• #601
Es tut mir leid dass Du jetzt traurig bist
 
  • #602
Liebe Blume ,

mein Beileid. Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, die gemeinsamen Erlebnisse ..... bewahre sie dir.

Alles Gute für euch und viel Kraft
 
  • #603
Liebe @Blume94 ,

tut mir Leid für Dich, dass es so verlaufen ist.

Und wenn Du über die erste akute Trauer weg bist, dann mach Dir Gedanken, ob Du Dich wegen des schlechten Gesamtzustands Deiner Oma an die Heimaufsicht wendest. Sinn macht das nur, wenn die Klinik das als Einlieferungszustand bestätigt.
Grundsätzlich bin ich dafür es zu tun, weil Du nicht mehr befürchten musst, dass sie Deine Oma unter Deiner Beschwerde leiden lassen und weil es zukünftig anderen alten Menschen in der Einrichtung helfen kann.

Die Frage ist, ob es für Dich gut ist oder eher das Gegenteil bewirkt. Schau zuerst auf Dich.
 
  • #604
Du hast recht: sie muss nicht, sollte aber beglaubigt sein. Besonders dann, wenn es um Eigentum, Grundstücke, Stimmrecht u.v.m. geht. Das erleichtert vieles, denn es schafft (schnelle) Klarheit.
Bei Grundstücken etc. muss wiederum eine beglaubigte Vollmacht vorliegen. Betreuungsbehörden oder noch besser Notar sind dann sogar sicherer.

Bei meiner Mutter hatte die Ärztin im Krankenhaus ihre Zurechnungsfähigkeit bestätigt. Ich hatte auch mit einer einfache Generalvollmacht nie irgendwo irgendein Problem. Bei Stimmrechten sowieso nicht. Ich habe damit auch Konten problemlos abgeräumt, als sie noch voll zurechnungsfähig war (natürlich mit ihrem Einverständnis).

Das Thema ist aber zu komplex für ein Forum. Man sollte sich gut überlegen, wem man welche Vollmachten gibt und allgemein ist daher tatsächlich zu empfehlen, die paar Euro für den Notar auszugeben.
 
  • #605
Das haben wir gemacht, sie ist heute Vormittag friedlich eingeschlafen, hatte keine Schmerzen. Ich werde sie unendlich vermissen, hab sie ganz tief in meinem Herzen und bin so dankbar einen so tollen Menschen wie meine Oma zu haben, die war immer für mich da, hat mich großgezogen.
Im Herzen und in meinen Erinnerungen wird sie immer da sein.
Ich brauche Zeit zu verstehen, dass sie nicht mehr da ist, dass ich sie nicht mehr besuchen kann, nicht mehr mit ihr reden, lachen kann, es ist so unwirklich, was passiert ist.
Liebe Blume, mein herzliches Beileid und ich wünsche Dir viel Kraft. Es ist schön, gerade auch für sie, wenn sie friedlich einschlafen konnte und ihr sie noch einmal besuchen konntet, um Abschied zu nehmen. Letztlich ist für Dich entscheidend, sie im Herzen behalten zu können. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst...
 
  • #606
Auch von mir mein herzliches Beileid, liebe Blume.
Ich bin froh, dass deine Oma friedlich eingeschlafen ist, nicht leiden musste und nicht allein war.

w 53
 
  • #607
Das haben wir gemacht, sie ist heute Vormittag friedlich eingeschlafen, hatte keine Schmerzen. Ich werde sie unendlich vermissen, hab sie ganz tief in meinem Herzen und bin so dankbar einen so tollen Menschen wie meine Oma zu haben, die war immer für mich da, hat mich großgezogen.
Im Herzen und in meinen Erinnerungen wird sie immer da sein.
Ich brauche Zeit zu verstehen, dass sie nicht mehr da ist, dass ich sie nicht mehr besuchen kann, nicht mehr mit ihr reden, lachen kann, es ist so unwirklich, was passiert ist.
Mein Beileid und nehme dir Zeit für die Trauer und versuche dankbar zu sein, dass sie friedlich einschlafen durfte und nicht leiden musste.
 
  • #608
Danke, für die Wünsche, den Zuspruch, eigene Erfahrungen, ihr seid toll 😘

Ich kann es nicht verstehen.
Ich saß eine Zeit lang in ihrem Zimmer in der Hoffnung es vllt ein bisschen zu verstehen.
Für mir ist es so als wär sie noch im Altersheim und kommt Anfang März zurück.
Ich möchte es mir nicht vorstellen wie es ohne sie wäre, ich kann das nicht wahr haben. Die Bilder, das was sie zuletzt gesagt hat, wie schnell das alles ging, unbegreiflich.
Manchmal ist es ein leeres Gefühl, aber dann kommen „Blitzeinschläge“ wo ich daran denke, dass sie nicht mehr wieder kommt und dann ist da kein Gefühl von Leere mehr, dann ist da so ein ganz schlimmes erdrückendes, schweres, kaltes, dunkles Gefühl, was mich weg zieht.
Es ist anders als bei Opa, mir war von Anfang an klar, dass er nicht mehr kommt.

Oma kam Freitag ins Krankenhaus weil sie gestürzt ist, nicht weil ihr Herz Probleme macht. Das Altersheim hätte es doch sehen müssen, dass sie nichts mehr trinkt und isst, dass sie nicht alleine aufstehen kann.

