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  • #1

Frage an die Männer - wieviel gemeinsame Zeit erwartet ihr von einer Frau am Anfang und auf Dauer?

Ich (w/31) habe ein schlechtes Gewissen wegen eines möglichen Zeitmangels beim Aufbau einer neuen Beziehung. Bevor ich mich hier endgültig anmelde, würde ich gerne abschätzen, wie -sicher unterschiedlich im Einzelnen- denn die tatsächlichen Zeit-Erwartungen bei euch Männer an die Frauen sind, damit ich gegebenenfalls noch zeitliche Freiräume schaffen kann. Fragen dazu: 1. Wie oft und wann die würdet ihr eure Partnerin durchschnittlich unter der Woche (Mo-Fr) sehen oder zumindest hören/lesen wollen (mindestens und idealerweise)? 2. Welche zeitlichen Ansprüche habt ihr bezüglich des Wochenendes (mindestens und idealerweise)? 3. Welche zeitlichen Ansprüche habt ihr bezüglich gemeinsamen Jahresurlaubs (mindestens und idealerweise)? Also kurzum - wie stellt ihr euch eine Beziehung am Anfang und gegebenenfalls auf Dauer vor und was müsste und sollte für euch zeitlich drin sein? (am besten noch wofür?) (Altersangabe bei der Antwort würde mich freuen :) )
 
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  • #2
Also, wenn die Zeit nicht vorhanden ist für eine Beziehung, und oder man möchte den Partner nicht so häufig sehen, dann sollte man das grad bleiben lassen oder sich mit einer Affäre begnügen.
Wenn die zeitlichen Freiräume für einen wichtiger sind, dann ebenso!
Ich gehe davon aus, dass ich meine Zeit mit meinem Partner so oft als möglich mit ihm verbringen möchte...

1. Beim Aufbau einer Beziehung so denke ich, sollte von Beiden den täglichen tel. Kontakt gewünscht sein!

2. Bei Entfernungen bis ca. 100 km kann man sich ohne Weiteres 1x pro Woche sehen und am WE ebenso, wenn nicht gerade Mal was anderes/eigenes geplant ist.

3. Den gemeinsam abgesteckten Urlaub (2x/Jahr) kann ich mir ebenso gut vorstellen und sollte auch möglich sein.

4. Persönliche Interessen wie Hobbys, Freundschaftspflege etc., sollten natürlich nicht zu kurz kommen, auch nicht überhand nehmen. m/41
 
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  • #3
Eines vorweg: so hatte ich das Thema Beziehung noch gar nicht betrachtet... ist aber definitiv eine gute Frage, denn ich bin beruflich sehr engagiert und auch mich hat es im Endeffekt schon beschäftigt, weile zwei meiner Ex-Partnerinnen damit durchaus ein Problem hatten.

Zur Beantwortung Deiner Frage:
ad 1) Sehen: ich denke, dass 2-3 Mal die Woche sehr in Ordnung wäre, allerdings dann sollte man sich wirklich Zeit füreinander nehmen - später entwickelt sich die Frequenz meiner Meinung nach von ganz alleine

Hören/lesen: niemals mit Gewalt, denn man darf durchaus einmal unter Wasser sein, aber ich denke wenn man für den anderen Menschen wirklich Gefühle entwickelt, dann wird sich das täglich automatisch ergeben - ohne Zwang und ohne Verpflichtung - versteht sich!

ad 2) auch das ergibt sich - meiner Meinung nach gibt es keine "Ansprüche" - entweder man findet sich oder halt nicht. Ich denke aber, dass man sich Zeit füreinander nehmen sollte, ohne aufeinander zu kleben und vielleicht durchaus ausprobieren sollte, wie es denn ist, wenn man sich ein Wochenende nicht sieht - fehlt dann etwas? Kurz und bündig: muss nicht jedes Wochenende sein, aber genug, um einander gut kennenzulernen

ad 3) also ich weiß nicht, ob ich das jetzt wirklich seriös beantworten kann, denn da streiten sich in meiner Seele der Praktiker und der Gefühlsmensch - deshalb: ohne Erwartungshaltung, aber prinzipiell würde ich schon versuchen, einige Tage im Jahr mit meiner Herzdame in einem ganz anderen Umfeld zu verbringen.... :)

ad kurzum) nicht aufeinander kleben, aber sich definitiv Zeit für einander nehmen und die Freizeit gemeinsam gestalten - entweder alles weitere ergibt sich - oder nicht! :)

