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  • #31
Leider habe ich aus den meisten Antworten von Frauen immer nur den Wunsch nach finanzieller Sicherheit herauslesen können. Was, wenn der Mann gerne zu Hause bliebe? Würdet ihr das toll finden? Im Falle einer Trennung würdet ihr den Versorgungsausgleich tragen müssen.

Irgendwie noch immer keine Argumente für eine Ehe. Das Argument, das er sich nur mit Heirat zu euch bekennt finde ich grauenvoll. Das klingt so, als würdet ihr ihn kaufen, besitzen schrecklich.

Vielleicht kommen ja noch Argumennte für die Ehe, die nichts mit Geld und Besitz zu tun haben. Liebe ist kein Argument. Denn ich habe meinen Ehemann vor der Ehe sogar noch mehr geliebt als am Ende der Ehe. Hm - komisch.
 
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  • #32
Lol Gast 30! Und warum hast Du dann bitte geheiratet. Ich finde diese gehäuchelte Doppelmoral lächerlich.

Eigentlich ist bei den heutigen Gesetz eine Heirat bei Kindern wirklich nicht mehr nötig, denn unverheiratet Mütter sind verheiratet Müttern gleich gesetzt und ein Mann muss auch dann für die Mutter seines Kindes bezahlen, auch wenn die zwei nicht verheiratet sind und das Kind noch klein ist. Wie das mit der Rente ist, weiß ich nicht genau. Seit ein paar Jahren ist der Exmannn auch nicht mehr bis zum Tod der Frau zum Zahlen verpflichtet. In den nächsten Jahren werden sich die Gesetze weiter in diese Richtung entwickelt. Was auch gut so ist.

Eine Heirat wird wahrscheinlich spätestens in 10 -15 Jahren wirklich nur ein Symbol sein und keiner Seite Vorteile einbringen. Väter haben immer mehr die selben Rechte am Kind egal ob sie mit der Mutter verheiratet waren oder nicht. Frauen bekommen immer mehr die Absicherung durch den Vater des Kindes.

Nur der Anwalt geht bei der Scheidung leer aus aber dadurch wird der Anwalt das Geld durch die Klagen machen, weil sicher auch bei einer Trennung beide Seiten auf ihr Recht bestehen. Also genau das Problem warum Scheidungen heute so teuer sind.
 
  • #33
Leider habe ich aus den meisten Antworten von Frauen immer nur den Wunsch nach finanzieller Sicherheit herauslesen können. Was, wenn der Mann gerne zu Hause bliebe? Würdet ihr das toll finden? Im Falle einer Trennung würdet ihr den Versorgungsausgleich tragen müssen.

Wie kommst du auf die Idee, dass es nur um die finanzielle Absicherung geht?
Und ich wäre jederzeit bereit gewesen, die Rollen zu tauschen oder zumindest mit meinem Mann gemeinsam die Kinder zu versorgen - ER wollte das nicht, er WOLLTE der Versorger sein. Also bitte nicht immer den bösen Frauen unterstellen, sie wollten sich nur aushalten lassen.

Das Argument, das er sich nur mit Heirat zu euch bekennt finde ich grauenvoll. Das klingt so, als würdet ihr ihn kaufen, besitzen schrecklich.

Was manche Leute für Dinge in Beiträge lesen, die da gar nicht stehen ...
Dass das gleiche auch umgekehrt gilt, ist dir nicht aufgefallen? Ich habe das in meinem Beitrag sogar ausdrücklich geschrieben!
Ja, das öffentliche Bekenntnis zum Partner ist für mich DER Teil der Beziehung, der für mich klar macht, dass ich mir eben kein Hintertürchen offenhalte, um bei Bedarf abhauen zu können. Und das gilt für BEIDE. Hier wird getan, als ob die Frau es durch die Ehe leichter hätte zu gehen.
Und natürlich ist Liebe DAS entscheidende Argument. Liebe sagt "ich bekenne mich ganz zu dir".

(Das mit dem Ende der Ehe ist natürlich ein guter Witz. Haha. Man liebt sich nie durchgehend heiß und innig. Wenn man in so einer Phase geht, dann liebt man sich logischerweise nicht mehr so wie am Anfang. Aber man kann trotzdem zusammen bleiben und immer wieder Wege zueinander finden und die Liebe wieder aufflammen lassen.)
 
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  • #34
Mein Freund erklärte mir jedoch, dass er nicht heiraten möchte. Er möchte gern Kinder bekommen und dann könne man ja immer noch heiraten, wenn man sicher sein kann, dass es auch dauerhaft funktioniert.

Demütigend und verantwortungslos.
Ein Kind hat eine sichere Familie verdient.

Er hält dich hin.
Erst sollst du seine Wünsche erfüllen, dann kommen vielleicht, aber auch nur vielleicht, deine dran. Er spielt auf Zeit und hofft dass sich das Thema dann erledigt.

