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Gast

  • #1

Ex vernachlässigt die Kinder, ist egoistisch und egozentrisch, kümmert sich nicht um Frühstück

ordentliches Essen (Kids machen wann sie wollen irgendetwas selbst in der Mikro) kümmert sich nicht Schularbeiten, Elternabende,Versetzung, Kinder sind schlecht erzogen, haben dort keine Regeln + entsprechend schlechte Manieren. Urlaub nur für Ex + ihren neuen Partner, die Kids bleiben außen vor, weil angeblich kein Geld. Sie kassiert kräftig den Kindsunterhalt (mehr als nur Mindestsatz) + kommt aber ihrem in dieser Art (und vom Gesetz her verpflichtenden) vom Kindsvater bezahlten Dienstleistungsauftrag nicht nach. Was tun als degradierter 2-WE-Papa, der den Niedergang der Kinder (Teenager) leider mit ansehen muss, aber nichts unternehmen kann, außer den Versuch zu starten, die Erziehung 4 Tagen pro Monat und anteilig Urlaub zu packen - denn die Gehirnwäsche hat funktioniert, die Kinder lieben ihre Mutter, obwohl sie objektiv betrachtet als Mutter eine Niete ist. Danke für ernstgemeinte Lösungsansätze - muss das jetzt seit vier Jahren mit ansehen und weiß mir keinen Rat mehr.
 
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Gast

  • #2
Das, was Du schreibst, ist echt schrecklich.
Ich bin selbst alleinerziehende Mutter und ich stelle ALLES zum Wohl meiner Tochter. Ich selbst bleibe dabei hintendran.
Aber zu Dir: Wenn ich diese Zustände mit meinem Ex hätte (und meine Tochter würde bei ihm leben) würde ich alles schriftlich für Dich festhalten. Ich würde zum Jugendamt gehen und dort vorsprechen. Dort wird man Deine Ex zum Gespräch bestellen. Wenn alles nichts hilft, würde ich das alleinige Sorgerecht beantragen oder alles, was man als bislang zwei WE Papa rausholen kann. Vernächlässigt sie tatsächlich Eure Kinder, wird das Konsequenzen haben, die zu Deinem Vorteil sein werden. Denn es geht immer um das Wohl der Kinder!!!
Ich wünsch Dir viel Glück. Hör nicht auf, um Deine Kinder zu kämpfen, auch wenn sie nicht bei Dir leben. Die Liebe zu Deinen Kindern sollte einer der wichtigsten Dinge in Deinem Leben bleiben, was Du Dir erhalten solltest.
W/38
 
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  • #3
ergänzend FS: Ich mache gegenüber den Kindern gute Miene zum bösen Spiel, rede nicht schlecht über die Mutter - aber im Inneren zerfrisst es mich. Ich sehe ja, wenn die Kinder Regeln gesetzt bekommen, können sie sich damit arrangieren, doch das funktioniert nur bei mir und mit viel Aufwand in diesen vier Tagen oder im Urlaub, auch, weil meine LG genau die gleichen Werte bezgl. Erziehung hat. Gespräche mit der Ex enden ihrerseits mit Androhung RA. Sie kennt nur ihre angeblichen Rechte - dass sie auch Pflichten hat ... - Hat denn ein Vater überhaupt keine Rechte, sondern nur finanzielle Pflichten und Klappe halten?!? Männer, wie habt ihr das gelöst?
 
