• #31
Wieso bist du denn "stinksauer", wenn du alleine etwas mit deinem Sohn unternimmst, noch dazu ins Fußballstadion gehst? Ist doch super!? Wieso muss deine Frau da mitkommen? Hast du keine Lust auf Fußballstadion? Oder auf Schlittenfahren? Oder wieso bist du stinksauer?
Dann fällt es nicht gerade positiv auf, dass du sagst, deine Frau arbeitet "nur" Teilzeit. Du hast es aber abends gerne schon eher sauber, möchtest um 19:00 nicht noch Vokabeln üben mit deinem Sohn und der Kühlschrank sollte schon auch gefüllt sein. Wie DU Dich anhörst, erwartest du wahrscheinlich auch noch, dass deine Frau abends was zu Essen bereitet hat, wahrscheinlich kochst du eher nicht :)
Also ich habe Väter im Bekanntenkreis, die stehen morgens um 5 auf, machen dann für ihre 3 Kinder das Frühstück, fahren alle zur Schule und in die Kita und um 8 sind sie selbst pünktlich bei der Arbeit. Ich habe auch 2 Väter im Bekanntenkreis, die immer kochen und einkaufen, obwohl der eine im höheren Management sitzt und der andere Chefarzt ist.
Dann sagst du, du "hilfst", was ja demnach impliziert, dass Haushalt und Co ja eigentlich gar nicht Dein Job ist, sondern ihrer.
Vielleicht solltest du deine Sichtweise mal etwas verrücken, denn wenn du so weitermachst, fährst du deine Ehe gegen die Wand. Und wenn du so bist, wie du dich hier gibst, musst du dich auch nicht wundern, wenn Euer Sexleben auf Eis liegt.
Gönn Deiner Frau die Auszeit, sie hat sicherlich wenige davon. Und mach Dir klar, dass ihr ein Team seid.
 
  • #32
Jetzt muss ich es nochmal etwas genauer sagen was ich meine. Ich gehe sehr gerne mit meinem Sohn raus. Richtig schön finde ich allerdings wenn man als Familie gemeinsam raus geht. Ich sehe wenn ich draußen mit meinem Sohn bin so viele Familien die gemeinsam draußen sind. Meine Eltern waren in der Regel auch mit mir und meiner Schwester gemeinsam draußen. Natürlich macht eine Unternehmung wo nur Vater und Sohn unterwegs sind auch mal Spaß.

Frische Luft und Bewegung ist auch wichtig. Heutzutage daddeln Kinder nur noch auf dem Handy oder Tablett. Zu meiner Kindheit gab es noch keine Handys.
 
  • #33
Das letzte Mal habe ich dann gesagt entweder du kommst mit oder wir gehen gar nicht.

Ach je, Jochen,

wieso bist du nicht froh darüber, etwas mit deinem Sohn "unter Männern" zu unternehmen, statt neidisch zu sein, auf die Zeit, die deine Frau vor dem Fernseher verbringt.

Wenn dein Sohn merkt, dass das nur eine Pflichtübung für dich ist, wird er früher oder später keine Lust mehr haben mit dir was zu machen.

Denk' mal drüber nach, ob dein Frust nicht eine ganz andere Ursache hat.
 
  • #34
Ich finde alles in Ordnung. Jeder Mensch ist selbstbestimmt.
Lästig ist, eine erwachsene Frau als kleines Kind zu behandeln oder fremde Bedürfnisse zu übergehen. Erwachsene Menschen lassen sich das nicht lange bieten.

Zum Fussball würde ich in der Tat nicht mitgehen. Ich kenne allerdings auch keinen Mann, der die Frau dorthin mitnehmen würde. Da nimmt man normalerweise einen stabilen Kumpel mit und entspannt einmal ohne die Frau. Dann kann die Frau auch für sich entspannen.
 
  • #35
Deine Frage und dein Schreibstil kommen hier etwas konfus, fordernd und leider auch respektlos rüber. Deshalb bekommst du hier im gleichen Stil Antworten und Erklärungen. Ich hoffe, du warst nur ausnahmsweise aufgeregt, weil sich etwas angestaut hatte. Ansonsten ist konstruktive Kommunikation ganz wichtig. Du hättest sie nur sachlich ohne Groll und Vorwürfe fragen können, warum sie nicht mit will bzw. ihre Antwort respektieren. Gilt ihre Meinung weniger als deine?

Ob es okay ist, wenn die Frau nicht mit Mann und Sohn ins Fußballstadion kommt? Logo, machen nur wenige Frauen, vor allem wenn sie noch sagt, dass sie das nicht interessiert. Ich war und würde mit meinem Stiefsohn schon mal hingehen, einfach aus Neugier. Aber ganz ehrlich, es ist schwer, dort an die zwei Stunden totzuschlagen, wenn du für keine Mannschaft fiebern kannst und es am Ende vielleicht noch 0:0 steht. Ich war auch schon beim Eishockey, Basketball (mit Dirk Novitzki), Volleyballturnieren und vor allem Hanballspielen. Da ist echt mehr los. Trotzdem gucke ich auch Fußball-EM und WM, weil das wie ein Volksfest zelebriert wird und man seiner Nationalmannschaft die Daumen drückt.

