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Gast

  • #31
FS:

hat schon mal jemand daran gedacht, dass es bis in die 60er Jahre des vergangenen Jhd. selbstverständlich war, dass ein Mann für die finanzielle/materielle Absicherung zuständig war, ganz egal, ob aus der Verbindung Kinder hervorgegangen sind oder nicht?

Aufgrund der physischen und mentalen Konstitution des Mannes und dementsprechend der Frau bietet sich eine Rollenverteilung in gegenseitiger Ergänzung auch an. Und es gibt weiß Gott noch mehr Aufgaben in unserer Gesellschaft als lediglich Erwerbstätigkeit. Die Gleichschaltung der Geschlechter, so wie sie politisch korrekt angestrebt wird, endet irgendwann in einer Katastrophe.
 
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Gast

  • #32
Wenn wir hier über Fairness reden, dann wünsche ich mir mal folgende Anzeige: "Geldgeile Ex, etwas aus der Form aufgrund drei Kindern, zudem zu faul zum arbeiten, sucht in jeder Hinsicht potenten Versorger, um gemeinsam ein WIR zu formen und den Lebensabend in Luxus zu genießen." Ironie aus! Wer sich dann als Mann darauf einlässt, weiß, wie blöd er sein muss. Frauen können arbeiten, trotz Kindern, können Geld verdienen, erst Recht, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Es kann nicht angehen, dass Frauen sich auf die faule Haut legen und dann hoffen, einen vermögenden Mann zu finden, der sie mit finanziert. Wenngleich es diese Konstellationen immer wieder gibt, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. w/43
Das ist absolut richtig, heutzutage können Frauen arbeiten und Kinder haben. Aber nur wenn Mann mitmacht und sich genauso der Verantwortung stellt. Ich schaue mich um, auch bei den jüngeren Leuten und frage mich, wooooo ist dieses Modell vertreten? Männer fürchten sich vor Frauen, die etwas einfordern, arbeiten und richtig Geld verdienen, die anstatt ihr Kinder zu hüten und zu bekochen auch mal ihrer Arbeitswege gehen. Da braucht es einen sehr selbstbewußten und verständnisvollen Mannes, um diese Art der Familengründung durchzuziehen. Wenn wir das erreicht haben, dann sind alleinerziehende Mütter auch nicht am Rande des Einkommens angelangt. Damit meine ich aber nicht solche, die nie etwas getan haben, außer Ehefrau zu sein und nun ihren weiteren Lebensstil von ihrem Ex oder dem Nachfolger einzufordern. Da wäre ich als Mann auch sehr vorsichtig. Aber auf Müttern rumzuhacken, die eine Familienpause eingelegt haben, meistens auch auf Wunsch der Männer hin, bringt definiv nur Frust und Verweigerung auf beiden Seiten.
 
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  • #33
@30/FS

Ich kann diesen Beitrag von Dir sehr gut nachvollziehen und möchte ihn absolut nicht kritisieren.
Die Realität ist aber in der heutigen Zeit so, dass die Männer sich i.d.R. eine Partnerin wünschen, die nach der Babypause erwerbstätig sein möchte. Heutzutage sehen es die Männer als normal an, dass sich eine Frau nach der Scheidung selbst finanziert und auch während einer Ehe durch Erwerbsarbeit finanziell einen Beitrag leistet. Dass die Frau dann eine große Doppelbelastung erleben darf, dafür darf sie sich bei all den Frauen bedanken, die dafür hart gekämpft haben, ohne eigentlich eine Völkerbefragung gestartet zu haben, ob die Mehrheit der Frauen die Emanzipation überhaupt für sinnvoll hält. Und nun müssen alle Frauen mit der Emanzipation leben, auch wenn sie viele überfordert und gar nicht deren Naturell entspricht.