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Gast

  • #4
Du schreibst nicht, wie alt die Kinder sind ....
Woher weißt Du, dass sie schlecht erzogen sind?
Hast Du selber Kinder?
Vielleicht geht es Dir nur hart ab, dass Dein Freund bezahlen muss?
Fragen über Fragen .........
w45
 
  • #5
Die Ansichten was Kinder im Alltag benötigen gehen weit auseinander, aber es gibt doch ein paar Fixpunkte die allgemeine Gültigkeit haben und auch von den entsprechenden Behörden Jugendamt erwartet werden, da sonst eine Gefährdung des Kindeswohl gegeben ist.
Nahrungsaufnahme, gemeinsame Mahlzeiten- natürlich wäre es zu befürworten, wenn Kindern eine Eßkultur vermittelt würde und der Wert gemeinsamer Mahlzeiten und kochen ist bekannt.
Wenn das bei der Mutter nicht stattfindet, die Kinder aber reichlich Nahrung zur Verfügung haben, ist das zwar nicht schön und gut, aber noch keine Gefährdung. Auch ist es akzeptabel, dass ein selbständiger Jugendlicher sich Nahrung in der Mikrowelle aufwärmt.

Du kannst an den 4 Tagen im Monat sehr wohl, etwas anderes und besseres vorleben.
Gemeinsam kochen, schön gedeckter Tisch und gemeinsames essen.
Besser viermal im Monat als nie!

Sich nicht um schulische Belange zu kümmern ist Vernachlässigung!
Solltest du da nicht einwirken können, kannst du vielleicht dieser Elterlichen Pflicht nachkommen?

Urlaube, weißt du von deinen Kindern ob sie gemeinsamen Urlaub mit Mutter und neuem Partner überhaupt wollen?
Wenn ja ist das schon sehr egoistisch von der Mutter unde ich weiß nicht, ob man die Mutter nicht dazu verpflichten könnte auch den Kindern Urlaub zu ermöglichen, notfalls Ferienlager, oder änliche Abenteuer so die Kinder sich das wünschen. Auch da kannst du den Kindern etwas anbieten von deiner Seite.

Verschiedene Ansichten sind ja oft der Hauptgrund für Trennungen, warum sollte man sich da bei Kindern einig sein? Schön wäre es, aber in der Realität ist es halt leider so nicht.

Jugendliche Kinder, dürfen mitsprechen bei welchen Elternteil sie leben möchten.
Erfahren sie bei dir ein fürsorgliches Umfeld sind doch deine Karten gar nicht so schlecht dafür, dass sie vielleicht bei dir leben möchten.

Die Geldgeschichte würde ich den Kindern gegenüber und überhaupt ganz aus der Diskussion lassen.
Das ist zwar ärgerlich, wenn die Kinder so wenig von deinen Leistungen profitieren, aber es bringt dir bei deinem Anliegen und der Sorge um deren gute Entwiklung leider rein gar nichts.
Verzichte auf dieses Thema, so schwer es auch ist, so hast du aber bei der Durchsetzung deiner anderen, wichtigeren Anliegen viel mehr Chancen und wirkst glaubwürdiger!

Alles Liebe dir und deinen Kindern!
 
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  • #6
@3 - als degradierter 2-WE-Vater erlebe ich live, in welcher Art und Weise die Kinder durch meine Ex schlecht bzw. garnicht erzogen werden. Regeln und echte Werte - Fehlanzeige!

@4 danke, dieses positive Vorleben und die Kinder mit einbeziehen praktizieren wir - meine LG und ich - aber es kostet Nerven und Kraft, dies so durchzusetzen, denn die Kids provozieren, auch, weil sie eben diese Regeln nicht gewohnt sind. "zuhause" sollen sie sich am Besten in ihren Zimmern aufhalten, um ja nicht zu stören. Die Kids sacken in der Schule immer weiter ab - und ich tue es schon ein wenig, aber ich kann doch nicht an meinen 4 Tagen nur Lern-Druck ausüben?
 
  • #7
FS
Keinen Lerndruck, aber solltet ihr beide Sorgerecht haben und du dir sicher bist., dass deine EX keinen Kontakt mit der Schule hat und nicht zu Elternabenden geht, eben diesen Kontakt mit der Schule herstellen und zwar ausschließlich schulische Belange der Kinder dort diskutieren!
Nicht die anderen Probleme dort ausbreiten!
Wenn es denn sonst keiner tut wäre das ein erster hilfreicher Schritt für deine Kinder.
So kannst du dir ein Bild machen über den Stand der schulischen Dinge und hast die Einschätzung der Lehrer.
Sollte deine Ex doch Kontakt mit der Schule haben, müsst ihr das absprechen!.
 
