• #301
Nein. Darauf will ich ja gerade hinaus.
Wären die S- Werte in ihm verankert, würde nicht die Welt wegen seines Betriebes zusammebrechen.
So ist das!
Er aber hat sie externalisiert und im Aussen festgenacht.
Wäre er souverän und kompetent, würde er nicht seine Töchter mit Vorwürfen überhäufen und seine Ehefrau weiter mit einspannen.
Ich glaube nicht, dass es so läuft, ich glaube eher dass seine Töchter vor allen Dingen FS ihm Vorwürfe macht und er dann retour spielt, das würde ich auch!
Warum macht er seinen Töchtern dann Vorwürfe, anstatt souverän seinen Betrieb abzuwickeln oder sich um die Nachfolge zu bemühen, ohne die Familie mit reinzuziehen?
Er bringt das Thema doch immer wieder auf den Tisch.
Er macht nicht seinen Töchtern Vorwürfe, die eine Tochter (FS) macht ihm Vorwürfe, warum soll er seinen Betrieb auflösen und abwickeln, FS bringt das Thema immer wieder auf den Tisch, nicht er!
 
  • #302
Ja, wenn sich niemand findet, wird es so laufen müssen. Der Job ist körperlich anstrengend und meine Eltern können das nicht mehr ewig durchhalten.
Sorry, ich weiß nicht wie seriös meine Kreise sind, aber mindestens 50% meiner Bekannten denken uns steht eine größere Wirtschaftskrise bevor mit einem Heer an Arbeitslosen. Und zwar nicht irgendwann sondern in den nächsten Monaten.

Wenn diese gewaltigen Verwerfungen eintreten dann würde sich eure Situation sicherlich zum positiven wenden, denn was kann in einer Wirtschaftskriese mehr Wert sein als ein solder Handwerksbetrieb am Land ?

Ich würde das Jahr noch durchbeißen und für die körperlich schweren Sachen noch eine Hilfe holen, einen Assistenten oder so, also nicht die Geräte abbauen sondern erstmal die härteste Arbeit abbauen die an deinen Eltern hängt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #304
Liebes Forum, seit Jahren belastet es mich (w31), dass meine Eltern mir immer mal wieder vorwerfen, dass sie wegen mir nicht in Rente gehen können.

Ich freue mich über zahlreiche Rückmeldungen. LG w31
Da die wirklich persönlichen Kontaktwege zu dir ja ein Ding der Unmöglichkeit sind, wird dir keiner hier anonym eine wirkliche gezielte Beratung geben können. Dein näheres Umfeld wahrscheinlich ohnehin nicht...

Benötigt wird ein Profi für eine gezielte Operation - das kostet Geld und findet man nicht im EP-Forum für umme.

Viele Antworten, die ich überflogen habe, klingen gut für dein Gemüt. Aber mehr als Projektionsfläche, weil das Thema ein diskussionswürdiges ist und spannend, wo jeder was zu sagen kann ohne wirklich daneben zu liegen, ist es nicht.

Ich maße mir das mal an, weil ich glaube, dass wir einen ähnlichen Background haben, ähnlich alt sind und somit ähnliche Antworten für ähnliche Fragen brauchen und geben können, weil es da kein Planergebnis gibt, sondern nur etwas sehr präzises.

Frage 1: Bist du die Erstgeborene?
Frage 2: Wie alt ist deine Schwester mit Kindern?
Frage 3: Du bist aktuell Single?

Welche Rolle hat deine Mutter in dem Betrieb und siehst du dich eher wie deine Mama oder dein Papa menschlich? Ich glaube, dass du eher wie dein Papa bist und dich verbeißt, aber gerne Prinzessin bist.

Ich denke, dir ist die Familie prinzipiell wichtig, das ist ein positiver Charakterzug. Trotzdem siehst du dich anders, das ist dein Recht.

Die Frage ist: inwiefern bist du aktuell in der Lage und zukünftig, Opfer zu bringen, damit eine Lösung entstehen kann und dies ist eine Charakterfrage.

Das bedeutet nicht, dass du der Lastesel wirst, sondern vom "lass uns schwimmen, aber mach mich nicht nass" weg musst und dich entscheiden.

Ich vermute, dass du biestiger werden musst und vollends erwachsen. Du hast aber noch deine Girlie-Attitüden, die dich vllt. sogar eher unkontrollierbar machen, also so was "biestig" eben ursächlich nicht bedeutet.

