• #61
Hi FS
Thema Sexualtherapie: Ja, gute Idee- in meiner Gegend (+100 km) gibts aber keine Angebote und mit dieser Thematik trau ich mich in keine x-beliebige Eheberatung, da dort ja doch oft weniger pikante Themen besprochen werden....

Du hast da eine falsche Vorstellung- und den Irrglauben dass es ein rein Sexuelles Problem ist. Das ist es sicher nicht. Daher wäre eine Paartherapie (aber nicht bei einem Christlichen Verein- da ist Sex doch eher igitt) genau das richtige- da wird natürlich auch der Sex angesprochen. Der fehlende Sex ist sehr wahrscheinlich ein Symptom, nicht die Krankheit. Die Diagnose was die Krankheit ist kann am besten ein guter Paartherapeut.

Die offene Ehe ist keine Lösung und für die meisten Schlussendlich ein Alptraum. Wenns Dir um den reinen Sex gehen würde täts auch ein Dildo. Du willst aber Menschliche Wärme- vergess das bei einer reinen Sexbeziehung, das ist lediglich ein Dildo mit dem Kerl dran.
 
M

Mooseba

  • #62
Das ist ja wohl das letzte, was die FS hier schreibt. Schon mal was vom Erwachsenwerden gehört? Du bist verheiratet und hast Kinder. Wenn dein Mann nicht will, dann musst du damit leben und fertig. Oder du gehst - mit allen Konsequenzen. Erwachsenensein zeichnet sich auch durch Zusammenreißen und Genussverzicht aus. Scheinbar hast du zu wenig zu tun. Such dir einen Nebenjob, damit du abends müde ins Bett fällst.
Liebe FS, das ist eine schwierige Situation für Dich, aber eine "Extremsituation" ist es sicher nicht.
Es ist auch keine schwierige Situation. Wer in einer solchen Situation die Beziehung oder das eigene Wohlbefinden am Sex festmacht, ist sicherlich noch nicht sehr reif.
 
M

Mooseba

  • #64
Niemand würde mich in einer Beziehung halten, wenn mein Sexleben zu kurz kommt. Ich würde mich trennen und ein neues Leben beginnen, was mich ganz und gar erfüllt, dazu gehört auch der Sex.
Auch wenn du Familie hast und eure Kinder den Vater über alles lieben? Das ist dann also Emanzipation: triebgesteuertes, rücksichts- und würdeloses Verhalten. Hauptsache, Frau geht gut gevögelt durch die Welt und hat auch ja nichts verpasst.
 
  • #65
Auch wenn du Familie hast und eure Kinder den Vater über alles lieben? Das ist dann also Emanzipation: triebgesteuertes, rücksichts- und würdeloses Verhalten. Hauptsache, Frau geht gut gevögelt durch die Welt und hat auch ja nichts verpasst.
Jemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann es nicht nachfühlen. Ich kann die FS verstehen. Ich hatte sehr lange Verständnis und war natürlich treu. Im Endeffekt zerstörte dann meine Ex die Familie. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie ich handeln würde wenn ich wieder in einer solchen Situation wäre.

@FS, eine Antwort ist schwer. Trotz meiner Erfahrung tendiere ich eher dazu, trenne dich oder lebe mit dem Problem. Betrug ist durch nichts gerechtfertigt.
 
G

Gast

  • #66
Auch wenn du Familie hast und eure Kinder den Vater über alles lieben? Das ist dann also Emanzipation: triebgesteuertes, rücksichts- und würdeloses Verhalten. Hauptsache, Frau geht gut gevögelt durch die Welt und hat auch ja nichts verpasst.

Ja, genauso könnte man sagen: Hauptsache Frau nimmt sich zurück für Männer und Kinder. Schon mal etwas von Gegenseitigkeit gehört? Die ist nicht gegeben, wenn sich einer hinstellt und sagt: Treue steht mir zu. Denk an die Kinder und mich. Da fehlt irgendwie eine Seite in der Gleichung, es scheint manchen Männer selbstverständlich zu sein, dass eine einmal eingegangene Ehe bedeutet, sie hätten Rechte, aber keine Pflichten mehr?

Mit der Einstellung hält jedenfalls keine Beziehung und mein Mitleid hält sich dann auch in Grenzen. Ja. Wenn Männer einseitige Forderungen stellen, sollte die Frau alleine an sich und an die Kinder denken, aber an beide Seiten, nicht NUR an die Kinder (und sich vom Mann nicht einreden lassen, was für die Kinder gut wäre). Die Kinder können ihren Vater regelmäßig sehen, für viele ist eine Scheidung überhaupt nicht so schlimm, wie es die Männer gerne hätten. Es sei denn, es herrscht Rosenkrieg. Man kann aber auch auf geordnetem Wege eine gute Lösung finden.
 