Samstag sagte Oma noch zu mir, dass ich nicht weinen soll aber ich musste so viel weinen, das tat mir so weh sie da so liegen zu sehen 🥺 ich bin so froh, sie nochmal gesehen zu haben, ihr gesagt zu haben wie lieb ich sie habe, was für eine tolle Oma sie ist und wie dankbar ich ihr bin, sie zu umarmen und küssen.

Man ist das schlimm wenn der Kopf noch kann, das Herz aufgibt.
Es tut mir total weh, sie sagte sie will leben und man konnte nichts mehr machen.
Die Chefärztin hätte sie am liebsten am Samstag gehen lassen, wo sie noch alles mitbekommen hat, leben wollte, ein anderer Arzt hat uns noch einen Funken Hoffnung gemacht „wenn sie Flüssigkeit bekommt vllt fängt der Körper wieder an zu arbeiten“

Sonntag früh war sie nicht mehr richtig da, als wir kamen war sie schon weg, trotz Medikamente war ihr Blutdruck sehr gering, sie wurden dann abgesetzt und sie ist innerhalb kürzester Zeit verstorben.

Wie kann ein Altersheim sowas nicht sehen, wartet Stunden auf den Hausarzt und behauptet „sie hat noch gegessen und getrunken, war bei bester Laune“
Die Ärzte haben geschaut und sie war komplett dehydriert.
Sie hatte sogar einen Bluterguss an der Lunge, sie muss heftig gestürzt sein.
Die Krankenschwester meinte, sie sieht sowas oft und das sind die Folgen des Pflegenotstandes.

Ich denke sie wär irgendwann aufgrund des schwachen Herzens verstorben aber ich denke auch, dass das Altersheim vorzeitig dazu beigetragen hat ihren Zustand zu verschlechtern, weil sie sich nicht so um sie gekümmert haben wie es erforderlich gewesen wäre.
Der Hausarzt meinte wir können uns nicht um sie kümmern, sie sei im Altenheim besser aufgehoben. Wir haben denen gesagt, dass sie fällt, wenig isst und trinkt (motiviert werden muss)
Oma sagte noch im Krankenhaus gefällt es ihr besser als im Altersheim.
Dienstag war Mama noch da und Oma sagte es gefällt ihr. Montag war der Hausarzt auch nochmal da.
Das ist alles so grausam und ich kann es nicht verstehen. 🥺
 
  • #609
Ich dackele jetzt ein bisschen hinterher - virtuell umarmen ist nicht so meines, aber ich denke an dich, liebe @Blume94.

Der Schmerz, den du jetzt hast, ist doch auch positiv: er zeigt, dass dir deine Oma wichtig war, dass ihr beide - im Umgang miteinander - alles richtig gemacht habt. Du wirst sie vermutlich für den Rest deines Lebens vermissen, immer wieder von ihr träumen.
Meine eigene Oma ist Mitte der 90iger gestorben, sie schwebt immer wieder mal kurz durch meinen Kopf. Ich habe so viel von ihr gelernt, besonders, als sie »alt und weise« war. Sie wurde dabei plötzlich weich und nachsichtig und voller guter Wünsche für alle ihre Enkel.
Bei dir wird es ähnlich gewesen sein. Behalte das in deiner Erinnerung, hole es, wann immer du Trost brauchst, hervor. Und vergiss, was zuletzt im Heim gelaufen ist: die sind auch völlig überfordert - gerade in diesen Corona-Zeiten.

Und nun: stehe die Beerdigung gut durch. Und vergiss dabei nicht, mit deiner ganzen Familie nachträglich noch einmal auf diese tolle Oma anzustoßen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #610
Es tut mir total weh, sie sagte sie will leben und man konnte nichts mehr machen.
Liebe Blume,

vielleicht hilft dir, was mir auch hilft.
Ich habe ein kleines Video im Kopf, glückliche Momente mit meinem Vater. Als kleiner Bub mit Vater im Freibad, im Meer ... als Erwachsener mit einem kühlen Bier auf der Terrasse ..... usw.

Vielleicht hilft dir das auch. Und ich gestehe, noch heute nach 2 Jahren denke ich oft beim Betreten meines Elternhauses "Jetzt kommt gleich der Vater die Treppe runter". Wird er nie mehr ... aber der Gedanke tut nicht mehr weh.
 
  • #611
Noch ist es tiefe Trauer - aber schon bald wirst du voller schöner Erinnerungen an deine Oma zurückdenken - und voller Dankbarkeit für die schönen Momente, die du mit ihr hattest.
 
  • #612
Ich saß eine Zeit lang in ihrem Zimmer in der Hoffnung es vllt ein bisschen zu verstehen.
Wie alt wurde deine Oma?
Auch von mir ein herzliches Beileid.
Mir waren meine Omas auch sehr wichtig.

Bei alten Menschen ist irgendwann die Zeit zu gehen. Damit muss man eigentlich immer rechnen. Es musste glücklicherweise niemand lange leiden, so wie das in vielen Fällen ist.
Meine eine Oma ging, als mein damaliger Partner gerade um sein Leben kämpfte. Sie wurde 96, er war damals 35. Ich habe sie gehen lassen und konnte meinen Frieden damit machen. Sie durfte das. Er nicht.

Ich denke, deine Oma hat ihr Leben gelebt und du warst Teil davon. Du hast schöne Erinnerungen an sie. In dir lebt sie weiter.
Ich wünsche dir Kraft in deiner Trauer.
 