Ich hoffe es bleibt nicht bei nur einer (meiner) Antwort, damit Du auch etwas "Streuung" in den Antworten bekommst!
Schönes Wochenende!

Hoppla - mein Alter: 35 ;-)
 
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  • #4
Na da gibt es viele Faktoren. wenn ich zu meinem Date 500 km fahren(naja dann wohl eher fliegen) muss, werde ich sicherlich nicht jeden zweiten Tag auftauchen. Die Entfernungskomponente ist entscheidend.

Auch ist wichtig, eventuellen Zeitmangel und Unplanbarkeit für einen längeren Zeitraum gleich von Anfang an mit einzuflechten. (das trifft wohl auf die meisten Selbstständigen zu...) Es wird sich halt zeigen ob's funktioniert oder nicht. Da gibt es kein Generalrezept.

Ich Persönlich würde anfangs die Sache etwas gemach angehen da ich mir auch erstmal selbst über meine Gefühle klarwerden müsste.... alles andere ergibt sich und wenn man etwas vermisst oder einem etwas zuviel ist, muss man davon ausgehen das jeder Mensch der Sprache mächtig ist und dies Thema ansprechen kann....
 
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  • #5
Also am Anfang einer Beziehung würde ich (m,29) das so sehen:
1) Mindestens zwei mal, idealerweise aber jeden Tag.
2) Mindestens einen Tag, idealerweise beide Tage.
3) Bzgl. gemeinsamen Urlaubs hab ich keine Ansprüche, ich selbst fahre auch nur in Urlaub wenn es gerade passt.
 
  • #6
da es solche und solche gibt wirst du keine verbindlichen Antworten erhalten können. Es gibt Männer, die wollen kaum Kontakt und andere wollen eben so weit wie möglich alles gemeinsam machen. Erst solltest du mal einen Mann finden wo sich Gefühle entwickeln und dann mit dem betreffenden die gemeinsame Zeit aushandeln. Und wichtig ist doch, was für ein Nähe bedürfnis du hast um einen passenden Partner zu finden, nicht sich auf teufel komm raus den Bedürfnissen des Mannes anzupassen. Das<klappt eh nie. Es müssen schon zwei auf einander treffen, die in dem Bereich die gleichen Bedürfnisse haben.
 
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  • #7
Ich sehe es so wie Nr. 4

Merkt ihr eigentlich schon am Anfang eines Kontaktes wie das Nähe, Distanz- Bedürfnis ist?
Ich habe dies immer erst später festgestellt. Meine letzte Beziehung ist auch daran gescheitert. Weil ich mehr Nähe benötigt hätte Habe mich schon gefragt, ob man dies früher herausfinden könnte, schon bei Beginn des Kennenlernen.

w34
 
  • #8
Persönlich gehe ich davon aus, dass man als frisches Paar quasi jedes Wochenende zusammen verbringen wird und das gehört für mich auch unbedingt zu einer Partnerschaft dazu -- man genießt es ja, viel miteinander zu unternehmen und zu erleben und frisch verliebt WILL man einfach möglichst oft zusammen sein.

Werktags wird das sicherlich nicht gehen und hängt ganz stark von Beruf und Wohnsituation ab. ich hätte anfangs an Werktage keine besonderen Ansprüche, würde mich aber freuen, wenn es 1-2-mal die Woche dennoch klappt. Das muss sich halt von alleine einschleifen und man muss ja auch die bisherigen Aktivitäten nicht sofort herunterfahren, sondern allmählich auf Partnerschaft umstellen.