Und da es heutzutage sehr viele Frauen gibt, die arbeiten gehen möchten, sehen es die Männer nicht ein, warum sie sich um eine Frau finanziell sorgen sollen, wenn viele andere Frauen es schaffen, sich selbst zu versorgen.
Ich bin mir sicher, dass auch vor den 60 J. längst nicht jede Frau arbeiten gehen wollen würde, wenn sie es damals "durfte". Auch damals gab es genug Frauen, die nicht an einer Erwerbstätigkeit interessiert waren, egal ob der Ehemann das erlauben oder verbieten konnte.

Die Männer, die ein klassich-traditionelles Rollenverständnis haben (Mann erwirtschaftet das Geld, Frau kümmert sich um den Haushalt mit/ohne Kinder)
sind heutzutage fast ausgestorben. Von daher bleibt den Frauen nichts anderes übrig, als sich gerne oder ungerne anzupassen oder eben auch alleine zu bleiben (dann müssen sie aber auch arbeiten und für sich sorgen).

Dein momentaner Partner hält wenig davon, eine Frau versorgen zu wollen-so musst Du wissen, ob Du vorwiegend von Liebe und Luft leben kannst. Entweder trennst Du dich von ihm und suchst einen, der nach den Prinzipien vor den 60-Jahren leben möchte (was kaum realistisch ist) oder lässt es sein.
Klar, ein Mann, der niemals geheiratet hat und eine Frau versorgt hat, wird das bei Dir auch nicht tun. Such Dir einen Partner, der eine Versorgerehe hinter sich hatte, damit nie ein Problem hatte ist und auch weiterhin dieses Modell erneut leben will.

Heutzutage machen es viele Frauen den Männern möglich, Sex mit denen zu haben-sogar gemeinsame Kinder- ohne Heirat und ohne eine juristische Pflicht auf Versorgung, so suchen sich die Jungs halt den maximalen Gewinn mit der minimalen Verpflichtung aus und wollen schön ihr Geld allein für sich ausgeben. Und viele Frauen sind stolz auf sich, dass sie keinem Mann auf der Tasche liegen-willkommen in der Realität.

w39
 
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  • #34
@ 32: Gerade die Männer, die schon einmal ganz gegen ihren Willen eine arbeitsunwillige Frau während und nach der Ehe durchfüttern mussten, machen um solche Frauen regelmäßig und ganz zu Recht einen Bogen. Da geht es weder um Geiz noch um Gewinnmaximierung, sondern um gestiegene Ansprüche an den Charakter der Frau. Ich verwöhne meine zweite Frau sehr gern und wie sie selbst manchmal sagt, zu sehr, aber gerade deshalb, weil sie in erster Ehe schon der besserverdienende Part, eine Supermutter und gute Hausfrau war und jetzt nach wie vor erfolgreich ihrem Beruf nachgeht, ihr Kind und mein Kind versorgt und unseren Haushalt führt. Sie ist keine Schmarotzerin, bereit sich auch mal müde zu machen und das Verwöhnen wert. Bei einer "Haltmichausfrau" weiß man doch nie, ob es um Geld oder um den Mann geht.
 
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Gast

  • #35
@32 - Männer, die schon eine Versorgerehe hinter sich haben und dafür bei der Scheidung extrem finanziell ausgeblutet wurden, wollen erstrecht keine faule Schmarotzerin mit durchfüttern.

Hinzu kommt, diese Hausfrauenehe ist ein Konstrukt aus den 50ziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wer in die Geschichte davor schaut, sieht, dass Frauen IMMER gearbeitet und gleichzeitig Kinder erzogen haben. Nur heute suchen die faulen, (...), intellektuell möglicherweise auch (...) Frauen einen Grund, um sich finanzieren zu lassen - so lässt es sich ja auf jeden Fall mit viel Freizeit und wenig Verantwortung sehr gut leben!

Und ich wünsche mir, dass noch viel mehr Männer erkennen, welche ... sie sich mit einer solchen Frau ins Haus holen - und diese dann noch mehr im Regal liegen lassen. Denn meinen Mann verwöhnen, für ihn kochen und mit ihm gemeinsam das Leben zu genießen kann ich auch, wenn ich ebenso Vollzeit im Berufsleben stehe - dafür muss ich nicht zuhause rumsitzen und Däumchen drehen, was spätestens ab Kindergarten oder erst recht ab Schulpflicht der Kinder der Fall ist. Doch FRAU hat sich dafür ja Ersatzpflichten ans Bein gebunden, die angeblich zeigen, wie vielbeschäftigt sie doch ist - nur so als Beispiel: Kinder zum Sport, zur Freundin, zum Musikunterricht fahren - Fahrrad, Bus oder laufen wären auch möglich...

