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  • #1

Finger weg von verlassenen Männern?

Eine Bekannte sagte mir mal: gute Männer werden nicht verlassen.
Alle Männer, welche gerne über die böse Ex lamentieren hängen in Wirklichkeit noch an ihr und suchen meist übergangsweise ein weibliches Trostpflaster. Hak sie ganz schnell ab.
Regt zum nachdenken an, welche Frau verläßt einen guten Mann?
Sind also nur noch die schlechten auf dem Markt verfügbar?

Bitte Meinungen von Frauen, danke!
 
  • #2
Und ein guter Mann, kann keine schlechte Frau verlassen?
Eine dumme Frau, kann einen guten Mann verkennen und ihn verlassen.
Ein paar kann auch einfach nicht zusammenpassen und bei der nächsten Frau, klappt es wunderbar.

Was du aussen vor lassen kannst, sind die Jammerlappen.
Die Auswahl ist also größer als du denkst!
 
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  • #3
Also demnach wäre mein Ex also so ein Vermeidungsfall. Hmmm, das sehe ich nicht so und ich weiß das, ich war 25 Jahre mit ihm verheiratet und habe ihn verlassen. Ich würde sagen, ich kenne ihn ziemlich gut.

Ich schätze so schlichte Denkmodelle nicht. Das muss frau differenzierter sehen:
Im Falle meines Ex würde ich sagen, er hat Fehler gemacht (über Jahre wiederholtes Fremdgehen), ich habe ihn im Irrtum über meine Einstellung dazu gelassen, zeigte mich für ihn wenig nachvollziehbar mit einem mal komplett spaßbefreit und zog die Scheidung durch.

Und Ladies, wenn ihr jetzt aufschreit "chronischer Fremdgeher, geht garnicht" - er hat seine Lektion gelernt. Er hat verloren, was ihm wichtig war - ein klassisches Zuhause, mit gemeinsamem Frühstück, oft im Garten, frischem Essen nach der Arbeit, lange Spaziergänge, entspannte Urlaube am Meer oder in den Bergen ....
In seinem tiefsten Kern ist er ein netter Mensch, freundlich, hilfsbereit, ein bisschen antriebs-/ideenarm, aber macht eigenständig und geschickt seinen Teil im Haushalt, hat einen mittelprächtig bezahlten sicheren Job, will auf keinen Fall ein superjunges Topmodel, sondern eine durchschnittliche bis häusliche Frau in seinem Alter. Dafür ist er der richtige Mann, nicht für mich.

Ich machte in jungen Jahren genau diesen Eindruck einer Normalofrau. Leider war das auch ein Selbstirrtum/Unsicherheit. Ich habe mein Potenzial erst in der Ausbildung und dann im Job entfaltet. Der Alltag wurde für ihn anstrengend, mir gelang alles, ging alles flott von der Hand, ich zeigte für sein (normales?) Tempo kein Verständnis.

Er hatte an meiner Seite viele persönliche Misserfolgserlebnisse. Den Frust hat er mit andern Frauen rausgelassen, um sich abzureagieren und auch Bestätigungen zu suchen - das war nicht ok.
Die Frauen waren nicht so rasant wie ich, weicher, liebevoller ... Ich denke, sie haben ihn sexuell mehr angesprochen, sind stärker auf seine Wünsche eingegangen. Auf dem Gebiet bin ich nicht so der Hit, wenn der Mann mich nicht flasht.

Mein Ex hatte diverse kurzfristige Onlineaffären und sie waren allesamt nichts. Er will eine richtige Beziehung mit Familienleben und er hat aus seinem persönlichen Kollateralschaden gelernt.

Kurz und gut: von meinem Ex würde ich keinesfalls abraten, sondern der richtigen Frau eher zuraten. Sie soll ihn nur nicht allein in Kur fahren lassen ;-) Er hat ein Haus in einer teuren Wohnlage am Stadtrand (Millionenstadt) und sein Rentenkonto habe ich auch nicht geplündert, wir haben noch nicht mal Kinder. Nur weil es mit mir nicht funktionierte, kann man ihn doch nicht für den Rest seines Lebens zu Schrottware erklären.
 
