• #61
Es geht doch im Kern um etwas anderes.

Ihr seid 4 Jahre "zusammen", es gibt keine Perspektiven.
Er spart für sein Haus, lebt sein Leben, ab und zu seht Ihr Euch. Mit Studium und Job wirst Du gar nicht so viel Zeit haben.
Was ist Euer Wir? Wie sehen Eure Planungen aus?

Hast Du vor einem Jahr mit ihm besprochen, dass Du studieren willst, hast Du Dir da überlegt, wie Du es finanzierst - oder hofftest Du?

Unterstützung erwarten kannst Du nicht, die Begründung, Du würdest es tun, ist nicht ausreichend, Du bist nicht in der Situation. Nicht böse gemeint.

Ich hätte es getan, wenn man zusammen eine gemeinsame Zukunft entwickelt, zusammen beschließt, wie man diese Ziele erreicht..
So, in dieser Lage wäre es nicht meines.
Dass ich dann mal einladen würde, etc, das wäre kein Thema.

Nun, und ein Mann, der gut verdienend noch im Kinderzimmer wohnt... Ok.
Das ist entweder Bequemlichkeit - Hotel Mama - und /oder Geiz.
Mega unattraktiv.

Und generell, sorry, ich verstehe Lebenspläne, Ziele, die soll /muss man haben.
Aber ich muss mir auch vorher überlegen, wie der Weg dahin ist.

Man kann es machen wie @Süsse65 vorgeschlagen hat, man sucht sich den Sponsor,
Oder man schaut zu, wie man es eigenständig auf die Reihe bekommt.

Geht beides nicht, muss man seine Ziele anpassen.

W, 51
 
  • #62
Es geht nicht darum, 1000€ von ihm zu bekommen, nur so viel, dass ich meine Stunden ein wenig reduzieren könnte. So 150-200 Euro, was für ihn mehr als verschmerzbar wäre. Und ich habe schon 2x geschrieben, dass ich die Erwartung an ihn natürlich nicht habe. Es geht eher darum, dass ich an seiner Stelle ihm schon längst von mir aus Geld gegeben hätte, damit er weniger arbeiten könnte, weil ich ihn liebe, es mir an seiner Stelle leisten könnte
Kann es sein, dass du dich auch mit gewissen Neidgefühlen herumplagst ?

Er hat ein abgeschlossenes Studium und wird nach wie vor von seinen Eltern unterstützt, um Rücklagen für eine Immobilie bilden zu können.

Deine Familie tut dasselbe leider nicht für dich.

Dass das eine schwierige Situation für dich ist, kann ich nachvollziehen. Allerdings sehe ich nicht ganz, warum dein Freund deinen Lebensunterhalt jetzt finanzieren sollte.

Dass er bei Übernachtungen den Einkauf übernimmt, oder bei Unternehmungen und Urlauben ebenfalls den Großteil der Kosten trägt - da wäre ich ganz bei dir und würde für einen geizigen Charakter sprechen, wenn er dies kategorisch ablehnen würde.

Aber dir monatliche Unterhaltszahlungen zukommen lassen? Puh, das würde auch ein merkwürdiges Gefälle in eure Beziehung bringen. Er ist ja dein Freund und nicht dein Vater ...

Vielleicht überträgst du einen Konflikt auf ihn, den du mit deiner Mutter austragen solltest.
Schließlich sollte es ihr am Herzen liegen, dass ihre Tochter es nicht unnötig schwer hat beim Absolvieren ihrer Ausbildung.

Wie zu Beginn schon erwähnt, kann ich mir gut vorstellen, dass es dich irgendwo emotional tangiert, dass es ihm „so gut geht“ und dich das Leben scheinbar benachteiligt hat. Nur wäre es nicht sonderlich fair ihm gegenüber....

Meine ganz persönliche Meinung; Teilzeitjob + Studium ist Alltag für viele Stundenden. Da sehe ich jetzt keine außerordentliche Belastung drin. Man studiert ja nicht, um möglichst viel Freizeit zu haben. Das fehlende Bafög würde ich gegebenenfalls einfach mit einem Studienkredit der KfW kompensieren. Deren Rückzahlungsformalitäten auch mehr als human sind.
 
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  • #63
Das lässt sich alles ganz einfach ergoogeln und berechnen:
Freibetrag für die Mutter 1.330 € wenn sie keine zusätzlichen Kosten geltend machen kann, kann man aber meistens. Der Bafög-Höchstsatz liegt bei 861 € für Studenten mit eigener Wohnung, d.h. die Mutter könnte noch nichtmal die Hälfte des regulären Bafög-Satzes als Eigenanteil zahlen.

So ist es. Und ich denke auch, die FS hätte durchrechnen sollen, wie sie ein Studium finanziert, bevor sie es beginnt. Es gibt ja auch noch Kredite (derzeit bei der KfW zinsfrei), ihre Halbwaisenrente ist unklar, man kann in den Semesterferien mehr jobben gehen.
Meine Lebenserfahrung ist auch: manche Menschen, die wenig oder kein Geld haben, wären immer sehr großzügig anderen gegenüber. Am liebsten mit dem Geld anderer.

Die beiden sind seit 4 Jahren liiert und Zusammenziehen ist immer noch kein Thema, weil er gewisse Vorstellungen von seinem weiteren Leben hat - ob die FS als Partnerin darin eine Rolle spielt, ist nicht klar.

Von ihrer Seite wissen wir das auch nicht. Ob sie ihn als langfristigen Partner sieht, ist unklar. Ob er ihr angeboten hat, bei ihm mit einzuziehen auch. Sein Gehalt: ebenfalls unklar. Dass 5% ihr weiterhelfen würden, ist bei einem 29jährigen nicht zu erwarten. Was er sonst so alles bezahlt - unklar. Die FS steht in Bezug auf Finanzen nicht auf eigenen Füßen und hat das auch nicht wirklich im Griff. Dafür urteilt sie darüber, was für ihn verschmerzbar wäre. Eigene Probleme sollen andere lösen.

Die beiden haben offensichtlich keine gemeinsame Planung, sonst spricht man doch nach 3 Jahren vor Beginn eines Studiums, das ja auch nochmal 4 Jahre dauert, darüber, wie das in die gemeinsame Planung passt.
 
  • #64
Falsch.
Insofern das Kind nicht bei den Eltern lebt hat das gesamte Kindergeld an das Kind zu gehen.
I.d.R. erfolgt dies als Teil des Unterhalts.
Es steht dem Kind aber in voller Höhe zu (nach Auszug).
Darf ich fragen warum nicht einfach ein ordentliches BMBF-Stipendium?
Insofern die Leistungen stimmen wäre das auch der FS zu empfehlen.
Ach so, ja, mit dem Kindergeld hast du wohl recht, ups. Ich hatte es nur so in Erinnerung, dass es immer auf das Konto meiner Mutter ging. Stimmt, es gibt bestimmte Ansprüche, aber ich kann sehr gut verstehen, wenn Kinder ihre Eltern nicht verklagen wollen, erst recht, wenn es wie hier der Mutter gerade nicht so gut geht. Man hat es halt immer mit Menschen und ganz individuellen Situationen zu tun, da kann man nicht immer so schwarz-weiß denken.

