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  • #1

Ex-Frau informiert mich kaum über gemeinsame Tochter. Was tun?

Ich habe mit meiner ex-Frau eine gemeinsame Tochter, die 10 Jahre alt ist und jedes zweite Wochenende bei mir ist und unter Woche auch und zwischendurch auch noch ab und zu und in den Ferien zur Hälfte, so dass mein kompletter Jahresurlaub für Kindbetreuung drauf geht und ich bin gerne für meine Tochter da.

Was mich aber nervt: die Tochter ist halt die Woche über grundsätzlich bei der Mutter und ich bekomme von den schulischen Dingen wenig mit. Ich frage zwar nach per SMS, bekomme aber keine Antwort.

Jetzt habe ich den Geburtstag der Tochter organisiert, weil sie sich das so wünschte und gerne bei mir feiern wollte, und erfahre zufällig nebenbei von einer befreundeten Mutter, dass meine Tochter die Woche über ja krank und gar nicht in der Schule war und sie sich wunderte, ob die Geburtagsparty überhaupt stattfindet. Ich hätte ja ausflippen können, dass ich das so nebenbei erfahre, ich wusste das gar nicht und stehe da wie der letzte Depp, dass ich nicht wusste, dass meine Tochter krank war.
Das ist durchgängig so, dass meine ex-Frau und ich überhaupt nicht miteinander kommunizieren, also ich spreche schon alles an (per SMS), was das Kind betrifft, bekomme aber kaum Antwort.

Was mich am meisten nervt: ich kann das nicht einfach so abhaken und ausblenden, obwohl ich es sollte. Das nervt mich schon.

m
Moderation: Titel angepasst
 
  • #2
Ausblenden sicher nicht, aber lösen kannst Du es: Telefoniere doch mit Deiner Tochter, vielleicht sogar dreimal die Woche an bestimmten Wochentags- Abenden, als kleines Ritual.

Hat sie ein Handy? Könntest Du ihr eines mit Prepaid- Karte schenken, so dass die Kosten für Euch/ Dich kontrollierbar blieben, sie aber erreichbar wäre? Wenn Deine Ex verständig genug wäre, könntest Du Dich vorher mit ihr bei diesem Geschenk absprechen, ansonsten es Deiner Tochter auch nachträglich zum Geburtstag überreichen mit konkretem Verweis auf die Informationslücken, unter denen Du momentan leiden würdest.

Mein Ex telefoniert regelmäßig mit unseren Kindern. Das ist mir, gerade dann, wenn wir gerade etwas unternehmen, auch etwas lästig (wir müssen z.B. warten/ leise sein), aber ich würde mich nie dagegen stellen, weil es den Kontakt der Kinder zum Vater selbstverständlich macht.
 
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  • #3
Lieber FS,
warum redest Du nicht selber mit Deiner Tochter, ruf sie ausserhalb der regulären Besuchstermine an, dann erfährst Du auch, wie es ihr geht und sie spürt Dein Interesse, meldetbsich von sich aus, wenn was ist. Wenn sie noch kein Handy hat, schenk ihr eines zu ihrem Geburtstag.
Vermutlich habt ihr gemeinsames Sorgerecht, also kannst Du zu Elternabenden gehen und Termine bei den Lehrern machen. Wenn Du Dich aktivierst wird Deine Ex vielleicht mitteilsamer.
 
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  • #4
Meine Idee wäre auch, dass du deinem Kind solangsam ein kleines einfaches Handy gibst. So kannst du deine Tochter jederzeit erreichen. Für ein Kind, das sowieso ständig pendeln muss und die nächsten Jahre auch viel alleine unterwegs ist, oder dann auch alleine zwischen Mutte rund Vater hin und her fährt, ist das sowieso sinnvoll. Ich würde das auch als Begründung vor deiner Ex-Frau erwähnen, notfalls einem Anwalt. Was ist denn sonst, wenn deine Tochter bei dir ist, und irgendwas passiert, du musst schnell weg oder sonst was kommt dazwischen und deine Ex-Frau ist für dich nicht erreichbar oder sprechbar? Bzw. geht nicht ans Telefon, wenn sie deine Nummer sieht? Also ist es wichtig, dass zumindest das Kind per eigenes Telefon erreichbar ist.

w
 
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  • #5
Ist schon ärgerlich, wenn da "mal" der Vater so besorgt ist und sich um das Kind kümmern wollen.
Aber die Mutter voll die Olle ist. Dass solche Frauen immer ein Glück haben müssen.
Im Freundeskreis kenne ich das Gegenteil, dass die Mütter heimlich die Väter anbetteln müssen, damit sie sich melden.
Voll die verkehrte Welt, echt. Bin im Moment eh etwas depri und so etwas regt mich noch mehr auf.