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  • #4
Eine dumme Aussage. Jeder Mensch ist anders und hat andere Vorstellungen von seinem Partner. Was den einen furchtbar nervt, stört den anderen überhaupt nicht. Oder einer will Kinder, der andere nicht. Oder einer verliebt sich in jemand anderen, der einfach besser passt. Millionen Gründe warum jemand verlassen wird. Ein gut und schlecht kann es demnach nicht geben.

Und ich als Frau wäre ganz sicher nicht an einem Mann interessiert, der über die angeblich böse Ex herzieht. Da interessiert es nicht die Bohne, ob er über sie hinweg ist oder nicht. Ein Mann der die Reife hat, mit einer Beziehung abzuschließen, egal was vorgefallen ist, und sich positiv auf die Gegenwart konzentriert hat erst mal eine Chance bei mir. Ob er eigentlich nur Sex sucht, ist ein völlig anderes Thema.

w40
 
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  • #5
Na ja, ich denke, das kann man so nicht sagen. Beziehungen verändern sich, der Alltag kehrt ein, einer der Partner verliebt sich anderweitig usw. Nicht jede Frau hat dieselben Wünsche und Erwartungen an einen Partner. Auch tolle Männer können verlassen werden. Aber ich gebe dir insofern Recht, dass man für eine neue Beziehung emotional frei sein sollte. Wer noch dauernd über seine Ex schimpft, ist nicht wirklich offen für etwas Neues.
 
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  • #6
welche Frau verläßt einen guten Mann?
Sind also nur noch die schlechten auf dem Markt verfügbar?

Typisch weibliche Schlußfolgerung. Als ob die Trennung immer nur von der Frau ausgehen würde. Schon mal auf die Idee gekommen, daß auch ein Mann Schluß machen kann? Zum Beispiel, weil die Frau sich als nicht partnerschaftstauglich erwiesen hat? Oder die Interessen und Lebensziele nicht kompatibel sind? (m)
 
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  • #7
Kann 100% zustimmen, dass kluge Frau die Finger von einem verlassenen Mann lassen soll. Habe das beschriebene Verhalten dieser Männer selber erlebt, war eine Übergangsfrau, habe es in der Realität oft auch gehört, bzw. erzählt bekommen und hier im Forum solche Geschichten auch oft gelesen.

Ü50zig
 
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  • #8
Gast 1, das ist absolut top geschrieben. Verhält sich bei mir genauso und auch ich kann sagen, ich empfehle meinen Exmann, denn er hat sowas von seine Lektion gelernt. Und nein, keine Plünderung durch Unterhalt & Co., denn es war immer meine Prämisse (und das auch schon aus Stolz), ein eigenständiges Leben führen zu können.
 
  • #9
Hier geht es ja um die verlassenen Männer, also nicht Männer, die selbst Schluss machen. Haben offensichtlich ein paar überlesen.

Grundsätzlich glaube ich, dass nur weil eine Frau einen Mann sitzen lässt, heißt das nicht, dass er ein "schlechter" Mann sei. Er war nur nicht der richtige für sie!

Was aber bei der Fragestellung zu bedenken ist, sind verlassene Männer, welche die alte Beziehung noch nicht abgeschlossen haben. Das müsste ich allerdings anders formulieren: verlassene Partner, welche die alte Beziehung noch nicht abgeschlossen haben. Da sind Frauen nur gleich betroffen.
 
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  • #10
...welche Frau verläßt einen guten Mann?
Sind also nur noch die schlechten auf dem Markt verfügbar?

Im Grunde genommen: JA!!!