Der Wunsch, die Lösung Beziehung und Lösung Familienunternehmen für "Umme" zu bekommen, zeigt für mich auf, dass du unreif bist bzw. höchstens talentiert. Wobei ich da auch deinen Vater inkonsequent sehe bzw. mit Angst und Scham behaftet. Er vertraut dir entsprechend nicht, weil er dich zu gut kennt.

Es wird halt nicht besser mit jeder verlorenen Minute...
 
  • #305
Belege für deine Aussage? Die andere Tochter kommt gar nicht mehr, weil sie davon nichts mehr hören will.
Aus den Inhalten aller Beiträge von FS kann man das heraus lesen!
Benötigt wird ein Profi für eine gezielte Operation - das kostet Geld und findet man nicht im EP-Forum für umme
Wer beauftragt den Profi, wer bezahlt den Profi, der Vater will doch das gar nicht! Ich würde sehr gerne die Augen des Vaters sehen wollen, wenn er die ganzen Beiträge hier lesen könnte!!
Wobei ich da auch deinen Vater inkonsequent sehe bzw. mit Angst und Scham behaftet. Er vertraut dir entsprechend nicht, weil er dich zu gut kennt.
Warum soll der Vater inkonsequent sein, wenn er das alles gar nicht möchte, was FS möchte??
FS mischt sich in elterlichen Sache ein, die sie gar nichts angehen, das ist ihr Hauptproblem, nämlich Ihr Problem!!
 
  • #306
Er macht nicht seinen Töchtern Vorwürfe, die eine Tochter (FS) macht ihm Vorwürfe
Nein, wenn ich dort bin macht er mir Vorwürfe! Nicht ich ihm.
was kann in einer Wirtschaftskriese mehr Wert sein als ein solder Handwerksbetrieb am Land ?
Angestellte haben wir noch immer gefunden, zur Not wurde halt mehr bezahlt. Das Kernproblem ist doch, dass niemand als Inhaber die Gesamtverantwortung tragen möchte. Es geht um die Nachfolge.
Benötigt wird ein Profi für eine gezielte Operation - das kostet Geld und findet man nicht im EP-Forum für umme.
Wir haben bereits seit 4 Jahren zwei professionelle Unternehmensberatungen im Boot, die sehr viel Geld kosten. Der Kontakt ist regelmäßig. Die Gründe, warum auch die keinen Nachfolger finden, habe ich bereits ausführlich hier beschrieben. Deine drei Fragen tragen nichts zur Sache bei, meine Schwester ist 36.
Die Frage ist: inwiefern bist du aktuell in der Lage und zukünftig, Opfer zu bringen, damit eine Lösung entstehen kann
Ich wohne in einer anderen Stadt und habe einen anstrengenden Vollzeitjob und mein eigenes Leben. Was soll ich nun für Opfer bringen??? Ich kann und möchte den Betrieb nicht übernehmen, die Gründe wurden hier bereits mehrfach aufgelistet.
Es wird halt nicht besser mit jeder verlorenen Minute...
Meine Eltern machen alles, was man machen kann (siehe Anfang): Trotzdem will es niemand übernehmen. Wo ist bitte hier eine verlorene Minute, wenn bereits alle Optionen von verschiedenen Profis durchgespielt und versucht wurden?
 
  • #307
Entspann dich! Du hast kein Problem. Du hast dich entschieden, dein Leben auf deine Art zu leben. Dein Vater hat es auch so gemacht. Du bist nicht dafür verantwortlich dafür, dass es jetzt nicht nach seinen Wünschen läuft. Der Betrieb ist nicht dein Problem.
Und lass die Moralapostel, siehe unten, links liegen.
Oder möchtest du Entschuldigungen dafür, dass du deine Eltern feige im Stich lassen möchtest ?
 
  • #308
Hallo @MissCosmo ,
du hast hier viele mehr oder minder gute Ratschläge bekommen. Wir sind hier auch schon auf den Kern deines Problems gekommen. Es ist nicht sosehr die Nachfolge des Betriebes deiner Eltern, es ist eher dein Verhältnis zu deinem Vater.
Nun meint der, dessen Namen ich nicht mehr schreibe sich mit seiner unendlichen Menschenkenntnis und der so gerne den Punkt setzt auch noch einzumischen müssen. Es ist allzu offentsichtlich dass er sich mit den vielen Beiträgen nicht beschäftigt hat.
Wenn du schlau bist, ignoriere seine Beträge und beschäftige dich mit den konstruktiven, auch den kritischen Beiträgen der Foristen.
Das ist nur meine Meinung, die ich mir aus den vielen Beiträgen dieses Foristen gebildet habe.
 
