• #31
Aber er sagt ja, dass er so in der Konstellation wie es bisher ist garnicht leben will, aber es irgendwie auch nicht schafft aus dem trott rauszukommen... Das ist ja das Verwirrende ob er einfach nicht kann, weil diese Ängste und Hemmungen wirklich so stark ausgeprägt sind und er für Veränderungen allgemein sehr viel zeit braucht oder ob er einfach nicht will..
Der Punkt ist folgendes - keiner verharrt freiwillig in der Misere. Und wenn jemand freiwillig verharrt, dann ist das keine Misere. Oder besser ausgedrückt - die Vorteile der Misere überwiegen. Du bist eine Frau, die fest im Leben steht, eigenes Geld verdient, vor Veränderungen nicht scheut und schnell on die Tat umsetzt. Du unterstützt auch den Mann. Und trotzdem bevorzugt dein Freund untätig zu werden. Entweder bist du nicht der Bringer für ihn oder sein bequemes Leben reicht ihm völlig, als dass er sich für eine Beziehung bemühen will.
 
  • #32
Du hast/behältst deine eigene Wohnung, die du dir gesucht hast, und den Job, den du dir gesucht hast und gut findest. Er dagegen soll seine Heimat und seinen Job aufgeben und gerät in ein Abhängigkeitsverhältnis
Den Job habe ich ja gewechselt eben, damit ich flexibel bin, weil mir mein Ex-AG Anfang des Jahres erstmal Mist erzählt hat, weil ich schon unzufriedener wurde und mich mit einer kleinen Gehaltserhöhung abgespeist hat. Als dann mit den Lockerungen wieder nach und nach in den normalen Bürobetrieb zurückgekehrt werden sollte, was so überhaupt nicht in meinen Lebensplan passte habe ich Ende Juli nochmals das Gespräch gesucht und dann die Aussage erhalten HO dauert noch mind. 2-3 Jahre und ist so auch eigentlich generell nicht gewünscht. Darauf habe ich mir dann einen neuen Job gesucht, eben weil der ursprüngliche Plan war, dass ich in seine Umgebung ziehe...
Also du bist doch viel eher die, die Dinge organisieren und regeln kann, also lass ihn doch in Ruhe und zieh zu ihm, das dürfte deutlich leichter und schneller gehen
Ja bei der Umsetzung trat dann die Schwierigkeit auf, dass er sich das eigentlich nicht leisten kann und bereits aktuell schon am Limit ist und es bei Renovierung, Kaution, höhere Miete etc. für eine neue Wohnung schlicht nicht ausreicht. Das Günstigste was wir in den letzten 2 Monaten gefunden haben und in Frage kam lag bei 50/50 Teilung schon 150€ über seiner aktuellen Miete... Und ich hätte ja meine höheren Ausgaben auch in Kauf genommen (Miete, da ich hier nur NK zahlen muss) und da ich meine Wohnung im Haus nicht vermieten kann (ganz schwieriges Thema mit meiner Mutter, die ja nur 6 Monate im Jahr die untere Wohnung im Haus bewohnt...) bei Leerstand zusätzlich weitere Kosten hätte.
Nur ganz die Differenz ausgleichen, die er hätte+Kaution, Renovierung, Anschaffung für neue Küche etc. mag ich auch nicht übernehmen und selbst wenn ich das machen würde und er das wollen würde, wäre er ja auch wieder in einem Abhängigkeitsverhältnis und könnte auch weiterhin überhaupt nix beiseite legen und gerät jedes Mal ins Schwimmen, wenn dann irgendwelch unvorhergesehen Kosten entstehen. Also so leicht ist das alles nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #33
Meine Mutter ist die Hälfte des Jahres im Ausland und auch so sehr chaotisch was ihre Pläne wann sie mal vor Ort ist angeht. Die Versorgung der Tiere übernehmen dann meine sehr lieben Nachbarn. Und mit 4 Katzen, die es auch noch gewohnt sind raus zu können, 2 Alpakas und 6 Hühnern kann man schlecht in einer 60m² Wohnung im 4 Stock eines Plattenbaus leben... Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum wir dann in seiner Umgebung zwingend anderen Wohnraum benötigen und das alles so kostspielig macht. Sonst wäre es für mich ja auch in Ordnung erstmal bei ihm einzuziehen...