Es bleiben winzige Subgruppen:

- verwitwete Männer (aber aus dieser Gruppe auch nur die, die in einer tollen Beziehung waren)

- Männer, die sich und ihrer Umwelt ihre Homosexualität erst spät eingestehen konnten

- Männer, die erst spät gemerkt haben, dass sie eigentlich Frauen sind


Bleibt eigentlich für Frauen nur die erste Gruppe, aber hier muß klar sein, dass diese Männer natürlich auch eine "gute" Frau wünschen, von der sich nicht getrennt wurde und die auf eine (objektivierbar!) ähnliche "Punktzahl" kommt, wie die verstorbene Partnerin. Nur wenn letzteres der Fall ist, ist ein Vergleichen ein harmloses "ist eben anders" Vergleichen und kein "besser oder schlechter" Vergleichen, was natürlich in die Hose geht!

m43
 
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  • #11
Im Grunde genommen: JA!!!

- verwitwete Männer (aber aus dieser Gruppe auch nur die, die in einer tollen Beziehung waren)

Ich persönlich jedoch würde einen überanspruchsvollen Mann der nicht nur permanent den alten Rollenbildern sowie der Vergangenheit nachhängt sondern der dazu noch total lernresistent und realitätsfremd ist, defintiv nicht als "guten" Mann bezeichnen. Sondern eher als einen, den man nichtmal seiner größten Feindin wünscht.


Schonmal daran gedacht dass das guter Mann nicht allgemeingültig ist? Ein guter Mann für eine Familiengründung wäre genausowenig ein guter Mann für mich wie der supersportliche Hauptberufabenteurer für Frauen die Kinder wollen..
 
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  • #12
Ich, als Frau, habe mit mehreren Männern Schluss gemacht und es gab auch Männer, sie sich von mir getrennt haben. Nicht weil er, oder ich schlechte Menschen waren, sondern weil es einfach nicht gepasst hat. Manchmal ist es schwer, damit klar zu kommen, weil es ein Schlag für das Selbstwertgefühl ist und man vielleicht durch das Verhalten des Ex verletzt wurde. In diesem Fall versucht man natürlich den Expartner möglichst schlecht zu sehen, um sich selber besser zu fühlen. Das ist im Grund genommen normal und auch ok.

Es kommt aber dann auf die Art und Weise an, wie man über den Expartner spricht. Schimpfwörter wären bei mir ein KO Kriterium und auch, wenn ständig dieses Thema präsent wäre. Ich möchte schließlich nicht dauernd den Beweis antreten müssen, dass ich anders bin, oder auf dem Prüfteller liegen.

Und nicht zu vergessen: So, wie er jetzt über seine Expartnerin spricht, redet er vielleicht auch mal über mich....
 
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  • #13
Ich m,55 erfahren genug stimme dieser Aussage voll und ganz zu. Ein A***Mann bleibt es und wiederholt immer wieder seine Unreife ind seine Defizite nur mit dem Unterschied, dass eine Frau es bemerkt und nicht akzeptiert und eine andere wiederum bemerkt es nicht oder möchte es aus zweckmäßigen und bequemen Gründen nicht bemerken, lebt einfach damit.
 
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  • #14
Genauso könnte man sagen: Hände weg von verlassenen Frauen.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass verlassene Partner länger an einer Trennung zu knabbern haben, - trifft diese sie doch plötzlich und unerwartet, während der verlassende Partner sich schon länger mit einer Trennung beschäftigt und emotional bereits mit der Beziehung abgeschlossen hat.

Traurig ist nur, dass sich Männer als auch Frauen mit anderen einlassen, weil sie vielleicht nicht gut alleine sein können oder einen Partner als Statussymbol an ihrer Seite haben wollen, - obwohl sie genau wissen, dass sie es nicht ernst mit ihm meinen.

Das stellt sich spätestens dann heraus, wenn ein Heiratsantrag von dem "Übergangspartner" gemacht wird. Dann bekommt man kalte Füße und sucht nach diversen Ausreden. Vielleicht sollte man viel schneller "zur Sache kommen", damit einem die Augen aufgehen und man seine Zeit nicht länger mit Menschen vergeudet, die einen nur als Übergangslösung betrachten.
 
