• #1

Eure Tipps gegen Liebeskummer

Liebeskummer ? jeder kennt ihn, jeder hasst ihn. Dieser bösartige hinterhältige Wicht, der sich in unsere Seele einschleicht und unaufhaltsam ein Gefühl der Verzweiflung und Niedergeschlagenheit hinterlässt. Dieser unerwünschte Eindringling muss natürlich schleunigst beseitigt werden. Die Frage ist nur: Wie? Verratet uns Eure Tipps, was bei Euch eigentlich immer ganz gut hilft, um möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen. Je mehr Tipps hier gepostet werden, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass vielleicht auch scheinbar ausweglose Fälle wieder Mut schöpfen können!
 
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  • #2
ZZ auch etwas im Liebeskummer - extrem unangenehmens Gefühl. Was man tun kann wissen wohl die meisten: Ablenkung, neues Hobby, Freunde/Familie besuchen, etc. Die gemeinsame Zeit reflektieren und die schönen Momente nicht überbewerten. Aber eben, auch wenn es gute Gründe für eine Trennung gab, ist es dennoch aufwühlend und emotional belastend. Die Zeit bringts! m, 41
 
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  • #3
Liebe Nicole,
nach einigen Liebeskummern hat mir das Folgende am meisten und effektivsten geholfen: WEINEN!!! Die Trauer rauslassen, schluchzen, schreien, Tonnen von Taschentüchern verbrauchen, von mir aus noch Schnulzenfilme ansehen und weiterheulen. Jedoch TÄGLICH spazieren gehen, mindestens eine halbe Stunde. Freundinnen treffen, wenn man verheult ist will man nicht in ein Kaffee, aber zu Hause. Sich mal "auskotzen", sich das Ego wieder aufpolieren lassen durch Komplimente der Freundinnen. Dann wieder beginnen sich ganz massiv um das eigene Wohlergehen zu kümmern: Massage, Friseur, ein neues Paar Schuhe oder ähnliches. Sich einer Gruppe anschließen (Tanzen, Fitnessclub, Töpfern) irgendwas, wo man unter Leute kommt und sich ablenken kann.
Aber das Wichtigste: In der ersten Zeit absolut kein Kontakt zum Ex.
Natürlich ist wichtig zu wissen, warum der Liebeskummer da ist. War man zusammen und er hat Schluss gemacht? Ist es eine unerfüllte Liebe? Sind Kinder mit im Spiel usw... Davon hängt natürlich ab wie lange die Phase dauert. Nach dem Selbstmitleid muss auch die Selbsterkenntnis und die Reflektion kommen, denn meistens (nicht immer natürlich) gehören zwei dazu.
Wie lange der Prozess dauert, hängt natürlich davon ab, warum und wie der Liebeskummer zustande kam. Aber Verleugnen und Schlucken ist nicht hilfreich.
w.29 ohne Kinder, Single seit zwei Jahren (erst seit einem halben Jahr wieder auf der Suche)
 
  • #4
1.) Sich mit guten Freunden umgeben, ruhig auch zum Ausweinen. Wirklich gute Freunde hören auch zum 100. Mal geduldig zu :). Das Verbalisieren der Tatsache hilft ungemein. Den Schmerz nicht verdrängen, sondern erstmal zulassen. Umso schneller ist er dann auch verarbeitet. Das Wort Ex ganz bewusst anwenden.

2.) Äussere Dinge verändern, z.B. Wohnung renovieren/umgestalten. Erinnerungen an den/die Ex entfernen. Am besten die Wohnung so gestalten, wie es der/dem Ex sicher nicht gefallen hätte.

3.) Neue Hobbys suchen, am besten was mit viel Bewegung und in größeren Gruppen. Tanzkurse sind da sehr geeignet, neue Sportarten ausprobieren.

4.) Sich selbst was Gutes tun. Neue Frisur, sich mal den Gang zu einer Kosmetikerin oder einen Wellness-Kurzurlaub gönnen. Oder eine schöne Reise machen, es gibt genügend Single-Reisen im Angebot, wo eben nicht nur lauter Pärchen um einen herumtanzen.

