• #31
Beide haben es nicht ernst mit dir gemeint. Warum suchst du dir solche Männer aus? Wenn du hierauf eine Antwort hast, dann wird dir das nicht mehr passieren, dass du dich in Männer verliebst, die mit dir spielen. Irgendwas ist es, dass du reizvoll findest, wo dein Unterbewusstsein sagt, die meinen es nicht ernst, in die kann ich mich verlieben. Ver-lieben ist übrigens wie Ver-irren…. Ich wünsche dir viel Erfolg.
Tja, wenn es das Verlieben nicht gäbe, so wäre die Menschheit ausgestorben! Verlieben hat auch ihre biologischen Grundlagen im Gehirn und in den Hormonen. Sie erst macht die Paarbildung und die Familiengründung möglich.
Aus Verliebtsein kann später eine tiefe und vertrauensvolle Liebe entstehen, genau das was im Grunde genommen sich jeder Mensch auf diesem Planeten wünscht und anstrebt. Da brauchen wir uns doch nichts vorzumachen und uns selbst zu belügen.

Wie der Psychiater Joachim Bauer sagt, gute zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen sind die stärkste Motivation des Menschen für sein Verhalten und sein Handeln.
Dass diese Männer vielleicht selbst nicht bewusst mit ihr spielen, sondern etwas suchen, was ihnen in der eigenen Ehe fehlt, berücksichtigst du leider nie! Ihr den schwarzen Peter, zuzuschieben ist zu kurz gedacht.
Ich finde es unfair und sogar beleidigend, nur ihr die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, weil sie es alleine nicht ist!

Derjenige, der mit dem Flirten beginnt signalisiert entweder, dass 1) er tatsächlich Interesse an der Person hat, 2) nur ein Bedürfnis nach Bestätigung und Bewunderung hat (narzisstische Zufuhr), 3) zum eigenen Spaß die Machtposition missbraucht, 4) in seiner Ehe die Leichtigkeit, die Spontanität, das Verspielte verloren gegangen ist usw.

Ein Flirt, eine Beziehung, eine Affäre, eine Ehe ist niemals eine Einbahnstraße; dazu braucht es immer zwei! Verantwortung liegt also in den Händen beider, 50:50%. Oder gar zu Beginn 100:0, wenn der Angeflirzete nicht reagiert!
 
  • #32
@ Mandoline, man kann sich also innerlich nur abgrenzen, wenn man privat miteinander zu tun hat? Beruflich ist das nicht möglich? Da widerspreche ich vehement. Frau ist doch nicht das Schaf, welches zur Opferbank geführt wird. Macht Euch doch nicht derart klein. Welche Frau wurde nicht schon mal von einem Kollegen oder Chef angeflirtet? Wenn man das nicht wünscht, kann man sich als erwachsene Frau doch wehren. Ich hatte auch mal einen Chef, der geflirtet hat und auf die Reaktion wartete. Damit kann man souverän umgehen, ohne ausfallend zu werden. Also ich bin in der Lage, Grenzen aufzuzeigen und gut ist.
Im Zusammenhang mit Flirten sexuelle Belästigung oder Missbrauch ins Spiel zu bringen, halte ich für übertrieben.
 