  • #309
Wo ist bitte hier eine verlorene Minute, wenn bereits alle Optionen von verschiedenen Profis durchgespielt und versucht wurden?
In der Marktwirtschaft findet sich immer ein Gleichgewichtspreis. Ist der aktuell unsichtbar, sind nicht alle Optionen durchdacht worden. Oder es ist intransparent.

Du bist offenbar die jüngere Tochter, also eher emotional an deine Eltern gebunden. Du wählst entweder die Nummer mit dem weniger Druck oder machst dir hier dann Pseudodruck, obwohl du offensichtlich doch mit dem Thema abgeschlossen hast. Oder eben doch nicht...

Nichts ist im Leben alternativlos. Nur triff eine transparente Entscheidung. Dein Vater genauso.

Das mit dem Opfer bringen meinte ich nicht, dass du das übernehmen solltest. Sondern, ob du zum persönlichen Wachstum bereit bist, statt die einfache Lösung des weiter so zu wählen.

Ich denke mal, dass dein Vater das auch mit den Vorwürfen meint, weil er dich und offensichtlich auch sich kennt und damit projiziert.
 
  • #310
Doch. Sie wird ja, so wie ich das verstehe von Vater unter Druck gesetzt.
Ich habe, offensichtlich nicht verständlich, darauf hingewiesen, dass es die Lebensleistung des Vaters ist, um die es hier geht. Und dass es sein könnte, dass ihm wichtig ist, dass diese Leistung gewürdigt wird und in der Familie nicht einfach als "braucht heute keiner mehr" abgetan. Das habe ich aus eigener Erfahrung geschrieben.
Und ich habe meinem Vater dann auch nicht meine Zertifikate, Diplome oder Urkunden auf den Tisch gelegt. Sondern eben gewürdigt, was er geleistet hat. Er ist damit in Frieden gestorben.

Der Unterschied ist:
"Du hast in Deinem Leben eine tolle Leistung vollbracht, vor der ich Respekt habe und bewundere Dich dafür. Ich könnte das nicht, alleine schon weil ich längst nicht das handwerkliche Talent habe wie Du und weil mir dafür das Wissen fehlt. Ich würde den Betrieb wahrscheinlich in kürzester Zeit an die Wand fahren, weil mir auch das, was Du in Jahrzehnten an Wissen, Netzwerk und auch an Umgang mit Mitarbeitern angesammelt hast. Wenn ich an Deine Projekte wie ... und ... denke, dann finde ich das wirklich toll. Letztlich habe auch ich meinen Weg nur gehen können, weil Du mich dabei unterstützt hast und ich fand immer toll, dass ich meinen eigenen Weg gehen durfte, auch wenn das für Dich nicht immer leicht war, denn es bedeutet natürlich auch, dass ich heute überhaupt nicht in der Lage wäre, in Deine Fußstapfen zu treten."

gegenüber (übertrieben):

"Ich bin so froh, dass ich aus diesem elenden Dorf raus bin, in dem Besoffene nach Feiern dumme Fragen stellen und mal ehrlich, die meisten hier sind ziemlich primitiv und ungebildet. So ein Studium bringt einen in eine ganz andere Welt, da habe ich mit lauter Akademikern zu tun und wüsste gar nicht mehr, was ich mit den Dorftrotteln hier reden soll. Womöglich muss ich dann noch beim Feuerwehrfest Kuchen backen. Und Handwerk wäre mir auch zu dumm, das ist eher was für Leute, die nichts anderes auf die Reihe bringen, schau Dir doch Deine Mitarbeiter an. Was ist denn rausgekommen dafür, dass Mutter und Du so viel gearbeitet haben. Keine Zeit für uns und mein Erbe geht gerade an Unternehmensberater, obwohl doch völlig klar ist, dass Handwerk heute keiner mehr macht, der eine andere Chance hat. ..."

Ist der Unterschied so klarer? Es geht hier auch darum, dass jemand mit 65 auf dem Bänkchen vor der Werkstatt sitzt, sein Leben an sich vorbeiziehen lässt, Achtung vor seinen Eltern hat, die ihm einen gut laufenden Betrieb übergeben haben und auch einfach stolz auf seine Lebensleistung sein möchte. Gerade wenn sich abzeichnet, dass er den Laden eher zumachen muss.
Und @MissCosmo ist jung und echte "Akademikerin", da dachte ich, sagt ein alter Mann mal was dazu...
 