5.) V.a. nie und nimmer die Schuld nur bei sich suchen (hätt ich doch...). Es gehören immer 2 dazu. Versuchen ganz nüchtern auch die Fehler des anderen zu sehen.

Mir hat das bei meiner letzten sehr schmerzhaften Trennung ungemein geholfen, ich habe neue Leute kennengelernt und bin auf andere Gedanken gekommen. Mein Selbstwertgefühl hat einen deutlichen Aufschwung bekommen. Ich habe v.a. eines gelernt: ich bin selbst für mein Glück verantwortlich, und sonst niemand! Und ich bin dadurch zuversichtlicher geworden, dass es irgendwann DEN Mann geben wird, mit dem ich mein neues selbstgewonnenes Glück teilen kann, der das zu schätzen weiss und mich dafür auch lieben wird.

Mein Ex war meine große Liebe, daran hat sich nichts geändert. Aber ich habe gelernt, mit dem "Verlust" umzugehen. Mittlerweile kann ich ihm auch wieder begegnen oder an alte Zeiten denken, ohne dass es weh tut. Liebeskummer kann man nicht vermeiden, aber man kann die Trauerphase erträglich gestalten.
 
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  • #5
Das werden viele EPs vielleicht nicht lesen mögen:

Oh, ich weiß sehr wohl, was nicht erwiderte und aufgekündigte Liebe sind.

Ich habe schließlich einen Hund in mein Leben gelassen. Der bringt Bewegung, Leben und Begegnungen in die Bude! Der hat überschaubare Bedürfnisse, ist zufrieden zu stellen, dem ist gemeinsame Zeit wichtiger als Schein im Außen. Es gibt etliche wissenschaftliche Abhandlungen dazu!

Jeden Tag unserer über 10 Jahre währenden gemeinsamen Zeit habe ich genossen und schon jetzt muss ich manchmal angedenk der Endlichkeit fürchterlich weinen.

Aber es gibt einen Unterschied zu meinen Erfahrungen mit Menschen: Dieses andersartige Lebewesen werde ich tatsächlich bis zum Lebensende lieben dürfen. Wir geben einander, ein jeder auf seine "Art", uneingeschränkt "alles".

Warum sollte ich mir Liebeskummer (mit Menschen, die teilweise allen Ernstes sogar schon auf den Hund eifersüchtig waren) überhaupt noch einmal antun?
 
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  • #6
Na ja, einen Hund habe ich mir jetzt nicht angeschafft, aber mir hat folgendes (nach 22 Jahren Ehe) gut getan:

Absolute Funkstille zum Ex, nur das nötigste per mail und auch das verursachte immer noch Herzklopfen.

Wohnung umdekorieren und alte (gemeinsam angeschaffte) Möbel raus, alles umstreichen.

Gemeinsame Freunde meiden, die wollen immer noch vermitteln.

Ich gebe zu, manchmal tun mir auch Rachegelüste sehr gut, ich bin von ihm verlassen worden und wünsche ihm manchesmal alles erdenklich schlechte auf dieser Welt.
 
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  • #7
1. Sport
2. Sport
3. Sport...
Kann man alles rauslassen und kommt nicht auf dumme Gedanken!
 
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  • #8
Zusätzlich zu den vielen Tipps, die schon genannt wurden (rausgehen, Freunde, Sport, Hobbys anfangen, für sich selber was gutes tun): Mir hat es sehr geholfen, jeden Tag Tagebuch zu schreiben. Ich habe darin eigentlich fast nie mehr nachgelesen -- aber so konnte und kann ich jeden Tag das loswerden, was mich beschäftigt, und es ist dann auch weg. Außerdem habe ich mir angewöhnt, mein Tagebuch jeden Tag mit der Auflistung zu beginnen, welches die Glücksmomente des Tages waren. Damit fange ich IMMER an, egal, wie blöd der Tag war oder ob ich traurig war oder gut drauf. Und ich habe dabei gemerkt, dass es eigentlich fast jeden Tag Glücksmomente gibt, die ich mir sonst gar nicht so bewusst gemacht habe. Das kann ein Anruf von einer Freundin sein oder ein Kinobesuch oder ein schönes Ereignis bei den Kindern oder einfach nur der Spaziergang oder das Entdecken eines interessanten Vogels oder......Das gibt einen anderen Blick aufs Leben!
 