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  • #15
verwitwete Männer (aber aus dieser Gruppe auch nur die, die in einer tolles Beziehung waren)

Also ich halte diese Sorte von Männern für den größten Alptraum für die Frauen, wenn es um einen neuen Partner geht!

Denn ich möchte definitiv mit keiner Frau konkurrieren die nach ihrem Tod so idealisiert wurde und man mit ihr immer einem Vergleich stand halten muß.

Also da ist mir jeder andere Mann der verlassen wurde und wo noch seine Ex lebt lieber.
 
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  • #16
Typisch weibliche Schlußfolgerung. Als ob die Trennung immer nur von der Frau ausgehen würde. Schon mal auf die Idee gekommen, daß auch ein Mann Schluß machen kann? Zum Beispiel, weil die Frau sich als nicht partnerschaftstauglich erwiesen hat? Oder die Interessen und Lebensziele nicht kompatibel sind? (m)

FS

Es geht um verlassene Männer, nicht Männer, die verlassen.
Die Mehrzahl der Trennungen und Scheidungen geht statistisch von Frauen aus und das hat auch sicherlich Gründe.
 
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  • #17
Gast 1, das ist absolut top geschrieben. Verhält sich bei mir genauso und auch ich kann sagen, ich empfehle meinen Exmann, denn er hat sowas von seine Lektion gelernt. Und nein, keine Plünderung durch Unterhalt & Co., denn es war immer meine Prämisse (und das auch schon aus Stolz), ein eigenständiges Leben führen zu können.

FS

Sorry, solche Sätze kann ich nicht ernst nehmen.
Also ich würde keiner Frau einen Mann empfehlen, den ich verlassen hätte und den noch als Gewinn für die Neue darstellen.
Ich lach mich weg und kopfschüttel.
Evtl. fehlen noch ein paar Details, ob er kochen kann und ob er ein guter Liebhaber war, damit die neue Frau immerhin da Bescheid weiß. (Ironie)
ICH FASS ES NICHT.
 
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  • #18
Hier geht es ja um die verlassenen Männer, also nicht Männer, die selbst Schluss machen. Haben offensichtlich ein paar überlesen.

Grundsätzlich glaube ich, dass nur weil eine Frau einen Mann sitzen lässt, heißt das nicht, dass er ein "schlechter" Mann sei. Er war nur nicht der richtige für sie!

FS

Dennoch haben diese Männer Verarbeitungstendenzen, denn sie fragen ewig nach dem warum hat sie das getan?
Sie hängen meistens noch an der Ex, deshalb geht es auch nicht darum, ob er nicht der Richtige für die Ex war, sondern dass er ein Defizit hat, eindeutig.

Nur Männer, die selbst verlassen sind frei, weil sie wussten, warum sie eine Bindung beendeten, im ersten Fall wissen sie meist nicht Bescheid und flüchten somit altlastbeladen nahtlos zum Übergang und davor will ich Frauen die einen beschwerdefreien Neustart machen wollten eben warnen, mit solchen Männern wird er nicht funktionieren.
 
  • #19
gute Männer werden nicht verlassen.
...
Regt zum nachdenken an, welche Frau verläßt einen guten Mann?
Sind also nur noch die schlechten auf dem Markt verfügbar?

Bitte Meinungen von Frauen, danke!

würde ich so nicht sagen.

Es gibt gute Männer, die von "schlechten" Frauen verlassen werden, zum Beispiel für einen Macho etc.also einer Frau, die den guten Mann nicht zu schätzen gewusst hat.

und es gibt schlechte Männer, die werden nicht verlassen, sondern verlassen immer selber. Charismatische A*-typen, die sich ausschließlich gute Frauen suchen, von denen sie angehimmel werden, solange bis es den Männern zu langweilig wird.

Wovon man sicher aber die Finger lassen sollte, sind Menschen, die ständig oder oft über den EX/die EX reden, da ist die Verarbeitung noch nicht abgeschlossen.

w31
 
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  • #20
würde ich so nicht sagen.

