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  • #1

Falscher Vorname in Mail...

Wie würdet Ihr reagieren, wenn sich ein Interessent per Mail meldet, aber einen anderen Vornamen in der Anrede gebraucht? Meine Namen gehen unmissverständlich aus der Adresse hervor...

Laut eigener Aussage stemmt er gerade ein großes Projekt und "weiß nicht wo ihm der Kopf steht", stellt aber in Aussicht, uns danach zu verabreden.

Wir kennen uns von meinen sporadischen Besuchen eines Lokals, in dem er arbeitet. Er war sehr aktiv auf mich zugegangen, und nun steht der Wunsch im Raum, dass wir uns mal privat auf einen Kaffee treffen.
Er hat bereits einmal meine Mailadresse verloren (!), aber dann große Freude gezeigt, dass ich nach Wochen wieder ins Lokal gekommen bin und sehr reumütig um einen neuen Anlauf gebeten.
Etwas in mir sagt, ich kann es eigentlich vergessen. Er geht nicht gerade sorgsam mit meinen "Daten" um.

Ich schwanke zwischen

a) nicht oder mit großem zeitlichen Abstand antworten, das nächste persönliche Treffen abzuwarten (weiß, wo ich ihn finde)

b) ihn ebenfalls mit falschem Vornamen anschreiben

c) ihn auf die Verwechslung hinweisen, z.B. "Ich hoffe, dass Du tatsächlich mich als Adressatin vor Deinem geistigen Auge hattest?!" o.ä.

d) ???

Weitere Ideen und Anregungen sind mir sehr willkommen! Vielen Dank! w ü30
 
  • #2
Ich würde ihm zurückschreiben, ihn auch mit falschem Vornamen anreden und in der E-Mail auf witzige Weise auf das Versehen aufmerksam machen, und dann mal schauen, was zurückkommt. Vielleicht ist er einfach "nur" extrem schusselig.
 
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  • #3
Hallo,FS

Ich denke abhaken,denn was ist das schon für ein Anfang.
Du bist vielleicht eine von vielen (kenne das von hingekritzelten SMS)

(M46)
 
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  • #4
Ganz ehrlich, mir gehen die Leute auf die Nerven die angebl. immer so viel zu tun haben, dass sie nicht mailen oder telefonieren können. Ich habe hier einen Mailkontakt gehabt, auch immer im Stress, er hat mich immer mit dem Vornamen angeschrieben, dann haben wir telefoniert und bei der Verabschiedung nannte er einen falschen Frauennamen. Autsch!
Wer den Kopf nicht wirklich frei hat, sollte es sein lassen. Falls er irgendwann mal wieder Zeit haben sollte, kann er sich ja gerne melden.
Deine Vorschläge a, b und c würde ich nicht machen. D wäre: warte, wenn ihr euch ZUFÄLLIG, kein beabsichtigter Zufall, trefft, ob er dich nach einem Treffen fragt. Sage ihm dann, dass ihr jetzt einen verbindlichen Termin ausmacht oder er bleiben kann wo der Pfeffer wächst.
 
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  • #5
Liebe Fragestellerin,
ganz klar... er hat mehrere Kontakte und die durcheinander gebracht. Das ist sein eigentliches Großprojekt.

Ich würde das ganze witzig nehmen und ihn ebenfalls mit falschem Namen anreden. Nimm den Kontakt aber bitte nicht allzu ernst. Er tuts auch nicht.
 
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  • #6
Ich würde es noch verzeihen, wenn er statt "Romana" "Ramona" schreibt oder statt "Marie" Maria". Aber wenn er statt "Sabine" "Susanne" schreibt, dann würde ich darauf schließen, dass er seine Dates alle durcheinander bringt und das brauche ich nicht. Ich möchte das Gefühl der Einzigartigkeit haben.
 
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  • #7
FS: Danke für Eure Anregungen! Nun, ich habe einen gängigen 70er-Jahre-Vornamen und wurde durch ebensolchen mit demselben Anfangsbuchstaben ersetzt ;) Wie wäre das nun zu deuten?!

Habe schon vermutet, dass das Personal sich einen Spass daraus macht, wer die meisten Adressen abzockt...

Da ich nicht weiß, ob es Schusselei, Desinteresse oder Verarsche ist, tendiere ich zum "Test" b). So bekommt er den Spiegel vorgehalten, kann zeigen, ob er überhaupt etwas bemerkt und ob er Humor hat, wenn alles schief läuft...
Oder einfach am WE wieder hingehen und schauen, was kommt...
 
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  • #8
Eigentlich verstehe ich gar nicht, warum du deine Zeit mit so jemandem verschwendest. Hast du keine besseren Ansprechpartner? Klar kann sich jemand mal verschreiben oder einen Zettel verlieren, das ist menschlich. Aber irgendwie deutet bei deiner Beschreibung nichts darauf hin, dass er ein spezielles Interesse an dir hat. Es wirkt eher so, als würde er mal alle Adressen sammeln, die er bekommen kann und sich gegebenenfalls sporadisch melden - oder auch nicht. An deiner Stelle würde ich mich gar nicht mehr um seine Mail kümmern und anderen Aktivitäten nachgehen. Sollte er sich nochmals melden und dann deinen Namen korrekt schreiben, kannst du dir immer noch überlegen, ob du nun doch antworten willst. Aber vielleicht haben sich bis dann vielversprechendere Kontakte ergeben...
 
