• #331
Doch, sie ist doch unglücklich, weil zumindest der Vater sie unter Druck setzt. Er versteht nicht, dass sie ein "getrennter" Mensch ist, der seinen eigenen Weg finden muss und nicht eingespannt werden kann für Ziele, die ER hat.

Nicht nur das, Kinder müssen auch die Eltern loslassen, was ich hier nicht erkennen kann!
Da allgemein gilt, dass Eltern älter und weiser sein sollten, ist der Vorwurf dem Vater zu machen, dass er seine Tochter einspannen will für seine Interessen (wenn es tatsächlich so ist, dass er aktiv vorschlägt, dass sie ihren Lebensweg aufgeben sollte. Wenn er doch nur rumjammert, warum seine Töchter nicht so sind, wie er sie haben will, aber sobald sie sagen würde "ja, ich mach's" zurückrudern würde und zu ihr sagt "nein, leb du mal DEIN Leben" - naja, wäre auch schlimm genug, dass er das nicht auch jetzt schon einsieht).

Natürlich muss auch sie loslassen, und anscheinend gehen die Eltern den simplen Weg, dass die FS sich erst massiv gegen sie durchsetzen muss, statt dass sie mal nachdenken, was sie da verlangen. Aber vielleicht hatten sie auch mal anderen Pläne und fühlten sich unter Druck und dem Vater verpflichtet. Dann kommt in ihrem Denken nicht vor, dass ihre Kinder nicht diesem Druck ausgesetzt sein sollten.
 
  • #333
Seine Arbeit ist sein Leben bis zum Tod.
Und das ist seine Entscheidung, also auch sein Problem.
Richtig, es ist seine Entscheidung, jedoch nicht sein Problem, er sieht das Problem nicht, seine Tochter, sieht das Problem, das ist das Problem!
Seine Töchter entscheiden sich dagegen.
Ist für ihn schwer, sicher.
Aber es wäre unfair, das Leben seiner Kinder lenken zu wollen, um das eigene Werk weiterzuführen.
FS soll ihr Leben leben und der Vater lebt sein Leben ganz einfach, das eine Leben hat mit dem anderen Leben nichts zu zun, FS geht das gar nichts an, wie oft noch?
Hallo Mensch, dessen Name ich nicht mehr schreibe. Ich werde dich auch weiterhin nicht zitieren. Ich zitiere nur Menschen, die es wert sind zitiert zu werden.
Hallo lieber Godot, du steckst mit dir in großen Problemen, hol dich hier raus, werde gelassen und werde mit dir zufrieden und alles ist gut!
Nun gut ich lasse mich noch ein letztes Mal auf dein Niveau herab, auch wenn es schon weh tut.
Das ist nicht gut für dich, denn ich habe ein sehr hohes und vor allem ein großes, bewusstes Niveau, mein Freund!
Allein dass du versuchst, mit mir zu diskutieren zeigt mal wieder überdeutlich, dass es dir nur um deine SELBSTBEFRIEDIGUNG geht.
Nein, ich brauche keine Selbstbefriedigung, ich bin mit mir in Seele, Geist und Körper voll im Einklang, es geht mir sehr gut, ich bin glücklich und mit mir sehr zufrieden, ich gebe überall auch und gerade hier im Forum meine überzeugte Meinung weiter!
Liebe Mod., ich steige nun aus, aus der Nicht-Diskussion mit dem, dessen Namen ich nicht schreibe.
Versprochen.
Das kannst du immer und gerne tun, dazu benötigst du nicht die Moderation!
Wenn mein Sohn mir nicht seinen Standpunkt und seine Meinung sagen kann ohne dass ich mich von meinem eigenen Kind provoziert fühle, dann habe ich aber gewaltig in seiner Erziehung versagt.
Du versuchst deine Situation auf andere zu übertragen, das geht nicht!
Schätzt du auch dich und deine Realität? Denn auf bestimmte Punkte gehst du nicht ein, und schiebst sie beiseite als wären sie nicht auch relevant. Es wirkt so, dass du teils eine Lüge lebst.
Das sehe ich auch so!

Anm. der Mod:
Chat nun bitte beenden. Es gibt Fälle, da wird es nie zu einer Übereinstimmung kommen können. Vielen Dank für das Verständnis.
 