Meine Vorredner sagten schon das Wesentliche. Besorg ihr ein eigenes Handy, aber Vorsicht, dass du die Furie (Mutter) nicht ärgerst, denn dann kann alles nach Hinten los gehen und du kannst dein Kind nur mit einer Aufsicht sehen.
 
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  • #6
Hallo,

was mir auffällt, ist der etwas seltsame Kommunikationsweg. Bist Du Dir sicher, dass SMS die gewünschte Kommunikation der Mutter ist? Anstatt die Kommunikation jetzt über das Kind laufen zu lassen (und dabei eventuell von diesem perfekt ausgespielt zu werden) würde ich dovh mal vorschlagen ein Gespräch mit deiner Ex-Frau zu führen. Dabei kannst du dann genau alles ansprechen, also dass Du da ein Problem siehst und dafür gerne eine Lösung hättest. Und dann solltet ihr gemeinsam einen guten Weg finden, der SMS sein kann, aber vielleicht auch ein tägliches kurzes Telefonat oder so.

Ich finde die Idee von festen telefonzeiten mit dem Kind trotzdem nicht schlecht, aber bitte nicht als Lösung des Kommunikationsdefizites zwischen zwei Erwachsenen Menschen.

w, 33
 
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  • #7
Zu Missverständnisse gehören immer beide Eltern. Ihr müsst euch austauschen, sonst geht keine gemeinsame Erziehung und auch kein geregelter Umgang. Geht gemeinsam zu einer Beratungsstelle und einigt euch. Sonst wird es eurer Tochter bald sehr schlecht gehen, wenn sie immer zwischen euch stehen muss und als Streitobjekt benutzt wird. Dann wird die Pubertät für euch Eltern der Horror, für die Tochter natürlich auch und sie wird höchstwahrscheinlich eine psychische Erkrankung entwickeln, wenn die Eltern sich ständig bekriegen und das Kind das Leid tragen muss.
 
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  • #8
Ob der Vorschlag mit dem Handy klappt? Mein Sohn hat kein Handy mehr. Hat sie ihm abgenommen. Anrufe laufen im Augenblick auch ins leere, da ich ihn nicht ans Telefon bekomme. Habe jetzt das Jugendamt eingeschaltet, um eine verbindliche Regelung mit ihr zu finden, die sie nicht unterlaufen kann.
Ansonsten bitte ich das Jugendamt einmal im Jahr um ein Gespräch damit ich einen grobe Übersicht erhalte wie sie sich Entwickeln.
Am liebsten hätte sie es, wenn ich keinen Kontakt mehr zu den Kindern hätte
M45
 
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  • #9
Ich würde nicht SMSen, ich würde da ANRUFEN. Ob es der Mutter deiner Tochter nun lästig ist oder nicht. Außerdem würde ich da nachbohren. Damit das sie nicht antwortet ließe ich sie nicht davonkommen. Deine Tochter würde ich nicht mit Handy reinziehen, denn dann müsste sie vielleicht das Gefühl haben was gegen ihre Mutter zu tun. Ich geh jetzt mal davon aus, das es böse Absicht ist dich dumm sterben zu lassen. Mit SMS machst du ihr da sehr leicht. w47
 
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  • #10
Ansonsten bitte ich das Jugendamt einmal im Jahr um ein Gespräch damit ich einen grobe Übersicht erhalte wie sie sich Entwickeln.
Am liebsten hätte sie es, wenn ich keinen Kontakt mehr zu den Kindern hätte

Ob das so eine gute Idee war? Das "rettende Jugendamt"?

Manche Inobhutnahmen des Jugendamtes passieren, weil die Eltern sich bekriegen und nicht einigen können. Das heißt, solche Kinder kommen ganz raus und ist bei fremden Leuten. Ob denen das Wohlergehen der Kinder so am Herzen liegt, darüber kann sich jeder eine eigene Theorie machen.

Ich finde es unmöglich, dass erwachsene Menschen sich nicht einigen können und dann auf den Staat zurückgreifen. Eher an Behörden glauben und auf Behördenarbeiter vertrauen als mit dem Menschen, mit dem sie ein Kind bekamen, einen Weg zu finden, notfalls mit professioneller (behördenfremder) Hilfe.

Ärger und Trauer, wenn eine Frau den Kontakt am liebsten unterbinden würde, kann ich natürlich verstehen. Das ist aber nicht nur auf Frauen beschränkt, Männer ziehen teilweise unglaubliches ab, wenn sie nur die Gelegenheit dazu erhalten.