Es gibt gute Männer, die von "schlechten" Frauen verlassen werden, zum Beispiel für einen Macho etc.also einer Frau, die den guten Mann nicht zu schätzen gewusst hat.

w31

FS

Genau und diese "guten" Männer hängen gerade an dem Biest das sie verlassen hat, es klingt paradox aber es ist so und ich weiß es aus einigen Geschichten im Umfeld. Auch wenn die Frau ihm böse mitgespielt hat, sie hatte was magisches, was besonderes, eben was teuflisches, was leider viele Männer anzieht, denn nett und brav ist zwar positiv aber auch langweilig und nicht sexy.

(Warum gehen soviele Männer zu Dominas und nicht zu lieb und nett??)

Diese "guten" Männer, die verlassen wurden haben also ebenfalls einen Komplex, den sie erst verarbeiten müssen um an ihren verlorenen Selbstwert anzuknüpfen und diese Arbeit wünsch ich keiner Frau, vor allem wenn die "magische Ex" plötzlich wieder vor der Tür steht.
 
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  • #21
Ich halte das für eine hanebüchene Annahme. Von unaufmerksamen, gewalttätigen Lügnern und Egomanen sollte man sicherlich die Finger lassen, aber längst nicht jeder verlassene Mann weist derartige Charaktermängel auf. Oftmals hat es einfach zwischen diesen beiden Menschen nicht mehr gepasst, ohne dass einer von beiden ein Schwein ist. Die Liebe ist vergangen und/oder man hat sich so weit auseinander entwickelt, dass eine Beziehung nicht mehr möglich ist. Das stellt keinem der Partner ein schlechtes Charakterzeugnis aus. Es benötigt einfach mehr für eine Beziehung, als bloß kein Mistkerl zu sein. Wenn beispielsweise eine Frau gegangen ist, weil ihr Partner keinen Familienwunsch hat, so kann genau dieser Mann für mich der passende Partner sein, da ich ebenfalls keine Kinder wünsche.

26, w
 
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  • #22
Ich bin zwar tendentiell gegen Generalisierungen,aber es ist an Deiner Aussage schon ein Körnchen Wahrheit dran.

Diese Männer hängen tief in ihrem Herzen noch an dieser Frau, sind gerne beleidigt, zeigen aus der Verletzung heraus wenig Bereitschaft, über ihre eigene Schuld am Scheitern zu Reflektieren und sind somit gar nicht offen für eine neue Frau in ihrem Leben.
Insofern musst Du schon ein bisschen genauer abspüren, auf welchem Stand der Trennungsverarbeitung ein Mann sich genau befindet. Unterstützung dabei kann auch eine Startrampe für eine neue Beziehung sein, aber nur, wenn er eben sein Scheitern konstruktiv annimmt.
Ansonsten, ja, nimm´ die Beine in die Hand, denn Du wirst nur frustriert enden.
Worst Case: er vergleicht Dich ständig mit der Ex, die Ex spielt eine Rolle in seinem Alltag und fließt daher in jedes Gespräch ein, Du wirst in die Grabenkämpfe mit hineingezogen, Ihre Zickereien machen eine verlässliche Planung Eurer gemeinsamen Zeit unmöglich, und am Ende entscheidet er sich gegen Dich: Du dientest nur zur Ablenkung und warst - Übergangsfrau.

Ich behaupte, Du kannst mit wachen Antennen merken, welche Rolle er Dir in seinem Leben einräumt.

Viel Erfolg!

w, 37
 
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  • #23
Ach du Schei***** .

Wenn ich das lese sind für mich als 2mal verlassenen mit 25 Jahren offensichtlich die Chancen vorbei eine Frau zu finden.

Ich werde mich dann einfach mal am ersten Weihnachtstag erhängen.... :/

Also wirklich, die meisten von euch sollten sich für so etwas menschenverachtendes schämen!

Es gibt meiner Meinung nach genug Gründe :
Kinderwunsch und Zeitpunkt?
Sexuelle Präferenzen und Lüste?
Karriere vs. Leben (was bei spontanen, einmaligen Job-chancen) ?