  • #311
Sorry, ich weiß nicht wie seriös meine Kreise sind, aber mindestens 50% meiner Bekannten denken uns steht eine größere Wirtschaftskrise bevor mit einem Heer an Arbeitslosen. Und zwar nicht irgendwann sondern in den nächsten Monaten.
Die denken das seit der geplatzten Blase Anfang der 2000er oder der Finanzkrise 2008. Ich bin auch so aufgestellt, dass ein Crash mich nicht völlig insolvent macht.
Aber was bringt das? Kauft jemand einen Betrieb, wenn die Wirtschaft zusammenbricht? Es gibt da die wildesten Spekulationen. Darauf würde ich nicht bauen.

Wir haben bereits seit 4 Jahren zwei professionelle Unternehmensberatungen im Boot, die sehr viel Geld kosten. Der Kontakt ist regelmäßig. Die Gründe, warum auch die keinen Nachfolger finden, habe ich bereits ausführlich hier beschrieben.
Das Problem erledigt sich dann irgendwann von selbst. Kann man das Betriebsvermögen nicht gleich den Beratungen überschreiben?
Ich berate in einem anderen Umfeld und Zusammenhang. Dazu gehört auch, nicht nur den eigenen Geldbeutel im Kopf zu haben. Ich kenne Menschen über 80, denen Patentanwälte reichlich Geld aus der Tasche gezogen haben für Dinge, mit denen sie nie im Leben einen Cent verdienen werden.
 
  • #312
Ich habe, offensichtlich nicht verständlich, darauf hingewiesen, dass es die Lebensleistung des Vaters ist, um die es hier geht. Und dass es sein könnte, dass ihm wichtig ist, dass diese Leistung gewürdigt wird und in der Familie nicht einfach als "braucht heute keiner mehr" abgetan. Das habe ich aus eigener Erfahrung geschrieben
Würde sie sich nicht für den Vater interessieren, würde sie wohl kaum von " wir" sprechen, wenn es um die Unternehmensberatungen geht.
Ob sie die Lebensleistung ihres Vater explizit und ausgesprochen gewürdigt hat, weiss ich nicht.
Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert. Wenn die Vorwurfsarie kommt, anstatt sich zu rechtfertigen und zu verteidigen und nach Lösungen zu suchen, das zu unterbrechen, und explizit die Leistung anzuerkennen.
Und dabei auch erstmal zu bleiben, egal wie er reagiert. Vielleicht bricht das dann das Eis.
 
  • #313
"Ich bin so froh, dass ich aus diesem elenden Dorf raus bin, in dem Es geht hier auch darum, dass jemand mit 65 auf dem Bänkchen vor der Werkstatt sitzt, sein Leben an sich vorbeiziehen lässt, Achtung vor seinen Eltern hat, die ihm einen gut laufenden Betrieb übergeben haben und auch einfach stolz auf seine Lebensleistung sein möchte. Gerade wenn sich abzeichnet, dass er den Laden eher zumachen muss.
Und @MissCosmo ist jung und echte "Akademikerin", da dachte ich, sagt ein alter Mann mal was dazu...
Ich denke auch, dass man kommunikativ da ein wenig diplomatisch vorgehen sollte und dem Vater - sofern noch nicht geschehen - ein klein wenig Verständnis für seinen Kummer signalisieren sollte. Stichwort Lebensleistung würdigen. Gleichzeitig muss man dem Vater aber trotzdem mal verklickern, dass er in keinster Weise die (Lebens-) Leistung seiner Tochter würdigt, und wenn er dies für sich in Anspruch nimmt, dann sollte er das auch gegenüber seinen Familienmitgliedern tun, wenn ihm das emotionale Wohl seiner Familie in irgendeiner Form wichtig ist. Wenn da kommunikativ kein Weg reingeht, dann muss die FS meiner Ansicht nach dann aber auch mal loslassen und akzeptieren, dass diese Form der Distanz nun einmal zu ihrer Familiendynamik gehört, und sie alleine daran nichts ändern kann. Vielleicht hilft es auch, erstmal ein vertrauensvolles Gespräch mit der Mutter zu führen, und sich - gewissermaßen mit ihr zu "verbünden" um gemeinsam einen Weg zu finden, mit dem Vater zu sprechen. Im Grunde scheint ja die reine Faktenlage ein wenig aussichtslos zu sein.
 