Eigentlich ging es ja gar nicht wirklich um die Finanzierung des Studiums in der Frage. Aber weil du nachfragst: Alle meine Stipendien waren ordentlich. Ich konnte manches kombinieren, habe aber auch mal auf eines zugunsten eines besseren verzichtet, und bei mir auch vor dem Hintergrund von Zweitstudium und USA-Aufenthalt an einer sehr teuren Universität. Für mich hat das alles immer wunderbar funktioniert und ich habe mich nie beklagt, mir aber auch von Anfang an viele Gedanken gemacht, mich beworben und bemüht usw., also ich habe mein gesamtes Studium sehr ernsthaft und langfristig geplant, Kontakte geknüpft, mich voll reingehängt etc. und hatte gar nicht diese teilweise evtl. auch sehr schöne, etwas chaotische Studi-Verpeiltheit (Party machen, chillen, Fachwechsel etc.), die ich von manchen meiner Kommilitonen gerade vom Studienbeginn kenne. Ich hätte in meinem Erststudium auch Bafög-Anspruch gehabt, aber es dann anders gut hinbekommen. Ich wollte nur sagen: Es gibt natürlich Wege, sein Studium zu finanzieren. Ich würde auch mal den Bafög-Anspruch überprüfen, über Stipendien und Kredite nachdenken. Aber es ist eben individuell trotzdem nicht immer so einfach. Für das Ausfüllen des Bafög-Antrags braucht man Einkommensnachweise bzw. Unterstützung der Eltern, klagen will man vielleicht nicht, für Stipendien braucht man meistens sehr gute Noten und/oder besondere Voraussetzungen/Engagement ... Ja, ich habe es hinbekommen und viele hier im Forum haben anscheinend auch gut gelebt. Aber es ist eben nicht immer so einfach. Bin nebenbei Mentorin, in der Fachschaft und auch bei einem Arbeiterkind-Programm aktiv, da kriege ich herzzerreißende Geschichten mit und bin unendlich dankbar, dass es mir so gut geht und ich mein Studium so sehr genießen kann, das würde ich jedem wünschen. Viele Fälle sind komplex und viele Studis fallen auch knapp durch bestimmte Raster durch, haben Pech ...

Wie hier schon geschrieben wurde: Es ist eine Typfrage und hängt von der Qualität der Beziehung ab. Ich kenne Paare, wo der eine den anderen ein wenig unterstützt -- manche machen es gerne, andere nicht. Erwarten kann man es nicht.
 
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  • #65
Also ich finde seine Empfehlung "such Dir einen besser bezahlten Job" eigentlich ganz gut. 12 Euro die Stunde bekommt man heutzutage schon bei Lidl als Aushilfe. Je nachdem was Du studierst : Betriebswirtschaft, Architektur oder Medizin könntest Du Dir einen besser bezahlten Teilzeitjob suchen, der auf Deine Qualifikation besser passt. Schwupps hat man fast die Hälfte Stunden weil der Stundenlohn entsprechend höher ist. Ich hatte eine Putz-Perle, die 17 Euro die Stunde genommen hat, die war aber auch richtig gut! Das wollte ich Dir aber gar nicht raten, ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, heb Deinen Allerwertesten hoch, such Dir was besseres als Job, kläre Bafög und Unterhalt (wenigstens das Kindergeld) mit Deiner Mutter und komme allein klar. Mach keinen Nebenschauplatz auf, indem Du Deinen Freund heranziehen willst bzw. es Dir von ihm wünschst.
Wenn Du Dir einen Nebenjob in Deiner Fachrichtung suchst, gibt es nach dem Studium oft bereits Möglichkeiten dort einzusteigen oder bei anderen Firmen, man hat ja dann schon in der Branche gearbeitet und entsprechende Kontakte.
Ach ja PS: wer in dem Alter noch bei den Eltern wohnt "um Geld fürs eigene Haus zu sparen" ist ein Geizhals, er wird es sicher mal zu einem guten Vermögen bringen aber ich fürchte, Du wirst nicht Teil dieses Plans sein.
Ich bin Immobilienmaklerin, habe kürzliche eine 1.5 Millionen Euro-Wohnung an einen recht jungen (35) Anwalt beim Patentamt vermittelt. Er hatte die ganze Summe Cash weil er mir berichtete, immer bei den Eltern gewohnt. Eine Freundin hatte er nicht
W 55
 
  • #66
Prinzipiell gibt es Beratungsstellen - zu meiner Unizeit (verdammt lang her) gab es ein "Studentenbüro", es gibt Caritas und Diakonie ......

Ich sehe allerdings eines - verdient die FS genügend Geld (Oberhalb der Freigrenzen) ist es Essig mit staatlichen Leistungen. Daher Beratung .....

Natürlich könnte er unterstützen, Zahlungen für Ausgehen etc übernehmen ..... hier allerdings auch die Frage nach dem Auftreten von Nicole. Es gibt ja Frauen, die stolz verkünden, alles alleine zu schaffen.

Und das Schicksal, bei liebevollen Eltern in der Einliegerwohnung zu leben, Mamas köstliches Essen serviert zu bekommen und auf ein Haus sparen zu können ist schon ein sehr hartes Los.
Ich weiss wirklich nicht, warum ein solcher Weg derart dämonisiert wird. Habt ihr alle so böse Eltern ?
 
  • #67
Und das Schicksal, bei liebevollen Eltern in der Einliegerwohnung zu leben, Mamas köstliches Essen serviert zu bekommen und auf ein Haus sparen zu können ist schon ein sehr hartes Los.
Ich weiss wirklich nicht, warum ein solcher Weg derart dämonisiert wird. Habt ihr alle so böse Eltern ?
Das hat doch auch kaum jemand gesagt. Die FSin fragt sich und uns im Forum, warum ihr Freund sie nicht finanziell unterstützt. Die Tatsache, dass er noch bei den Eltern wohnt, ist eine Erklärung/ Hinweis dafür, dass er sparsam/geizig ist. Selbst wenn die Eltern toll sind, haben die allermeisten jungen Erwachsenen das Bedürfnis auf eigenen Beinen zu stehen.
 
  • #68
  1. 😂 @Tom26, wer mit fast dreißig noch bei Mami wohnt, auch in einer Einliegerwohnung, ist absolut raus bei den meisten Frauen ... das hat überhaupt nix mit der Liebe zu den Eltern zu tun, aber ganz viel mit dem eigenen Standing.
  2. @Lucy aus dem Süden da kann ich Dir nur zu 100% beipflichten, ich muss immer schmunzeln, wenn ich das so schön verpackt bekomme, nun, man wolle halt Geld sparen, um sich irgendwann etwas eigenes zu kaufen ... Ich habe eine erwachsene Tochter (fast 22) und wir sind uns einig, dass erwachsene Kinder aus dem Haus gehören. Sie müssen die Eigenverantwortung übernehmen, planen und rechnen. Das heißt ja nicht, dass man nicht ab und an nachbessert😉
  3. Einen Menschen, der fast 30 Jahre alt ist und bei seinen Eltern lebt, könnte ich gar nicht ernst nehmen. Es sei denn, es wären krankheitsbedingten Defizite.
  4. Ich möchte auch gar nicht die Diskussion führen müssen, dass man da doch sooo viel Geld sparen könne und das wiederum egal wie investieren könne ... neee
  5. Ich habe mal vor vielen Jahren einen Mann kennengelernt, der war auch so unterwegs. Wirklich gute Position bei einer Bank, schickes Auto, nette Wohnung bei ... Mama im Haus.
  6. Jeden Mittag zum Essen nach Hause, man spare da ja so viel Geld.
Ich bin mir sehr sicher, für eine gut aufgestellte und unabhängige Frau gibt es nichts unattraktiveres!
 