UND nicht zu vergessen, vielen Männern wird doch gerne unterstellt das sie die eigene Beziehung sabotieren damit sie selbst nicht das Rückrad haben müssen die Beziehung zu beenden...
Sind diese Männer verlassen worden oder haben eigentlich aktiv verlassen ?

Ich habe mit meiner letzten Freundin immernoch regelmässig Kontakt, wir haben zusammen viel erlebt und durchgestanden (auf physischer aber auch beziehungstechnischer Ebene)
Wir schätzen den anderen sehr dafür das er dem anderen dabei geholfen hat "seinen" Charakter zu formen, ABER genauso gut kann ich sagen warum ich keine Beziehung mit ihr mehr möchte und vice versa.

Klar wünsche ich mir manchmal die "alte" Zeit zurück, aber warum? Weil ich es mag jemanden in den Arm zu nehmen beim Film schauen, oder morgens die Haare meiner Freundin aus meinem Gesicht zu sammeln.

Aber ich sehe, 25 jährige, verlassene Männer sollte sich lieber den Strick nehmen.....

widerlich und peinlich, vor allem was hier ältere, weibliche Teilnehmer davon behaupten.
Nicht zu vergessen die "dummen Männer" ohne ausreichendes Reflexionsverhalten, offensichtlich haben einige Frauen hier jeden "Wie reflektiere ich volle super tolle tiefsinnig" von B-Promi XZY gelesen und sind damit eigentlich automatisch bessere Menschen.


Also wenn ein nettes Mädel mit 25 +- 3 Jahre Lust hat ein "verlassenen" einen Chance zu geben, so wird sicherlich das Gespräch und der Austausch mit mir Interessant sein, wahlweise mit Exfreunden als Thema, oder nicht :)
 
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  • #24
Als Mann sehe ich die Probleme eher bei den Frauen :)
Bei allen Frauen die ich kennengelernt habe, fehlte immer das Gleiche: sie wussten nie so genau was sie wollten, auch wenn sie es ständig behaupten. Und wenn sie es wussten, änderte sich dies innerhalb kurzer Zeit aufs Neue.

Das heißt, sie haben ein Haus, Kinder, einen Mann. Nun tun sie die üblichen Frauen Sachen, schauen irgendwelche Schnulzen Sendungen im TV und interessieren sich zu sehr für die Liebesleben anderer Menschen. Umso mehr sie sehen, umso unzufriedener werden sie mit dem was sie haben - auch wenn andere Frauen sie dafür beneiden.

Anfangs heißt es: Suche Mann, selbstsicher, zielstrebig.
Wenn er dies auch so umsetzt, sein Ziel verfolgt, dann wird er schnel langweilig. Im Prinzip wollen sie keinen Zielstrebigen, sie wollen eher den Casanova, den Verführer und Abenteurer. Und zu 99% verlässt eine Frau einen (treuen) Mann wegen diesem Quatsch in deren Kopf.

Eine Frau kann einfach nicht länger stolz auf ihre Neueroberung oder Sache stolz sein. Männer können es, man muss ihnen nur das Gefühl vermitteln einen Schatz zu haben und nicht irgendeine Zicke ;)
 
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  • #25
Also ich halte diese Sorte von Männern für den größten Alptraum für die Frauen, wenn es um einen neuen Partner geht!

Denn ich möchte definitiv mit keiner Frau konkurrieren die nach ihrem Tod so idealisiert wurde und man mit ihr immer einem Vergleich stand halten muß.

Ob verwitwet, oder nicht ...die Vorgängerin ist immer ein Problem, oder auch kein Problem durch den Vergleich ...je nach dem, wer oder wie Du selber bist!!!