  • #613
Und nun: stehe die Beerdigung gut durch. Und vergiss dabei nicht, mit deiner ganzen Familie nachträglich noch einmal auf diese tolle Oma anzustoßen!
Das ist nochmal ein harter Tag, aber absolut notwendig. Du nimmst Abschied, weine ruhig, das befreit. Setzt Euch hinterher zusammen, versucht einigermaßen fröhlich zu sein und sprecht über sie. Sie ist mit Sicherheit unter Euch. Du wirst das gut verarbeiten. Und wie gesagt, sie ist immer da und ihr geht es gut. Alles Liebe.
 
  • #614
Wie alt wurde deine Oma?
Auch von mir ein herzliches Beileid.
Mir waren meine Omas auch sehr wichtig.
Danke.
Oma ist im Dezember 81 Jahre alt geworden, Opa wurde 74.
Meine Großeltern väterlicherseits sind verstorben als ich noch ein ganz kleines Mädchen war.

@Tom26
Dankeschön, bei Opa hab ich auch viele Erinnerungen, ihn vermisse ich auch oft, weiß was er in bestimmten Situationen sagen würde 😊
Ich hab viel mit Oma erlebt Urlaube,
viele Kindheitserinnerungen, ich kam erst mit 5 in den Kindergarten und wurde bis dahin von Oma und Opa betreut, ich war jeden Tag bei ihnen. Selbst als ich Abi gemacht habe, haben die beiden während der Zeit, die ich in der Schule war, auf meinen Hund aufgepasst.
Als Kind habe ich Weihnachten immer mit Oma gebacken, Ostern haben wir gebastelt, einen Baum mit Ostereiern geschmückt, im Sandkasten mit Autos gespielt und vieles mehr, sie hat jeden Tag für mich gekocht als ich zur Schule ging.
Ganz oft hab ich als kleines Mädchen im Sommer noch ein Eis bekommen wenn sie mich aus der Grundschule abgeholt hat. 😏
Selbst jetzt kam sie im Sommer bei schönem Wetter mit ihrem „Honda“ = Rolator angefahren und hat meinen Sohn und mich besucht. Wir sind zusammen spazieren gegangen, saßen im Sommer oft zusammen auf ihrem Balkon/Terasse. Sie war eine ganz stolze Uroma, mein Sohn wollte ihr letzte Woche eine Himbeere ins Zimmer bringen als wir Mama besucht haben, aber Oma war da schon im Altersheim, voll traurig 😕
Manchmal haben wir zusammen Sport gemacht, natürlich nur ein bisschen - Oma war nicht mehr so fit aber wir waren ungefähr genau gleich bekloppt und lustig drauf. 🤗
Es gibt so viele Sachen die ich mit ihr erlebt habe, wenn ich krank war als kleines Kind, war sie immer da, immer. Ich wollte immer Oma da haben, dann ging es mir direkt besser. Einmal als ich krank war musste sie spät abends noch herkommen, hat mir meine Mama erzählt.
Oma war etwas ganz besonderes für mich.
Wir waren ein gutes Team, ich habe ihr oft gesagt wie lieb ich sie habe, sie hat so viel für mich getan und wollte kein Danke hören, sie hat gesagt, dass sie das gerne macht und ich mich nicht bedanken brauche. Wenn ich ihr geholfen habe, sie zu Terminen gefahren, ihr was zu trinken gebracht, ihr Essen gemacht habe, hat sie immer gesagt, dass ich total aufmerksam sei und mich gut um sie Sorge. Ich konnte ihr aber längst nicht so viel zurück geben wie sie mir gegeben hat.
Ich bin das einzige Enkelkind mütterlicherseits, meine Mama ist auch Einzelkind.
Ich verzeihe Oma ihr Alkoholproblem, das sie eine Zeit lang hatte und mich sehr belastet hat, es war nur ein kleiner unschöner Abschnitt, die positiven Momente und Erinnerungen überwiegen.
 
  • #615
Ich konnte ihr aber längst nicht so viel zurück geben wie sie mir gegeben hat.
Dazu hat meine Oma mal etwas gesagt: Du musst nichts zurückgeben, Du gibst es nach vorne...deinen Kindern und deinen Enkelkindern.
Und ich habe jetzt eine Mutter von 80, die heute noch immer irgendwie etwas für ihre Enkelkinder tut.
Ich denke fast täglich an meine Großeltern und meine Kinder kennen einige Geschichten.....

So sind sie noch lebhaft in uns drin und das wird bei Dir genauso sein...
Die beiden sind noch in Dir
 
  • #616
Danke allen 😘

Auch für die Tipps in der Kinderbetreuungsangelegenheit. Man kann nur einmal diesen Rechtsanspruch gültig machen, ich überlege was taktisch klüger ist. Da anzurufen und es „inoffiziell“ versuchen, mir von denen Adressen geben wo ich nachfragen kann und vllt nochmal belabern und so herausfinden ob man vllt nicht doch noch einen Überbelegungsplatz im Kindergarten bekommen könnte.
Ich kann max. 1 Jahr noch die Elternzeit verlängern, was ich aber einfach nicht möchte. Noch ein Jahr länger abhängig sein, das ist blöde, wenn ich den Rechtsanspruch dieses Jahr stelle, hab ich ihn nächstes Jahr nicht mehr, falls wir wieder keinen Platz im Kindergarten bekommen. Allerdings würden Mehrkosten für private Einrichtungen bezahlt, wenn das Jugendamt nichts findet. Meine Freundin ist Erzieherin und die finden immer etwas, sagte sie. Ich kann das im Zweifelsfall ablehnen was mir das Jugendamt vermittelt hat, wenn die Tagesmutter nicht passend sein sollte.
Mein AG hatte letztes Jahr schon keine Idee wie er mir helfen kann (keine Adressen, Verträge mit Kinderbetreuungseinrichtungen, wollte kein Personal aufbauen) ich wollte letztes Jahr schon los, hab aber nur einen Platz bekommen der mit meinen Arbeitszeiten nicht passt und weniger arbeiten 30-35h statt 40h konnte man mir nicht anbieten. Kind hätte ich um 15 Uhr abholen müssen.