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  • #9
Ich hatte einormen Liebeskummer und enorme Mühe, loszulassen, weil wir einander sehr gern hatten und doch nicht mehr weiter ging
Das schlimmste war, wir, sobald wir wieder Kontakt hatten wieder aufeinander zugingen und nicht abschliessen konnten. Das tat noch viel mehr weh, weil wir jedes zum Punkt kamen, dass es nicht geht.
Heulen hilf mir auch...konnte gar nicht verhindern. Mir hat auch geholfen, dass ich über diese Beziehung geschrieben, wie ein Roman, auch nicht nachgelesen. Dort kamen aber auch viele schöne Seiten der Beziehung auf, so dass ich beim Schreiben weinen musste. Wenn man mehr Nachteile aufschreibt, dann geht das vermutlich besser.
Kontakt ganz abbrechen ist das beste, sofern es keine Kinder im Spiel sind, zumindest für einige Monate oder noch besser ein Jahr.

Auf jeden Fall sich nicht gehen lassen, damit tut man sich keinen Gefallen, ich habe das gemacht und das sehr schwer.

Wenn du die Möglichkeit hast, mit jemanden zu sprechen, dann tut das auch sehr gut, weil du das auch sagen kannst, was dich in dem Moment bewegt.

Mir hat auch sehr geholfen, dass die Familie um mich ist und ich viele besuchen konnte, versucht habe, möglichs wenig Zeit allein zu Hause verbringe. Sport machen hilft.
Mit Tanzkurse weiss ichnicht, da man dort einen Partner braucht meistens den man momentan ja nicht hat.

Doch wichtig ist, die Trauerphase auch zulassen, damit man auch dann loslassen kann. Diese braucht jeder. Danach jedoch wieder sich aufraufen, für sich schauen, etwas verändern, wenn es sein muss und positiv nach vorne schauen.

Es braucht alles Zeit....und ich dachte, diese Phase halte ich nicht durch, weil der Schmerz sehr gross war, ich dadurch kein Appetit mehr hatte, abgenommen hatte(kein Magersucht!!!).

Das ging tatsächlich gut, ich konnte loslassen und nun ist es soweit, dass wir uns ab & zu sehen aber die Beziehung kein Thema ist. Damit haben wir beide abgeschlossen...vielleicht ist das eine Ausnahme, normalerweise sagen ja viele, kein Kontakt mehr. Wenn man sich versteht und nicht mehr in Versuchung kommt, ein halle oder ein Kaffe zusammen trinken ist ok. Nicht mehr in die Wohnung bringen, insbesondere dann nicht, wenn man einen neuen Partner hat.

Viel Kraft!
w40
 
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  • #10
Nach einiger Erfahrung mit Liebeskummer , Psychotherapie und unsentimentaler Abwägung des Für und Wider:

Mich gar nicht mehr in die Verlegenheit bringen, so kummervoll dazustehen. Also "vermeiden" und auf andere schöne Ereignisse und Dinge im Leben konzentrieren. Mich nicht so abhängig machen von EINEM anderen Menschen.
 
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  • #11
...die Idee mit dem Glückstagebuch finde ich sehr gut. Gegensätzlich hierzu kann es auch helfen sich die negativen Punkte der Beziehung einmal auf einen Zettel aufzuschreiben und am besten neben das Bett zu legen (wenn man Schlafen geht bzw. morgens aufwacht kreisen die Gedanken ja bekanntlich am Schlimmsten) - was hat er/sie für schlechte Eigenschaften, was hätte das künftige Leben erschwert/unmöglich gemacht, was hat er/sie dir an Verletzungen zugefügt, was hat/hätte es für Auswirkungen auf die Familie gehabt...