Ich würde mich auf mich selbst fokussieren, Karriere und vielleicht auch ein anderer Mann. Einer, der sich sicher ist. Und dann gerne Kinder. Aber niemals sich mit Kindern an einen Mann binden, der sich nicht sicher ist. Bei seiner Exfrau war er sich schließlich auch sicher. Und du sollst dich jetzt mit weniger zufrieden geben? Ja ne, is klar.

Du hast deine Werte. Lass dich nichts anderes einreden, wenn andere keine Ehe wollen, schön für sie, aber nicht dein Problem.
 
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  • #35
Kinder ketten zwei Menschen mehr aneinander als ein Trauschein es kann. Deshalb sollte man sich zuerst mal überlegen, mit wem man ein Kind in die Welt setzen will. Die Vorstellung, von einer Frau ein Kind zu wollen, sie aber nicht genug für eine Ehe zu lieben, ist mir (52) sehr fremd. Allerdings sollte man auch nicht heiraten, weil ein Kind da ist oder unterwegs ist. Das geht sowieso schief. Wenn man das tut (wie ich) hat das nichts mit "Pflichtbewusstsein" zu tun, sondern viel mit Leichtsinn und Dummheit. Ich gehe davon aus, dass der Mann Dich nicht genug liebt. Wenn er finanziell nicht gebeutelt werden will im Fall einer Scheidung, was nur geht, wenn er beruflich erfolgreicher ist als Du, könnt Ihr einen Ehevertrag schließen.
 
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  • #36
Hier Gast 30

Warum ich geheiratet habe? Und mich dieser Doppelmoral hingegeben habe?
Ganz einfach: mit 19 Jahren ist man meist noch ziemlich naiv und hat die rosarote-Brille auf.

Heute mit 50 Jahren würde ich mich den Konventionen niemals beugen auch nicht wegen Kindern (was bei mir nun wahrlich nicht mehr ansteht). Wenn ich mir die meisten Ehen anschaue, die nur wegen des Geldes und der Kinder aufrecht erhalten werden, kann ich meine Einstellung gut nachvollziehen. Im Nachbar-Thread regt sich ein Mann auf, dass seine Frau ihn nach Auszug der gemeinsamen Tochter aus heiterem Himmel verlassen hat. Das ist meistens die Folge. Wo ist da die Liebe geblieben? Also hat der Trauschein keinerlei Wirkung.

Warum also Heirat? Bisher konnte ich kein echtes Argument für lesen. Nur immer das finanzielle und die Feierlichkeiten wegen des schönsten Tages im Leben.

w, 50
 
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  • #37
Hier noch einmal die FS:


Es geht mir hier nicht um materielle Dinge und auch nicht darum, den Mann zu "besitzen", sondern um Verantwortung. Ich bin selbst ein uneheliches Kind und bin deshalb in meiner frühen Kindheit massiv gemobbt worden (ich war das einzige uneheliche Kind in meiner Klasse). Mein Vater hat sich von meiner Mutter getrennt, bevor ich zur Schule kam und hat sich danach in keinster Weise mehr gekümmert, mit dem Argument, ich sei für ihn nicht emotional sein Kind, zumal ich nicht einmal seinen Namen trug und da habe er sich mir gegenüber nicht verantwortlich gefühlt.
Für mich war der Umstand, keine "richtige" Familie gehabt zu haben sehr prägend und ich habe mir bereits als Jugendliche geschworen, dass ich meinen Kindern eine solche Konstellation nie antun werde.
Ich brauche keine materielle Sicherheit durch einen Mann, denn ich kann selbst für mich sorgen und habe nicht vor, mich auf die drei K's (Kinder, Küche, Kirche) zu beschränken. Dennoch ist die Ehe für mich der einzig legitime Verbund, in dem ich an Kinder denke. Ich bin Theologin, zwar durchaus Kirchen kritisch und ich erwarte nicht von meinem Umfeld, religiös zu sein oder irgendetwas blind zu glauben, aber ich lebe aus diesem Grund heraus nun einmal in einem sehr engen Gerüst von Wert- und Moralvorstellungen. Wenn ich das, was ich tue, ernst nehme und die Texte mit denen ich arbeite ernst nehme, bin ich an gewisse Gebote und Vorstellungen gebunden - Kinder außerhalb einer Ehe gehören nicht dazu, wohl aber in ihr. Die Ehe ist ein Bund und damit nicht irgendeine antiquierte Vorstellung oder eine kurzfritige Laune, sondern sie stiftet über das Leben diverser Rechte und Pflichten einen exklusiven Status, den des "Bundes".
Eine nichteheliche Gemeinschaft ist in meinen Augen für mich weniger wert als eine Ehe, denn sie ist kein Bund. Sie ist unverbindlich. Für mich besteht emotional ein enormer Unterschied darin, ob ich lediglich mit jemandem zusammen bin/lebe, oder ob ich mit ihm verheiratet bin. "Freund/Freundin" zu sein ist nicht das selbe, wie "Frau/Mann" zu sein, denn ich gehöre nicht zu diesem Menschen, sondern verbringe nur ein wenig Lebenszeit mit ihm.
 
