• #1

Eure Gründe: Warum nur 1-2 Kinder? Warum viele Kinder?

In meinem Umfeld beklagen sich sehr viele, dass Muttersein so anstrengend sei. Manche überlegen, ob sie ein 2. Kind wagen sollen weil es ach so anstrengend ist. Das kann ich überhaupt nicht teilen. Ich möchte gerne viele Kinder, bin da aber vielleicht eine Ausnahme. Mich würden eure persönlichen Gründe interessieren warum ihr nur 1 oder 2 Kinder wollt. Aber mich interessiert auch Gründe von Leuten, die viele Kinder haben.
 
  • #2
Kinder sind leider auch immer eine Geldfrage, daher möchte und habe ich nur ein Kind. Auch und vor allem, weil ich arbeiten möchte und das geht einfach in einer verantwortungsvollen Position mit vielen Kindern nicht mehr.
 
W

wahlmünchner

  • #3
Ich bin für wenig Kinder:
- erstens habe ich noch keine Kinder, bin aber in einem Alter wo "viele" Kinder eher unvernünftig werden.
- eine Schwangerschaft empfinde ich als keinen verlockenden, eher grusliger Zustand, vor allem gegen Ende.
Ich bewege mich gerne und was ich da im Umfeld beobachte, sind mindestens 2-4 Monate sportlich total tot.
- ich hab Respekt vor der Geburt
- ich brauche viel Ruhe und Schlaf um mich wohl zu fühlen
- viele Kinder kosten viel Geld. Erst ab 6-7 wird's dann vielleicht wieder rentabel. Da summiert sich das Kindergeld und die Kinder nutzen ähnliche Dinge nacheinander..
- in einer Großstadt bist du mit mehr als 3 Kindern ein Sonderfall, wer läd dich da ein? Wo willst du da wohnen?
- wenn andere viele Kinder haben wollen finde ich das gut, vor allem wenn es vernünftige und liebesfähige Eltern sind.
- Für mich ist das in diesem Leben nichts mehr
 
G

Gast

  • #4
Man kann heutzutage überhaupt froh sein, wenn ein Mann noch ein Kind mitmacht, ohne abzuhauen oder fremdzugehen! Ich bin gerne Realist! Ich seh mich nicht als Gebärmaschine, die dann am Ende die Kinder alleine austrägt und verpflegt! Für mich ist das nicht höchstes Ziel, so etwas tun zu müssen um jeden Preis, nur damit Kinder da sind! MIr ist eine gut funktionierende Partnerschaft wichtiger.

Ich sehe mich emotional und psychisch auch nicht in der Lage, eventuell mehrere Kinder alleine aufziehen zu können, wenn der Mann instabil wird und die Flucht ergreift.

Ansonsten - das kann ich für mich gar nicht entgültig sagen. Ich weiß doch nicht, was in 10 oder 20 Jahren ist, und ob ich da nochmal einen anderen Mann kennenlerne!

Fakt ist eben - wovor viele Menschen wahrscheinlich auch Angst haben - wenn ich alles auf einmal erlebe und haben will, dann ist die Beziehung langweilig. Das braucht man sich nicht schön reden, das ist Tatsache! Ich glaube nicht daran, dass Kinder die Beziehung verfestigen!

5 Kinder, dicke Mutti und jeder kriegt seinen Teller Spaghetti und Toastbrot vorgelegt, haben für mich sowas von deutschem Ghetto-Stil. Das ist nicht meine Vorstellung, nach der ich leben will.
Es ist heute eh schon schwer genug, ein einzelnes Kind flügge zu bekommen. Ich will keine Kinder mit 20 oder 30 daheim hocken haben, sondern nach der Erziehung wieder eine erfüllte Paarbeziehung leben. DAS ist für mich höchsts Ziel, nicht möglichst vielen Kindern die Mäuler stopfen!
 
G

Gast

  • #5
Bei aller Ehre, aber die heutige Gesellschaft leidet an psychischen Krankheiten und emotionaler Instabilität wie nie! Viele bekommen nicht mal ein Kind ordentlich groß gezogen. 2 Kinder oder mehr verlangen für mich (für eine gesunde Entwicklung), zwei emotional stabile, verlässliche Erwachsene - und keine Hilfsfiguren wie Oma und Opa oder andere Clowngestalten, zu denen man die Kinder mal schnell abschieben kann. Die Mütter dürfte keinen Teilzeitjob haben und es müsste mehr Geld fließen. Wie willst du denn heute so viele Kinder groß ziehen wenn du einmal im Leben wirklich unegoistisch denkt? Viele können das schon gar nicht mehr. Viele wollen einfach nur durchsetzen, ohne an 10 Jahren zu denken. Irgendwo muss mal Schluss sein! Die Einstellung zu den vielen Kindern kommt ohnehin nur von den eigenen Eltern! Denk lieber selber mal für dich! Viele Kinder sind heute nicht mehr gesund!
 