Ja das kommt vielleicht auch noch dazu... Er hat teilweise 12 Stunden Arbeitstage. Dazu halt noch gesundheitliche Probleme, die uns beiden Sorgen machen, aber die Ursache dort nicht abgeklärt wird, weil die medizinische Versorgung da scheinbar wirklich für den Eimer ist... (Erschöpft, müde, Schwindel, Kopfschmerzen, Schmerzen und teilweise Taubheitsgefühle mit Durchblutungsstörungen im Arm). Er hatte vor fast 4 Wochen ein CT und bisher immernoch keine Auswertung oder einen Termin... Was weiß ich.. Vielleicht ist es ja ein Hirntumor, Blutgerinsel oder keine Ahnung was, ich bin kein Arzt, aber mache mir auch in der Hinsicht schon große Sorgen... Aber ich kann ja auch nicht für ihn anrufen, Druck und Termine machen usw., weil ich da schon weitaus hartnäckiger bin und mir eigentlich sicher bin da auch etwas zu erreichen zu können oder so.

Befund nach einem CT bekommst du zwei bis drei Tage später, kein Mensch muss 4 Wochen oder mehr warten.
 
  • #34
Entweder bist du nicht der Bringer für ihn oder sein bequemes Leben reicht ihm völlig, als dass er sich für eine Beziehung bemühen will.
Also das Erstere glaube ich nicht, da hat er mich soweit schon von überzeugt... Ich weiß nicht, vielleicht das ja tatsächlich mit seiner sozialen Phobie ausgeprägter als angenommen? Mit Depressionen sah mein Leben z.B. auch ganz anders aus und sowas wie jetzt mit Jobwechsel etc. wäre undenkbar gewesen.
Befund nach einem CT bekommst du zwei bis drei Tage später, kein Mensch muss 4 Wochen oder mehr warten.
Ja sollte so sein. Hat er aber bis heute nicht. Weder schriftlich, noch sonst was, Termin gibts auch nicht. Wäre ich bei diesem Zirkus, der da läuft nicht dabei gewesen, hätte ich das auch nur schwer glauben können...
 
  • #35
Das ist ja das Verwirrende ob er einfach nicht kann, weil diese Ängste und Hemmungen wirklich so stark ausgeprägt sind und er für Veränderungen allgemein sehr viel zeit braucht oder ob er einfach nicht will...
So wie Du das beschreibst sage ich mal "er kann nicht wollen" - typisch für mindestens mittlere, eher schwere Depression, die zusammen mit sozialer Phobie richtig schlimm ist.

Dazu würden auch seine zunehmenden diversen körperlichen undiagnostizierten Beschwerden passen.
Es geht nicht, wie er lebt mit all den Belastungen und Sorgen. Seine Psyche ist so, dass er nichts ändern kann, sein Körper kapituliert vor der Situation von Dauerstress und Aussichtslosigkeit.
Es ist ein Deadlock: er kann nichts ändern von seiner Persönlichkeit und psychischen Konstitution her, aber so weitermachen kann er auch nicht, weil er von der seelischen Überlastung krank wird.

Eigentlich brächte er nicht nur 2 Wochen Urlaub, sondern eine längere AU (> 6 Wochen), um überhaupt die Ressourcen aufzubauen, die er benötigt um was ändern zu können.

Er kann sich aber wegen der Schulden keinen Krankengeldbezug leisten - ein Teufelskreis, bei dem frau sich genau überlegen muss, ob sie sich von einem Mann dort hineinziehen lässt.