Nicht zu unterschätzen sind aber auch diese Foren! Danke liebes EP-Team dass wir merken, dass es in diesem Moment vermutlich vielen Millionen Menschen weltweit so geht.

Halte durch!
 
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  • #12
Hey, ich war 22 Jahre mit meinem Mann zusammen, wir kennen uns seit 25 Jahren und er hat mich an Karneval 2009 verlassen, wegen einer anderen...
..die nicht die Ursache sondern der Anlass war.......
Ich dachte, ich müsste sterben und hab nur geheult und war depressiv,ich erspare euch die gesamte Geschichte, wir waren danach noch drei mal wieder zusammen und drei mal hat er mich wieder wegen dieser anderen Frau verlassen, aber darum geht' s hier nicht.
Es geht um Liebeskummer- dieser wird nicht nachlassen, wenn du weiterhin den Kontakt hälst zu der verlorenen Liebe, wir dachten, wir könnten nicht ohne einander leben und haben trotz seiner neuen Parnerin immer den Kontakt gehalten.
Heute weiß ich, es ist ein Fehler und es bleibt ein Kreislauf und ein Dauerschmerz.
Es hilft nur: Null Kontakt!!!!!!!!!!
Das tut erstmal höllisch weh aber nur so kann man es schaffen..
vielleicht kann man irgendwann mal wieder miteinander reden oder einen Kaffee zusammen trinken aber erstmal-keinen Kontakt.
Übrigens:
wenn du aufrichtig geliebt hast wirst du auch immer wieder leiden, wenn du den jenigen verlierst, das ist nun mal leider so...
aber das zeigt dir ja auch, dass du überhaupt imstande bist, zu lieben, das kann auch nicht jeder ;-)
 
  • #13
Die schlimmsten Attacken: durchleben und heulen, ggfs. auch im Bett. Verrückt aber gut für mich: das Leiden genießen! Jawohl, dann merkt man, dass man lebt und so etwas wie Liebe spüren kann!

Ansonsten aber auch verdrängen/geistig ablenken: Dinge tun, die einen faszinieren, RICHTIG viel Spaß machen und lange ablenken können.

Wenn man z.B. selbst nicht Schluss gemacht hat: mit der Zeit, wenn man wieder halbwegs klar denken kann: SELBST innerlich Schluss machen! Stell Dir vor, Du hättest die Nase voll. Wieso? Was sind die Gründe wegen denen man selbst Schluss gemacht hätte? Sich selbst überzeugen, dass es deswegen nicht lange geklappt hätte und auch keinesfalls mehr lohnt!
 
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  • #14
Kleiner Alltagstipp neben der ganzen Vergangenheitsbewältigung: am Tage immer wieder den (quälenden) Gedankenfluss unterbrechen, indem man sein Bewusstsein ganz und gar auf das "jetzt", den Augenblick lenkt...was sehe ich gerade "jetzt" im Moment, was nehme ich wahr? z.B. das spielende Kind, was macht es, wie ist es gekleidet, die Schlange im Supermarkt, die Blume, den Baum - aber nicht nur ansehen, sondern bewusst wahrnehmen, gegenwärtig sein, dann werden die ständigen Gedanken unterbrochen, die Momente des Wahrnehmens immer etwas länger, die Abstände größer. Und nebenbei bemerkt man die Schönheit und Vielfalt des bunten Lebens da draußen...
 
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  • #15
Was auch mir half, war die ganz bewusste Erinnerung an die Gründe für die Trennung. Bei uns waren es Gründe, die m.E. mit seinem Charakter zu tun hatten, so dass es nicht schwer war, mich an diese charakterlichen Eigenschaften immer wieder zu erinnern und allmählich zu akzeptieren, dass ich mit solchen Eigenschaften nicht leben wollte und konnte.