G

Gast

  • #6
Meine Gründe, warum ich mir maximal 2 Kinder vorstellen kann - und das dürfte bei anderen Frauen ähnlich aussehen:

- Kinder bedeuten, bei aller Liebe, viel Arbeit (schlaflose Nächte, Geschrei, Windelnwechseln am Anfang; Trotzphasen, Schulprobleme, Pubertätswirren, wenn sie älter werden...)

--> mit mehreren Kindern dürfte man jahrelang kaum eine ruhige Minute für sich selbst haben! Zeit für mich selbst; für Sport, Hobbies und Relaxen, ist mir aber sehr wichtig.

- Beruf und 3 oder mehr Kinder unter einen Hut bringen?!

- Schwangerschaft + Geburt stelle ich mir physisch und v.a. psychisch äußerst anstrengend vor. Erst Rückenschmerzen, Übelkeit, geschwollene Beine, eingeschränkte Beweglichkeit; dazu die ständige Sorge, es könnte was schief gehen. Und dann die Geburt....puh; darüber will ich lieber noch gar nicht nachdenken. Es dürfte die Hölle sein. Furchteinflößender als Wehenschmerz finde ich den Gedanken an Geburtsverletzungen wie Dammriss & Co und mögliche daraus resultierende Spätfolgen (Inkontinenz, eingeschränktes Sexleben). Ganz abgesehen davon, dass jederzeit dramatische Komplikationen auftreten können. Ich bewundere Frauen, die das 3, 4, 5 mal oder noch öfters auf sich nehmen. Aber ich persönlich würde das meinem Körper und meiner Seele maximal zweimal zumuten wollen (zweimal deshalb, weil Geschwister was tolles sind).

- noch ein oberflächlicher Grund: ich bin sehr eitel und es wäre mir wichtig, auch nach einer Schwangerschaft eine gute Figur zu haben. Sicher lassen sich auch bei ein oder zwei Schwangerschaften Spuren nicht ganz vermeiden, aber ich denke, bei jeder Schwangerschaft sammeln sich mehr Geweberisse und überschüssige Kilos an....

Sind aber rein theoretische Überlegungen. Da ich schon stramm auf die 30 zugehe und kein passender Mann in Sicht ist, werde ich vermutlich eh kinderlos bleiben. Außerdem hat mir mal eine Frauenärztin gesagt, dass es für mich schwierig werden könnte mit einer Schwangerschaft aufgrund meiner Hormonlage. Wer weiß, evtl. bin ich gänzlich unfruchtbar. Aber WENN...wie gesagt: höchstens 2.
 
  • #7
Warum muss man mit 5 Kindern ne dicke Mutti sein? Ich glaube irgendwie leben wir in einer Konsumgesellschaft wo jeder nach seinem Vorteil schaut und zu egoistisch für Kinder ist. Unabhängigkeit, Karriere, top Aussehen und sich was leisten stehen im Vordergrund. Kinder aufwachsen zu sehen gibt mir persönlich mehr. Jedoch leiste ich mir gerne für meine Kinder was: Ausflüge, Kleidung, Spielsachen.
 
  • #8
Ich glaube irgendwie leben wir in einer Konsumgesellschaft wo jeder nach seinem Vorteil schaut und zu egoistisch für Kinder ist. Kinder aufwachsen zu sehen gibt mir persönlich mehr.
Naja ganz ehrlich, DU willst Kinder haben und DIR gibt das mehr als ein Leben ohne Kinder. Der Wunsch nach (vielen) Kindern ist genauso egoistisch wie ein Leben ohne Kinder, nur wollen das viele einfach nicht wahrhaben.

Jedoch leiste ich mir gerne für meine Kinder was: Ausflüge, Kleidung, Spielsachen.
Und wer bezahlt das dann? Der Vater der Kinder oder bist du wohlhabend? Denn alleine und quasi dauerschwanger wirst du kaum gut genug über die Runden kommen um deinen Kindern das bieten zu können. Und dass man mit den Kindern ggf. alleine dasteht, sollte man heutzutage ruhig schonmal einplanen.