Wenn ich lese, wie/warum er in die Situation hineingeraten ist, über welchen Zeitraum und warum er da nicht rauskommt, da würde ich die Reißleine ziehen, weil er mit seinen nicht vorhandenen sozialen Fähigkeiten, sowie seinem Unvermögen, daran was zu ändern (Therapie) dauerhaft in der Situation stecken bleibt.
Oder Du siehst es lockerer und verabschiedest Dich vom zusammenziehen.

Was mich immer staunen lässt: Mindestlohn, AG hat deswegen Personalbedarf und Mitarbeiter fühlen sich so verantwortlich bei aller Ausbeutung, dass sie sich nicht krank schreiben lassen, obwohl sie auf den Brustwarzen kriechen.
Mit jemandem, der so wenig Selbstwert hat, kannst Du niemals eine partnerschaftliche Beziehung führen.
 
  • #36
So wie Du das beschreibst sage ich mal "er kann nicht wollen" - typisch für mindestens mittlere, eher schwere Depression, die zusammen mit sozialer Phobie richtig schlimm ist.

Auf den Punkt gebracht.
"Nicht tun, was abgesprochen ist" kann sehr unterschiedliche Hintergründe haben - nicht wollen, nicht können sieht im Ergebnis gleich aus, du siehst aber den Ausgangspunkt nicht. Und wenn du immer zweifelst, ob es nun das eine oder das andere ist, dann ist ein Schlussstrich besser.

Eigentlich brächte er nicht nur 2 Wochen Urlaub, sondern eine längere AU (> 6 Wochen), um überhaupt die Ressourcen aufzubauen, die er benötigt um was ändern zu können.

Er kann sich aber wegen der Schulden keinen Krankengeldbezug leisten - ein Teufelskreis, bei dem frau sich genau überlegen muss, ob sie sich von einem Mann dort hineinziehen lässt.
Ja, Falle und Teufelskreis. Hart ausgedrückt, aber letztendlich ist es so, dass du dir überlegen musst, ob du dir das antun möchtest.

Was mich immer staunen lässt: Mindestlohn, AG hat deswegen Personalbedarf und Mitarbeiter fühlen sich so verantwortlich bei aller Ausbeutung, dass sie sich nicht krank schreiben lassen, obwohl sie auf den Brustwarzen kriechen.
Mit jemandem, der so wenig Selbstwert hat, kannst Du niemals eine partnerschaftliche Beziehung führen.
Das wiederum geht mir zu weit. Man kann aus den unterschiedlichsten Gründen in diese Situation geraten. Ich war schon drin und bin dabei, mich herauszuarbeiten. Aber es hat eine (kurze) Zeit der Arbeitslosigkeit gebraucht, um etwas passenderes zu finden, weil ich, während ich in der Tretmühle feststeckte, keinerlei Kraft übrig hatte, abends noch auf Stellensuche zu gehen und Bewerbungen zu schreiben.
 
  • #37
Das wiederum geht mir zu weit. Man kann aus den unterschiedlichsten Gründen in diese Situation geraten.
Es geht nicht darum in so eine Situation reinzugeraten, sondern darum, dass man sich selber freiwillig versklavt, obwohl der Arbeitsmarkt aktuell anderes hergibt.

Er soll nicht wechseln, wenn er nicht wechseln will/kann. Aber wenn der AG Personalunterhang hat, dann kann er seine Rechte besser einfordern, als wenn beim AG die Bewerber Schlange stehen.
Generell ist es zu einem AN-Markt geworden, d.h. die AN können Forderungen stellen und sollten das im Sinne von Eigenverantwortung auch tun.

Er kann so wie er handelt niemals auf die Füße kommen und zieht die FS mit in seinen Sumpf. Da ist Abgrenzung gefragt.

weil ich, während ich in der Tretmühle feststeckte, keinerlei Kraft übrig hatte, abends noch auf Stellensuche zu gehen und Bewerbungen zu schreiben.
Korrrekt. Er kann sich bei schlechter Gesundheit bis zu 6 Wochen krank schreiben lassen ohne finanzielle Einbußen, um sich in der Zeit mit Unnterstützung der FS einen neuen Job zu siuchen. Er muss es nur generell wollen und auch können.