  • #38
Liebe Fs, mit Deinem klaren statement in #36, hast Du Dich eindeutig positioniert. Ich finde das gut, gegen Deine Einstellung kann niemand was haben. Gegen seine allerdings auch nicht- er darf Heiratsphobiker sein, auch wenn er aus unserer Sicht keine „guten Argumente“ hat. Es ist aber dennoch sein Recht.

Eure Einstellungen sind leider unvereinbar und ein Kompromiss erscheint mir unmöglich (ein bisschen verheiratet geht eben nicht). Ihr könntet noch ein paar Stunden in eine Art Beratung/ „Supervision“ investieren, um Euer Problem zu lösen. Aber ich glaube nicht, dass es funktionieren wird. Das tut mir leid für Dich, aber es ist gut, dass Du das schon recht früh bemerkt hast.
 
  • #39
[...] Für mich besteht emotional ein enormer Unterschied darin, ob ich lediglich mit jemandem zusammen bin/lebe, oder ob ich mit ihm verheiratet bin. "Freund/Freundin" zu sein ist nicht das selbe, wie "Frau/Mann" zu sein, denn ich gehöre nicht zu diesem Menschen, sondern verbringe nur ein wenig Lebenszeit mit ihm.


damit hast du 50% de Miete.. jetzt fehlen noch seine Ansichten und dann könnt ihr beide was daraus zimmern.. seine Ansicht zählt nämlich exakt genauso viel wie deine.. auch wenn das viele hier vergessen..
 
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  • #40
(& würde ohne Ehe sowieso auf alleiniges Sorgerecht und meinen Namen für die Kinder bestehen, will er es anders, muss er heiraten)

Dieser Punkt langt schon um dich nicht zu heiraten.
Alleiniges Sorgerecht?
Warum?
Sind es nur deine Kinder?
Brauchst du Sie als Druckmittel?
Warum darfst nur du dir Gedanken für den Fall einer Trennung machen, er aber nicht?
Eheverträge sind augenwischerei und immer irgendwie anfechtbar - um das zu wissen, muss man noch nicht einmal verheiratet gewesen zu sein...
Ich hoffe dein Freund bleibt bei Sinnen und somit bei seiner Einstellung - das ist auch besser für dich, denn dieser sehr elementare Punkt unterscheidet euch ganz einfach.
Alleiniges sorgerecht - ich glaubs ja noch immer nicht...Weiß er das denn?!
 
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  • #41
Wenn Ehefrau für die FSin emotional etwas anderes ist - also höherwertigeres als nur Freundin zu sein, dann verstehe ich nicht warum Du überhaupt heiraten willst. Denn dann liebst Du Deinen Freund ja JETZT nicht wirklich. Du liebst also nur die Vorstellung Ehefrau zu sein. Zumindest kommt Dein Statement so rüber. Seltsam.

Und das uneheliche Kinder gemobbt werden, gehört auf alle Fälle der Vergangenheit an. Ebenso wie Scheidungskinder nicht mehr gemobbt werden. Jedenfalls nicht von anderen Kindern. Sondern eigentlich nur von verbohrten Erwachsenen.

Vielleicht solltest Du Dir einen Gleichgesinnten suchen, der auch nur die Vorstellung von Ehe liebt - am besten bis das der Tod uns scheidet. Denn Scheidung würde ja in Deinem Fall niemals in Frage kommen. Thema Scheidungskinder und Makel und evtl. Mobbing, weil geschieden.

Ich denke, das genau aus diesem Grund Dein Freund DICH nicht heiraten will. Kann ich nach Deinem Statement sehr gut verstehen.

Aber vielleicht kannst Du ihn ja noch überreden. Hoffentlich bleibt er standhaft.

w, 51
 
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  • #42
Ja, das öffentliche Bekenntnis zum Partner ist für mich DER Teil der Beziehung, der für mich klar macht, dass ich mir eben kein Hintertürchen offenhalte, um bei Bedarf abhauen zu können.

Sorry, aber bei den aktuellen Scheidungsraten kann eigentlich kein erwachsener Mensch glauben, dass die Hintertüre damit zu ist.
Letztlich nützt das ganze nur den Anwälten. Und schadet denen, die die "Fassade" aufrechterhalten, weil ihnen eine Scheidung peinlich ist.

m
 
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  • #43
Ja, das öffentliche Bekenntnis zum Partner ist für mich DER Teil der Beziehung, der für mich klar macht, dass ich mir eben kein Hintertürchen offenhalte, um bei Bedarf abhauen zu können.

Dieses angeblich nicht existierende Hintertürchen muss ziemlich groß sein, wenn alleine 2013 sage und schreibe 169 800 Ehen (Quelle :Statistisches Bundesamt) hindurchgeschlüpft sind sind - finden Sie nicht auch?!
Ihr Argument ist kein Argument, auch wenn es noch so oft als solches verkauft wird.
Das sollte auch der FS bewusst sein.
Und von gemobbten Scheidungskindern oder gar Mobbing von Kinder unverheirateter Eltern hab ich sowohl damals zu meiner Schulzeit als auch heut zu Tage noch nie etwas gehört.
Die FS war da wohl ein , zugegebenermaßen trauriger, Einzelfall , was dadurch wiederum selbstverständlich auch kein Argument für eine Ehe ist.