Die Erinnerung an die schönen Erlebnisse habe ich eingestampft bzw. jedes Mal, wenn sie auftauchten, mit der Erinnerung an die üblen Seiten seines Charakters bekämpft. So entstand im Lauf der Zeit ein einheitlich unschönes Bild von ihm, und ich habe ihn für seine Schwächen (s.E. Stärken) verachtet, und noch etwas später tat er mir Leid, mit solchen Eigenschaften "gesegnet" zu sein, die anderen, aber auch ihm selbst das Leben schwer machen. Das mittlerweile dünne Mitleid ist alles, was geblieben ist.

Dazu möchte ich sagen, dass mir bewusst war, dass ich ihm vielleicht in manchen Beurteilungen Unrecht tat, aber mir ging es ganz egoistisch darum, mich selbst zu retten. Ob er nun wirklich ein so schlechter Mensch ist oder nicht, spielte für meine Situation keine Rolle. Die Trennung von einem "Schwein" fällt nun mal leichter als die von einem "Menschenfreund".

Zuerst habe ich sehr viele Männer gedatet, aber ich habe gemerkt, dass ich für mich alleine abschließen und zu innerer Ruhe finden muss, und das Thema neuer Mann ist erst mal noch in Klammern gesetzt.

Auch ich habe Tagebuch geführt, und es hat mir sehr bei der Analyse des Vergangenen geholfen. Vieles ist mir klar geworden, das sonst sicher ungeordnet und diffus geblieben wäre. Zudem habe ich das Glück gehabt, neue Freunde zu finden, die Ähnliches erlebt haben und locker damit umgehen (weil es länger her ist als bei mir), und so kann auch ich heute über alles wieder lachen.

Ich habe auch äußerlich einen Schlußstrich gezogen, indem ich die Wohnung, in der sein Ungeist einmal so negativ auf mich einwirkte, aufgegeben habe, und ich werde mein Leben noch einmal ganz neu in absoluter Freiheit beginnen. Nach 8 Monaten ist der Mann für mich erledigt, und ich bin dankbar für die Kraft, die Trennung auch wirklich durchgestanden zu haben. (Null Kontakt ist oberstes Gebot!!!) Scheidung ist eingereicht.
w57
 
  • #16
Was mir geholfen hat:

1. KEINE Ablenkung, sondern den Schmerz verarbeiten. Weinen, mit Freundinnen sprechen, Trauer aushalten, ihm bitterböse E- Mails schreiben (die niemals abgeschickt werden), eigenes Fehlverhalten verdammen - und die, ab und zu aufkommende, Wut genießen!

2. Gespräche mit dem Ex NICHT vermeiden!
Ich habe bei jedem Gespräch erneut festgestellt, wie gefühllos und hart er argumentierte. Er war wirklich zum Ekelpaket mutiert! Zumindest vom Kopf her wurde mir deshalb immer klarer, dass ein weiteres Zusammenleben mit ihm wirklich nicht mehr möglich war.

So unterschiedlich können die Möglichkeiten der Verarbeitung sein!
 
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  • #17
Weiterleben - den alltäglichen Verpflichtungen nachgehen, das hilft, nicht ins bodenlose zu fallen!

Versuchen, heraus zu finden, wann man die ersten Anzeichen für diese Entwicklung übersehen hat - warum hat man nicht genau hingeschaut - eigene Anteile erkennen - die letzten Gespräche noch mal Revue passieren lassen.

In dieser Phase auf die Charaktereigenschaften des Ex schauen, die schon immer irgendwie problematisch waren, was hat man eingesteckt, um Streit zu vermeiden, wo sich zu sehr zurück genommen. (Die schönen Erlebnisse einer Beziehung haben später wieder Raum, wenn es nicht mehr wehtut)

Sachen des Expartners konsequent aussortieren, solange, bis es nicht mehr wehtut, gemeinsame Liebslingsorte und Lieblingsmusik meiden. Gespräche mit meinen Freunden - allerdings wohl dosiert, auch Freunde sind nur Menschen ;-)
Ihn nach erfolgter Trennung nicht wieder treffen, keine Kontakte!