Das Hauptproblem liegt darin, dass er zuhause kleben bleiben will, weil er wegen seiner Depression/sozialenPhobie/Introvertiertheit in einem neuen Umfeld nicht klarkommt.
Er weiß das - nur die FS muss es noch verstehen, dass seinen Absichtserklärungen keine Taten folgen können.
 
  • #38
Der Mann drückt sich von seinen Pflichten, er bemüht sich zwar um Aufgaben wie arbeiten gehen aber wenn es ernst wird (Wohnungswechsel) schiebt er es vor. Peter Pan like.
Er will nicht raus aus seiner Komfortzone, er ist 42, er wird sich nicht ändern. Akzeptiere das und lass ihn weiterhin zu dir kommen.
 
  • #39
Aber wenn der AG Personalunterhang hat, dann kann er seine Rechte besser einfordern, als wenn beim AG die Bewerber Schlange stehen.
Generell ist es zu einem AN-Markt geworden, d.h. die AN können Forderungen stellen und sollten das im Sinne von Eigenverantwortung auch tun.

Sorry, aber das ist SEHR vereinfacht dargestellt. Diese Aussagen treffen nur auf einen Teil des Arbeitsmarkts zu. Wir haben auch "Personalunterhang". Aber glaub nicht, dass der AG auch nur im Traum daran denkt, mit besseren Arbeitsbedingungen und/oder mehr Geld zu locken. Da werden die ausgebeutet, die nichts anderes finden. Und das aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht weil sie zwangsläufig dumm oder ungebildet sind. (Trifft übrigens auch auf mich zu, obwohl ich immerhin mittlerweile Leiterfunktion habe.)
Meine Leute bleiben, weil ich für ein angenehmes Arbeitsklima sorge und sie das Risiko nicht eingehen wollen, sich woanders für genauso wenig Geld unwohler zu fühlen.

Das Hauptproblem liegt darin, dass er zuhause kleben bleiben will, weil er wegen seiner Depression/sozialenPhobie/Introvertiertheit in einem neuen Umfeld nicht klarkommt.

Jetzt schreibst du selbst "will". DAS ist es aber genau nicht. Er will es nicht, er kann nicht anders. Nicht in seinem derzeitigen Zustand.

Und an etliche Schreiber hier: Übrigens schön zu lesen, wie man hier als Mensch eingeschätzt wird, wenn man in einer solchen Situation feststeckt. Faul und bequem waren da ja noch freundliche Worte. Mir ist übel.
 
  • #40
Das Wohnungsproblem: Ihr sucht wahrscheinlich in einer attraktiven größeren Stadt. Das ist nichts Neues, dass es da nichts gibt. Entweder ihr legt ordentlich Geld auf den Tisch, oder ihr geht außerhalb in einen Vorort. Ist leider in deutschen Städten so.

Dein Partner: Würde für mich nicht in Frage kommen. Wie willst du mit einem Mann eine Familie gründen, der nicht mal sich selbst versorgen kann??? Er hat keine Eier, das würde zu mir überhaupt nicht passen.

Mein Tipp: Such dir einen vernünftigen Partner aus deiner Umgebung. LG w32
Absolut. Kein Partner für mich. Du bist die Mutti - er das unselbständige Kind. Dadurch sind ein Haufen Probleme vor programmiert.
 
  • #41
jetzt schreibst du selbst "will". DAS ist es aber genau nicht. Er will es nicht, er kann nicht anders. Nicht in seinem derzeitigen Zustand.
Denke ich nicht, dass er später anderes kann, bzw. wann ist das "später" - wenn Jahre nach einer Therapie (also mit 50+), dann gebe ich Dir Recht, die geringe Chance besteht.
Die Frage ist, was die FS zu dieser Perspektive sagt, weil ja nicht erkennbar ist, dass er einen Schritt in diese Richtung tut. Er hat es sich in seinen Beschränkungen eingerichtet.