  • #69
Meine Eltern waren zB sehr autoritär und dominant, da ist es sehr schwierig, das als mündiger Mensch noch hinzunehmen. Da fehlt die Privatsphäre, man ist erwachsen, man will - das ist ganz natürlich - auch räumliche Distanz gehen zu seinen Eltern. Ich kenne auch niemanden, der sich in seinen Zwanzigern noch (gerne) bekochen lässt... Ganz im Gegenteil ist das doch die Zeit, in der man alles selbst neu entdeckt und ausprobiert (auch in der Küche :)). Viele meiner Freundinnen, die ebenfalls kein Bafög bekamen, lebten während der Studienzeit bei ihren Eltern. Freiwillig hat das keiner getan. Es ist für Eltern eben der günstigste Weg, seinem Kind das Studium zu finanzieren. Ohne staatliche und elterliche Unterstützung kann man sich keine Wohnung leisten (ohne Freund), sofern man nur einen normalen Studentenjob (zB im Institut an der Uni) macht. Für mehr reicht heutzutage die Zeit nicht, wenn man am Ende notentechnisch einen Top-Abschluss haben will. Das verkennen, glaube ich, viele hier, deren Studium Jahrzehnte zurückliegen mag. Na ja, irgendwie muss man durch diese Zeit, später konnte ich meine neu gewonnene Unabhängigkeit umso mehr genießen.

w32
 
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  • #70
Mich würde interessieren wer zahlt bei Unternehmungen, beim Essen gehen oder den Urlaub?
Bringt er mal Essen mit? Repariert er Sachen bzw. hilft er dir als Heimwerker?

Er spart auf ein Haus...wollt ihr das gemeinsam? Gibt es einen Plan für die Zukunft?

Ok du sagst es gibt keine Förderung, hast du dich beraten lassen bevor du angefangen hast zu studieren? Ich kenne viele die nebenher arbeiten und es muss gehen, klar Zeit ist knapp, wie das Budget aber man steht im Leben....es wird manchmal Situationen geben wos eng wird.

Ich möchte auch Tom26 recht geben, was ist verwerflich dran, dass er liebe Eltern hat? Ich habe in jungen Jahren (alleinerziehend) auch im Haus meines Vaters gewohnt, eingekauft etc. . Jetzt bin ich wieder voll im Berufsleben und mein Vater hat bei mir eine Einliegerwohnung. Es ist ein geben und nehmen.
Liebe FS, klar ist es blöd wenn man sich nur abrackert, aber bevor ich von meinem Partner Geld nehme versuche ich alles oder willst du immer hören ohne mich bist du nichts( ihn kann ich schwer einschätzen, momentan nur ein gut gebildeter Mann,der weiss was er will)?
 
  • #71
Na ja, ich kenne keinen normal denkenden Menschen, der in seinen Zwanzigern gerne in demselben Haus lebt wie seine Eltern.
Nun, ich kenne diese Menschen durchaus. Und nein, die sind nicht alle so alt wie ich.
Ich persönlich halte es auch für durchaus sinnvoll, die Einliegerwohnungen zu nutzen. Und nicht leer stehen zu lassen. Weil man keine fremden Leute im Haus will.
Ich kenne auch die luxuriöse Variante - mehrere Häuser auf einem grossen Grundstück. Klar, diese Menschen sind ziemlich vermögend.
Ich kann wirklich nicht verstehen, was an einem Wohnklo in einer bescheidenen Gegend so toll sein kann, wenn die Alternative eine Einliegerwohnung im Haus der Eltern mit Garten ist.
Manche Frauen sehen das ähnlich. Und ja, ich sehe das eher wie viele Südeuropäer - Familie ist was Schönes und Menschen, die sich von ihrer Familie separieren, haben entweder sehr gute Gründe (meist beruflich) oder die Familie ist nicht gut.
Es gibt sogar Menschen, die ihre alten Eltern gerne ins eigene Haus holen. Und das sind nicht die schlechtesten Menschen.
 
  • #72
Hui was für Nebenschauplätze hier eröffnet werden.
Liebe FS,
Nur meine Meinung weil ich da glasklar bin.
Wenn mir meine Partnerin wichtig ist, weil ich sie liebe und mit ihr mein Leben gemeinsam plane und leben möchte, dann helfe und unterstütze ich wo ich kann.
Erstens, sieh zu wie du alleine zukünftig zurecht kommst.
Komm aus der Abhängigkeit heraus.
Zweitens verlass den Lappen.
Kümmere dich um dein Studium, nicht darum, ob er dir helfen sollte.
Er würde es tun, wenn er selbst keinen Ausweg für dich sehen würde.
Ich würde es nur schon aus dem Grund machen, um es dir etwas leichter zu machen.
Er könnte es, will aber nicht.
So werden die Männer heute erzogen.
Von wem eigentlich 🤔
M50
 
  • #73
Wenn mir meine Partnerin wichtig ist, weil ich sie liebe und mit ihr mein Leben gemeinsam plane und leben möchte, dann helfe und unterstütze ich wo ich kann.

Und damit sprichst Du das Wichtigste an.

Die beiden wohnen nach 4 Jahren nicht zusammen.
Man liest nichts von gemeinsamen Plänen.
Man liest nichts davon, dass sie gemeinsam diesen Schritt Studium beschlossen hätten.

Wenn ich nicht mit dem anderen plane, dann habe ich keine wirkliche Partnerschaft, dann ist es etwas Vages.

Und dann, würde man unterstützen? In Form einer monatlichen Rate?

Ich würde es nicht wollen und nicht tun.

In einer Partnerschaft plane ich zusammen - und dann wäre für mich der Ausgleich selbstverständlich.

W, 51
 
  • #74
Viele meiner Freundinnen, die ebenfalls kein Bafög bekamen, lebten während der Studienzeit bei ihren Eltern. Freiwillig hat das keiner getan. Es ist für Eltern eben der günstigste Weg, seinem Kind das Studium zu finanzieren. Ohne staatliche und elterliche Unterstützung kann man sich keine Wohnung leisten (ohne Freund), sofern man nur einen normalen Studentenjob (zB im Institut an der Uni) macht.
Jap, das stimmt. Interessante Wendung, die die Diskussion genommen hat.

