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Gast

  • #1

Frage an die Männer: Hochzeit und Kinder - ab wann?

Davon abgesehen, dass manche (Frauen und Männer) nicht heiraten möchten, weil sie Angst vor der Scheidung haben, möchte ich mal gerne wissen, ab wann es für Männer generell an Hochzeit und Kinder ernst wird?

Von Freundinnen habe ich mitbekommen, dass ER von Anfang an von Hochzeit und Kindern spricht. Wenn man dann aber in einer Gruppe von Menschen ist, dann eher "ach nein, wir doch nicht. Wir können warten." 1. Frage: An was liegt das denn bitte?

2. Ist die Ehe für Männer wirklich der Anfang von Ende? Dass man nix mehr machen darf und keine eigenständige Person mehr ist? Diese Anti-Ehe Witze kommen ja nicht von nirgendwo her?

3. Kinder? War bei euch der Wunsch vorhanden, oder war es eher die Frau, die das entschieden hat? Sind in diesem Forum auch Männer, welche vor Schreck am liebsten Reisaus genommen hätten, wenn sie gehört haben, dass sie Vater werden?

Danke für die Antworten.

P.S. Die Frage beruht vor allem auf Gerüchte, teilweise aber auch selbst-erlebtes.
 
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Gast

  • #2
Davon abgesehen, dass manche (Frauen und Männer) nicht heiraten möchten, weil sie Angst vor der Scheidung haben, möchte ich mal gerne wissen, ab wann es für Männer generell an Hochzeit und Kinder ernst wird?

Von Freundinnen habe ich mitbekommen, dass ER von Anfang an von Hochzeit und Kindern spricht. Wenn man dann aber in einer Gruppe von Menschen ist, dann eher "ach nein, wir doch nicht. Wir können warten." 1. Frage: An was liegt das denn bitte?
Ja, das ist doch klar: Wenn er von vornherein ausschließen würde, dass er heiraten und Kinder haben will, würde das viele Frauen von vornherein verschrecken.
Bequemer für ihn ist es, sich das offen zu halten bis er die Frau an der Angel hat und sie so lange wartet, bis es für Kinder zu spät ist.
 
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Gast

  • #3
Hochzeit und Kinder waren für mich seit dem 18. Lebensjahr vorstellbar. In den letzten fast 20 Jahren habe ich allerdings kaum Frauen in Mitteleuropa getroffen, die an langfristigen Beziehungen interessiert wären. Ich kenne eine ganze Reihe von Männern, die wegen langjährigen und zum Teil krassesten Abfuhren der hiesigen Weiblichkeit gebildete Frauen andernorts fanden, eine Familie gründeten und glücklich sind.

M Mitte 30
 
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Gast

  • #4
Ab dreißig war ich grundsätzlich zu beidem bereit. Blöd nur, dass ich die Traumfrau für beide Projekte schon früher gefunden und zu lange hingehalten hatte. Danach hat sich nichts Brauchbares mehr eingefunden. Trotzdem habe ich mit Mitte dreißig geheiratet, weil eine nicht wirklich geliebte Kurzzeitbeziehung sich entschlossen hatte, schwanger zu werden. Man sollte Heirat nicht vom Alter abhängig machen, sondern von der Ernsthaftigkeit des Gefühls, zu Kindern sollten sich unbedingt beide entschließen und zwar erst, wenn b e i d e auch allein in der Lage wären, Kinder adäquat wirtschafltich zu versorgen.
 
  • #5
Die von Gast #2 genannten "langjährigen und zum Teil krassesten Abfuhren der hiesigen Weiblichkeit" kann ich aus eigener Erfahrung leider nur bestätigen…

möchte ich mal gerne wissen, ab wann es für Männer generell an Hochzeit und Kinder ernst wird?
Für mich (m., 34): Nach einer mehrjährigen, festen Beziehung. Mehrere Jahre der unbeschwerten Gemeinsamkeit – ich würde mal sagen, im absoluten Minimum 5 Jahre – sind für mich die absolut notwendige Grundlage, um später einmal mit dieser Frau Kinder zu haben.