  • #314
Nun meint der, dessen Namen ich nicht mehr schreibe sich mit seiner unendlichen Menschenkenntnis und der so gerne den Punkt setzt auch noch einzumischen müssen. Es ist allzu offentsichtlich dass er sich mit den vielen Beiträgen nicht beschäftigt hat.
Wenn du schlau bist, ignoriere seine Beträge und beschäftige dich mit den konstruktiven, auch den kritischen Beiträgen der Foristen.
Das ist nur meine Meinung, die ich mir aus den vielen Beiträgen dieses Foristen gebildet habe.
Lieber Godot, du nennst meinen Namen, auch wenn nicht direkt, das ist dein Problem, nicht mein Problem, ich habe überhaupt keine Probleme, weder mit dir, noch mit anderen, ich löse meine Aufgaben immer im Zeitfenster, daher werden sie keine Probleme! Wo ist dein Problem, deine Meinung ist nicht meine Meinung, meine Meinung ist nicht deine Meinung, du hast eine Meinung, ich habe eine Meinung, hast du da echt Probleme damit, mit anderen Meinungen konfrontiert zu werden, anscheinend - arbeite daran und sie verschwinden!
Nein, wenn ich dort bin macht er mir Vorwürfe! Nicht ich ihm.
Ich denke, da muss in der Vergangenheit einiges schiefgelaufen sein, was die zwischenmenschliche Beziehung betrifft, zwischen dir und deinem Vater und deinem Vater und dir, darin sehe ich das Kernproblem, du wirst es nicht lösen können, warum lässt du es nicht eigenständig deinen Vater lösen, warum haust du dich so furchtbar hinein??
 
  • #315
Würde sie sich nicht für den Vater interessieren, würde sie wohl kaum von " wir" sprechen, wenn es um die Unternehmensberatungen geht.
Ich lese nicht nur diesen Thread von @MissCosmo und ich ziehe eben meine Querschlüsse. @MissCosmo hat auch eine sehr spezielle Art, ihre potentiellen Partner auszuschließen. Und auch die Beiträge zu den "Dorftrotteln" hier sprechen ja für sich. Ein wenig Nachdenken über die eigene Kommunikation kann da aus meiner Sicht nicht schaden.

Aber es ist natürlich auch nur meine persönliche Sichtweise und ich erhebe keinerlei Anspruch auf "richtig".
 
  • #316
Ich denke, da muss in der Vergangenheit einiges schiefgelaufen sein, was die zwischenmenschliche Beziehung betrifft, zwischen dir und deinem Vater und deinem Vater und dir, darin sehe ich das Kernproblem, du wirst es nicht lösen können, warum lässt du es nicht eigenständig deinen Vater lösen, warum haust du dich so furchtbar hinein??
Das liest sich schon reflektierter.

@MissCosmo bringt sich aber wahrscheinlich genau deswegen in die Sache ein, weil ihr ihr Vater und dessen Lebensleistung eben nicht egal sind und ihr Vater im Grunde ihr Engagement, wenn auch anders, einfordert.
Entspann dich! ... Der Betrieb ist nicht dein Problem
Leider leichter gesagt als getan.
lass die Moralapostel, siehe unten, links liegen.
Dem kann ich nur zu stimmen.
Welche Argumente bringst du ein?
Moralin(extra)saure Apelle auf Grund eines Familienbilds, welches du in der Vergangenheit als lustlose Fron beschrieben hast?
Lernt man von den Eltern, insbesondere durch deren Liebe, Verständnis und Interesse, wenn nicht, dann liegt es an diesen Lehrern.
 
  • #317
Ich lese nicht nur diesen Thread von @MissCosmo und ich ziehe eben meine Querschlüsse.
Ich ziehe auch Querschlüsse, auch aus den Beiträgen der Foristen, die hier und in anderen Threads Rat- Schläge erteilen.

weil ihr ihr Vater und dessen Lebensleistung eben nicht egal sind und ihr Vater im Grunde ihr Engagement, wenn auch anders, einfordert.
Ich würde mich an MissCosmos Stelle aus diesem Engagement zurückziehen, zumal sie dafür auch kein Danke bekommt. Richtig, es ist Sache des Vaters, was mit dem Betrieb geschieht.
Ich würde ihm die Anerkennung für seine Lebensleistung geben, unabhängig davon, ob er mir Anerkennung gibt. Das erzeugt wieder Druck und Erwartungen. Zuhören ja, Rat nur, wenn explizit danach gefragt wird. Sonst steckt MissCosmo wieder mit drin. Bei Vorwürfen auf Durchzug schalten und das Thema wechseln.
Vater darüber können wir uns gern nach dem Essen unterhalten, jetzt möchte ich mich auf Mutters herrlichen Braten konzentrieren. Und nachher gehen wir in der Sonne spazieren.
Durch dieses Engagement macht sie sich nur wieder angreifbar.Also, rausziehen, Rat geben nur wenn danach gefragt wird und die Verantwortung beim Vater lassen.
Lebensleistung anerkennen.
Was er dann daraus macht, ist seine Sache. Du bist nicht Gott und für alle Probleme zuständig.
Und die angetrunkenen Dorfbewohner würd ich mir vorbeigehen lassen, oder bist du für alle Probleme dieser Welt zuständig? Die sind vielleicht neidisch, weil MissCosmo der Dorfidylle entronnen ist.
 