"Will" habe ich insoweit geschrieben, weil er ja schonmal weggezogen ist und festgestellt hat, er kann woanders nicht leben - also zurück und stattdessen täglich für einen lausigen Job 250 km fahren und sich damit an die Wand fahren, mit sxchulden daraus zurückbleiben.

Mit dieser Erfahrung, woanders nicht klarzukommen "will" er nun nicht zur FS ziehen - nicht nochmal scheitern am Gleichen. Natürlich liegt diesem Nichtwollen ein Nichtkönnen zugrunde.
Am Nichtkönnen könnte man was tun - man muss es wollen. Insoweit gibt es hier auch ein Nichtwollen, weil es hart werden würde, am Nichtkönnen zu arbeiten - das will er nicht, weil echt unbequem.

Diese Aussagen treffen nur auf einen Teil des Arbeitsmarkts zu. Wir haben auch "Personalunterhang". Aber glaub nicht, dass der AG auch nur im Traum daran denkt, mit besseren Arbeitsbedingungen und/oder mehr Geld zu locken.
Müssen die AG ja auch nicht, solange sich genug Leute finden, denen es an allen Skills zur Veränderung ihres Lebens mangelt.

Es ging ihm ja mal besser vor dem Wechsel vom 250 km entfernten Arbeitsplatz, d.h. er hat eine Ausbildung mit der sich mehr verdienen ließe. Er ist nur der Typ, der den Aufwand für Veränderung scheut und lieber weiter rumkrebst.

Das ist alles ok, nur später wird wegen Minimalrente gejault. Die FS muss es nur sehen und hinsichtlich ihres Beziehungswunsches richtig bewerten.
 
  • #42
Ich würde vor der Wohnungssuche ein paar andere Dinge beheben:

1. Du tankst sein Auto nicht mehr "zufällig" auf, denn das ist auch eine Art von Hintergehen und Betrug und zeigt, dass ihr nicht miteinander reden könnt, wenn es schwierig wird.
Zumindest wäre allmählich mal ein Haushaltsbuch angesagt, wo Du alle Ausgaben notierst und ihr das dann gemeinsam besprecht, wofür Geld ausgegeben wird. Momentan scheint ihr mir sehr planlos.

2. Du akzeptierst, dass er nicht gerne wo anruft und dass das so sein Charakter ist.
Einen 42-jährigen Partner kannst Du weder ändern noch Druck machen. Ein Mensch in diesem Alter hat seine Identität und wenn dazu gehört, schüchtern und Phobiker zu sein, dann bleibt das so. Und ein 42-jähriger ist auch dafür verantwortlich, wo, wann, wie und ob er arbeiten oder telefonieren möchte. Wenn er nicht möchte, dann ist das sein Problem.

3. Man kauft kein Haus in dem Alter, wenn der Partner sowieso keine Lust zum Tapetenwechsel hat und gar nicht mal im Raum steht, ob man heiratet und mal Kinder bekommt, die das übernehmen.

4. Man muss kein introvertierter Phobiker sein, wenn man nicht gerne umzieht. Mit über 40 möchte ich doch nirgendwo anders mehr hin, da möchte man sesshaft werden und nichts neues mehr anfangen. Da braucht man Ruhe. Das verstehst du mit 34 Jahren noch nicht, weil Du da viel mehr Energie hast und noch deine Träume leben musst. Aber spätestens mit 40 ist damit dann auch Schluss.

5. Du wirst lernen müssen, dass man auch 2,3 oder 5 Jahre warten kann in einer Beziehung. Wenn ihr eine gemeinsame Zukunft wollt, dann habt ihr es nicht eilig. Es ist egal, wie lange es dauert, ihr könnt auch erst in 7 oder 14 Jahren darüber nachdenken, eine neue Wohnung zu besorgen. Wenn Du diese Zeit nicht warten kannst, dann hat die Beziehung sowieso auf lange Sicht keinen Bestand.