Da mich in meinen jüngeren Jahren keine gleichaltrige Frau wollte und mir somit die Möglichkeit, diesbez. wichtige Erfahrungen zu machen und zu sammeln, verweigert wurde, kann ich mir jetzt nur noch mit einer deutlich jüngeren Frau eine feste Beziehung vorstellen, denn mit einer gleichaltrigen müssten ja schon recht bald Kinder "gemacht" werden.

Ist die Ehe für Männer wirklich der Anfang von Ende? Dass man nix mehr machen darf und keine eigenständige Person mehr ist?
Kann ich nicht beurteilen, ich war ja nie verheiratet. Aber ich glaube, dass die Basis einer vorherigen, längeren festen Beziehung (mit der gleichen Frau, meine ich natürlich) einen – um nicht zu sagen: DEN – entscheidenden Unterschied ausmacht.
 
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Gast

  • #6
O-Ton eines mittlerweile 52jährigen Freundes, der zum vierten Mal in eine Beziehung mit einer 25 Jahre jüngeren Frau geraten ist: "Naja und so mit Kindern ... wehren würde ich mich nicht."
(Nachdem die drei vorherigen Beziehungen nach drei bis vier Jahren scheiterten, weil die Frauen zu familienwilligeren Männern wechselten.)
Das ist zwar ein sehr extremes Beispiel, reiht sich aber in ähnliche Fälle ein, wo der Mann erst beim positiven Schwangerschaftstest schon fast erleichtert kommentierte "Oh, jetzt wird ernst!", zeigte mir aber, dass viele Männer ungern eine direkte Entscheidung pro Kind und Familie treffen wollen.
 
  • #7
Das ist zwar ein sehr extremes Beispiel, reiht sich aber in ähnliche Fälle ein, wo der Mann erst beim positiven Schwangerschaftstest schon fast erleichtert kommentierte "Oh, jetzt wird ernst!", zeigte mir aber, dass viele Männer ungern eine direkte Entscheidung pro Kind und Familie treffen wollen.
Das ist leider auch meine Beobachtung, viele Männer wollen aber bitte von der richtigen Frau, die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen (wenn es die falsche ist, dann jamerns sie auch).

Viele Männer wollen immer weniger Verantwortung übernehmen und wollen große Jungs bleiben. Das nervt ganz einfach.
 
  • #8
Mir war das schon seit Anfang-Mitte 20 klar, dass ich Kinder haben möchte und diese Frau auch heirate, wenn sie das will. Meine Erfahrung ist eher, dass Frauen Angst davor haben Kinder zu bekommen und sich zu binden, weil ihnen ein Mann zu wenig ist bzw. Beruf, Urlaube, Hobbies das einzige sind was ihnen Spaß macht. Viele sprechen von Leben genießen und Spaß haben aber übersetzt bedeutet es meist nur so viel Männer wie möglich, solange sie noch attraktiv genug sind. Da ist dann einfach kein Platz für Kinder.
 
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Gast

  • #9
Für mich (m., 34): Nach einer mehrjährigen, festen Beziehung. Mehrere Jahre der unbeschwerten Gemeinsamkeit – ich würde mal sagen, im absoluten Minimum 5 Jahre – sind für mich die absolut notwendige Grundlage, um später einmal mit dieser Frau Kinder zu haben.
Ich glaube dass das eher eine Wunschvorstellung ist, dass mit diesem Schema alles automatisch ideal laufen wird. Gerade wenn man als Paar ideal zusammengewachsen ist, kann die Geburt eines Kindes ALLES nochmal durcheinanderwirbeln und das Paar muss vielleicht sogar neu zueinander finden.
 
  • #10
Die Hälfte meiner Partnerinnen wollte keine Kinder. Und die Anderen wären mit Kindern überfordert.

Wenn Eine heiraten wollte, dann nur wegen dem gesellschaftlichen Status (Ehefrau statt Fräulein), rechtlicher/finanzieller Absicherung, oder als Sicherheit um nicht mehr alleine zu sein.
(Ich (m,51) war nie vh., und keine leiblichen Kinder)

Frauen heiraten m.E., um in einer Partnerschaft angekommen zu sein = keinen anderen Mann mehr suchen zu müssen.
Vielen Männern scheint es zu gruseln, künftig lebenslang nur noch die eine Frau zu haben (müssen) ?