Ich kenne viele Menschen, die bis Mitte zwanzig noch daheim gewohnt haben, und bin selbst auch nicht sofort nach dem Abi ausgezogen. Das Studentenwohnheim, das damals mal kurz zur Debatte stand, war am A. der Welt und meine "Wohnung" dort wäre ein dunkles, dubios wirkendes Loch mit Pressspanplatten auf dem Boden gewesen und kam meinem Begleiter und mir eher wie ein Flüchtlingswohnheim vor (gibt da große Qualitätsunterschiede, manche sind auch sehr schick -- man hat nicht immer die Wahl). Natürlich ist es ok, während der Ausbildung ärmer zu leben, aber der Punkt ist: Wer kann, lebt zu Hause oft besser. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist das aber nie als großes Problem empfunden worden -- im Gegenteil, es wird/wurde dankbar und als großes Glück aufgefasst, wenn das Studium in der Heimatstadt den Luxus(!) des Noch-zu-Hause-Wohnens ermöglicht hat. Meistens haben die Student*innen, die noch zu Hause gewohnt haben, besser und zivilisierter gelebt, gegessen etc., nur kann das ja nicht jeder, viele ziehen ja weg zum Studieren. In meinem Bekanntenkreis haben auch alle sehr gute Beziehungen zu den eigenen Eltern. Irgendwann will man natürlich weg und sich was Eigenes aufbauen, aber ein paar Jahre länger daheim haben auch noch nicht geschadet. Ich weiß allerdings, dass es auch Menschen gibt, die ein sehr schlechtes Verhältnis zu den eigenen Eltern haben, das tut mir immer leid und ich frage mich, was da Schlimmes vorgefallen sein mag. In meinem Bekanntenkreis sind uns sehr autoritäre, strenge Erziehungsmethoden aber auch fremd -- die meisten, die ich kenne, haben ziemlich coole und nette Eltern, mit denen ich mich, wenn ich zu Besuch bin, gerne unterhalte. Mein Partner z.B. und seine zwei Geschwister haben während der Ausbildung alle daheim gewohnt, sind dann ausgeflogen, kommen aber jetzt regelmäßig mit den Lebensgefährten und Enkelkindern zu Besuch. Mein Partner hat nach längerer Abwesenheit später nochmal ein paar Monate daheim gewohnt, seine Schwester, deren Mann und Kind ebenfalls vor einer Auswanderung ein paar Monate -- man hilft sich halt und ist willkommen. Wir besuchen normalerweise andauernd seine Eltern, ich freue mich immer sehr aufs gemeinsame Essen mit ihnen, mag nicht nur meine, sondern auch seine Familie und verbringe immer gerne Zeit mit allen, gebe @Tom26 Recht.

Naja, man sieht: Es gibt viele verschiedene Situationen und Modelle.
w26
 
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  • #75
Die beiden wohnen nach 4 Jahren nicht zusammen.
Man liest nichts von gemeinsamen Plänen.
Man liest nichts davon, dass sie gemeinsam diesen Schritt Studium beschlossen hätten.

Das ist doch genau der Punkt.

Hier haben zwei eine Beziehung, leben aber getrennt. Dass er in einer gemeinsamen Wohnung mehr Beitrag leisten würde, wäre vollkommen logisch. Dass er mit Sicherheit mehr bezahlt, wenn die beiden essen gehen etc. ist vermutlich selbstverständlich und wird nicht erwähnt. Selbst Geiz ist also fraglich, denn dazu steht nichts da.

Ich zahle doch nicht die Miete für eine Partnerin mit der ich noch nicht oder nie zusammenwohnen möchte oder sie nicht mit mir.
Die Tatsache, dass ich drei Millionen auf dem Konto liegen habe bedeutet doch nicht, dass ich einer getrennt lebenden Partnerin ein Auto schenke, weil ihres alt ist und ihr nicht mehr gefällt.
Was ist denn das für eine Anspruchsdenke?

Und dann noch:
Ich lese auch nichts von: ich liebe ihn sehr, wir haben eine tolle Beziehung und ich würde mir wünschen, dass wir zusammen eine kleine Wohnung suchen, auch wenn ich sicher nicht voll mitzahlen könnte.
Ich lese nur: ich brauche eine neue Wohnung, meine Kohle reicht nicht für meine Ansprüche, er hat ein Bombeneinkommen (was ich bei einem 29jährigen Berufsanfänger auch erstmal in Frage stellen würde) und ist nicht bereit, mir ne schicke Wohnung zu bezahlen.

Wenn ich das von meiner Partnerin hier so lesen würde...
 
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  • #76
Wow ich bin entsetzt.
Du würdest mit drei Millionen auf dem Konto zusehen wie deine Partnerin @Lebens_Lust ein altes klappriges Auto fährt und ihr kein Neues (auch kleines) kaufen?
Das finde ich jetzt echt geizig.
Und was hat das damit zu tun - nur weil ihr noch nicht zusammenwohnt?

Solche knausrigen Geizhälse gibt es viele in Deutschland.
Ich war mal kurz nach meiner Scheidung mit einem sehr vermögenden Mann in Urlaub auf Teneriffa.
Da ich damals nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung hatte wählte er ein günstiges Hotel aus, welches ich mir auch leisten konnte.
Ich habe alles selber bezahlt obwohl sehr knapp bei Kasse.
Am Tisch im Hotel war das Essen inklusive.
Die Getränke waren extra. Er hat mich kein einziges Mal auf ein Glas Wasser eingeladen.
Er meinte das haben wir ja (eingekauft in Flaschen) im Hotelzimmer.
Er rechnete mir sogar vor dass ich mehr Wasser trinken würde als er, und dass ich jetzt dran wäre Flaschen einzukaufen!
Das muss man sich mal vorstellen!

Der fuhr den neuesten Mercedes SL und hatte einen Bungalow mit Garten in teurer Gegend.
Er sagte er hätte Angst ausgenutzt zu werden.
Deshalb war er vor mir ganze 10 Jahre alleine trotz sehr gutem Aussehen.
Er fühlte sich ausgenutzt, weil ich von seinen im Supermarkt gekauften Mineralwasser-Flaschen angeblich mehr trank als er....

Der Mann war so krankhaft geizig dass ich ihm nach dem Urlaub den Laufpass gab.

So was braucht sich kein Mensch zu geben.
Umso vermögender Männer sind desto geiziger werden sie in der Regel. Das ist meine Erfahrung.

Ausnahmen bestätigen die Regel 😉.
 
  • #77
Du würdest mit drei Millionen auf dem Konto zusehen wie deine Partnerin @Lebens_Lust ein altes klappriges Auto fährt und ihr kein Neues (auch kleines) kaufen?
Das finde ich jetzt echt geizig.
Und was hat das damit zu tun - nur weil ihr noch nicht zusammenwohnt?

Freie Auswahl für Männer und Frauen. Was ich damit meinte: es gibt hier kein Commitment von beiden Seiten. Warum sollte jemand, auch wenn er vermögend ist, mit Geld in größeren Mengen um sich werfen? Wenn Du es ernsthaft als geizig empfindest, wenn ein Mann seiner Freundin (mit der er nicht mal zusammen wohnt) kein Auto kauft, dann halte Dich einfach an die Männer, die aus Deiner Sicht nicht geizig sind.

Da ich damals nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung hatte wählte er ein günstiges Hotel aus, welches ich mir auch leisten konnte.
Ich habe alles selber bezahlt obwohl sehr knapp bei Kasse.
... Er hat mich kein einziges Mal auf ein Glas Wasser eingeladen.

Der fuhr den neuesten Mercedes SL und hatte einen Bungalow mit Garten in teurer Gegend.

Du erkennst aber schon noch einen Unterschied zwischen Essenseinladungen oder ein paar Flaschen Wein im Urlaub und einem satt 5-stelligen Geschenk? Oder bleibt Dir das fehlende Wasser jetzt als Trauma?
 
  • #78
Bitte bei den Vermögensverhältnissen bleiben.
Ein mehrfacher Millionär kann seiner Freundin einen kleinen Neuwagen aus der Portokasse bezahlen.
Ein Normalverdiener kann seine Freundin ab und zu zum Essen einladen.
Dafür kocht sie ihm was Tolles.