Gerade im diesem Bereich ist es aber extrem wichtig, die Persönlichkeitseigenschaft "Nähe vs. Distanz" zu diskutieren. Es gibt Menschen, für die ist Nähe, Gemeinsamkeit und Zusammensein sehr wichtig und es gibt Menschen, die immer Distanz, Freiheit, Unabhängigkeit brauchen. Als Partner muss man unbedingt einen kompatiblen Menschen finden, sonst leiden beide für immer. Kompromisse ja da kaum möglich, je näher das Bedürfnis beieinanderliegt, desto besser. Hier müsstest Du also Deine Gefühle befragen und kennst sie vielleicht auch schon aus früheren Beziehungen -- aber Achtung, befrage nicht Deine berufliche Situation oder rationale Erwägungen, sondern Deine Gefühle, denn dies ist eines der Gebiete, die emotional stark besetzt sind.
 
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  • #9
Bin FS

Ich hatte das Thema letztens mit einem Freund angesprochen, der meinte, dass sich die meisten Männer eher beklagen würden weil die Frauen zu hohe Zeiterwartungen an sie hätten und meine "Zeitknappheit" in dem Sinne nicht schlecht sei, weil der andere dann selber noch Zeit für eigene Freunde und Hobbies hätte.
Das ist zwar sehr pragmatisch gedacht, aber ich denke dass die "allgemeine Realität" doch anders aussieht - daher wollte ich die Frage stellen, auch wenn die unterschiedlichste Antworten dabei rauskommen. Es ist auch schon gut zu wissen, wie hoch die Ansprüche allgemein wirklich sind und wie flexibel man ist.

Momentan befinde ich mich in der Situation, dass sich bei mir einige Veränderungen ergeben und ich mir überlege kann, wo ich Schwerpunkte setzen und komprimieren kann und wo ich definitiv Abstriche machen müsste/sollte.

Mein aktueller „worst case“ sieht bei mir tatsächlich so aus, dass ich am Wochenende 1,5 Tage locker machen kann und unter der Woche 1 Tag.
Für tägliches Telefonieren / Skype ist aber trotzdem Zeit ca. eine Stunde.

Der "best case": Wochenende 2 Tage und unter der Woche 2 Tage.
Tägliches Telefonieren / Skype ebenfalls möglich.

Bei Ansprüche an Urlaub gilt zwar "je weniger, desto besser" aber man kann auch "nicht gemeinsam verbrachte Urlaubstage" anderweitig einsetzen um wieder Zeit zu raffen. (Bei mir momentan – bitte nicht mehr als insgesamt 3 Wochen im Jahr für Urlaubsreisen : ( )

Wenn sich jemand mit meiner Anwesenheit begnügt, könnte man zusätzlich noch zusammenziehen. Aber das macht man nicht von Anfang an. In meiner letzten Beziehung hat das jedoch wunderbar geklappt.

@ 1 – also eine Affäre wollte ich eigentlich nicht. Da lasse ich es lieber ganz und konzentriere mich noch eine Weile auf die Arbeit und versuche vorzuarbeiten. Für Affären mache ich keine Zeit locker. Aber danke für den Hinweis – die Entfernung spielt sicher auch eine Rolle, wo manches anders gar nicht geht.

@ 5 – mein persönliches Nähebedürfnis muss ich in dem Falle wohl hinten anstellen. Man macht eben was möglich ist. Ich bin zufrieden wenn ich wüsste, ob es dem anderen reicht.

Anbei – ich freue mich über jede weitere Antwort :)
 
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  • #10
@ Frederika,

danke für deinen Hinweis.
Hm. Meine Gefühle bezüglich des persönlichen Nähe-Distanz-Bedürfnis aus anderen Partnerschaften ist schwer zu befragen. Ich muss zugeben, dass ich allgemein recht "anpassungsfähig" bin und auch zurückstecken kann ohne mich zu beklagen.