Ich kann meinen Arbeitsvertrag in dem Sinne nicht erfüllen. Dieses Jahr hab ich bisher nichts, nicht mal eine Betreuung für ein paar Stunden, vllt ginge dann noch Teilzeit in Elternzeit aber ich denke auch darauf würde sich mein AG nicht einlassen, wegen dem Personalaufbau. In unserer Abteilung gibt es nur 4 Vollzeitkräfte und einen Azubi, meine Schwangerschaftsvertretung hat nur eine Befristung, die dann in unbefristet umgewandelt werden müsste, wenn ich nicht wiederkomme (weil er nicht nochmal befristet werden dürfte)

Diese Zeit zeigt mir auch schon wieder ein bisschen voran ich bin. Ich hatte meinen Mann gefragt ob er mich die ersten 2 Tage unterstützen kann (zuhause bleiben) nein er muss arbeiten, er hat dann doch ein paar Stunden früher Feierabend gemacht, wohl ein schlechtes Gewissen bekommen. Dann hab ich ihn gefragt ob er mir nicht helfen kann nach Tagesmüttern zu suchen, er hätte keine Zeit.. soll das Jugendamt doch suchen..
Ich hab ihm erklärt, dass schon viel passiert ist und ich unseren Sohn guten Gewissens in eine Betreuung geben möchte, bei einer vertrauenswürdigen Tagesmutter und keiner bösen Drachentagesmutter und wir parallel selber schauen sollten.

Ist das alles nervig. Ich hab echt fest mit einem Kindergartenplatz gerechnet...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #618
Ihr habt doch ein Haus und somit Platz . Schon mal an Au Pair gedacht ?
Wäre doch vielleicht auch eine Möglichkeit ....
An sowas hab ich noch gar nicht gedacht, man Tom wo hast du diese Ideen her? 😏

Prinzipiell bin ich sehr eigen und hab schon ein Problem mit jemand fremdes Zuhause der plötzlich einzieht, wir hätten ein Zimmer frei und Ily wäre mit Sicherheit gut betreut.

Ich finde es ein wenig gemein, dass alle Kinder verschiedenere Altersklassen (1.Jahr bis Grundschule) in unserer Straße einen Kindergartenplatz haben in dem einen Wunschkindergarten. Letztes Jahr hat meine Nachbarin die gerade noch am bauen sind (letzte Züge) einen Platz für ihren 2 jährigen bekommen, ich denke dieses Jahr hat die Nachbarin zwei Häuser weiter einen bekommen wegen dem Geschwisterbonus. Hier im Dorf sind 2019 viele Kinder geboren, das ist eben so schwierige und viele Jungs, danach geht es dann auch noch (wie Gruppen gemischt sind, nicht nur Jungs o. Mädchen) Im Moment werden viele Jungs geboren.
Nach der Geburt haben die noch nachgefragt vom Jugendamt wann wir Bedarf in welchen Betreuungseinrichtungen haben... dann brauchen die sowas nicht erfragen wenn es utopisch ist.
Mein Sohn braucht den Kontakt zu anderen Kinder, den ganzen Trubel um ausgepowert zu werden, den hat er am besten im Kindergarten und danach bei einer Tagesmutter mit ein paar anderen Kindern.
Gestern waren wir 8 Kilometer im Wald spazieren, Ily ist so gerne draußen, die für ihn noch unbekannte Welt erkunden, rumbuddeln und Gärtnern. Wenn er Kinder draußen sieht ruft er immer, das ist echt niedlich. Wenn Corona nicht wäre, wären wir in der Krabbelgruppe im Nebenort und hätten einen Schwimmkurs besucht.
Sonst versuche ich mich mindestens einmal die Woche mit zumindest einer Mami zu treffen, aus unserer Mutti-Gruppe. Der eine Junge einer befreundeten Mutti ist zwei Wochen älter und bei der anderen Mutti ist der Sohn zwei Wochen jünger als mein Sohn.

Wir stehen bis 08/22 auf der Warteliste für die Kindergärten auf die wir uns beworben haben, wenn wer umzieht und die Kinder abmeldet wird ein Platz frei und die Warteliste wird weiter abgearbeitet.
Es gibt Prioritäten Kinder ab 3 Jahren zuerst, Geschwisterkinder, Integrationsplätze und dann die Vollzeitmamis, Teilzeitmamis usw.. die vom Träger des Kindergartens konnte oder wollte mir am Telefon nicht sagen wie hoch die Chancen sind und wo wir derzeit auf der Liste stehen (oben/mitte/unten). Sie meinte nur, wenn was frei wird wird sie sich bei mir melden. Ich hab nicht mal eine Absage bekommen, hat sie mir dann noch nachträglich zugeschickt aber komischerweise für einen anderen Kindergarten (gab wohl Fehler im Planungssystem). Wenn ich nicht nachgefragt hätte, wären wir immer noch im Ungewissen.
Die Stadt zu der wir gehören hat erst einen neuen Kindergarten gebaut aber die nehmen nur aus einem bestimmten Stadtbereich Kinder auf, auch schön...
 