Dass deine Frau nicht mit eurem Sohn zum Rodeln geht, wäre tatsächlich schade, wenn es nur selten schneit, er allein nicht zum Rodelberg finden würde oder klar äußert, dass er sich das als Familiengaudi wünscht. Da würde ich mich nicht lange bitten lassen.

Es ist schwierig und wird immer schwieriger drei unterschiedliche Bedürfnistypen unter einen Hut zu kriegen. Auf jeden Fall braucht ein Zehnjähriger keine Überbehütung durch Mutti. Und deine Frau darf sich auch mal eine Auszeit als Mutter gönnen, schließlich wird sie in der Woche viel öfter mit ihm zusammen sein. Wär schön wenn du die Fragen nach Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuungehrlich prozentual beantwortest. Wer fährt mit ihm zum Arzt, zum Training, geht zu Elternabenden?

Und noch was. Vielleicht braucht deine Frau auch mal eine Auszeit von dir. Ist es das, was dich wurmt?
 
  • #36
Kann mir dann mir vielleicht jemand erklären wie es sein kann, dass sie sich einerseits nicht für Fußball interessiert aber andererseits wenn WM oder EM ist sich unbedingt die Spiele anschauen will.
Ja: Das sind "große" Spiele, da kann man mit einem Land mitfiebern und alle reden drüber. Außerdem: das zuhause schauen ist was anderes als im Stadion. Ich mag die Fußball-begeisterten Massen nicht; den Alkohol, das Gebrüll. Zuhause stört es mich nicht, wenn der beste Kumpel das unbedingt sehen will. Dann kann ich es mal ganz witzig finden. Und ich kenne viele, viele Frauen, denen das so geht. Die interessieren sich sonst für Fußballmannschaften null.
Warum spielt ausgerechnet das so eine große Rolle? Warum fragst du sie nicht einfach, sondern reitest auf diesem unwichtigen Punkt so dermaßen rum??
 
  • #37
Genießt du denn nicht die Zeit, die du mit deinem Sohn allein draußen verbringst?

Kinder wachsen so schnell heran. In ein paar Jahren zieht er mit seinen Freunden um die Häuser. Er kommt bald in dieses Alter.

Genieße die Zeit mit ihm, solange es geht.
 
  • #38
Kann mir dann mir vielleicht jemand erklären wie es sein kann, dass sie sich einerseits nicht für Fußball interessiert aber andererseits wenn WM oder EM ist sich unbedingt die Spiele anschauen will.
Ja, ich!
Ich kann erst einmal gar nicht verstehen, dass dir das nicht klar ist. Schau doch mal die Begeisterung bei EM und WM an, 'jeder' hängt vorm TV, public viewing usw. Das müsste ja jedes Wochenende sein, wenn die Bundesliga gleichzusetzen wäre. Ich liebe WM und EM und die Bundesliga interessiert mich nicht. Und die meisten um mich herum sehen das genauso. Vor allem wahrscheinlich Frauen.

Ich finde das eigentlich ziemlich cool, wenn Vater und Sohn zusammen ins Stadion gehen und was für sich tun. Meine Tochter liebt Fußball auch und ist früher mit Papa oder Opa zu den Spielen gegangen.

Die Frage ist, ob ihr wirklich nur dieses 'Problem' habt? Grundsätzlich verstehe ich schon, dass du gerne mit deiner Familie gemeinsam etwas unternehmen möchtest. Wenn das fast nie so ist, dann ist doch zu klären, warum das so ist. Redet ihr darüber?

Entweder
- sie ist total gestresst und braucht Zeit und Ruhe für sich
- sie ist grundsätzlich nicht unternehmungslustig (wenn ja, hat es sich verändert und wenn ja, warum?) oder
- sie hat keine Lust auf gemeinsame Unternehmungen, da bei euch irgendwas nicht rund läuft.
 
  • #39
Ergänzung von mir, ich habe es gar nicht richtig erklärt.
WM und EM sind etwas besonderes, sie sind nur alle 4 Jahre, mit besonderer und unterhaltsamer Berichterstattung, mit Beiträgen aus anderen Ländern und Kulturen. Südafrika mit den Vuvuzelas (oder wie die Dinger heißen), den Schlachtrufen der Iren, Mannschaften, die bisher nie dabei waren wie Panama, das Drumherum einfach. Und dann die Begeisterung für das eigene Team (auch wenn die letzte WM nur kurz war für 'uns').
 
  • #40
Wow ! Du hast ja überhaupt keinen Bock auf dein Kind. Der arme Kerl
Lass ihn sowas Unfassbares wie das hier bloß niemals hören.
Das ist Unsinn. Ich liebe meinen Sohn über alles.
Hm...warte, tu das bitte nicht direkt ab. Vielleicht magst du ja mal kurz drüber nachdenken.
Guck mal, hier schreiben dir ziemlich viele Leute, dass sie es so empfinden, dass du keine Lust darauf hast, mit deinem Sohn etwas zu unternehmen. Ok, vielleicht drückst du dich nur sehr unglücklich aus, aber wenn deine Beiträge deine innere Haltung einigermaßen treffend darstellen und wenn du das nicht umfassend vor deinem Sohn verbirgst wird sich das verheerend auf seine Seele auswirken.