Mein zeitlicher Desasterzustand wird natürlich irgendwann auch ein Ende finden, das dauert aber noch ca. 3 Jahre.
Andere Überlegungen laufen natürlich auch darauf hinaus, ob ich eine "Beziehung" nicht besser verschieben sollte und so das zeitliche Defizit anderweitig kürze, indem ich mich da mehr reinhänge. Viel Zeitgewinn bekomme ich dadurch aber leider auch nicht.
 
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  • #11
Das ist wieder einmal typisch Frau- die Bedürfnisse eines eventuellen Partners sind auf jeden Fall am Wichtigsten!

Völliger Unfug, liebe FS!

Du bist die Frau, die Du bist, in Deiner realen Situation.

Entweder es passt oder nicht! Stürz Dich doch einfach ins Abenteuer und schau, was passiert!Du musst nicht auf Kinder Rücksicht nehmen- also lebe Dein Leben!
 
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  • #12
@10: So könnte man es auch sehen, ich denke aber auch, dass eben ich der problematische Teil bei dem ganzen in dem Bereich wäre, also liegt es zumindest auch zu einem großen Teil an mir, irgendwem entgegenzukommen. Aber mal schauen, wie sich das letzten Endes gestalten lässt und wie viel nötig ist.
 
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  • #13
Hier noch einmal #10

Ich bin viel problematischer- alt, viel Arbeit, Kinder mit dicken Problemen, eigenwillig- ein indiskutables Weib.

Ich lege die Karten auf den Tisch und einige Herren ließen sich in keiner Weise abschrecken- leider war auf Dauer noch nicht der Richtige dabei.

Warte nur, wie problematisch die Herren sein können- vor Allem, wenn es um offene Kommunikation geht!

Entschuldige Dich nicht, Du bist so wie Du bist und gut! Also los!
 
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  • #14
Mich würde es ja stören, wenn ich so unentspannt in extra geschaffene Freiräume gepackt werde.
Ich erwarte, daß sich ein neuer Partner auch spontan Zeit nimmt. Wer bei der Arbeit nicht kürzer treten kann/will, muß eben weniger schlafen.
Und wenn wenig Zeit ist, würde ich auf keinen Fall eine Fernbeziehung in Betracht ziehen.

W/47, die in den 30ern Firma, Mann und Kind unter einen Hut gebracht hat
 
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  • #15
Bin die FS.

Ich finde es wirklich schön, wenn einige Damen auf ihre Situation pochen und und damit auch noch Erfolg haben/hatten - es sei euch gegönnt. Vielleicht passt es bei mir ja auch.

Ich persönlich möchte aber keine Zeit in Projekte stecken, die von vorn herein relativ sicher zum Scheitern verurteilt wären - die Zeit kann ich dann auch anderweitig investieren.
Was nutzt mir eine 6-monatige Beziehung, die hinterher auch och nichts als Stress macht? Gar nichts. Da kann ich mich gleich an die Affäre (#1) halten, die ich nicht will.

Ich habe mehrere "Zeit- und Organisationsmodelle" und ich hätte einfach noch gerne ein paar männliche Aussagen zum Thema (da die ja angeblich sowieso gerne mit ihrer eigenen Karriere beschäftigt sind oder ihren Hobbies nachrennen, wie man mir erzählt hat - ist etwas überspitzt ausgedrückt, aber ich würde einfach nur gerne wissen, wie viel gemeinsame Zeit die Herren allgemein tatsächlich für sich beanspruchen, mit der sie sich arrangieren könnten ohne dass es zur Krise ausartet)


@ 13
6 Stunden Schlaf am Tag sind bei mir eingeplant (und am Wochenende 8h) - darunter wirds wohl ungesund auf Dauer.
Auf Fernbeziehung habe ich auch keine Lust. Die Frage ist halt, ab wie weit weg es eine Beziehung eine Fernbeziehung ist und welche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Spontaneitäten sind durchaus drin, dann muss halt anderweitig wieder kompensiert werden. Planbarkeit wäre mir prinzipiell schon recht.
 