  • #619
Prinzipiell bin ich sehr eigen und hab schon ein Problem mit jemand fremdes Zuhause der plötzlich einzieht, wir hätten ein Zimmer frei und Ily wäre mit Sicherheit gut betreut.
Au Pair finde ich auch eine gute Idee, wobei es in Corona-Zeiten evtl. viele Hürden gibt.
Du solltest dich einfach an eine gute Agentur (Internet) wenden, dort kannst du alle Bedingungen (die du zu erfüllen hast - aber auch, was du von einer/einem Au Pair erwarten kannst) erkunden. Seit einigen Jahren melden sich auch junge Männer für diesen Job, was ich sehr gut finde.

Ich selbst war vor Jahren als Au Pair in England. Ohne Agentur, das gab es damals noch nicht. Deshalb bin ich auch bei der ersten Familie nach wenigen Monaten ausgezogen, sie behandelten mich fast wie eine Sklavin. Doch die nächste Familie war absolut liebenswert, mit den Kindern, die ich damals betreute, habe ich heute noch Kontakt. Die Eltern leben leider nicht mehr, haben mich aber vor langer Zeit mal in Berlin besucht.

In jedem Fall dürfte das finanziell nicht weniger machbar sein, als ein Kita-Platz - falls das ein Problem sein sollte. Mach dich schlau, das kostet nix (und lenkt dich ein bisschen von deinem augenblicklichen Kummer ab).

Mir fällt gerade ein: mein »kleiner« Bruder hatte, bis vor wenigen Jahren, auch immer Au Pair's. Das ging immer gut und obwohl er in einer Mini-Stadt wohnt, hatte er nie Probleme, jemanden dorthin zu locken (manche Au Pair's wollen ja »etwas erleben«, so nebenbei, und da eignet sich eine größere Stadt eher; auch für Sprachkurse).
 
  • #620
An sowas hab ich noch gar nicht gedacht, man Tom wo hast du diese Ideen her? 😏
Danke
Mein Beruf ist es, Lösungen zu finden. Manchmal auch zuerst die Fehler und dann die Lösungen.
Eine andere Idee sind private Kindergärten. Und wirklich teurer ist das auch nicht, wenn ihr gut verdient. Kommt natürlich drauf an, ob es bei euch so etwas gibt.
Du hast ja gemerkt, wenn man sich selbst kümmert, dann erreicht man mehr. Sonst hättest du nicht mal eine Absage bekommen ....

Wie geht es dir heute? Dein kleiner Bub hält dich auf Trab, ist vielleicht momentan gar nicht so übel.
 
  • #621
Aber ob die Idee was taugt? @Tom26 tut sich nun nicht damit hervor, die Bedürfnisse von Familien, Kindern und jungen Leuten zu kennen - hatte er alles nicht zur rechten Zeit.

Du hast seit längerem jede Menge Probleme mit Deinem Mann, bist bekennend temperamentvoll, er stur und Du scheust auch eine lautstarke Auseinandersetzung mit ihm nicht.
Meinst Du wirklich, dass das ein erfreuliches Umfeld für einen jungen lebensunerfahrenen Menschen ist, der die Sprache nicht spricht und ggfs. aus einem anderen kulturellen Umfeld kommt? Und glaubst Du, dass Du dannn eine gute und verlässliche Kinderbetreuung bekommst?

Bei tauglichen Lösungen sollte man nicht nur auf sich selbt gucken und wer kann (egal unter welchen Bedingungen) mein Problem lösen, sondern auch, welche Bedingungen man dem anderen realistisch bieten kann der 24 Stunden am Tag in einer fremden Familie anwesend ist.
Wenn Du Pech hast, baust Du Dir eine Lösung auf und dann agiert das Au Pair so, wie junge Menschen es tun: sucht sich unauffällig über die Community eine andere Stelle und Du stehst von heute auf morgen ohne Au Pair und ganz dumm vor Deinem AG da.
Frag mal Leute, die selber Au Pair waren und von sowas gehört oder es selber gemacht haben oder ein Au Pair hatten und sowas erlebt haben (die wissen mangels Selbstrreflexion natürlich nicht, warum das Au Pair gegangen ist)

Kinderbetreuung sollte nicht irgendwie funktionieren, sondern bei so kleinen Kindern gut und verlässlich.
 
  • #622
@Blume94 ich bezweifle, dass in Corona Zeiten eine Aupair Lösung wirklich möglich ist und würde an deiner Stelle die Elternzeit doch noch einmal verlängern und in dieser Zeit auch das Aupair Thema ausführlich prüfen.

Ansonsten auch von mir mein Mitgefühl.
 
  • #623
zum Thema aupair:
Ich hatte nie ein Aupair, kenne aber (befreundete) Familien, die eins hatten.

Die Menschen, die das Bedürfnis haben, deutsch zu lernen, kommen meistens nicht aus unseren Nachbarländern, sondern von weit her. Der kulturelle Unterschied kann zu Schwierigkeiten führen. Da dein Mann Russe ist und viele Aupair aus dem weiten Osten kommen, gibt es da bei euch vielleicht nicht so große Schwierigkeiten. Vielleicht soll dein Sohn ja zweisprachig erzogen werden, dann wäre das von Vorteil.