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Gast

  • #8
@6 - ihr sind ihre persönlichen Dinge wichtiger - ich gehe zu den EA, nur so konnte ich erfahren, wie es überhaupt um die Kids steht, verhindern (...) konnte ich jedoch in einen Jahr bedingt, nun leider nichts mehr. Weil das Interesse und die "Kontrolle" "zuhause" fehlen. Ich habe keine Handhabe, versuche Gespräche mit den Kids - das fruchtet solange, wie sie bei mir sind...

Die anderen Probleme ausbreiten - das würde mir keiner glauben - nach außen super Scheinwelt und alles happy-Family und alles bestens...

Sorgerecht gemeinsam, ja - nur dass die Kids komplett zu mir kommen funktioniert nicht, sie würde dafür sorgen und die Kids so lange beeinflussen, dass dies nicht der Fall ist, denn sie braucht ja (für sich) das Geld. Möchte die Kinder aber auch nicht in einen Konflikt bringen, dass sie sich zwischen Mama oder Papa entscheiden müssen.
 
  • #9
Ich kenne das auch, mein früherer LG hatte zwei Kinder aus erster Ehe. Die Ex war nicht ganz so schlimm wie deine, aber auch sie hatte sehr merkwürdige Ansichten. Horrorfilme zusammen mit 11- und 6- jährige anschauen z.B. war gang und gäbe. Als der große die Pubertät durchmachte, ging es richtig ab. Er war manchmal 36 Stunden übers Wochenende nonstop weg, und keiner wußte Bescheid, wo er überhaupt steckte. Sogar vom Heim für schwer erziehbare Kinder war die Rede.

Leider kann ich dir wenig helfen. Solange die Gehirnwäsche funktioniert, und die Kinder nicht ernsthaft in ihrem Wohl gefährdet sind, hast du wenig Chancen. Laß dich vom Jugendamt beraten. Bestenfalls kriegst du deine Ex an den "runden Tisch" und man sucht gemeinsam nach Lösungen. In meinem Fall mit dem Großen hat das Jugendamt einen psychologischen Berater ein paar Mal zu Mutter und Sohn geschickt. Das hat ein bisschen geholfen.

Jetzt ist der Große 18. Ich habe immer noch Kontakt zum Vater, und weiß daher, dass er langsam verständiger und ruhiger wird. Erzieherische "Kleinigkeiten" wie Schmatzen oder Grüßen klappen bis heute nicht. Leider.

Abschließend: diese Familienkonstellation ist enorm belastend für deine jetzige Partnerschaft. Sei sehr achtsam. Die Kinder sind in ein paar Jahren erwachsen, und nicht mehr so von der Mutter abhängig. Diese Zeit gilt es zu überstehen, und den Kindern so viel wie möglich zu helfen. Dann wird es leichter. Bis dahin viel Kraft und gute Nerven.
 
  • #10
Unterhalt ist kein Geld für die Dienstleistung die die Mutter erbringt, aber gut. Wenn du mit der Erziehung nicht einverstanden bist, dann solltest du mehr Betreuungszeit anstreben. Davon hast du aber nicht geschrieben. Und vielleicht solltest du das langsam angehen, erstmal 1-2 Tage in der Woche und ohne gleich die Androhung das du den Unterhalt reduzierst.
Und du musst schon Verständnis haben, dass man dir nicht jedes Wort so eins zu eins glauben kann. Aus dir spricht viel Wut und Hass auf deine Ex. Und so wie du sie beschreibst, Egoistisch und geldgierig, dürfte es ja keinerlei Problem sein, mehr Betreuungszeiten für die Kinder zu bekommen.
 