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  • #16
Oje, ich finde diese Rechnerei hier lustig. Und schrecklich theoretisch.
Was nun, wenn er 2 Tage die Woche kann und will und sie auch. Aber bei ihm geht es nur montags und mittwochs, bei ihr aber dienstags und freitags? Fragt Ihr das gleich ab?

Wollt Ihr wirklich Euer Leben an solche Formalien hängen? Vertaut doch mal Eurem Gefühl.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Immer.

Ist nicht auch interessant, was Ihr dann gemeinsam macht? Sieht er dieselben Filme gern, werdet Ihr wohl öfter gemeinsam ins Kino gehen - wenn nicht, dann wohl lieber getrennt...

Meine bisher schönste Beziehung war übrigens eine, bei der wir wöchentlich nur 2-4 Stunden wirklich für uns hatten - die waren dafür sehr intensiv - zwischendrin gab es nur kurze EMails, Sätze und Blicke.
Andererseits kenne ich auch einen gemeinsamen dreiwöchigen Urlaub zu zweit mit einem Partner, bei dem ich mich schrecklich einsam gefühlt habe - was er nicht mal merkte...

Viel wichtiger als die zusammen verbrachte Zeit ist, dass sich beide ganz aufeinander einlassen - volles Risiko - so wie es schon #10 und #12 sagt.

In der Liebe gibt es keine Rückversicherung. Aber: Die aufgewendete Zeit ist immer gut "investiert" - glückliche Stunden sind der "Ertrag". Probiers mal!

Niemand weiss vorher, wie er selbst und der Partner und das Leben sich weiter entwickeln - aber gerade das macht es doch so spannend...

w/53
 
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  • #17
Hier FS

@ 15
Jetzt mußte ich doch gerade über mich selber lachen als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Dankeschön :)
Ja, wahrscheinlich habe ich gerade (mal wieder) eine an der Waffel weil mir möglicherweise ein paar Stunden in der Woche fehlen, sodass ich mir eine Beziehung vermutlich zeitlich nicht leisten könnte und das zu genau nehme.

Zum Glück bin ich voraussichtlich nur 46 Stunden die Woche zeitlich festgebunden und die restlichen 22 anderweitige Arbeitsstunden sind bewegliche Masse, die irgendwann irgendwo abgeleistet werden müssen, aber eben müssen. Das macht die Terminfindung schon wieder einfacher :)
Und zum Glück bin ich sonst auch nicht besonders freizeitorientiert bzw. ich habe da keine besonderen Präferenzen, wenngleich aber eine Menge Ideen (wenn man keine Zeit hat kommen die offensichtlich massenweise von alleine). An Qualität bringt man da sicher einiges unter, wenn das wichtiger sein sollte als die Quantität .

Rechnerei und Planung und Orgnisation und Zeitmanagement und Informationsrecherche finde ich allerdings alles andere als langweilig und theoretisch. (Lässt wohl viele Rückschlüsse zu, was ich beruflich mache *g). Nein, aber mal ernsthaft - man sollte sich doch schon vorher überlegen, was man selber einbringen kann und ob man das jemandem zumuten kann oder ob das völlig utopisch ist.

Man möge es mir daher verzeihen, wenn ich die Möglichkeit habe eine (männliche) Masse nach ihren Vorstellungen zu befragen, ich das auch tue. Es ist sicher auch für andere nicht ganz uninteressant, wo das individuelle "Zeit-Minimum" liegt (bei Männern und wo diese anfangen würden zu jammern - falls es da einen Unterschied zu Frauen gäbe). Das Problem, dass sich immer jemand über mangelnde Zeit beschwert haben offensichtlich auch viele. Ich persönlich kenne bisher aber nur Frauen, die das tun.
 