  • #318
Wenn Dein Vater Dir direkt Vorwürfe macht, warum Du nicht umlernst, hinziehst und den Betrieb rettest, also nicht nur rumjammert, dass seine beiden Töchter kein Interesse dran haben, würde ich mal versuchen, mit der Mutter zu reden. Ich würde sagen, ob sie sich wünschen, dass Du da unglücklich wirst.
Einfach nur das.
Wenn sie jetzt sagen, dass das egal ist, Hauptsache, der Betrieb wird weitergehen, na, dann weiß ich auch nicht. Das ist egoistisch.

Die Familie ist kein Organismus mit den Mitgliedern als Organe, von denen keins ausfallen oder weglaufen darf. Eltern müssen ihre Kinder loslassen, damit die ihren Weg gehen können.

Ich denke auch, dass wenn einer keine Lust drauf hat, er so einen Betrieb auch eher gegen die Wand fährt. Kein Interesse, Lösungen zu finden, kein Interesse, das alles zu lernen, kein Interesse, seine Energie reinzustecken.
 
  • #319
Das liest sich schon reflektierter.

@MissCosmo bringt sich aber wahrscheinlich genau deswegen in die Sache ein, weil ihr ihr Vater und dessen Lebensleistung eben nicht egal sind und ihr Vater im Grunde ihr Engagement, wenn auch anders, einfordert.

Leider leichter gesagt als getan.

Dem kann ich nur zu stimmen.

Welche Argumente bringst du ein?

Moralin(extra)saure Apelle auf Grund eines Familienbilds, welches du in der Vergangenheit als lustlose Fron beschrieben hast?

Lernt man von den Eltern, insbesondere durch deren Liebe, Verständnis und Interesse, wenn nicht, dann liegt es an diesen Lehrern.
Sorry, ich denke nicht, dass du Recht hast. Erstmal : es gibt auch faule Äpfel, ich halte Miss Cosmo aber nicht für einen solchen. Die überwiegende Mehrheit der Foristen kann nicht nachvollziehen, da sie nie selbständig gearbeitet haben, was der Verlust der Firma, noch dazu vom Vater übernommen, für den Vater bedeutet. Es geht mir darum, diese Leistungen wert zu schätzen. Das sage ich übrigens jetzt zum vierten Mal, weil ich denke, dass genau das der Casus Knaxus ist. Leider scheint Miss Cosmo noch nicht erwachsen genug zu sein, das nicht persönlich zu nehmen. Es geht nicht um sie. Auch wenn sie drunter leidet.
 
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  • #320
Ich finde, die Familie sollte miteinander reden.
Die Familie kann nicht miteinander reden. Die Eltern waren in der Kindheit nie präsent, sondern haben gearbeitet. Es fehlt in der Familie alles, was man für so ein konstruktives Gespräch um das Miteinander braucht. Den Vater interessiert nur die Firma (die außer ihm keiner will), nicht was Frau oder Töchter denken oder wollen.

Die Kinder haben sind weggegangen (die Schwester sogar aus den Familientreffen) und haben sich aktiv für ein anderes Berufsleben entschieden.
Es ist unverkennbar, dass zumindest der Vater das überhaupt nicht realisiert hat, sondern weiter seinem alten Familienherrschaftsdenken verhaftet ist, dem aber gegenüber finanziell von ihm unabhängigen Kindern jegliche Substanz fehlt.

Die einzige Lösung des Problem ist, dem unbelehrbaren Vater die Wahrheit ins Gesicht zu sagen: "keiner interessiert sich für die Firma, ich auch nicht. Lass mich damit in Ruhe". Was anderes versteht er nicht.
Er geht wie einn Planierraupe über die Bedürfnisse seiner Familie weg. Da kannst Du mit Zahnstochern nix werden, sondern musst selber zur Planierraupe mutieren.
Alles andere ist für ihn Schwäche und lässt ihn sofort wieder in den Befehlshabermodus springen.