Mir die Frage beantworten 'Was habe ich aus all dem gelernt', um zu vermeiden, dass sich das Geschehene so wiederholt.
 
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  • #18
Eine kleine Affäre vom Zaun brechen. Das ist gut fürs Selbstwertgefühl, bringt Abwechslung und ein paar neue Eindrücke ins Leben.
 
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  • #19
ich stecke auch gerade im Liebeskummer,
mein Ex hat sich aus heiterem Himmel von heute auf morgen von mir getrennt.
Ich muß sagen mir hat erstmal die trauer und wut gutgetan die ersten tage leidet man wie ein Hund und das sollte man auch, Gespräche mit meiner freundind haben mir gutgetan die sich alles 100te male angehört hat ruhig auch die ersten paar tage verkriechen und heulen oder toben egal was, aber es hilft und dann raus,
ich habe noch briefe an meinen Ex geschrieben, die er aber niemals bekommt da habe ich alles reingeschrieben.
Nach 3Wochen ging es mir langsam besser und absolut keinen Kontakt zum Ex.
Wir haben uns dann nach 8wochen das 1.mal wiedergesehen und ich muß sagen wir haben geredet wie früher es war einfach nur schön, die absolute Funkstille hat uns beiden gut getan und ob nochmal was wir wer weiß.
Ich liebe diesen Mann immernoch er ist die Liebe meines Lebens und wird es auch immer bleiben.
Was mir noch geholfen hat Sprüche aus dem Inet suchen und die Wohnung dekorieren.
Ich habe hier immernoch seine Fotos stehen, aber wenn ich sie anschaue tut es nicht mehr weh,
ich verbinde nur gute Erinnerungen mit ihm ich glaube der trennungsgrund war eher Torschlußpanik da es bei uns nichts gab.
Ich glaube erst wenn man die Bilder ansehen kann ohne das es weh tut ist man langsam drüber weg
 
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  • #20
Zu der riesen Portion Sahne-Eis fällt mir ein, dass das kein guter Rat ist, Leid mit Essen zu unterdrücken, so wird in unserer Gesellschaft schnell der Weg für eine Sucht bereitet. Wenn die Beziehung schon Suchtstrukturen hatte, tauscht man Sie gegen Sahne-Eis..? Hier wäre m. E. eher der Tipp, sich professionelle Hilfe zu holen sinnvoll. Ganz hilfreich auch das Buch von Anne Wilson-Schaef "Im Zeitalter der Sucht".
 
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  • #21
also ich konnte fast 7Wochen garnichts essen,
ich hatte weder appetit noch hunger.
Hab mir dann irgendetwas reingezwungen das ich überhaupt mal was esse.
Habe vor der trennung nur 56kg gewogen und innerhalb von 3Wochen nur noch 49kg.
Langsam geht es mir wieder besser und ich esse kleine Portionen ober so richtig appetit ist noch nicht da.
 
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  • #22
Ja, es ist wohl der beste neben - effekt > man nimmt einfach so ab wie von Zauberhand > leider - wenn man dann wieder frisch verliebt ist > geht es auch genau so schnell wieder rauf das Gewicht.
Doch ich hatte auch schon Liebeskummer > doch nur einmal ganz, ja - ganz arg schlimm.
Ich konnte nicht wirklich weiter leben > ich dachte ich sterbe > mein Herz hat so gestochen > wie ich es geschafft habe > oh ich habe gelitten wie ein Hund > seither glaube ich < kann ich nicht mehr wirklich lieben.
 