6. Ich könnte mit diesem Umstand nicht leben, den ihr da lebt. Er hat kein Geld, mag nicht gerne sein Umfeld wechseln, ist gleichzeitig frustiert, weil es mit der Wohnungssuche nicht klappt und möchte dabei gleichzeitig 50/50 teilen. Sorry, das ergibt für mich keine Logik. Was möchte ER denn wirklich?

Wie gesagt, mit 42 möchte ich meine Ruhe und weder nochmal umziehen, was Neues anfangen und wenn ich nicht telefonieren oder arbeiten möchte, dann könnte mich kein Mensch der Welt mehr dazu bewegen. Man ist einfach zu alt und braucht in dem Alter einfach nur noch seinen Frieden. Und meistens werden in dem Alter Leute unter 35 auch einfach supernervig.

7. Wie oben schon beschrieben, er muss nix unternehmen. Wer Dinge schnell tut in der Beziehung, lutscht die Beziehung genauso schnell aus. Ihr könnt auch erst in ein paar Jahren auf neue Wohnungssuche gehen, dann seid ihr älter und wenn die Beziehung noch gut läuft, dann steht ihr auf einem ganz anderem Fundament.

Schau lieber, ob DU mit diesem Mann alt werden willst. Ich kann es mir kaum vorstellen. Mama-Ersatz, mehr nicht.
 
  • #43
Mit über 40 möchte ich doch nirgendwo anders mehr hin, da möchte man sesshaft werden und nichts neues mehr anfangen. Da braucht man Ruhe. Das verstehst du mit 34 Jahren noch nicht, weil Du da viel mehr Energie hast und noch deine Träume leben musst. Aber spätestens mit 40 ist damit dann auch Schluss. ...

Wie gesagt, mit 42 möchte ich meine Rue und weder nochmal umziehen, was Neues anfangen ... Man ist einfach zu alt und braucht in dem Alter einfach nur noch seinen Frieden. Und meistens werden in dem Alter Leute unter 35 auch einfach supernervig.
Da wäre ich mit dem "man" vorsichtig. Du magst mit über 40 so (gewesen) sein, aber das trifft nicht auf alle zu. Ich würde wahrscheinlich berufsbedingt auch mit Anfang 50 noch mal umziehen und nach meiner beruflichen Tätigkeit auf alle Fälle noch mal. Ich will noch mehr als nur meinen Frieden und finde auch Menschen unter 35 überhaupt nicht super nervig.
 
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  • #44
Wie gesagt, mit 42 möchte ich meine Ruhe und weder nochmal umziehen, was Neues anfangen und wenn ich nicht telefonieren oder arbeiten möchte, dann könnte mich kein Mensch der Welt mehr dazu bewegen. Man ist einfach zu alt und braucht in dem Alter einfach nur noch seinen Frieden.

Lächerlich *Tränenlachsmiley*.
Manche gehen mit Familie und knapp 40 ins Ausland und ziehen auch danach noch drei-, viermal um.
Sogar solche mit Sozial- und Telefonphobie ...

Es soll sogar Leute geben, die erst in dem Alter eine Familie gründen. Mit 40 steht man mitten im Leben. Was du beschreibst, ist vielleicht mit Mitte 60 die Regel.

Ich bin Mitte 50 und werde auf jeden Fall noch mindestens einmal umziehen. Wahrscheinlich aber öfter.
 
  • #46
Wow, nein. Also man ist doch mit 40 nun wirklich noch nicht scheintot.