Gruß 29
 
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Gast

  • #36
FS:
Aufgrund der physischen und mentalen Konstitution des Mannes und dementsprechend der Frau bietet sich eine Rollenverteilung in gegenseitiger Ergänzung auch an.
Ja, das ist vollkommen richtig, wird aber gerne heutzutage verkannt. Ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun, die z.B. Burn-Out, Bandscheibenvorfälle u.v.m. berufsbedingt erlitten haben und auf Dauer nicht mehr erwerbsfähig sein können. Darunter sind viel mehr Frauen als Männer vertreten. Die weibliche Belastbarkeit ist bei manchen Frauen eine andere als die Belastbarkeit eines Mannes, wenn es sich um die Ausübung eines Berufes geht. Natürlich gibt auch sehr viele Frauen, die genau so wie ein Mann im Berufsleben belastbar und leistungsfähig sind.

All das wird aber privat nicht mehr akzeptiert und respektiert. Man orientiert sich an die Frauen, die gut für eine Erwerbstätigkeit belastbar sind und wenn eine Frau das nicht packt, dann wird sie als faul abgestemmpelt.

Die Frauen, die es gut schaffen, beides-Familie und Beruf- unter einem Hut zu bringen oder eine Karriere zu haben, werden heutzutage als Maßstab genommen. Wenn eine Frau nicht diesem Maßstab entspricht, hat sie wirklich Schwieriegkeiten mit der Versorgung.

Es kommt dann zu Frühberentungen (gesundheitsbedingt) oder zum Bezug von Sozialleistungen. Die Männer fühlen sich nicht mehr für die Frau von heute finanziell verantwortlich. Die Verantwortung für diese Versorgung trägt dann die Allgemeinheit in Form von BU-Renten oder Hartz IV-Bezügen. Aber selten ein privater Partner.

Die Versorgung von vielen Frauen ist heutzutage durch jeden einzelnen von uns im Sozialstaat gewährleistet, insofern kein Partner sich dafür bereit erklärt, bzw. durch eine Ehe dazu verpflichtet wird.
 
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Gast

  • #37
hat schon mal jemand daran gedacht, dass es bis in die 60er Jahre des vergangenen Jhd. selbstverständlich war, dass ein Mann für die finanzielle/materielle Absicherung zuständig war, ganz egal, ob aus der Verbindung Kinder hervorgegangen sind oder nicht?
Richtig. Allerdings haben sich die Zeiten geändert (und das nicht erst seit gestern). Ob zum Guten oder zum Schlechten, sei mal dahingestellt, denn ändern wirst Du es ohnehin nicht können. Viele Frauen streben die finanzielle Unabhängigkeit an und Männer möchten nicht mehr auf die Versorgerrolle reduziert werden.

Ich sehe für Dein Problem nur zwei Lösungsmöglichkeiten: Entweder Du kommst selbst für Deinen Lebensunterhalt auf indem Du Dir einen Job suchst (das dürfte sicherlich schwer werden), oder Du suchst Dir einen Mann, der das Versorgermodell präferiert.
 
  • #38
Gast 32... also ich bin etwas platt, von dem was du da schreibst. Ich hoffe dir ist auch klar, die Frau konnte auch nicht aussuchen wen sie heiratet und ohne Kinder, das ist doch ein Witz. Die Frau hatte Kinder zubekommen, sonnst war sie nichts wert. Ich glaube, du stellst dir das Leben der Frauen von früher etwas zu rosig vor. Außerdem auf den Bauernhöfen da haben prinzipiell alle mitgearbeitet, sobald sie laufen konnten.