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  • #23
neue Frisur
einkaufen gehen
Schokolade
stundenlange Telefonate mit Freundinnen
 
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  • #24
Ich war 18 Jahre mit meinem Partner zusammen.Er ist Witwer.Ich zog seine Kinder groß, pflegte seine Eltern und alles war selbstverständig.Ich tat es wirklich gern, aber es war zu einseitig.Es kam nichts zurück.Seit ein paar Wochen haben wir keinen Kontakt mehr.Das eigenartige daran ist, es tut höllisch weh.Ich kann mir noch so seine schlechte Seiten aufrufen, es hilft nichts,ich leide unsäglich.Ich wollte nur damit sagen,daß warscheinlich jeder anders mit diesem Trennungsschmerz umgeht.Ich hätte nie gedacht, daß ich mal in so ein schwarzes Loch fallen würde ,wo ich doch die Trennung angeschoben habe.Aber ich bin auch ein positiver Mensch und bin mir sicher,daß dieser Schmerz vergeht und das Glück auch noch mal zu mir kommt.Es macht mir auch Mut, daß es anderen auch so geht.ElitePartner ist ein Anfang, vieleicht klappts auch mit dem Zufall.Aber erst mal fließen reichlich die Tränen, die er nicht wert ist.
 
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  • #25
Mein Liebeskummer ist vorbei. GOTT sei dank - ich habe es geschafft und bin über den Berg.
Es war schon schwer. Gestern stellte sich mein Ex in eine 3er Runde vor mir.
Als die Runde noch alleine war - war nichts. Als er kam quoll eine Schweisswolke 3 Meter weit in meine Richtung.

Das habe ich auch mal im Forum beschrieben - seine Unhygiene, sein seltenes Duschen in der Woche, das er manchmal bis zur anderen Bettkante herüber stank. Und gestern schon wieder.
Er hat sich gar nicht geändert. Seine Ex- Frau die wieder bei ihm lebt wird genau das gleiche haben - wenn sein Engagement nachlässt und Routine in seine Schlamperei eintritt - na dann... welch Vergnügen
 
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  • #26
Die Tipps hier sind wirklich gut mir fällt noch ein :

a) ich hab ein Buch Liebeskummer für Männer gelesen ( dies gibts bestimmt auch für Frauen ) da merkt man : Du bist nicht der einzige !

b) Wohnung komplett renovieren und alles gemeinsame weg

c) und das wichtigste : " Man vermißt nicht den Partner - sondern man hat Angst vor dem Alleinsein "

d) ich hab mir alles aufgeschrieben was ich schon immer tun wollte oder wieder tun wollte , weils meine EX nicht wollte -

e) Zum Schluß : Liebeskummer ist einfach so zu erklären " Du bist auf Entzug und wie ein Junie verspürst Du Entzugserscheinungen " aber mit der Zeit werden diese auch wieder verschwinden .... gib Dir Zeit .- lenk Dich ab - Tue etwas für Dich - schau nach vorn und lass das Alte hinter DIr .

Ich sprech aus Erfahrung nach 15 Jahre Ehe - einfach verlassen wg. Midlife - Crisis meiner EX-Frau .... es hat zwei Jahre gedauert und jetzt gehts mir bestens !
Viel Glück
 
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  • #27
wurde nach 9 Jahren von einen Tag auf den anderen verlassen... wg. seiner Midlife Crisis... hab gedacht wir wären seelenverwandt- so ein Quatsch, nach 6 Monaten wurde ich ausgetauscht nicht nur von ihm sondern auch unseren gemeinsamen "Freunden"...
Tja mein Tipp...
totale Kontaktsperre!!
weinen
Sport treiben
sich neue Hobbies suchen
auch mal wieder ein Wochenende allein genießen
sich gutes tun, Sauna usw.
mit Freunden ausgehen
Tagebuch führen
neue Menschen kennen lernen
wenn der Schmerz besser wird, kann man auch wieder Kontakt zum Ex haben... hilft den Ex nicht zu idealisieren... und nach der Trennung werden die Schwächen des anderen deutlicher...
Mittlerweile bin ich froh den empathiebefreiten egoistischen Energiesauger los zu sein, gar nicht zu reden von den vermeindlichen Freunden... Nach 2 Jahren sind die oberflächlichen Wunden verheilt und die Einschläge selten...
Viel Erfolg... es gibt doch soooo viele andere tolle Menschen!
w 36
 
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