  • #67
Dem ersten Teil von #65 kann ich nicht zustimmen.

Aber dass eine Scheidung kein Drama ist, wenn man die Ruhe bewahrt und man vernünftig bleibt kann ich bestätigen...
Man sollte sich aber sicher sein, dass man sich emotional schon gelöst hat, bzw. ein Konzept dafür haben....
 
M

Mooseba

  • #68
Ja, genauso könnte man sagen: Hauptsache Frau nimmt sich zurück für Männer und Kinder. Schon mal etwas von Gegenseitigkeit gehört? Die ist nicht gegeben, wenn sich einer hinstellt und sagt: Treue steht mir zu. Denk an die Kinder und mich. Da fehlt irgendwie eine Seite in der Gleichung, es scheint manchen Männer selbstverständlich zu sein, dass eine einmal eingegangene Ehe bedeutet, sie hätten Rechte, aber keine Pflichten mehr?

Mit der Einstellung hält jedenfalls keine Beziehung und mein Mitleid hält sich dann auch in Grenzen. Ja. Wenn Männer einseitige Forderungen stellen, sollte die Frau alleine an sich und an die Kinder denken, aber an beide Seiten, nicht NUR an die Kinder (und sich vom Mann nicht einreden lassen, was für die Kinder gut wäre). Die Kinder können ihren Vater regelmäßig sehen, für viele ist eine Scheidung überhaupt nicht so schlimm, wie es die Männer gerne hätten. Es sei denn, es herrscht Rosenkrieg. Man kann aber auch auf geordnetem Wege eine gute Lösung finden.
Aber der Mann soll sich ständig zurücknehmen für Frau und Kinder. Er soll spätestens ab der Geburt des ersten Kindes nur noch Soldat sein: Erziehungssoldat, Ernährungssoldat und natürlich Sexsoldat. Wenn die Geschlechterrollen hier andersherum wären, würden die üblichen Verdächtiginnen wieder zum Angriff blasen: verantwortungslos, egoistisch, triebgesteuert. Bei Frauen sind es die lieben Bedürfnisse, bei Männern die bösen Triebe. Bei Frauen sexuelle Selbstbestimmung, bei Männern notgeiler Egoismus. Die Frau ist scheinbar ab dem ersten Kind ein potenzielles Opfer von Vernachlässigung, der Mann der potenzielle Täter.
Hier wird kaum gefragt, ob die Frau dem Mann Arbeit abnehmen könnte, das gilt auch nur umgekehrt. Hier wird auch nicht gefragt, ob der Mann auch genügend Zeit für sich hat (Freunde, Hobby, Sport). Ach stimmt ja, die darf er ja nicht mehr haben als Vater (ständiger Egoismusverdacht).
Dann wird eine Frau aufgrund eines solchen profanen Anlasses AE und dafür auch noch von den Geschlechtsgenossinnen bemitleidet - eine zynische Welt. Aber der neue Sexgott wird außerhalb des Bettes nicht so fleißig sein, weil ihn ihre Kinder kaum was angehen.
Die Frau ist berufstätig? Dann sollte sie bei ihrem Energiehaushalt noch einige Wochenstunden dranhängen.
 
G

Gast

  • #69
Aber der Mann soll sich ständig zurücknehmen für Frau und Kinder. Er soll spätestens ab der Geburt des ersten Kindes nur noch Soldat sein: Erziehungssoldat, Ernährungssoldat und natürlich Sexsoldat. Wenn die Geschlechterrollen hier andersherum wären, würden die üblichen Verdächtiginnen wieder zum Angriff blasen: verantwortungslos, egoistisch, triebgesteuert.

Das stimmt ja einfach nicht. Das ist total pauschal und einseitig. Natürlich nennen auch nicht alle Frauen den Mann triebgesteuert und egoistisch, wenn er in dem Fall der FS in der Rolle der Frau wäre.

Dazu gibt es verschiedene Meinungen unter beiden Geschlechtern, und es tut überhaupt nichts zur Sache, so ein Problem in Geschlechterbashing ausarten zu lassen. Wenn ein Mann von einer Frau keinen Sex mehr "bekommt", dann wundere ich mich darüber, und nehme dessen Bedürfnis ernst, und frage ihn, warum er so eine Beziehung führt, wenn es ihn stört.