Es geht doch darum, dass Geld einfach nur Geld ist.
Warum wollen viele Männer der reichste Tote auf dem Friedhof werden, anstatt ihrer Frau/Freundin/Lebenspartnerin/Geliebten eine Freude zu machen und sie ab und zu mal zu verwöhnen und sich das Leben gemeinsam schön zu machen?

Warum hocken viele Menschen jahrzehntelang auf ihrem Geld und gönnen sich nichts davon?
Irgendwann freuen sich dann die Erben bzw. der Staat.
 
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  • #79
Warum sollte jemand, auch wenn er vermögend ist, mit Geld in größeren Mengen um sich werfen?
Genau .....
Dazu kommt - mir wurde bspw schon öfters unterstellt, ich hätte meine V gekauft, ihr wurde unterstellt, sie wäre nur wegen finanzieller Aspekte bei mir ........

Extrembeispiele, wie man es nicht machen sollte, gibt es immer. Die Freundin verdursten zu lassen ist sicher kein feiner Zug. Sein Geld zu verteilen und selbst pleite zu gehen ist sicher auch nicht der Königsweg. Im Endeffekt muss man sich mit den eigenen Entscheidungen selbst wohl fühlen. Und sowohl den Neid als auch die Ansprüche der anderen Leute an sich abperlen lassen.

Mich persönlich freut es, wenn ich die Möglichkeiten habe, dass in meinem Umfeld niemand verdursten muss. Aber ich habe in erster Linie für mich gearbeitet. Jeder hat seinen Stil. Hält andere Dinge für notwendig und wichtig.
Es kann ja auch durchaus sein, dass dieser Mann das Studium seiner Freundin aus dem einen oder anderen Grund nicht unterstützen will. Weil seine Lebensplanung anders ausschaut. Oder die beiden nur sehr lose zusammen sind.
Ich wehre mich gegen dieses Anspruchsdenken. Habe Hochachtung für die FS, die sich ihr Studium erarbeitet. Und kapiere nicht, wieso Menschen, die einen finanziellen Engpass haben, unbedingt in den Urlaub fliegen müssen.
Manchmal ist das, was als Geiz bezeichnet wird, einfach eine Lektion. Komme mit deinen Möglichkeiten klar, nutze sie gut und schau zu, dass du deine Möglichkeiten erweiterst.
Die folgende Bemerkung geht gegen niemanden persönlich - wohl aber gegen diese Einstellung, dass derjenige, der hat unbedingt verschenken müsse:
Der Dieb und der Schmarotzer stehlen bei dem, der sich etwas erarbeitet hat. Dann verprassen sie das Geld und alle haben nichts mehr. Der Bestohlene aber weiss, wie er sich wieder etwas erarbeitet. Der Dieb weiss, wie er klauen kann. Nur der Schmarotzer kann immer noch nichts.
 
  • #80
Es geht doch darum dass Geld einfach nur Geld ist.

Vor allem, wenn man es bekommt... 😉

Sorry, wir reden hier von einem 29 Jährigen, der dabei ist, zu sparen.
Er verdient wohl ganz gut, für einen Berufsanfänger. Und hat nun diesen Weg gewählt, bei seinen Eltern noch zu wohnen bis der Grundstock für ein EFH gegeben ist.
Die Wohngelegenheit wird wohl entsprechend sein, auch ich mache meinem Sohn keinen Druck. Er wird sicher ausziehen, möchte aber direkt etwas kaufen statt Miete zu zahlen. Finde ich richtig, unterstütze ich gerne.. Wir leben hier eine WG, er macht sein Ding, ich meines...

Süsse65, Dir ist bewusst, von welchem Beträgen wir reden bei EFHs. Da ist er Realist.

Es geht hier nicht um eine Essenseinladung, einen Urlaub - hier geht es um - gib mir jeden Monat einen Betrag X, damit ich es leichter habe. Für einen nicht absehbaren Zeitraum.

Ernsthaft, wer würde das machen?
Die Beiden haben keine gemeinsame Planung, sie hat beschlossen, so zu wohnen und zu leben, noch ein Studium aufzunehmen.

Vielleicht schaut er da auch genauer hin und überlegt, ob er mit dieser Frau längerfristig planen kann?

In einer stabilen, festen Partnerschaft mag es auch mal größere Geschenke geben bei einem eklatanten Einkommensgefälle, aber hier gibt es dieses nicht. Und einen Anspruch generieren?

Meist sieht es aber dann sowieso anders aus - man lebt zusammen, man wirtschaftet zusammen und finanziert in diesem Rahmen den gemeinsamen Lebensstandard.
Dann wird der monetäre Beitrag der Person, die das höhere Einkommen hat, auch höher sein.
Und dann werden da eben 2Autos plus x finanziert.

Und wenn ich persönlich die Wahl hätte, mir den Grundstock für Wohneigentum aufzubauen oder jemanden zu sponsern, der so unbedacht in ein Studium springt, wäre meine Entscheidung klar.
Unbedacht - weil keine Sekunde überlegt, wie man es durchführen will, und finanzieren.
Ich will studieren, Mutter zahlt nicht, Staat weiß man nicht,.. Aber Freund soll.

Nein, ich würde kein Auto als Geschenk annehmen. Ich fahre das, was ich mir leisten kann und will.

W, 51
 
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  • #81
Ein mehrfacher Millionär kann seiner Freundin einen kleinen Neuwagen aus der Portokasse bezahlen.
Ein Normalverdiener kann seine Freundin ab und zu zum Essen einladen.
Dafür kocht sie ihm was Tolles.

Für mich ist das schräg wegen:

Ich muss nicht auf den Euro schauen und tue das auch nicht. Außer, wenn ich merke, dass jemand das ausnutzt oder für selbstverständlich hält.
Was ich kann, muss ich nicht tun. Das ist ja auch eine Frage des persönlichen Lebensstils und die FS hat einen Partner, der auch für sich eher sparsam lebt. Das kann frau kritisieren, das kann frau ablehnen. Es ist sein Lebensstil und sie kann sich ja einen passenden Mann suchen.

"Du lädst mich zum Essen ein" und "Dafür koche ich was..." ist nicht mehr mein Weltbild. Das degradiert Frauen zu Hausfrauen und Männer zu Versorgern. Wir kochen und laden wechselseitig ein. Natürlich hängt das immer von den Möglichkeiten ab und orientiert sich daran. In einer vernünftigen Beziehung rechnet man nicht auf und derjenige, der mehr verdient ist automatisch großzügiger.

So könnte es bei der FS auch sein. Ich bin sicher, wenn die beiden ausgehen, zahlt er viel eher als sie. Und die Bindung scheint ja relativ locker zu sein. Die FS meldet sich nicht mehr dazu.

Wir haben hier eine Reihe Frauen, die das pauschalisiert so sehen wie Du: der Mann zahlt dafür, dass ich da bin und die Küche putze. Selbstverständlich kann man das so leben, es gibt ja genügend Männer und Frauen, die das so haben möchten.
Für mich entspricht das weder meinem Frauenbild noch meinem Bild von Gleichberechtigung oder Beziehung. Ich kann Frauen mit dieser Denke nicht respektieren und für mich wären sie daher die falschen Partnerinnen. Ob das dann jemand pauschal als Geiz bezeichnet, ist mir relativ egal. Umgekehrt ist es ja auch Geiz, sich nicht selbst Mühe zu geben, sondern von anderen zu nehmen.