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  • #335
Meine Arbeit, egal wie vermögend ich dadurch geworden bin, war nie mein Leben.
Mein Leben ist das, was ich nun geerntet habe.
Das sieht der Vater von Miss Cosmo anders.
Seine Arbeit ist sein Leben bis zum Tod.
Und das ist seine Entscheidung, also auch sein Problem.
Das ist das perfekte Schlusswort zum Unternehmertum in diesem Kontext.
Aber es wäre unfair, das Leben seiner Kinder lenken zu wollen, um das eigene Werk weiterzuführen.
Am Ende aufzurechnen, was dieser Betrieb den Töchtern als Ausbildung gebracht hat ist unfair.
Wollen wir Eltern denn nicht ganz uneigennützig, dass unsere Kinder die besten Voraussetzungen haben für den Start in IHR Leben?
Und dies ist ein gutes Schlusswort zur Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Kontext dieses Threads.

Ich denke einige sind innerlich zu blockiert um solche Gedanken zu verstehen. Sie brauchen ihr abweichenden Weltbild für sich selbst.
 
  • #339
Du kannst gerne versuchen andere zum Hampelmann zu machen, lass es bei mir.
Wenn du das auf mich beziehst, schreibe ich dazu, dass ich nicht finde, dass ihm dies gelungen ist.
In diesem Thread macht er sich doch völlig lächerlich. Insbesondere in #338 zeigt er doch, dass er es wirklich nicht verstanden hat.

@neverever ich schreibe dich an weil ich ihn nicht mehr anschreibe und ich ihm trotzdem eine reinwürgen möchte. Allerdings es wird langsam kompliziert mit dem Indirekten. Bin doch nur ein simpler Mensch.
Gleich meldet er sich wieder und schreibt von meinen Problemen. Ach es ist so schön vorhersagbar.
Lass uns zusammen lachen.
An die Mod.: Ich streite nicht mit ihm.
 
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  • #340
So wie sich FS hier aktiv einbringt, gehe ich davon aus, so kommt es zu mir rüber, dass sie den Vater ständig damit konfrontiert und herausfordert, sodass der Vater dann mit Vorwürfe kommt, das ist meine Einschätzung!
Ich verstehe nicht genau, wie Du das meinst.

Denkst Du, dass die Eltern zu ihr immer gesagt haben "mach dir keine Gedanken, gehe deinen Weg" und sie hat ihnen Vorwürfe gemacht wegen ... ja weswegen eigentlich?

Weswegen denkst Du, dass sie ihren Eltern Vorwürfe machen könnte und die daraufhin auch mit Vorwürfen reagieren?
 
  • #341
Weswegen denkst Du, dass sie ihren Eltern Vorwürfe machen könnte und die daraufhin auch mit Vorwürfen reagieren?

Void, willst Du ernsthaft versuchen, diesen Gedankengängen zu folgen, die vor allem nur provozieren sollen und ein Kontra darstellen?
Es ehrt Dich, aber... Taubenschach bzw. .., - 🌕

MissCosmo hat ganz viele Sichten bekommen, zum Betrieb, zur Familie - wie genau der Umgang miteinander ist, in welchem Ton, wie offen, das muss sie selbst prüfen.
Auch ob es tatsächlich sinnlos ist zu reden.

Ich finde, man macht es sich in einer Familie, wenn sie einem wichtig ist, zu einfach, wenn man sagt, Dein Bier, geht mich nichts,... Es gibt immer Möglichkeiten, miteinander zu reden.

Irgendwann gibt es die Chance nicht mehr, und Unstimmigkeiten bleiben stehen.. Am Ende ist viel davon vor allem Missverständnisse?

W, 51
 
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  • #342
Wenn du das auf mich beziehst, schreibe ich dazu, dass ich nicht finde, dass ihm dies gelungen ist.
Guten Morgen,
Nein ich meinte nicht Dich explizit, sondern so ziemlich alle hier inkl. mir, die anders denken als ES und All dämlich abgestempelt werden.
Ich möchte es gar nicht mehr beachten, ddNinms.
Auf geht’s, die Sonne geht langsam auf.
M50
 