  • #9
So ein ähnlicher Fall brachte mich damals, als ich noch auf der Suche war, so richtig zum Lachen:

Eine sehr ausführliche, super formulierte E- Mail (mit Komplimenten an "mein" Äußeres) erreichte mich mit meinem richtigen Vornamen in der Anrede. - Jedoch nur da!

Der Gute hatte wohl den Brief an die letzte EP- Dame einfach nochmals verwendet und dabei lediglich die Anrede durch meinen Namen ersetzt. Leider hatte er übersehen, dass mitten im Text nochmals der Vorname durch meinen zu ersetzen gewesen wäre. "So, liebe Elisabeth..." las ich da staunend - so heiße ich nicht.
Nein, das wollte ich dann doch nicht, dass er Zuneigungsbekundungen und Komplimente an eine andere Frau auch noch gleich für mich gelten sollten!

Ich habe es damals mit Humor genommen, aber das Interesse an diesem Mann war schlagartig weg.
 
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  • #10
FS: Ihr habt recht - er verdient nicht mehr Aufmerksamkeit, als er investiert.
Der Mensch dahinter ist halt interessant, und so will ich zumindest den Respekt auf einer freundschaftlich kollegialen Ebene erhalten.

Ich lasse Euch dann wissen, wie es weitergeht...
 
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  • #11
Ich würde das tun was Du tun wolltest bevor Du angefangen hast die Situation totzuinterprätieren.

Ob er nur schusslig ist und ein mieses Namensgedächtnis hat oder tatsächlich eine Million Bekanntschaften durcheinander bringt kannst Du nicht wissen, aber Du hast sicher ein besseres Bauchgefühl dafür als alle Schreiber hier.

Interessant übrigens, dass die Namensverwechslung von vielen Schreiberinnen hier als Hinweis für viele oberflächlich Affären genommen wird. Wäre ein notorischer Massendater nicht geübter darin, genau so einen Comedy-Fehler zu vermeiden?
 
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  • #12
Naja, teilweise kann ich mich den anderen anschließen: Wenn Interesse besteht, "vergisst" man einen Namen nicht! - auch wenn er geläufig sein sollte!, denn es ist ja eine Begegnung dahinter.
(Und manche kokettieren seit einiger Zeit sogar, dass sie ja so schusselig Namen vergessen...., weil sie eben über Facebook und Co. 1000 "Freunde" haben...)

Ich nenne das "Mangel an Achtsamkeit" - wenn nicht sogar "Wurschtigkeit" dahinter steckt, doch soweit will ich nicht gehen.
Zur Beantwortung der mail: Ich selbst würde die gleichen "Waffen" benutzen und nach einer Weile schreiben: "Ach, lieber B., ich hoffe, ich habe Deinen Namen noch richtig in Erinnerung (oder so ähnlich), Du wolltest Dich mit mir treffen. Wir können gerne mal (=MAL!, da hältst Du Dich auch an Schwammigkeiten)was ausmachen" -
denn wenn Du ihm eine mail schickst, hat er ja Deine Adresse bzw. kann auf "antworten" klicken.
So.Und mehr nicht.

Alles Gute Dir und noch viele konstruktive, hilfreiche Antworten zu Deiner Frage!
 
  • #13
Sehr kleinlich von euch (vom Themenersteller und die meisten Antworten)...

Das kann mal passieren. Ja und?!

Ihr wundert euch echt warum ihr Single seid? ... ;-)

W & anfang 20
 
  • #14
Ist mir auch schon passiert, konnte ich mit Humor nehmen, allerdings war mir klar, dass ich von dem Mann nichts will. Ich habe ihn darauf hin gewiesen und er hat sich entschuldigt. Eure Bekanntschaft ist oberflächlich, also was solls.
 
  • #15
@12: Zu den Beiträgen hier zum Thema sind persönliche Unterstellungen fehl am Platz!
 
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  • #16
Auch schon passiert... ich tendiere dazu, gar nicht zu antworten. Die Mail war dann wohl auch nicht für mich gedacht und der andere hat mehrere Kontakte gleichzeitig.
 
  • #17
Ich wurde auch mal mit falschem Vornamen angeschrieben.
Habe auf diese Mail höflich, aber deutlich knapp geantwortet und daruter unterzeichnet mit meinem richtigen Namen (dahinter in Klammern: "nicht "der falsche Name"").

Es war ihm sehr peinlich, ist ihm nie wieder passiert und wir sind seit fast einem Jahr ein sehr glückliches Paar.
Ergo: ihn darauf hinweisen, aber offen sein für das, was dann kommt.

(Deine Antwort b hatte ich damals auch als Möglichkeit in Erwägung gezogen - finde ich auch nicht schlecht).
 
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