Bitte beachte, dass es für das Seelenheil deines Sohnes vollkommen irrelevant ist, dass du ihn liebst, wenn er davon nichts spürt.
Mal ganz konkret am Beispiel, das du genannt hast:
...dass meine Frau gesagt hat ich bleibe zu Hause. Da werde ich dann auch sauer.
...Das letzte Mal habe ich dann gesagt entweder du kommst mit oder wir gehen gar nicht.
....
Als wir das letzte Mal zurück kamen ist sie auf der Couch gesessen und der Fernseher lief. Das obwohl ich stundenlang mit meinem Sohn alleine draußen war. War da ehrlich gesagt stinksauer.
Du bist also schon vorher stinksauer, wenn es darum geht, dass sie nicht mitkommen will und später bist du wieder stinksauer, wenn du sie auf dem Sofa erwischst.
Und sagst dann dazu, dass du mit ihm unterwegs sein musst / musstest.
Und er ist immer dabei und hört das.
Uff, Jochen !
Merkst du denn nichts ?
Du findest, das sei Unsinn ? Uff !

Jochen,
Du bist natürlich immer dabei, wenn Elternabende anstehen, Schulveranstaltungen, sonstige Veranstaltungen, bei Arztterminen und allem anderen, wohin man sein Kind so begleitet?
Also davon bin ich jetzt ausgegangen.
Denn wenn du an all diesen Dingen nicht immer teilnimmst, würde es ja keinen Sinn machen, dass du sagst, du möchtest, dass ihr alles, was mit dem Sohn in Zusammenhang steht, zusammen macht.
Könntest du das bitte noch mal bestätigen, dass du da immer mitgehst, nur der Vollständigkeit halber ?
@Lionne69 : ich scherze.

Und noch was Klitzekleines:
Wer ist denn 'man' ?
Du meinst doch sicher, dass du dann den Haushalt machst, falls sie dir zuliebe mitgeht und ihr dann erschöpft nach Hause kommt. ...keine Angst, ich scherze. Natürlich meinst du das nicht. 'Man' ist deine Frau, richtig ?
Ach nee, ihr beide, du hilfst ihr ja. Oh Mann, Jochen...
Hast du keine Angst um deine Ehe / die Liebe deiner Frau ?
Und um deinen Sohn ?

w 51
 
  • #41
Jetzt muss ich es nochmal etwas genauer sagen was ich meine. Ich gehe sehr gerne mit meinem Sohn raus. Richtig schön finde ich allerdings wenn man als Familie gemeinsam raus geht.
Da bin ich aber froh, das klingt doch schon ganz anders.
Ok, du bist also doch kompromissbereit.
Dann schlage ich mal einen Kompromiss vor, ok ?

Also du findest, dass du was mit dem Jungen allein machen kannst, manchmal möchtest du aber, dass ihr etwas zu dritt macht, richtig ?
Du bist ein Mann und hast einen Sohn, also könnt ihr gut Jungssachen machen wie Schlittenfahren ( ich würde kotzen ) und ins Fussballstadion gehen ( da noch mehr ). Da muss deine Frau nicht dabei sein.
Dafür musst du nicht dabei sein, wenn sie ins Shoppingcenter gehen, weil dein Sohn neue Klamotten braucht oder zum Friseur.
Wenn du eine Tochter hättest, würde sie sowas von dir wollen. Oder du müsstest sie zu ihrer Ballettaufführung begleiten, da würdest du kotzen. Oder du müsstest mit ihr und ihrer Freundin Vater-Mutter-Kind spielen oder Verkleiden.

Also, du machst mit ihm allein die Jungssachen, deine Frau macht mit ihm allein die Sachen, die du ätzend findest wie Klamotten kaufen.
Was ihr beide ätzend findet ( Elternabende, Arztbesuche ) teilt ihr euch, geht abwechselnd hin, jeweils nur einer.
Und was ihr beide schön findet ( Schwimmbad, Flohmarkt, Biergarten, Minigolf ) macht ihr gemeinsam.

Davor putzt ihr gemeinsam ( streiche in diesem Zusammenhang das Wort 'helfen' aus deinen Gedanken ) und danach macht ihr auch die Arbeit zusammen ( du kochst und deckst den Tisch, während sie die Schwimmsachen in die Waschmaschine steckt und deinen Sohn in die Badewanne, wo sie ihm den Sand aus den Haaren pult. )
Um acht Uhr geht er ins Bett und ihr beide auf das Sofa.
Und dann können sich alle ausruhen.