Nein, das ist nicht in Ordnung, natürlich sollten Kinder Kontakt zu beiden Elternteilen haben, und es gibt bei Männern und Frauen schwarze Schafe. Aber oftmals liegt eine Kommunikationsstörung vor, die nicht nur auf eine Seite beschränkt ist. Das lässt sich schwer anhand des kurzen Textes des FS beurteilen.

Eine Kommentatorin bemerkte, ob SMS schreiben wohl das geeignete Kommunikationsmittel sei. Diese Frage z. B. kann man durchaus ernst nehmen. Ich antworte in bestimmten Situationen z. B. grundsätzlich nicht auf SMS. SMS schreiben ist oftmals auch ein unbewusstes Mittel, die angeschriebene Person auf Distanz zu halten. Eine Antwort auf die eigene Frage zu erhalten, aber selbst keine Gegenfragen zu beantworten z. B.. Im Falle des FS also: Er möchte informiert werden über die Tochter, aber vielleicht scheut er selbst ein Gespräch, in dem er etwas beantworten muss.

Es kann alles mögliche sein. Auch Zeitknappheit auf Seiten der Mutter. Und sehr oft hängt es an der Kommunikation, oftmals auch daran, dass der, der sich beschwert, keine Antworten zu erhalten, selbst nicht offen kommuniziert, Probleme nicht offen anspricht.

Dann hintenrum zum Jugendamt oder Anwalt zu rennen, legt natürlich die Kommunikation erst Recht auf Eis. Wirklich schlimm, wie schwer manche zu offener Kommunikation in der Lage sind und dabei sehr viel aufs Spiel setzen, ohne auch nur mal einen Moment über die eigenen Defizite nachzudenken.
 
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  • #11
Was mich aber nervt: die Tochter ist halt die Woche über grundsätzlich bei der Mutter und ich bekomme von den schulischen Dingen wenig mit. Ich frage zwar nach per SMS, bekomme aber keine Antwort.

Das ist durchgängig so, dass meine ex-Frau und ich überhaupt nicht miteinander kommunizieren, also ich spreche schon alles an (per SMS), was das Kind betrifft, bekomme aber kaum Antwort.

Hallo FS,

SMS finde ich für solche Informationen extrem ungünstig. Vielleicht ist ein Telefonat einfacher?

m, 46
 
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  • #12
Mir fehlen die Worte!
Wusste die Mutter, bei welcher der Lebensmittelpunkt des Kindes ist, dass der KINDERgeburtstag ausserhäusig vom Vater geplant wird? War sie einverstanden? Oder ist das eine Konkurrenzveranstaltung zu den mütterlichen Plänen? Mein vollstes Verständnis für die Mutter.
Will das Kind das wirklich so? Oder wollte das Kind dem Vater gefallen, ebenso wie es der Mutter gefallen will? Wird das Kind mit einer Party mit außergewöhnlichen Events "gelockt"? Kennen die anderen Kinder (und deren Eltern) alle den Kindsvater? Ist das Kind wirklich krank? Oder ist es eine psychosomatische Lösung des Kindes? Mein vollstes Verständnis für das Kind.
Manchmal ist es nützlich, dem eigenen Horizont Grenzen zu öffnen und dem eigenen Ego Grenzen zu ziehen.
 
  • #13
Mir fehlen die Worte!
Wusste die Mutter, bei welcher der Lebensmittelpunkt des Kindes ist, dass der KINDERgeburtstag ausserhäusig vom Vater geplant wird? War sie einverstanden? Oder ist das eine Konkurrenzveranstaltung zu den mütterlichen Plänen? Mein vollstes Verständnis für die Mutter

Hä? Sag mal, merkst du's noch? Deine Fragen mögen ja durchaus berechtigt sein, bei getrennten Eltern gibt es nichts, was es nicht gibt, aber das was du hier machst, da fehlen wiederum mir die Worte!
Du stellst Fragen an den FS, und interpretierst deine eigenen Fragen im nächsten Halbsatz in Tatsachen um, indem du Verständnis für die Mutter äußerst. Verständnis für was denn überhaupt, das weißt du doch gar nich

Kennen die anderen Kinder (und deren Eltern) alle den Kindsvater

Das ist vollkommen irrelevant, auf den Kindergeburtstagen, auf denen ich in meiner Kindheit war, kannte ich nur bei geschätzt 50% der Fälle auch die dazugehörigen Eltern. Oft lernte ich sie erst beim Geburtstag selbst kennen.