M

Meeresrauschen

Gast
  • #33
Ich empfind es ebenso, dass die TE hier angegriffen wird. Ich finde, dass ein gebundener Mann mit solchen extremen Flirtattacken siganlisiert, dass er seine Partnerin am liebsten betrügen würde wenn die nächste Gelegenheit kommt.
Dann berechnet er aber die entstehenden Kosten und erkennt, dass er finanziell ziemlich blöd dasteht wenn er sich wirklich trennt und er registriert, dass er es daheim doch nicht so schlecht hat- es ist zwar langweilig, aber es genügt ihm anscheinend und es siegt die Bequemlichkeit- und nun ignoriert er die Frau, die er seit Monaten anflirtet, behandelt sie mies und tut so als wäre nichts gewesen. So läuft es doch. Und am Ende war ja eh alles nur ein kleiner Flirt und die Frau, die sich aufgrund seiner Avancen Hoffnungen machte, wird belächelt und sogar noch dafür verachtet, dass sie Gefühle hat.
Als Single-Frau muss man lernen sich davor zu schützen- insbesondere im Berufsleben! Ich kann verstehen, weshalb manche sich hier so ein dickes Fell angeeignet haben.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Ich finde, dass ein gebundener Mann mit solchen extremen Flirtattacken siganlisiert, dass er seine Partnerin am liebsten betrügen würde wenn die nächste Gelegenheit kommt.
Dann berechnet er aber die entstehenden Kosten und erkennt, dass er finanziell ziemlich blöd dasteht wenn er sich wirklich trennt und er registriert, dass er es daheim doch nicht so schlecht hat- es ist zwar langweilig, aber es genügt ihm anscheinend und es siegt die Bequemlichkeit- und nun ignoriert er die Frau, die er seit Monaten anflirtet, behandelt sie mies und tut so als wäre nichts gewesen.

Soll er doch flirten. Niemand zwingt irgendjemanden auf einen Flirt einzugehen oder sich Hoffnungen zu machen.

Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso die FS nicht souverän mit den Situationen umgeht und überhaupt zulässt, dass sie sich in einen gebundenen Mann verliebt. Warum denkt sie über seine Flirterei überhaupt nach! Er ist gebunden - tabu - fertig - aus.
So lange der Mann nicht handgreiflich wird, sollte man so etwas mit Humor nehmen, abprallen lassen, falls notwendig Grenzen aufzeigen und jedenfalls beruflich professionell reagieren. Die Einbringung eines (zur Not erfundenen und vom Bruder/Cousin/Nachbarn gespielten) Partners kann in krassen Fällen für rasche Abhilfe sorgen.
Ich stimme Kaktus zu und meine, dass die Ohnmacht, die die FS gegenüber den flirtenden Männern verspürt, schon auch hausgemacht ist.
 
  • #35
@ Mandoline, man kann sich also innerlich nur abgrenzen, wenn man privat miteinander zu tun hat? Beruflich ist das nicht möglich? Da widerspreche ich vehement. Frau ist doch nicht das Schaf, welches zur Opferbank geführt wird. Macht Euch doch nicht derart klein. Welche Frau wurde nicht schon mal von einem Kollegen oder Chef angeflirtet?.
Wie gesagt, es hängt von ihrer Position ab, ob sie dem Anflirtenden die Stirn bieten und sich nichts gefallen lässt.
Wenn sie sich innerlich abgrenzt, so kann folgendes von der Seite des Mannes passieren: entweder er respektiert das und lässt sie auch in Ruhe oder aber er ist in seiner männlicher Ehre gekränkt, falls er einen starken narzisstischen Persönlichkeitsstil hat und sie zu destabilisieren versucht, Gerüchte über sie in die Welt setzt, andere gegen sie aufhetzt; mit anderen Worten subtilen psychischen Terror gegen sie beginnt (Mobbing). Auf sein weiteres Verhalten hat sie wahrlich keinen Einfluss.

Sie muss ihn besser kennen, um gut einschätzen zu können, wie er auf ihre Ignoranz reagiert. Doch kann sie das? Kennt sie ihn so gut, um sagen zu können, wie er als nächtes reagiert bzw. was er tut? Ich meine nein! Der Mensch ist in seinem Verhalten nicht vorhersehbar. Damit will ich sagen: der nette Nachbar von nebenan riss 149 Menschen in den Tod (Anspielung an den Piloten der German Wings). Wer hätte das gedacht? Er war doch so nett und umgänglich!
 
  • #36
Wenn man die Rückmeldungen 25 und 26 von void aufmerksam gelesen hat, dann sieht man doch, dass nicht sie die Vorgesetzte war und auch nicht eine Kollegin auf der gleichen Ebene, sondern sich beide Male in Abhängigkeitsverhältnis befand, aber das erste Mal verliebt war.