Und dann klappt's auch wieder mit der Liebe.

w 51
 
  • #42
Richtig schön finde ich allerdings wenn man als Familie gemeinsam raus geht. Ich sehe wenn ich draußen mit meinem Sohn bin so viele Familien die gemeinsam draußen sind.
Dann kommuniziere genau das deiner Frau. Dass es dir wichtig ist, dass ihr am Sonntag auch gemeinsam was macht. Offenbar nervt dich, dass sie ein bisschen eine Stubenhockerin ist. Das kann ich verstehen, ich wünsche mir auch manchmal, dass mein mann mit uns Fahrrad fährt oder ähnliches. da gilt es halt einen Kompromiss zu finden, z.B. Samstag beim Frühstück festzulegen, was die Familie am Sonntag unternimmt. Dabei aber auch die Position deiner Frau anzuhören. Vielleicht hat sie als Kind sowas nicht erlebt. Oder vielleicht hat sie es erlebt, es war aber für sie eben nicht schön.
 
  • #43
Es gibt Sachen wie typisch Mann, typisch Frau.Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Männer und Jungs interessieren sich eher für Fußball, Frauen für andere Sachen wie beispielsweise Pferde.

Meine Schwester hat sich als Kind für Pferde interessiert. Da ist er früher auch mit meiner Schwester hin gegangen, obwohl er das auch nicht gerne gemacht hat.

Ich habe einen Kumpel der zwei Töchter hat. Er geht auch mit seinen beiden dort hin, obwohl er das auch nicht gerne macht.

Es ist natürlich verständlich, dass meine Frau auch mal entspannen will. Es geht mir um meinen Sohn. Es ist enttäuscht, wenn er sagt Mama komm bitte mit.

Ich versuche jetzt mit meiner Frau in einem ruhigen Gespräch zu reden und einen Kompromiss zu finden. Da kann man ja ausmachen wann man gemeinsam was macht, wann man alleine was mit dem Sohn macht. Und natürlich auch wenn man gemeinsam ohne Sohn was macht.

Zum Fussball würde ich in der Tat nicht mitgehen. Ich kenne allerdings auch keinen Mann, der die Frau dorthin mitnehmen würde. Da nimmt man normalerweise einen stabilen Kumpel mit und entspannt einmal ohne die Frau. Dann kann die Frau auch für sich entspannen.
Du hast da recht. Wenn man allerdings mit einem Kumpel ins Stadion geht nehme ich meinen Sohn normalerweise nicht mit.

Bitte nicht falsch verstehen. Wenn man mit Kumpels unterwegs ist redet man normalerweise anders, als wenn man mit seinen Kindern weg ist.

Ich glaube ihr habt recht. Man muss Kompromisse eingehen. Es tut mal gut, wenn man auch mal Zeit für sich hat.
 
  • #45
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass sich meine Frau nicht für Fußball interessiert. Das sagt sie zumindest. Wenn aber WM bzw. EM ist will sie unbedingt die Spiele sehen.
Auch wenn es dein Vorstellungsvermögen übersteigt, bei mir ist es genauso. Wenn die eigene Nationalmannschaft spielt, schaue ich mir das auch gerne mal an, aber Bundesliga oder Regionalliga interessiert mich gegen Null.

Ich kann dein Problem auch nicht so ganz nachvollziehen. Warum muss man alles zusammen machen, gehst du mit deiner Frau auch zusammen Klamotten und Schuhe shoppen und wartest, wenn sie beim Friseur sitzt?

Ein derartig besitzergreifender Partner wäre nichts für mich. Da kann ich deine Frau gut verstehen dass sie die Zeit mal nutzen möchte einfach mal für sich zu sein und nicht entweder mit Kind und Kegel oder nur mit Kind zusammen irgendwas unternehmen zu müssen.
Ich bin auch ein sehr unternehmungsfreudigrr Mensch aber manchmal brauche ich auch einfach meine Ruhe und will nicht durch die Gegend rennen oder irgendwas erleben, sondern einfach mal passiv auf der Couch abruhen.

Ich finde es ziemlich übergriffig von dir deine Frau dafür als faul zu bezeichnen.

Ich denke du bewertest den Aufwand den die Hausarbeit letztlich bedeutet völlig falsch und denkst du tust viel, wenn du vielleicht mal den Müll runter bringst oder den Geschirrspüler ausräumst?

Deine Worte über deine Frau klingeln allgemein sehr lieblos als wäre sie irgendein Roboter, der nicht so richtig funktioniert, wie du es gerne hättest.

Dass sie auch ein Mensch mit eigenen Vorstellungen ist, das diese anders sein könnten als deine, solltest du vielleicht mal in Betracht ziehen und respektieren.
 
  • #46
Wow ! Du hast ja überhaupt keinen Bock auf dein Kind. Der arme Kerl
Lass ihn sowas Unfassbares wie das hier bloß niemals hören.
Das war auch mein erster Gedanken.

Und nun folgen Kindheitserinnerungen aus einer tollen Kindheit.
Bei uns gab es Aktivitäten, die mit der gesamten Familie (Papa, Mama 2 Jungs) gemacht wurden. Meine Mutter mochte auch nicht zum Fussball, mein Bruder auch nicht. Also zogen Vater und ich alleine los. Sonntag morgen sind Vater, Bruder und ich immer Schwimmen gegangen. Mochte Mutter nie. Vater und ich haben Samstag die Autos geputzt. Mutter hat Kuchen gebacken. Bruder spottet heute noch, ob ich auch schon beim Auto den Auspuff innen poliert hätte. Sonntag mittag zum Schlittenfahren waren dann wieder alle zusammen.