Jeder darf natürlich heiraten wollen, aber dann muss man sich einen Partner suchen, der das genauso sieht - jemanden der nicht heiraten will, mit Hilfe von Pseudoargumenten etwas schlechtes andichten zu wollen ist allerdings unterste Schublade.

M34
 
  • #44
Ich weiß ja nicht, an was es liegt, aber meine Ehe funktioniert ohne Hintertürchen seit 24 Jahren ...

Klar kann man sich trotzdem scheiden lassen. Aber einen Mann, der von Vornherein nicht ganz und komplett "ja" zu mir sagen will, hätte ich nicht gewollt. Und meinerseits biete ich genau das gleiche.

Ansonsten gehe ich ebenfalls davon aus, dass die FS und ihr Freund nicht wirklich zusammenpassen, weil ihre Werte einfach zu verschieden sind.
 
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  • #45
Ich würde sagen: Man sollte nicht dann heiraten, wenn man sich sicher sein kann, dass es dauerhaft funktioniert, sondern dann Kinder kriegen. Warum? Weil man die nicht einfach durch eine Scheidung wieder los wird. Sie stellen eine wesentlich höhere Verbindlichkeit dar als ein Wisch, der besagt, dass man verheiratet ist.
Daher finde ich es auch mehr als dämlich die Fragenstellerin anzugreifen. Sollte jemand mit der Ehe negative Erfahrungen gemacht und sein geliebtes Geld verloren haben, kann ich nur sagen: eigene Schuld. Es gibt nicht nur Eheverträge, sondern auch die Möglichkeit, nette, intelligente Frauen zu heiraten und keine, die es nur auf das Geld eines Mannes abgesehen haben. Man müsste allerdings bei der Suche nach mehr als nur der BH-Größe schauen... Aber das machen leider auch einige Akademiker falsch...

Die Kosten sind in diesem Zusammenhang leider auch kein Argument, denn wenn man Kinder hat (auch wenn sie nicht bei einem leben, sondern man "nur" für sie zahlen muss) kosten die um einiges mehr als 30000 € und um den Kindesunterhalt kommt man nicht herum, ob man verheiratet war oder nicht.
Das mit dem Namen würd ich nicht machen, solange dein Freund sich nicht sicher ist, ob er dauerhaft mit dir zusammen sein will. Solltet ihr die ersten 5 Jahre nach Geburt eines Kindes heiraten und du seinen Namen annehmen, bekommen sie ihn automatisch, später kann man es auch beantragen. Ich kenne den anderen Fall, dass der Name auf den der Mutter zurückgeändert werden soll, das geht wesentlich schwieriger.

Ich würde mir gut überlegen, ob es hier sinnvoll ist, auf die eigenen Wünsche zu verzichten, denn sie sind in keiner Weise schlechter begründet als der Wunsch deines Freundes. Ich würde ihm sagen, dass du lieber mit Kindern warten möchtest, bis er sich sicher ist, ob er auf lange Sicht mit dir zusammen sein will, da sie eine große Verantwortung darstellen. Wenn er dann nicht warten will bis er sich sicher ist sondern dich verlässt und die nächstbeste Frau schwängert, kannst du davon ausgehen, dass er dich nicht wollte sondern nur seine biologische Uhr angefangen hat zu ticken.
 
  • #46
Liebe FS, du schreibst im zweiten Post, dir ginge es einzig und allein um Verantwortung und nicht darum ihn zu besitzen oder finanziell abgesichert zu sein, da du weiterhin zumindest Teilzeit arbeiten willst.
1) Mit einer Ehe wird ein verantwortungsloser Mann oder Frau nicht automatisch verantwortungsvoll. Das hängt nicht mit einem Eheschein, sondern mit den Charaktereigenschaften eines Menschen zusammen. Eine Ehe garantiert dir nie die Verantwortung für eine Frau und Kinder in deinem Fall oder auch hat ein Mann, der seine Freundin heiratet keine Garantie, dass sie partnerschaftlich und verantwortungsvoll sich verhält.
2) du hast nicht geschrieben, weshalb er schon nach 3 Jahren geschieden ist. Hier in seiner ersten Ehe sehr ich den Knackpunkt. Wann hatte er zum ersten Mal geheiratet, war er noch zu grün hinter den Ohren? Was hat die Ehe zum Scheitern gebracht?
3) hast du die Umstände seiner vorherigen Ehe bzw. die Scheidungsgründe vor Augen, so kannst du ziemlich gut abschätzen, wie es in Zukunft mit euch wird.

Ich möchte dich nicht beunruhigen und Angst machen aber laut Statistiken sind die Zweitehen von kürzerer Dauer. Leider sind die Menschen nicht lernfähig und machen dieselben Fehler, die sie eigentlich vermeiden wollten.