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Gast

  • #11
@8 - aber auch hier hatte dein LG keine Handhabe - trotz Jugendamt usw. So ein Berater war bei ihr auch schon da - geholfen hat es leider nichts... Man(n) ist so machtlos - und ja, du hast Recht, ich kann froh sein, dass meine LG hinter mir steht! Sie hat selbst ein Kind, und hat also daher doch eher Verständnis - bzw. das Vorleben ist keine Schauspielerei sondern authentisch. Es gelten bei uns die gleichen Regeln für alle.
 
  • #12
@10
nein, Handhabe hatte er leider nicht. In unserem Lande muß schon viel passieren, bevor man der Mutter ernsthaft auf die Finger klopft. Von Kinder wegnehmen will ich noch gar nicht reden.
 
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Gast

  • #13
@9 - die Mutter soll doch das Kind betreuen (also Naturalunterhalt) und der Vater zahlt in bar - also hat die Mutter doch ganz klar den Betreuungsauftrag, finanziert durch den Vater - oder meinst du nicht? Und dazu gehört doch auch, dass sie sich wirklich um die Kinder kümmert und sie zu ordentlichen, rechtschaffenden Menschen erzieht - deswegen gehen doch so viele Mütter auf die Barrikaden, dass sie angeblich nur eine tolle Mutter nur sein können, wenn der Vater richtig zahlt. Was sie wirklich machen... w/41
 
  • #14
@12
24 Stunden Bereitschaft als Mutter und das gern!
Er 3 Stunden pro Woche und das nur um den Kontakt nicht ganz zu verlieren.
Das kann mit keinem Geld der Welt ausgeglichen werden.
Ich bin gern Mutter, aber er ist nicht mein Auftraggeber!

Ich erziehe und betreue die gemeinsamen Kinder so gut wie es mir möglich ist.
ER beteiligt sich in keiner Weise an den Betreuungspflichten,
obwohl er die Möglichkeit dazu hätte.
Ich spreche kein schlechtes Wort über ihn.
Geld war nie ein offizelles Thema.
Er darf sich Vater nennen und sein und hat daneben alle Freiheiten,
ich bin Mutter meine Freiheit ist auf Jahre eingeschränkt.
Das wusste vorher ich und es war in Ordnung!

Ich hatte in intakter Beziehung darüber nicht nachgedacht, denn ich bin gern Mutter der GEMEINSAMEN Wunschkinder auch heute.

Aber wenn mir irgendwer mit Finanzleistungen kommt werde ich zur Furie.
Was ich für die gemeinsamen Kinder leiste ist UNBEZAHLBAR und daher will ICH dafür auch kein Geld, aber ich darf und will auch die Rechte der Kinder nicht schmälern! Das ist der Grund warum sein Geld auch wichtig ist.

Mir tut es leid, wenn ich von einem Vater lese der wirkliches Interesse an seinen Kindern hat und nicht weiss wie er zu deren Wohlergehen beitragen kann, das war der Grund warum ich in diesem Thread geschrieben habe.
 
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Gast

  • #15
Nimm dir mehr Zeit für deine Kinder und signalisiere deiner Ex erst mal Achtung. Ihr habt doch noch ein Ding zu laufen, du hast da was nicht verarbeitet, sonst könntest du mit ihr bessere Abpsrachen treffen. Alles , was du gegen sie tust, wird deine Kinder doppelt belasten, deshalb mehr Zeit mit den Kids und Achtung für das was sie leistet (auch wenns deiner Meinung nach nicht immer richtig ist)., w, 42
 
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Gast

  • #16
Dein Herz ist voller schlechter Energie, du scheinst vergiftet zu sein? Deine Motive sind offensichtlich. Du willst der Ex eins auswischen anstatt dich ernsthaft um die Kinder zu bemühen. Nimm dir Zeit fr deine Kinder oder biete Ihnen doch an bei dir zu leben , schließlich sind sie groß genug, selbst zu entscheiden. Und drück dich nicht vor der Verantwortung. m, 42
 
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Gast

  • #17
@14 und 15 - ich drücke mich nicht vor der Verantwortung - sie kassiert und drückt sich vor ihrer Verantwortung und ihren Pflichten! Schön, dass diese Schuldumkehr so explizit von einer Frau zu lesen ist. Unglaublich - erst wird man als Vater entsorgt, darf nur noch Zahlemann sein und wenn man den Mund aufmacht, muss man Achtung vor der leider nur miserablen und schäbigen Leistung der Frau haben ?!?! - Sorry, aber da läuft doch gehörig etwas schief in eurem Denken!