Die Aupair sind recht jung, fast noch Kinder. Bei manchen Familien war es so, als hätten sie noch ein zusätzliches Kind zuhause. Vergiss nicht, dass die Aupair evtl. das erste Mal von zuhause weg sind und sich ausleben wollen, bzw. das auch tun.

Eine Familie hatte sich aufgrund des Aupair scheiden lassen: der Mann ist mit dem Aupair-Mädchen zusammen gekommen.

In der Regel lief das aber nach manchen Anlaufschwierigkeiten ok. Bemängelt wurde immer, dass das Kind sich jedes Jahr an ein neues Aupair gewöhnen muss, also ständig neue Bezugspersonen hat. Und natürlich: das Aupair wurde auch in den Urlaub mitgenommen.

Also informiere dich besser vorher, was du auch für dein Kind möchtest und ob das für euch als Familie lebbar ist.
 
  • #624
Also informiere dich besser vorher, was du auch für dein Kind möchtest und ob das für euch als Familie lebbar ist.
Ja habt ihr schon recht.
Ich hab ja geschrieben, dass es eine Alternative wäre aber ich mich auch schwierig mit jemand fremdes tue, der einzieht, weil ich eigen bin in dem Punkt.
Ich hab mit meinem Mann auch wieder richtig Probleme, da ist eine große Distanz zwischen uns.
An unsere Probleme hab ich auch gedacht, dieses Person würde alles mitbekommen, alles und kann es ggf. nicht mal verstehen. Für einen Tag die Woche habe ich eine Betreuung 8h aber für die anderen Tage eben nicht.
Es ist blöd, wenn ich nicht arbeiten kann, dann kommen wir am Haus nicht weiter (Außenanlagen) und falls das mit meinem Mann so weiter geht hab ich überhaupt keine finanzielle Sicherheit für meinen Sohn und mich, falls ich mich dazu entscheide, dass es keinen Sinn mehr hat mit der Ehe. Mir fehlt auch die Kraft mich mit meinem Mann auseinanderzusetzen. Unser Sohn ist nachts im Moment so unruhig, mein Mann geht aufs Sofa, sagt am nächsten Tag er konnte nicht schlafen.. ich war bei unserem Sohn (ist auch besser so, mein Mann ratet voll aus, „Halt die Fresse“ - find ich ganz schlimm, wir kann man sowas zum eigenen Kind sagen?) dann legt er mir Wäsche hin, das muss gewaschen werden und als ich ihm gestern gesagt habe (Termin beim Bestatter, beim Arzt, dann noch das Kindergartenproblem etc.) das mir das echt zu viel wird (ich war wirklich total aufgelöst und fertig) meckert er mich am Telefon noch an, das ich arbeiten gehen muss und mich um eine Tagesmutter bemühen soll und den Rechtsanspruch, anstatt vllt abends in Ruhe miteinander zu sprechen und sagen, dass wir gemeinsam eine Lösung finden und zusammen recherchieren, ne er hat keine Zeit für sowas. Wäsche machen soll ich dann plötzlich auch nicht mehr. 🤦‍♀️ Dann leg mir deinen Kram nicht dahin und mach es selber. Auch als er gesehen hat, dass ich unseren Sohn für 45 h angemeldet hatte im Kindergarten, „was, so lange soll der in den Kindergarten?“
Was denkt er sich denn? 🤦‍♀️ Ich arbeite 40h.

Ich muss meinen Sohn überall mit hinnehmen, schlafe nachts nur ein paar Stunden und dann noch Oma. Ich muss funktionieren und bin echt am Limit, ich fühl mich alleine gelassen von ihm, er sagt er kann mir nicht mehr helfen macht schon genug.
(2h früher von der Arbeit, geht einkaufen).
Heute kam er früher und hat sich direkt hingelegt.

Ich kriege das schon irgendwie hin, muss ich! Es ist nur so schwer im Moment, alles auf einmal.
Wenn ich raus komme (spazieren, vorhin hab ich schon die Rose vom Grab gerettet bevor die ihr Unwesen treiben) dann gehts mir einfach besser, zuhause ist es im Moment anstrengend.

Ich möchte meinen Sohn nicht an jemanden gewöhnen und wenn er sich gewöhnt hat, wieder woanders hingeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #625
Ich hab mit meinem Mann auch wieder richtig Probleme, da ist eine große Distanz zwischen uns.
Hm...ich habe jetzt noch nicht kapiert, weswegen du mit deinem Mann zusammen bleibst.
Ich fasse es mal zusammen, ok ?
- ihr streitet viel und er schreit den kleinen Sohn an 'halt die Fresse', wenn der weint.
- du machst den Haushalt allein, Ausnahme, dein Mann geht einkaufen ( übrigens: das ist die einzige Arbeit im Haushalt, die ich richtig gerne mache, du nicht ? ) ach und dann noch das bockige, er macht seine Wäsche jetzt selbst, was er sicher nicht ernst meint.
- du wirst bald wieder arbeiten und zwar in Vollzeit, was einerseits bedeutet, dass du auf deinen Mann finanziell nicht angewiesen bist und was mit sich bringt, dass du dich ganz allein darum kümmern musst, wo du dein Kind in der Zwischenzeit läßt.
Du wirst auch nicht müder sein für diese Belastung, als du es wärst, wenn du als Ehefrau berufstätig wärst, denn die Nachtschichten mit deinem Sohn wird dein Mann dir auch weiter gerne überlassen, wenn du arbeiten gehst.
- die kleine Hoffnung, am Abend, wenn dein Mann ENDLICH nach Hause kommt, mal ein Stündchen für dich zu haben, wirst du begraben müssen, dein Mann legt sich erst mal hin und hat dabei vermutlich kein Unrechtsbewusstsein.