Rückblickend scheint mir bei vielen (ex-) Ehepaaren für die Frauen der wirtschaftliche Vorteil.
Sie konnten sich Kinder, ein schönes Heim, diverse Urlaubsreisen etc. leisten.
Was sie alleine, selbst in Beruf und Vollzeit-Arbeit nicht in dem Ausmaß geschafft hätten ?

Von Liebe reden Alle. Aber Jede/r scheint was Anderes darunter zu verstehen ?

Ich rate Jedem: Keine lebensbedeutenden Entscheidungen vor dem 30. Geburtstag.
Aber so eng kann man das nicht sagen. Bei manchen war das erste Kind auch mit 28 J. passend.
Unter 25 J. sollte man m.E. nicht heiraten, und noch keine Kinder.

Den passenden Lebens-, Kinds- und ggf. Ehepartner. Das kann man auch nach zwei Jahren zusammen leben feststellen.
Was zu schnell zusammen kam, ist das Risiko, daß es auch schnell auseinander geht.
Und nur wegen einer Schwangerschaft heiraten, ging m.W. noch nie gut aus.

Umgekehrt sollte man sich nicht zu lange hinhalten lassen. Wer Kinder und/oder Ehe will, sollte das schon relativ bald mit dem Partner/in abklären, ob grundsätzliche Bereitschaft dafür.

Eine Frau war sieben Jahre lang verlobt, aber dann trennte er sich doch von ihr. In der Zeit bildete er sich beruflich weiter und wollte aufsteigen, um dann in der Ehe mehr verdienen und bieten zu können.
Damit begründete er die Verschiebung der Hochzeit.
m.E. war für ihn diese Frau nur eine Zwischenlösung, aber keine Ehepartnerin. Obwohl er mir bei einem kurzen Treffen recht sympathisch schien.

Mag sein, daß ich durch die Ehe meiner Eltern voreingenommen bin. Aber was ich dann selber erlebte, war noch schlimmer.

Aber früher war auch nicht alles besser. Selbst die Ehen meiner Großeltern waren schlecht.
Aber z.B. mein Ur- und mein Ur-Ur-Großvater hatten sehr schöne Ehen und große Liebe.

Mich beeindruckt die schwedische Prinzessin Viktoria und ihr Ehemann. Beide mußten neun Jahre lang darum kämpfen, bis sie endlich heiraten konnten, und inzwischen das erste Kind.
So lange muß es nicht sein. Aber sie waren m.E. auch nicht oberflächlich und vorschnell. Und konnten ihre persönliche Liebe durch ihre Höhen und Tiefen prüfen, vergrößern und festigen, bis sie heirateten.
 
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  • #11
Das ist leider auch meine Beobachtung, viele Männer wollen aber bitte von der richtigen Frau, die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen (wenn es die falsche ist, dann jamerns sie auch).

Viele Männer wollen immer weniger Verantwortung übernehmen und wollen große Jungs bleiben. Das nervt ganz einfach.
Das stimmt nicht. Die "richtige Frau" muss einem Mann auch nicht die Pistole auf die Brust setzen, vielleicht noch im Sinne von "heiraten oder trennen", aber nie durch eine Schwangerschaft. Damit beweist sie nämlich, dass sie es nötig hat und ohne miese Tricks keinen Mann an sich binden kann, also ziemlich armselig ist, zu Betrug bereit ist, also keineswegs zuverlässig, und keinesfalls die Richtige". Bei sochen Frauen setzt sich das Instrumentalisieren der Kinder auch konsequent in der Ehe und nach der Trennung fort - meine erste Ehe ist da nicht der einzige mir bekannte Fall. Das Kind dient dann als gefällige Ausrede zur Arbeitseinstellung und als Geldbeschaffer oder Fessel an die ungeliebte Frau. Ich kenne sehr viele Männer, die wegen Schwangerschaft vor 15 bis 25 Jahren geheiratet haben. Sie sind mittlerweile alle getrennt oder geschieden. Die wenigen, die die Entscheidung für den Antrag ohne Zwang getroffen haben, stehen hinter ihrer Entscheidung.
 