Danke an alle anderen, die sich konstruktiv mit meinem Problem auseinander gesetzt haben!
 
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Gast

  • #18
Lieber FS,
kannst Du deiner Ex anbieten, dass du ihr die Kinder auch an Feiertagen abnimmst? Kann das Wochenende vom Freitag bis Montag Schulbeginn ausgedehnt werden ? Kannst du zu den Elternabenden gehen - das ist selbstverständlich möglich, wenn du die elterliche Sorge hast!
Kannst Du mit dem / den Lehrern sprechen - auch mit der Bitte dies vertraulich zu behandeln, da du dir Sorgen machst?
Hast Du schon das Gespräch mit deinem Scheidungsanwalt gesucht, oder mit einer Vätergruppe - welche Rechte du als Vater hast !

Haben Deine Kinder ein handy mit dem sie dich anrufen können und kannst du ein Handy nur für deine Kinder anschaffen, an das du fast immer rangehst ?
 
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Gast

  • #19
@17: ich gehe zu den Elternabenden, ich habe die Kinder auch schon kurz vor knapp "gerettet", aber das kann doch nicht der Nomalzustand sein. Wir sind geschieden und die Kids haben auch Handys. Das Problem ist doch, dass 1. die Kids diesen Misstand überhaupt nicht erkennen - sie fühlen sich in der regellosen Situation ja wohl, weil sie so keine Pflichten haben. Sie denken nicht an ihre eigene Zukunft, die dadurch verbaut wird. Wenn ich am WE dann "predige", wie wichtig Bildung ist, heißt es nur - jaja, Papa...! Und meine Ex spielt das ebenso herunter, weil sie sich damit nicht auseinander setzen will, weil ihr ihr persönliches Seelenheil und mein Geld wichtiger sind! Bis Montag morgen Schulbeginn ist nicht möglich, Feiertage und Ferien sind größtenteils hälftig geteilt.
 
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Gast

  • #20
Da ist aber jemand sehr sehr wütend und rabiat, dass sogar unsere weiblichen Kommentare so frauenfeindlich abgestempelt werden (#14) doch der männliche Beitrag (#15) absolut nicht geschlechtabstoßend ist, obwohl der ja gemeint war. Warum hat denn bisher nur ein MAnn geantwortet? Komisch, denn du fragst ja nach männlichen Rat. Und der hat dich scheinbar richtig durchleuchtet, dass du deiner Ex eins auswichen willst. Unsere weibl. Meinungen sind positiv gestaltet, nicht umgekehrt, also mal besser lesen, bitte.

Zum Thema: Teenies, die bei nicht getrennten Eltern leben haben auch kein Bock auf Schule, sitzen am liebsten in ihren Zimmern rum und wollen bei gemeinsamen Urlauben nichts mit den ELtern zu tun haben. Und mit Essen ist das auch so eine Sache, da hängen sie häufig die Zunge raus, wenn man ein ordentliches Essen auf den Tisch stellt. Regeln und Werte werden diskutiert, abgestoßen, ignoriert. Es wird geschrien, geheult, gelogen, gefordert und gefeilt was das Zeug hält. So ist es, wenn man rebellische Kids erziehen will. Überall auf der Welt.

Daher rate ich DIr, Dich mal über diese schlimme Phase zu informieren, ob es übers Internet, Bücher, Erziehungszeitschriften oder mit Psychologen- oder Beratergespräche erfolgt, das kannst Du gerne selbst entscheiden. Wenn die kInder merken, dass sowohl der Vater als die Mutter sie lieben, ob getrennt oder nicht spielt hier keine Rolle, und es gut mit ihnen meinen, werden sie ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Doch vorher müssen sie natürlich den Stinkefinger zeigen, sonst hat man eine Macke, in ihren Worten. Im Endeffekt werden sie das Gute und das Schlechte von beiden nehmen und in ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung einbinden. So ist das, hier und überall.