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  • #343
Void, willst Du ernsthaft versuchen, diesen verquasten Gedankengängen zu folgen, die vor allem nur provozieren sollen und ein Kontra darstellen?
Ich glaube, er versteht manchmal nicht, was der Inhalt ist, weil er kein Muttersprachler ist. Von daher dachte ich, vielleicht kommt da noch mal richtig Inhalt, wenn man nachhakt und er sich mehr als nur mit Stichworten auseinandersetzt.
Ich finde, man macht es sich in einer Familie, wenn sie einem wichtig ist, zu einfach, wenn man sagt, Dein Bier, geht mich nichts,... Es gibt immer Möglichkeiten, miteinander zu reden.
Hm, na so einfach ist das für ein Kind meist nicht zu sagen "Dein Bier, geht mich nichts an". Ich habe ja was ähnliches wie Miss Cosmo nur ein Stück kleiner in meiner Biographie. Das war unheimlich schwer, den Schritt zu machen von dem Verplfichtungsgefühl, der emotionalen Abhängigkeit zu "Dein Ding" und auch mit dem anschließenden Ärger mit mir selbst umzugehen (warum ich mich so hab unter Druck setzen lassen und wieso das alles so ... gehandhabt wurde - völlig ohne das zu beachten, was MIR wichtig war, auch von meiner Seite).
Reden in einer Familie ... Ja richtig, wenn einem was dran liegt. Also insbesondere den Eltern. Sobald die wie selbstverständlich denken, dass ein Kind das zu tun hat, was die Eltern zufriedenstellt und in deren Pläne gut passt, ist da ein Riesenbrett vor deren Kopf.

Die von Miss Cosmo realisieren ja nicht mal, dass sie die andere Tochter schon weggetrieben haben, weil sie was anderes im Kopf haben als das Wohl ihrer Kinder und dass die Familie harmonisch miteinander sein kann. Anscheinend können sie iihre Sorgen, IHRE Sorgen, nicht bei sich selbst lassen. Allerdings halte ich das auch für eine Riesenhürde, sowas wie eine Familientradition aufzugeben. Dass der Vater hier rumhadert und zum einfachsten greift ("warum habe ich, ausgerechtnet ICH, nun kein Kind, das familiensinnhaft funktioniert." oder: "Warum sind MEINE Kinder so"), ist absolut nicht ungewöhnlich. Egoistisch, ohne es zu merken. Und naja, er hat den Betrieb ja übernommen, ohne nachzufragen. War vielleicht damals auch eine Chance für ihn.

Irgendwann gibt es die Chance nicht mehr, und Unstimmigkeiten bleiben stehen.. Am Ende ist viel davon vor allem Missverständnisse?
Vielleicht, wenn nicht viel gesagt wurde oder keiner den anderen verstehen kann.
Ich denke, am Ende hat sich bei Nichtlösung des Konflikts das Brett vorm Kopf des Sturen verhärtet und der andere will nicht mehr dagegenprallen und kann nur noch den Rückzug antreten. Und manchmal setzt genau DANN eine Änderung der Sichtweise ein. Manchmal. Also dass Eltern merken, dass sie zu weit gegangen sind, ihre Kinder nicht verlieren wollen und dann wieder einen Schritt auf sie zugehen. Deswegen ist die Haltung "das ist allein DEIN Bier" in dem Fall nötig gewesen.
 
  • #344
Ich glaube, er versteht manchmal nicht, was der Inhalt ist, weil er kein Muttersprachler ist. Von daher dachte ich, vielleicht kommt da noch mal richtig Inhalt, wenn man nachhakt und er sich mehr als nur mit Stichworten auseinandersetzt.
Wenn man nichts versteht und keine Ahnung von der Psyche und von der Psychologie des Menschen hat, dann sollte man sich unbedingt zurückhalten, das empfehle ich einigen Superschlauen hier, denn sie verraten sich sonst immer mehr, als man schon kennt! Von so einigen Aussagen halte ich nichts, sie gehen absolut an der Realität und an mir vorbei!
Anm. der Mod: Bitte ab jetzt alle nur noch zum Thema der FS schreiben. Vielen Dank.
 
  • #345
Frage an die Moderation:
Hätte ich sowas geschrieben, wäre es dann auch freigeschalten worden, ich habe schon einmal erwähnt, dass nach meiner Wahrnehmung Unterschiede gemacht werden, hätte gerne eine Antwort darauf, danke!