Ist das Kind wirklich krank? Oder ist es eine psychosomatische Lösung des Kindes? Mein vollstes Verständnis für das Kind.

Das ist jetzt mal eine äußerst gewagte Interpretation, vor allem anhand der wenigen Anhaltspunkte du hast. Ansonsten gilt, was ich zu Zitat 1 geschrieben habe.
Ansonsten ist dein Beitrag hochtendenziös. Wie kommst du überhaupt dazu, dem FS alles Schlechte zu unterstellen? Manche Äußerungen sagen mehr über den aus, der sie tut, als über den, auf den sie gemünzt sind.

Manchmal ist es nützlich, dem eigenen Horizont Grenzen zu öffnen und dem eigenen Ego Grenzen zu ziehen.

Eben, das geht am besten mit Reflektion über die eigene Haltung.
 
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  • #14
Kennen die anderen Kinder (und deren Eltern) alle den Kindsvater? Ist das Kind wirklich krank? Oder ist es eine psychosomatische Lösung des Kindes? Mein vollstes Verständnis für das Kind.
Manchmal ist es nützlich, dem eigenen Horizont Grenzen zu öffnen und dem eigenen Ego Grenzen zu ziehen.

Hier die # 9: Ich sehe die Fragestellung ja auch nicht unkritisch, aber woher Sie Ihre Gewissheit nehmen, dass der Vater alles mit Absicht falsch machen würde, ist mir ein Rätsel.

Im übrigen ist es der "Vater", und wird normalerweise nicht als "Kindsvater" bezeichnet. Kindsvater/Kindsmutter ist ein distanzierter Begriff, den sich manche Gestalten ausdenken, um Kinder von ihren Vätern oder Müttern zu distanzieren, als hätten diese mehr als einen Vater oder eine Mutter. Oder haben Sie schon mal ein Kind gehört, dass sagt, mein Kindsvater hat gerade angerufen? Oder Lehrer, die z. B. sagen, der Kindsvater kommt zum Elternabend? Nein, der Begriff wird lediglich bei getrennten Eltern verwendet und legt gleich etwas über die Motive des Begriffsverwenders offen.

In sämtlichen Gesetzestexten ist lediglich von "Vater" und "Mutter" die Rede. Kindsvater finde ich einen unmöglichen Begriff. Es ist der Vater, und zwar der Einzige. Sollte die Mutter einen neuen Mann haben, ist das der Stiefvater.
 
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  • #15
hier der FS:

Also der Geburtstag war seit Wochen geplant und die Tochter wollte bei mir feiern und das war so verabredet.
Meine Tochter hat ein Smartphone und wir sind über whatsapp verbunden und schreiben uns gelegentlich. Wir sehen uns ja wie gesagt auch recht häufig (jetzt z.B. drei Wochenenden hintereinander und danach drei Wochen am Stück), telefonieren aber nur bei Bedarf unter der Woche, vielleicht sollte ich das ändern.

Ich gebe mir ja auch große Mühe an schulischen Veranstaltungen teilzunehmen und kümmere mich und habe bspw. die Sache mit der weiterführenden Schule fast alleine organisiert, bin engagiert etc.

Ich verstehe halt nicht, warum meine ex-Frau nicht zumindest ein, zwei Tage vor der geplanten Geburtstagsparty der Tochter mir eine kurze Nachricht schickt, dass die Tochter krank ist. Ich würde das andersherum machen.
Ich habe den Eindruck, da werden Machtspielchen gespielt so in der Art: Dass du, ex-Mann, den Kindergeburtstag organisierst, die besten Freundinnen der Tochter einlädst, ein Programm auf die Beine stellst, ein Buffet machst wie mit dem Geburtstagskind abgesprochen, die Partymusik mit der Tochter absprichst und was sonst noch alles dazugehört, all das interessiert mich als Mutter überhaupt nicht, das geht mir am A.... vorbei.

Das ist mein Eindruck und diese mangelnde Wertschätzung hat ja auch zur Trennung und Scheidung geführt. Aber ich denke, man muss halt irgendwann auch die Kurve kriegen und versuchen halbwegs normal miteinander umzugehen.

m
 
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  • #16
FS, ich würde an deiner Stelle kein Fass aufmachen, sondern dich freuen, das ihr eine Einigung gefunden habt und du viel Kontakt zu deiner Tochter hast. Ich würde der Mutter nun nicht auf die Nerven gehen, nur weil du Wertschätzung wünschst. Sieh das Positive. Es könnte alles schlimmer und angespannter kommen. Ihr habt euch anscheinend getrennt, weil ihr nicht so gut miteinander umgehen könnt. Bisschen spät, das jetzt klären zu wollen. Versuche lieber das Beste daraus zu machen, es ist doch erfreulich, wie gut ihr es geregelt habt.