Und hier schreibt Dir eine Mutter von 4 Kindern, die diese Phasen schon mal erlebt hat und DIr nur den Rat geben kann: Geduld und bleib am Ball dran. Du kannst ihnen auf vielen Wegen Deine Werte und Prinzipien weitergeben, ohne 24 Stunden am Stück mit ihnen zu sein, und das hat absolut nichts mit Geld zu tun. Das ist ein anderes Kaliber. Oder glaubst Du, dass die nicht geschiedenen Eltern keine Diskussionen oder Streitereien mal wegen der Kinder hatten? Und da solltest Du ansetzen, bei der Erziehung Deiner Kinder, wie Dir einige vorher geraten haben. Das geht nur über Gespräche und Abmachungen, finde den Weg und gehe Kompromisse ein, anders geht es leider nicht. Das Geld hat nichts damit zu tun.
 
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  • #21
Danke 19, du schreibst es selbst: So ist es, wenn man rebellische Kids erziehen will. Meine Ex will die Kinder ja garnicht erziehen - sie lässt sie einfach laufen, denn so kosten sie am wenigsten Nerven. Doch Kinder brauchen Regeln und Grenzen, nur dann können sie diese verändern, durch Diskussion und Kompromisse und sie können auch gegen sie verstoßen. Doch hier muss klar sein, was Recht und was Unrecht ist. Gibt es keine Regeln und keine Grenzen - worauf läuft das dann hinaus? - ich setze Regeln, ich setze Grenzen - das wissen sie bei mir und im Rahmen o.a. pubertärer Diskussionen, funktioniert dies auch. Urlaube kann man durchaus gemeinsam machen, wir machen diese auch gemeinsam, aber natürlich sind auch Urlaube anstrengend, wenn man sich mit den Kindern auseinander setzt und sie ernst nimmt und als wertige Menschen wahrnimmt. Ich merke auch, wie die Kids unsere gemeinsamen Zeiten genießen - und kann nur hoffen, dass sie irgendwann begreifen, was hier von anderer Seite gespielt wird.

sorry, aber welcher Mann schreibt: Dein Herz ist voller schlechter Energie, du scheinst vergiftet zu sein? - sorry, klingt mir eher nach esoterischer, krisengeschüttelter Frauenaussage, verpackt in m-42 Mogelpackung.

Dass sich sonst keine Männer melden mag auch daran liegen, dass viele die gleiche Situation vorfinden, zahlen und Mund halten - und deshalb resigniert haben. Wer die dt. Unrechtssprechung kennt, weiß, was ich meine!
 
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  • #22
@19, Ergänzung: ich will meiner Ex keins auswichen, ich möchte eine ordentliche Erziehung und eine begleitete Vorbereitung in die Zukunft meiner Kinder! Das reden Mütter immer vom Wohl des Kindes - aber sie tun nichts dafür!
 
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  • #23
Fragesteller - ich denke es ist nur halb so dramatisch, wie Du es hier schreibst.

So wie Du schreibst, wird klar, dass Du mit der Trennung und Deiner Ex noch nicht im Reinen bist. Du kannst nicht sachlich und differenziert sein. Jemand der so über einen anderen schreibt, ist 'objektiv betrachtet (rein menschlich) eine Niete', um nur mal Deine eigenen Worte zu benutzen. Ich bekomme den Eindruck, dass Du durch so ein Verhalten ganz maßgeblich zum Ende Deiner Ehe beigetragen hast!

Merkst Du denn gar nicht, was Deine diffamierenden Worte über DICH, Deine Ansichten und Dein Frauenbild aussagen? - Höchste Zeit, Dir das zu verinnerlichen!!

Bitte finde ganz schnell zu Sachlichkeit!
 