Wenn ein Mann das Gefühl hat, der Soldat sein zu müssen, sollte er sich vielleicht mal fragen, warum ihn alles so überfordert, was andere auch hinbekommen. Und wenn Beziehungen mal einschlafen oder enden, ist das auch kein Drama.

Es ist total fordernd, wie du hier, stellvertretend für "die" Männer auftrittst. Ich würde bei solchen Forderungen gar nicht mehr lange fackeln und mich verabschieden. Da kann der Mann sich noch so sehr als "Soldat" fühlen.

Es ist ja eine Sache, ob man seine mangelnde Energie und Überforderung rüberbringt, oder ob man meint, es stünde einem alles zu, und man habe ein Recht, auf seine Müdigkeit, und andere müssten sich damit begnügen.

Keiner muss irgendetwas. Man kann höchstens um Verständnis bitten. Das würde ich einem Mann aber auch nur einmal sagen, denn man kann bei Erwachsenen nicht die gesamte Erziehung nachholen.

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, es stünde einem eine Beziehung zu, auch wenn der Partner diese nicht mehr will, dem Partner etwas grundlegendes (Sex) fehlt?
 
G

Gast

  • #70
Wenn ein Mann das Gefühl hat, der Soldat sein zu müssen, sollte er sich vielleicht mal fragen, warum ihn alles so überfordert, was andere auch hinbekommen. Und wenn Beziehungen mal einschlafen oder enden, ist das auch kein Drama.
Es ist total fordernd, wie du hier, stellvertretend für "die" Männer auftrittst. Ich würde bei solchen Forderungen gar nicht mehr lange fackeln und mich verabschieden. ...
Es ist ja eine Sache, ob man seine mangelnde Energie und Überforderung rüberbringt, oder ob man meint, es stünde einem alles zu, und man habe ein Recht, auf seine Müdigkeit, und andere müssten sich damit begnügen.
???

Da würde ich als Mann nur knapp antworten: "Schon akzeptiert. Und tschö mit ö!"
Wer braucht so eine egoistisch eingestellte Partnerin?
 
G

Gast

  • #71
Ich (31 - 2 kleine Kinder) kenne dein Problem gut.
Allerdings ist bei uns auch über die Zeit nicht nur der Sex, sondern in all dem Alltag auch die Liebe flöten gegangen.
Nach 2 Jahren intensiven arbeiten an unseren Problemen habe ich mich schlußendlich
auch auf einen anderen Mann eingelassen, den ich sehr begehrenswert fand und der mir 2 Jahre (in denen ich ratio-geprägt standhaft blieb)"hinterhersabberte".
Schlußendlich haben wir uns Hals über Kopf ineinander verknallt.
Das bleibt wohl nicht aus.
Ich denke nicht, dass man gerade als Frau Gefühle in so einer Situation steuern kann.
Seitdem rennen wir uns gegenseitig hinterher um jede Sekunde, die wir haben können auszukosten.
Der Sex spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle - kommt auch nur sehr selten vor, weil es an Ort und Zeit dafür mangelt. Dafür heimliche Treffen in der Mittagspause auf einen Kaffee, dutzende "zufällige" Aufeinandertreffen im Supermarkt, beim Bäcker, beim Kindergarten nur um sich wenigstens einige Minuten jeden Tag zu sehen. Heimliche freie Tage, die man zusammen verbringt.
Wir wissen beide jetzt nicht, wie es weitergehen soll.
Können beide nicht über unsere Schatten springen obwohl wir beide eines wollen - zusammen sein. Haben Angst vor der Realität mit zukünftigen Ex-Partnern, den insgesamt 5 Kindern, für die wir ein friedliches Leben wollen. Normalität können wir ja nicht testen. Und der Sprung ins kalte Wasser kostet anscheinend mehr Mut und Entschlußkraft als wir beide haben.

Ich weiss nicht, ob es schöner ist, nachts SMS zu bekommen - "Wir liegen beide im falschen Bett :-(" und dann mit Sehnsucht im Bauch einzuschlafen, oder eben einfach auf Sex zu verzichten.
Aber ein dauerhaftes Leben ohne Sex mit dem Mann, den man liebt - das DARF man sich nicht antun.
Meine Meinung.
 
G

Gast

  • #72
Da würde ich als Mann nur knapp antworten: "Schon akzeptiert. Und tschö mit ö!"
Wer braucht so eine egoistisch eingestellte Partnerin?

Das Lustige ist, dass egoistische Männer ihren eigenen Egoismus nicht einmal sehen. Fordern, fordern, und wenn die Frau sagt: SO NICHT. Dann weint der Mann, dass die Frau eine Egoistin sei.