w
 
  • #17
hier der FS:
[...]
Aber ich denke, man muss halt irgendwann auch die Kurve kriegen und versuchen halbwegs normal miteinander umzugehen.
Wenn das nach beiderseitigen Verletzungen so einfach wäre oder innerhalb der Charaktermöglichkeiten beider Partner liegen würde, hätte es manche Trennung erst gar nicht gegeben.
Auch wenn es bitter ist, das anzunehmen:
Du darfst NACH der Trennung kein menschlich besseres Verhalten erwarten als VOR der Trennung.
 
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  • #18
Auskunftsklage anstrengen.
Und Ordnungsgeld bei Zuwiderhandlung verhängen lassen.
Manche Frauen lernen es einfach nicht...
 
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  • #19
Auskunftsklage anstrengen.
Und Ordnungsgeld bei Zuwiderhandlung verhängen lassen.
Manche Frauen lernen es einfach nicht...

Und manche Männer auch nicht. Mit DER Masche kann ein Mann sehr schnell an die Wand fahren, und dann geht das Gejammer los. *nerv*

Also wirklich, aus dem Kommentar spricht null Kommunikationsfähigkeit. Und mit der Ausgangslage andere kritisieren. Unmöglich. Bei solchen Männer wundert doch niemanden, warum es Probleme gibt, mit der Frau zu kommunizieren. (Das unterstelle ich jetzt nicht dem FS)
 
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  • #20
Hm, schwierig. Aber deine Tochter ist bald in einem Alter, in dem sie dich selbst informieren kann, z. B. wenn ihr die Woche über SMS oder Mails austauscht. Müssen ja nicht viele sein, aber vielleicht kannst du so etwas wie ein Ritual einführen: Mittwochs meldest du dich per SMS oder Mail bei ihr und sie soll dir wenigstens einen kleinen Satz antworten. So erfährst du sicherlich wichtige Dinge wie Krankheit, Schulaufführungen etc. Dass deine Tochter dich über Elternabende oder Kosten für anstehende Klassenfahrten informiert, kannst du natürlich nicht erwarten. Aber es wäre eine Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben und eben ein bisschen mehr zu erfahren.
Deine Ex-Frau wirst du wahrscheinlich nicht dazu bringen können, dich auf dem Laufenden zu halten, damit wirst du leben müssen.
 
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  • #21
Du darfst NACH der Trennung kein menschlich besseres Verhalten erwarten als VOR der Trennung.

Danke! Stimmt. Hatte ich so nicht gesehen. Den Satz muss ich mir einrahmen. Am besten gar nichts mehr erwarten, nicht versuchen wollen, das Verhalten zu verstehen oder zu interpretieren sondern sich stattdessen vor Augen halten, dass man ja u.a. wg. solcher Sachen den ganzen Aufwand mit der Scheidung betrieben hat.

FS
 
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  • #22
aber vielleicht kannst du so etwas wie ein Ritual einführen: Mittwochs meldest du dich per SMS oder Mail bei ihr und sie soll dir wenigstens einen kleinen Satz antworten. So erfährst du sicherlich wichtige Dinge wie Krankheit, Schulaufführungen etc.

Ja, danke, werde ich so machen. Ist eine gute Idee. Schulaufführungen u.ä. erfahre ich ja eh schon, gehe aber nur auf besonderen Wunsch der Tochter hin. Ich möchte halt am liebsten meine ex-Frau nie wieder sehen, weil sie so einen Scheidungskrieg veranstaltet hat und ich jede Menge Geld bezahlen musste.
Ist halt eine komische Sache, wenn man die Tochter sehr liebt, die Mutter und ex-Frau aber völlig verachtet.

FS
 
  • #23
Danke! Stimmt. Hatte ich so nicht gesehen. Den Satz muss ich mir einrahmen. Am besten gar nichts mehr erwarten, nicht versuchen wollen, das Verhalten zu verstehen oder zu interpretieren sondern sich stattdessen vor Augen halten, dass man ja u.a. wg. solcher Sachen den ganzen Aufwand mit der Scheidung betrieben hat.
Ich kann Michaela nur zustimmen und dir raten, ziehe dein Ding durch. Ich bin meiner Ex auch ständig entgegengekommen. Es bringt nichts. Solche Menschen ändern sich nie. Erhalte dir dein gutes Verhältnis zur Tochter und ignoriere die Ex soweit es möglich ist. Damit lebt es sich ruhiger.
 
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