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  • #18
@14
Liebe FS,
das hört sich so dermaßen technisch und verkopft an - geht es nicht auch anders? Willst Du wirklich mit einem Mann, den Du neu kennen lernst, einen Zeitplan für Eure Treffen aufstellen? Man merkt doch sehr schnell, ob ein Mann sich trotz Stress Zeit nimmt für eine Frau oder nicht. Der zukünftige Mann meiner Freundin riskiert sogar Umsatzeinbrüche in seinem Unternehmen, um sie an ihrem ca. 500 km entfernten Wohnort zu besuchen. Seitdem ich sehe, wie dieser Mann alles daran setzt, meiner Freundin nah zu sein, lasse ich keine der üblichen männlichen Begründungen für Zeitmangel mehr gelten ...
 
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  • #19
@ 18, das sieht gerade extremer aus als es tatsächlich ist.
Man kann auch umschalten ;)
Und wenn ich Feierabend habe, dann habe ich auch Feierabend.
 
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  • #20
Mir (M45) kommt das ein bisschen nach Stundenplan-Beziehung vor.Wenn ich an einer Frau
Interesse habe ob beim kennenlernen oder sonst nehme ich mir die Zeit.Wir sind doch hoffentlich alle Erwachsen genug um unsere Bedürfnisse in Sachen Nähe/Distanz Treffen wann u.wo,vielleicht auch einfach mal nur so(Überraschung!!!!) zu kommunizieren.
 
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  • #21
@20
Stundenplan-Beziehung ist das richtige Wort. Wer keine Zeit für eine Partnerschaft hat, sollte besser allein bleiben; damit erspart man sich und dem Anderen viel, viel Kummer.
 
  • #22
Liebe FS

zuerst dachte ich bei lesen an jemand der die Partnersuche wie eine Geschäftsbeziehung betreibt- so lesen sich Deine Posts und die Frage.

"Sehr geerter Schatz, Als Anlage erhälst Du ein paar Outlook-Einladungen, ich bitte um Rückmeldung welche für Dich möglich wäre....." oder "Schatz, es wird Zeit für Deinen Orgasmus, ich muss in 3 Minuten weg" Meinst Du das das Zielführend wäre?

Dann lese ich Post #16 und rechne 68 Arbeitsstunden in der Woche raus, plus Haushalt, plus schlafen (was ja anscheinend auch nach festem Zeitmanagement geschieht). Damit ist eine fehlende Partnerschaft Dein kleinstes Problem schätze ich. Seh zu dass Du aus dieser Tretmühle rauskommst- der Burnout ist nur eine Frage der Zeit, das schafft kein Mensch auf Dauer. Ist übrigens nach dem Deutschen Arbeitszeitgesetz gar nicht zulässig.

Nein, ich denke dass es bei dieser Arbeitsbelastung keinen Sinn ergibt noch eine Partnerschaft aufbauen zu wollen. Das ist schon für bestehende Partnerschaften schwierig.

Generell ist zu sagen- Zeit zusammen? Da geht eindeutig Qualität vor Quantität. Aber um eine Beziehung aufzubauen brauchts gemeinsame Erlebnisse, gemeinsame Unternehmngen etc. und ganz sicher keine gehetzten Termine zwischendrin.
 
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  • #23
hier nochmal #15
@20/21 Also für mich hört sich "wenn ich Interesse habe, nehme ich mir die Zeit" auch nicht gerade erwachsen an. Eher unrealistisch.
Ich glaube einfach nicht, dass es gut und dienlich für eine erfüllende Partnerschaft ist, wenn einer oder beide dafür alles, was ihnen bisher im Leben wichtig war, aufgeben (wollen oder müssen)...
Interesse läßt sich nicht an der Zeitspanne festmachen sondern nur an der Intensität einer Beziehung. Beides muss wohl ganz individuell austariert werden und kann sich durchaus im Verlauf einer Partnerschaft auch immer wieder ändern - jeder braucht mal mehr, mal weniger Nähe.
Wichtig (und genauso individuell) ist ausserdem auch Verbindlichkeit und Verlässlichkeit.
Ein sehr spontaner Typ und ein (in allen Dingen) vorausschauend planender Mensch werden wohl immer wieder Probleme miteinander bekommen, weil sie unterschiedliche Erwartungen haben... Was ja trotzdem funktionieren kann, wenn sich beide darauf einstellen wollen und können...
Man kann sich übrigens auch bei der Arbeit oder beim gemeinsamen Hobby verlieben...
 