  • #24
Liebe Schreiber,

der FS mag mit seiner Ex abgeschlossen haben oder nicht - Beziehungsaltlasten dürfen sich nicht auf die Kinder auswirken. Und er schreibt von konkreten Schulproblemen :"...Elternabenden, ich habe die Kinder auch schon kurz vor knapp "gerettet", ". Hier ist der Spaß, der Ex "eines auswischen zu wollen" vorbei. Hier geht es um die Zukunft der Kinder.

Er hat so gut wie keine Handhabe gegen die Vernachlässigung durch seine Ex, und dass er einen dicken Hals deswegen hat, ist doch mehr als verständlich.

Es ist ein riesengroßer Unterschied, einen pubertierenden Teenager immer daheim zu haben und sich mit ihm auseinandersetzen zu können, oder alle 14 Tage Feuerwehr zu spielen und die schlimmsten Brände zu löschen. Das geht speziell an #19, von einer Mutter eines Sohnes und für lange Zeit Teilzeit-Ersatz-Mutter von 2 pubertierenden Teenagern.
 
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  • #25
zum Thema abgeschlossen oder nicht: Wenn die nacheheliche Beziehung mit der Ex, die aufgrund der Kinder nunmal zwangsläufig besteht, nicht gerade freundschaftlich und bzgl. der Kinder in Einvernehmen und in gleicher (Werte-)Richtung läuft, ist es wohl zwangsläufig klar, dass manche Themen nicht nur sachlich überdacht werden, oder? Das hat mit der grundsätzlichen Aufarbeitung der Beziehung rein garnichts zu tun, sondern ist schlußendlich Ärger, Wut oder sogar Verzweiflung darüber, dass Vereinbarungen - ich behalte die Kinder und ziehe sie groß und du zahlst - nicht eingehalten, bzw. nur einseitig eingehalten werden. Denkt auch mal bitte darüber nach, bevor ihr dem FS hier Unsachlichkeit und nicht abgeschlossen mit der Ex vorhaltet. Jeder, der sich in der Situation wiederfindet, dass sein Vertragspartner seinen Part nicht einhält, verlässt, so es nicht nur einmalig ist, die sachliche Ebene und wird ebenso auch mal emotional. Insbesondere wenn es eine Sache ist - wie hier, die Zukunft der eigenen Kinder - die einem schwer am Herzen liegt und dessen Zeit und Möglichkeiten so unwiderbringlich vorbei sind.
 
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  • #26
Man hat heutzutage sehr viele Möglichkeiten mit den Kindern, jeweiligen Alters, in Kontakt zu bleiben und manchmal ergeben sich durch die Ferne bessere Gespräche, als wenn man immer zu HAuse hockt. Ein Beispiel: als mein ältester mit zarten 18 Jahren 2 Jahre völlig alleine im Ausland (und sogar sehr weit weg) verbrachte hatten wir die besten Gespräche und sehr vielen schriftlichen Kontakt (mails). Letztere hat er in einem dicken Ordner mit nach HAuse gebracht, weil sie ihm so wichtig waren und in seinen Worten, ihm die Kraft gaben diese schlimme Zeit auszuharren.

Ein anderes BEispiel: meine 2 jüngeren erwachsenen Söhne wohnen noch zu HAuse, und auch wenn sie abends hier häufig übernachten, schreiben wir uns mails, telefonieren oder ich gehe gezielt mit dem einem oder anderen zum Chinesen, um mich drei Stunden am Stück mal in Ruhe mit ihnen zu unterhalten. Durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten sehen wir uns sehr sporadisch oder tagelang gar nicht.

Was ich damit sagen will: Nicht nur Teenies brauchen ihre Eltern. Und wie ich oben schon mal angedeutet habe, wenn man den Kontakt aufrechterhalten will, dann findet man den WEg.