Anm. der Mod:
Der beanstandete Text ist etwas angepasst worden. Die Mod. ist der Meinung, dass sehr viel von Ihnen freigeschaltet wird. Darunter tatsächlich auch provokante und "hart" klingende Texte, durch die sich wiederum andere User angegriffen fühlen - und sich, genau wie Sie nun, an uns wenden. So entsteht leider eine gewisse Unzufriedenheit, die sich in den Diskussionen bemerkbar macht. Wünschenswert wäre allseits eine respektvolle Diskussion, vor allem hinsichtlich Wortwahl.
 
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  • #346
Wenn man nichts versteht und keine Ahnung von der Psyche und von der Psychologie des Menschen hat, dann sollte man sich unbedingt zurückhalten, das empfehle ich einigen Superschlauen hier, denn sie verraten sich sonst immer mehr, als man schon kennt! Von so einigen Aussagen halte ich nichts, sie gehen absolut an der Realität und an mir vorbei!
Anm. der Mod: Bitte ab jetzt alle nur noch zum Thema der FS schreiben. Vielen Dank.
Komisch @void steht dir bei und auch dies passt dir nicht.

Über die psychologische Qualifikation der einzelnen Kommentatoren sollte man sich hier nicht unnötig streiten oder sich selbst erheben. Wieviel reales Know How dahinter steckt lässt sich ohnehin nicht überprüfen.

@void zumindest wirkt sehr reflektiert und macht sich definitiv Gedanken über das was sie schreibt während du im Grunde fast immer das gleiche schreibt. Soetwas scheinst du nicht zu erkennen.
 
  • #347
Komisch @void steht dir bei und auch dies passt dir nicht.
Stimmt, das war nicht für @void bestimmt, sorry, wen es betrifft, der weiß das, dem galt auch meine Beschwerde!
während du im Grunde fast immer das gleiche schreibt. Soetwas scheinst du nicht zu erkennen.
Ich erkenne schon, sonst könnte ich das nicht so schreiben, die Ursachen aller Probleme sind meist gleich, deshalb!
 
  • #348
Anm. der Mod:
Der beanstandete Text ist etwas angepasst worden. Die Mod. ist der Meinung, dass sehr viel von Ihnen freigeschaltet wird. Darunter tatsächlich auch provokante und "hart" klingende Texte, durch die sich wiederum andere User angegriffen fühlen - und sich, genau wie Sie nun, an uns wenden. So entsteht leider eine gewisse Unzufriedenheit, die sich in den Diskussionen bemerkbar macht. Wünschenswert wäre allseits eine respektvolle Diskussion, vor allem hinsichtlich Wortwahl.
Irgendwie wird die Moderation immer besser .... Chapeau.
 
  • #350
Richtig, es ist seine Entscheidung, jedoch nicht sein Problem, er sieht das Problem nicht, seine Tochter, sieht das Problem, das ist das Problem!
FS soll ihr Leben leben und der Vater lebt sein Leben ganz einfach, das eine Leben hat mit dem anderen Leben nichts zu zun, FS geht das gar nichts an, wie oft noch?
Natürlich ist es das Problem des Vaters, er sucht seit 4 Jahren einen Nachfolger, der den Betrieb übernimmt und nervt die ganze Familie damit, dass er nicht loslassen und den Betrieb schließen kann, den niemand will.

So schwer zu verstehen ist das nicht und MissCosmo hat schon im Eingangsbeitrag alles erklärt.

Wer nicht mal so weit lesen mag, weil er „intuitiv“ sofort die Schuldige erkennt, sollte vielleicht mal ein bisschen in sich gehen und die Sinnhaftigkeit seiner RatSCHLÄGE hinterfragen.

Völlig am Thema vorbeizupoltern bringt nämlich niemandem was.
- Seit 4 Jahren sucht eine professionelle Unternehmensberatung europaweit nach einem Nachfolger (Handwerkskammer, online, Zeitschriften usw.), leider keine passenden Bewerber bzw. gar keine Bewerber (man benötigt den Meistertitel)
Puh, ich möchte gar nicht wissen, was das kostet. Wenn dein Vater so weiter macht, wird vom Ersparten nicht mehr viel übrig sein und dann muss er sowieso weiter arbeiten, bis er tot umfällt.

Tut mir leid, MissCosmo, mir fällt da auch nichts ein. Dein Vater muss es selber einsehen.
 