Um dir noch bessere Ratschläge zu geben, wäre es wichtig, wenn du uns näheres über seine vergangene Ehe sagen könntest. Es gibt nicht umsonst den Spruch: Der beste Prophet für zukünftiges Verhalten ist vergangenes Verhalten.
Darum die wichtigste Frage für dich, da du dir Kinder wünschst: warum ist seine Ehe gescheitert und wie viele lange oder kurze Beziehungen hatte er insgesamt?

Verantwortungsvoll in erster Linie für dich selbst ist es, seine Vergangenheit besser zu kennen, denn später können dich böse Überraschungen erwarten.
 
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  • #47
Was die vergangene Ehe meines Freundes angeht, möchte ich eigentlich nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich es ein Stück weit unschön finde, über die Beziehung eines anderen Menschen, welche ich nur aus seinen subjektiven Schilderungen kenne, zu spekulieren, denn ich werde dieser und den beteiligten Menschen vielleicht nicht gerecht damit. Dennoch will ich versuchen, deine Fragen zu beantworten, da anderen vielleicht noch Gedanken aus ihrer jeweiligen Perspektive dazu kommen, die man sich selbst so noch nicht gemacht hat, weil der eigene Fokus eben doch in eigenen Mustern verharrt.
Mein Freund hatte bisher fünf Beziehungen, eine davon über acht Jahre (das war nicht die Ehe), alles andere irgendwo zwischen sechs Monaten und vier Jahren.
Er ist der klassische, manchmal fast stereotype Naturwissenschaftler - sehr ruhig und in sich gekehrt, sehr analytisch und logisch rational, sehr enge Bindung zur Mutter, oft zu wenig emotional, mit einem leichten Hang zum Perfektionismus und sehr darüber bedacht, was andere von ihm denken könnten. Ich bin im Grunde genau das Gegenteil, aber ich finde seine - ich nenen es jetzt mal "Macken" - liebenswert und er mag mein buntes Chaos.
Er hat mich 30 geheiratet, war gerade fertig mit dem Studium und seine Frau Studentin am Ende ihres Studiums mit der Perspektive, dass ihr Studentenvisum demnächst ablaufen würde. Er wollte auch damals nicht heiraten und fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanken, weil sie oft stritten. Sie kannten sich damals knapp ein Jahr und sie wurde ungeplant schwanger. Sie wollte eine Familie mit Heirat und Kindern, er wollte damals beides nicht und war für eine Abtreibung, was sie nicht wollte. Sie hatte dann wenig später eine Fehlgeburt und darüber wurde die ohnehin schon schwierige Beziehung noch schwieriger. Weil er wusste, wie viel ihr am Heiraten lag, hat er sie dann geheiratet, um ihr einen Gefallen zu tun. Die Situation wurde aber nicht besser, sondern schlechter und so hat er sich schließlich getrennt und die Scheidung eingereicht.
Was heute und damals gleich ist, ist dass er nicht heiraten möchte. Die Beziehungen kann sich kann man, denke ich, nicht vergleichen weil die damalige schon vorher problematisch war und dann die ungewollte Schwangerschaft mit Fehlgeburt belastend hinzukam. Nun bin ich allerdings ein völlig anderer Typ, wir hatten in unserer Beziehung noch nie richtigen Streit und wir müssen uns auch nicht mit ungewollten Schwangerschaften auseinandersetzen. Somit ist die Lage eigentlich eine andere.
 
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  • #48
Jahre/ Jahrzehnte in der Rentenversicherung. Aber das ist dann Sache der Frau, ob sie zu Hause bleibt oder arbeiten geht.

Liebe W50

das ist nicht allein Sache der Frau: ein vernünftiger Partner der darauf besteht dass sie von ihrem beruf Abstand nimmt und keine normalen Beiträge mehr zur Sozialversicherung leisten kann bis das Kind so weit ist sollte eben für die Frau eine private Rentenpolice abschliessen oder für sie mitzahlen.
Das wäre recht und billig.

Weil das nicht der Fall war und auch in Zukunft oft nicht sein wird erwarten wir die weibliche Altersarmut-Hartz-4-Welle.
 
  • #49
#44 danke für die Rückmeldung. Seine Vergangenheit kennend, kann man besser verstehen, weshalb er widerwillig heiraten würde. Angst dasselbe wieder zu erleben - eine destruktive Beziehung mit viel Konflikt. Vermutlich hatte er auch Schuldgefühle, dass er seine damalige Freundin zum Schwangerschaftsabbruch überreden wollte und als sie Fehlgeburt erlitt (sehr wahrscheinlich verursacht durch den psychischen Stress), fühlte er sich verpflichtet sie zu heiraten.

Die Ehe konnte natürlich unter diesen Umständen nicht gut funktionieren, da sie vermutlich das Vertrauen in ihn verloren hatte, weil er sie zur Abtreibung überreden wollte.