Ich würde niemals mehr als 2 Kinder haben wollen, eher sogar nur eins. Die Arbeit, der Platz, die Mehrkosten, ggf. als AE dazustehen.. dann dazu noch das Thema Altersarmut aufgrund längerer Berufsabstinenz - Nein, das ist mir alles zu riskant, sorry.
 
W

wahlmünchner

  • #9
Deinen letzten Post finde ich nicht ganz ok, liebe FS in.
Warum ist viele Kinder haben wollen ausgerechnet als nicht! egoistisch anzusehen. Ich finde es kann auch sehr egoistisch sein viele Kinder haben zu wollen.
Ein Kind ist erstmal süß und liebt die Mutter ...sie ist der wichtigste Mensch für das Baby.. Du willst mir allen Ernstes sagen da ist kein Egoismus das erleben zu wollen als Frau?
Und : Welche Frau mit 7-9 Kindern arbeitet noch? Wer würde das von ihr verlangen? Ich kenne Putzfrauen die lieber mit 10 Kindern zu Hause bleiben als wieder arbeiten zu gehen..
Von mir aus können andere und auch du viele Kinder bekommen, ich sehe nichts schlimmes daran.
Aber es ist auch nicht schlimm das nicht zu wollen.
Dick werden muss man auch nach 8 Kindern übrigens nicht.
Allerdings ist das weniger eine Entscheidung, die die Mutter fällt, sonder eine die eher ihr Körper trifft. Manche bekommen extrem viele Bindegewebsrisse, da ist auch bei einer schlanken Frau alles wabbelig.
Und manche Frauen können! gar nicht viele Kinder bekommen. Sie gefährden sich und die Kinder mit jeder Schwangerschaft. Meine Tante bekam ein Verbot nach 2! Kindern nochmal schwanger zu werden. Ihre Niere war jedesmal kurz vorm Abgang. Andere bekommen Diabetes, Verletzungen durch die Geburt ... Die Frauen sind alle egoistisch weil sie ihre Gesundheit nicht auf s Spiel setzten und erneut Kinder in die Welt setzen?
Und was das selbstlose Leben angeht:
Wer altruistisch Leben will, bekommt keine Kinder sondern bringt sich ehrenamtlich irgendwo ein.
So sehe ich das
 
  • #10
Oft miterlebt: Drei Kinder (und mehr) sind wesentlich mehr Mühe und Organisation im Alltag, als zwei Kinder. Besonders als AE-Mutter.

Ab vier Kinder wird es so stressig, daß man auf viele Jahre hinaus nur mit Familie und Haushalt beschäftigt ist. (Und abends vor dem Fernseher einschläft, weil zu müde dafür)

Wenn Kinder, dann halte ich zwei Kinder am besten. Durch (einen) Geschwister lernen die Kinder sehr viel, z.B. soziales Verhalten. Einzelkinder könnten dagegen sehr dominant werden.

Partnerwahl: Wieviel Männer bringen sich aktiv ein, wenn Kinder unterwegs sind, und dann auf der Welt ?
Selbst manche anfangs engagierten Männer, lassen dann nach sechs Monaten nach. Weil jeden Tag -für sie- das Gleiche. Und sie denken: Noch x-Jahre vor Einem, bis man mit dem Kind was anfangen könnte ? Während Mütter jeden Tag mit den Kindern was Schönes abgewinnen können.

Finanziell kann es enger werden, als man glaubt. Kaum ein Job als Angestellter ist heutzutage noch sicher. Jeder Arbeitstag kann der Letzte sein. Vielen Arbeitgebern ist es egal, ob ihr Mitarbeiter eine Familie ernähren muß. Wenn der Lohn nicht reicht, dann hilft ja der Staat - denken und sagen sie dann. (Alles schon selber erlebt)

Und wer gar keine Kinder haben will - hat auch gute Gründe dafür. Und ist nicht egoistisch. In manchen Berufen und Lebensformen sind keine Kinder möglich. Oder sehr schwierig, worunter dann Alle leiden.
 