Ich war beide Male in einer Abhängigenposition und beide Männer verlangten von mir, dass ich ihnen das Gefühl vermittle, sie seien tolle Männer.
Im Keim ersticken passierte im ersten Fall nicht, weil ich mich verliebt hatte und es noch so sah, dass der Mann es merken sollte. Ich dachte ja, es geht ihm darum, tatsächlich mit mir zusammensein zu wollen. Als mir endlich klar wurde, dass er "nur spielen" will, habe ich mich zurückgezogen, er hat nochmal nachgetreten und ich bin dann deswegen gegangen. Wie oben geschrieben, hat er versucht rauszufinden, wohin.
Im zweiten Fall bin ich sofort auf Abstand gegangen, als ich merkte, dass ich verliebt bin, weil ich das Theater von ersten nicht noch mal wollte, und war nüchtern und sachlich. Dem Mann hatte das nicht gepasst, er verstärkte seine Flirtattacken, kam immer einen Tick zu dicht und sah mich permanent auffordernd an.
...
Und das brachte mir Nachteile, weil dieser Mann anscheinend die Frauen einteilte in die, die ihm Bestätigung geben, indem sie mitflirten, dh. seine Flirtereien annehmen und aus der Unterwürfigenposition anhimmeln, und in die frigiden Zicken (und als drittes die Frauen, die er selber unattraktiv findet und deswegen nicht anflirtet).
Daraus ist vollkommen verständlich, was sie weiter schreibt
Und dann mach mal Deinem Chef eine klare Ansage in so einem Fall. Der fühlt sich doch noch mehr in seiner Ehre gekränkt, wenn man ihm sagt, er solle die Flirterei unterlassen.
Hier besteht ein klares Machgefälle! Der Chef als Machtinhaber, braucht seine Machtposition für höchst persönliche Zwecke, bzw. missbraucht sie, statt sich ethisch und moralisch seinen Mitarbeitern gegenüber korrekt zu verhalten! Das hieße: "Entweder du spielst mein Spiel, oder wehe..."

Martin Luther King, Gandhi und andere wären Beispiele für Menschen, die ihre Machtposition zum Wohle aller anderen brauchen und nicht missbrauchen!

Chefs und Manager haben häufiger narzisstische Züge (ansonsten wären sie nicht so weit gekommen) und daraus ist ihr respektloses und unterdrückendes Verhalten erklärbar.
 
  • #37
Ihr den schwarzen Peter, zuzuschieben ist zu kurz gedacht.
Ich finde es unfair und sogar beleidigend, nur ihr die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, weil sie es alleine nicht ist!

Es gibt einen Unterschied zwischen Verantwortung und Anteil. Anteil haben beide, Verantwortung kann jeder nur jeweils für sich selbst übernehmen. Mit schwarzem Peter hat das gar nichts zu tun.

Wie der Psychiater Joachim Bauer sagt, gute zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen sind die stärkste Motivation des Menschen für sein Verhalten und sein Handeln.

Gute zwischenmenschliche Beziehungen entstehen auf der Grundlage von Liebe. Die FS beschreibt hier eine Verliebtheitssituation mit Gefühlen, die fern von einer liebevollen Beziehung sind (Nicht-Ernsthaftigkeit, verheiratet).
 
  • #38
Gute zwischenmenschliche Beziehungen entstehen auf der Grundlage von Liebe. Die FS beschreibt hier eine Verliebtheitssituation mit Gefühlen, die fern von einer liebevollen Beziehung sind (Nicht-Ernsthaftigkeit, verheiratet).
Nicht jeden Menschen kann man lieben und sympathisch finden, und der Motor des Handelns ist das zu erreichen: gute und wohltuende zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen oder wie er an einer andere Stelle sagte: die beste Medizin für einen Menschen ist ein anderer Mensch. Mit allen Menschen kann man auch nicht gut zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen. Das ist illusorisch! Abgesehen davon braucht es dafür mind. zwei Menschen

Jemand kann dir auch durch Mobbing schaden und hoffentlich tut es der Chef der void nicht, weil sie nicht auf sein Flirten einging!
 
Top