Also, inwiefern würde dein Leben schlechter, wenn du dich trennst ? Du müßtest aus dem Haus mit Garten raus ? Den gibt's ja noch nicht mal. In einer drei-Zimmerwohnung mit Balkon, dafür ohne Single-ähnlichem Ehemann, der 'halt die Fresse' sagt, könntest du glücklicher sein.
Du willst deinem Sohn nicht den Zugang zu seinem Vater verbauen ? Hat er denn einen / bekommt er einen ? Was macht dein Mann für / mit deinem Sohn ?
Würde dein Mann ihn nicht am WE zu sich holen ? Weil ihm das zu anstrengend ist oder er da schlicht keinen Bock drauf hat ? Dann wird er sich auch in eurem Haus / eurem gemeinsamen Leben nicht um ihn kümmern.
Hat er sich um dich gekümmert, als deine Oma im Sterben lag ? Hat er da das Kind genommen ?
Du willst Geld verdienen, damit ihr den Garten anlegen könnt ? Verdiene lieber Geld, damit ihr ( dein Sohn und du ) friedlich leben könnt.

w 53
 
  • #626
Unser Sohn ist nachts im Moment so unruhig, ... mein Mann ratet voll aus, „Halt die Fresse“ - find ich ganz schlimm, wir kann man sowas zum eigenen Kind sagen?)
Völlig daneben, da kann einem das Kind nur leid tun.
...als ich ihm gestern gesagt habe (Termin beim Bestatter, beim Arzt, dann noch das Kindergartenproblem etc.) das mir das echt zu viel wird (ich war wirklich total aufgelöst und fertig) meckert er mich am Telefon noch an, das ich arbeiten gehen muss und mich um eine Tagesmutter bemühen soll und den Rechtsanspruch, anstatt vllt abends in Ruhe miteinander zu sprechen und sagen, dass wir gemeinsam eine Lösung finden und zusammen recherchieren, ne er hat keine Zeit für sowas.
Ebenso daneben. Dein Mann ist völlig unsensibel, leider ist natürlich nicht zu erwarten, dass sich das von Situation zu Situation ändert. Da fehlt immer sämtliche Empathie.
Ich muss meinen Sohn überall mit hinnehmen, schlafe nachts nur ein paar Stunden und dann noch Oma. Ich muss funktionieren und bin echt am Limit, ich fühl mich alleine gelassen von ihm, er sagt er kann mir nicht mehr helfen macht schon genug.
Oh je. Mit Vollzeitarbeit wird das nicht besser. Ich bin da bei @frei (#626).
Du bist eine junge, attraktive Frau. Warte nicht bis 45...
 
  • #627
Blume, warum musst DU dich um Bestattung kümmern?? Es ist eigentlich die Aufgabe deiner Mutter, bzw. aller Familientmitglieder, die mit Oma zu tun haben.
Was deinen Mann betrifft, da haben andere Foristen schon alles gesagt. Trotzt seiner eventueller guten Seiten ist er eine Belastung für dich, da siehst du jetzt gerade deutlich, als sonst.
Abgesehen davon sind seine Sprüche ein gutes Beispiel dafür, warum ich finde, dass Männer die finanzielle Fürsorge übernehmen sollen und nicht mit Frau "teilen" - wenn die Frau ausfällt, sei es durch Krankheit oder hier, dass man ganz banal zwar Job, aber keine Kinderbetreuung findet.
Die Kinderbetreuungsuche betrifft deinen Mann genauso!! Schließlich hat er auch was davon, wenn du Geld verdienst.
Vergiss deinen Mann momentan - kümmere dich um dein Sohn, lass den Mann woanders schlafen, organisiere Beerdigung und göhne dir Ruhezeiten. Wäsche, Essen und Sex kann dein Mann selber machen, er ist ein grosser Bub. Sei endlich wütend und schluck nicht alles runter!!
 
  • #628
@Blume94
Deine Ehe klingt für mich ehrlich gesagt sehr schwierig und besonders mit dem Todesfall in deiner Familie, merkst du die "Unterstützung" deines Mannes... Das tut mir wirklich sehr leid für dich und dann noch mit dem kleinen Kind.
Versuche dir zwischendurch eine Auszeit zu gönnen, auch mal zum Trauern zu kommen, bring das erstmal hinter dich und dann schau dir mal intensiv eure anderen Baustellen an.
Warum musst du dich um die Beerdigung usw. alleine kümmern? Was ist mit dem Rest deiner Familie? Gibt es niemanden, der dich dabei unterstützen kann?
 
  • #629
Hat er sich um dich gekümmert, als deine Oma im Sterben lag ? Hat er da das Kind genommen ?
Das war am Wochenende, da muss mein Mann nicht arbeiten und hat den kleinen dann betreut wenn wir im Krankenhaus waren.