Zu Martina, da gebe ich dir völlig recht mit den riesengroßen Unterschied, aber...warum alle 14 Tage? Kann der Kontakt nicht täglich oder jede 2-3 Tage trotzdem stattfinden? Wie kommt es zu den Bränden? Wie häufig sehe ich das in meinem Beruf, wo die Eltern völlig verzweifelt aneinander geraten wegen der Kinder. Das ist gewiss nicht leicht, ob geschieden, verheiratet oder zusammen lebend. Es ist eine harte Zeit für alle. Und dass sich beide an einen Tisch setzen und Kompromisse finden MÜSSEN, um die Erziehung voran zu treiben ist das A und O.

Dass der FS natürlich in seinen Augen mit Recht wütend und frustiert ist kann ich irgendwie nachvollziehen. Doch seine verachtenden Worte Mütter gegenüber und die Beschreibung der Ex mit der Begründung des Geldes kann ich nicht. Damit möchte ich keine Partei ergreifen, doch meine Meinung zu den geschriebenen Texten äußern.

Zum FS: es geht hier nicht um Mund halten und zahlen, auch wenn die dt.Unrechtsprechung das in deinen Worten so hält. Was kannst du trotz allem tun? Suche den Dialog, nicht die Konfrontation, damit verlierst du nur den Verstand. Sei klug und suche Wege zum Gespräch, ob mit der Ex, den Kindern, Beratern, Lehrern, etc. Deine Bemühungen sind sehr lobenswert, doch der Ton macht die Musik. Versuche so emotionallos wie möglich die Sache anzugehen, schließlich habt ihr beide, deine Ex und du auch schöne Erlebnisse gehabt, knüpfe da an, wo du sie erreichen kannst und sie wird reagieren, da kann sie noch so ein Miststück sein. Jeder hat einen Punkt den man ansprechen kann. Doch übers Geld ist der falsche Weg, da stößt du auf stur oder wirst ignoriert. Grenzen setzen, Regeln einhalten, etc können und müssen an einem neutralen Ort diskutiert werden, ob dabei ein Dritter notwendig ist weiß ich nicht, das hängt von euch beiden ab. Und das meine ich im positiven Sinne. Ich bin übrigens die #19 und wünsche dir Erfolg dabei.
 
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Gast

  • #27
Ich bin eine sehr engagierte AE-Mutter und mein Kind hat ein gutes Verhältnis zum Papa, aber ab einem gewissen Alter, war das gemeinsame Essen, das Thema Schule, Ordnung und Sauberkeit ein Problem. Mein Kind ist seit Geburt sehr gesund ernährt worden und liebt derzeit alles ungesunde. Ich mag Sushi, mein Teenie mag deutsche Hausmannskost, obwohl es das selten bei uns gab. Die Gene spielen woll auch eine Rolle. All das gehört zur Teeniezeit einfach dazu.

Viele ältere Mütter haben mich beruhigt und gesagt, da mein Kind die ersten 10 Lebensjahre gutes Essen, viel Liebe, Zeit, Zuwendungen und Strukturen und Regeln erhalten hat, wird das später auch wieder kommen.

Daher kann ich den FS aus seiner Sicht nicht verstehen, da er nur sehr wenig seine Kinder sieht und sich dann über die Ex aufregt, anstatt selber mitzuhelfen, also aktive Betreuung übernimmt, anstelle nur hier rum zu jammern. Er soll handeln, indem er das macht, was angeblich seinen Kindern fehlt.

Übringes, das Geld, welches er als Unterhalt zahlt, ist keine Ersatzleistung für seine fehlende Betreuung, sondern nur ein Teil seiner Verpflichtung als Vater. Denn eine Mutter zahlt auch einen Geldwert plus Rundumbetreuung der Kinder meistens mit 24 Stunden. Diese Verpflichtung hat ein getrennt lebender Vater nicht. Er hat viel mehr Freiheiten, die er der Kindesmutter mit dem Kindes-Unterhalt nie und nimmer ausgleicht.

Wenn er seinen praktischen Anteil bringt und es den Kindern dann immer noch schlecht geht, dann hat er wirklich einen Grund zu meckern.

w 49
 
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