Diese Annahme, dass die Vorgängerin idealisiert wurde und Außenstehende das vollkommen anders bewerten würden, ist auch mir immer wieder unterstellt worden. Das passierte so lange und so oft, dass ich es selber bald geglaubt habe. Irgendwann war dann der Punkt gekommen, dass ich z.B. mal für die optischen bzw. oberflächlichen Aspekte eine Methodik zum Objektivieren angewand habe:

Ich habe einfach je ein Dummy-Profil mit Bildern meiner verstorbenen Frau bei "angesagter.de" (das war mal sowas wie "hot or not") erstellt und eines mit den Bildern eines Kontaktes, bei dem ich der Meinung war, dass das kein Vergleich ist (und für mich unakzeptabel), aber meine Umgebung behauptete, dass das Blödsinn wäre.

Ich habe das dann ca. 72 Stunden laufen lassen mit der Fragestellung, ob ich eine psychische Schacke habe, oder meine Berater.

Das Ergebnis war vernichtend! ...für meine sog. "Freunde"!

m43
 
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  • #26
@23

Mann braucht sich darüber nicht aufregen, denn alles was die Frauen hier von sich geben, gilt doppelt für verlassene Frauen. Das lustige ist, dass die meisten das auch wissen - jeden erfahrenen Mann dürfte das ohnehin klar sein: Eine Frau wird mit jeder Trennung beziehungsunfähiger. Sie projiziert kumulativ ihre schlechten Erfahrungen auf den neuen Mann, so dass eine Verletzung in der dritten Beziehung gleich dreimal so schlimm wahrgenommen wird wie in der ersten. Wenn erfahrene Männer sagen, sie wollen nur junge bzw. keine Ü30 Frauen, dann bezieht sich das nicht ausschließlich auf den Körper - auch wenn die meisten Frauen das so interpretieren - sondern auch auf das Wesen. In der Regel haben Ü30 Single-Frauen nämlich mehr als drei Trennungen hinter sich und sind nüchtern und realistisch betrachtet ab da schon absolut nicht mehr für eine ernsthafte Beziehung geeignet. Eine Frau mit drängendem Kinderwunsch und dreifach gekürzte Geduld ist eine tickende Zeitbombe, die lieber früher als später explodieren will. Ohne Kinderwunsch wird es auch nicht unbedingt besser, aber immerhin ist dann der Countdown etwas länger. So etwas tun sich nur unerfahrene Männer an, die nicht rechtzeitig gewarnt wurden. Wer eine ernsthafte, harmonische Beziehung sucht, sollte strengstens darauf achten, dass die Frau höchstens drei Beziehungen hinter sich hat. Desto weniger, desto besser. Alles andere ist sinnlos investierte Lebenszeit.
 
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  • #27
Ich glaube, bei dem ganzen Thema muss man zwischen jungen Männern, die nach eine Kurzzeitbeziehung ohne Heirat verlassen worden sind und langjährig verheirateten Männern über 40 mit Kind/er und Haus unterscheiden.

Ich war damals gerade 40zig, er hatte viel zu früh geheiratet, seine Ex ist mit 19 schwanger geworden, sein Sohn später auch, die Kindesmutter war gerade 17, wird das über die Gene vererbt, so früh Vater/Mutter zu werden?

Der ganze Trennungs-Scheidungsprozess hat 7 Jahren gedauert, ich habe mir sein Spiel und ihr Spiel ein halbes Jahr angeschaut, dann habe ich richtig verstanden, warum sie ihn verlassen hat. Er war zu keinem sich selbst hinterfragen fähig, er hat die Welt nicht verstanden, warum sie gegangen ist. Er war nicht auf dem Erkenntnisstand, den man als 40zigjähriger Mensch im großen und ganzen haben sollte. Zum Schluss hat er sich mir gegenüber ganz mies verhalten, das war gut so. So konnte ich schnell abschliessen und seine Ex so gut verstehen.

w Ü50zig
 
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  • #28
Nein, denke ich nicht.

- Dann wäre ja jeder ein schlechter Mann, weil jeder schon mal eine Beziehung hatte, außer ein paar Jungfrauen im hohen Alter. Ich denke, jeder wurde schon einmal verlassen, auch Frauen. Das gehört dazu, um sich weiterzuentwickeln und um Fehler zu erkennen.

