfalls früher - vorsichtig versuchen das Thema anzusprechen. Aber pass auf, dass keine Loriot-Szene daraus wird. Mir ist nämlich bei der Diskussion oben ein Bild von Evelyn Hamann und Loriot im Kopf entstanden in der sie Ihm beim Geschaftsessen vor Chef und Untergebenen die Zinkenzahl der Gabeln erklärt und als Krönung mit einem Taschentuch und Spucke die Backe säubert.
Ich glaube zwar nicht, dass es einen solchen Sketch tatsächlich gab, aber wer Loriot kennt kann sich vorstellen, wie das aussähe.
 
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  • #19
Es gibt wohl immer noch eine Steigerung : Mein Schwager, übrigens Engländer, hält das Messer in der linken Hand und die Gabel rechts. Er ist aber definitiv Rechtshänder!?!? Ab und zu legt er das Messer auf den Tisch...ja, auf den Tisch...und isst mit der Gabel "solo" weiter. Der rechte Unterarm liegt dann quer vor dem Teller...uuups
Wenn er seinen Mund aufmacht, dann sieht man Zahn-Lücke-Zahn-Lücke...das ist sowas von eklig! An einem Tisch mit ihm zu sitzen erinnert an die Rocky-Horror-Picture-Show.
Also keep cool, es geht immer noch schlimmer........
 
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  • #20
Also meinem Kind habe ich es so beigebracht: Unsere Abmachung: Bei Mc Donalds , Pizzahut usw. lies ich seinen Essmanieren freien Lauf und er durfte ganz ungeniert mit den Händen essen...
Dann bin ich reglmäßig in nobelrestaurants.. dort hat schon die andere, feinere Atmosphäre dafür gesorgt, dass ein anderes Benhemen mehr Spaß machte und dort war dann fein Essen angesagt.
Hat gut funktioniert.

Außerdem gibt es heute ne menge Seminarangebote "Knigge".. vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk.
 
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Persona grata

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  • #21
@15: Ich kann Deine Sorge sehr gut verstehen. Das von der Fragestellerin angesprochene "Problem" relativiert sich ja auch deutlich, wenn man weiß, dass es sich bei dem Herrn um einen Amerikaner handelt. Ansonsten kann man schlechte Manieren nicht einfach tolerieren, es sei denn, man hat selbst keine Manieren und erkennt diese dann auch nicht bei anderen.
Und genau deshalb @ 16- habe ich nicht "zu scharf geschossen". Es ist eben kein schlechtes Benehmen sondern er verkörpert eine andere (Ess-) Kultur. Es wäre ähnlich, wenn die Fragestellerin seine vermutlich nicht vorhandenen Orthographie-Kenntnisse ansprechen würde und nachdem x Menschen etwas dazu geschrieben haben, erklärt, er sei gerade dabei, die deutsche Sprache zu erlernen, da es nicht seine Muttersprache ist......
 
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birgitta

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  • #22
Ich mache das eher theoretisch und sage: Ich mag Männer mit Haltung. Das kann ruhig schon bei der Gabel anfangen. Dann ikst er nicht direkt angesprochen, aber er weiß Bescheid.
Noch schlimmer finde ich es aber wenn er rülpst oder sogar was in die andere Richtung unternimmt.
 
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  • #23
@#19: Ja, das mit den "vertauschten" Messer und Gabel obwohl Rechtshänder kenne ich aus erster (meiner) Hand. Ich halte das für die höflichere Lösung als meinen Tellerinhalt im ganzen Zimmer zu verteilen. Das kommt nämlich immer dabei raus, wenn ich die "richtige" Besteckhaltung probiere.
Ich weiss nicht warum, aber beim Essen bin ich Linkshänder. Manche halten es vielleicht für einen Hirnschaden.
Das wäre jetzt die Gelegenheit für mich, die Toleranzleier anzustimmen ;-)

Allgemein halte ich Dinge wie Tischmanieren für einen guten Indikator ob es passt: Zuwenig ist nicht gut. Zuviel kann sogar noch schlimmer sein. Ein Stock im A...llerwertesten ist nicht sexy.
 
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Berliner30

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  • #24
Ähhm, ja wieder ein so noch nicht bekannter und zusätzlicher Anspruch. Fragenstellerin: was hast du denn sonst so für Ansprüche?
Mir jedenfalls ist sowas vollkommen egal.
 
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  • #25
Ich würde das nicht überbewerten. Ich kannte auch so jemanden. Wenn jemand schon länger Single ist "verrohen" die Tischsitten manchmal etwas, ohne, dass der andere sich dessen wirklich bewußt ist. Ich lege großen Wert auf gute Tischmanieren (jedenfalls außer Haus) und spreche dieses Thema auf charmante Art direkt an. Der Herr den ich kannte, war mir sogar dankbar und hat es umgehend geändert...Denn gelernt haben wir das doch alle mal :)
 
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Persona grata

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  • #26
Ich habe den Eindruck, dass die letzten Poster/-innen gar nicht mitbekommen haben, dass es sich bei dem Herrn um einen Amerikaner handelt. Wie sonst sollte man Aussage von #24 wie "Denn gelernt haben wir das doch alle mal" einordnen?!? Da kann man doch nur antworten: Genau! Er macht es so, wie er es gelernt hat! Damit ist aber das Problem noch nicht gelöst.
 
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  • #27
#25
Asche über mein Haupt...ich hatte die Postings nur überflogen und habe das "ami" Problem nicht gelesen.
Trotzdem kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Klar ist dort die Esskultur anders. Wann brauchen die schon Messer und Gabel?? :)
Wer allerdings oft BBQ macht, braucht diese Werkzeuge auch und es gibt durchaus viele Amis mit deutschen Vorfahren, die die guten Sitten weitervererbt haben.
Es soll ja deutsche geben, die zur Betonung ihrer Erzählungen mit ihrer Gabel direkt vor den Augen ihres Gesprächspartner herumfuchteln..........Da kriege ich das Grausen!!!

Egal ob Deutsch, Ami oder Chinese...ich denke, jeder ist in dieser Beziehung lernfähig und ich würde einen poteniellen Partner nach kurzer zeit direkt darauf ansprechen.
 
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  • #28
bin die Threaderstellerin

#23,

ich habe ansonsten keine hohen Ansprüche.

Ansonsten, er ist nicht erst seit gestern in Deutschland, sondern schon mehrere Jahre. Dann bewirbt er sich um höhere Stellen und ich glaube nicht, dass sie ihm bei Geschäftsessen alles durchgehen lassen weil sie sich sagen, naja er ist ist halt Ami und hat es nicht anders gelernt.

Mir persönlich ist es mittlerweile egal,da wir ansonsten sehr gut zusammen passen.
 
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