  • #11
Da hab ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt mit dem egoistisch. Klar gibt ein Kind einem was, das streite ich nicht ab. Also kann man schon sagen es ist eine Art von Egoismus. Nur tue ich ja was für andere und habe Freude daran. Ich finde es schön, dass ich versuchen kann meinen Kindern das bestmöglichste mit auf den Weg zu geben, ihnen eine schöne Kindheit bieten. Auch tue ich gerne für andere was, das bereitet mir Freude und gibt mir persönlich Zufriedenheit. Vielleicht eine Art von Egoismus, aber für mich eine gesunde Art. Dieses extreme Bedachtsein auf die eigenen Wünsche, Vorteile etc. in unserer Gesellschaft finde ich nicht so ganz gesund. Mutter Theresa bin ich jedoch nicht ;-)
Was die Gesundheit angeht denke ich, hat es für den Körper auch Vorteile schwanger zu sein. Die Hauptkrankheit bei Frauen ist Brustkrebs, das Risiko hierfür wird durch Schwangerschaften und Stillen mehrerer Kinder deutlich gesenkt. Da sind mir ein paar Geweberisse egal ehrlich gesagt.
Tja das liebe Geld! Luxus ist mit Kindern natürlich nicht drin, aber es ist gut machbar. Man sollte den Kindern was bieten können, da gebe ich euch recht. Überschütten muss man sie jedoch auch nicht. Wie bei allem ein gesundes Mittelmaß. Ein eigenes Zimmer, ordentliche Kleidung und Hobbys sollten meiner Meinung nach drin sein. Schade, dass Frauen als Monster die zu faul sind zum arbeiten und ihre Männer ausnehmen wollen dargestellt werden. Auch schade dass wenn sie arbeiten gehen als Rabenmütter dargestellt werden. Auf mich trifft nichts von beidem zu!
 
G

Gast

  • #12
Ich will Kinder, idealerweise 2-3, sofern die Frau sich im Wesentlichen darum kümmert, denn Kinder machen ziemlich viel Arbeit. Sie könnte ja dann einige Zeit daheim bleiben oder auch halb- oder ganztags arbeiten, wenn sie das möchte und wir Haushaltshilfen zum Putzen/Kochen/betreuen einstellen. Zudem könnte ich mir vorstellen, meine Arbeitszeit bei Gleitzeit auf 90% zu reduzieren, um etwas Flexibilität für diverse Fälle (Kind krank...) zu behalten. Ich würde dann das Geld verdienen, um alles zu bezahlen, auch wenn dann sicher weniger übrigbleibt, als jetzt.

Soweit zur Theorie, mal sehen ob es so kommt.
 
G

Gast

  • #13
Und wer gar keine Kinder haben will - hat auch gute Gründe dafür. Und ist nicht egoistisch. In manchen Berufen und Lebensformen sind keine Kinder möglich. Oder sehr schwierig, worunter dann Alle leiden.
Es kann auch m.M.n. eine verantwortungsbewusste Entscheidung sein, auf Kinder zu verzichten, wenn man sich selbst der Mutter- (oder Vater-)schaft nicht gewachsen fühlt. Ich z.B. finde Babies unheimlich süß, und ich wäre irgendwie auch gern mal schwanger und würde eine Geburt erleben (obwohl es anstrengend und schmerzhaft ist). Das stelle ich mir als unheimlich intensive Erfahrung vor. Zu wissen, da ist aus dem eigenen Körper etwas neues gewachsen....faszinierend! Auch stillen würde ich ein Kind gerne mal. Vielleicht ist das der biologische Fortpflanzungstrieb, keine Ahnung. ABER: ich traue mir nicht zu, ein Kind dauerhaft zu versorgen und zu erziehen. Meine Stresstoleranz ist sehr gering; ich bin insgesamt wenig belastbar und brauche viel Zeit für mich. Zudem hatte ich selbst ein schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter und hätte Angst, dieselben Fehler bei meinen eigenen Kindern zu wiederholen. Und v.a. möchte ich nicht die Verantworung für einen anderen Menschen übernehmen. Süß finde ich auch nur ganz kleine Babies, ältere Kinder nerven mich.

Ja, ich schmelze bei Babies dahin und ja, irgendwo regt sich da ein Fortpflanzungstrieb...aber ich glaube nicht, dass ich einem Kind ein gutes Leben bieten könnte. Es könnte passieren, dass ich ein Kind vernachlässige, überfordere, schlecht erziehe. Angesichts dessen fände ich es nicht egoistisch, auf Kinder zu verzichten, sondern reif und verantwortungsbewusst.

Klar könnte man auch sagen: dann muss so ein freiheitsliebender, wenig belastbarer Mensch sich halt zwingen. DAS wäre dann wirklich altruistisch - sich überwinden; Kinder erziehen, obwohl es einem nicht liegt ... so nach dem Motto: Augen zu und durch. Aber wie lange geht sowas wohl gut?!