- Gerade nicht-verlassende Männer haben es manchmal faustdick hinter den Ohren. Sie ziehen ihre Frau in ein Abhängigkeitsverhältnis oder sie betrügen ihre Ehefrauen jahrzehntelang und die Frau weiss das oder vermutet das auch, trennt sich aber dennoch nicht. Die Beziehung wird dann höchstens beendet, wenn die Frau eines Tages die Trennung dazu schafft (schafft sie aber nicht. Weder emotional, geldlich noch wegen des Kindes) und denn der Mann ist viel zu gemütlich für eine Trennung. So ein Mann ist also auch kein besserer Fang.

- ein Mann, der nie Beziehungen, Beziehungserfahrungen, Trennungen und Kompromisse erlebte, ist dann vermutlich ein ONS-Typ? Besser?

- Und auch nicht jede Beziehung geht in Streit und Hass auseinander. Die meisten Leute, die sehr lange zusammen waren, haben sich in ihrer Persönlichkeit einfach sehr stark verändert, meist auch positiver, da man viel aus so einer Beziehung mit nimmt.

- Oder ältere Männer die sich eine sehr viel jüngere Frau suchten, wurden später verlassen, da diese Frau vielleicht 10 Jahren später noch mal eine Familie gründen wollte, weil sie sich noch nicht so alt fühlte.

Die Fälle sind also individuell verschieden.

Ich finde es gut, wenn ein Mann (je nach Alter) mehrere Beziehungen hatte und auch schon mal verlassen wurde. Selbst verlassene Männer bestätigen oft, dass sie an ihrer Trennung stark gewachsen und nun klüger als zuvor sind; und auch vieles anders machen würden. Meist machen sie es bei der nächsten Partnerin besser. Das habe ich sowohl bei meinen, als auch fremden Ex-Männern gesehen, die sich alle weiterentwickelt haben.

Einer hat sogar im hohen Alter von 49 noch das Backen gelernt. Ich hatte damals die Rolle, seiner verstorbenen Mutter übernommen. Erst nach mir ist er eigenständig geworden. Ich hatte die Trennung viel zu lange rausgeschoben.

Ich glaube, ich habe mich sogar oft im Leben getrennt, aus Liebe zu den Männern. In der Hoffnung, sie finden eine passendere Frau als mich, die ihnen zeigt, wo es im Leben lang geht.

w
 
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  • #29
Finger weg von verlassenen Männern, und Finger weg von verlassenen Frauen - und dann lassen wir alle aus Angst die Finger voneinander und sind schön einsam und unglücklich. Also nein, das halte ich für Unsinn. Ich habe mal den Spruch gelesen "One girl's trash is another girl's treasure." So sehe ich das auch. Und habe meinen Exen immer von Herzen gewünscht, dass es mit jemand anderes besser klappt.
 
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  • #30
FS

Sorry, solche Sätze kann ich nicht ernst nehmen.
Also ich würde keiner Frau einen Mann empfehlen, den ich verlassen hätte und den noch als Gewinn für die Neue darstellen.
Ich lach mich weg und kopfschüttel.

ICH FASS ES NICHT.

Ich habe mich bisher in aller Regel getrennt, weil die anfängliche Verliebtheit sich abgenutzt hat. Das ist aber ein nahezu zwangsläufiges Phänomen und sagt nichts über die Qualität der Partner aus.

Selbstverständlich bin ich mit nahzu allen meinen Ex-Männern immer noch sehr gut befreundet - im Gegensatz zur Romantik nutzt Freundschaft sich ja nicht ab, sondern wächst über die Jahre.

Wenn Sie das Gros der Männer, die Sie verlassen haben, heute nicht als gute Freunde bezeichnen, die Sie guten Gewissens weiterempfehlen können, dann haben Sie einfach viel zu oft schlecht gewählt. Aus Sicht einer klugen Frau ist so ein Verhalten auch kaum zu fassen!
 
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