Aber wenn mir drei halbbetrunkene Männer abends auf einem Dorffest rotzfrech kommen und auf leicht aggressive Weise fragen, warum und wieso ich das nicht mache, fühle ich mich unwohl.
Wenn Dir sowas passiert, dann solltest Du als erstes bei Dir gucken, warum das so ist. Es ist der gleiche Grund, warum Dein Vater Deine Aussagen zur Firma nicht respektiert: Du verhältst Dich schwach. Da glaubt jeder Dummwilli (Dorfdepp und Vater), er kann Dich benutzen, seine Interessen durchzusetzen.
Lern endlich, Dich zu positionieren, statt rumzueiern. Everybodys Darling ist meistens nur everybodys Depp.
 
  • #321
An den dessen Namen ich nicht nenne:
Ich zitiere dich nicht mal mehr!
Ich schreibe mit @MissCosmo , nicht mit dir.

Auf Grund meiner unendlichen Großzügigkeit noch ein paar Worte an dich:

Was hast du für ein Problem, dass du mir ein Problem einreden willst.
Taube Schach
PUNKT PUNKT KOMMA STRICH FERTIG IST DAS MONDGESICHT

Und nun wieder zu @MissCosmo , die braucht Hilfe.
Hilfe, die der dem es nur um sein wichtigstes S - SELBSTBEFRIEDIGUNG durch ständiges Reingratschen nicht geht.
 
  • #322
Moralin(extra)saure Apelle auf Grund eines Familienbilds, welches du in der Vergangenheit als lustlose Fron beschrieben hast?
Wie eigentlich immer werden auch hier wieder Äpfel und Birnen verwechselt - und findet sich noch eine Banane dazwischen, stört das ja auch nicht.

Ein Mensch wird in eine Familie geboren und wird von dieser aufgezogen und behütet. Normalerweise. Das ist nicht seine Entscheidung - noch muss sich niemand das OK seiner noch nicht gezeugten Kinder abholen ....

Selbst entscheiden kann der Mensch, ob er Familie gründet. Auch selbst entscheiden kann er, diese Familie wieder zu verlassen, die Ehe in den Sand zu setzen .......

Die Eltern - und auch die Grosseltern , Onkel, Tanten etc - vermitteln dem Kind den Begriff "Familie" - und hier sind wir bei Miss Cosmo. Sie sieht, dass momentan dieser Familienfriede gestört ist. Sucht, auch wenn es nicht ihre primäre Aufgabe ist, nach Möglichkeiten, ihre Eltern zu unterstützen. Weil ihr die Familie eben wichtig ist. Man nennt das umgangssprachlich einen guten Charakter.

Verstehen muss das niemand. Kann und will auch nicht jeder. Für diese Leute gibt es ja Moral incl. Schuldzuweisungen im engsten, eigenen Umfeld. So kann man immer sicher sein, selbst weder Verantwortung zu haben noch an irgendetwas schuld zu sein. Dazu ist Moral sehr biegsam.
 
  • #323
Ist der Unterschied so klarer? Es geht hier auch darum, dass jemand mit 65 auf dem Bänkchen vor der Werkstatt sitzt, sein Leben an sich vorbeiziehen lässt, Achtung vor seinen Eltern hat, die ihm einen gut laufenden Betrieb übergeben haben und auch einfach stolz auf seine Lebensleistung sein möchte.
Natürlich ist der Unterschied klar. Ich schätze das alles auch wert, sonst würde ich mich damit nicht beschäftigen.
 
  • #324
Schuld für etwas, für das man nicht verantwortlich ist, macht erpressbar.
Man kann unterstützen, beraten, begleiten, aber die Verantwortung bei demjenigen lassen. Keine kollektive Haft oder Sippenhaft .
Ich schätze das alles auch wert, sonst würde ich mich damit nicht beschäftigen.
Und; hast du ihm das schon mal gesagt? Wie reagierst du auf seine Vorwürfe? Wird er laut, wütend, oder jähzornig? Hast du Angst vor ihm?
Wie reagiert deine Mutter, wenn die Vorwürfe losgehen?
 