Für mich war das absolut ok so, für die Familie an sich auch.

Irgendwie verstehe ich dein Problem nicht, Jochen.
 
  • #47
Lieber Jochen, frag Dich malm wann deine Frau eine Auszeit hat.
Ich erlebe es oft so, dass die Mütter die Kinder ständig um sich haben und heilfroh sind, wenn am Wochenende der Papa mal die Kinder schnappt - zum Einkaufen, für nen Zoobesuch oder sonstwas.
Dein Sohn wird es überleben, wenn Mama man zuhause bleibt und sich ausruht.
Die Männer haben mehr Zeit für sich, viele gehen nach der Arbeit mal zum Sport, mit Kollegen essen oder bleiben einfach länger im Büro, was auch irgendwie "Zeit für sich" ist. Mütter in Teilzeit sind ständig on the run. Man muss sich immer nur abhetzen. Schnell die Arbeit fertig, dann schnell einkaufen, kochen, Kind abholen/bringe, Hausaufgaben checken, Vokabeln? steht ne Arbeit an? Elternabend?wieder mal ein Kindergeburtstag? Man muss ja ständig Geschenke besorgen..., ausgewogenes Essen für die blöde Brotdose haben, ständig ist alles wichtiger und als Mutter kommt man selber immer zu kurz.
Ich würde es so machen, dass du den halben Tag alleine mit deinem Sohn was machst und sie dann abholst und ihr dann zusammen noch etwas unternehmt. Hol sie nach dem Fußball oder Schlittenfahren zum Essen ab.
Mein Sohn geht übrigens lieber mit seinen Freunden zum Schlitten fahren als mit Papa. und der ist 8. Weder ich noch mein (Ex-) mann sind da dabei.
Ansonsten beratet eben einfach, was ihr zusammen machen könntet.
Ich fand immer Ausflüge in andere Städte oder an die Küste schön mit Spaziergängen, bummeln und dann essen gehen oder wir haben gleich ein Wellness-WE gebucht. Frag deine Frau, was ihr gefallen würde. Auch muss sich nicht immer alles ums Kind drehen, beratet, was Euch gefällt und unternehmt was Nettes zusammen.
Außerdem ist deine Wahrnehmung sehr selektiv - am Wochenende sind nicht NUR Familien unterwegs - ich bin alleinerziehend und ich sehe viele Kinder mit nur einem Elternteil. Jeder sollte Raum für Erholung haben, ein eigenes Leben jenseits des Mutterdaseins ist aber auch für deine Frau wichtig.
Wie oft darf sie wirklich Frau sein und nicht Ehefrau, "Familienmanagerin" und Mami?
 
  • #48
Das letzte Mal habe ich dann gesagt entweder du kommst mit oder wir gehen gar nicht.
Oh! Jemand, der mir Vorschriften macht, wie ich meine Freizeit zu gestalten habe, käme mir gerade recht. Oder betrachtest Du die Zeit mit dem Kind als eine Art Arbeit, ähnlich wie Klo putzen oder bügeln? Was Du tun kannst ist: darauf bestehen, daß sie das Kind betreut, während Du zum Fußball gehst. Damit jeder gleich viel Freizeit für sich hat. Wie immer man diese dann gestaltet. Natürlich auch zusammen, wenn beide es mögen.
 
  • #49
Nur Frust. Keinerlei Freude. Vorm Fernseher sitzen, das Kind ist eigentlich nur eine Belastung.
Das ganze klingt für mich ganz ganz schrecklich. Und anstatt miteinander zu reden, wird der Frust auch noch hier abgeladen, wo nichts konstruktives herauskommen kann.
 
  • #50
Es ist natürlich verständlich, dass meine Frau auch mal entspannen will. Es geht mir um meinen Sohn. Es ist enttäuscht, wenn er sagt Mama komm bitte mit.
Ist das so, oder vermutest du dies?

Ich versuche jetzt mit meiner Frau in einem ruhigen Gespräch zu reden und einen Kompromiss zu finden. Da kann man ja ausmachen wann man gemeinsam was macht, wann man alleine was mit dem Sohn macht. Und natürlich auch wenn man gemeinsam ohne Sohn was macht.

Das ist ja ein Ansatz. Aber falls es tatsächlich dein Sohn ist, der enttäuscht ist, dann sollte er vielleicht mit Mama reden und ihr mitteilen, dass er sie gerne dabei hätte, wenn er ins Fußballstadion geht. das wirkt 1. überzeugender, als wenn du es für ihn tust, und 2. lernt er dann seine Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen. und vielleicht antwortet Mama dann, dass sie das versteht, dass sie aber auch gern zeit für sich hätte, so dass dein Sohn lernt, dass in Beziehungen verschiedene Bedürfnisse miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Oder vielleicht sagt Mama, ich komme mit, aber dann müsst ihr helfen, die Küche aufzuräumen?! dann hätten alle was gewonnen...
 
  • #51
Jochen, was bei so Grundsatzdebatten hilft, ist mal eine Liste zu erstellen.