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Gast

  • #12
Wenn ich die Frau gefunden hätte, wo ich mir rundum sicher bin, daß sie es ist, hätte ich schon mit 18 geheiratet. Eine Testzeit von ca. 4 Jahren hat aber die Bezeihung meist so mitgenommen, daß ich diese Frau nicht mehr geheiratet hätte.

Kinder konnte ich mir, unabhängig von der Frau, erst ab 36 vorstellen. In diesem Alter waren alle Baustellen (Studium, Etablierung im Beruf, endlich Geld ausgeben) beendet, und es fühlte sich richtig an, in eine neue Lebensphase (Vater) einzutreten. Nur leider fehlte die Frau dazu.

m, 40
 
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Gast

  • #13
Ich könnte mir vorstellen, noch ein, zwei Jahre meine Freiheit zu geniessen und auch meinen beruflichen Herausforderungen viel Zeit zu widmen, dann mit einer ca. 35 bis 39 jährigen Frau eine Familie zu gründen.

m/45
 
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Gast

  • #14
Ich könnte mir vorstellen, noch ein, zwei Jahre meine Freiheit zu geniessen und auch meinen beruflichen Herausforderungen viel Zeit zu widmen, dann mit einer ca. 35 bis 39 jährigen Frau eine Familie zu gründen.

m/45
Und in 1-2 Jahren würdest du dann, auch wenn du die richtige Frau hättest, wahrscheinlich immer noch sagen, dass du noch 2 Jahre deine Freiheit genießen und die Karriere vorantreiben willst. Wer sich mit Mitte 40 nicht reif für Kinder fühlt, wird sich nie reif dafür fühlen (mal ganz abgesehen davon, dass man auch mal an das Kind denken sollte; bei einem Vater, der bei der Geburt des Kindes schon Ende 40 ist, ist die Gefahr nicht gering, dass das Kind mit Anfang 20 keinen Vater mehr hat...).

Ich als Frau finde, dass Mitte 30 die perfekte Zeit zum Kinder kriegen ist. Man hat das Studium beendet, steht fest im Beruf und ist richtig erwachsen geworden. Heiraten würde ich persönlich hingegen nicht, da ich darin keinen Sinn sehe und auch nicht vorhabe, nach der Geburt der Kinder jahrelang auf Kosten des Vaters der Kinder zu leben und daher auch aus diesem Grund keinen Trauschein zur Absicherung benötige.
 
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Gast

  • #15
Kinder sollte man erst dann in die Welt setzen, wenn man den passenden Partner gefunden hat, geistig reif genug ist Verantwortung für jemanden anderen als nur sich zu übernehmen, wenn man durch und durch ein Familienmensch ist und wenn man einen gefestigen, sicheren Job hat, alles andere macht keinen Sinn. Heiraten kann man mit und auch ohne Kinder aber egal für welchen Schritt man sich entscheidet, man sollte sich sicher sein und sich genau prüfen, bevor man sich bindet!

w, 34
 
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Gast

  • #16
Hallo liebe Männer,
wenn ich eure Beiträge so lese, dann bin ich um so mehr davon überzeugt, dass man euch tatsächlich zu eurem Glück zwingen muss, sprich Pistole auf die Brust setzen. Habe meinen Mann nach 8 glücklichen, davon 5 Ehejahren verlassen, weil er keine Kindermit mir machen wollte, wie zuvor übereinstimmen so geplant. Ich war es leid, ihn davon überzeugen zu müssen, dass ich die richtige Mutter für seine Kinder bin.
gewünscht hätte ich mir einen Mann, der dies von selbst erkennt hätte und in dem der Wunsch von selbst entbrannt wäre.
Schade für ihn.
Ich bin nun schwanger von einem anderen.
Liebe Grüße von 30/w
 
  • #17
Lieber Gast 10 also ich würde nie und habe es noch nie so gemacht, ich will von keinem Mann ein Kind, wo das Risiko extrem groß ist, dass er nur wegen des Kindes das alles macht, wenn er das überhaupt macht, es gibt genug Männer, die dann auch gehen.