Es muss eben jeder den passenden Deckel suchen...
 
  • #82
Hi,

ich kann Dich verstehen.
Ich hatte auch mal einen sehr geizigen Freund, der mir zusah wie ich mich zwischen Nebenjobs und Ausbildung durchschlug immer erschöpfter und kränker wurde, währenddessen er nicht wusste wohin mit seinem Geld.
Sogar für eine gemeinsame Reise zum Geburtstag seiner! Eltern wollte er noch hälftig Benzingeld von mir...

Und..ebenso wie Du.. hab ich mein Leben lang mich selbst versorgt, nicht mal Unterhalt im Studium gekriegt.

Aber mir ist damals dann auch aufgefallen, dass er einfach ein Parasit war. Seine Haltung war folgende: ich sollte ihn glücklich machen, emotional wärmen, hab auch gerne für ihn gekocht, ihn aufgeheitert da er eher ein depressiver Charakter war...von ihm kam NIX...nichtmal ne Einladung zum Kaffee.
Heute mit 15 Jahren Abstand muss ich sagen, es war einfach parasitär (übrigens auch im Bett: sein Orgasmus war wichtig, meiner wurscht :)...
Und das Geld war nur Symptom!!!

Übrigens merkwürdig: Deine Mutter verhält sich ebenso ignorant wie Dein Freund obwohl sie ebenso helfen könnte. Ich vermute Du hast zuviel Toleranz, weil Du gewohnt bist, dass man Dir nicht hilft. Er liebt Dich nicht genug. Du bist Zeitvertreib.

Mein gut verdienen der Cousin hat seiner Frau ein komplettes Studium finanziert. Sie sind jetzt verheiratet und haben ein gemeinsames Kind. Sie ist inzwischen Professorin und trägt gut zum Unterhalt der Familie bei...

Ich würde mich trennen an Deiner Stelle... Hier gehts nicht um Geld. Es ist das Symptom von Lieblosigkeit, fehlender Empathie und Schön Wetter Beziehung...
 
  • #83
Aber er bekommt halt öfters mit, wie ausgelaugt ich bin und dass ich traurig darüber bin, an der Existenzgrenze zu leben. Es reicht halt nur für das nötigste gerade mal so. Klar, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wie ich das handhaben würde, wäre die Situation umgekehrt, wäre das für mich halt selbstverständlich, zu unterstützen finanziell.

Diese Situation gab es in meinem Leben schon:
Grundsätzlich war ich damals der Meinung, dass meine Freundin erstmal ihr Studium alleine bestreiten muss, denn es ist ihr Studium.
ich sleber musste meine Studienunterstützungen auch in der Zeit zurückbezahlen.

Aber, wenn ich als Freund Dein Problem mitbekomme, dann würde ich Dich zum Essengehen, Urlaub....etc. überall stets einladen.
Dann würde ich natürlich auch mit Dir shoppen gehen, würde mir auch manchmal Dein Auto ausleihen und es gewaschen und aufgetankt zurückbringen. .

Das hilft doch schonmal gewaltig.

Aber:
Ich würde Dir nicht automatisch irgendwelche Beträge überweisen, sondern,
nach Deiner Ansprache des Problems durch Dich würde ich mit Dir zusammen überlegen, welche regelmäßige Unterstüzung Du extern z.B. Eltern bekommen kannst und Dir dabei helfen.

Und ich würde auch einen Kredit z.B. für Möbelanschaffungen ...etc. gewähren

Fazit:
Verstehst Du, Ich würde Dein Leben nur ergänzen, aber nicht tragen, auch nicht mittragen.
 
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  • #84
Ich denke mir dabei halt, wäre die Situation umgekehrt, hätte ich meinem Freund schon längst angeboten, dass ich ihm monatlich ein wenig von meinem Geld gebe, damit wir uns auch öfters sehen können. Und da er dies nicht tut, frage ich mich halt schon, ob die Gefühle wirklich so stark sind wie meine für ihn. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine und stempelt mich nicht als Golddigger ab. Darum bitten möchte ich natürlich auch nicht. Es geht mir nicht mal so wirklich ums Geld, sondern um seine Bereitschaft, um uns beiden mehr Zeit einzuräumen.
Ich versteh das schon. Ich meine, man möchte gern jemanden, der so denkt wie man selbst. Das tut er nicht. Ich wäre auch wie du und schaue nicht so aufs Geld, wenn ich jemand anderem eine Freude machen oder helfen kann. Als ich schon gearbeitet habe, habe ich bei Freunden, die noch Student waren, gern die Rechnung übernommen, bei einem sogar den Flug bezahlt, damit er mich mal besuchen konnte (ich hatte noch nie Probleme, mein Geld einzuteilen, es ist also nicht so, dass ich es verschwenderisch ausgebe, aber in meiner Familie sind alle immer freigiebig gewesen, wenn jemand weniger hatte, selbst wenn sie selbst sparsam sind). Mich hat das daher bei meinem Ex auch gestört, der am Anfang wenig hatte, so dass ich viel bezahlt hab, und als er später viel Geld verdient hatte, viel mehr als ich, daran gar nicht dachte, mal mehr zu übernehmen. Mit meinem Partner jetzt ist es so, dass jeder mal bezahlt, jeder dem anderen auch mal was kauft, was der sich wünscht, und das mittelt sich dann wieder aus (wir verdienen auch das gleiche).
ABER: Generell würde ich nicht erwarten, dass mein Freund mir mein Studium finanziert, vor allem, wenn dir auf jeden Fall Geld zusteht von deiner Mutter, BaFöG, Halbwaisenrente und bis vor kurzem Kindergeld. Ich bin am Anfang vom Studium los und hab mich informiert, weil meine Eltern auch wenig hatten, hab dann alles beantragt und als ich ein Semester länger studiert hab, eben auch einen Studienkredit aufgenommen. In der Stadt, wo ich studiert hab, waren Studentenjobs sehr rar. Ich denke, du solltest dich erstmal drum kümmern, dass du da wirklich alle Möglichkeiten ausschöpfst. Auf jeden Fall ist deine Mutter da mehr in der Pflicht als dein Freund.
Unabhängig davon musst du dir dann eben überlegen, ob du mit jemandem zusammenbleiben willst, der eine in diesem Punkt so eine andere Einstellung hat. Wenn sonst alles passt.. oder vielleicht hat er auch noch gar nicht weiter darüber nachgedacht? Hast du ihn mal drauf angesprochen?
w, 37
 
  • #85
Mit 29 Jahren wird es Zeit mal alleine zu leben.
Sehe ich genauso. Das sind dann die Männer, die wenn was zu tun ist, vollkommen nutzlos rumstehen, weil sie bis weit ins Erwachsenenalter nie gelernt haben mitzudenken, keinen Blick für das haben was fehlt, das letzte Blatt Klopapier benutzen, ohne eine neue Rolle nachzulegen (da freut sich der Nächste) etc und dann rumjaulen, weil die Frau das Komando übernimmt und sie für jeden offensichtlich zu dem Hanswurst gemacht werden, der sie sind.

Also ich bin ja ebenfalls Studentin und etwas schockiert, wie wenig Verständnis es hier für die finanzielle Situation der Fragestellerin gibt
Es gibt reichlich Verständnis für die FS und deutlich mehr Knowhow, wie relativ einfach sie zum benötigten Geld kommt, als sie selber hat - sollte einer Studentin peinlich sein, sowass nicht recherchieren und beantragen zu können. Darum meldet sie sich auch nicht mehr.