Weder kinderlos bleiben noch Kinder kriegen finde ich per se egoistisch. Wichtig ist, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich bewusst zu machen: Warum genau will ich Kinder? Bzw., warum will ich keine? Geht es nur um mich; die Befriedigung meiner eigenen Wünsche - oder habe ich auch das Wohl der (potenziellen) Kinder im Blick?
 
  • #14
Ich habe eine wunder süße Tochter und dabei bleibt es.
Gründe? Eine schwere Geburt, Finanzen.. Und der Partner fehlt.
 
G

Gast

  • #15
Meine Güte, wenn ich die meisten Antworten so lese, wundert es mich nicht mehr, warum Deutschland angeblich weltweit die wenigsten Geburten hat und total überaltert!
Ich bin schwanger mit Kind 1, und klar ist das nicht so einfach, aber hey zehntausende Müttergenerationen vorher haben auch Kinder bekommen, das ist doch ganz natürlich! Also bitte auch ein wenig Vertrauen in den eigenen Körper und die Natur... Und gerade heutzutage, da gibt es doch viel mehr Möglichkeiten. Was die Geburt betrifft, man kann einen Kaiserschnitt machen lassen z.B. Alle anderen Gründe finde ich etwas egoistisch. Es gab in der Menschheitsgeschichte schon echt miese Zeiten, aber immer wurden Kinder geboren. Ich glaube hier gibts es zu viele Bedenkenträger, obwohl es uns doch super geht!!! Schaut mal auf andere Punkte auf der Welt!!! Zum Glück sehe ich noch genug Mütter mit ein oder zwei Kindern, das gibt doch etwas Hoffnung im Hinblick auf den demografischen Wandel...
Was mich betrifft sind 3 Kinder geplant, aber erstmal eins auf die Welt bekommen ;) Vielleicht bin ich danach geläutert, aber ich glaube es nicht. Kinder gehören für mich zum Leben dazu. Und ich hoffe, dass alle Damen die freiwillig kinderlos bleiben, das nicht irgendwann bereuen.
 
G

Gibson

  • #16
Überspitzt gesagt: 0 Kinder, da die durchschnittliche Frau von mir verlangt 50% Mutter zu sein. Alles andere als 100% Vater macht aber für mich keinen Sinn.
Macht nichts, die nächste Generation Männer bekommt das sicher irgendwie hin.

Gruß
m(38)
 
  • #17
Nichts lässt einen mehr reifen, zu einem reifen Menschen werden - als diese Total-Umkrempelung des Lebens. Einmal sein Leben total teilen, neues Leben schenken, sein Leben einem kleinen Menschen für eine zeitlang widmen. Auf sich nehmen, aushalten, erfahren, dass es geht, nach vielen schlaflosen Nächsten, nach Momenten, in denen man denkt, es geht nicht mehr, die Kraft reicht nicht - da reicht sie doch - weil man nie besser weiß, WOFÜR man das tut. Für den eigenen Sohn, die eigene Tochter. Das Glück, der Stolz, die Erfüllung - all das ist einzigartig.
Sich selbst und seine eigenen Werte auf den Prüfstand stellen, weil man sie ans eigene Kind vermitteln will - auch das eine einzigartige Gelegenheit. Wann wird man schon mal SO angefragt im Leben?

Ich erlebe jetzt gerade bei einem fast schon sehr großen Kind - dass ich mein Leben Stück für Stück zurückbekomme. Auch das eine große neue Erfahrung. Es ist noch da - mein Leben. Da kommt es wieder und schenkt mir neue Zeit - auch wenn ich 13/14/15 Jahre älter geworden bin. Aber das Ergebnis dieser Jahre ist ein cooler, liebenswerter Teenager - auch das kann ein Grund sein, stolz zu sein!

Ich wollte nie nur ein Kind. Es ist so gekommen, weil die nächste Schwangerschaft nach dem ersten leider schief ging und weil dann die Partnerschaft zerbrach. Das habe ich lange betrauert. Aber dann habe ich mich viel umgehört und viel nachgedacht, wie man aus einem Einzelkind ein soziales Wesen machen kann - und habe mir von vielen erwachsenen Einzelkindern bestätigen lassen, dass Einzelkinder auch ganz großartige Menschen sein können - und man das beste aus seiner "Einzel-Position" machen kann.

Nur Mut zum Kind!
Es gibt keine Erfahrung, die dieser ähnelt, Mutter/Vater zu werden!
 