Die Zuhii aber scheinbar schon...😂

Ich habe mit 40 mein drittes Kind bekommen, und bin mit Familie zum soundsovielten Male in meinem Leben umgezogen.
Und viele Jahre später wieder beruflich eingestiegen.
Es darf keinen Stillstand geben, selbst mit 60 oder 70 muss man Tätigkeiten haben für die man brennt - das hält einen lebendig und fit.
Mein Vater wird 90 und ist bis Corona noch jede Woche in die Tanzschule gegangen.
Das hält lebendig und euphorisch 💃🏻🕺.
 
  • #47
Guten Abend zusammen,

ich wollte mich nach einigen etwas aufreibenderen Wochen mal zurückmelden...

Der gesundheitliche Zustand meines Partners hatte sich in seinem Urlaub verschlechtert. Die Schwindelattacken häuften sich und gingen auch mit Erbrechen und tagelang heftigen Kopfschmerzen einher. Es ging ihm wirklich schlecht und er ist niemand der schnell "jammert" und lieber alles etwas runterspielt, aber in dem Zustand nach seinem Urlaub auch nicht arbeiten konnte.
Also habe ich mich dann vor Ort um ihn gekümmert, habe ihn zum Arzt gefahren und Facharzttermine organisiert bzw. bin direkt zu den Praxen gefahren um Termine zu vereinbaren, weil man telefonisch entweder niemanden erreichte oder abgewiesen wurde, was vor Ort auch versucht, aber von mir nicht hingenommen wurde und dann "plötzlich" doch immer irgendwo ein Termin innerhalb einer Woche möglich war.
Naja, nun nach zig Untersuchungen gab ein MRT endlich eine Diagnose - Schlaganfall linksseitig vor einigen Monaten.
Das war für uns beide ein kleiner Schock, aber immerhin wissen wir jetzt, dass es eine körperliche Ursache dafür gibt und er da wirklich noch Glück im Unglück hatte...
Inzwischen geht es ihm schon minimal besser, aber so richtig schlagen die Medikamente bisher nicht an. Ergotherapie folgt noch.

Ich ging jetzt eigentlich erstmal davon aus, dass er nun noch etwas Zeit benötigt und habe gedanklich das Thema Zusammenziehen verschoben und auch bei all dem Trubel nicht mehr angesprochen.
Dann heute die Mitteilung von ihm, dass er seine Wohnung schon zum 01.02. und auch seine Arbeitsstelle gekündigt habe, weil er keine Zeit mehr verlieren wolle und unbedingt mit mir zusammenleben will, wenn ich das denn noch wolle. Das hat mich dann überrascht, weil er sich normalerweise mit Veränderungen und Entscheidungen etwas schwer tut... Ich möchte natürlich mit ihm gemeinsam leben und auch eine Zukunft, nur weiß ich jetzt momentan nicht so ganz was ich von seinen Aktionen ohne mit mir zwischendurch mal darüber zu sprechen halten soll, zumal ja nun inzwischen zumindest seit seiner Kündigung der Wohnung einige Wochen vergangen sind ohne mir darüber etwas zu sagen... Und ob es nicht klüger wäre, wenn er sich erstmal um seine Gesundheit kümmert. Es liegen immerhin fast 600 km zwischen unseren Wohnorten. Da ist das alles nicht so einfach mal nebenbei noch zu organisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
Mmh. Merkwürdig. Manchmal kann ein Schlaganfall ja etwas auslösen.

Dann heute die Mitteilung von ihm, dass er seine Wohnung schon zum 01.02. und auch seine Arbeitsstelle gekündigt habe, weil er keine Zeit mehr verlieren wolle und unbedingt mit mir zusammenleben will, wenn ich das denn noch wolle
Arbeitsstelle und Wohnung gekündigt? Wieso kündigt er denn bei seiner derzeitigen gesundheitlichen Verfassung seine Arbeitsstelle?
Und wie sieht sein Plan aus? Irgendwas wird er sich doch ( hoffentlich) dabei gedacht haben.

Ist ja nun bereits über 10 Tage her. Wie ist denn aktuell der Status Quo?

W,56
 
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