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  • #24
Hallo liebe FS

Ich sehe das flexibel. Wenn ich eine Frau liebe, doch ECHTE Gründe wie z.B. ihr Job, ihr Kind etc. das Treffen erschweren, habe ich wenig Probleme damit. Umso mehr ist die Vorfreude auf die Gemeinsamkeit. Und schliesslich gibts ja die modernen Kommunikationsmittel.

1. Ideal: wenn man nicht zusammen lebt, 3 mal.
real: wenns nicht anders geht bis zu einmal alle zwei Wochen.

2. Es ist weniger eine Frage der Zeit als der persönlichen Einstellung. Kann man sich wirklich fallen lassen und Knatsch, Job etc. aussen vor lassen, dann ist es auch mit einigen Stunden getan.
Mehr wäre natürlich schöner.

3. Mindestens einen grossen Urlaub und/oder ein paar kleine Reisen (z.B. Städtereisen) etc. sollten schon drin liegen.

Komplizierter wirds, wenn Dein Partner Kinder wünscht oder einen gemeinsamen Haushalt. Auf ewig geht eine solche Beziehung natürlich nicht. Deine Worte "auf Dauer" nehmen einen wichtigen Aspekt vorweg.
Möchtest Du eine Beziehung, die in die Zukunft weist oder nur einen "Lebensabschnittpartner"?

(m45)
 
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  • #25
Hallo FS
Wieviel Zeit ich mit einer neuen Partnerin verbringen möchte, hängt für mich ganz davon ab
wie intensiv mein Gefühl zu diesem Menschen ist oder wird!
Je intensiver die Zuneigung ist,umso mehr Zeit möchte ich mit meiner Partnerin verbringen!
Für eine einigermasen gesunde Beziehung mit Wachstumspotenzial sollte man schon jedes 2.
Wochenende ein - zwei Tage miteinander verbringen, idealer wäre jedes Wochenende!
Auch unter der Woche wäre wenigstens ein gemeinsamer Abend sehr schön!
Perfekt wäre meiner Meinung nach, wenn die Kennenlernfase abgeschlossen ist und man evtl.
zusammenziehen könnte, so lässt sich die knappe gemeinsame Zeit am Besten nutzen.
Gemeinsamer Urlaub sollte schon ein - zwei Wochen im Jahr drin sein, dazu noch einige
Wochenendtripps.
Ist das nicht möglich, dann würde ich mir schon überlegen ob ich irgendwas an meinen Arbeitszeiten ändere, oder ob ich mich nicht lieber für ein Singledasein entscheide.
Was hast Du denn für einen solch zeitaufwendigen Job wenn man fragen darf?
m43
 
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  • #26
@ 25

Danke für dein Statement (eigentlich wollte ich ja solche Auskünfte :) )
Das nennen ich aber echt minimal und flexibel *g

Die letzte Frage ist echt gut. Hm. Wer will schon einen "lebensabschnittsgefährten", allerdings hat man das nicht immer so in der Hand. (da gehören 2 dazu ;) )
Das Zeitproblem könnte allerdings tatsächlich recht schnell da reinhauen.

Auf lange Sicht würde es bei mir auch anders laufen, aber da muss bis dahin leider erst noch einiges weggeschafft werden und da kann ich auch nicht einfach aussteigen. Reduzieren geht nur bedingt weil das eben auch wieder Folgen hat und verschiedenes in die Länge zieht oder sogar wertlos macht und wirklich besser würde es davon wohl auch nicht. Also leicht mache ich es mir auf dem Gebiet sicher nicht, daher auch die Frage, was überhaupt als zumutbar angesehen werden würde.