Alles, was so insgesamt zu tun ist,
Von Abfall / Wertstoffhof über das tägliche Aufräumen, Betten machen, Bügeln, Einkauf, Kochen, ... Bis zu den wöchentlichen Sachen.
Die Zusatztermine des Kindes, die Taxidienste der Mutter.
Die Organisation, wer kümmert sich um die Familienbuchhaltung,...

Du hilfst im Haushalt - wie in den meisten Familien.
Da wird dann am Wochenende mehr oder weniger zusammen das Wöchentliche erledigt.
Aber das, was unter der Woche so passiert - sie arbeitet ja "nur" Teilzeit - fällt nicht auf. Bei einer Familie kommt einiges zusammen. Wenn ihr am Ende noch Haus und Garten habt, noch mehr .
Und, man hat nie Feierabend.

Bei mir kommt ein massiver Vorwurf an - Meine Frau ist faul.
Nein, sie mag nur anderes als Du.

Ich war oft mit meinem Beiden alleine unterwegs, auch heute noch, ich treffe oft Elternteil - Kind Konstellationen.

Lies Tom Geschichte - so klingt es gut. Und Tom hat gute Erinnerungen.
Dein Sohn aus irgendwann sagen, meine Eltern stritten sich immer, mein Vater wollte nicht.

Ich bin mir sicher, nachdem Dein Sohn unter der Woche eine ganze Portion Mama hat, würde er sich freuen, mit einem gut gelaunten, interessierten Papa etwas zu machen.

Ich bin für alles mögliche zu haben, sehr viel draußen - aber beim Fußballstadion würde ich auch streiken.

W,49
 
  • #52
Vielleicht habe ich den falschen Eindruck aber sind hier alle jedes Wochenende, komplett mit ihren Kindern unterwegs?
Oder geht man mit dem Kind des FS nur 2x im Jahr raus?

Irgendwie liest es sich druckvoll und nicht nur der FS.

Ich finde es wirklich toll, wenn man mit Kind und Kegel schöne Dinge unternimmt.
Für mich war es immer entspannender, mit den Jungs draussen zu sein, als Zuhause.
Und ja das ist heute wohl auch besser als früher, wo Papa zu seinem Frühshoppen ging.

Aber mit 8Jahren war ich als Kind Happy und meine Jungs auch wenn:
Gespielt wurde...mit Freunden am besten draussen und dreckig.
Ball, Rollschuhe/Inliner, Gummitwist, Schnitzeljagd etc.

Und heute bleibt auch den Kids nur das Wochenende.
Und wer wollte das 48stunden nur mit seinen Eltern verbringen?
Und welche Eltern umgekehrt?

Warum ist ein Kind gleich ungeliebt, nur weil man als Eltern auch mal keine Lust hat?
Und bis 8 Jahren ist man doch schon fast durchgängig Entertainer gewesen, jetzt geht's doch wenigstens ab und zu mal ohne.

Kinder draussen und Buch lesen, Haushalt lohnt nicht weil irgendwann ein Rudel klingelt und der dreckigste fragt: Mama dürfen die hier schlafen
 
  • #53
Jetzt muss ich es nochmal etwas genauer sagen was ich meine. Ich gehe sehr gerne mit meinem Sohn raus. Richtig schön finde ich allerdings wenn man als Familie gemeinsam raus geht. Ich sehe wenn ich draußen mit meinem Sohn bin so viele Familien die gemeinsam draußen sind. Meine Eltern waren in der Regel auch mit mir und meiner Schwester gemeinsam draußen. Natürlich macht eine Unternehmung wo nur Vater und Sohn unterwegs sind auch mal Spaß.

Frische Luft und Bewegung ist auch wichtig. Heutzutage daddeln Kinder nur noch auf dem Handy oder Tablett. Zu meiner Kindheit gab es noch keine Handys.
Da hast du sicher recht. Aber wir leben in einer anderen Zeit. War deine Mutter Hausfrau oder noch berufstätig nebenbei? Was tust du, um deine Frau zu entlasten, damit ihr mehr Energie für Unternehmungen bleibt? Konkrete Vorschläge: Du putzt am Samstag die Wohnung, sie hat Zeit für sich und am Sonntag unternehmt ihr gemeinsam was. Du kochst am Wochenende für alle und anschliessend geht ihr zusammen raus. Oder, wenn es das Budget erlaubt, ihr macht einen Ausflug und du lädst alle zum Essen ein. Du wirst aber nicht darum herum kommen, mit deiner Frau über ihre und dein Vorstellungen und Wünsche zu sprechen.
 