  • #351
Anm. der Mod: Hoffen wir alle auf bessere Stimmung.
Da habt ihr mich ja konfiktvermeidend gekürzt. (Super-Grinse-Smiley). Ist schon okay so.
Ich kann euch allerdings nicht versprechen, dass ich nicht wieder loslege wenn er wieder loslegt.
Nicht immer und auch nicht immer öfter, nur dann wenn es besonders schlimm wird.
Möge die Sonne morgen überall in unserer Repubik scheinen.
 
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  • #352
Puh, ich möchte gar nicht wissen, was das kostet. Wenn dein Vater so weiter macht, wird vom Ersparten nicht mehr viel übrig sein und dann muss er sowieso weiter arbeiten, bis er tot umfällt.
Tut mir leid, MissCosmo, mir fällt da auch nichts ein. Dein Vater muss es selber einsehen.
Ja, das stimmt. Meine Eltern wollten nicht einfach nichts tun, daher haben sie beschlossen, sich externe professionelle Unterstützung zu holen, da das Problem komplexer ist, als dass man es auf die Schnelle selbst lösen könnte. Klar kostet das auch etwas. Aber nichts tun wäre keine Lösung.

Es wird dabei bleiben: Man sucht jetzt noch ca ein Jahr (Handwerkskammer, Meisterschulen, Fachzeitschriften, online Annoncen, Nachfolgebörsen usw) und wenn sich dann noch immer nichts ergibt, dann werden die Maschinen verkauft und der Betrieb geplant stillgelegt.

Klar, ist das traurig. Aber es führt kein Weg daran vorbei. Und es ist ein generelles Problem in der deutschen Wirtschaft, dass immer mehr Kleinbetriebe mangels Nachfolge schließen müssen.
 
  • #353
Hallo, es gibt ja schon viele Beiträge und ich habe mir nicht alles durchgelesen. Aber ich kann dir sagen, dass der Weiterverkauf kleiner Firmen, die zwar rentabel sind, aber nicht reich machen und hohe Eingangshürden (Meistertitel) haben, äußerst schwer zu verkaufen sind. Selbst ohne Eingangshürden (kenne zwei Beispiele) ist es fast unmöglich.

Zu den Vorwürfen: Da würde ich meinen Eltern sagen, dass sie die Nachfolgefrage selber verpasst haben und sie nicht ihr Versäumnis auf dich oder deine Schwester abwälzen können. Der Betrieb ist ihre Verantwortung, nicht deine.

Was kann man machen? Zusperren ist eine Lösung und das Schicksal vieler solcher Betriebe. Wenn sie nicht mehr arbeiten können, läuft es darauf raus. Hier kann man noch versuchen, den reinen Kundenstamm an einem Mitbewerber zu verkaufen und dort nachzufragen, ob sie an den einen oder anderen Angestellten zwecks Übernahme interessiert sind. So bekommen sie immerhin noch etwas Geld und vermitteln den einen oder anderen weiter.

Die zweite Möglichkeit: Sukzessive den Betrieb verkleinern. Betriebsbedingt kündigen erst auf 3 - 4, dann auf 2 Mitarbeiter und später keine Mitarbeiter mehr. Im Gegenzug weniger Aufträge, dafür nur die lukrativeren annehmen. Das ist ein Abschied auf raten. Danach die Kunden weiter wie im ersten Fall an einen Mitbewerber verkaufen.

Bei beiden Möglichkeiten darf man nicht sentimental sein. Das Geschäft ist auf absehbarer Zeit Geschichte, dass muss ihnen klar sein. Oder sie finden mit viel Glück dann doch noch den heißersehnten Nachfolger. Darauf würde ich aber nicht setzen.
 