Aber zu deiner Verachtung über solche Frauen; es zwing keiner einen Mann zum Sex mit einer Frau, die er nicht will oder mit der er keine Kinder haben will. Wer Sex hat riskiert immer eine Schwangerschaft. Wenn ein Mann Sex mit einer Frau hat, die er sich nicht als dauerhafte Partnerin vorstellen kann, dann hat er die Möglichkeit was drüber zuziehen.

Für mich als Frau gibt es nur sehr wenige Männer mit denen ich mir so ein Projekt vorstellen kann.

Hier gibt es so ein paar Kandidaten, die sagen, die bösen Frauen wollten oder wollen keine Kinder mit ihnen. Naja dann seid ihr die falschen für diese Frauen, darum auch der ganze Haufen an Abführen. Frauen haben eher selten Sex mit Männer, wo sie sich nicht mehr vorstellen können.

Wenn hier Männer darauf bestehen mit einer Frau erst 4 oder 5 Jahre zusammen zu sein bevor sie sich für sie oder gegen sie entscheiden und ob oder vielleicht Kinder, wie lange ist bitte so ein Menschen -Leben und wie oft kann man sich 5 Jahre zeit lassen? Vor allem man muss ja auch noch die Zeit berechnen, die zwischen den Partnerschaften ist. Klar sollte sowas nicht in den ersten 1 oder 2 Monaten beschlossen werden ABER auch nicht erst nach 5 Jahren, vor allem weil auch viele Männer auch mit den Thema Sex nicht so lange warten wollen.

Ich weiß nicht war erbärmlicher ist, sich einfach schwängern lassen oder betteln und hoffen, bis man als würdig erklärt wird?
 
G

Gast

  • #18
Wenn hier Männer darauf bestehen mit einer Frau erst 4 oder 5 Jahre zusammen zu sein bevor sie sich für sie oder gegen sie entscheiden und ob oder vielleicht Kinder, wie lange ist bitte so ein Menschen -Leben und wie oft kann man sich 5 Jahre zeit lassen? Vor allem man muss ja auch noch die Zeit berechnen, die zwischen den Partnerschaften ist. Klar sollte sowas nicht in den ersten 1 oder 2 Monaten beschlossen werden ABER auch nicht erst nach 5 Jahren, vor allem weil auch viele Männer auch mit den Thema Sex nicht so lange warten wollen.
Bisher war spätestens nach 4 Jahren die Beziehung so am Boden und die Angebetete entzaubert, daß ich froh bin, so lange eine Frau erst geprüft zu haben. Hätte ich schnell, solange die Frau noch gar nicht die Zeit gehabt hätte, sich zu enzaubern, ein Kind mit ihr in die Welt gesetzt, was wäre dann?

- Ich zahle mindestens 20 Jahre für das Kind und am Anfang auch für sie
- Meine Chancen auf eine neue Beziehung sind extrem gesunken
- Ich lebe weiter als Single, sehe meinen Nachwuchs nur nach Gusto der Frau

Mit anderen Worten ich stehe mit weniger da, als vorher.

Ich denke, jeder Mann tut weiterhin gut daran, sich die Frau genau anzuschauen, bevor er das Projekt Kind angeht. Die Gesetze in Dtl. sind diesbezüglich so frauenfreundlich, daß man leichtfertig keinen Nachwuchs zeugen kann.
 
  • #19
Bisher war spätestens nach 4 Jahren die Beziehung so am Boden und die Angebetete entzaubert, daß ich froh bin, so lange eine Frau erst geprüft zu haben. Hätte ich schnell, solange die Frau noch gar nicht die Zeit gehabt hätte, sich zu enzaubern, ein Kind mit ihr in die Welt gesetzt, was wäre dann?
Überlege dir bitte mal wie alt du jetzt schon bist? Wie viele solcher Testfahrten willst du machen, wie alt soll bitte die Frau dabei sein? Es verbietet dir keiner so weiter zumachen aber bei deinem Alter macht das keine Frau mehr lange mit.
 