Ich weis es nicht..
Mein Mann hat mir auch als unser Sohn gerade geboren war gesagt, dass er es nicht ab kann wenn der kleine weint. Er hat sich immer zurück gezogen wenn der kleine geweint hat (3 Monats-Koliken zb.) er ist nur gemein zu ihm, wenn er nicht schlafen kann und der kleine die Nacht zum Tag macht. Wenn ich ihn aufs Sofa schicke will er das oft nicht, die letzte Zeit hat er es einfach gemacht (ist auch ok, er muss arbeiten gehen am nächsten Tag, ich bin zuhause und kann mich mittags mit Kind nochmal ausruhen).
Er hat auch schon mal Nächte übernommen.

Ne er war nicht nur einkaufen, er hat die ganze Woche geplant was wir essen und sonst hilft er auch im Haushalt, räumt den Tisch ab, deckt ihn zum Frühstück, spült Töpfe und Pfannen, räumt die Spülmaschine aus und bringt den Müll raus.
Mein Sohn und Mann können echt niedlich miteinander spielen, da gibts auch Männer die nichts mit ihren Kindern anfangen können.

Das ist phasenweise so bzw. manchmal denke ich, dass sich mein Mann bemühen muss um „nett“ zu sein und dann wenn es mal schwieriger wird, dann zeigt er wie er ist wird frech, beleidigt, überfordert.
Selbst meine Oma hatte einmal eine Situation mitbekommen und meinte zu mir „man was wird der frech“
Ich bin auch total überfordert im Moment, nicht mit meinem Sohn, mit der Gesamtsituation, ist viel für mich, wobei mein Sohn eine gute Ablenkung ist, er versteht glücklicherweise nicht was passiert ist.
Blume, warum musst DU dich um Bestattung kümmern??
Ich möchte das gerne, meine Mama und ich machen das zusammen. Oma war mir so wichtig, der Bestatter nimmt viel Arbeit ab.
Heute haben wir noch einen Termin mit dem Pastor und ich muss noch ein Foto von Oma raussuchen, die haben das so schön bei Opa gemacht. Sonst ist was die Beerdigung angeht dann alles geregelt. Es werden nach und nach auch schon Omas Sachen abgeholt (Sauerstoffgerät, Pflegebett etc.)
Die Beerdigung ist aber erst Mitte März, weil im Moment so viel los ist und Feuerbestattungen länger dauern.

Mir haben gestern die nächsten Tagesmütter abgesagt.

Mein Mann möchte sich aufs Jugendamt verlassen.. ich hab Angst, dass die uns da so eine komische Tagesmutter vermitteln und zweitens auch Angst um meinen Arbeitsplatz.
Meine Freundin hat auch noch nichts, aber ihr AG ist sehr kulant, sie kann selber entscheiden wie viele Stunden und hat dann sogar noch Anspruch auf ihre Vollzeitstelle (Teilzeit in Elternzeit)

Mein Mann entschuldigt sich am nächsten Tag für seine freche Art, hilft uns nicht weiter. Er soll an sich arbeiten, zeitig ins Bett mit Kind, mache ich auch.
 
  • #630
Bin enttäuscht von ihm.
Hätte mir gewünscht, dass er zumindest bei den Terminen auf unseren Sohn aufpasst kann und nebenbei selber nach Tagesmüttern schaut und sich mal umhört. Sein AG ist so kulant, er hätte nicht arbeiten müssen, wenn er müssen würde ist das was anderes, aber er wollte arbeiten.
Und auch, dass er Geldverdienen über alles stellt finde ich daneben, wir haben ein kleines Kind und wenn wir keine passende Betreuung finden, wo der kleine gut aufgehoben ist und sich wohl fühlt, dann kann ich nicht arbeiten gehen. Dann kommen wir hier eben nicht weiter, na und? Dann bleibt es halt noch ein Jahr ungepflastert, kamen ein halbes Jahr auch so aus mit Schotter ohne Pflaster (komplett vor dem Haus und 6 Meter hinterm Haus) bisher. Alles werden wir eh nicht sofort bezahlen können, alle hier machen ihre Gärten nach und nach.
Erst kommt das Kind und dann der Rest, so einfach! ☝️ Wenn er anders mit Geld umgehen würde und nicht ständig zig neue Sachen brauchen würde oder Geld verzocken, dann wär der Garten/ vorne schon fertig. Haben Weihnachten Geld geschenkt bekommen von unseren Eltern für das Haus und er hat seinen Teil verzockt, musste noch alte Rechnungen bezahlen.
Ich hab meinen Teil noch und weiß nicht ob ich das jetzt fürs Haus benutzen soll oder besser sparen für schlechte Zeiten.

Ich gehe so ungern mit meinen Sohn zum Arzt, weil da so viele kranke Menschen sind.
Den Bestatter hat er im Kinderwagen verschlafen, das war gut. Bei der Beerdigung bin ich am überlegen ob nicht wer auf ihn aufpassen kann, er muss das nicht alles mitbekommen. Vllt kann meine Schwägerin, Schwiegereltern mit ihm spazieren gehen, wobei die bestimmt auch zur Beerdigung kommen wollen, mal sehen.

Nach dem Mittagsschlaf gestern, hat sich mein Mann um unseren Sohn gekümmert. Da konnte ich dann in Ruhe duschen gehen, das tat echt gut. Gab vorher erst Diskussion (am besten nur duschen wenn Kind schläft) aber dann hat er es gemacht. 👍
Heute hat der kleine durchgeschlafen 🙏
 
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