V

VatersuchtFrau

  • #18
Mir reicht 1 Kind (Sohn).

Obwohl ich meinen Sohn sehr liebe, hätte mir ein Leben ohne Kind eher zugesagt. Ich finde den Gedanken an eine Großfamilie eher abstoßend. Auch bitte keine fremden Kinder. Patchwork ist nicht mein Ding. Aber bitte jeder/jede wie sie mag.


M
 
  • #19
Du klingst ein wenig nach Märchenprinzessin: du hast KEIN Kind und träumst schon von vielen Kindern? Du weißt nicht, was sich überhaupt durch Kinder ändert, planst aber schon viele? Komm mal runter und sei realistisch: du musst sehen, wie es für DICH ist, Mutter zu sein. Es gibt immer Supermütter, die behaupten 5 Kinder und Vollzeitjob problemlos zu bewältigen... Ob das der Wahrheit entspricht? Ich bin Lehrerin und kann dir sagen: einfach sind viele Kinder nicht - für die Kinder nicht (Kampf um die Liebe der Eltern, Geldsorgen, Verlustängste, Konkurrenzkämpfe...) und für die Mütter auch nicht (ich werfe heulende Mütter mittlerweile aus meiner Sprechstunde und verweise sie an Psychologen!).
Es gibt Beispiele von Familien, denen ein Kind schon zu viel ist, und von glücklichen Großfamilien, meist aber mit viel Geld im Rücken, Omas, die eingespannt sind und Vollzeitmüttern.
Aber alle haben erst mal mit einem Kind angefangen ;) und dann weitergesehen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #20
Also irgendwie verstehe ich die Frage nicht ganz. Die FS hat sich doch schon lange für eine Großfamilie entschieden. Oder zumindest für viele Kinder. Geht eigentlich aus dem zweiten Post hervor.

Vermutlich braucht sie nur gute Gründe um ihren Freund/Mann davon zu überzeugen.

Das geht in die Hose.

w, 50
 
  • #21
Hallo, danke für die bisherigen Antworten.

Du klingst ein wenig nach Märchenprinzessin: du hast KEIN Kind und träumst schon von vielen Kindern? Du weißt nicht, was sich überhaupt durch Kinder ändert, planst aber schon viele? Komm mal runter und sei realistisch: du musst sehen, wie es für DICH ist, Mutter zu sein.
Aber alle haben erst mal mit einem Kind angefangen ;) und dann weitergesehen...
Naja, das ist es ja eben. Ich habe bereits 2 und finde es garnicht stressig und mache es gerne. Klar ist abundzu mal ne stressige Situation, aber ich bin sehr sehr gerne Mutter. Es ist für mich äußerst selten nervig oder anstrengend. Darum bin ich so verwundert weil andere sich da ganz anders äußern. Meine Umwelt gibt mir auch das Feedback dass Muttersein bei mir so leicht aussehen würde. Ich will mich nicht selbst loben, darum geht es nicht. Hatte jobmäßig auch viel mit Kindern zu tun im Sportverein. Die Hauptfrage die ich mir stelle ist, ob ich einfach riesiges Glück mit meinen Kindern hatte oder ob der Stress noch kommt? Kann ich weitere Kinder wagen, wird das so weiter gehen dass es in der Hauptzeit positiv sit für mich?
 
G

Gast

  • #22
Mir reicht 1 Kind (Sohn)...

Auch bitte keine fremden Kinder. Patchwork ist nicht mein Ding
Also mit der Einstellung viel Erfolg bei der Suche nach einer NEUEN Frau!

FS, hier werden viele Menschen viele Gründe gegen viele Kinder haben, es ist aber ihre Gründe, wenn Du einen passenden Partner dafür hast, ihr genug Geld, dann mach es.

FS, Du musst nur aufpassen, dass Du an keinen Mann gerätst, der seine Familienplanung abgeschlossen hat.

Du könntest Dir auch einen dem entsprechenden Job suchen. Im Kinderheim oder Pflegefamilie, Du willst ja Kinder erziehen und prägen, da müssen sich nicht alle selber geboren sein.
 
  • #23
Ich möchte auf jeden Fall mindestens drei Kinder.

Eines der größten Probleme heute ist doch die Vereinzelung und der Glaube an den Staat. Es ist schon klasse, eine große Familie zu haben, bei der man Unterstützung finden kann und die füreinander einsteht (und natürlich auch mal streitet).
 
  • #24
Liebe FS,

Du kommst schon verd... überheblich und selbstgerecht 'rüber, sorry.