Ich frage mich, wenn er mit 30 Jahren nicht reif war, Vater zu werden, wieso sollte sich das letzt geändert haben? Ich frage mich, ob er nicht jetzt nur ein Kind will, weil er sich - möglicherweise unbewusst - schuldig fühlt am Verlust des eigenen Kindes bzw. letzlich wegen der Fehlgeburt. Ob das eine Art Wiedergutmachung wäre, wenn er mit dir ein Kind will, damit er seine Schuldgefühle beruhigen möchte.

Das ist was ich zu seinem Kinderwunsch denke! Deshalb will er auch nicht heiraten. Ihn einfach zu fragen, wie er sich nach der Fehlgeburt seiner damaligen Freundin fühlte, ob er sich auch schuldig fühlte, wäre sehr schwierig. Ob ihm dann bewusst wird aus welchen Motiven er jetzt ein Kind will?
Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Mann a) ein Kind will, weil er die Frau liebt und sie zuerst zu seiner Frau macht oder b) er ein Kind will, um etwas widergutzumachen weil er sich als "Täter" fühlt und deshalb auch Schuldgefühle empfindet, die ihm vielleicht nur wage bewusst sind und er sie beruhigen will.
Ich vermute Motiv b trifft zu noch aus einem anderen Grund: er will, dass das Kind seinen Namen trägt.

Sehr schwierig das zu klären aber ich empfehle dir dennoch ohne Vorwürfe ihn sogar direkt zu fragen, ob er sich schuldig wegen des eigenen werdenden Kindes fühlt(e).
 
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  • #50
An die FS : Haben sie ihrem Partner eigentlich schon mitgeteilt, wenn er Sie nicht heiraten sollte, das sie ihm keinerlei Rechte an den Kindern geben ?
 
  • #51
Ich kann verstehen, wenn man bei großer Liebe und gemeinsamer Zukunft auch "den Bund fürs Leben" schließen will.

Sie glauben dann, daß er "mein Mann" ist. Und treu bis zum Tod.
Wieviele Ehemänner werden trotzdem untreu und gehen fremd ? Oder lassen sich von anderen Frauen verführen ?

Nicht-eheliche Kinder sind heute ehelichen Kindern m.E. gleichgestellt.
Gibt es da überhaupt noch Unterschiede ?

"Wir lassen uns nie scheiden" - denkt sich doch jedes Brautpaar bei der Hochzeit.
Jede zweite Ehe wird trotzdem geschieden. Also Risiko: 50 %

Und man deswegen so schamlos und übertrieben abgezockt wird.
Und der Staat seine sozialen Pflichten auf ex-Ehepartner abwälzt.

Ich stimme #3 -Mècano03- zu.
Der einzige Schutz und Sicherheit davor: Nie staatlich heiraten, egal wo auf der Welt.

Die FS kann sich beim Gesetzgeber "bedanken"
Der die möglichen Folgen aufgrund verheiratet-sein so extrem teuer gemacht hat.
Sogar auch nach der Scheidung, ggf. lebenslang.

Die Scheidung dieses Mannes kostete ihm 30.000 Euro. Schon das kann abschrecken, vor dem erneut heiraten.
Wieviel davon für seinen Scheidungsanwalt ? Für welche Gegenleistungen ?

Die "Scheidung" von meinem Auto kostet weniger als zehn Euro = abmelden.
Beides ist die Änderung einer staatlichen Registrierung. Trauschein contra Fahrzeugschein.
Alles Weitere ist nur Abzocke ! Eine Scheidung könnte fast ebenso billig sein.

Außerdem können umfangreiche und weitreichende Unterhaltspflichten entstehen, nach der Scheidung. (BGB §§ 1571 - 1576)
Selbst wenn die Ehe kinderlos war. Aber nur verheiratete Paare. Andere Paare nicht.

Die meisten Anwälte, und besonders Scheidungsanwälte - werden nie zu meinem persönlichen Freundeskreis gehören. Aber vielleicht macht das Denen nichts aus, falls sie privat Keiner mag ?

Es gibt auch immer mehr Paare mit Kindern, die nicht verheiratet sind.
Die aber trotzdem Unterhaltspflichten haben, weil leibliche Kinder.

Eine Frau sollte zwölf Jahre nach der Scheidung plötzlich monatlich Unterhalt zahlen, weil ihr ex-Ehemann nun Sozialhilfe bezog. Was hat das noch mit der längst vergangenen Ehe zu tun ?
= es kann Männer wie Frauen treffen.

Ich bin allgemein nicht gegen die Ehe.
Aber Scheidung und ggf. Unterhalt sollten finanziell normale Maße haben.
Scheidung = Abmeldung einer Ehe. Ich schlage max. 50,- Euro vor.
Und Abschaffung des Anwaltszwanges.

Ende der Ehe = Ende der Unterhaltspflichten für die ex-Ehepartner.
Ausnahmen nur in besonderen Fällen, z.B. wenn gemeinsame Kinder zu versorgen sind.

Die FS will bildlich dieses "Damokles-Schwert" über ihren geliebten Partner aufhängen lassen.
Das er schon einmal über sich hatte - und fatal ausging.
Und das auch noch mit -Liebe- begründen.
Aber wie fühlt er sich dabei ?