  • #354
Aber ich kann dir sagen, dass der Weiterverkauf kleiner Firmen, die zwar rentabel sind, aber nicht reich machen und hohe Eingangshürden (Meistertitel) haben, äußerst schwer zu verkaufen sind.
Ja, genau das mussten wir auch feststellen. Hinzu kommt bei uns noch die ländliche Lage und die spezielle Branche.
Da würde ich meinen Eltern sagen, dass sie die Nachfolgefrage selber verpasst haben und sie nicht ihr Versäumnis auf dich oder deine Schwester abwälzen können.
Auch hier hast du recht. Wobei ich nicht finde, dass sie es komplett verpasst haben. Sie haben die letzten Jahre alles versucht, was sie konnten. Auch die externen Profis haben alles versucht. Ich denke, das liegt nicht rein an ihnen, sondern auch an den schwierigen Umständen. Nicht einmal die Profis bekommen es hin, wer soll das denn dann schaffen?
Zusperren ist eine Lösung und das Schicksal vieler solcher Betriebe.
Ja das habe ich auf dem Land auch so mitbekommen. Zahlreiche Gaststätten, Bäckereien, Metzgereien, Handwerksbetriebe, die eigentlich gut sind, schließen, weil keiner es übernehmen möchte.
Hier kann man noch versuchen, den reinen Kundenstamm an einem Mitbewerber zu verkaufen und dort nachzufragen, ob sie an den einen oder anderen Angestellten zwecks Übernahme interessiert sind.
Das wäre eine Möglichkeit. Es gibt in anderen Kleinstädten in der Umgebung 2 solche Betriebe, nur größer.
Bei beiden Möglichkeiten darf man nicht sentimental sein. Das Geschäft ist auf absehbarer Zeit Geschichte, dass muss ihnen klar sein.
Es ist einfach wahnsinnig traurig, da es hier um meine Familie geht. Wäre ich Außenstehende, dann würde ich das auch nicht so schlimm finden. Aber wenn es die eigenen Eltern sind, dann trifft das schon.
Oder sie finden mit viel Glück dann doch noch den heißersehnten Nachfolger. Darauf würde ich aber nicht setzen.
Wenn in so vielen Jahren nichts kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit in der Tat extrem gering, dass im nächsten Jahr was kommt.
 
  • #355
Es ist einfach wahnsinnig traurig, da es hier um meine Familie geht. Wäre ich Außenstehende, dann würde ich das auch nicht so schlimm finden. Aber wenn es die eigenen Eltern sind, dann trifft das schon.
So traurig dieser Satz ist ...... er zeigt, dass dir deine Eltern am Herzen liegen. Das ist die schöne Nachricht an dem ganzen Thread - auch, wenn es manchmal weh tut.

Vielleicht können deine Eltern dann loslassen, wenn es final entschieden ist. Und finden neue Lebensinhalte ..... sie können noch 20 Jahre die Welt bereisen und sich alles anschauen, sie können neue Interessen finden ... dazu sind sie jung genug.

Alles Gute für dich und deine Eltern.
 
  • #357
Bau du dir erst einmal eine Firma, eine Selbständigkeit, ein Unternehmen auf, dann kannst du hier mitsprechen, du weißt nicht, was es bedeutet etwas aufgebaut zu haben in Selbständigkeit, das kann nur derjenige selber wissen, der das getan hat, ich würde mir von meinen Kindern nicht hier reinreden lassen, was hier geschieht, der Vater von FS sicherlich auch nicht, sein gutes Recht, vielleicht weiß er gar nichts davon, wie und dass sich seine Tochter hier so massiv einbringt!
Hä? Die FS redet gar nicht rein! Der Vater versucht es! Und zwar auf höchst egoistische und manipulative Weise.
Der @INSPIRATIONMASTER greift jetzt an der Seite @Tom26 , @Lionne69 und @HollyGolightly ein.

Alle vier appellieren z.T. moralisch z.T. auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung an die FS bzw. wischen damit die Argumente jener die der FS beiseite springen weg.

Inhaltlich geht keiner von diesen Vieren ein, was ihnen entgegen gehalten wird. Nur Haltung, aber keine Fakten.
Dem ist nichts hinzuzufügen! Bier das Vaters bleibt Bier des Vaters! Wenn Manipulation, in Forn von emotionaler Erpressung erfolgt, ist Distanz für den Selbstschutz die eigene Möglichkeit. Wenn diverse Leute es hier anders machen möchten und sich moralisch erpressen lassen, sollen sie doch. Das Ergebnis wird ihnen aber nicht gut tun. Und ja, das ist oft Thema in meinen Sitzungen. Keiner mit einer solchen Einstellung, soviel kann ich sagen, hat den Konflikt lösen können! Sie sind tiefer reingeschlittert Die Macht von Familie ist natürlich meist größer als die von Freunden und losen Bekannten - leider! Daher kommt auf der Spruch "Blut ist dicker als Wasser." Aus einem negativen Kontext. ;)
@MissCosmo ist schon auf einem guten Weg. Sie muss nur noch akzeptieren, was der Vater der Familie mit seiner Egozentrik angetan hat und nach wie vor antun möchte. Und dann entsprechend handeln. FÜR SICH. Nicht für die Familie, nicht für ihre Eltern.
 