  • #54
Auch wenn Jochen sicher nicht mehr mitliest, kommt mir seine Geschichte sehr bekannt vor.
Ich war ja furchtbar, verlangte ich doch regelmäßig am Wochenende nach einem zweistündigen Mittagsschlaf! Oft konnte ich dabei gar nicht zur Ruhe kommen, denn mein Mann machte mir im Vorfeld ein schlechtes Gewissen mit seinem Gemaule. Vor den Kindern: Oooohh, Mutti will ausruhen, leeeeiiider müsst Ihr jetzt mit mir alleine raus.
Vor den Kindern schlecht gemacht, weil er die familiäre Vollzähligkeit der Fürsorge für seine Frau vorzog. Und das, obwohl er wusste, was ich wochentags mit Teilzeitjob und Sorge für 4 Kinder leiste. Eines davon körperlich behindert, mit allen Arztbesuchen, Einkäufen, Behördenkram, Hobbies der Kinder, Hausaufgabenkontrolle, Müll, Putzen. Alles. Ich habe seine Rücksichtslosigkeit nie verstanden. Nur soviel: Liebe war es nicht.
Da ich in der Rolle Deiner Frau war, lieber Jochen: Ich wohne deshalb jetzt alleine, chille, so lange ich will, sorge für mich, und arbeite mehr Stunden auf der Arbeit. Und ab und zu, wenn mir danach ist, unternehme ich was mit ihm oder helfe ihm.
Normalerweise kennt eine Frau ihre Grenzen und ihre Belastbarkeit. Deine Frau kennt ihre Grenzen, und wenn Du sie psychisch gesund erhalten willst, dann schone sie wie den Fußballer, der seine Leistungsgrenze nicht überschreiten darf, da er sonst nicht mehr die volle Leistung bringt. Und mit Kusshand den Verein wechselt.
 
  • #55
Auch wenn Jochen sicher nicht mehr mitliest, kommt mir seine Geschichte sehr bekannt vor.
Ich war ja furchtbar, verlangte ich doch regelmäßig am Wochenende nach einem zweistündigen Mittagsschlaf! Oft konnte ich dabei gar nicht zur Ruhe kommen, denn mein Mann machte mir im Vorfeld ein schlechtes Gewissen mit seinem Gemaule. Vor den Kindern: Oooohh, Mutti will ausruhen, leeeeiiider müsst Ihr jetzt mit mir alleine raus.
Vor den Kindern schlecht gemacht, weil er die familiäre Vollzähligkeit der Fürsorge für seine Frau vorzog. Und das, obwohl er wusste, was ich wochentags mit Teilzeitjob und Sorge für 4 Kinder leiste. Eines davon körperlich behindert, mit allen Arztbesuchen, Einkäufen, Behördenkram, Hobbies der Kinder, Hausaufgabenkontrolle, Müll, Putzen. Alles. Ich habe seine Rücksichtslosigkeit nie verstanden. Nur soviel: Liebe war es nicht.
Ich habe dein Beitrag noch gelesen. In dem Fall gebe ich dir zu hundert Prozent recht. Du hattest 4 Kinder. Eines davon körperlich behindert. Da habe ich den größten Respekt vor dir. Dass man da mal seine Ruhe braucht ist normal. Wir haben nur ein Kind. In dem Fall hätte ich deinem Mann ordentlich die Meinung gesagt. Teilzeit zu arbeiten. Dazu noch 4 Kinder. Außerdem denke ich auch du hattest bestimmt die ein oder andere schlaflose Nacht. Da muss natürlich der Mann mal alleine mit raus. Man hat ja auch nichts davon wenn die Frau mal zusammen bricht und einen Burnout hat. Unser Sohn isst oft nach der Schule bei meinen Eltern zu Mittag. Die sind beide Rentner. Wenn meine Frau so viel zu tun hätte, hätte ich selbstverständlich Verständnis und würde meine Kinder schnappen und mit ihnen was schönes unternehmen
Ein absolutes Nogo ist, dass man vor den Kindern streitet und den anderen schlecht macht. Streit kommt immer mal vor. Aber nur wenn die Kinder nicht da sind.
 
  • #56
Hallo Jochen,

ich bin überrascht, dass Du geantwortet hast.
So, wie Du schreibst, ist ein Vergleich zwischen Deiner Frau und mir doch nicht angebracht. Das sehe ich ein. Sie hat weniger zu tun.

Es gibt noch zwei Sachen, die mir im Laufe des Tages dazu einfielen.
Erstens: Mein Mann bestand deshalb auf der familiären Vollzähligkeit, weil er das von seinen Eltern her kannte. D.h. er wollte mich in das Heile-Welt-Muster seiner Ursprungsfamilie pressen. Dass seine Eltern und Geschwister mich aber sichtbar ablehnten, er in jeder Lebenslage zu Ihnen hielt und mich damit massiv verletzte, und ich schon aus Abwehr NICHTS aus seiner Ursprungsfamilie übernehmen wollte, brachte mich in einen Konflikt. Du schriebst ja auch sowas, dass Du es von Deiner Ursprungsfamilie her nur so kennst, dass alle rausgehen. Versteht sich Deine Frau gut mit Deinen Eltern?
Zweitens: Nicht jeder Mensch ist gleich belastbar. Dort, wo Du noch Energiereserven hast, kann sich Deine Frau bereits ausgelaugt fühlen. Und auch hier könnte sie verletzt sein, dass Du viel mit dem Kind machst, ihr aber scheinbar nicht die Ruhe gönnst. Es könnte eine leichte Depression sein, die sie zu häufigen Ruhepausen zwingt. Oder ein erhöhter Puls, der macht schnell müde. Irgendein Vitaminmangel. Egal.
Fußball sind Vater-Sohn-Sachen für mich.
WM und EM interessiert mich auch, weil es hier um Nationalmannschaften geht, um die Hoch-Stimmung im ganzen Land, mit Public Viewing, Autofähnchen, Zusammenkommen von Freunden. Das ganze Land drückt SEINER Mannschaft die Daumen, man ist bundesweit vereint, wenigstens dann. Bundesliga, das sind doch eher gekaufte, internationale Spieler, die ständig wechseln, sodass Frau den Überblick verliert...
 