Die FS hätte dieses Versorger -Prinzip bei ihrem Ex behalten können. Ich weiß ja nicht wer da die Scheidung wollte und warum. Also die FS kann und sollte ganz dringen sich von ihrer Vorstellung verabschieden, die Wahrscheinlichkeit dass sie einen Mann findet, der sie und ihre Kinder weiter versorgt. Oder besser gesagt, sie, denn die Kinder werden von ihrem Vater versorgt.

Früher gabt es kaum Scheidungen und wenn, dann hat die Frau nichts vom Ex bekommen. Wenn der Mann wollte, dann ging er in der Ehe fremd und die Frau musste die Füsse stillhalten, denn wohin sollte sie, von was sollte sie leben. Also die leichten Mädchen, die gabt es schon immer.

Ich glaube, du solltest deine rosa rote Brille abnehmen und wirklich das sehen, was früher war. Die Frauen wollten selbst bestimmend leben, ob sie unbedingt alle arbeiten wollten, das kann ich dir nicht sagen.

Also ich finde auch nicht alles gut, was jetzt zwischen den Geschlechtern passiert und wohin sich das alles entwickelt aber das von früher, da sage ich doch lieber nein danke.

Ich bin mir da auch nicht sicher, wie ich das verstehen soll; du gibst dem Mann ab und zu Sex, machst sein Haus sauber und dafür fütter er dich bis du stirbst durch, wenn ihr verheiratet seid, dann streichst du ihm den Sex, wenn du kein Bock auf ihn hast u.s.w. Kinder mit 39 da ist nicht mehr soviel rauszuholen.

Also warum ein Mann dich heiraten sollte, da bin ich überfragt... wärst du 20, da könntest du dir gut einen Mann um die 45 angeln ABER willst du oder wolltest du das? Denn das war auch die Realität früher. Und die Hausarbeit früher und heute, die kann man auch nicht vergleichen. Wäsche waschen... Waschmaschine... Geschirr... Staubsauger u.s.w. Außerdem die Zeit wo in Deutschland die Frauen nicht arbeiten mussten, war relativ kurz oder es betraf die Frauen aus sehr wohlhabenden Familien... der stinknormale Bürger, der musste arbeiten und nicht nur die Frau auch die Kinder.
 
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Gast

  • #39
Ich bin w, habe immer gearbeitet und habe keine Kinder.
Wenn ich 50 bin will ich auch zurück schalten und die Zeit geniessen - wenn ich einen Partner hätte der 3 Kinder mitbringt, schlecht verdient und neben meiner moralischen Unterstützung auch noch eine neue Küche oder Auto (womoglich Familienkutsche) will dann ist es vorbei.
Er hatte sich für Kinder entschieden und das diese etwas kosten und den finanziellen Spielraum einschränken ist nicht erst seit gestern bekannt.
Es sind seine Kinder und nicht meine, dass ich ab und zu einlade ins restaurant oder so ist ja normal aber AUto??? Küche??? geht es noch???

Null Verständnis für die FS !

w, 41
 
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Gast

  • #40
Die weibliche Belastbarkeit ist bei manchen Frauen eine andere als die Belastbarkeit eines Mannes, wenn es sich um die Ausübung eines Berufes geht. Natürlich gibt auch sehr viele Frauen, die genau so wie ein Mann im Berufsleben belastbar und leistungsfähig sind.
Ja, nur Männer bezahlen diese angebliche höhere Belastbarkeit mit einer eklatant kürzeren Lebenserwartung und einer Quote von Arbeitsunfällen, die im Vergleich zu der der Frauen aberwitzig hoch ist. Hart und schwer arbeitende Männer müssen sich durch deine Argumentation verhöhnt vorkommen.

Meine persönliche Erfahrung sagt im Übrigen etwas ganz anderes: Männer und Frauen sind gleich stark (oder wenig) belastbar. Aber Frauen fangen an zu jammern, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Männer dagegen machen weiter, ohne sich anderen mitzuteilen, einfach aus Pflichtbewusstsein.

Also bitte führe hier keine scheinobjektiven Argumente zur Rechtfertigung der Faulheit mancher Frauen an.
 
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