  • #358
Ich ziehe auch Querschlüsse, auch aus den Beiträgen der Foristen, die hier und in anderen Threads Rat- Schläge erteilen.


Ich würde mich an MissCosmos Stelle aus diesem Engagement zurückziehen, zumal sie dafür auch kein Danke bekommt. Richtig, es ist Sache des Vaters, was mit dem Betrieb geschieht.
Ich würde ihm die Anerkennung für seine Lebensleistung geben, unabhängig davon, ob er mir Anerkennung gibt. Das erzeugt wieder Druck und Erwartungen. Zuhören ja, Rat nur, wenn explizit danach gefragt wird. Sonst steckt MissCosmo wieder mit drin. Bei Vorwürfen auf Durchzug schalten und das Thema wechseln.
Vater darüber können wir uns gern nach dem Essen unterhalten, jetzt möchte ich mich auf Mutters herrlichen Braten konzentrieren. Und nachher gehen wir in der Sonne spazieren.
Durch dieses Engagement macht sie sich nur wieder angreifbar.Also, rausziehen, Rat geben nur wenn danach gefragt wird und die Verantwortung beim Vater lassen.
Lebensleistung anerkennen.
Was er dann daraus macht, ist seine Sache. Du bist nicht Gott und für alle Probleme zuständig.
Und die angetrunkenen Dorfbewohner würd ich mir vorbeigehen lassen, oder bist du für alle Probleme dieser Welt zuständig? Die sind vielleicht neidisch, weil MissCosmo der Dorfidylle entronnen ist.
Bis auf den Vorschlag, im Konflikt das Thema zu wechseln, sind die Ratschläge ganz sinnvoll. Themenwechsel führt jedoch nicht zur Lösung des Problems sondern zum Aufschrieben. Bsp.: Eine Freundin macht mir Vorwürfe, dass ich ihr bei einem Proble nicht helfe, indem ich mich fachlich gar nicht auskenne. Wie oft lässt DU dir solche Vorwürfe gefallen? Wechselst du dann auch ständig das Thema? Sicher nicht unbegrenzt.
Der Vater braucht eine gehörige Ansage was den respekvollen Umgang innerhalb der Familie anbelangt. Ansonsten ist das richtig was die andere Schwester bereits macht: Distanz - nicht mehr besuchen - Sicherheitsabtand. Bei uneinsichtigen Menschen ist das die einzige Lösung für einen selbst (und genau darum geht es - nicht um die Familie insgesamt oder die Eltern, sondern @MissCosmo ). Denn mit ihr schreiben wir hier, mit keinem anderen Beteiligten.
 
  • #359
Danach die Kunden weiter wie im ersten Fall an einen Mitbewerber verkaufen.
Dazu habe ich wirtschaftliche Analphabetin tatsächlich mal eine Interessensfrage: Die FS meinte eingangs mal, dass die handwerkliche Leistung, die im Betrieb der Eltern erbracht wird, recht exotisch ist, und daraus folgere ich, dass es wohl in ihrer Region nicht allzuviele Mitbewerber gibt.

Wieso sollte ein solch rarer Mitbewerber nun also einen Kundenstamm für teuer Geld abkaufen, wenn doch die Kunden sich nach elterlicher Betriebsschließung sowieso schon von ganz alleine an die Mitbewerber wenden müssen?
Ich hab wirklich keine Ahnung von der Materie, aber das ist mir unklar.
 
  • #360
Ich hab wirklich keine Ahnung von der Materie, aber das ist mir unklar.
Du hast das richtig erfasst.
Du kannst in einem Handwerksbetrieb keinen Kundenstamm mitverkaufen.
Es gibt, gerade in der heutigen Zeit immer weniger treue Kunden.
Richtig, warum sollte ich diesen Betrieb kaufen?
Wenn überhaupt nur, weil ich die Mitarbeiter will. Den Rest kaufe ich halt mit, aber interessiert mich nicht.
Wenn ich keine Mitarbeiter brauche, warte ich bis das Unternehmen zu macht und bei so einem exotischen Wettbewerb kommen die Kunden ganz alleine an.
M50
 
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