@ Kalle, du drückst dich mal wieder wunderbar passend aus und bringst es auf den Punkt :)
Ja, ich weiß, im Moment mache ich wohl zu viel und das darf ich mir auch von diversen Leuten im RL anhören.
Wenn es anders ginge, würde es mich zwar auch freuen, für eine gewisse Zeit muss ich das wohl aber noch beibehalten. Zum Glück leide ich nicht darunter.
Ich bin in meinem Rhythmus und meinen Tätigkeiten ganz gut eingespielt, es ist nicht langweilig eintönig, und körperliche Hausarbeit nebenbei kann dann noch ein guter Ausgleich sein. Man organisiert sich auch entsprechend, dass weniger anfällt und alles schnell über die Bühne geht und mit Musik dazu hats auch gleich noch einen gewissen Spaßfaktor. Für mich alleine bleibt da immer noch genug Freizeit - wirklich beklagen kann ich mich fpr mich selber nicht.
Noch schlafe ich auch nicht nach Stundenplan - das da oben war jetzt mehr oder weniger nur die Theorie für den Fall dass und wie ich mich einteilen müßte wenn ich noch Zeit für anderes aufbringen würde und wie viel dabei rauskommt.

Ich schätze auch, dass ich "Beziehung" oder irgendwelche aktiven Bestrebungen in der Richtung wohl noch ein Weilchen besser ruhen lassen werde - dann kann ich die Zeit bis dahin noch anderweitig nutzen und eine etwaige "schwer zumutbare zeitliche Durststrecke" (für jemanden anderes) würde entsprechend kürzer und absehbarer und damit wohl auch insgesamt wieder zumutbarer.
 
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  • #27
Liebe FS,

Deine Denkstrukturen sind für mich wirklich eigenartig.

Planst Du denn alle Aktivitäten incl soziale Beziehungen so überstrukturiert? Ich fürchte, als Mann hätte ich damit ein akutes Problem- nicht mit deinem Zeitmangel.
 
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  • #28
Ich bin zwar eine Frau, aber ich muss auch mal etwas zu dir, FS, sagen.
Ich finde es äußerst befremdlich, dass du eine Beziehung und den damit verbundenen Zeitaufwand ausschließlich wie eine PFLICHTerfüllung zu betrachten scheinst, die jemand von dir erwartet!
In keinem Wort oder Halbsatz kann man bei dir herauslesen oder ahnen, dass du, auch nur annähernd, selbst Lust auf gemeinsame Zeit mit einem Partner hättest! Du wirkst vollkommen fremdgesteuert! Erwartet jemand von dir, dass du eine Beziehung hast, oder wie ist das zu erklären?
Warum, um alles in der Welt, möchtest du denn überhaupt einen Partner haben?! Als Projekt, für das du notgedrungen, eventuell hier und da eine Stunde freischaufeln könntest?
Auf mich wirkt das fast ein bisschen, als suchst du jemanden, der dir Ansagen macht, denen du zu folgen hast ... Oder du hast, wie Kalle sagt, ein ganz anderes Problem. Anders kann ich mir diese seltsam emotionslos wirkende Herangehensweise an Partnerschaft nicht erklären!

w42
 
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  • #29
Liebe FS,

ich (m >45) habe sehr viel Verständnis für berufliche Erfordernisse. Das Du den "Zeitbedarf" so ein bissschen "einzuplanen" scheinst, finde ich oK und sogar ein bisschen charmant.

Für mich wäre Dein "worst case" absolut kein Problem. Auch ich kann mich sehr gut alleine beschäftigen.

Ich hätte es mir nach Deiner Frage schlimmer vorgestellt.

Viel Erfolg ;-)
 
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