Das ist unreif. Und es sind auch nicht alle Männer so. Die, die so sind, sollen doch bitte wirklich Tschö mit ö sagen, und nicht herumjammern. Einfach gehen und die Frau in Ruhe lassen.
 
G

Gast

  • #73
Niemals Fremdgehen - Niemals solchen Spüchen und Ratschlägen wie Folgendem Ohr geben:
"Liebe FS, gönnen Sie sich den kleinen Seitensprung. Er wird Ihnen gut tun."

Es wird bloß Ihre Ehe zerstören, Sie von ihrem Mann entfremden und allgemein die Situation verschlechtern. Fremdgehen hilft nicht, aber Scheidung wäre hier eine deutlich bessere bessere Alternative, aber ich bin für keines von beiden, weil es noch nicht zu spät zu sein scheint:

Du musst die Initiative ergreifen als Frau und solltest das deinem Mann folgendermaßen per Brief erklären:
"Mein Geliebter XYZ,

Du weißt sicherlich, dass ich eine Frau mit Gefühlen und Verlangen bin und seit sehr langer Zeit bekommen ich diese Gefühle nicht mehr von dir. Es entfremdet mich immer mehr von dir und ich kann nicht mehr so leben. Ich brauche auch Liebe, ich bin kein Stein, dar keine Triebe hat, sondern wie du ein Mensch. Sollen wir nicht mal eine Paartherapie versuchen und unsere gemeinsame Liebe, die uns zusammenbrachte, wiederfinden.

Deine ABC"

Und so solltet ihr das versuchen....
 
G

Gast

  • #74
Ich (31 - 2 kleine Kinder) kenne dein Problem gut.
Nach 2 Jahren intensiven arbeiten an unseren Problemen habe ich mich schlußendlich
auch auf einen anderen Mann eingelassen, den ich sehr begehrenswert fand und der mir 2 Jahre (in denen ich ratio-geprägt standhaft blieb)"hinterhersabberte" Seitdem rennen wir uns gegenseitig hinterher um jede Sekunde, die wir haben können auszukosten. Der Sex spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle - kommt auch nur sehr selten vor, weil es an Ort und Zeit dafür mangelt. Dafür heimliche Treffen in der Mittagspause auf einen Kaffee, dutzende "zufällige" Aufeinandertreffen im Supermarkt, beim Bäcker, beim Kindergarten nur um sich wenigstens einige Minuten jeden Tag zu sehen. Heimliche freie Tage, die man zusammen verbringt.
Meine Meinung.

Danke. Du stellst genau heraus was die FS bekommen würde:) Daß Du dieses Verhalten beschönigst, ändert nichts.

Aber viel schlimmer als die Charakterfrage ist, daß am Ende werden alle verlieren - Du, Deine Kinder, Dein Liebhaber und Dein Mann. Das Problem ist nicht so sehr der eigene Mann, sondern die Unfähigkeit so mancher jungen Mutter Verantwortung zu tragen. Erst wird von Ihnen der Kinderwunsch forciert, dann wird über die Belastung gejammert und die negativen Konsequenzen incl. Sex bedauert. Meist nach dem Amzon-Prinzip. Das habe ich im Katalog gesehen und bestellt, das will ich haben. Bekomme ich es mit einem Kratzer in dfer DVD schicke ich es zurück.

Ich kenne kein Ehepaar bei dem der Sex durch Kinder besser wurde! Aber nichts ist statisch und vieles ist eine Frage der Einstellung - wo es nach unten geht, kann es auch wieder nach oben gehen. Aber nbur wenn beide etwas dazu tun. Und leider scheinen es heutzutage meuistens die Frauen zus ein die nichts mehr investieren wollen. Abheben vom Beziehungskonto - gerne. Einzahlen - wo kommen wir dahin, Frau hat ja eigene Bedürfnisse.

Die Dame umschreibt ja gut, was auch der FS vorschwebt. Von einem Mann umworben werden, auf einem silbernen Tablett getragen werden und sich durch den fehlenden Stress und den Reiz des Verbotenenen und Neuen auch als Sexgöttin fühlen. Und die obige Dame hat auch erkannt , dass es mit dem Tiger im Bett nur funktioniert wenn man den Esel der die Familienarbeit macht und die Rechnungen bezahlt behält.

Egoisten sollten halt nicht heiraten und Kinder haben. Aber bei uns wird so ein Verhalten ja noch gefördert. Bei Scheidung kein Schuldprinzip, Zugewinnausgleich etc....
 
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