(m,53 - immer noch nicht verheiratet (gewesen))
(Meine letzte ex-Partnerin will mich immer noch heiraten - wirklich aus Liebe)
 
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  • #52
Die Kosten sind in diesem Zusammenhang leider auch kein Argument, denn wenn man Kinder hat (auch wenn sie nicht bei einem leben, sondern man "nur" für sie zahlen muss) kosten die um einiges mehr als 30000 € und um den Kindesunterhalt kommt man nicht herum, ob man verheiratet war oder nicht.

Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen - die eigenen Kinder bedeuten einem immer sehr viel und es werden immer die eigenen Kinder bleiben, also bezahlt man natürlich für Sie.
Bei einem Ex Partner sieht die Sache ganz anders aus.

Die FS hat allerdings immer noch nicht auf folgende Fragen geantwortet:

Alleiniges Sorgerecht?
Warum?
Sind es nur deine Kinder?
Brauchst du Sie als Druckmittel?
Warum darfst nur du dir Gedanken für den Fall einer Trennung machen, er aber nicht?

Soetwas macht stutzig und lässt vermuten, dass nur gelesen wird was ins eigene Weltbild passt - genau wie die Hochzeit die erzwungen werden soll...
 
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  • #53
Dieser Mann denkt nur an sich und auch schon an Scheidung! Eine Heirat zeugt von Respekt gegenüber dem Partner, ob man wirklich zu ihm steht und damit der andere Partner abgesichert ist, auch im Alter, rentenmäßig/Witwenrente, wenn einer mal stirbt, denn er könnte ja morgen auch tot umfallen. Das interessiert ihn aber nicht, was mit dir geschiet. Die heutigen Männer kannst du allesamt wegschmeißen, deiner gehört da leider auch dazu.

[Mod]
 
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  • #54
. Die Kinder könnten ja erstmal seinen Namen bekommen und ich würde meinen für ein paar Jahre behalten, bis wir heiraten.

Sie erdulden Höllenqualen bei der Geburt des Kindes - das dann seinen Namen trägt?!!!

Na, da haben Sie sich ja einen schönen Egozentriker an Land gezogen! Vermutlich sollen Sie auch noch die Hauptlast der Familienarbeit tragen und beruflich zurückstecken- und das ganz ohne finanzielle Absicherung im Trennungsfall.

Der Mann merkt, dass Sie ihn mehr lieben als er Sie und freut sich darüber eine Dumme gefunden zu haben, die er ausnutzen kann!

Es liegt an Ihnen, das zu ändern.
 
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  • #55
Er hat dir einen Antrag gemacht für ein gemeinsames Leben und gemeinsame Kinder. Das ist doch wunderschön. Ich verstehe dich einfach nicht, dass du so auf die Heirat fixiert bist. Das finde ich schade. Damit machst du viel Romantik kaputt und verpasst vielleicht dein Lebensglück.
 
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  • #56
Dieser Mann denkt nur an sich und auch schon an Scheidung!

...denn er könnte ja morgen auch tot umfallen.

Die heutigen Männer kannst du allesamt wegschmeißen, deiner gehört da leider auch dazu.

[Mod]

Wie sympathisch, aber vorallem witzig Sie doch sind - SIE darf daran denken, dass er morgen tot umfallen KÖNNTE, ER darf aber nicht daran denken, was bei einer Trennung sein KÖNNTE...
Was von beiden ist wohl warscheinlicher...?

Was für ein Eigentor und ja fast schon als Satire ein zu stufen....

Sehen Sie liebe FS wo das Problem bei diesem Grundsatzthema liegt?

M33
 
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  • #57
Mir war und ist es schleierhaft, warum Leute, die zusammen Kinder haben (wollen), um eine Eheschließung so ein Bohei machen; der viel entscheidendere, weil wirklich irreversible Schritt ist doch die gemeinsame Elternschaft.
 
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  • #58
Wie jetzt?
Er will Kinder.
Die Kinder sollen seinen NAmen tragen.
Du sollst zwar aufhören zu arbeiten und erst mal fürs Kind da sein, Haushalt, Kind und Wäsche machen, aber seinen Namen bekommst Du nicht und abgesichert finanziell bist Du auch nicht?

Sehr witzig!

Also ich würde sagen, dass die Kinder, solange ihr nicht verheiratet seid, DEINEN Namen bekommen.
Außerdem würde ich einen Vertrag machen, dass Du finanziell abgesichert bist, im Falle, dass ihm das Familienleben doch nicht so genehm ist. Mit Kind kannst Du nämlich erst mal nicht und dann nur Teilzeit arbeiten.

Es ist irrsinnig, heutzutage als Frau ein Kind zu bekommen ohne verheiratet zu sein.
Es ist ein unromantischer Vertrag - so ist es!
Ohne Heirat kein Kind - alles andere ist blauäugig!


Wenn ein Mann seine Freundin per Heirat nicht absichert, sollte er eben auch kein Kind bekommen! Basta!