Ich kann solches Geschwätz wirklich nicht hören. Du solltest doch wissen, wie unterschiedlich die Menschen, die Babys, die Kinder, ihre Ansprüche, Probleme und ihre Belastbarkeit sind? Hm?

Meine Beiden haben z.B. unglaubliche Probleme beim Schlafen produziert. Andere Mütter haben ein müdes Kind in den Wagen gelegt und es schlief einfach. Ich bin mit Baby im Bauchsack durch den Zug gelaufen, mindestens eineinhalb Stunden lang - sobald ich stehen blieb, war das Kleine wieder wach.

Nur so als Streiflicht. Hätte ich eine gute Ehe geführt, hätte ich vielleicht dennoch mehr als zwei Kinder bekommen, sie sind ja nun auch wirklich toll.

Ich würde mich dennoch nicht hinstellen und auf andere Menschen mit einem anderen Hintergund herabsehen. Ich käme mir [Mod]
 
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G

Gast

  • #25
Ich würde mich dennoch nicht hinstellen und auf andere Menschen mit einem anderen Hintergund herabsehen. Ich käme mir [Mod]
Wo sieht die FS auf andere Menschen herab? Es gibt Menschen, die können mit Kindern nicht umgehen, weder mit fremden, noch mit eigenen. Ich habe Frauen mit ihren Babys gesehen, die Kinder schrieben wie am Spies, kaum hat sie eine andere Person in die Arme genommen, die mit Kindern kann, da haben sich die Babys in ein paar Sekunden beruhigt. Nur weil man Kinder bekommen kann, bedeutet es noch lange nicht, dass man mit ihnen auch umgehen kam.
 
G

Gast

  • #26
Du schriebst ja, dass du ein Händchen für Kinder und Spaß am erziehen hast. Das unterscheidet dich schonmal von vielen. DU gehst darin auf, dich um Kinder zu kümmern; dir macht es vermutlich nicht viel aus, wenig Zeit für dich selbst zu haben. Das trifft aber nicht auf jede Frau zu. Man kann Kinder mögen, und trotzdem nicht bereit sein, ihnen zuliebe alles andere zurückzustellen. Ich würde über kurz oder lang durchdrehen ohne ausreichend Zeit für mich selbst. Mir bereitet es Freude, in Ruhe ein Buch zu lesen, am PC zu rumzubasteln oder ein gutes Gespräch über "Erwachsenenthemen" zu führen. Ich würde extrem unzufrieden werden, wenn ich zu alldem keine Zeit mehr hätte.

Das kann man jetzt als egoistisch und selbstbezogen bezeichnen - aber welchem Kind ist denn mit einer überforderten, unzufriedenen Mutter gedient? Jeder sollte nur soviele Kinder zu bekommen, wie er sich selbst zutraut - ggf. halt gar keines.

Du bist scheinbar vom Charakter und deinen Talenten her prädestiniert für die Kindererzieheung. Hinzu kommen vermutlich relativ "pflegeleichte" Kinder (gesund, normale Entwicklung, keine Schreibabies...); außerdem günstige Umgebungsbedingungen (Vater verdient gut/packt mit an; selbst flexible Arbeitszeiten; Großeltern/Freunde helfen aus; gute Infrastruktur....). Wenn du mit deinen 2 Kindern keinerlei Stress empfindest, dann wirst du vermutlich auch ein drittes ohne größere Probleme "wuppen". Du kannst ja jetzt einschätzen, wieviel Arbeit mit einem neuen Kind zusätzlich auf dich zukommt. Es könnte natürlich sein, dass du Pech hast und beim dritten, vierten, fünften....Mal ein "schwierigeres" Kind bekommt, das z.B. behindert oder chronisch krank ist, Entwicklungsprobleme hat etc. pp. Oder dass du nach mehreren problemlosen Geburten im Kreißsaal ein solches Horrorerlebnis hast, dass du dir sagst: "Um Gottes willen, nie wieder!" Das kann dir vorher natürlich keiner garantieren. Aber erstmal geht man ja doch davon aus, dass alles glatt geht.

Wie gesagt - jeder sollte soviele Kinder bekommen, wie er sich selbst zutraut! Wenn es bei dir 3 oder mehr sind, dann spricht doch nichts dagegen, dem nachzugeben. Nur solltest du akzeptieren, dass nicht jede Frau tickt wie du.
 
G

Gast

  • #27
Hut ab vor allen Frauen, die heute noch geplant 3 oder mehr Kinder kriegen. Wirklich nachvollziehen kann ich das aber nicht, ganz ehrlich.