  • #325
Vater darüber können wir uns gern nach dem Essen unterhalten, jetzt möchte ich mich auf Mutters herrlichen Braten konzentrieren. Und nachher gehen wir in der Sonne spazieren
Das provoziert den Vater erst recht!
würde ich mal versuchen, mit der Mutter zu reden. Ich würde sagen, ob sie sich wünschen, dass Du da unglücklich wirst.
Das ist doch gar nicht das Thema!
Eltern müssen ihre Kinder loslassen, damit die ihren Weg gehen können.
Nicht nur das, Kinder müssen auch die Eltern loslassen, was ich hier nicht erkennen kann!
Was hast du für ein Problem, dass du mir ein Problem einreden willst.
Ich habe deine Probleme nicht, ich habe keine Probleme, mein Lieber!!
dem es nur um sein wichtigstes S - SELBSTBEFRIEDIGUNG durch ständiges Reingratschen nicht geht.
Ein Zeichen, dass du nicht verstehst, man muss es jedoch auch nicht verstehen, bin da großzügig, denn darin liegt genau die Ursache!
Ich schätze mal, an der Mutter geht das alles cool vorbei!
 
  • #326
Kann sein. Dass ihm andere Grenzen setzen, mag er nicht. Lieber austeilen, dass steht dem Patriarchen besser.
Ich schätze mal, an der Mutter geht das alles cool vorbei!
Hast du überhaupt die Beiträge von MissCosmo gelesen? Wenn dann wird es MissCosmo sagen können.
 
  • #327
Ich würde gerne versuchen die beiden Lager etwas zusammen zu führen.
Ich nehme mich als Unternehmer, als die andere Art von Unternehmertum.
Ich habe meine Arbeit immer mit Herzblut und Leidenschaft gemacht.
Jedoch hatte ich meine Arbeit zu einem einzigen Ziel und Zweck gebraucht.
Ich wollte in so kürzester Zeit wie möglich, so viel wie möglich anschaffen.
Ich hatte ein Ziel.
1. aufhören
2. mit 50
Das zweite habe ich mir mit etwa 30 gesteckt einige Jahre nach meinem beinahe Totalschaden.
Mir war immer glasklar.
Macht mein Sohn nicht die Anstalten das übernehmen zu wollen, hätte ich alles verkauft oder geschlossen.
Meine Arbeit, egal wie vermögend ich dadurch geworden bin, war nie mein Leben.
Mein Leben ist das, was ich nun geerntet habe.
Das sieht der Vater von Miss Cosmo anders.
Seine Arbeit ist sein Leben bis zum Tod.
Und das ist seine Entscheidung, also auch sein Problem.
Er hat damals die Wahl gehabt und sich dafür entschieden.
Seine Töchter entscheiden sich dagegen.
Ist für ihn schwer, sicher.
Aber es wäre unfair, das Leben seiner Kinder lenken zu wollen, um das eigene Werk weiterzuführen.
Am Ende aufzurechnen, was dieser Betrieb den Töchtern als Ausbildung gebracht hat ist unfair.
Wollen wir Eltern denn nicht ganz uneigennützig, dass unsere Kinder die besten Voraussetzungen haben für den Start in IHR Leben?
M50
 
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  • #328
Hallo Mensch, dessen Name ich nicht mehr schreibe. Ich werde dich auch weiterhin nicht zitieren. Ich zitiere nur Menschen, die es wert sind zitiert zu werden.
Nun gut ich lasse mich noch ein letztes Mal auf dein Niveau herab, auch wenn es schon weh tut.
Allein dass du versuchst, mit mir zu diskutieren zeigt mal wieder überdeutlich, dass es dir nur um deine SELBSTBEFRIEDIGUNG geht.
PASTA AL DENTE
Liebe Mod., ich steige nun aus, aus der Nicht-Diskussion mit dem, dessen Namen ich nicht schreibe.
Versprochen.
 
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  • #329
Jetzt mach aber mal halblang.
Wenn mein Sohn mir nicht seinen Standpunkt und seine Meinung sagen kann ohne dass ich mich von meinem eigenen Kind provoziert fühle, dann habe ich aber gewaltig in seiner Erziehung versagt.
Ich bin stolz darauf, dass gerade mein Sohn das gelernt hat und mich nicht selten wieder runtergeholt hat, indem er klare Worte für mich fand.
Er hat all das von mir bekommen, weil es mein Kind ist und es mein seligster Wunsch war und nicht, damit er mir nach der Schnauze redet.
Seine eigene Entwicklung, so zu sein und zu denken wie er es für richtig hält, mit erfahrenen Informationen von mir, so habe ich ihn im Leben begleitet.
Und nicht, mein Wort ist das Gesetz.
M50
 
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