Ich weiss wirklich nicht, warum ein solcher Weg derart dämonisiert wird. Habt ihr alle so böse Eltern ?
Es geht nicht um böse Eltern - es geht darum, dass sie dann irgendwann mal komplett lebensunfähige Menschen ins Leben entlassen (s.o. Antwort an @Suesse65), die keinen Blick für die kleinen lästigen Dinge des Alltags haben und mit denen das Zusammenleben insbesondere bei Familiengründung dann eine einzige Katastrophe ist, weil sie niemals sehen, was auf den Einkaufzettel gehört, wann es an der Zeit ist, den Staubsauger in die Hand zu nehmen etc.

Und so unselbstständig wie sie sind, sind sie auch unempathisch, d.h. haben nie gelernt andere Menschen zu sehen und deren Bedürfnisse zu antizipieren, weil sozial immer selber im Status Kind geblieben. Nicht sie kümmern sich, sondern man kümmert sich bis weit ins Erwachsenenalter immer noch um sie wie um eine Kind - nur Schule wurde durch Job getauscht.

Für mehr reicht heutzutage die Zeit nicht, wenn man am Ende notentechnisch einen Top-Abschluss haben will. Das verkennen, glaube ich, viele hier, deren Studium Jahrzehnte zurückliegen mag
Es war nie anders als die FS es beschreibt, wenn man von den Eltern nicht großzügig mit Geld überschüttet wurde. Ich weiß garnicht was ihr euch zusammenphantasiert über die guten alten Zeiten. Die Jungakademikerarbeitslosigkeit war in den späten 70ern bis weit in die 80 deutlich höher als heute. Da brauchte man ebenfalls in vielen Bereichen Topnoten, um eine Chance auf eeinen Arbeitsplatz zu haben.
Es studieren heute nur viel mehr als früher, denen es an Studienbegabung fehlt. Vor 45 Jahren bekamen wir studieren mit guten Ergebnissen, nebenbei jobben, Freizeit und Beziehungen haben deutlich besser unter einen Hut - wobei es bei talentierten Studenten heute noch ganz genauso ist, siehe @Inanna*
 
  • #86
Es geht nicht um böse Eltern - es geht darum, dass sie dann irgendwann mal komplett lebensunfähige Menschen ins Leben entlassen (s.o. Antwort an @Suesse65), die keinen Blick für die kleinen lästigen Dinge des Alltags haben und mit denen das Zusammenleben insbesondere bei Familiengründung dann eine einzige Katastrophe ist, weil sie niemals sehen, was auf den Einkaufzettel gehört, wann es an der Zeit ist, den Staubsauger in die Hand zu nehmen etc.

Das ist ein Vorurteil. Ich kenne einen Mann, der lebt in einem 3-Familienhaus, mit seiner Mutter und seinem Opa. Jeder hat eine eigene Wohnung. Er ist selbständig und kann daher seine Zeit einteilen. Er ist es, der kocht und die Einkäufe erledigt. Ok, ich muss zugeben: Sie essen zusammen zu Mittag, wenn es zeitlich passt. Er kümmert sich um den Strom, Gas, Wasser und was noch so anfällt. Kleine Reparaturen übernimmt er ebenfalls. Die Wäsche wird von der Mutter erledigt, im Waschkeller, um Wasser zu sparen. Er bringt seine Sachen und die vom Opa nur in den Keller und holt sie gewaschen wieder raus.
Arbeitsteilung eben.

Ein anderer Bekannter, der baut gerade auf dem großen Grundstück seiner Eltern ein Haus. Sie haben ihres daneben. Seine Freundin hat jedenfalls keine Probleme damit und freut sich.

Wie du siehst: Es kommt immer darauf an, WIE die Eltern ihre Kinder einbinden und wie viel Verantwortung sie ihnen übertragen.
 
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  • #87
Ich sehe es grundsätzlich wie @Vikky , aber mit Einschränkungen.

Ich will die FS hier nicht so verteufeln, aber meiner Meinung nach hat sie von vornherein einen Fehler gemacht, den hier schon andere genannt haben:

Wenn man ein Studium beginnt, rechnet man ja vorher mal durch, von was man leben wird und ob das praktisch machbar ist. Das wird die FS ja hoffentlich irgendwann mal gemacht haben, gerade, wenn sie - wie sie eingangs erwähnte - vorher jahrelang schwer krank war und deswegen das Studium in einem recht unüblichen Alter begonnen hat. Es ist ja allgemein bekannt, dass staatliche Hilfen wie Bafög, Halbwaisenrente und Kindergeld an gewisse alterstechnische Bedingungen geknüpft sind, und es kann durchaus richtig sein, dass sie tatsächlich auf das Meiste davon keinen Anspruch mehr hat. Auch die Mutter ist bei einer 25jährigen nicht mehr in der Verpflichtung, wenn das Studium erst so spät begonnen wurde. War bei mir genauso. In gewissen Härtefällen gibt es elternunabhängiges Bafög, da muss man nur beim Bafögamt in der entsprechenden Abteilung klopfen und den Antrag stellen. Die holen sich das - ganz ohne Klage - per Brief von der Mutter zurück, so wie man das bei meinem Vater auch gemacht hatte damals. Also wäre es trotzdem eine Mischfinanzierung aus Bafög, Job und Studienkredit, was die FS nach dem Studium mit einem hohen Berg Schulden zurücklässt, so wie es bei mir damals auch der Fall war.

Da die FS dies wahrscheinlich alles im Vorfeld kalkuliert hat, hat sie wohl den Fehler begangen, zu glauben, dass 80@ reichen. Da hat sie sich verrechnet. Das funktioniert selbst bei uns im Osten nicht mehr, es sei denn, man wohnt in einem besetzten Haus oder sonstwo mietfrei.

So hart wie es klingt: Studieren als Erwachsener muss man sich leisten können. Daher hätte sie das Studium so nicht aufnehmen dürfen/ können. Man kann nicht alles haben, dafür gibt es immer annehmbare Alternativen. Oder sie hätte es so machen müssen wie ich: sie geht 35h arbeiten und studiert berufsbegleitend an einer privaten Fachhochschule. (Ich habe durch zwei Ausbildungen und eine schwere Krankheit mit nachgeholtem Abitur auch spät angefangen zu Studieren). Mit ein bisschen Glück übernimmt der AG sogar die Studiengebühren. Ich habe null Finanzschwierigkeiten und werde einen staatlich anerkannten Abschluss erlangen. DAS wäre für sie auch ein vernünftiger Weg gewesen.

Die FS betont zwar, sie erwarte von ihrem Freund gar nichts, dabei tut sie es doch. Sie erwartet, dass er genauso denkt wie sie, und ihr dadurch Unterstützung zuteil werden lässt. Dabei weiß sie gar nicht, in welch guter Position sie ist, finanziell von ihm unabhängig zu sein. Das sollte sie sich bewahren, solange, bis sie eigenes Geld verdient. Und an ihrer Situation, sofern wirklich untragbar, etwas ändern: zur Not kann sie eben nicht weiterstudierten, sondern muss sich einen Job suchen. So ist das nun mal da draußen.
 