Ich muss überhaupt nicht unbedingt Kinder haben. Und mehr als 2 will ich auf keinen Fall.

Klar sind Kinder süß. Aber ich wäre nicht bereit, mich selbst komplett hintenan zu stellen. Ich möchte doch auch noch ein eigenes Leben, und zwar möglichst, bevor ich ins Rentenalter komme.

Und schon der Gedanke an soviele Schwangerschaften und Geburten würde mich abschrecken. Da muss der Körper doch irgendwann völlig am Ende sein. Jedes Mal wieder reißt unten alles auf (oder wird der Bauch aufgeschnitten); jedes Mal wieder muss man mühevoll abnehmen nach einer Schwangerschaft (wenn einem die überschüssigen Kilos nicht gerade ganz egal sind)...und kaum hat man sich halbwegs erholt, kündigt sich das nächste Kind an. Und psychisch ist eine Schwangerschaft auch nicht ohne; schließlich kann immer was schief gehen. Fehlgeburten sind für die betroffene Frau meist eine große Belastung, aber durchaus keine Seltenheit. Puh....ganz ehrlich....ein leibliches Kind hätte ich schon ganz gerne. Das ist eine Erfahrung, die ich gerne machen würde. Aber mehrfach würde ich mir das nicht hantun wollen.

Was ich mir gut vorstellen könnte: ein leibliches Kind + ein Adoptivkind. Aber vielleicht bleib ich auch ganz kinderlos.
 
G

Gast

  • #28
Hallo FS,
Du erscheinst mir nicht wirklich glücklich mit Deinen 2 Superkindern. Schreibst hier, was für eine Wahnsinnsmama Du bist und erklärst in einem Atemzug, dass alle anderen Mütter Versagerinnen sind, nur weil sie die Wahrheit sagen. Nämlich: Es ist nicht 24/Tag 365/Jahr und 18 Jahre alles Eitel Sonnenschein.

Vielmehr suchst Du hier nach Bestätigung um mit Deiner weichgespülten Werbefamilie ins Reine zu kommen und vielleicht doch noch glücklich zu werden.

Damit wirst Du es auch nicht schaffen. Auch nicht mit noch mehr Kindern

w, 50
 
  • #29
Ich wollte immer viel mehr Kinder. Aber nach einer Frühgeburt, mehreren Fehlgeburten und einer Schwangerschaft bei der ich fast ausschließlich liegen mußte, bin ich froh über meine beiden tollen Kinder.
Und mit zwei Kindern konnte ich auch immer Vollzeit arbeiten und war nicht von einem Mann abhängig. w53
 
  • #30
Und schon der Gedanke an soviele Schwangerschaften und Geburten würde mich abschrecken. Da muss der Körper doch irgendwann völlig am Ende sein. Jedes Mal wieder reißt unten alles auf (oder wird der Bauch aufgeschnitten); jedes Mal wieder muss man mühevoll abnehmen nach einer Schwangerschaft (wenn einem die überschüssigen Kilos nicht gerade ganz egal sind)...und kaum hat man sich halbwegs erholt, kündigt sich das nächste Kind an.
Ich frage mich bloß, wo diese ganzen Horrorvorstellungen herkommen?
Ich habe vier Kinder und habe als höchstes Gewicht bei 1,65 einige Jahre lang 67 kg gewogen, nach dem vierten Kind. Und das ist ja nun wirklich nicht übergewichtig. Die meiste Zeit lag mein Gewicht irgendwo um die 60 +/- 3 kg.
Und es reißt auch nicht "jedesmal unten alles auf". Du liebe Güte. Bin ich denn eine derartige Ausnahme, dass ich Schwangerschaften und Geburten eher als positiv erfahren habe? Plus die dazugehörigen Veränderungen - psychisch und körperlich.

Ich bin kein Muttertier. So richtig spannend wurden die Kinder für mich, als sie ins Teenageralter kamen und langsam anfingen, wie Erwachsene zu denken. Das hat unglaublich Spaß gemacht (und macht es mit der Jüngsten immer noch). Aber trotzdem reicht nichts an die Erfahrung heran, kleine Menschen auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten. Im Nachhinein weiß ich, dass es den Schlafmangel, die Unordnung und alles andere wert war, auch wenn ich während der Zeit, als sie klein waren, doch manchmal vor Erschöpfung geheult habe (hätte ich im anderen Fall vermutlich auch, nur aus anderen Gründen).