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Gast

  • #20
Immer dieses "ich muss fuer ein Kind nach der Scheidung zahlen".. uhm, man zahlt auch ordendlich fuer die Kinder wenn man zusammen ist und Kinder hat, da Kinder nun mal so oder so ne Menge Geld kosten.
 
G

Gast

  • #21
@19
Ganz richtig, nur dass man als Mann nach einer Scheidung in den seltensten Fällen seine Kinder genau so sieht, wie während der Ehe!
Ein gewisses Missverhältnis wirst bestimmt auch du erkennen können, oder?
Lass mich Raten, du bist bestimmt eine weibliche Forenschreiberin??
 
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Gast

  • #22
Ich hab hier aber noch nie von einem Mann gelesen das es ihm darum ginge mehr von seinen Kindern zu haben und das dort das Problem liegt, sondern immer nur "ich muss mein Geld dann fuer meine Kindern ausgeben, son Mist"
 
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Gast

  • #23
tja mit 31 was soll ich dazu sagen alles unter Dach und Fach nur die passende Frau fehlt.....
 
M

Mooseba

  • #24
[...]
Viele Männer wollen immer weniger Verantwortung übernehmen und wollen große Jungs bleiben. Das nervt ganz einfach.
Und wenn die Männer kühl und ernst ihre Ziele formulieren, ist es auch wieder falsch. Wenn der Mann rationell und zielgerichtet mit einem Mindestmaß an puritanischer Härte - gehört zum Erwachsenendasein zweifelsohne dazu - auch seine privaten Ziele angeht, ist auch wieder falsch.
 
G

Gast

  • #25
Zwischen 16 und 20 wollte ich unbedingt Kinder und natürlich eine liebevolle Ehefrau, nur halt später, erst musste ich meine zukünftige Familie finanziell absichern.

Zwischen 20 und 25 verdiente ich erstes ernstes Geld wollte aber noch keine Kinder, denn ich wollte reisen und erst mal sich auch was Leisten können.

So ab 25 merkte ich das viele Ehen meiner Freunde scheiterten. Auf einmal tauchten Begriffe wie "Alimente" und "Besuchstage" auf. Forderten die Ehen schon viel Kraft, so waren meine Freunde durch die Scheidung nun kraftlos. Die Person, die geschworen hatte in guten und in schlechten Zeiten zu einem zu stehen, machte sie gnadenlos fertig.

Mit 28 entschied ich mich gegen Ehe und gegen Kinder. Zu riskant als menschliches Wrack zu enden.

Wenn ich jetzt mit 37 darauf zurückblicke, war diese Entscheidung richtig.
Wenn eine Ehe scheitert sind die Folgen für den Mann einfach zu gravierend.

Nun genieße ich das Leben mit meiner Partnerin und habe durch meinen Beruf dennoch viel mit Kindern zu tun.

Zu den Fragen:
1) Natürlich sagt ein junger Mann einer Frau nicht, das er keine Kinder haben möchte, zumindest nicht am Anfang. Dies wäre seinem Ziel nicht dienlich.

2) Viele Männer von denen man glaubt sie wären schon lange Tot, haben nur geheiratet ;-)
Mal ernst, wenn keine Kinder geplant sind, wozu dann noch Heiraten?
Wenn die Beziehung scheitern sollte, dann kann man sich relativ unkompliziert trennen.
Wenn eine Ehe scheitert, ist es wesentlich komplizierter, langwieriger und teurer.

3) Ich habe mich immer darum gekümmert, das ich nicht "Vater wider willen" werden konnte.
 
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Gast

  • #26
Ich war mit meinem letzten Partner 10 Jahre zusammen. Ich habe ihn mit Anfang 20 kennengelernt. Es hieß damals, irgendwann später mal gibts Kinder... Nach 10 Jahren fühlte er sich aber noch viel zu jung zum Kinderkriegen (da war er über 30). Heute sind wir nur noch lapidare Freunde, und er ist mittlerweile über 40 und er fühlt sich immer noch zu jung zum Kinderkriegen.
Und solche Männer habe ich die letzten Jahre etliche kennengelernt.