Die meisten Männer heutzutage wollen nicht mehr heiraten - es könnte ja was kosten!
dass eine Frau aber ihre Existenz für den Rest ihres Lebens aufs Spiel setzt, ohne Heirat ein Kind zu bekommen, ist egal.

Finde, Du solltest Du einen anderen Mann suchen!
Der wirds nicht!

w,40
 
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  • #59
Wie jetzt?
Er will Kinder.
Die Kinder sollen seinen NAmen tragen.
Du sollst zwar aufhören zu arbeiten und erst mal fürs Kind da sein, Haushalt, Kind und Wäsche machen, aber seinen Namen bekommst Du nicht und abgesichert finanziell bist Du auch nicht?

Sehr witzig!

w,40

In der Tat witzig - wie kommen Sie auf diese aus der Luft gegriffenen Behauptungen?!

1. Die Kinder sollen beider Namen tragen, denn es sind ja auch die Kinder von ZWEI Menschen den ZWEI Menschen wollen Kinder

2. Die FS hat nichts, aber auch rein garnichts davon geschrieben, dass Sie aufhören soll zu arbeiten - der Vater kann auch Elternzeit nehmen

3. Die FS wir Mutter und nicht geistig behindert - Sie kann doch gerne wieder Arbeiten gehen und der Mann bleibt zu Hause - aber bitte nicht ohne Vertrag für den Mann, dass er finanziell abgesichert ist

4. Wieviel% der Männr wollen eigentlich unbedingt Kinder und wieviel% der Frauen? Andere die Konsequenzen für die eigenen Wünsche tragen zu lassen grenzt ja fast schon - wie sagten Sie doch so schön - Irrsninn.

Man kann hier manchmal wirklich nur mit dem Kopf schütteln, wenn frustrierte Ü40 Damen glücklichen Damen eine völlig grundlose Trennung einreden wollen.
Die FS soll mal tief durchatmen und sich sachlich erkundigen ob sich Ihre bedenken nicht auch ohne eine Heirat aus der Welt schaffen lassen.
Für die Kinder wird sowieso immer gesorgt sein und mit ein bißchen Stolz wird die FS sowieso für sich selbst sorgen wollen anstatt jemandem -im Fall der Fälle - auf der Tasche liegen zu wollen.
Nach ein kleinen auszeit ist man wie gesagt nicht gleich Arbeitsunfähig und nicht mehr vermittelbar - was für ein Märchen....
 
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  • #60
Für mich ist diese Konstellation so undenkbar - ich denke eigentlich nur dann an Kinder, wenn ich mir bereits sehr sicher bin, dass ich mit dem Partner mein Leben verbringen möchte und frage mich, warum ich ganz offensichtlich "gut genug" bin, Mutter seiner Kinder zu werden, aber offensichtlich nicht, um seine Frau zu werden. Folglich habe ich ihm gesagt, dass ich niemals ohne Ehe Kinder planen werde, ich möchte keinen anderen Namen tragen als meine Kinder (& würde ohne Ehe sowieso auf alleiniges Sorgerecht und meinen Namen für die Kinder bestehen, will er es anders, muss er heiraten) & ich möchte auch einfach heiraten & das bevor ich Kinder bekomme & daher wird von meiner Seite her erst einmal alles so bleiben, wie es bisher ist. Andererseits möchte ich aber auch nicht, dass er sich durch mich zu einer Heirat "genötigt" fühlt, sondern nur, dass er sich dazu entschließt, wenn es sich auch für ihn richtig anfühlt.

Eine typische "Frauensichtweise", mit "nicht gut genug" hat das aus meiner Sicht nichts zu tun. Die Konstellation ist für Dich undenkbar, Du möchtest keine Kinder ohne Ehe und sagst das klar, das Recht hast Du natürlich. Was sonst, als "nötigen" machst Du damit? Wie kannst Du noch eine sich "richtig anfühlende" Ehe erwarten? Im Grunde bleibt Dir nur die Trennung und die Suche nach einem Mann, den Du ohne Erpressung vor den Altar bekommst.

Ich finde nicht, dass man Kinder nur im Rahmen einer Ehe bekommen kann. Meist sehen das Frauen so, weil sie in der Regel eher Vorteile haben, Männer eher Nachteile. Ich hatte aber auch schon eine Partnerin, die ihrerseits nicht heiraten wollte. Wohl kaum eine Frau würde darauf eingehen, zu unterschreiben, dass sie für den Großteil des Lebensunterhaltes aufkommt und im Falle der Trennung, egal von wem die ausgeht, z. B. 50.000 Euro bezahlt.

Über den Ablauf im Falle einer Familiengründung muss man sich sowieso klar werden und einigen. Auch für den Fall, dass es auf Dauer schiefgeht. Dabei muss man sicher nicht auf die juristische Lösung zurückgreifen, die der Staat für diesen Fall vorschlägt. In manchen Fällen mag die sinnvoll sein, in anderen nicht.

m48
 
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