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  • #31
#25 an Thomas:
?1?, du scheinst mich zu verwechseln, weder laufen mir alle Männer weg, weil sie kein Vertrauen zu mir haben, noch habe ich keine Freundinnen. Ich habe lediglich versucht mich in die Situation hineinzudenken.
Im übrigen vertraue ich mich meinem Partner immer tiefer an, wie ich es bei einem Freund tun würde oder es bei meinen Freundinnen tue. Natürlich ist der Partner immer am nahesten dran. Manchmal ist es aber so, dass auch ein Partner nicht in allen Belangen die gleiche Wellenlänge hat und dafür gibt es eben Freunde/ innen, ist doch ganz normal.
 
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  • #32
Habe solche Frauen wie dich auch schon getroffen und nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Die Frage die du dir stellen solltest warum du keinen anderen findest.
Ich denke mir du hast mit dem EX noch immer eine Beziehung, ihr habt sie nur anders definiert.
Das du dich mit ihm gut verstehst kann ich mir vorstellen, du kennst ihn ja schon sehr lange.

Aber wie bitte soll jemand anderes da eine reelle Chance haben dir näher zu kommen.
Die Probleme diskutierst du mit deinem EX, wenn ich dein Freund bin erwarte ich das du das mit mir machst und nicht zum EX läuftst.
Du bist nur in einer Komfortzohne gefangen, so musst du dich nur nicht auf jemand anderen einlassen.
 
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  • #33
Liebe Fragestellerin,
es kann ganz normal sein, dass Du einen "Ex" als Freund hast. Die Basis solcher Freundschaft kann ja durchaus sein, dass er ein "väterlicher" oder "brüderlicher" Freund ist. Und genau dieses Verhältnis kann es ja auch gewesen sein, das eure Beziehung hat scheitern lassen. Für meine - verstorbene - Frau wie für mich war es selbstverständlich, die jeweiligen Freunde oder Freundinnen, unter denen auch jeweils ein bzw. eine Ex waren, zu akzeptieren. Für uns war aber aufgrund eindeutigen Verhaltens des anderen Ehegatten klar, dass es in der Beziehung zum (zur) Ex Grenzen, auch beim zeitlichen Kontakt, gab, die strikt eingehalten wurden. Einen - auch nur versteckten - Anlass zur Eifersucht hat es nie gegeben. Ein (Ehe-)
Partner kann nicht immer alles für den anderen sein; manchmal braucht man auch Abstand zum Partner. Es kann auch unausgegorene Probleme geben, die man lieber mit einem langjährigen Freund als mit einem noch recht frischen Partner erörtert, und manchmal schon deswegen, weil man einen langjährig eingeübten gemeinsamen Wortschatz hat, der sicherstellt, dass beide die gleiche Bedeutung mit demselben Begriff verbinden, ohne lange diskutieren zu müssen. Das hat den Vorteil, dass die Partnerschaft nicht mit Unausgegorenem belastet wird, bevor man selber mit sich ins Reine gekommen ist. Manchmal kann ein Freund auch die Scheuklappen von den Augen nehmen. Allerdings: genauso, wie ein längerer Partner erwarten darf, dass nicht alle Probleme aus der Partnerschaft noch mit einem oder beiden Elternteilen erörtert werden, darf er auch erwarten, dass der "Ex" (die Ex) nicht als Dritte(r) in die Partnerschaft ständig einbezogen wird oder Entscheidungen nur nach Absprache mit diesem getroffen werden. Diese Art von kindhafter Unselbständigkeit ist zu Recht das Ende einer Beziehung.
 
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  • #34
siri
#32 - eine zutreffende und schöne Antwort!
 
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