  • #88
Er wohnt noch in dem Einfamilienhaus seiner Eltern, da er unbedingt auf ein Haus sparen möchte.

Etwas kann ich ihn verstehen noch zuhause zu wohnen wenn man bauen will, er könnte dich trotzdem unterstützen, vor allem weil er scheinbar genug hat und du wirklich Hilfe brauchst.

Als wir angefangen haben zu bauen, hat meine Mutter uns auch vorgeschlagen in ihre Einliegerwohnung zu ziehen um zu sparen (sie hat Geld von uns bekommen aber es war viel günstiger als unsere Mietwohnung in der „Großstadt“ und wir waren näher an unserem Neubau dran, das war echt super, man muss leider vieles kontrollieren und manchmal auch minimal ausrasten😂 wenn der Tiefbauer Kabel durchhaut außerhalb unseres Grundstücks und dieses riesen Loch nicht mal absichert um Unfälle zu verhindern oder plötzlich ein Anruf kommt: Ihnen wurde ein defektes Fenster eingebaut (wir wussten von nichts) wir bauen das alte aus und setzen ein neues ein (wegen einer kleinen Schramme🤦‍♀️ - Anmerkung: ein Fertighaus kommt mit eingebauten Fenstern und Türen..) es kam dann nach längerer Diskussion ein Monteuer der den Fehler innerhalb von 10 Minuten behoben hat. Zerkratzte Fensterbänke weil beim Verputzen des Hauses die FensterBänke nicht abgeklebt wurden, extra Fensterbänke im selben RAL-Ton passend zu den anthrazitfarbenen Fenstern geordert und die demolieren alles.. das Gerüst wurde zu nah an die Bodenplatte gebaut , es musste teilweise abgeflext werden da die Wände nicht passten (es war windig), eine Außenwand (10,64m) ist an das Gerüst gedonnert... unsere Liste ist ellenlang, nochmal bauen? In 20 Jahren vielleicht🙅‍♀️
Wenn man baut passiert erstmal nicht viel, man zahlt ohne das wirklich was zu sehen ist, es kommt aus allen Ecken, alle wollen money.. Grundstück, Notar, Stadt, Bodengutachten, Baugenehmigung etc. irgendwann sieht man dann was: Erdarbeiten, Hausaufbau (bei uns Holzständerbauweise 4 Mann 4 Tage und zack steht das Haus.. dann kam der Elektriker, Material, Sanitär, Heizungsbauer etc. du zahlst schon Zinsen und wohnst noch nicht drin, du hast dann noch deine Miete nebenbei. Ich bin dankbar, dass meine Mama uns geholfen hat. Man möchte auch effizient und zukunftsorientiert bauen, am besten autark sein.
Doch sollte man selber auch versuchen unabhängig zu sein. Du solltest schauen, dass du auch ohne die Hilfe deines Freundes oder anderer zurecht kommst, geh doch einfach mal zu einer Beratungsstelle und schau ob man dir da nicht konkret helfen kann, du Hilfe beantragen kannst bis du dein Studium abgeschlossen hast.
Wenn er dir jetzt nicht hilft wie er es später auch nicht (mein Mann ist da auch so, er hat schon gut verdient und hatte nie Geld für Unternehmungen etc. nur für Autos/ Elektronik - einmal hab ich ihm Geld gegeben damit wir zusammen in den Urlaub können, obwohl er viel mehr Geld verdient hat als ich.
Ohne meine Eltern wär ich während Studium/Ausbildung am A.... gewesen.) und ich Dummkopf baue noch mit ihm.🤦‍♀️

W 26
 
  • #89
Umso vermögender Männer sind desto geiziger werden sie in der Regel. Das ist meine Erfahrung.
Das ist auch meine Erfahrung. Oft sind Leute, die nicht studiert haben, viel großzügiger, weil sie mit dem Herzen lieben. Wobei studiert haben oder nicht nicht zwingend was mit viel und wenig verdienen zu tun haben. Mein Ex war Spitzenverdiener und alle Geschenke, die er mir machte, waren solche, an denen er auch selbst partizipierte (zB mit junger Frau in feines Restaurant gehen). Nie hat er mir ein hochwertiges Geschenk gemacht, nur für mich. Als Schmuck schenkte er mir Kinderschmuck aus Plastik. Viele Männer hier werden das mal wieder als Gier interpretieren usw, das ist aber quatsch. Frauen können sich heutzutage alles selbst kaufen. Es ist ein Zug, der eklig ist, sorry. Genauso mein ehemaliger Chef mit Spitzengehalt, der seiner langjährigen Mitarbeiterin (Sachbearbeiterin) zum Abschied alte Schokoladentäfelchen geschenkt hat, die er eindeutig selbst von jemandem geschenkt bekommen hatte. Diese Frau kann sich einen frischen Strauß von 12 Euro auch selbst leisten, doch sicher wird sie trotzdem nach 30 Jahren Arbeit im Betrieb bedauert haben, dass ihr Chef hierfür zu geizig ist. Stil hat man oder eben nicht.

w32
 
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  • #90
Hallo FS

Ich empfinde deine Frage als absurd
Du sagst du würdest helfen wenn die Situation umgekehrt wäre.
Nun, das klingt gut aber ich bezweifle es!
Das machst du ein paar Mal mit und dann hast du die Nase voll davon.
Ich hatte es mal umgekehrt, ich gut verdient, er wenig, Kinder, dazu viel Arbeit in NGOs usw die teils noch Geld kosteten, verdient wird da nichts.
Es war klar dass er weder Kino noch WE-Trips usw. zahlen konnte und es war klar, dass ich nicht darauf verzichten wollte. Also habe ich für beide bezahlt und es war weder finanziell noch moralisch ein Problem für mich, ich habe es einfach gemacht und fertig.
Aber irgendwann fing er an, dass er das Geld besser für seine Kinder, seine Projekte usw. nutzen könnte und usw. Weil er das auch machen würde, wenn er es hätte und so weiter und so weiter.
Ich bin weder geizig noch sonst was, bezahle Rechnungen von anderen Leuten und spende gerne.
Aber ich habe mir den A. aufgerissen, um meinen Standard und meine Sicherheit zu haben und er wollte dann mitbestimmen, wie ich mein Geld auszugeben habe.
Als er sich dann noch zu einer Weiterbildung anmeldete und absehbar noch weniger hatte, war Schluss.
Sein Argument war, dass mein Geld für beide reichen würde und er mir auch meine Träume finanzieren würde, wenn er könnte.
Nun, das war absehbar nie der Fall und daher war Schluss.
Ich hatte keinen Bock mehr, mir permanent sein Gejammer anzuhören - während er irgendwas Tolles ohne Gehalt machte und ich mich dusselig gearbeitet habe.

Daher FS, deine Aussage, dass du unterstützen würdest, wenn du könntest, ist naiv. Es ist nicht so weit und daher weiß dein Freund nicht, ob es stimmt.
Wenn er für euch beide bezahlt wenn ihr zb ausgeht und du es dir nicht leisten kannst aber er nicht drauf verzichten will, dann ist das prima und genügt.
Wenn du dir Studieren nicht leisten kannst, musst du halt arbeiten.
Deine Entscheidung, dein Leben!
Wem du hilfst wenn du mal gut verdient, ist jetzt unwichtig.
Das sind ungelegte Eier und das braucht niemand!
Such dir einen Freund auf deinem Level und fertig....
 
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