Wer ernsthaft Kinder will, der weiß das schon im Teenageralter und spätestens mit Mitte/Ende20 haben die Leute ihr erstes und zweites Kind auch in die Welt gesetzt. Und dann ist sowieso schluß. Danach wird es realtiv unwahrscheinlich. Die meisten unverheirateten Männer ohne Kind sind mit über 30 soweit gefestigt, dass sie wissen was sie im Leben wollen und was nicht und ein Kind gehört in den meisten Fällen nicht mehr -zwangsläufig- dazu - man hat seine Prioritäten in Hobbys, Arbeit oder andere Aktivitäten gelegt.

Auch bei meinem Ex ist es unwahrscheinlich, dass er noch Kinder in die Welt setzt - außer eine Frau bescheißt ihn zufällig mal beim Sex. Er hat soviele andere Hobbys, dass er vollkommen ausgelastet ist und lieber würde er auf Sex verzichten, als zufällig ein Kind zu bekommen. Er meint momentan, mit 50 kann man ja auch noch Vater werden... wers glaubt.
 
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Gast

  • #27
Niemals. Für mich kämen weder Hochzeit noch Kinder in Frage. In unserem Rechtssystem bedeutet das ökonomischer Selbstmord, Verlust an Flexibilität und Freiheit.
 
G

Gast

  • #28
(mal ganz abgesehen davon, dass man auch mal an das Kind denken sollte; bei einem Vater, der bei der Geburt des Kindes schon Ende 40 ist, ist die Gefahr nicht gering, dass das Kind mit Anfang 20 keinen Vater mehr hat...).

.[/QUOTE]

Also ich persönlich bin w, 18 und mein Vater war bei meiner Geburt 42, meine Mutter 38.
Meine Eltern heirateten direkt als meine Mutter 18 wurde, was aber abgesehen von ihrer Liebe den Grund hatte, dass meine Mutter aus England kommt und beide gemeinsam in Deutschland leben wollten etc.
Sie haben sich also volle 20 Jahre Zeit gelassen ihr Leben zu leben, waren jahrelang mit ihren Motorrädern und auf Pferden unterwegs, und sind verantwortungsbewusste, liebevolle Eltern, und sie sind heute immer noch glücklich verheiratet, sie sind vielleicht eine von wenigen Bilderbuch Ausnahmen, doch immer noch ein Beispiel dafür, wie so etwas laufen kann, wenn sich niemand zwingt und sich jeder treu bleibt.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass meine Eltern ihre Enkel nie sehen werden, da ich schließlich auch erst studieren und ins Berufsleben einsteigen möchte, bevor irgendetwas in der Richtung bei mir passiert, aber das ist deswegen noch nicht ausgeschlossen, und selbst wenn dem so sein sollte, haben sie durch die Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen haben immer noch ein wundervolles Leben gehabt bzw. haben es immer noch.
Alles in allem will ich sagen, dass ich der Meinung bin, dass man einfach keine Formel aufstellen kann, wann wie etwas funktioniert, wann und ob man bereit für Kinder und Ehe sein wird. Man muss das Leben leben wie es kommt, und nehmen was man kriegen kann und immer das beste geben was man kann. Kommt die richtige Person merkt man das schon, allein das kann man nicht verallgemeinert sagen, da jeder ein einzigartiges Individuum ist und es daher immer wer anders ist, der zu einem passt. Ihr werdet es alle schon merken wenn etwas klappt oder nicht, sich das Leben zu zerdenken macht alles unnötig schwerer :)
 
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Gast

  • #29
Für mich kommen weder Kinder, noch Heirat, noch Zusammenwohnen in einer Wohung in Frage. Nur unter diesen Voraussetzungen ist gewährleistet, dass nicht äußere Zwänge eine Beziehung begründen, sondern dass man aus wirklich freier Entscheidung heraus ein Paar ist und problemlos Schluss machen kann wenn man feststellt, dass es nicht mehr passt; (M, 42).
 
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Gast

  • #30
Optimales männliches Zeitfenster: 25-35 danach gehts rapide abwärts mit dem Kinderwunsch der Herren. Ich behaupte jetzt mal, dass sich viele ältere Männer an eienm Elterngespräch mit weissen Haaren nicht mehr wohl fühlen würden. Also ich könnte mich selbst so nicht vorstellen.