  • #57
Dass sie depressiv ist glaube ich weniger. Sie ist etwas übergewichtig. Aber bekommt jetzt bitte nicht den Eindruck, dass das jetzt ein Problem für mich wäre. Ansonsten wäre ich ja nie mit ihr zusammen gekommen, geschweige denn hätte sie geheiratet. Wahrscheinlich belastet sie das.

Ich rechne ihr übrigens hoch an, dass sie das letzte Mal doch mit ihm alleine zum Fußball gegangen ist. Das war nachdem ich ihr die Frage gestellt habe. Normalerweise wäre ich mit ihm gegangen. Hatte an dem Tag eine fette Grippe. Hatte über 40 Grad Fieber. Da konnte ich nicht gehen. Die Karten hatten wir schon.

Das komische war nur, dass es ihr angeblich gefallen hat. Wahrscheinlich auch, weil unsere Mannschaft gewonnen hat.

Mit meinen Eltern und meiner Schwester versteht sie sich ganz gut. Gab also noch nie Probleme.
 
  • #58
Lieber Jochen1,
du hast ja nun deutlich gelesen, dass eine Frau auch mal Zeit für sich braucht. Glaub mir: Männer haben - egal wie es auch sein mag, immer mehr Freizeit und Zeiten für sich. Selbst - oder gerade, wenn sie Vollzeit arbeiten, können Männer sich ganz auf sich selbst und auf ihre Arbeit konzentrieren. Frauen und Mütter haben eigentlich immer ein Ohr an der Familie, am Kind.
Dieses "nur-Teilzeit" -Arbeiten hört sich nur für Unwissende schön an, denn wenn man von der Arbeit kommt, die meisten nie so 100% fertig wurde, muss man sofort umswitchen auf das Kind und seine Bedürfnisse, dazu noch die Bedürfnisse des Ehemannes im Hinterkopf haben und nicht jede Frau ist gerne die geborene Hausfrau und Mutter, nur weil sie eben ein Kind bekommen hat.
Es ist für viele Frauen ein Opfer und der Feminismus und das Recht, auch Karriere machen zu dürfen oder seinem Beruf nachgehen zu dürfen als Frau hat vor allem für Frauen mit Kind auch Nachteile, denn sie müssen jetzt doppelt so viel tun wie früher.
Einigen geht das locker von der Hand, anderen weniger.
Ich selber kann nur sagen: Je nach Job und Kindern ist es einfach viel und man selbst als Frau bleibt mit seinen Träumen, Bedürfnissen und der eigenen Freiheit schon sehr auf der Strecke.
Sicherlich geht es einigen Männern zeitweise auch so, aber mehr zurückstecken müssen doch meist die Frauen.
Irgendwie wird auch von jeder Frau selbstredend erwartet, dass sie es 7 Tage die Woche 24h am Tag schön findet, Mutter zu sein und sich um die Familie zu kümmern.
Das ist aber nicht so.
Du hast sicher auch deine Bedürfnisse und Wünsche und die sollten dir nicht ganz abgesprochen werden. Du hast sicher geschrieben, weil du spürst, dass die Dynamik in deiner Familie eine Richtung annimmt, die du dir anders vorgestellt hast.
Aber vielleicht solltet ihr euch mal in einem netten Restaurant ohne Kind hinsetzen und besprechen, was dem jeweils anderen fehlt und was er /sie sich wünscht.
Manchmal sind es gar nicht so gegensätzliche Dinge, damit alle wieder zufriedener sind.
Bei Euch schwelt ein unausgesprochener Konflikt und ich habe das Gefühl, dass es um mehr geht, als nur um die Art und Weise, wie man das WE verbringt.
 
  • #59
Ich habe mit meiner Frau 2 Söhne und 1 Tochter. Es war immer so, dass ich sehr viel Zeit mit meinen Kindern ohne meine Frau verbrachte, weil die doch eh immer für sie da war. Aber auch jeweils einzeln mit diesen verbrachte ich viele Stunden, Tischtennisspielen, Angeln, spazieren gehen usw.
Wozu brauchst du die Frau dabei, wenn du mit deinem Kind Zeit verbringst?
 
  • #60
Wozu brauchst du die Frau dabei, wenn du mit deinem Kind Zeit verbringst?
Ich brauche sie natürlich nicht unbedingt jedesmal dabei. Fandest du es nicht schön, wenn ihr als Familie mal zusammen was gemacht habt.

Ich finde natürlich einen Vater Sohn Tag auch mal schön. Genauso finde ich es auch schön, wenn wir gemeinsam was machen.

Außerdem ist die Zeit auch kurz. Er ist auch schon 10. In ein paar Jahren will er nichts mehr mit seinen Eltern gemeinsam was machen.